Alpenzoo Innsbruck

Europas höchstgelegener Zoo (750 m) widmet sich ausschließlich der heimischen Tierwelt.
An den steilen Hänge hoch über Innsbruck befinden sich Anlagen für Großraubtiere wie Bären, Luchse und Wölfe, Volieren für Geier, Adler und Eulen, Terrarium und Aquarium und Gehege für allerlei Kleingetier, von diversen Vögeln zu Hermelin und Baummarder und für Kinder ist auch gesorgt, in Form eines Spielplatzes und eines Schaubauernhofs mit seltenen Haustierrassen.

Die meisten Gehege sind großräumig angelegt und bieten den Tieren ausreichend Platz. Der 4 ha große Zoo ist gut überschaubar und bei einem Rundgang bekommt man die Gelegenheit alle Tiere zu sehen (zumindest theoretisch, die Rehe beispielsweise haben wir nicht zu Gesicht bekommen, egal ob wir im Gehege selbst suchten, oder von einer erhöhten Plattform aus).

Elefanten, Giraffen und Affen wird man hier nicht zu sehen bekommen, aber ein Besuch des Zoos zeigt, wie wenig doch von der einheimischen Tierwelt bekannt ist.

Neben bekannten Tieren, wie etwa Wildschweine oder Rehe, befinden sich auch verhältnismäßig unbekannte Tiere im Zoo: Wasseramseln sind in nicht vielen europäischen Zoos zu sehen und die Haltung des Mauerläufers ist sogar einzigartig.

Reizvoll sind die begehbaren Tiergehege, die ein fast barrierefreies Zusammensein zwischen Mensch und Tier ermöglichen.

Ein Besuch in diesem wunderschön gelegenen Zoo lohnt sich auf jeden Fall und so sehr ich mir wünschte irgendetwas Negatives über die Tierhaltung dort zu sagen, so fällt mir nichts ein, was aber nicht bedeutet, dass es nicht noch besser geht.

Aber ich habe noch keinen Zoo wie den Alpenzoo gesehen, von dem ich behaupten würde, dass alles passt, was passen soll.
Hunde sind nicht gestattet.

Mehr Informationen bietet die Homepage des Zoos. Über den aktuellen Tierbestand des Zoos gibt die Zootierliste Auskunft.

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