Opel-Zoo

Der Leitgedanke bei der Gründung des Georg von Opel-Freigeheges für Tierforschung e. V. in der Nähe von Kronberg war es, Tiere in möglichst geräumigen und naturnahen Gehegen zu halten und Verhaltensforschern die Möglichkeit zu geben, diese Tiere zu studieren.

Von Anfang an lag der Schwerpunkt bei der Haltung und Zucht von Huftieren und Großsäugern, u. a. Afrikanischer Elefanten und verschiedener Antilopenarten. Dem frühen Engagement des Opel-Freigeheges ist es zu verdanken, dass der Mesopotamische Damhirsch vor der Ausrottung bewahrt werden konnte. Ein beträchtlicher Teil des Weltzoobestandes stammt ursprünglich aus dem Zoo.

Neben weiträumigen Freianlagen finden sich aber auch ein kleiner Streichelzoo (mit Ziegen, Schafen und Eseln), diverse In- und Freilandterrarien, ein kleines Aquarium und eine Vielzahl an heimischen und fremdländischen Tieren.

2008 entstand eine begehbare Großvoliere, die aber nicht an die anderer Zoos herankommt. Die dort lebenden Vögel sieht man kaum, bzw. eher aus der Ferne.

Nur wenige Gehege (wie das der Meerkatzen) lassen zu wünschen übrig, im Großen und Ganzen bildet der Zoo eine harmonische Einheit, die jedoch kaum Rückzugsmöglichkeiten bei Regenwetter bietet.

Erwähnenswert ist auch der riesige Spielplatz, der über mehrere Flächen hinweg Spielspaß für die Kleinen bietet, sowie das käuflich erwerbbare Futter, mit dem man nicht nur das Streichelgehege versorgen kann, sondern auch die Elefanten und andere Tiere.

Weitere Informationen liefert die Homepage des Zoos. Über den aktuellen Tierbestand gibt die Zootierliste Auskunft.

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