Wilhelma

Die Wilhelma in Stuttgart geht auf ein Lustschoß im Maurischen Stil zurück, das sich König Wilhelm I. von Württemberg (daher der Name) im Jahre 1842 errichten ließ. Viele Bauwerke, Wandelgänge und Gartenanlagen aus dieser Zeit sind erhalten.

1918/19 wurde das Gelände der Öffentlichkeit als botanischer Garten zugänglich gemacht, 1945 zogen die ersten Tiere ein. Seit Anfang der 60er Jahre wurde der Garten ständig erweitert und großzügig ausgebaut, ohne seinen Parkcharakter zu verlieren.

1967 entstand das größte Aquarium Süddeutschland mit tropischen und einheimischen Fischen, derzeit entsteht ein neues Menschenaffenhaus. Die Wilhelma ist einer der wenigsten Zoos indem alle vier Menschenaffenarten gehalten werden.

Daneben bietet die Wilhelma ein breites Spektrum an Tierarten, die in Zoos nicht zu den häufigen Gästen zählen, wie Okapi, Zwergflußpferd und Kongopfau.
Sehenswert sind neben dem Amazonienhaus die Schmetterlingshalle und mehrere Vogelfreifluganlagen (in denen sich auch kleine Kängurus tummeln).

Wer die Wilhelma besucht, muss viel Zeit mitbringen, nicht nur wegen der vielen Tiere, auch die Pflanzen der Wilhelma sind mehr als einen flüchtigen Blick wert. Sukkulenten, Orchideen und tropische Nutzpflanzen in Gewächshäusern und Gingko- und Mammutbäume auf dem Freigelände.

Außerdem bietet der Wandelgang am Maurischen Garten eine physikalische Besonderheit: In den Kurven des Ganges können sich zwei Personen nahezu im Flüsterton über eine größere Entfernung hinweg unterhalten und trotzdem laut und deutlich verstehen.

Der Botanisch/Zoologische Garten bietet für jeden etwas, nur Hunde müssen draußen bleiben.

Weitere Informationen bietet die Homepage des Zoos. Die Zootierliste gibt Auskunft über den aktuellen Tierbestand.

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