Dinge, die mich aufregen 1: Füttern von Zootieren

Dieser Blog (oder dieses Blog, ich kann mich nicht entscheiden und was richtig ist, kann ich mir auch nicht merken und wenn ich ehrlich bin, ist mir das auch egal) ist kein Tierschutzblog und wird es auch in Zukunft nicht werden. Ich werde auch meine Meinung über sogenannte Tierschützer nicht preisgeben, aber was ich in nächster Zeit öfter machen werde, ist, mich ein bisschen aufzuregen.
Nämlich über Tierfreunde, oder besser gesagt, Personen, die sich dafür halten und nur zum Wohle des Tieres handeln, dabei aber die Bedürfnisse der Tiere außer Acht lassen.

Mein erster Blogeintrag zum Thema „Meckern über andere“ beschäftigt sich mit dem Füttern von Zootieren.

In allen Zoos ist das Füttern der Tiere grundsätzlich verboten. Um dem Besucher, vor allem dem Kleinen, das Füttern dennoch zu erlauben, wurden Streichelzoos eingerichtet, die einen nahen Kontakt zu einigen Tierarten erlauben. Manchmal ist es sogar möglich andere Tiere (beispielsweise Elefanten oder Giraffen) zu füttern, allerdings unter kontrollierten Bedingungen und natürlich mit den entsprechenden Futtermitteln.
Viele Zoos freuen sich natürlich über Spenden in Form von altem Brot oder ähnlichem, einfach an der Kasse fragen oder sich im Internet informieren.

Wie gesagt: GRUNDSÄTZLICH ist das FÜTTERN von Tieren in Zoos VERBOTEN.

Und Tiere mögen es erst Recht nicht, wenn sie mit Keksen, Popcorn, Wurst … gefüttert werden, leider schmeckt das den Tieren und sie sind sich der Konsequenzen dieser Nahrungsmitteel nicht bewusst. Und leider sehen die Zoobesucher diese auch nicht immer.
Es ist aber auch so niedlich, den Tieren beim Betteln zuzusehen…

Dabei werden die Tiere im Zoo auch gefüttert (auch wenn das nicht unbedingt täglich und in Form von öffentlichen Fütterungen sein muss) und das Futter reicht aus, um die Tiere zu sättigen. Leider sind Tier auch nicht anders als Menschen und einem Leckerli sind sie ebensowenig abgeneigt…
Der Mensch, der sich an Bonbons überfrisst bekommt Bauchweh und fühlt sich unwohl (ich weiß wie das ist, ich hatte Phasen, da ging es mir jedes Wochenende so, aber das ist für diesen Blogeintrag nicht weiter von Bedeutung).
Ein Tier, das sich an ungesunden Nahrungsmitteln überfrisst, könnte sterben. Bei Wiederkäuern kann das bei Semmeln und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln passieren. Der Tod tritt nicht sofort ein, erst später und meist sehr qualvoll, wenn das Leben nicht vorzeitig beendet wird.
Selbst Pflanzen, die um das Gehege, aber außer Reichweite der Tiere, wachsen, sollte man nicht an die Tiere verfüttern, sie könnten Gifte enthalten, die sich tödlich für die Tiere erweisen könnten.
Ein weiterer Grund, warum das Füttern von Zootieren verboten ist, ist der Futterneid, der entstehen kann und zu schlimmen Verletzungen oder gar zum Tod führen kann.

Leider sieht man immer wieder Personen, die Tiere unerlaubterweise füttern: LASST DAS! Den Tieren tut das nicht gut. Und manchmal können Tiere auch kraftvoll zubeißen.

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