Raritätenzoo Ebbs

Berberaffen im Raritätenzoo

Von Ostern bis Ende Oktober kann man den Raritätenzoo in Ebbs besuchen, Tirols größte Ansammlung exotischer Tiere, verteilt auf 3 ha.
Und der Besuch des kleinen Tierparks lohnt sich, denn hier wird auf kleinem Raum Erlebnis im kleinen Rahmen geboten.
Neben häufigen Tierarten, wie Flamingos, Kattas und verschiedene Ara-Arten finden sich auch einige tatsächliche Raritäten, wie etwa weiße Bennett-Kängurus, die zwar nicht zu den bedrohten oder gefährdeten Tierarten gehören, die ich aber noch nie in einem Zoo gesehen haben. Varis und Mähnenwölfe gehören zu den bedrohten Arten, die im Zoo gehalten werden.
Für Kinder bietet der Schaubauernhof die Gelegenheit die Tiere zu füttern und zu streicheln (hauptsächlich Schweine, Schafe und Kaninchen) und die zooeigenen Sibirischen Huskys können spazierengeführt werden.
Der Raritätenzoo strahlt etwas Gemütliches aus, lädt ein zum Verweilen und lässt ständig etwas Neues entdecken (Präriehunde an Orten, wo sie nicht sein sollten, Kattas, die auf ihr Gehege aus der Ferne blicken und Axolotl auf dem Männerklo. Die Gehege sind groß und bieten den Tieren Rückzugsmöglichkeiten, einzig das Halsbandpekari würde sich in Gesellschaft wohler fühlen und die Panzer der Riesenschildkröten weisen Deformationen auf (wobei ich nicht sagen kann, ob es sich um schlechte Haltungsbedingungen des Zoos handelt oder der Vorbesitzer).
Auch die Beschilderung der Tiergehege lässt etwas zu wünschen übrig, da nicht alle Tiere ausgeschildert sind. Bei den Varis befinden sich Schwarzkopfmakis, im Schaubauernhof zahlreiche unbenannte Geflügelrassen.
Der Raritätenzoo ist einen Besuch wert, auch wenn auf große Tiere vollkommen verzichtet wurde, aber es sind die kleinen, denen man hier gerne Aufmerksamkeit schenken wird.

Mehr über den Zoo erfährt man hier.  Die Zootierliste gibt Auskunft über den aktuellen Tierbestand.

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