Zoo Leipzig

Der Leipziger Zoo ist einer der traditionsreichsten Deutschlands mit vielen historischen Bauten und war einst berühmt für seine Löwenzucht („Löwenfabrik“ mit 2400 Jungtieren), später bei Tigern, für die er seither das Internationale Zuchtbuch führt.
Zahlreiche seltene Tiere wie Baikalrobben, Moschustiere oder Schuppentiere kann man hier finden, ebenso wie interessante (unter Denkmal stehende) Tierbehausungen aus den Anfängen des Zoos.
Der Zoo der Zukunft soll bis 2015 komplett umgebaut werden und das ist auch wirklich nötig. Zugpferde wie das neueröffnete Gondwanaland, oder die bereits bestehenden Anlagen, wie etwa die Kiwara-Savanne für verschiedene afrikanische Savannentiere oder das Pongoland mit allen vier Menschenaffenarten, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei einigen Tierarten bald Besserungen nötig sind, beispielsweise bei den Meerkatzen und den Leoparden.
Interessant sind die Badevorführungen der Asiatischen Elefanten, die durch eine Glasscheibe hautnah erlebt werden können.
Gondwanaland mag auf den ersten Blick durch seine Dimensionen erschlagen und man kann dort durchaus eine ganze Stunde oder mehr verbringen, auch ohne eine Flussfahrt auf dem Gamanil, dem kleinen Fluß der das Gondwanaland durchzieht. Leider muss man etwas Geduld mitbringen, die meisten Tiere sind nicht leicht zu entdecken (sogar der große Komodowaran verbarg sich hinter einem Felsen vor den Blicken der Besucher) und der Luftraum ist tot (anders, als in vergleichbaren Tropenhallen tummeln sich hier keine Flughunde oder Vögel)

Trotz einiger Mängel (die hoffentlich tatsächlich bis 2015 behoben werden) lohnt sich der Besuch des Zoos, der einige interessante Anlagen und einen ungewöhnlichen Tierbestand zu bieten hat.

Weitere Infos findet man auf der Webseite des Zoos oder bei Wikipedia. Den aktuellen Tierbestand kann man der Zootierliste entnehmen.

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