Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Tierpark Hagenbeck, 16.11.2011
Wunderwelt Korallendreieck
Die beiden GEO-Fotografen Stella Chiu-Freund und Jürgen Freund waren über einen Zeitraum von 18 Monaten im Coral Triangle unterwegs und haben diese Wunderwelt mit der Kamera eingefangen. Ihre einmaligen Aufnahmen wurden als Fotobuch des WWF zusammengestellt. Leider ist diese Sonderedition nicht frei verkäuflich. Umso mehr freut sich Dr. Guido Westhoff, Leiter des Tropen-Aquariums Hagenbeck, darüber, dass sich die beiden Naturschützer bereit erklärt haben, ihre Bilder und Erlebnisse bei Hagenbeck zu präsentieren. Westhoff: „Das Korallensaumriff im Tropen-Aquarium zeigt einen kleinen Ausschnitt der Artenvielfalt des Coral Triangles. Deshalb ist es toll, dass unsere Besucher noch mehr über diesen einzigartigen Lebensraum erfahren können.“ Mit mehr als 3.000 Fischarten, vom Clownfisch bis zum Walhai, und 600 Arten von Steinkorallen ist das „Korallendreieck“ eines der Meeresgebiete mit der höchsten biologischen Vielfalt. Sechs der sieben Meeresschildkrötenarten sind dort Zuhause. Dieses 5,7 Millionen Quadratmeter große Gebiet erstreckt sich von den Salomonen über Neuguinea, den Kleinen Sundainseln, vorbei an Borneo bis zu den Philippinen. Doch das Ökosystem des Coral Triangle steht kurz vor dem Kollaps. Denn dieser Ort ist nicht nur ein Naturparadies, sondern auch ein Ballungsgebiet mit der weltweit höchsten Bevölkerungsdichte und dem schnellsten Bevölkerungswachstum. Über 150 Millionen Menschen leben in dieser Region und für etwa 2,25 Millionen von ihnen ist der Fischreichtum die Grundlage für ihr Überleben. Die Folge: Überfischung, Dynamitfischerei, umweltschädlicher Tourismus, Klimawandel und Korallenbleiche setzen diesem „Regenwald der Ozeane“ immer mehr zu. Höchste Zeit, diesen schützenswerten Lebensraum näher kennenzulernen.

Allwetterzoo Münster, 17.11.2011
Erfreuliche Meldung aus dem Allwetterzoo Münster: Die Geparde Xenia und Shaka sind wieder vereint!
Es ist beinahe wie im Märchen: Mutter und Sohn wurden getrennt, doch nach einiger Zeit fanden sie wieder zueinander! „Bis an ihr Lebensende“ werden die Geparde Xenia und der viereinhalb Monate alte Shaka im Allwetterzoo zwar nicht zusammen bleiben, doch erst einmal ist der ehemals „verstoßene“ Sohn wieder bei seiner Mutter! Frühestens in einem Jahr wird Shaka den münsterschen Zoo im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms verlassen und in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden. Und Xenia wird in der Zwischenzeit vielleicht erneut Mutter. Am 6. Juli im Allwetterzoo geboren, überlebte der kleine Gepard als einziger von drei Jungtieren. Anfangs versorgte ihn seine Mutter Xenia. Als diese ihn nicht mehr säugte, wurde Shaka zunächst in einer Arbeitsteilung zwischen dem Gepardweibchen und den Tierpflegern aufgezogen. Anfang August knurrte die Mutter ihren Sohn an, offenbar wollte sie ihn nicht weiter aufziehen. Daraufhin kümmerten sich nur noch die Pfleger um den Kleinen. Mitte September konnte Shaka mit seiner Uroma Megan vergesellschaftet werden. Ob Xenia und Shaka von ihren verwandtschaftlichen Verhältnissen wissen, ist eine nicht zu klärende Frage. Doch im Zoo ist man glücklich darüber, dass die Mutter ihren Sohn auf Anhieb in ihrer Nähe duldete. Am 10. November trafen die Beiden erstmals seit gut drei Monaten wieder unmittelbar aufeinander. Inzwischen lässt Xenia es zu, dass der Kleine sich an sie schmiegt, wenn er schmusen möchte. Genauso erträgt sie seine Tobereien und bleibt liegen, wenn der übermütige Shaka sie spielerisch attackiert. Sie zeigt ihrem Sohn aber auch seine Grenzen – sie ist eben eine richtige Gepardmutter! Shaka scheint begeistert zu sein. Hatte er doch in den letzten Wochen stets großes Interesse an Xenia in der benachbarten Anlage gezeigt und oft durch den Zaun zu ihr geschaut. Der Kleine genoss zwar die Gesellschaft seiner Uroma, doch war die knapp 15jährige Megan, die ein für Geparde sehr hohes Alter hat, nie eine Spielgefährtin für Shaka. Sie genießt ihren „Ruhestand“ im Zoo und liegt lieber faul in der Sonne, als mit einem Jungspund über die Wiese zu toben. Die gelungene Zusammenführung mit Xenia kommt nicht nur Shaka zugute, sie war auch aus einem anderen Grund notwendig: Am 16. November traf die Gepardin Salome aus dem Lissaboner Zoo in Münster ein. Sie zog in die große, bislang von Xenia bewohnte Anlage am Zoo-Kanal und soll möglichst bald von Jabari gedeckt werden. War der Kater erfolgreich, wird Salome in den Tierpark Bernburg umziehen. Aus Bernburg wechselt dann eine junge Gepardin nach Münster, die als zweite Zuchtkatze im Allwetterzoo bleiben wird. Die Zucht der in ihrer südafrikanischen Heimat hoch bedrohten Geparde ist schwierig, doch in Münster erzielt man Erfolge selbst mit „Problemkatzen“.

Bergzoo Halle, 17.11.2011
Vogel (um)zug im Bergzoo Halle
Jedes Jahr zur Herbstzeit machen sich ungefähr fünf Milliarden Zugvögel auf, um in ihre Winterquartiere zu ziehen. Dabei ist genetisch festgelegt, ob und wohin ein Vogel zieht. Für eine gute Orientierung besitzen Zugvögel einen inneren Kompass. So waren auch gerade die Kiebitze am 11.09.2011 auf dem Weg in wärmere Gefilde, als sie von einem Hagelsturm bei Könnern überrascht wurden. Tausende Kiebitze fanden dort den Tod. Einige konnten gerettet werden und bekamen medizinische Versorgung im den Zoos von Magdeburg, Bernburg und Halle. Von den 100 Kiebitzen, die Bernburg und Halle aufnahm, konnten leider nur 24 gerettet werden. Umso schöner war es, dass am 04.11.2011 12 der Vögel in der Nähe von Güsten wieder freigelassen werden konnten. Die anderen 12, die den Weiterflug nicht antreten können, ziehen demnächst in ein warmes Winterquartier im halleschen Zoo. Auch andere Zugvögel, wie zum Beispiel Schwarz- und Rotmilan sowie die Schwarzstörche bleiben hier im Bergzoo Halle in den Außenvolieren und können mit ausreichend Nahrung die kalte Jahreszeit überstehen. Nicht alle Vögel ziehen weg, einige kommen auch, um den Winter bei uns zu verbringen. Vögel wie z.B. Saatkrähen, Singschwäne, Gänse und Seidenschwänze kommen aus Nord- und Osteuropa und finden hier ihre Nahrung.

Zoo Wilhelma, 17.11.2011
Das neue Wilhelmaschulgebäude: Mehr Raum für pädagogische Angebote und Naturbildung
Nach rund einjähriger Bauzeit ist das neue Wilhelmaschulgebäude bezugsfertig, die Wilhelma-Pädagogen können es gemeinsam mit den Schulen und Kindergärten der Region in Betrieb nehmen. Mit der Eröffnung des Gebäudes eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, das Bildungsangebot der Wilhelmaschule weiter auszubauen: mit neuen Programmen für den außerschulischen Biologieunterricht ebenso wie mit Veranstaltungen zu Naturschutzthemen. Rund 1200 Führungen für Schulklassen und Kindergärten führt das zwölfköpfige Team der Wilhelmaschule pro Jahr durch, bis zu 16 an einem Tag, dazu kommen seit 2009 Fortbildungen für Lehrer und Erzieher. Alle diese Programme finden im Park, in den Tier- und Pflanzenhäusern statt. Ein Gebäude für ihre Vor- und Nachbereitung fehlte jedoch, geschweige denn für wetterunabhängige, ergänzende Veranstaltungen unter einem Dach: Das frühere Wilhelmaschulgebäude, eine ältere Holzbaracke, war dafür nicht mehr geeignet. „Mit dem neuen Gebäude wird sich dies nun ändern“, freut sich Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch. „Geplant sind beispielsweise neue Kurse, bei denen die Schüler Tieren und Pflanzen näher kommen und dabei konzentriert arbeiten können – Erleben und Lernen lassen sich optimal verbinden.“ Für den Unterricht stehen im neuen Gebäude moderne Medien und Beamertechnik ebenso zur Verfügung wie schnell greifbare zoologische Anschauungsmaterialien von Fell und Krallen bis zu Tiermodellen. Sogar lebende Vertreter der Tierwelt sind bei Bedarf mit von der Partie: In den Tierraum des Gebäudes ziehen dafür zwei Papageien, Ratten, Fische, Frösche sowie Insekten und Gliedertiere ein. Doch auch zusätzliche Stippvisiten zu Pflanzen und Tieren im angrenzenden Park sind von der Schule aus jederzeit möglich. Ein weiterer Vorteil: Im neuen Gebäude lassen sich künftig auch Veranstaltungen und Vorträge durchführen, insbesondere zu Natur- und Artenschutzthemen und fallweise mit Beteiligung von Naturschutzorganisationen und Artenschutzexperten. „Naturkundliche Bildung muss heute immer auch Naturschutz einschließen“, sagt die Leiterin der Wilhelmaschule Stefanie Reska. „Unser Ziel ist es daher nicht nur, biologische Fakten zu präsentieren, sondern wir möchten Kinder wie Erwachsene für die Natur insgesamt begeistern und sie als Mitstreiter beim Einsatz für deren Erhaltung gewinnen.“

Zoo Osnabrück, 17.11.2011
Mit einem Klick den Löwen auf das Handy holen – Deutschlandpremiere: QR-Codes erobern den Zoo Osnabrück
QR-Codes (Quick-Response-Codes) sind quadratische Symbole, die man mit der Handykamera einscannt und sofort die dahinter verborgene Information erhält. Im Zoo Osnabrück können die Zoobesucher damit nun direkt am Gehege Wissenswertes zu Rentier, Seelöwe oder Waschbär auf ihr Handy laden. Bei der offiziellen Vorstellung des neuen Angebotes erläuterte Andree Josef, Geschäftsführer der zuständigen Kommunikationsagentur Die Etagen, die einfache Funktionsweise: „Zoobesucher benötigen lediglich eine kostenlose Anwendung für ihr Smartphone, mit der die QR-Codes gelesen werden können. Diese erhalten sie auf der Internetplattform ihres Handyherstellers. Vor dem Tierschild klicken sie die Anwendung an und scannen, wie beim Fotografieren, den Code, der auf fast jedem Tierschild klebt. Und schon erscheint die Tierinfo“. Hinter jedem QR-Code verberge sich ein individueller Link, der zu dem digitalen Zoobuch „Zoowiso“ führe. Dieses hatte der Zoo gemeinsam mit dem Geoinformatikinstitut der Universität Osnabrück erstellt – unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. „Die QR-Codes bieten eine praktische und spielerische Ergänzung zur herkömmlichen Informationsvermittlung und können im Zoo gerade Jugendliche für Tier- und Artenschutzthemen begeistern,“ findet Zoopräsident Reinhard Coppenrath. Die drastisch steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern und die damit einhergehende zunehmende Akzeptanz von QR-Codes war für den Osnabrücker Zoo ein schlagkräftiges Argument, die schnelle und kinderleichte Informationsübermittlung als erster deutschsprachiger Zoo zu testen. Geschäftsführer Andreas Busemann betonte: „Für Zoos ist es wichtig, neue Arten der Informationsvermittlung zu integrieren. Internet, Smartphone und Co. gehören zum Alltag vieler unser Besucher, hieraus können wir neue Service-Angebote entwickeln und so eine Brücke zwischen Technik und Tieren schlagen.“ Studien belegen, dass QR-Codes immer häufiger genutzt werden. Zusätzlich bietet der Zoo die Tiergeschichten per Telefon ab sofort mit einer Osnabrücker Festnetznummer an. Handybesitzer, die kostenlos ins Festnetz telefonieren können, erfahren nun ohne weitere Gebühren, warum beispielsweise Giraffe „Diana“ gerne mal ihre Zunge rausstreckt. Wer keine sogenannte „Flatrate“ ins Festnetz hat, zahlt die jeweiligen Gebühren für einen dementsprechenden Anruf. Voraussetzungen für Nutzung der QR-Codes: Smartphone oder neueres Handy, QR-Code-Anwendung: Kostenlose Versionen im Internet bei Handyherstellern erhältlich (z.B. App Store für iphone), Internetverbindung, QR-Code muss komplett und scharf gestellt im Display zu sehen sein, Gute Lichtverhältnisse

Zoo Berlin, 17.11.2011
Kleinster Zwerghirsch im Berliner Zoo!
Nicht alle Hirsche sind groß und tragen mächtige Geweihe. Die Gruppe der südostasiatischen Muntjakhirsche besteht aus kleinen, urtümlichen Wiederkäuern, bei denen die Männchen zwar schon ein kleines Geweih tragen, sich aber vornehmlich mit ihren dolchförmigen Eckzähnen bekämpfen. Diese seitlich aus dem Maul ragenden Waffen können bis zu 2,5 cm lang werden. Doch bevor ein Muntjak beißt, warnt er seinen Gegner (fast wie ein Hund) mit bellenden Lauten, weshalb die scheuen Tiere auch als Bellhirsche bezeichnet werden. Der Berliner Zoo hält eine der kleinsten Arten, den Chinsischen Muntjak, der auch Zwergmuntjak genannt wird. Und eben bei diesen „Zwerg-Zwerghirschen“ wurde am 9. Oktober ein Jungtier geboren – nur eine Handvoll Hirsch. Mittlerweile passt das kleine Männchen nicht mehr durch die Maschen der Gehegebegrenzung und ist auch regelmäßig im Freigehege am kleinen Hirschhaus zu beobachten. Wittert er Gefahr, so will er sich doch am liebsten nur verbergen. Der ruhige und geduldige Zoobesucher aber hat seine Freude an dem Kleinen. Die Herkunft des Chinesische Muntjaks verrät sein Name. In seinem großen Verbreitungsgebiet ist er nicht selten und auch in England und Wales wurde die Art eingeführt, wo sie stellenweise sogar recht häufig ist. Auch im Berliner Zoo kam es in der Vergangenheit ab und zu zum Ausbruch insbesondere des Nachwuchses, der aufgrund seiner geringen Körpergröße noch in der Lage war, selbst durch enge Gitter zu schlüpfen.

Zoo Heidelberg, 18.11.2011
Tägliches Training für die graue Riesen im Zoo Heidelberg
Wie eine riesige graue Wand türmt sich Elefantenbulle Voi Nam vor dem Gitter seiner Box auf. Obwohl gerade mal neun Jahre alt und damit noch lange nicht ausgewachsen, wiegt der junge Bulle stolze drei Tonnen und erreicht bereits eine Höhe von 2,50 Meter. Umso erstaunlicher ist es zu beobachten, wie vorsichtig und geradezu grazil Voi Nam auf die leise Aufforderung seines Pflegers Tobias Kremer „Voi, foot“ sein rechtes Hinterbein hebt und ihm den mächtigen Fuß durch die Gitterstäbe reicht. Es ist, wie jeden Tag, Trainingsstunde bei den jungen Elefantenbullen Voi Nam, Thai, Tarak und Gandhi im Zoo Heidelberg. Bei dem täglichen Training geht es nicht darum, dass die Pfleger den Elefanten Kunststückchen beibringen oder die hochintelligenten Tiere auf bedingungslosen Gehorsam drillen. Die Übungen, die auch „medizinisches Training“ genannt werden, finden im „geschützten Kontakt“ statt. Bei dieser Haltungsmethode agiert der Pfleger nicht als Leitelefant sondern die Tiere lernen, mit einem Pfleger kooperativ zusammenzuarbeiten, der immer durch ein Gitter von Ihnen getrennt ist.

Zoo Duisburg, 18.11.2011
Nachwuchs bei den größten Landsäugern Europas
Was ist das größte lebende Landsäugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wäre dem Europäischen Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der Europäische Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit kräftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Osteuropas bevölkerte. Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der Wälder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen Gärten Europas. Durch gezielte Zuchtbemühungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrößert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezüchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nächsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind. Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Die achtjährige Mutter POGODA kam im Jahre 2003 aus einer polnischen Zuchtstation in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem neunjährigen Vater PLUCIK verstand sie sich von Beginn an so gut, dass sie vor einer Woche ihr mittlerweile drittes Jungtier in Duisburg auf die Welt brachte. Das kräftige, männliche Kalb erkundet noch vorsichtig seine neue Umgebung, doch schon bald werden es die Zoobesucher übermütig über die Anlage rennen sehen. Immer wieder für Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nächste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurück, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, während der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

Zoo Osnabrück, 18.11.2011
Zur Begrüßung gab es leckeren Joghurt: Schimpansen erobern ihr neues „Dschungel-Wohnzimmer“ zurück.
„Bambus, Bananen- und Kiwipflanzen, Haselnusssträucher, wilder Wein sowie die neue hölzerne Hängebrücke verschönern die Innenanlage und geben den Schimpansen viele Klettermöglichkeiten“, berichtet Takamanda-Revierleiter Wolfgang Festl. Gestern um 11 Uhr ging es für die Schimpansenfamilie in ihr altes, aber neu gestaltetes Wohnzimmer „Als erstes ging tatsächlich Tatu, der Chef, hinein. Er schickt sonst gerne die Damen in unbekannte Gefilde vor. Ihm folgte Vanessa mit der kleinen Lila auf dem Rücken,“ beschreibt Festl. Schon bald tobten die jungen Schimpansen über die Hängebrücke, Schimpansenmutter Vanessa knabberte am Gras und Oma Lady schleckte am Joghurt, der als Willkommenssnack gereicht wurde. Nur der kurze Regenschauer verursachte Verwirrung, denn bisher „regnete“ es in der Halle nicht. Die neu installierte Bewässerungsanlage bringt nun jeden Tag zwei Mal für zehn Minuten einen erfrischenden Guss. Die neu bepflanzte Anlage mit einem feucht-warmen Klima von 18 bis 20 Grad ist ganz auf die Bedürfnisse der Menschenaffen abgestimmt. „Die Schimpansen können in den hohen Gräsern nicht nur Versteckenspielen, sie können auch die unzähligen heimischen und exotischen Pflanzen verkosten – sie sollen schließlich beschäftigt werden“, ergänzt Festl. Nach draußen kann die haarige Bande trotzdem noch, denn auch im Winter öffnen die Tierpfleger für einige Stunden am Tag die Türen zur Außenanlage. Nun bleibt abzuwarten, wie lange sich das üppige Grün im „Dschungel-Wohnzimmer“ hält, denn die Schimpansen sind neugierig und ziemlich verfressen.

Zoo Salzburg, 18.11.2011
Badespaß im November!
Die Sonne lacht vom November-Himmel herab, die Vögel zwitschern und die Wiesen sind noch grün. Aragon, der Salzburger Braunbär, scheint noch nicht an Winterruhe zu denken. Eigentlich müsste er in dieser Jahreszeit schon sehr müde sein. Bei dem herrlichen Sonnenschein und den milden Temperaturen liegt Aragon noch gerne im Bären-Pool und knabbert Walnüsse. Warum halten Bären eine Winterruhe? In der kalten Jahreszeit finden Braunbären nicht genügend Nahrung und deshalb gehen sie schlafen. Schon im Spätsommer fressen sie sich Fettpölsterchen an, um in der Ruhezeit nicht zu verhungern. Erst wenn das Futter knapp wird, ziehen sie sich in einen selbst gegraben Bau oder eine Höhlen zurück, um zu ruhen und die futterarme Zeit gut zu überstehen. Trotz sonniger Wetter Prognose für die kommenden Tage haben die Tierpfleger im Salzburger Zoo die Schlafhöhle der Bären schon mit Stroh und Laub gepolstert. Denn falls der Winter jäh bei uns Einzug hält, werden die Salzburger Braunbären sich dann in ihre Höhle zur Winterruhe zurück ziehen.

Zoo und Tierpark Friedrichsfelde Berlin, 21.11.2011
1 Jahr Stiftung Hauptstadtzoos – Nachhaltige Förderung gut gestartet: Eberhard Diepgen zieht Bilanz und appelliert an die Berliner zur Solidarität
Vor knapp einem Jahr präsentierte Eberhard Diepgen die Stiftung zur Förderung von Tierpark Berlin und Zoo Berlin. Damals betrug das Stiftungskapital 50.000 Euro, welches mittlerweile verzehnfacht wurde. Der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Eberhard Diepgen, freute sich über die positive Entwicklung im ersten Jahr: „Die Stiftung will den Berlinerinnen und Berlinern ein Angebot zur Zukunftssicherung der Hauptstadtzoos machen. Das Jahr 2011 zeigt, dass das Angebot angenommen wird. Berlin ist eine Hauptstadt der Tierfreunde. Das Land Berlin will ab 2012 die finanzielle Unterstützung des Zoologischen Gartens streichen. Eberhard Diepgen befürchtet einschneidende Rückwirkungen Zoo und Tierpark. „Die Hauptstadtzoos werden immer stärker angewiesen auf die Unterstützung der Berlinerinnen und Berliner. Sie kann ganz nach der Interessenlage von Spendern und Sponsoren den verschiedenen Einrichtungen der Hauptstadtzoos und ihrer Stiftung zugute kommen.“ Diepgen weiter: „Die aktuelle Diskussion um die Unterstützung des Landes für die Hauptstadtzoos wirft auch die Frage auf, wie können wir die Existenz von Zoo und Tierpark auch noch in 50 oder 60 Jahren absichern. Was können wir heute tun, damit die zoologischen Einrichtungen für die Berlinerinnen und Berlin auch morgen und übermorgen bestehen? Hier helfen Idee und Rechtsform der Stiftung für die Hauptstadtzoos. Das angesparte Vermögen darf nicht verbraucht, die Erlöse aus dem Vermögen sollen die Hauptstadtzoos auch noch in späteren Jahren unterstützen. Damit kann die Stiftung eine Lebensversicherung für Zoo und Tierpark werden. Diepgen bittet die Berliner zum Jahresende und zum Weihnachtsfest um Spenden. Spendenbescheinigungen sind selbstverständlich. „ Nutzen Sie die steuerlichen Möglichkeiten noch in diesem Jahr“

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.11.2011
Nashornbulle „Jambo“ verließ den Zoopark Erfurt
Am 17. November 2011 verließ der 2 jährige Nashornbulle „Jambo“ den Thüringer Zoopark Erfurt. Der kleine „Jambo“ erblickte am 29. Oktober 2009 im Thüringer Zoopark Erfurt das Licht der Welt. Er ist das sechste Nashornbaby, das im Zoopark geboren wurde. Die Eltern des Bullen sind „Numbi“ und „Kiwu“. Seinen offiziellen Namen bekam „Jambo“ bei seiner Nashorntaufe am 8. April 2010 im Nashornhaus. Der Name „Jambo“ ist Kisuaheli und bedeutet „Hallo“.Nun lebt „Jambo“ im Gaiapark. Dieser niederländische Tierpark liegt in der Stadt Kerkrade nahe der deutschen Grenze.

Opel-Zoo Kronberg, 21.11.2011
Nachwuchs im Opel-Zoo: „Red Bull“ beim Roten Höhenvieh
Advent im Opel-Zoo: Das ist die ruhigere Jahreszeit, in der vor allem die Tierbeobachtung im Vordergrund steht. Große und kleine Besucher bleiben oft trotz der kühleren Witterung an den Gehegen stehen und erfreuen sich an den exotischen und heimischen Tieren. Hautnah geht es dann sogar beim Füttern zu und insbesondere die zahlreichen Ziegen im Eingangsbereich oder die Haustiere im Streichelzoo warten schon auf die Möhren und das Trockenfutter, das man im Zoo erwerben kann. Dabei begeistern vor allem auch die jüngeren Tiere, die sich immer besonders neugierig vordrängen. Im Streichelzoo können die Besucher seit dem 26. Oktober einen Neuankömmling entdecken: Beim Roten Höhenvieh, das zu den bedrohten Haustierrassen gehört, kam ein Bullenkalb zur Welt. Ursprünglich wollten die Tierpfleger es „Red Bull“ nennen und aus der Kombination des Vor- und Nachnamens des zweifachen Formel I-Weltmeisters Sebastian Vettel ist dann schließlich der Name „Seppel“ entstanden. Auch im Advent bietet der Opel-Zoo, vor allem für die Kinder, ein interessantes Führungs- und Veranstaltungsprogramm an: Jeden Donnerstag im Advent kommt um 15 Uhr Claus Claussen und erzählt den Kindern spannende Märchen, die natürlich insbesondere von Tieren handeln. Am Sonntag, den 11. Dezember gibt es sogar eine Führung zu den Tieren vom Nikolaus persönlich, der den Kindern auch noch eine Überraschung mitbringt. In der Öffentlichen Führung am 17. Dezember geht es um Weltmeister und tierische Rekorde im Opel-Zoo. Und selbst an den Weihnachtsfeiertagen, nämlich am 25. und 26. 12., jeweils um 14.30 Uhr werden im Restaurant Sambesi Weihnachtsmärchen erzählt.

Zoo Dortmund, 22.11.2011
Barockkonzert im Raubtierhaus
Barocke Klänge im Zoo: Am Samstag, 26. November 2011, findet um 18 Uhr wieder ein Barockkonzert im Raubtierhaus statt. Die Künstlerinnen und Künstler treten alle ehrenamtlich auf, um den Zoo Dortmund gerade in Zeiten der schwierigen Haushaltslage zu unterstützen. Das Benefizkonzert wird vom Ensemble für Alte Musik der Musikschule Dortmund, Con Allegria, gespielt. Ticketpreise: Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder 5 Euro. Einige Karten gibt es noch an der Zookasse (Reservierung unter Tel.: 0231/50-28593). Die Einnahmen sollen dem Neubau eines Geheges für die Erdmännchen zugute kommen. Das Ensemble Con Allegria konzertiert seit den 90er Jahren in Dortmund und Umgebung. Es besteht aus engagierten, exzellenten Laienmusikern, die sich der Interpretation barocker Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen verschrieben haben. Zentrales Instrument ist dabei die Blockflöte, die den Kern aller Besetzungen bildet. Sie erklingt als Soloinstrument, aber auch als Blockflötenquartett sowie in Kombinationen mit Querflöte, Oboe, Streichinstrumenten, Gesang; auch ungewöhnliche Konstellationen wie das Zusammenspiel mit einem Fagott oder Saxofon gehören zum Repertoire des Ensembles. Stets gehört das Cembalo als Continuo-Instrument dazu, meist gespielt von Ensemble-Leiterin Gerda Hellwig. Doch nicht nur die Besetzungen zeigen die Vielfalt der Gruppe; auch die Auswahl der Konzertorte lässt große Experimentierfreude erahnen: So gibt das unter dem Dach der Musikschule Dortmund angesiedelte Ensemble regelmäßig Benefizkonzerte im Raubtierhaus des Zoos, der auf diese traditionsreiche Zusammenarbeit nicht mehr verzichten möchte. Kontakt: Michael Meinders 0231 / 50-22745

Zoo Frankfurt, 22.11.2011
Advent (Nacht)-Aktiv// Abendöffnung des Exotariums: Aquaristik für Anfänger
Die Adventszeit mal etwas anders verkürzen kann man sich an diesem Wochenende (3. & 4. Dezember 2011, 10.00 – 16.00 Uhr, Grzimekhaus) im Nachttierhaus. Im Mittelpunkt stehen die Klippschliefer, possierliche kleine Tierchen, hinter denen man auf den ersten Blick nicht viel Verblüffendes vermuten würde. Doch der erste Schein trügt, auf Plakaten und Bildern haben unsere Tierpfleger zusammengestellt, was sie an diesen kleinen Säugern fasziniert. Um 12.00 und 14.30 Uhr werden sie gefüttert und unsere Tierpflegerinnen und -pfleger beantworten Fragen rund um die Tiere. Wer gut aufpasst, sichert sich beim Klippschliefer-Quiz seine Chance, die nachmittägliche Fütterung der Brillenblattnasen begleiten zu dürfen! Und auch weitere Tiere kann man mal mit anderen Augen betrachten: die schönsten Ergebnisse des Fotokurses für Kinder im Zoo werden ausgestellt. Wer sich ebenfalls für Tierfotografie interessiert, hat die Möglichkeit, sich mit dem betreuenden Fotografen Detlef Möbius auszutauschen. Die Naturschutzbotschafter von Zoo und Zoologischer Gesellschaft (ZGF) sind mit dem Infomobil zu den Goldgelben Löwenäffchen vor Ort und ein Bastel- und Maltisch bietet Gelegenheit zu klassisch adventlichen Aktivitäten. Zooeintritt: Erwachsene 8,- ¤, Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,- ¤. Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt. // Aquaristik für Anfänger: Sie haben Fragen zur Aquaristik? Wie vermeiden Sie Anfängerfehler und werden mit dem (neuen) Hobby glücklich? Am 25. November 2011 ab 19:30 Uhr hat Tierpfleger Carsten Färber Antworten. Beginnen wird die Führung 19.15 Uhr mit dem Tropengewitter bei den Krokodilen. Treffpunkt für die Führung ist das Amazonasbecken (Erdgeschoss). Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Tierpark Friedrichsfelde Berlin, 22.11.2011
2. Advent im Tierpark Berlin: Adventsbrunch und Klavierkonzert am Nachmittag im Schloss Friedrichsfelde
Zum 2. Advent, am Sonntag, den 4. Dezember, lädt der Tierpark Berlin zum Verweilen ein: In der Zeit von 11 bis 14 Uhr findet in der Cafeteria vom Tierpark Berlin , mitten im größten europäischen Landschaftszoo, ein Adventsbrunch statt. Bei einem umfangreichen Brunchbuffet und musikalischer Begleitung kann man sich in der tierischen Kulisse verwöhnen lassen. Die Karten kosten 23 Euro für Erwachsene – Kinder 11 Euro (inkl. Tierpark-Eintritt). Um 15 Uhr wird der Pianist Jan Sählhof im Schloss Friedrichsfelde mit der Sonate op. 28 (Pastorale) von Ludwig van Beethoven , den Klavierstücken op. 76 Capriccio und Intermezzi von Johannes Brahms sowie dem Mephistowalzer und dem Liebestraum Nr. 3 von Franz Liszt die Konzertgäste auf die Weihnachtszeit einstimmen. Er avancierte in den letzten Jahren zu einem beliebten Künstler im In- und Ausland. Jan Sählhofs Interpretationen zeichnen sich durch einen unprätentiösen Stil und eine große klangliche Vielschichtigkeit und Kontrastreiche aus. Die Karte kostet 22 Euro inkl. Begrüßungssekt. Die Karten können telefonisch unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@schloss-friedrichsfelde.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde und an allen Vorverkaufskassen. Weitere Konzerte unter: www.schloss-friedrichsfelde.de

Tierpark Hellabrunn München, 22.11.2011
Toni dankt allen Gratulanten
Kaum zu glauben: Schimpanse Toni feiert heute seinen 50. Geburtstag und ist somit halb so alt wie der Tierpark Hellabrunn. Ein doppelter Grund zur Freude also! Revierleiter Markus Klostermeier überraschte ihn mit einer Geburtstagstorte – natürlich ganz lecker und gesund, aus Reis und Früchten gefertigt. Toni dankt allen Gratulanten, den Großen wie den Kleinen, die ihm einen Besuch abgestattet haben oder ihn in den nächsten Tagen im Urwaldhaus besuchen kommen. Der betagte Schimpanse wurde bereits im Tierpark Hellabrunn geboren und genießt seinen Lebensabend mit der deutlich jüngeren Herzdame Püppi in einem besonders schönen „Alterssitz“. Die beiden leben in einer nahezu paradiesischen Umgebung mit Palmen, Feigenbäumen und blühendem Hibiskus und fühlen sich rundum wohl. Manchmal lässt sich Toni von seinen Nachbarn, einer Gruppe jüngerer Schimpansen, noch zu eindrucksvollem Imponiergehabe hinreißen: Lautes Geschrei und eindrucksvolles Trommeln tönt dann durch das Urwaldhaus. Direktor Dr. Andreas Knieriem: „Dass sich Schimpanse Toni in diesem Alter noch bester Gesundheit erfreut, ist ein großes Glück. Nicht zuletzt aufgrund der Haltungsbedingungen in modernen Zoos ist die Lebenserwartung der Tiere deutlich höher als in freier Wildbahn.“ Gute Ernährung, das Fehlen natürlicher Feinde und nicht zuletzt die konsequente und regelmäßige Versorgung durch Tierärzte tragen ihren Teil dazu bei. Dr. Andreas Knieriem bedankte sich persönlich bei Thomas Maier, Vorstand der Dontenwill AG in München, für die langjährige Patenschaft. Das mittelständische Unternehmen unterstützt Toni bereits seit dem Jahr 2003. Patenschaften helfen und machen Freude durch einen engeren Bezug zum persönlichen Lieblingstier – Interessenten an einer Patenschaft sind eingeladen, mit dem Service-Center Kontakt aufzunehmen: tierparkerlebnis@tierpark-hellabrunn.de, Telefon 089 62508-34

Tiergarten Schönbrunn Wien, 22.11.2011
DER TIERGARTEN IM ADVENT
Von gratis Kinderführungen über ein vorweihnachtliches Kasperlabenteuer bis zur Kekserlbackstube: Der Tiergarten Schönbrunn bietet in der Adventzeit ein buntes Programm für Kinder. Geöffnet hat der Zoo im November und Dezember täglich – auch an Feiertagen – von 9.00 bis 16.30 Uhr. Alle Angebote sind im Tiergarteneintritt inkludiert. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Kinderführungen an Adventsonntagen: An jedem Adventsonntag gibt es für Kinder ab 14:30 Uhr kostenlose Führungen (Treffpunkt: Infocenter Hietzing, Dauer: ca. 1 Stunde, Erwachsene Begleitperson erforderlich!). Bei der ersten Führung am 27. November unternehmen die Kinder einen Tropenausflug mitten im Winter. Auf der Führungsroute liegt das Regenwaldhaus, in dem bei 28 Grad Flughunde von der Decke hängen und mächtige Wasserschildkröten im Teich schwimmen. Besucht werden auch die Faultiere und Papageien im Vogelhaus und schlussendlich geht es zum bunten Korallenriff im Aquarienhaus, wo Urlaubsstimmung aufkommt. Am 4. Dezember erfahren die jungen Besucher, wie die Schönbrunner Tierkinder den Winter genießen. Pandabub Fu Hu hat den vergangenen Winter noch in der Wurfbox verbracht. Elefantenbulle Tuluba liebt den Schnee, aber auch das geheizte Innengehege. Giraffennachwuchs Arusha darf mit seinen langen, schlaksigen Beinen nur dann ins Freie, wenn es nicht eisig ist. Am dritten Adventsonntag besuchen die Zoopädagogen mit den Kindern Tierarten aus dem hohen Norden. Zu den „Winterprofis“ zählen natürlich die Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen, und die Arktischen Wölfe, die mit ihrem dichten, weißen Fell im Schnee fast unsichtbar sind. Die Krippentiere wie Esel, Schaf und Ochs stehen bei der letzten Adventführung im Mittelpunkt. Weihnachtlicher Back- und Bastelspaß: Am 3. und 4. Dezember öffnet im Tiergarten die Adventwerkstatt ihre Pforten. Von 9.00 bis 16.00 Uhr verwandelt sich der Elefantenpark in eine Bastelstation. Die jungen Tiergartenbesucher können Weihnachtselefanten-Blumenstecker, Geschenkanhänger und tierische Bastel-Buttons anfertigen. Am Tirolerhof gibt es an diesem Wochenende außerdem eine Kekserlbackstube . Jeweils in der Zeit zwischen 13.00 und 15.00 Uhr können Kinder in der Original-Bauernhofküche und der gemütlichen Stube besondere Weihnachtskekse backen. Es gibt eine Vielzahl an tierischen Ausstechformen und ein tatkräftiges Team unterstützt die Backfreuden der Kleinen. 6. Dezember: Nikolaus, Kasperl und Co.: Ui, zwick! Am 6. Dezember um 14.30 Uhr verwandelt sich die ORANG.erie des Tiergarten Schönbrunn in ein Kasperltheater. Der originale Fernsehkasperl und sein Freund Sepperl geben eine Vorstellung im Zoo, die von Robert Steiner präsentiert wird. Im Anschluss daran verteilt der Nikolaus Geschenke an die Kinder und singt mit ihnen ein Adventlied. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter freut sich auf das vorweihnachtliche Kasperlabenteuer für die ganze Familie: „Neben Puppentheater auf hohem Niveau steht an diesem Nachmittag vor allem die familiäre Atmosphäre im Mittelpunkt.“ Das Programm richtet sich an Familien, Großeltern und vor allem an Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Warten auf das Christkind: Um Kindern die Wartezeit auf das Christkind etwas zu verkürzen, hält der Tiergarten am 24. Dezember auch heuer wieder von 9.00 bis 16.00 Uhr ein besinnliches Weihnachtsprogramm bereit. Im Halbstundentakt gibt es ab 10.00 Uhr kommentierte Fütterungen bei unterschiedlichen Tierarten, zu denen Tiergartenmitarbeiter spannende Informationen geben. In der Kreativwerkstatt im Elefantenpark können Kinder ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen, zum Beispiel beim Basteln von weihnachtlichen Mandalas oder Papierpinguinen.

Allwetterzoo Münster, 23.11.2011
Irmelin „macht nicht auf“
Das erste Jungtier bei den Kugelgürteltieren im Allwetterzoo Münster ist noch sehr scheu. Am 19. September wurde Irmelin geboren, der erste Nachwuchs bei den Kugelgürteltieren im Allwetterzoo. Die Geburt war erwartet worden, denn die Tierpflegerinnen hatten den Deckakt der Eltern Norman und Heidi beobachtet. 120 Tage dauert die Tragezeit bei diesen urtümlichen Säugetieren aus Südamerika. Doch bis Revierleiterin Teresa Willmen erstmals das Gesicht der „Mini-Kugel“ sah, musste sie sieben Wochen warten! So lange hatte sich das Jungtier nicht „entkugelt“. Und erst Mitte November konnten die Pfleger sein Geschlecht erkennen und dem kleinen Gürteltier einen Namen geben. „Irmelin macht auch heute noch nicht auf“, sagt Teresa Willmen und meint damit, dass das kleine Gürteltier sich einrollt und geschlossen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. An die Pflegerinnen hat Irmelin sich mittlerweile gewöhnt. Ganz stolz berichtete Teresa Willmen, dass sie gerade von der Kleinen ausgiebig berochen wurde! Neugeborene Gürteltiere können sich direkt nach der Geburt zusammenrollen. Anfangs haben die Jungen die Größe eines Tischtennisballs, im Alter von drei Wochen sind sie so groß wie eine Apfelsine. Der anfangs sehr weiche Panzer ist mit etwa sechs Wochen ausgehärtet. Er besteht aus Knochenplatten und Keratin. Kugelgürteltiere sind Nestlinge wie beispielsweise Mäuse. Sowie Irmelin laufen konnte, hat sie die schützende Höhle wohl nachts verlassen, vermuten die Pflegerinnen. Aber erst seit dem letzten Sonntag lässt Irmelin sich auch tagsüber in der Südamerika-Anlage blicken. Wenn die Eltern um 16 Uhr gefüttert werden, hat die Kleine sich meist wieder in ihrer Höhle verkrochen. Sie wird noch von der Mutter gesäugt, frisst aber auch schon Mehlwürmer und Brei. Der wird aus getrockneten Insekten, Heilerde, etwas Obst oder Gemüse und ein wenig Hundefutter von den Pflegerinnen täglich frisch zubereitet. Mit etwas Glück kann Irmelin nachmittags gesehen werden. Sie bewohnt mitsamt Mutter Heidi den linken Teil der großen Südamerika-Wohngemeinschaft im Haus für Niedere Affen. Der Bodenbereich rechts wurde für Vater Norman abgetrennt. In den oberen Regionen der Anlage leben Goldene Löwenaffen und Zwergseidenäffchen. Irmelin ist mit ihren gut zwei Monaten immer noch kleiner als Heidi und deutlich heller gefärbt als diese. Auch ihre Nase ist noch auffallend kurz, doch ähnelt die Kleine schon ihrem Vater. Teresa Willmen konnte bei Irmelin die gleichen dunklen Flecken auf dem Stirnschild entdecken, die auch Norman hat. Der kam übrigens ebenso wie Heidi erst im vergangenen Jahr aus dem Zoo Heidelberg nach Münster.

Erlebnis-Zoo Hannover, 23.11.2011
Nachwuchs bei den Steppenzebras: Schneewittchen am Sambesi
Weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz. Rot wie Blut. Der erste Winter-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover ist ein echtes Schneewittchen. Das „Rot“ zeigt sich allerdings erst, wenn die noch namenlose Tochter von Steppenzebrastute Ela und Hengst Henry lautstark wiehert und die Schmollschnute öffnet. Geschmollt wird, weil die Impalas und selbst die kleinen Thomson-Gazellen, die mit den Zebras auf der Steppe wohnen, viel schneller sind als das am 12. November geborene Minizebra. Trabt das freche Zebrajungtier zum Spielen an, geben alle Fersengeld. Lange werden sie dem gestreiften Wirbelwind nicht entkommen – schon bald wird das Fohlen sicher auf den langen Beinen stehen, und dann gibt es Wettrennen am Sambesi. Steckbrief Steppenzebra (Equus burchelli boehmi): Bei der Geburt wiegt ein Zebra etwa 30 Kilo, es wird 6-8 Monate gesäugt. Erst nach einem Jahr wird sich der Nachwuchs von seiner Mutter trennen und eigene Wege gehen. Die Zebras im Erlebnis-Zoo Hannover leben auf der großen Steppe am Ufer des Sambesis zusammen mit den quirligen Thomson-Gazellen, einer großen Herde Impalas (Schwarzfersen-Antilopen) und den größten Antilopen der Welt, den Elenantilopen.

Tierpark Hagenbeck Hamburg, 23.11.2011
Geschenkideen für Tierfreunde: Erlebnisse für einen Tag oder das ganze Jahr
In jedem Jahr taucht die Frage auf: Womit mache ich meinen Lieben eine Freude zu Weihnachten? Wie wäre es denn mit einem Erlebnis-Geschenk für alle Sinne? Der Tierpark und das Tropen-Aquarium Hagenbeck bieten eine Auswahl von Möglichkeiten. Gemeinsame Freude lässt sich mit einer besonderen Führung „Hinter die Kulissen“ bereiten. Die Zooschule im Tierpark Hagenbeck veranstaltet Rundgänge zu verschiedenen Themen. Besonders beliebt sind Besuche in Bereichen, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich sind. Ob Elefant oder Orang-Utan – mit einer der speziellen Zooschul-Führungen erfährt jeder Teilnehmer Neues und Ungewöhnliches von seinem Lieblingstier. Weitere Information gibt es unter www.hagenbeck.de. Telefonisch sind die Mitarbeiter der Zooschule unter der Nummer (040) 540 53 23 zu erreichen. Wer spannende Informationen und lebendige Berichte über Tier- und Artenschutz weltweit sowie die Neuigkeiten aus dem Tierpark und dem Tropen-Aquarium Hagenbeck gern in gedruckter Form in der Hand hält, für den ist „Hagenbeck – Das Magazin für Tier- und Artenschutz“ genau das richtige. Viermal jährlich erscheint das 48 Seiten starke Magazin, das von der Stiftung -Hagenbeck herausgegeben wird. Ein Geschenk-Abonnement lässt die Herzen interessierter Tierfreunde ein ganzes Jahr lang höher schlagen. Weitere Informationen unter Telefon (040) 53 00 33-396. Bis zum Ende des Jahres gibt es noch einen ganz besonderen Tipp zum Verschenken oder selbst behalten: Wir frieren die Preise ein. Wer bis zum 31. Dezember eine Jahreskarte für den Tierpark, das Tropen-Aquarium oder eine Kombikarte kauft, profitiert noch von den Preisen 2011. Wer Jahreskarten-Gutscheine in dieser Zeit kauft, kann die persönlich Karte zu einem Zeitpunkt der Wahl ausstellen lassen. Ein tolles Geschenk auch für liebe Menschen, die erst wieder 2012 Geburtstag haben. Weitere Informationen auf www.hagenbeck.de.

Tierpark Hellabrunn München, 23.11.2011
Ab 2012: Neue Kinderattraktionen in Hellabrunn
Ende 2011 läuft der Pachtvertrag des Betreibers der Fahrgeschäfte und des Reitbetriebs in Hellabrunn aus. Die Gründe, den Betrieb des bisherigen Pächters einzustellen, konkretisierten sich seit dem Amtsantritt von Direktor Dr. Andreas Knieriem im November 2009 und führten letztendlich zu der Entscheidung, einen neuen Pächter zu suchen. Seit Ende 2009 wurden mehr und mehr Missstände im Zusammenhang mit dem vom Pächter durchgeführten Reitbetrieb festgestellt. Verbesserungsvorschläge und schriftlich fixierte Vereinbarungen seitens des Tierparks hielten der Pächter und seine Mitarbeiter leider nicht ein bzw. setzten sie nicht um. Sowohl Geschäftsführung als auch Tierärzte und Tierpfleger haben sich seitdem intensiv um verbesserte Bedingungen für die Tiere bemüht – im Interesse des Wohlergehens der Pferde und um einen Imageschaden vom Tierpark abzuwenden. Dem Tierpark oblag zwar die pflegerische und tierärztliche Betreuung der Pferde – die Tiere sind jedoch Eigentum des Pächters. Somit war Hellabrunn stets auf eine vertrauensvolle und zuverlässige Kooperation mit dem Pächter angewiesen, die sich allerdings aufgrund der angeführten Missstände stetig verschlechterte. Weiteres Manko in der Zusammenarbeit: Der Pächter hatte über viele Jahre versäumt, Investitionen oder Modernisierungsmaßnahmen zu tätigen, um das Erscheinungsbild der gesamten Pachtanlage nach außen hin attraktiv und ansprechend zu gestalten. Vor diesem Hintergrund entschied sich der Münchener Tierpark Hellabrunn dazu, diesen Pachtvertrag nicht zu verlängern und die Pacht für die Kinderattraktionen neu auszuschreiben. Die Ausschreibung, in der der Tierpark einen neuen Pächter sucht, der mit den Vorstellungen des Tierparks einer ordnungsgemäßen Betriebsführung übereinstimmt, ist auf der Hellabrunner Homepage einzusehen.

Zoo Wilhelma Stuttgart, 23.11.2011
Nachwuchs im Doppelpack bei den Grevyzebras: Gestreifte Hoffnungsträger einer bedrohten Art
Die Grevyzebra-Stuten Lady und Leonie haben der Wilhelma ein schönes vorweihnachtliches Präsent beschert – und brachten am 1. und 7. November zwei hübsche, gesunde Hengstfohlen zur Welt – Hakon und Harry. Ein Geschenk ist jedes Grevyzebrafohlen auch deshalb, weil die Art in ihrer ostafrikanischen Heimat hoch bedroht ist. Ab sofort kann die Wilhelma nun die Besucher an den zwei gestreiften „Geschenken“ teilhaben lassen: Wann immer es die Witterung zulässt, werden Mütter und Söhne künftig im großen Außengehege zu sehen sein. Dass auch Zebras vom Aussterben bedroht sein können, weiß vermutlich nicht jeder. Und doch ist es so: Weniger als 2500 Grevyzebras gibt es laut Zählungen noch in Kenia, in Äthiopien leben vielleicht weitere 100. Dazu kommen unter 500 Tiere in 114 Zoos weltweit. Immerhin ist der Freilandbestand in letzter Zeit weitgehend stabil geblieben, doch gebannt ist die Gefahr längst nicht: Wilderei, Dürre und von Weidevieh übertragene Krankheiten machen den Tieren weiterhin zu schaffen, nur in streng geschützten Reservaten besteht somit eine Überlebenschance. Zur Erhaltung dieser seltenen Art haben die Grevyzebras der Wilhelma seit 1958 und inklusive der beiden Jüngsten, den Hengstfohlen Hakon und Harry, mit immerhin bereits 67 Fohlen beigetragen. Vor allem Lady gilt als eine der genetisch wichtigsten Zuchtstuten im europäischen Zoobestand. Im Jahr 2009 hatten sie und Leonie jeweils ein Stutfohlen geboren: Sissi und Nele, die ebenfalls noch in der Wilhelma leben und zu ihren Müttern und jüngeren Geschwistern stoßen dürfen, sobald die Kleinen sich mit dem Außengehege vertraut gemacht haben. Doch diesmal waren offenbar nur männliche Nachkommen „im Angebot“. Mit dafür verantwortlich ist natürlich der Vater: Er heißt Menelik – wie der erste äthiopische Kaiser –, kam nach Grevyhengst Lutz’ Tod im August 2010 als neuer Zuchthengst aus dem französischen Le Pal in die Wilhelma, führt aber meist ein Single-Dasein hinter den Kulissen. In der Natur wäre das ebenso, denn Grevyzebras leben nicht wie andere Zebraarten in „Haremsgruppen“ mit einem Hengst und mehreren Stuten, sondern sie halten es eher wie die Wildesel: Die Hengste besetzen feste Reviere und bandeln mit den durchziehenden Stuten an. Diese wiederum bilden oft lose Verbände, wirklich enge Bande existieren nur zwischen Müttern und ihrem Nachwuchs. Grevyzebras sind zudem die größte der drei Zebraarten und ihr Streifenmuster ist besonders fein – aber wie bei jedem Zebra von Geburt an so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Dieser individuelle „Barcode“ der Zebras ist daher auch bei Bestandszählungen im Freiland sehr hilfreich, um einzelne Tiere auseinander halten zu können. Auch wenn gerade die Fohlen mit ihren schlanken langen Beinen und den riesigen Tütenohren ein reizender Anblick sind: Über die Wintermonate werden die Grevyzebras nicht immer von morgens bis abends im Außengehege zu sehen sein, denn als Tiere der Tropen schützt sie keine Unterwolle vor Frost. Bei Glatteis besteht obendrein Beinbruchgefahr. Daher bleiben die Grevys an manchen Tagen vorsichtshalber im Stall oder werden täglich nur für wenige Stunden an die frische Luft entlassen.

Tierpark Hellabrunn München, 23.11.2011
Ab 2012: Neue Kinderattraktionen in Hellabrunn
Ende 2011 läuft der Pachtvertrag des Betreibers der Fahrgeschäfte und des Reitbetriebs in Hellabrunn aus. Die Gründe, den Betrieb des bisherigen Pächters einzustellen, konkretisierten sich seit dem Amtsantritt von Direktor Dr. Andreas Knieriem im November 2009 und führten letztendlich zu der Entscheidung, einen neuen Pächter zu suchen. Seit Ende 2009 wurden mehr und mehr Missstände im Zusammenhang mit dem vom Pächter durchgeführten Reitbetrieb festgestellt. Verbesserungsvorschläge und schriftlich fixierte Vereinbarungen seitens des Tierparks hielten der Pächter und seine Mitarbeiter leider nicht ein bzw. setzten sie nicht um. Sowohl Geschäftsführung als auch Tierärzte und Tierpfleger haben sich seitdem intensiv um verbesserte Bedingungen für die Tiere bemüht – im Interesse des Wohlergehens der Pferde und um einen Imageschaden vom Tierpark abzuwenden. Dem Tierpark oblag zwar die pflegerische und tierärztliche Betreuung der Pferde – die Tiere sind jedoch Eigentum des Pächters. Somit war Hellabrunn stets auf eine vertrauensvolle und zuverlässige Kooperation mit dem Pächter angewiesen, die sich allerdings aufgrund der angeführten Missstände stetig verschlechterte. Weiteres Manko in der Zusammenarbeit: Der Pächter hatte über viele Jahre versäumt, Investitionen oder Modernisierungsmaßnahmen zu tätigen, um das Erscheinungsbild der gesamten Pachtanlage nach außen hin attraktiv und ansprechend zu gestalten. Vor diesem Hintergrund entschied sich der Münchener Tierpark Hellabrunn dazu, diesen Pachtvertrag nicht zu verlängern und die Pacht für die Kinderattraktionen neu auszuschreiben. Die Ausschreibung, in der der Tierpark einen neuen Pächter sucht, der mit den Vorstellungen des Tierparks einer ordnungsgemäßen Betriebsführung übereinstimmt, ist auf der Hellabrunner Homepage einzusehen.

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