Ein nackter Mann im Zoo – Mehr Hintergründe!

In der Zoopresseschau der letzten Woche wurde ich auf Aktfotos aus dem Dortmunder Zoo aufmerksam. Das Portal der WAZ Mediengruppe Der Westen berichtete darüber. Mehr dazu hier.

Jetzt hat auch die Dattelner Morgenpost davon berichtet.
Viele Zoos bieten hin und wieder besondere Ereignisse, nicht nur in Form von nächtlichen Führungen, sondern auch Konzerte, Lesungen oder andere künstlerische Events. Auch für Betriebsfeiern oder Ähnliches stehen manche Tierhäuser zur Verfügung. Dagegen gibt es auch keine Einwände (wobei ich persönlich Feuerwerke schon etwas fraglich finde, zu Silvester wird öfter auf das Wohl der Tiere hingewiesen, wenn das ein Zoo macht, scheint das niemanden zu stören, jedenfalls habe ich noch nichts Negatives diesbezüglich gehört oder gelesen).
Ich finde es zwar auf der einen Seite grenzwertig Tiergehege für Aktfotos zu verwenden, aber ich erwarte von den Beteiligten auch genug Menschenverstand, dass dafür gesorgt wird, dass für Mensch und Tier keine Gefahr, bzw. Konsequenzen, entstehen.
Und so wie es in der Morgenpost dargelegt wird, scheint alles seine Ordnung zu haben.
Erstaunlich ist natürlich, dass der Skandal als absolut neuwertig dargestellt wird. Aber … der Fotograf ist ein Wiederholungstäter und was 2008 funktioniert hat, klappte auch 2010 … aber erst 2011 regt sich die Öffentlichkeit auf.

Der Westen berichtet übrigens weiter: Zoofreunde Dortmund finden Aktfotos im städtischen Gehege „bedenklich“:
Ein Foto-Shooting mit nacktem Männermodell hingegen entspreche nicht der Nutzung des Zoos als Freizeit- und Kultureinrichtung für Familien.
Aber … warum sollte sich ein Zoo nicht auch anderen Zielgruppen öffnen. Und wer die Fotos gesehen hat, kann diesen einen ästhetischen Aspekt (teilweise) nicht absprechen.

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