Interessante Suchanfragen I

Manche Blogs erheitern ihre Leser mit ihren Kommentaren zu sinnfreien Suchbegriffen. Ich kann damit leider nicht dienen, aber der Beutelwolf-Blog wird oft über interessante Suchbegriffe gesucht. Und ich bin mir nicht wirklich sicher, ob der Sucher das findet, was er sucht.
Deswegen ist dieser Beitrag entstanden, um einige der häufigsten Suchanfragen zu beantworten. Interessanterweise habe ich dabei auch einige neue Dinge erfahren.

Einige der Suchanfragen ließen sich besser durch das Konsultieren der Zootierliste beantworten. Dort findet man die (meist sehr) aktuellen Tierbestandslisten und auch Hinweise auf ehemalige Tierhaltungen.

Tylacosmilus
Tylacosmilus ist ein Name, den ich verwende seit ich in den Weiten des Internets unterwegs bin. Thylacosmilus ist ein ausgestorbenes, südamerikanisches Beuteltier (aus der ausgestorbenen Familie der Thylacosmilidae aus der ebenfalls ausgestorbenen Ordnung der Sparassodonta). Der Name Tylacosmilus kommt daher, dass ich bei der erstmaligen Verwendung aus Unwissenheit das H wegließ. Ich habe das dann beibehalten.

Beutelwolf Frankfurt
Meines Wissens, welches ich der Zootierliste entnommen habe, gab es Beutelwölfe nur in Köln und dem Zoologischen Garten Berlin.
Berlin:
1864 (Einzeltier, lebte nur 4 Monate)
1871 bis 1873 (Einzeltier),
1902 bis 1908 (1 Paar)
Köln
1904-1910 (Zwei Männchen)

Beutelwolf Cites
Ein paar Erklärungen von Wikipedia:
Cites: Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, kurz: CITES) ist gleichermaßen ein Abkommen und eine internationale Organisation, die zum Ziel hat, internationalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen soweit zu kontrollieren, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Der Konventionstext der CITES wird nach dem Ort seiner Erstunterzeichnung am 3. März 1973 in Washington D. C. auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) genannt.
Das Abkommen enthält drei Anhänge:
Anhang I: Er listet die unmittelbar bedrohten Arten auf und verbietet den Handel mit diesen. Zu diesen Arten gehören z. B. alle Walarten, alle Meeresschildkröten, einige Affenarten, einige Bären- und Katzenarten, bestimmte Papageien, Greifvögel, Eulen und Kraniche, verschiedene Landschildkrötenarten und Krokodile, einige Riesenschlangenarten sowie verschiedene Kakteen- und Orchideenarten.
Anhang II: Hier sind überall schutzbedürftige Arten aufgeführt; es sind Aus- und Einfuhrgenehmigungen sowie der Nachweis über die Unschädlichkeit für den Bestand notwendig. Darunter fallen u. a. alle Affen, Bären, Katzen, Greifvögel, alle übrigen Landschildkröten darunter die Griechische Landschildkröte, Warane und Krokodile, sowie alle Orchideen, Kakteen und Alpenveilchen soweit sie nicht schon unter Anhang I geschützt werden.
Anhang III: Dieser enthält alle Tier- und Pflanzenarten, für die in einzelnen Ländern besondere Bestimmungen gelten.
Der Beutelwolf wird im Anhang I geführt mit dem Zusatz posssibly extinct (vermutlich ausgestorben)

Beutelwolf Rückzüchtung
Meines Wissens existieren Rückzüchtungen (oder korrekterweise Abbildzüchtungen) nur bei Auerochsen (Heckrind) und Tarpan. Es bestehen auch Bestrebungen das Quagga (eine Unterart des Steppenzebras) rückzuzüchten, von anderen Versuchen ist mir nichts bekannt. Eine Rückzüchtung ist nur dann möglich, wenn entsprechendes Genmaterial vorhanden ist. Auerochsen-Abbildzüchtungen entstanden durch das Kreuzen verschiedener Rinderrassen, Tarpane durch das Kreuzen von Przewalski- und Hauspferden. Die entstandenen Tiere sind jedoch keine echten Rückzüchtungen. Ausgestorbene Tierarten können bisher nicht wieder zum Leben erweckt werden. Der Beutelwolf hat keine direkten lebenden Verwandten, also ist eine Abbildzüchtung auch nicht möglich.

Beutelwolf Salzburg
Meines Wissens nach wurden in keinem österreichischen Zoo jemals Beutelwölfe gehalten.

Hyracotherium in der freien Natur
Keine Ahnung wie man auf so etwas kommt, aber das Hyracotherium ist ausgestorben und das schon seit langer Zeit. Hyracotherium war eine Gatttung von pferdeähnlichen Unpaarhufern, welche vor etwa 55,8 bis etwa 48,6 Millionen Jahren gelebt haben. Sie gelten als der früheste bekannte Vertreter der Pferdeverwandte.
Weitere Informationen findet man hier.

Wihelma Storch
Meines Wissens werden derzeit in der Wilhelma folgende Storcharten gehalten:
Marabu, Schwarzstorch und Weißstorch

Hirsch Nürnberg
Im Tiergarten Nürnberg werden meines Wissens derzeit folgende Hirscharten gehalten:
Chinesischer Muntjak, Davidshirsch, Dybowski-Hirsch, Prinz-Alfred-Hirsch, Rentier, Wapiti

Zahnarme in Osnabrück
Im Zoo Osnabrück leben derzeit meines Wissens nach nur das Zweifingerfaultier als Vertreter der Zahnarmen.

Zoo Leipzig Schuhschnabel
Derzeit befinden sich keine Schuhschnäbel im Zoo Leipzig. Die Haltung dieser seltenen Tiere ist zwar für Gondwanaland geplant, aber ob das realisiert wird, ist mir nicht bekannt. Bisher sind Schuhschnäbel innerhalb Deutschlands nur in Frankfurt, Wuppertal und Walsrode zu sehen.

Was ist das für eine Schweinerasse im Wildpark Poing?
Vietnamesische Hängebauchschweine

Fortsetzung folgt ….

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