Tierpark Hellabrunn

In den Isar-Auen mit herrlichem Baumbestand bietet der Tierpark Hellabrunn großzügige, oft nur durch Wassergräben begrenzte Freigehege. Er war der erste Geo-Zoo der Welt und präsentiert seine Tiere entsprechend ihrer Herkunft in benachbarten Gehegen, auch wenn (leider) das Konzept in den vergangenen Jahrzehnten etwas aufgeweicht ist.
Inzwischen ist der Zoo aber im Umbruch und die Rückkehr zum GEOzoo scheint wahrscheinlich.
Man darf gespannt sein, was die nächste Zukunft so bringt. Derzeit gibt es aber einige Baustellen die der Zoo in Angriff nimmt, nehmen wird, bzw. meiner Meinung nach in Angriff nehmen sollte.
Das denkmalgeschützte Elefantenhaus wird derzeit saniert, die Giraffen bekommen eine eigene Anlage in (Isar)Eingangsnähe, der „vergnügungspark“ bekommt einen neuen Pächter, die Anlage der Königs- und Eselspinguine wird umgebaut und die Flugshows werden an einem anderen Ort präsentiert. Aber das ist Zukunft und es bleibt zu hoffen, dass auch viele andere Gehege (beispielsweise die alten Raubtieranlagen) erneuert, bzw. verbessert werden.
Trotz diverser Baumaßnahmen bietet der Tierpark ein interessantes Tierspektrum in modernen und wegweisenden Anlagen.
Die Humboldtpinguine bezogen 2011 eine Freiluftanlage, fern der antarktischen Pinguine, die Eisbären leben seit 2010 auf einer neuen, naturnah gestalteten Anlage.
Zahlreiche Primaten- und Huftierarten tummeln sich auf dem Gelände des Tierparks, von der kleinen Zwergziege im Streichelgehege, bis zu Mhorrantilopen und Panzernashörnern.
Unter dem transparenten Foliendach des Dschungelzeltes liegt eine Urwaldlandschaft mit freifliegenden Vögeln, während Löwen und Ozelots durch Panzerglas zu bewundern sind.
Die bis 18 m hohe, betretbare Großvoliere wird von zahlreichen Enten und Ibissen (u. a. Waldrappe) bewohnt und im unterirdisch angeelegten Aquarium tummeln sich kleine und große Bewohner von Süß- und Meerwasser.
Ein besonderes Erlebnis sind die freifliegenden Fledermäuse in der Villa Dracula (schwerer zu entdecken sind die Flughunde im Dschungelzelt).
Im Schildkrötenhaus leben Aldabra-Schildkröten, Papageien und kleine Eidechsen, Terrarien sind die Behausung für zahlreiche Wirbellose wie Vogelspinnen oder Landeinsiedlerkrebse.

Um die Tier-, Natur- und Artenschutzprogramme besser vorstellen zu können, eröffnete in der alten Menschenaffenstation ein Informationszentrum, in dem die geförderten Projekte des Tierparks vorgestellt und die eine oder andere Ausstellung gezeigt werden.

Der Tierpark Hellabrunn bietet dem Zoofreund sehr viel und auch Kindern wird nicht so schnell langweilig.

Weitere Informationen finden sich hier:
Webseite des Tierpark
Zootierliste
Baustelle Hellabrunn

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