Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Tiergarten Schönbrunn Wien, 01.12.2011
NEU: „Mein Tiergarten Schönbrunn – Ein Zoo für jede Jahreszeit“
Ein tierisch-buntes Wimmelbuch – nicht nur für Kinder. Große und auch ganz kleine Zoofreunde können jetzt in einem kunterbunten Wimmelbuch auf Entdeckungsreise durch den Tiergarten Schönbrunn gehen. Die gelbe Barock-Architektur bildet eine unverwechselbare Kulisse für das bunte Treiben der Tiere und Besucher aus aller Welt. Mitten drin sind natürlich die kleinen Stars unter den Tierkindern: Fu Hu und Tuluba. „Tiergartenfans werden jede Menge verblüffende Details erkennen und im Gewimmel sogar so manches bekannte Gesicht finden“, verriet Tiergartendirektorin Dagmar Schratter bei der heutigen Buchpräsentation im Zoo. Jede Doppelseite zeigt den Tiergarten zu einer anderen Jahreszeit. Für Wimmelbuch-Profis gibt es dabei viel zu entdecken: Neben der frechen Krähe, die stets einen anderen Schatz erbeutet, den beiden schlimmen Buben, die sich bei jedem Zoobesuch einen anderen Unsinn einfallen lassen und der Malerin Margit König, die bei jedem Wetter ihre Lieblinge auf Leinwand bannt, gibt es noch viele weitere Figuren, die uns immer wieder in neuen witzigen Situationen begegnen. Auf jeder der fünf Doppelseiten „wimmelt“ es nur so von lustigen und spannenden Bildergeschichten, die Zeichner Heiko Wrusch liebevoll, detailgenau und originell in Szene gesetzt hat. Ein kunterbuntes Tierbilderbuch, ein herrlicher Wimmelspaß und das perfekte Weihnachtsgeschenk für Zoofans ab zwei Jahren.

Zoo Wilhelma, 01.12.2011
Nachwuchs bei den Wickelschwanzskinken: Echsen mit Familiensinn
Sie sind die größten Vertreter aller Skink-Arten der Welt, stammen von den Salomonen-Inseln und haben in der Wilhelma erneut Nachwuchs bekommen: die Wickelschwanzskinke. Sehr außergewöhnliche Reptilien sind diese unter anderem wegen ihrer intensiven Brutpflege: Skinke bilden nämlich eine richtige kleine Familie, in der Mutter, Vater und Nachwuchs lange Zeit einträchtig zusammen leben. Und ziemlich gemütlich hat es das Jungtier in Hotel Mama obendrein: Nicht selten trägt es die Mutter auf ihrem Rücken huckepack durchs Geäst. Trotz ihrer Größe sind die dämmerungsaktiven Echsen im naturnah gestalteten Terrarium allerdings nicht leicht zu entdecken, denn mit ihrer grau-grün gefleckten Haut sind sie stets gut getarnt. Bereits seit 1975, also schon seit über 35 Jahren, hält die Wilhelma die Kletterkünstler aus den Küsten- und Bergregenwäldern der Salomonen. Ihre Urahnen kamen einst aus den Zoos von Zürich und Berlin nach Stuttgart, wo sie seither regelmäßig für Nachwuchs sorgen. Für die Weibchen der Wickelschwanzskinke heißt das, einmal im Jahr nach sechs Monaten Tragzeit ein Junges, seltener auch zwei, lebend zu gebären. Und das ist kein Pappenstiel, denn schon bei der Geburt sind Skinke 20 Zentimeter lang – immerhin ein Drittel ihrer späteren Körpergröße von bis zu 75 Zentimetern – und bringen 100 Gramm auf die Waage. Meist in der Dämmerung kommen sie zur Welt, was bedeutet, dass der Nachwuchs im Wilhelma-Terrarium in der Regel frühestens am Tag danach entdeckt wird. Bei anderen Echsen könnte es dann schon zu spät und um den Nachwuchs geschehen sein, denn einige Arten haben ihre eigenen Jungen zum Fressen gern. Nicht so die Wickelschwanzskinke, die als Vegetarier ohnehin nur Blätter und Früchte verzehren. Dafür scheinen die Skinke an ihren Jungen einen ausgesprochenen Narren gefressen zu haben: Obwohl diese vom ersten Moment an selbstständig sind, bleiben sie ganze sechs Monate lang nah bei der Mutter, werden von ihr gehegt, gepflegt und manchmal auch auf dem Rücken spazieren getragen – eine intensive, lange und damit außergewöhnliche Brutpflege für eine Reptilienart. So verwundert es vielleicht nicht, dass diese Tiere auch erst mit drei bis vier Jahren geschlechtsreif sind und im sicheren Terrarium durchaus 20 Jahre alt werden können. Allerdings sind auch im Regenwald lebende, erwachsene Wickelschwanzskinke nicht ganz wehrlos: Sie kratzen, fauchen und beißen notfalls kräftig zu, wenn Feinde und unliebsame Artgenossen ihnen in die Quere kommen. Dafür können sie anschließend auch wieder entspannt relaxen: Denn neben den Schlangen und Chamäleons sind sie die einzigen Reptilien, die gemütlich abhängen können – dank ihres praktischen Greifschwanzes, dem sie ihren Namen verdanken. Dieser dient ihnen bei den Klettertouren durchs Geäst als fünfte Hand, als Ankerhaken und Zugseil und sorgt somit in jeder Lage für sicheren Halt.

Zoo Salzburg, 01.12.2011
Sie sind wieder da! – Die Salzburger Gänsegeier haben ihr Winterquartier im Zoo aufgeschlagen.
Von Winterstürmen und Schnee ist zwar weit und breit noch keine Spur, trotzdem sind die Salzburger Stamm-Gänsegeier nun wieder in ihrem Winterquartier im Salzburger Zoo gelandet. Heuer hat sich auch ein Jungvogel zur siebenköpfigen Salzburger Stammgruppe gesellt! Er ist an seiner braunen Halskrause und dem dunklen Schnabel leicht von den anderen zu unterscheiden. Seit Jahrzehnten wird vom Zooteam immer wieder beobachtet, dass die Salzburger Gänsegeier am nahe gelegenen Untersberg erfolgreich Jungtiere ausbrüten. Zwischen Jänner und Ende März legt das Gänsegeier-Weibchen ihr Ei in einer Felsnische in einem gepolsterten Nest ab. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut. Nach rund 50 Tagen schlüpft das Kücken. 4 Monate bleibt der Junggeier im Nest und wird von den Eltern gefüttert. Nach dem ersten Ausflug hält sich der Nachwuchs weitere ein bis zwei Monate in der Nähe seiner Eltern auf, die mit ihm das Fliegen und Gleiten üben. Meist verlässt der Jungvogel im Herbst das elterliche Revier. Da der Junggeier immer wieder beim Futterbetteln im Zoo beobachtet wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er seinen Eltern einfach ins Salzburger Winterquartier gefolgt ist. Geier sind reine Aasfresser. Bis zu zwei Kilo Fleisch kann ein Gänsegeier auf einen Schlag vertilgen. Zu viel, um zu fliegen, daher bleiben sie dann sitzen, um zu verdauen. Wenn akute Gefahr droht, wird einen Teil des Futters ausgewürgt, um schnell in die Lüfte entschwinden zu können. Mit der raschen Beseitigung der Kadaver sorgen die Geier dafür, dass sich keine Krankheiten ausbreiten. Wenn die acht Salzburger Gänsegeier hungrig sind, dann kennen sie keine Scheu vor dem Menschen. Zoobesuchern bietet sich nun wieder ein einmaliges Schauspiel! Sie können die Geier beim Fressen aus nächster Nähe beobachten.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 02.12.2011
AMEISENBÄR GEBOREN
Lange Schnauze und verschlafener Blick: Der Ameisenbären-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ist einfach entzückend. Am Sonntag, dem 27. November erblickte das männliche Jungtier, das von seinen Pflegern den Namen „Hombrecito“ bekommen hat, nach etwa 190 Tagen Tragzeit das Licht der Welt. Um Mutter und Jungtier die nötige Ruhe zu gönnen, war das Haus seit der Geburt geschlossen. Ab heute können die Besucher den kleinen Racker bewundern. In typischer Ameisenbär-Manier ist das Neugeborene sofort nach der Geburt auf den Rücken seiner Mutter Emilia geklettert. „Das Kleine reitet die erste Zeit huckepack. Schläft die Mutter – und das tun Ameisenbären ausgiebig – schlummert das Jungtier zugedeckt von ihrem buschigen Schwanz. In dieser Position wird es auch gesäugt“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Vater ist übrigens Silva, der erst vor einem Jahr aus dem Colchester Zoo nach Wien übersiedelt ist. Der kleine Hombrecito wiegt rund 1,4 Kilogramm und misst von der Nasen- bis zur Schwanzspitze etwa 35 Zentimeter. „Die Mutter säugt das Jungtier etwa sechs Monate lang. Schon bald schleckt es aber mit der typisch langen Zunge wie seine Eltern den Futterbrei“, erklärt Schratter. Der Nachwuchs sieht wie die Miniaturausgabe seiner Mutter aus und ist aufgrund der Fellzeichnung perfekt getarnt, wenn er auf ihrem Rücken sitzt. Große Ameisenbären zählen zu den bedrohten Tierarten Mittel- und Südamerikas. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). In Zoos ist Nachwuchs bei dieser Tierart aber nicht alltäglich. Das mittlerweile 16 Jahre alte Ameisenbären-Weibchen Ilse, das gemeinsam mit Emilia und Silva in Schönbrunn lebt, brachte im Jahr 2000 Zwillinge zur Welt – eine absolute Seltenheit. Weltweit erstmals wurden sie von der Mutter erfolgreich aufgezogen werden. Der kleine Ameisenbär ist jedoch nicht der einzige Nachwuchs im Schönbrunner Südamerika-Park: Am Mittwoch, dem 30. November wurde ein Vikunja geboren. Nach der Geburt des Vikunja-Weibchens Arica im Juni ist dies bereits der zweite Nachwuchs bei dieser Kamelart im heurigen Jahr. Das jüngste Mitglied der Vikunja-Herde ist wahrscheinlich wieder ein Weibchen.

Tierpark Hellabrunn München, 02.12.2011
Daumen drücken für ein Münchner Eisbärenbaby
Die Zeichen stehen gut, dass Hellabrunn eine Eisbärengeburt bevorsteht. Eisbärendame Giovanna fühlt sich sichtlich wohl im Mutter-Kind-Haus. Bei einer Eisbärin bleibt es bis zur Geburt des Nachwuchses ein Rätsel, ob sie tatsächlich trächtig ist. Denn ihre Babys sind so klein wie Meerschweinchen und wiegen nur etwa 600 Gramm. Körperlich merkt man auch Giovanna derzeit nichts an. Allein ihr Verhalten lässt darauf schließen, dass sich München bald über ein Eisbärenbaby freuen könnte. Die fünfjährige Eisbärin, die seit knapp zwei Jahren in Hellabrunn lebt, hat es sich vor etwa einer Woche in einem eigens eingerichteten Mutter-Kind-Haus mit Wurfbox bequem gemacht. Sie schläft viel und isst wenig. Alles Anzeichen dafür, dass sie München bald ein Eisbärenbaby schenken könnte. Beobachtet wird sie rund um die Uhr mittels einer in der Wurfbox installierten Kamera. Giovanna (5) und Yoghi (12), die beide vor wenigen Tagen ihre Geburtstage feierten, hatten sich von Anfang an bestens verstanden und im April hatte er sie mehrmals gedeckt. Eine Eisbärenschwangerschaft dauert etwa acht bis neun Monate. Im Falle, dass Giovanna erfolgreich gedeckt wurde, könnte dem Tierpark Hellabrunn also die Geburt von einem, zwei oder sogar drei Eisbärenbabys kurz bevorstehen. „Wir sind guter Dinge, dass Giovanna demnächst niederkommen und dem Münchener Tierpark nach 18 Jahren wieder ein Eisbärenbaby bescheren wird. Und wer weiß, vielleicht wird es ja sogar ein kleines Weihnachtsbaby!“, gibt sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem zuversichtlich. 1993 kam in Hellabrunn Eisbär Lars, der Vater von Publikumsliebling Knut, zur Welt. Nun heißt es also: Daumen drücken für das nächste Münchener Eisbärenbaby!

Zoo Osnabrück, 06.12.2011
Erstmals über eine Millionen Besucher im Zoo Osnabrück, Rekordwerte auch bei Besucherbefragung
Erstmals seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 verzeichnete der Zoo Osnabrück in diesem Jahr über eine Millionen Besucher. Und diese lobten den Zoo und seine Entwicklung: 87,6 Prozent der Befragten würden den Zoo weiterempfehlen. Heute präsentierte der Zoo Osnabrück seine aktuellen Besucherzahlen sowie die Ergebnisse der Besucherbefragung 2011. Mit circa 1.030.000 Besuchern knackt der Zoo endlich die heiß ersehnte Millionen Grenze zum ersten Mal (2010: 865.000). „Mit neuen Erlebniswelten wie ‚Kajanaland’ und weit reichenden Marketingmaßnahmen haben wir es geschafft, die Besucherzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich zu steigern,“ erläuterte Geschäftsführer Andreas Busemann den neuen Rekord. Doch als genauso wichtig stuft Busemann die kontinuierliche Verbesserung von Serviceangeboten ein: „Die Besucherbefragungen mit dem Kundenmanagementberatung buw consulting zeigen uns, wo unsere Kunden Schwierigkeiten haben, und wir überprüfen dann, wie wir diese lösen können. So haben wir in 2011 unter anderem einen neuen Lageplan mit Rundgang erstellt und weitere kommentierte Fütterungen ins Leben gerufen.“ Derartige Neuerungen bewirkten, dass der Zoo in seiner Besucherbefragung 2011 noch besser abschnitt als 2010: „87,6 Prozent der Besucher würden den Zoo Osnabrück weiterempfehlen. Im letzten Jahr waren es 73,7 Prozent, was auch ein toller Wert war,“ bewertete Dr. Claudio Felten, Geschäftsführer von buw consulting, die Ergebnisse. Lediglich 1,7 Prozent der Befragten konnten als Kritiker eingestuft werden, wodurch die Netto-Weiterempfehlung („Net Promoter Score“) weiter auf 85,9 Punkte anstieg (2010: 65,8). Energieversorger lägen hier häufig im negativen, Banken meist im einstelligen Bereich. „Die Besucher überzeugte insbesondere die Kinder- und Familienfreundlichkeit, die Anzahl der Tierarten und die Einbettung des Zoos in die natürliche, waldige Lage am Schölerberg.“ Auch die im Juli 2011 eröffnete nordische Tierwelt „Kajanaland“ fand viel Zuspruch: „87,5 Prozent der Besucher sind mit Kajanaland zufrieden bis sehr zufrieden. Als besonders positiv bewerten die Befragten die Gehege, die Stege mit der Perspektive von oben sowie die Tierauswahl,“ berichtete Dr. Felten. Für 2012 entwickelt der Zoo nun neue Maßnahmenkataloge aus den aktuellen Umfrageergebnissen: „Die stärksten Kritikpunkte unserer Besucher sind die letzten alten Tiergehege. Die Bärenanlage oder den Affenfelsen haben wir bereits umgestaltet bzw. sind dabei. Im nächsten Schritt kommen die Tigeranlage, das Menschenaffenhaus und natürlich die Vogelvolieren,“ so Busemann. „Die Umfrageergebnisse sind bei der Planung ein wichtiger Wegweiser, denn wir wollen, dass sich nicht nur die Tiere sondern auch die Besucher bei uns wohl fühlen. Schließlich ist es für uns überlebenswichtig, dass ihnen der Zoo gefällt: Im Gegensatz zu anderen europäischen Zoos machen die Eintrittsgelder gemeinsam mit unseren Sponsoring- und Gastronomieeinnahmen über 98 Prozent unseres Budgets aus,“ erläuterte Busemann. Allerdings seien die weiteren Verbesserungen der Tieranlagen auch von der neuen Zoostruktur abhängig: „Damit wir kommunal verbürgte Kredite für Umbauten bekommen, ist es wichtig, mit dem Zooverein eine gemeinnützige GmbH zu gründen,“ erklärte Zoopräsident Reinhard Coppenrath. Die Entscheidung hierfür fällt Anfang 2012. Neben den Tieranlagen will der Zoo unter anderem den Rollstuhlservice verbessern, ein neues Bollerwagensystem einführen und das Publikum aktiv bei Tierfütterungen einbeziehen.

Zoo Frankfurt, 06.12.2011
Sonntagsführung im Zoo/ Abendöffnung des Exotariums
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat Führungen für Zoobesucher an. Die Führungen sind für jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt. Thema der Führung am Sonntag, 11. Dezember 2011 „Hotspots der Artenvielfalt – Reptilien, Amphibien, Fische aus Süd- und Mittelamerika im Exotarium. Gebirgsketten, geographische Isolation in der Erdgeschichte und unterschiedliche Lebensräume in geringer Entfernung haben für die extreme Artenvielfalt dieser Gruppen in dieser Region gesorgt. So gibt es allein in Mexiko und Kolumbien jeweils über tausend verschiedene Reptilien- und Amphibienarten!“ Führungsbeginn: 11.00 Uhr, Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums), Führungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden, Zoo-Eintrittspreise: Erwachsene: 8,00 €, Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €. Die Führungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis./ Abendöffnung des Exotariums: Nächster Termin: 9. Dezember 2011, Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung durch Tierpflegerin Nina Reinhard, Treffpunkt für die Führung: Amazonasbecken (Erdgeschoss). Thema der Führung: „Wohnen nach Wunsch: Auch unsere Aquarienbewohner haben Wünsche und Bedürfnisse. An diesem Abend erfahren Sie mehr über die vielfältigen „Immobilienangebote“ für unsere Lebewesen unter Wasser.“ Ab 17.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Thüringer Zoopark Erfurt, 06.12.2011
1. Spatenstich Elefantenanlage/ Fischbörse im Aquarium des Zooparks
Mit dem ersten Spatenstich für die neue Elefantenanlage am 5. Dezember wurde im Thüringer Zoopark Erfurt der Beginn des bislang größten Bauprojektes in der Geschichte des Zooparks gefeiert. Bis zum Jahr 2014 wird eine neue Elefantenanlage entstehen, die den neuesten Standards gerecht wird. Da der Neubau die Bullenhaltung ermöglicht, ist ein wesentlicher Aspekt der neuen Anlage, einen Grundstein für die Elefantenzucht zu legen. Laut Weltnaturschutzunion gilt die Art heute – bedroht durch die Fragmentierung und Zerstörung des Lebensraumes sowie durch Wilderei – als gefährdet. Auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern sollen sich die Afrikanischen Elefanten vermehren und so die Möglichkeit haben, ihr arttypisches Verhalten in einer sozialen Gruppe an den Tag zu legen. Auf der neuen Anlage können sieben erwachsene Tiere (ein Bulle, sechs Kühe) sowie deren Nachwuchs gehalten werden. Für einen heranwachsenden Jungbullen ist ebenfalls Platz vorgesehen. Für die Bullen sind zwei Boxen (50 bzw. 55 m²) und ein ca. 160 m² großer Laufstall vorgesehen. Die Kühe erhalten drei Boxen (45, 46 und 48 m²) und ein über 500 m² großer Laufstall mit 55 m² großem Badebecken. Eine Schleuse verbindet Kuhlaufstall, Bullenlaufstall mit dem Hauptzugang zum Außengehege. Theoretisch können damit alle Laufställe miteinander verbunden werden. Der Hauptausgang enthält einen Zwangsstand für medizinische Untersuchungen. Von je einer Kuh- und einer Bullenbox gibt es auch einen direkten Zugang zu den Außengehegen. Der Kuhlaufstall wird für die Besucher einsehbar gebaut. Im Bullenlaufstall wird ein Einblick mittels eines Fensters möglich sein. Das insgesamt 15000 Quadratmeter große Gelände umfasst die bisherige Shire-Pferdekoppel sowie ein Waldstück östlich davon. Die Außenanlagen sind strukturiert und enthalten Suhlen, Bademöglichkeiten, Felsen und künstliche Schattenplätze./ Am kommenden Sonntag, den 11. Dezember 2011, findet die nächste Zierfisch- und Wasserpflanzenbörse statt. Dazu lädt der „Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V.“ von 9 bis 12 Uhr in das Aquarium des Thüringer Zooparks Erfurt am Nettelbeckufer 28a ein. Für die private Aquariumseinrichtung sind nicht nur diverse Fischarten sondern auch eine große Vielfalt von Unterwasser- und Schwimmpflanzen käuflich zu erwerben. Darüberhinaus bietet die Fischbörse den Aquarienfeunden die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und sich Ratschläge von den Vereinsmitgliedern zu holen, um eine problemlose Pflege und Haltung von Heimfischen zu betreiben.

Zoo Augsburg, 06.12.2011
Weihnachtsfeier im Augsburger Zoo
Wie jedes Jahr findet am 3. Adventssonntag, den 11.12.2011, das besinnliche Adventssingen im Löwenhaus an der exotischen Holztierkrippe statt. Ab 14.30 Uhr gibt es Kinderpunsch, Glühwein, Christstollen, Lebkuchen und Plätzchen. Unter den neugierigen Blicken des Löwen Arthos, der Fenneks und der Streifenhyänen erfahren Groß und Klein wie einst ein junger Esel die Weihnacht erlebte. Unter der Leitung des Haunstetter Dreigesangs werden die vielen Lieder zum Mitsingen und Zuhören auch vom Lehrerensemble der Franziskusschule in Gersthofen unterstützt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Allwetterzoo Münster, 07.12.2011
Irokesenschnitt und Mini-Hauer: Nachwuchs bei den Warzenschweinen im Allwetterzoo
Mittelblonde, lange Haarsträhnen schmücken Mutter „Gambias“ Rücken. Ihre noch namenlose Tochter hat vorerst nur kurze Stehhaare, die spontan an einen Irokesenschnitt erinnern. Aber die Rückenmähne wird wachsen, ist sie doch eines der besonderen Kennzeichen von Warzenschweinen. Die Kleine kam am 14. November nach rund 175 Tagen Tragzeit auf die Welt. Sie ist seit mehr als acht Jahren der erste Nachwuchs bei dieser Tierart, den der Allwetterzoo seinem neuen Zuchtpaar zu verdanken hat. Mutter Gambia lebt seit Januar 2009 in Münster und stammt aus dem Ouwehands Tierpark im niederländischen Rhenen, Vater Banjul kam erst im Mai 2011 aus dem Zoo Berlin. Bei beiden Schweinen war es wohl „Liebe auf den ersten Blick“. Typisch für die als wehrhaft und angriffslustig bekannten afrikanischen Schweine sind die gewaltigen oberen Eckzähne. Einer dieser „Hauer“ ist bei Gambia leider abgebrochen, doch der andere ragt eindrucksvoll aus ihrem Maul. Beim Töchterchen müssen die Zähne noch wachsen. Warzenschwein-Mütter sind sehr fürsorglich. In Afrika greifen sie notfalls auch Löwen an, um ihre Jungen zu verteidigen. Doch im Allwetterzoo zeigen die Tiere sich recht umgänglich. Zu den Tierpflegern des Afrika-Reviers hat Gambia sogar so viel Vertrauen, dass sie sich kurz vor der Geburt mit einem mobilen Ultraschallgerät untersuchen ließ. Darauf können die Pfleger stolz sein! Denn Warzenschweine seien im Gegensatz zu anderen Schweinen „echte Huftiere“, sagt Revierleiter Matthias Schmidt. Vom Verhalten her würden sie den eher scheuen Zebras gleichen. Warzenschweine bewohnen die Savannen und lichten Wälder des tropischen Afrika und ernähren sich in erster Linie von Gras. Sie leben als Einzelgänger, als Paare oder in kleinen Rotten bis zu zehn Tieren. Für die Geburt und die heranwachsenden Jungtiere nutzen sie oft von Erdferkeln gebaute und verlassene Höhlen als Zuflucht. Der Nachwuchs im Allwetterzoo traut sich an milden Tagen schon nach draußen. Sonst kann die Kleine samt Mutter durch die großen Scheiben des warmen Schweinehauses im „Affricaneum“ beobachtet werden. Ist sie mal nicht zu sehen, hat sie sich in die Geburtsboxe zurückgezogen, die den Tieren quasi als „Höhle“ zur Verfügung steht. Als Savannenbewohner haben Warzenschweine eine weite Verbreitung in Afrika. Sie gelten als nicht bedroht, doch eine Einfuhr aus den Ursprungsländern ist wegen tierseuchenrechtlicher Bestimmungen so gut wie ausgeschlossen. Deshalb sind Nachzuchten in Zoologischen Gärten wichtig. Ihren Namen verdanken die Tiere übrigens den warzenähnlichen Hautgebilden, die sich beidseitig am Kopf befinden. „Schön“ kann man sie bestimmt nicht nennen, aber sie sind äußerst interessante Zoobewohner. Und wie alle Jungtiere ist auch das Mini-Warzenschwein einfach nur niedlich!

Bergzoo Halle, 07.12.2011
Romantisches Geschenk zu Weihnachten
Wer für seine Lieben zum Valentinstag einmal etwas ganz Besonderes sucht: Der kann einen romantischen Abendrundgang im Zoo oder ein Candle Light Dinner im Raubtierhaus verschenken! Die Teilnehmerzahlen für beide Valentinsveranstaltungen sind begrenzt. Bitte den Vorverkauf an der Zookasse am Haupteingang (Reilstraße) nutzen! Karten für den „Romantischen Abendrundgang im Zoo“ kosten 18 € pro Person. Im Preis enthalten sind der Eintritt, ein Begrüßungsgetränk und eine Führung mit Fakten, Stories und Kuriositäten zu „Beziehungskisten“ im Tierreich. Fackeln und Kerzenschein sorgen für die passende romantische Stimmung. Der Rundgang dauert ca. 90 min. Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles, überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist. Treffpunkt für den Abendrundgang ist am 14.2.2012, 18:30 Uhr an der Zookasse Reilstraße. Karten für das „Candle Light Dinner“ sind für 60 € pro Person erhältlich. Im Preis enthalten sind ein Vier-Gänge-Menü mit Zutaten aus kontrolliert, biologischer Landwirtschaft, ein Begrüßungsgetränk und stimmungsvolle Livemusik. Das Candle Light Dinner beginnt am 14.2.2012, 20 Uhr im Raubtierhaus. Eingeladen sind Paare, die sich bei einer stimmungsvollen Atmosphäre im Raubtierhaus von einem fantasievollen Menü kulinarisch verwöhnen lassen möchten. Die unmittelbare Nähe zu unseren Großkatzen wie Tiger, Löwe und Jaguar macht das Candle Light Dinner zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zoo Frankfurt, 07.12.2011
Adventsbasteln
Vorweihnachtliche Bastelaktion für Kinder in einzigartiger Atmosphäre: Sonntag, 11. Dezember 2011, 10.00 – 16.00 Uhr, Faust-Vogelhallen. Am dritten Advent haben Tierpflegerinnen und Tierpfleger eine Bastelaktion vor ganz besonderer Kulisse vorbereitet. Untermalt vom Zwitschern der Bewohner der Vogelhallen können Kinder und Eltern verschiedene weihnachtliche Bastelarbeiten anfertigen. Wer mag, kann Päckchen für unsere Menschenaffen mit Nüsschen und anderen Leckerei füllen und weihnachtlich verpacken. Eltern und Besucher, die sich nicht kreativ betätigen möchten, lädt das ebenfalls in den Vogelhallen aufgebaute Advent-Café dazu ein, sich bei Keksen und Glühwein zu entspannen und die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Und selbstverständlich dürfen alle mit dabei sein, wenn das FSV Kids Club-Maskottchen Franky um 12.00 Uhr seinen Zoo-Kollegen ein Weihnachtsgeschenk überreicht. Die Menschenaffen im Borgori-Wald erhalten die vorher für sie in den Vogelhallen verpackten Geschenke um 15.00 Uhr. Alle sind herzlich eingeladen dabei zuzusehen, wie die Tiere die bunten Päckchen öffnen. Es gelten die regulären Eintrittspreise: Erwachsene 8 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 4 €, für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zoo Wilhelma Stuttgart, 07.12.2011
Gorillababy zeitweise im Aufzuchthaus zu sehen: Tano zeigt sich erstmals den Besuchern
Seit 14. November ist der Gorillajunge Tano aus Prag in der Aufzuchtstation der Wilhelma, jetzt hat er seine Quarantänezeit erfolgreich beendet. Daher wird er nun auch für die Besucher zeitweilig zu sehen sein. Gelegenheiten dazu bieten sich ab 8.12. täglich zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr sowie während der Fütterungen, für die es allerdings keinen festen Zeitplan gibt. Immer wenn Tano hungrig ist und sein Fläschchen bekommt, können die Besucher künftig daran teilhaben. Dies kann zwei bis drei Mal während der Öffnungszeit des Aufzuchthauses (9 Uhr bis 16.45 Uhr) der Fall sein, findet in einem der Schaugehege statt und dauert rund eine Viertelstunde. Feste Zeiten lassen sich dafür nicht angeben, alles richtet sich nach Tanos Rhythmus. Daher wurde zusätzlich ein fester Termin eingerichtet, an dem sich eine Pflegerin mit dem Gorillababy auf jeden Fall im Schaugehege aufhalten wird: täglich zwischen 11.30 und 12 Uhr. Allerdings kann es passieren, dass die Besucher Tano das eine oder andere Mal dann nur schlafend antreffen. Seit rund drei Wochen wird Tano von mittlerweile drei Ersatzmüttern, den Pflegerinnen Bea Jarczewski, Margot Federer und Thali Bauer, rund um die Uhr in Wechselschicht umsorgt. Das derzeit Wichtigste im Leben des Affensäuglings: viel Schlaf, Wärme, Körperkontakt, Kuscheln und Ansprache sowie natürlich das Milchfläschchen, wann immer der Hunger plagt. Seit seiner Ankunft hat Tano rund 800 Gramm zugelegt, etwa 3300 Gramm bringt er mittlerweile auf die Waage. Überhaupt sei Tano sehr fit und kräftig für sein Alter, finden seine Pflegemütter. „Den Kopf kann er bereits seit über zwei Wochen allein halten, auch das Sitzen geht mit ein wenig Hilfe schon recht gut und inzwischen zieht er sich sogar für kurze Momente auf die Füße“, berichtet Margot Federer. „Ein Menschenbaby wäre in dem Alter dazu längst nicht in der Lage.“ Dafür plagt Tano auch bereits das, was bei Menschensäuglingen „Dreimonatskoliken“ genannt wird. Treten sie auf, tragen die Pflegerinnen den Kleinen beruhigend umher und helfen mit kleinen Massagen, die Milchnahrung leichter zu verdauen. Tano ist das 59. Menschenaffenkind, das in der Aufzuchtstation aufwächst – und momentan hier der einzige Zögling. Doch sollten von Hand aufgezogene Menschenaffen so früh wie möglich den Kontakt zu Artgenossen bekommen. Sofern also kein weiteres Gorillakind in die Station kommt, wird Tano baldmöglichst in die Nähe seiner Verwandten im Menschenaffenhaus umziehen. Dort kann er Sicht- und Schnupperkontakt zu Mitgliedern der Gorillafamilie aufnehmen und wird außerdem auf die zweijährige Claudia treffen, die in die Familie integriert wird, sofern Kibo sie als neues Mitglied akzeptiert. Die Bedingungen für solche Zusammenkünfte werden in der neuen Menschenaffenanlage deutlich besser sein: Da die Aufzuchtstation dort direkt neben dem Gehege der Gorillagruppe liegen wird, können die Handaufzuchten von Anfang ihre Verwandten beobachten und arttypische Verhaltensweisen lernen. Abgesehen davon, dass das neue Haus auch den Besuchern bessere Einblicke in diese Vorgänge ermöglichen wird. Neues zu Tano gibt es bereits seit seiner Ankunft regelmäßig unter www.wilhelma.de in den „Ereignistagebüchern“ zur Gorillakinderstube. Hier wird die Wilhelma auch zeitnah informieren, falls die Orte und Zeitpunkte, an denen Tano zu sehen ist, geändert oder erweitert werden.

Zoo Heidelberg, 07.12.2011
Erwachende Liebe bei asiatischen Schönheiten
Der Zoo Heidelberg kann sich über zwei wichtige Ereignisse bei den extrem seltenen Asiatischen Goldkatzen freuen. Seit Mitte September hat der sechsjährige Goldkatzenkater „Saigon“ mit der 14 Jahre alten „Vung-Tau“ eine neue Partnerin gefunden. Nach intensiven Bemühungen ist es gelungen, eine genetisch besonders wertvolle weibliche Goldkatze aus dem Allwetter-Zoo Münster in den Zoo Heidelberg zu holen. Mit seiner vorhergehenden Partnerin verstand sich Saigon weniger gut und trotz zweijähriger Versuche wollte sich das Paar nicht aneinander gewöhnen. Das Goldkatzenpaar im Allwetter-Zoo Münster hatte sich zwar gut verstanden, aber nicht gezüchtet. Aus diesem Grund einigten sich die Zooverantwortlichen auf einen Partnertausch. Und nun bahnt sich zur großen Freude der Tierpfleger im dichten Dschungelgrün des Geheges eine romantische Liebesgeschichte zwischen den asiatischen Schönheiten an: Sie kuscheln und schnurren und lecken sich gegenseitig ihr goldfarbenes Fell – eindeutige Anzeichen für erblühende Liebesgefühle. Die beiden sind bereits mehrere Stunden am Tag gemeinsam im Gehege, nachts werden sie aber zur Sicherheit noch abgetrennt. Es mag übertrieben klingen, die erfolgreiche Annäherung der Katzen so zu betonen. Selbstverständlich ist das regelrecht zärtliche Beieinander jedoch ganz und gar nicht. Von Seiten der Tierpfleger war Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Engagement nötig, die wertvollen Goldkatzen in ihren ersten kritischen Wochen des Kennenlernens zu begleiten. Die hochbedrohten Asiatischen Goldkatzen sind extrem scheue Einzelgänger. Die Zucht in Menschenobhut gelingt nicht überall. Zurzeit gibt es in Europa auch nur acht Zoos, die Goldkatzen halten. Deshalb kommt der überraschend guten Beziehung zwischen „Saigon“ und „Vung-Tau“ eine besondere Bedeutung zu, auch im Hinblick auf Nachwuchs. Die Haltung und Zucht von Goldkatzen hat im Zoo Heidelberg Tradition. Seit 35 Jahren gilt der Zoo als das Zentrum für die Zucht dieser schönen Tiere. Seit 2002 übernimmt der Zoo Heidelberg die Verantwortung für das gesamte Zuchtmanagement der Asiatischen Goldkatze in Europa. Koordinatorin für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) ist Sandra Reichler, Kuratorin des Zoos. Die Aufgaben eines EEPs sind vielfältig. Die Daten sämtlicher in den Zoos Europas jemals gehaltenen Goldkatzen müssen zusammengetragen und in ein spezielles Computerprogramm eingegeben werden. Dieses Zuchtbuch enthält wichtige Informationen über die Verwandtschaftsverhältnisse, die durchschnittliche Lebenserwartung, die Wurfgröße und die Geschlechtsreife der Goldkatzen. Aus diesen Informationen werden dann Empfehlungen zur Zucht, zur Abgabe und zum Tausch einzelner Individuen an alle Halter weitergegeben. Auch Haltungsempfehlungen für diese wertvolle und schwierig zu haltende Kleinkatzenart wurden von der Biologin erarbeitet. „Wir sind Anlauf- und Sammelstelle für alle wissenschaftlichen Daten, die zu Asiatischen Goldkatzen in den Zoos und auch im Freiland aufgenommen werden. Sie werden hier bearbeitet und dann an alle interessierten Wissenschaftler und Kollegen weitergeleitet“ erklärt Sandra Reichler. „Wichtig ist vor allem die Zusammenarbeit mit Schutzprojekten in Südostasien, damit diese wunderschöne Katzenart vor der Ausrottung bewahrt werden kann.“ Die Zerstörung des Tropischen Regenwaldes, aber auch die Jagd auf ihr rotgoldenes Fell haben die Asiatische Goldkatze selten werden lassen. Neben dem Tiger gehört sie zu den am stärksten gefährdeten Katzen des Tropischen Asien.

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