Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Bergzoo Halle, 15.12.2011
Bergzoo bereitet sich auf den kommenden Winter vor
Längst abgeschlossen sind die Wintervorbereitungen im Bergzoo. Die Vorbereitungen fallen dabei je nach Tierart ganz unterschiedlich aus. Viele Außenvolieren sind mit Tannenreisig gegen Kälte und Wind teilweise abgedeckt, die nicht frostfreien Wasserleitungen sind abgestellt und die Wasserhähne eingepackt. Einige Wassergräben wurden abgelassen und teilweise mit Laub abgedeckt. Auch Streumaterial zum Abstumpfen der Wege ist eingelagert, das Winterequipment ist überprüft und Kollegen für den Winterdienst sind eingeteilt. Bei den Tieren ist es oft nicht ganz so einfach. Einige sind in ein beheiztes Winterquartier umgezogen. Dies sind z.B. die Meerespelikane, die jetzt um diese Jahreszeit begonnen haben zu brüten und einige wärmeliebende Entenarten. Andere Tiere ziehen sich zum Winterschlaf zurück. Die Bären halten Winterruhe und kommen nur gelegentlich nach draußen. Die Präriehunde verschlafen den Großteil des Winters in ihrem Bau. Die allermeisten Tiere haben jedoch ein Gehege, das sie das ganze Jahr bewohnen. Je nach Witterung wird entschieden, wie oft und wie lange sich die Tiere auf der Außenanlage befinden. Dies ist z.B. bei den Elefanten und den Zebras so. Andere entscheiden selbst, wann sie draußen sein möchten. Beispiele sind hier die Erdmännchen, viele Vögel in der Fasanerie und die meisten Affen. Tiere der Gebirge, der gemäßigten Zone und Steppentiere vertragen die Kälte meist problemlos und benötigen keine beheizten Innenunterkünfte. Lamas, Vicunjas, Pudus, Esel, Steinböcke, Seebären, Emus aber auch Pfauen, Degus und Minischweinchen kommen mit dem Klima gut zurecht. Oft reicht ein Windschutz oder ein unbeheizter Stall. Geradezu prädestinierte winterharte Tiere sind Yaks, Steinböcke, Blauschafe und Schnee-Eulen. Die Humboldt-Pinguine sind nicht so kälteresistent, wie viele glauben. Temperaturen um -20C° können zu Erfrierungen der Füße und Flügelspitzen führen, da diese Vögel nicht in der Antarktis beheimatet sind, sondern die Küsten Chiles bewohnen. Für die Zoobesucher bedeutet Winter daher nicht, dass keine Tiere zu sehen oder zu beobachten sind. Auch wenn mal gerade die Außenanlage einen unbewohnten Eindruck erweckt, können die Tere in ihren Innenunterkünften durch eine Glasscheibe beobachtet werden. Das Raubtierhaus, das Elefantenhaus, das Krokodilhaus und die drei Affenhäuser sind geheizt und für Besucher zugänglich. Hier kann man sich bei Schnee und Regen aufhalten und aufwärmen und dabei die Tiere beobachten. Das Bistro an der Bergterrasse ist ebenfalls täglich geöffnet. Es lohnt sich also auf jeden Fall auch ein Zoobesuch in der kalten Jahreszeit.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 15.12.2011
WELTERSTNACHZUCHT DER WINKERFRÖSCHE
Die Kaulquappen sind winzig klein und gleichzeitig eine Riesensensation. Der Tiergarten Schönbrunn hat es als erster Zoo geschafft, die aus Borneo stammenden Winkerfrösche zu vermehren. „Das ist eine Welterstnachzucht!“, gratuliert Professor Walter Hödl von der Universität Wien, einer der international angesehensten Amphibienspezialisten. Seit 2007 leben zwei Arten von Winkerfröschen der Gattung Staurois in einem eigenen Froschcontainer hinter dem Schönbrunner Regenwaldhaus. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Tiergartens mit der Universität Wien und der Universität von Brunei Darussalam auf Borneo. Winkerfrösche verdanken ihren Namen dem Umstand, dass sie sich untereinander winkend verständigen. Das ist eine Anpassung an ihren lauten Lebensraum. Die Frösche leben auf Borneo an rauschenden Bächen und Wasserfällen. Um ihre Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen, rufen sie nicht nur, sondern winken mit ihren Hinterbeinen. Dabei entfalten sie die farbigen Spannhäute zwischen ihren Zehen, um ihre Signale zu unterstreichen. In einer Reihe von Spezialterrarien untersucht Doris Preininger im Rahmen ihrer Doktorarbeit das Verhalten und speziell die optische Kommunikation der Winkerfrösche. Um weitere Forschung zu gewährleisten, war es wichtig, die Tiere nachzuziehen, doch über ihr Fortpflanzungsverhalten ist so gut wie nichts bekannt. „Wir hatten wirklich schon alles versucht: Regen, Nebel, verschiedene Temperaturen und jede denkbare Veränderung in der Gestaltung in den Terrarien – zunächst vergebens“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Umso größer ist jetzt die Freude über die geglückte Nachzucht: „Wir haben Neuland betreten und uns Schritt für Schritt weitergetastet, bis wir letztlich den Weg gefunden haben. Die Zukunft dieses spannenden Projektes scheint jetzt gesichert.“

Zoo Duisburg, 15.12.2011
Noch freie Plätze für Erwachsenen-Nachtsafaris
Die vom Zoo Duisburg vor Jahren ins Leben gerufenen Kinder-Nachtsafaris hatten sich derart großer Beliebtheit erfreut, dass auch an die Großen gedacht und Erwachsenen-Nachtsafaris angeboten wurden. Schnell entwickelte sich das unterhaltsam-informative Nachtschwärmen durch den Zoo am Kaiserberg zum Renner! Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung nach Einbruch der Dunkelheit sollen den Besuchern nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in die vielen Aktivitäten rund um diejenigen Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlass sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken. Etwas Gänsehaut ist dabei auch garantiert: eventuell heulen ja gerade die Wölfe, wenn die Gruppe am Gehege vorbeischleicht? Suchen Sie noch eine Überraschung zu Weihnachten? Dann buchen Sie doch eine Nachtsafari als Last-Minute-Geschenk! Für die Veranstaltungen Ende Dezember und im Januar sind noch Plätze frei. Eine telefonische Anmeldung ist dabei unbedingt erforderlich: von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter 02 03/30 55 979. Preis pro Person: 16,– €. Treffpunkt ist am Haupteingang an der Mülheimer Straße, um 19.30 Uhr starten die Führungen. Termine: 30.12.2011, 06.01.2012 und 20.01.2012

Zoo Heidelberg, 15.12.2011
Zuwachs bei den großen Kudus im Zoo Heidelberg
„Papa, haben die denen die Ohren lang gezogen?“, ist eine häufig gestellte Frage von Kindern, wenn Sie das erste Mal einen „großen Kudu“ sehen. Neben den dunklen Glanzaugen zählen die riesigen, runden Ohren der „großen Kudus“ sicher zu den auffälligen Merkmalen dieser schönen, afrikanischen Antilopenart. Die markanten Ohren haben eine durchaus wichtige Funktion. Kudus sind sehr scheu und mit ihren großen, beweglichen Ohren können sie verdächtige Geräusche aus beträchtlicher Entfernung wahrnehmen und entsprechend reagieren. Sie können sogar die Ohren nach hinten drehen und so hören, was hinter ihnen passiert. Im Zoo Heidelberg sind vor kurzem zwei Kudu-Weibchen aus dem Zoo Hoyerswerda eingezogen. Die 2003 geborene Arusha und ihre 2008 geborene Tochter Sabi bilden nun mit dem prächtigen Kudubock Kaito, dem Weibchen Stobi und deren Sprössling Tawanda eine kleine Herde. Die Kudus in Heidelberg teilen sich mit Zebras, Blessböcken und Pelikanen die bei den Besuchern sehr beliebte weitläufige Afrika-Anlage. Die Anlage ist das größte Gehege des Zoos und vermittelt einen Eindruck des Zusammenlebens verschiedener Huftiere der afrikanischen Savanne. Da die zwei Neuankömmlinge bislang aber nie mit anderen Tieren eine Anlage geteilt haben, müssen sie von den Pflegern behutsam an die weiteren Bewohner der Afrikaanlage gewöhnt werden. Deshalb wurden Sie zunächst mit den anderen Kudus, anschließend mit den Blessböcken und nun mit der Zebraherde zusammengelassen. Das Staunen war in den ersten Tagen auf beiden Seiten entsprechend groß, sie leben sich aber zunehmend gut in die Gemeinschaft ein.

Zoopark Erfurt, 16.12.2011
Gepardenzuchtanlage erhält Jungkater
Mit dem Geparden-Kater „Ghalib“ ist frisches Blut für eine Gepardenzucht im Thüringer Zoopark Erfurt eingetroffen. „Ghalib“ ist am 17. Juni 2009 im Zoo Basel geboren. Dort lebte er bisher mit seiner Schwester zusammen. Da er sich aber langsam für das andere Geschlecht zu interessieren beginnt, war es Zeit in den Zoopark umzuziehen. Dort erwartet ihn die neue Zuchtanlage auf dem Plateau – inklusive Beute-Drahtseilbahn. Der 13-jährige Altkater „Idole“, der bisher die im August eröffnete Anlage bewohnt hatte, war für den Futterlift nicht mehr zu begeistern. Statt wie es sich für das schnellste Langsäugetier der Welt gehört, hinter dem Stück Fleisch herzusprinten, will „Idole“ sein Futter lieber ruhig in der Wärmebox vorfinden. „Ghalib“ ist dagegen noch verspielt und wird hoffentlich seine Freude am „flitzenden Futter“ haben. Verschiedene Programme sorgen für Abwechslung, damit der Gepard nicht einfach am Ende der Seilbahn auf die Futterration warten kann. Für den Jungkater „Ghalib“ ist in der Zukunft die Vergesellschaftung mit einer jungen Gepardin geplant. Nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wird „Ghalib“ für Besucher in der Außenanlage auf dem Plateau zu sehen sein.

Zoo Osnabrück, 16.12.2011
Kinder packen Geschenke für Zootiere – Kostenlose Aktion an Heiligabend im Zoo
Die Zeit bis zur Bescherung an Heiligabend kann lang werden! Der Zoo Osnabrück verkürzt die Wartezeit auf das Christkind mit einer ganz besonderen Aktion: Geschenke packen für die Tiere inklusive freiem Eintritt für Kinder! Geschenke finden nicht nur wir Menschen toll – auch Tiere freuen sich über spannende Pakete zu Weihnachten. Deswegen dürfen Kinder an Heiligabend im Zoo Geschenke für Löwe, Affe und Co. vorbereiten: „Zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr packen die Zoopädagogen gemeinsam mit den Kindern auf dem Zoo-Wirtschaftshof Weihnachtspäckchen und -säckchen für die Tiere,“ erklärt Veranstaltungskauffrau Diana Hoge. Wer sein Geschenk fertig gepackt hat, kann zwischendurch die Fütterung der Otter, Pinguine oder Seelöwen erleben. Für die richtige Weihnachtsstimmung sorgen „Frank und seine Freunde“ bei ihrem Auftritt am Löwenrondell. Eine neue Aktion gibt es bei den Elefanten. Tierpfleger Daniel Menken: „Kinder können mit bunter Kreide Weihnachtsgrüße und -wünsche für die Elefanten auf die Stallwände schreiben. Anschließend begutachten die Elefanten ihre Botschaften sehr genau und bekommen durch Schubbern an den Wänden ein kunterbuntes Weihnachtsgewand.“ Wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, kann im Affenhaus von 10 bis 14 Uhr für drei Euro einen niedlichen Gipsfrosch bemalen und tut damit auch noch etwas Gutes: Das Geld fließt in das Tapir-Schutzprojekt „Tayja Saruta“ in Ecuador. Ab 12 Uhr heißt es dann „Bescherung“: Die Mantelpaviane, die Zebramangusten, die Schimpansen, die Löwen und viele weitere Tiere erhalten von den Tierpflegern (teilweise mit den Kindern) die Pakete und die Kinder können beobachten, wie die Tiere ihre „Geschenke“ öffnen und gleich verspeisen. Denn am meisten freuen sich die Tiere natürlich über leckeres Futter, wie frisches Obst, Joghurt oder ein Stück Fleisch. Für die Besucher hält der Zoo auch ein Geschenk parat: Für Kinder ist der Zoo-Eintritt und das Geschenkepacken kostenlos. Genaue Zeiten und Aktionsorte an der Zookasse oder unter: www.zoo-osnabrueck.de

Tierpark Berlin, 16.12.2011
Fjäll-Rind geboren
Fjäll-Rinder gehören zu den wenigen von Natur aus hornlosen Rinderrassen. Sie stammen ursprünglich aus Skandinavien und sind dort vor allen Dingen in Schweden beheimatet. Es handelt sich um eine sehr robuste, widerstandsfähige und genügsame Hausrinderasse, deren Bestand als sehr gefährdet gilt. Die Tiere sind nahezu weiß und haben gelegentlich kleine schwarze Flecken am Körper; nur die Ohren sind immer schwarz oder tragen zumindest einen dunklen Rand. Der Tierpark Berlin hat sich dieser ursprünglichen Rinderrasse angenommen und leistet damit einen Beitrag zur Erhaltung alter, vom Aussterben bedrohter Haustierrassen. Nach einer längeren Pause und dem Ersatz des in die Jahre gekommenen alten Bullens durch einen jungen, kräftigen Vertreter wurde am 13. November dieses Jahres das Bullkalb „Arne“ geboren, ein typischer Vertreter seiner Rasse.

Zoo Salzburg, 19.12.2011
„Warten aufs Christkind“
Wir warten und warten, zählen Stunden, Minuten und doch will die Zeit einfach nicht vergehen, bis es soweit ist, dass das Christkind kommt! Die Zeit am 24. Dezember scheint besonders langsam zu verstreichen. Da ist das Familienprogramm „Warten aufs Christkind“ im Zoo Salzburg doch genau richtig! Das Christkind ist an diesem Tag so beschäftigt, dass sich deshalb die Tierpfleger gemeinsam mit kleinen und großen Zoo-Besuchern, um die Überraschungen für die Tiere kümmern. Zusammen werden Tannenbäume für Schafe und Alpakas mit Karotten, Äpfeln oder Salat geschmückt. Und Schachteln mit verschiedenen Leckereien gefüllt! So vergeht die Zeit wie im Flug, bis das Weihnachtsglöckchen läutet! Die Christbäume und Geschenkspackerl für die Tiere werden gemeinsam mit den Kindern zwischen 11 und 15 Uhr vorbereitet und verteilt. Keine Anmeldung erforderlich – die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!

Tiergarten Nürnberg, 19.12.2011
Tiergarten unterstützt Journal über Meeressäuger
Die vom Tiergarten der Stadt Nürnberg mitbegründete und am Tiergarten beheimatete Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha fördert in Südamerika seit dem Jahr 1992 Projekte zum Schutz von Meeressäugetieren. Yaqu Pacha wiederum unterstützt seit 2002 und damit seit der Veröffentlichung des ersten Hefts das wissenschaftliche Journal „Lateinamerikanische Zeitschrift für Meeressäugetiere“ (Latin American Journal of Aquatic Mammals, LAJAM), mit jährlich 5 000 US-Dollar. Interessierte können sich die anerkannte Fachzeitschrift nun erstmals auch online unter www.lajamjournal.org/index.php/lajam/issue/current aus dem Internet herunterladen. Diese englischsprachige Ausgabe 1/2 (2010) beschäftigt sich als Sonderband mit der Biologie und dem Erhalt neotropischer Delphine der Gattung Sotalia. Herausgegeben wird die Publikation von der Gesellschaft lateinamerikanischer Spezialisten für Meeressäugetiere (Sociedad Latinoamericana de Especialistas en Mamíferos Acuáticos), und der mexikanischen Gesellschaft für Meeressäugetierforschung (Sociedad Mexicana de Mastozoología Marina). Für die südamerikanischen Experten ist die LAJAM ein wesentliches Element, ihr Fachwissen mit internationalen Forschungsgruppen zu teilen.

Erlebniszoo Hannover, 19.12.2011
Geschenke-Kartons sorgen für Spaß und Abwechslung
Weihnachten ist ein ganz besonderer Tag im Zoo! Nicht nur die Zoo-Mitarbeiter, auch alle Tiere freuen sich auf die friedliche Stimmung und natürlich auf tolle Geschenke. Jedes Jahr am Heiligabend lassen sich die Tierpfleger kleine Überraschungen für ihre Schützlinge einfallen, damit dieser Tag ein tierisches Erlebnis wird. Natürlich bekommen alle Tiere an diesem Tag besondere Leckereien. Manche werden auch hübsch als Geschenk verpackt, damit das Auspacken so richtig Spaß macht. Oftmals sind die Tiere stundenlang mit dem Auspacken beschäftigt. Und genau das ist der Sinn der Sache. Die Weihnachtsgeschenke zählen zur Tierbeschäftigung im Zoo. Damit den Tieren nicht langweilig wird, werden sie täglich aufs Neue beschäftigt. In der freien Wildbahn sind die Tiere stundenlang mit der Suche nach Nahrung ausgelastet. Da die Nahrungssuche im Zoo entfällt, muss es eine andere Art der Beschäftigung geben, zum Beispiel Futter verstecken, Denkaufgaben (wie kriege ich den Honig aus dem Termitenhügel…), verpacktes Futter, Spielgeräte wie Kisten, Papierschnitzel, Kartons, Bettlaken. Die tierische Bescherung findet meist hinter den Kulissen statt. Aber wer genau hinsieht, entdeckt bei seinem Weihnachtsspaziergang vielleicht zufällig ein Tier im Kampf mit Karton und Geschenkband. Neugierige Nasen: Nasenbär Manolo muss sich sein Geschenk erschnüffeln. In einem der vielen Geschenke in der Showarena wird am 24. Dezember seine Lieblingsleckerei versteckt. Die kleinen Zuschauer dürfen bestimmen, in welches bunte Päckchen die Tiertrainer die Delikatesse stecken. Als echter Nasenbär wird Manolo seinen langen Riecher in alle Pakete stecken, aber nur das einzig richtige öffnen. – Termin: 24. Dezember, 11.30 Uhr „Tierische Rekorde“ in der Showarena am Sambesi. Öffnungszeiten Feiertage: Am 24. und 31.12. sind Erlebnis-Zoo & Winter-Zoo von 10 bis 14 Uhr. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ist der Erlebnis-Zoo von 10 bis 16 Uhr geöffnet; die Winter-Zoo Attaktionen wie Schlittschuhbahn, Rodelrampen und nostalgischen Karussells bis 18 Uhr.

Zoo Berlin, 19.12.2011
Ein neuer Partner für das seltene Kagu-Mädchen im Berliner Zoo eingetroffen
Eingelebt hat sich bereits in wenigen Tagen ein junges Kagu-Männchen, was als neuer Partner für die in der Fasanerie lebende, unlängst verwitwete Henne ausgesucht wurde. Die beiden seltenen Vertreter ihrer Art haben sich auch bereits schon angefreundet. Bei dem 2jährige Männchen handelt es sich ebenso wie bei seiner 7jährigen Partnerin um eine Nachzucht aus dem Vogelpark Walsrode.
Kagus gehören zu den am höchsten bedrohten Vögeln der Erde. Den Bestand der ausschließlich in Neukaledonien lebenden Federtiere schätzt man derzeit auf nur noch etwa 850 Individuen. Verhängnisvoll ist die Tatsache, dass die Bodenbewohner dortiger Urwälder flugunfähig sind. So sind sie leichte Beute für verwilderte Hunde und andere auf Neukaledonien eingeschleppte Räuber. Die etwa kniehohen, weniger als 1 kg schweren, blaugrauen Vögel wirken fast wie befrackte kleine Menschen, wenn sie die Flügel wie Arme leicht vom Körper abstellen, erregt ihre Kopfhaube aufstellen und auf zwei Beinen flink hin und her trappeln. In jedem Fall haben die auf europäischem Boden nur in Walsrode, Wuppertal und Berlin gehaltenen Sonderlinge einen hohen Schauwert. Auch akustisch können sie beeindrucken, wenn sie in Brutstimmung ihren lauten Duettgesang erschallen lassen. Doch bis dahin wird noch etwas Zeit verstreichen; denn die prinzipiell monogam lebenden Tiere stellen sich auf andere Partner zunächst eher zurückhaltend ein.

Zoo Augsburg, 19.12.2011
Morgendliche Weihnachtsführung im Augsburger Zoo
Nach dem Trubel der Vorweihnachtszeit sehnt sich der Eine oder Andere sicherlich nach ein wenig Ruhe und Natur. Wer dazu noch gerne früh aufsteht und einen Spaziergang durch den Zoo zu schätzen weiß, wird die Frühaufsteher-Führung am ersten Weihnachtsfeiertag, den 25.12.2011 genießen. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Zookasse. Ein Zoo-Scout begleitet Sie mit lustigen, spannenden und wissenswerten Geschichten rund um den Augsburger Zoo und seine tierischen Bewohner durch den winterlichen Park. „Schlafen die Bären dieses Jahr schon?“ „Wie erleben Giraffen einen kalten, europäischen Winter?“ „Warum frieren die Enten und Schwäne auf den Teichen nicht fest?“ und viele weitere Fragen werden dabei beantwortet. Auch für Kinder ist diese Führung geeignet. Und wenn man dann im Anschluss an die Führung noch Zeit und Lust hat, gibt es in der Zoogaststätte ein bayrisch-schwäbisches Weißwurst-Frühstück inkl. Getränk zum Sonderpreis von 6,- EUR. Bitte melden Sie sich für die Führung und das Frühstück vorab unter Tel. 0821/567 149-0 an. Die Kosten für Eintritt und Führung liegen für Erwachsene bei 10 EUR, für Kindern bei 6,50 EUR. Jahreskarten oder andere Vergünstigungen werden beim Eintrittspreis berücksichtigt. Der Augsburger Zoo wünscht Ihnen fröhliche Weihnachten und freut sich auf Ihren nächsten Besuch! PS.: Nicht vergessen: Um die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen, lädt der Zoo Ihr Kind (bis 15 Jahre) am Heiligabend, den 24.12. von 9.00 – 16.30 Uhr, zu einem kostenfreien Zooeintritt ein. Natürlich nur in Begleitung eines Erwachsenen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.12.2011
Geänderte Öffnungszeiten im Aquarium an den Festtagen/Weihnachtsmann im Zoopark
Am 24.12 und 31.12.2011 schließt das Aquarium am Nettelbeckufer bereits um 15 Uhr seine Pforten. Von 10 Uhr bis 15 Uhr haben jedoch die kleinen und großen Besucher ausreichend Zeit, die schillernden Wesen der Unterwasserwelten zu bestaunen. Gerade am 24. ist ein Zoopark- oder Aquariumsbesuch für die Kinder eine spannende Sache, die das Warten auf das Christkind verkürzt. Im Zoopark hat der Weihnachtsmann am 24. Dezember ab 11 Uhr für die Kinder eine kleine Leckerei dabei. Wer also ein Gedicht kennt oder ein Weihnachtslied singen kann, darf den Weihnachtsmann und seine Tiere gern damit erfreuen. Der Zoopark hat am 24. und 31.12 jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist 15.30 Uhr.

Zoo Duisburg, 20.12.2011
Ein Koala als Weihnachtsgeschenk: Junger Koala verlässt schon vor Weihnachten den Beutel
Während der Weihnachtsmann seinen Beutel packt um am Wochenende Kinder in aller Welt zu bescheren, verlässt im Zoo Duisburg ein junges Koalamädchen ihre schützende Behausung. Als gummibärchengroßes, noch gering entwickeltes Wesen kam die Neu-Duisburgerin im Mai dieses Jahres zur Welt. Schon die ersten Lebensstunden erforderten einen enormen Lebenswillen, als die Kleine selbständig den schweren Weg vom Geburtskanal in den mütterlichen Beutel antrat. Dort angekommen, saugte sie sich an einer der beiden Zitzen fest, die sie in den nächsten Monaten auch nicht wieder losließ. Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig! Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nach wie vor nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen über die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind weit über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Seit ein paar Tagen nun zeigt sich der jüngste Spross dauerhaft den begeisterten Zoobesuchern. Der Schlüssel zum Erfolg bei der Koala-Haltung liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer einzigen Lieblingsspeise, die durch nichts zu ersetzen ist: frischem Eukalyptus! Die airberlin sponsert die Frachtkosten für den auf einer Plantage in Florida geschnittenen und einmal wöchentlich über Miami nach Düsseldorf importierten Eukalyptus. Die kommenden Wochen werden für das Jungtier extrem spannend und aufregend. Es wird sich der allzu neugierigen Annäherungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren müssen und seinerseits seine Mutter GOONDERRAH durch immer kühnere Erkundungs- und Klettertouren im Gehege auf Trab halten.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 20.12.2011
Einmillionster Besucher des Jahres 2011 wird erwartet
Ein erfolgreiches Jahr geht für den Tierpark Berlin zu Ende. Nicht nur herausragende Zuchterfolge wie Goldtakin und Hinterindische Tiger waren zu verzeichnen, sondern auch das Interesse unserer Besucher war 2011 besonders erfreulich! Das führt dazu, dass wir noch vor Weihnachten den einmillionsten Besucher des Berichtsjahres begrüßen dürfen.

Bergzoo Halle, 21.12.2011
Weihnachtsaktion: Tierische Bescherung am Heiligabend
Um am Heiligabend die Wartezeit auf den Weihnachtsmann zu verkürzen, lädt der Zoo Halle Familien mit ihren Kindern und andere Interessierte ein, am 24.12.11 um 10:30 Uhr eine weihnachtliche Bescherung für Zootiere vorzubereiten. Welche, das bleibt noch eine Überraschung! Dabei können die Kleinen und Großen helfen, das Futter in Kisten mit Holzwolle zu verstecken und in Geschenkpapier zu packen. Sogar einen Weihnachtsbaum dürfen die Kinder mit vielen Tierleckereien schmücken. Spannend wird es, wenn die Zootiere ihre Überraschungen vor den Augen der Weihnachtshelfer auspacken. Was mögen sie wohl am meisten? Während der Aktion verraten Tierpfleger und pädagogische Mitarbeiter zudem Geheimnisse aus dem Leben dieser Überraschungszootiere. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr an der Kasse Reilstraße. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Bitte beachten Sie, dass unsere Zookasse am 24.12.2011 um 15 Uhr schließt.

Allwetterzoo Münster, 21.12.2011
Weihnachtsgrüße aus dem Allwetterzoo Münster
Die kommenden Feiertage bieten auch uns Anlass für einen Rückblick. 2011 war für den Allwetterzoo ein gutes Jahr. Es brachte erfreuliche Geburten, schwergewichtige Tiertauschaktionen und einen supertollen neuen Spielplatz. Ein Allwetterzoo-Fan auf Facebook schrieb kürzlich, man würde den „besten Zoo der Welt“ bald wieder besuchen. Das ist natürlich eine sehr private Meinung, die uns aber dennoch freut. Diese und ähnliche Sympathiebekundungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und so werden wir auch im Jahr 2012 alles tun, um unsere Besucher zufriedenzustellen. Erfreulicherweise wird unsere Statistik zum Jahresende rund 920.000 Besucher aufweisen, also etwas mehr als im Vorjahr. Es gab im Zoo aber auch viel zu sehen in den letzten 12 Monaten: Den Nasenbären bescherten wir ein neues „Schnüffelparadies“, den Weißkopfsakis eine große Außenvoliere. Zu Ostern durften die ersten Kinder den neuen Waldspielplatz mit Allwetter-Monster-Rutsche und riesigen Klettertürmen erobern. Über Nachwuchs, teilweise nach längerer Pause, konnten wir uns bei Geparden, Kugelgürteltieren, Netzgiraffen, Nordpersischen Leoparden, Warzenschweinen und vielen anderen Arten freuen. Bei den Nashörnern gab es weniger Glück. Emmis viertes Kalb starb unmittelbar nach der Geburt. Nun lebt die Nashornkuh in Schottland. An ihrer Stelle kam Jane. Harry und die „Schottin“ wurden bereits ein Paar. Jetzt heißt es warten… Verpaart haben sich auch Corny und Alexander. Der potente Elefantenbulle lebt seit dem Sommer in Münster. Vielleicht gibt es noch vor Eröffnung des geplanten Elefanten-Parks im Frühsommer 2013 Nachwuchs? Rüsselspringer oder Islandpferde konnten als neue Zoobewohner vorgestellt werden. Den Allwetterzoo verlassen haben u.a. vier junge Gänsegeier, die nun über den bulgarischen Bergen kreisen.

Zoo Heidelberg, 21.12.2011
Weihnachten im Zoo Heidelberg – Tiergeschichten mit Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann
Was tun am 24.Dezember, wenn der Morgen so ewig lang erscheint und die Kinder auf die Bescherung warten? Um die Zeit zu verkürzen, hat der Zoo von 9-13 Uhr geöffnet, ebenso der Zooshop. Neben schönen Geschenken können auch die beliebten Jahreskarten erworben. Um 11 Uhr liest Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann aus seinen liebsten Tiergeschichten vor. „Es ist eine schöne Art, den Tag für die Kinder zu verkürzen und uns bei all den Besuchern zu bedanken, die dieses Jahr besonders treue Kunden waren“. Treffpunkt ist um kurz vor 11 Uhr beim Weihnachtsbaum am großen Spielplatz. Anschließend unternimmt der Zoodirektor mit den Kindern einen kurzen Rundgang zu den Alpakas und Elefanten. Die Veranstaltung ist kostenlos – es ist nur der Zooeintritt zu entrichten. Für die Tiere im Zoo Heidelberg kommt übrigens die eigentliche Bescherung kurz nach Weihnachten. Der Zoo erhält seit vielen Jahren von der Raiffeisengenossenschaft Handschuhsheim, Schriesheim und Heddesheim ausgewählte Weihnachtsbäume, die bis zum 24. Dezember 12 Uhr nicht mehr verkauft werden konnten. Dieses großzügige Geschenk ist eine ganz besondere leckere Überraschung für fast alle Zootiere. Während manche Tiere nur die Nadeln oder nur die Rinde verzehren, wälzen sich die Löwen mit Vorliebe in den Nadelbäumen, um sich mit dem Harzduft zu parfümieren. Das Affenrevier beschenkt seine Schützlinge auf eine besondere Weise. Die Nadelbäume werden mit Spagetti-„Lametta“ dekoriert und dann ab dem 25. Dezember in den Gehegen aufgestellt. Ob Gorilla, Orang-Utan, Schimpanse, Hulman oder Rhesusaffe – die Freude bei den Tieren ist riesengroß. Der Zoo Heidelberg hat in den Wintermonaten November bis Februar an jedem Tag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, selbstverständlich auch an Neujahr. An Silvester schließt der Zoo um 13 Uhr.

Zoo Osnabrück, 21.12.2011
Obst, Handtuch und Gummi-Bärchen: Orang-Utan „Buschi“ feierte 40. Geburtstag
„Buschmann“, auch liebevoll „Buschi“ genannt, und Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg hatten ins Menschenaffenhaus geladen: An eine großen Geburtstagstafel nahmen gestern über 20 Gäste Platz, die „Buschi“ in seinem Leben begleitet haben. Der Orang-Utan war 1971 als erster seiner Art im Zoo Osnabrück geboren worden. Seine Mutter nahm ihn jedoch nicht an, weswegen der Zoo „Buschi“ für fünf Monate in das benachbarte Kinderhospital Osnabrück brachte. Dort versorgten ihn die Kinderkrankenschwestern Edith Manz und Herta Sperling liebevoll. „Er hatte in einem Zimmer seinen Stubenwagen stehen, später bekam er einen Laufstall, wo er auch gerne Klimmzüge machte. Wir fütterten ihn genauso wie einen Säugling. Am Anfang per Fläschchen, später mit dem Löffel. Er war nicht gerne alleine, deswegen kümmerten wir uns viel um ihn,“ erinnert sich Edith Manz. Prof. Dr. Karl-Ernst von Mühlendahl, damals Chefarzt im Kinderhospital, sorgte für sein gesundheitliches Wohl. Die Wissenschaft interessierte sich schon früh für „Buschi“. Eine Gehirnstrommessung im Krankenhaus ergab, dass „Buschi“ sich zunächst genauso entwickelte wie Säuglinge. Als er wieder im Zoo lebte, untersuchte Doktorand Jürgen Lethmathe 1977, wie „Buschi“ Denkaufgaben mit Werkzeugen löst. Der Orang-Utan beeindruckte: Er ging bereits im Kopf den Lösungsweg durch und setzte diesen dann ohne Fehler in wenigen Sekunden um. „Orang-Utans sind Denker, “ erläutert Tierpfleger Detlef Niebler, der „Buschi“ seit 1974 mit einigen Unterbrechungen betreut. Er badete ihn in einer Wanne, was „Buschi“ sehr genoss, oder spielte mit ihm auf den Zoowiesen. Niebler kennt seinen Waldmenschen ganz genau. „Buschi beobachtet gerne und lernt von uns. So weiß er, wie Schüssel funktionieren, oder wie man Schrauben wieder herausdreht.“ Da trifft es sich gut, dass „Buschi“ gerne tauscht: „Wenn wir etwas von ihm wieder haben wollen, geben wir ihm im Gegenzug eine Weintraube oder eine Nuss. Aber er kann sehr gut einschätzen, welchen Wert der Gegenstand, den wir zurück haben möchten, hat. Manchmal muss es deswegen ein Eis sein,“ lacht Niebler. Zwar sind Orang-Männchen Einzelgänger, aber ganz allein mag Buschi nicht sein. Deswegen hatte er immer weibliche Gesellschaft, wie Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg erklärt: „Zunächst war da seine Mutter. Als sie starb, kam ‚Suma’ aus Dresden und seit 2006 lebt ‚Astrid’ aus Antwerpen bei ihm“. Hier entwickelte sich eine wahre Freundschaft, denn „Astrid“ hatte vor dem stattlichen Männchen keine Angst und nahm ihm bei seiner ersten Begegnung gleich den Joghurt weg. „Buschi“ war so verdutzt, dass er sich wohl dachte: „Mit der freunde ich mich besser an.“ Trotz der netten Gesellschaft fordert Buschi Beschäftigung ein. Noch immer löst er gerne Geschicklichkeitsspiele oder machte bei Hütchenspielen mit. Eine weitere Lieblingsbeschäftigung von „Buschi“ ist das Malen. Auch wenn er zwischendurch eine Künstlerpause einlegt, so greift er doch regelmäßig zum Pinsel und zaubert damit farbenfrohe Kunstwerke auf die Leinwand. Diese versteigert der Zoo zugunsten von Artenschutzprojekten in der freien Wildbahn. Dort sind Orang-Utans stark bedroht. Der dramatische Rückgang der Art in Sumatra und Borneo wird durch die Zerstörung ihres Lebensraums beschleunigt. Palmöl-Plantagen und Bergbau vernichten den Regenwald, die Erosion besorgt den Rest, und die großen Affen verhungern oder werden abgeschossen. Deshalb steht der charismatische Menschenaffe auch als Botschafter seiner Art im Focus der Artenschutz-Aktivitäten im Zoo Osnabrück. Der Zoo Osnabrück bemüht sich nun, dem stolzen Männchen im besten Alter noch eine dritte Artgenossin zu besorgen. Wird es da bald Nachwuchs geben? „Leider nicht,“ erklärt Dr. Klomburg. „Denn „Buschi“ ist ein Mischling aus Borneo- und Sumatra-Orang-Utan und Zoos züchten möglichst nur innerhalb einer Tierart.“ Aber trotzdem gibt es bald Grund zur Freude: „Nach dem Umbau unseres Affenfelsens in eine Tempelanlage, folgt zunächst die Tigeranlage und dann das Menschenaffenhaus. Auf Buschi wartet also ein neues Zuhause,“ freut sich Zoopräsident Reinhard Coppenrath für den rothaarigen Waldmenschen. Das wäre doch ein schönes Geburtstagsgeschenk – spätestens zum 45. Geburtstag. Zum 40. gab es übrigens ein neues Tuch zum Zudecken, frisches Obst und natürlich Gummibärchen.

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