Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Allwetterzoo Münster, 02.02.2012
Handy-Sammel-Aktion im Allwetterzoo Münster: Mit ausgedienten Mobiltelefonen Tiere in Asien und Afrika schützen
Seit etwa fünf Jahren gibt es im Allwetterzoo Münster eine „Handy-Sammel-Station“. Die Box zur Entsorgung ausgedienter Geräte steht im Eingangsbereich des Zoos und wird nicht nur von einzelnen Besuchern genutzt. Es gibt sogar Schüler wie Elias Völpel aus Münster, der in der Schule gleich dutzendweise ausrangierte Mobiltelefone sammelte und zum Zoo brachte. Schätzungsweise 2.000 Handys wurden bislang abgegeben. Derzeit warten 14 Kartons voller Telefone auf ihren Versand nach München. Der Zoo hat mit der dort ansässigen TEQPORT Services GmbH – einem Entsorgungsfachbetrieb nach §52 KrW-/AbfG. – erst kürzlich einen neuen Partner für die Handy-Verwertung gefunden. Das Unternehmen zahlt dem Allwetterzoo 1,20 Euro pro Gerät für dessen Artenschutz-Aktivitäten in Vietnam und Kambodscha. Aktuell unterstützt der Zoo mit dem Geld die EAZA-Kampagne des Jahres 2012, mit der der Europäische Aquarien- und Zoo-Verband Artenschutzprojekte speziell in Südostasien fördert. Dr. Martina Raffel, die Artenschutzkuratorin des Allwetterzoos, ist Mitglied der neunköpfigen Arbeitsgruppe für diese Kampagne. TEQPORT verwertet nicht nur einzelne Bestandteile ausgedienter Mobiltelefone, sondern sammelt wiedereinsatzfähige Geräte auch zur weiteren Benutzung. In jedem Fall helfen die Handys aus Münsters Zoo dem Überleben der Gorillas in Afrika. Jedes Mobiltelefon enthält neben Rohstoffen wie Gold oder Aluminium und Schadstoffen wie Arsen oder Blei auch das seltene und teure Metall Tantal, das aus dem Erz Coltan gewonnen wird. Rund 80 % der weltweiten Coltan-Vorkommen liegen in der Demokratischen Republik Kongo und damit im Lebensraum der Östlichen Flachlandgorillas. Durch illegalen Abbau und kriegerisch geführte Auseinandersetzungen um das wertvolle Erz sind die Gorillas in ihrem Bestand höchst bedroht. Diese Tatsache sollte sich jeder bewusst machen, der ein neues Handy erwirbt. Wer nun nicht in den Allwetterzoo gehen möchte, um dort sein altes Handy loszuwerden, der kann es mit der Post nach München schicken. Auf der Zoo-Website lässt sich per Klick ein Formular downloaden, das Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist. Mit einem ausgedruckten ELECTRORETURN-Etikett ist die Sendung sogar kostenlos – und die vereinbarte Spende kommt auf jeden Fall dem Allwetterzoo und damit bedrohten Tieren zugute!

Zoo Duisburg, 02.02.2012
„Tierische“ Kälte im Zoo
Muss der Zoo Vorkehrungen für seine Tiere treffen, wenn es draußen so knackig kalt ist? Das dürften sich derzeit viele interessierte Bürger fragen. Könnten Sie es, würden sich Eisfuchs, Trampeltier oder Schnee-Eule über die Eiseskälte kaputt lachen. Genauso wie die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe sind sie in ihren natürlichen Habitaten kalte Temperaturen gewöhnt und haben rechtzeitig vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vorgesorgt. Bei der jetzigen Kälte „drehen“ diese Arten so richtig „auf“ und erfreuen die Besucher mit großer Aktivität. Exoten wie Zebra, Nashorn, Gorilla & Co. erhalten auch im Winter und bei Schnee ausreichend Auslauf und nutzen diesen auch. Schließlich wartet auch die afrikanische Heimat durchaus mit Eis und Frost auf. Manchmal bleiben aber besondere Vorbereitungen seitens der Zooverantwortlichen nicht aus. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskühlen als große. So freuen sich die Erdmännchen und Zebramangusten ganz besonders über Heizlampen und wohlige Unterstände auf der Anlage, die sie nach längeren Ausflügen in der Kälte jederzeit aufsuchen können, um sich zu wärmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer Kälte nicht allzu lange ausgesetzt werden dürfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre Schützlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen. Aufpassen müssen die Pfleger und Handwerker auch, ob die mit Wassergeflügel besetzten Teiche drohen zuzufrieren. Deshalb laufen die Teichsprudler im Zoo derzeit auf Hochtouren. Jedenfalls lohnt sich auch in der kalten Jahreszeit der Besuch im Zoo; er ist mitnichten leer! Kälteresistente Arten sind ohnehin ganzjährig auf den Anlagen zu sehen und empfindlichere Tierarten begeistern die Besucher in wohlig-temperierten Warmhäusern, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger Kälte bieten, um sich hierbei aufzuwärmen und die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.

Zoo Osnabrück, 02.02.2012
Die Sonne scheint, aber die Temperaturen sind im Keller.
Was machen bei der sibirischen Kälte die Tiere im Zoo? Wer freut sich und wer braucht einen extra Pelz? Die Vielfraße Loki und Vilja scheinen hocherfreut über die aktuellen Temperaturen: Minus zehn Grad kratzen die beiden wenig – im Gegenteil: In ihrem dicken, schwarzen Fell toben sie durch ihr großes Gehege und raufen miteinander. In ihrer skandinavischen Heimat sind sie ganz andere Temperaturen gewöhnt. Auch die benachbarten Rentiere oder Luchse haben ihren dicken Winterpelz und bemerken den Wintereinbruch kaum. Die Kamele und Alpakas wärmt ebenfalls ein dicker „Wintermantel“ und im Stall legen die Tierpfleger noch eine Extraschicht Stroh aus, um die Fußkälte zu vertreiben. Zwar kein dickes Fell, dafür aber eine dicke Fettschicht haben die Seelöwen und Seehunde. Da kommt nichts durch, auch wenn so mancher Zoobesucher eine Gänsehaut bekommt, wenn er die Tiere im Wasser planschen sieht. „Allerdings achten wir immer darauf, dass genügend Wasser aus dem Zulauf in das Becken fließt, damit es nicht zufriert“, so Tierpfleger Thorsten Vaupel. Doch wie ergeht es den Tieren aus Afrika oder tropischen Breiten? „Morgens setzen die Tierpfleger die Elefanten und Affen kurz vor die Tür, damit sie die Gehege sauber machen können. Dann geht es wieder rein ins Warme, denn für manche Tiere wäre die Kälte längerfristig gefährlich: So können die großen Ohren der Elefanten oder die Füße der Stelzvögel, wie der Flamingos, abfrieren“, erklärt Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg. „Auch die Giraffen bleiben bei der Kälte drin. Zwar machen ihnen die Temperaturen nicht so viel aus, aber sollte es glatt werden, könnten sie ausrutschen und sich dabei lebensgefährlich verletzen.“ Besucher können die meisten Zoobewohner in den warmen Tierhäusern beobachten. So auch die Leguane, die ihre Wärmelampe im Tetra-Aquarium genießen und die eisigen Temperaturen gar nicht bemerken. Doch es gibt auch afrikanische Tiere, die die Kälte nicht stört, aber aus anderen Gründen drinnen bleiben müssen. „Die Löwen können sich bei diesen Temperaturen eigentlich aussuchen, ob sie rein oder raus wollen. Da es im Löwenhaus sehr warm ist, ist der Gang an die frische Luft wie ein erfrischendes Bad nach der Sauna. Allerdings ist seit heute der große Wassergraben, der als Gehegebegrenzung dient, so dick zugefroren, dass unsere Umwälzpumpe nicht mehr dagegen ankommt“, berichtete Tierpfleger Thorsten Vaupel. Damit die Löwen nicht auf den Gedanken kommen, man habe ihr Gehege erweitert und die Eisfläche testen, bleiben die Tiere bis zum nächsten Tauwetter im warmen Löwenhaus. Es bleibt festzustellen, dass der Zoo auch im Winter ein schönes Ausflugsziel ist, denn während einige Tiere draußen herumtoben, lassen sich die Kälteempfindlichen in den kuschelig warmen Tierhäusern beobachten.

Erlebnis Zoo Hannover, 02.02.2012
Frühjahrsputz im Zoo
Sanierung und Instandhaltung: Erlebnis-Zoo Hannover bereitet sich auf Sommersaison vor. Im Erlebnis-Zoo Hannover haben ab heute ganz besondere Tierarten Hochsaison: Baulöwen und Raupenbagger mit Reißzähnen, Betonschnecken und Baggerkrallen sind auf den Gehegen und Wegen zu bestaunen. 2,1 Millionen Euro stellt der Zoo für die Sanierung und Instandhaltung der sieben spektakulären Erlebniswelten, der Infrastruktur und der Technik bereit. Bis zum 24. März soll alles fertig sein – ein Frühjahrsputz der besonderen Art steht an. Baulöwen in Afrika: Zwölf Jahre nach der Eröffnung der Afrikalandschaft Sambesi wird von der Wüste bis zur Steppe grundlegend saniert. Der Begriff „Brückentag“ bekommt am Sambesi eine ganz neue Bedeutung: Alle vier Brücken über den Fluss werden einem Komplett-Check unterzogen, die Tragkonstruktionen werden geprüft, die Holzbohlen erneuert. „An einigen dieser Brücken-Tage sind nicht alle Wege zugänglich“, so Zoodirektor Frank Werner, „daher bieten wir im Februar ermäßigte Baustellenpreise an.“ Zurzeit gibt es 25 Prozent Baulöwen-Rabatt auf alle Tagestickets. Die Flusspferde können sich auf ein renoviertes Außengehege freuen: Die gesamte Flachwasserzone, in der die tonnenschweren Dickhäuter so gerne dösen, wird erneuert. Die Gehege der Addax-Antilopen und Somali-Wildesel, der Giraffen und Springböcke, der Zebras, Thomsongazellen und Impalas bekommen eine neue Sanddecke, der Kral der Erdmännchen mit dem beheizten Termiten-Aussichtshügel wird saniert und mit neuen Kletter- und Versteckelementen ausgestattet. Trockenzeit am Sambesi: Mitte Februar werden die rund 3.500 m³ Wasser abgelassen und sämtliche Seile, Rollen und Geräte der Unterwassertechnik gewartet. Anschließend wird das 418 m lange Flussbett gereinigt und wieder befüllt, bevor die 18 Boote aus dem Trockendock geholt und mit einem Kran auf den Sambesi gehoben werden. Bohrer auf der Brodelburg: Der zipfelmützenbesetzte Abenteuerspielplatz „Die Brodelburg“ wird gewartet und erneuert. Pfeiler, Holzstützen- und Balken, Netze und Sprungtücher werden ausgewechselt und trotzen im Frühjahr wieder dem Ansturm der kleinen, tobenden Zoobesucher. Frühjahrsputz: Überall im Zoo werden die Wege und Geländer bearbeitet, Schilder sauber geschrubbt, Stühle und Bänke aus dem Winterlager geholt. Die Gärtner pflanzen neue Büsche und Blumen und die gesamte Zoomannschaft hilft, im März neuen Rollrasen zu verlegen, damit am 24. März alles wieder grünt und blüht.

Zoo Aquarium Berlin, 02.02.2012
Ziemlich blau schon am frühen Morgen – buckelige Beulenkopf-Buntbarsche neu im Zoo-Aquarium Berlin
Er gilt als der ungekrönte König der Fischwelt Zentralafrikas. Er ist groß und blau und besitzt einen imposanten Stirnbuckel. Bei Aquarianern ist er längst Legende. Er wird bewundert und begehrt. Die Rede ist vom Tanganjika-Beulenkopf-Buntbarsch (Cyphotilapia frontosa). Er wurde neu in den Bestand des Zoo-Aquariums Berlin aufgenommen. Die dunkelblaue Gesamtfärbung des Tieres ist durch hellere Querbinden unterbrochen. Maximal erreichen die Tiere eine Gesamtlänge von 35 Zentimetern. Der Beulenkopf-Buntbarsch kommt nur im Tanganjikasee vor, einem der drei großen Seen entlang des afrikanischen Kontinentalplattengrabens. Die Tiere bewohnen tiefere Wasserzonen an den Felsküsten bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Das Aquarium wurde extra mit Felsaufbauten gestaltet, um ihnen optimale Lebensbedingungen zu bieten. Die großen Buntbarsche sind arge Räuber, die bevorzugt nachts und am frühen Morgen, ruhende Fische einsaugen und verspeisen. Diese Taktik scheint sehr erfolgreich zu sein – nur so konnten die großen Blauen eine solche Körpergröße erreichen. Wegen der Körpergröße werden sie von einem noch größeren Räuber regelmäßig verspeist: Sie sind beliebte Speisefische des Menschen. Nach dem Ablaichen beherbergt das Weibchen die Eier im Maul, wo dann auch die kleinen schlüpfen. Maulbrüten ist eine Anpassung an fehlende Versteckmöglichkeiten in der Fels-, Freiwasser- und der Sandzone. Während des Maulbrütens nimmt das Weibchen keine Nahrung zu sich. Nach 30 Tagen verlassen die Jungfische die mütterliche Bruthöhle. Die Jungfische werden noch bis zu sechs Wochen bewacht. Oft kehren die kleinen bei Gefahr in das schützende Maul des Weibchens zurück. Die Anschaffung der Tierart ist nur der erste Schritt, wir wollen, dass die Weibchen künftig den Mund ganz schön voll nehmen und ihrem Maulbrüterdasein alle Ehre machen.

Tierpark Haag, 06.02.2012
CHINA-LEOPARDEN MÄDCHEN „SHADOW“ VERSTORBEN
Eine äußerst traurige Nachricht vermeldet der Tierpark Stadt Haag in Österreich.
Eines der beiden am 29. März 2011 geborenen China-Leoparden-Mädchen ist in der Nacht vom 5. auf 6. Feber 2012 verstorben. Bereits über einen längeren Zeitraum litt die Raubkatze an einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung, die vom Tierpark-Tierarzt Dr.Karl Auinger, laufend behandelt wurde. Leider gelang es nicht das Tier zu heilen. Todtraurig natürlich auch die „Ersatzmutter“, Tierpflegerin Elke Mühlbauer, die sich seit der Geburt des Tieres aufopfernd um die jungen Raubkatzen kümmerte. „Immer wieder gab es im Laufe des vergangenen Jahres Krankheiten, die aber besiegt werden konnten. Diese hinterhältige Bauchspeicheldrüsenerkrankung konnte leider nicht in den Griff gebracht werden.“, wie die Tierpflegerin mit Tränen in den Augen erinnert. Für das verbleibende und gleichaltrige China-Leoparden Mädchen „Siri“ ist der Tierpark auf der Suche nach einem neuen Platz in einem Zoo. Um Kontaktnahme interessierter Zoos ersucht der Tierpark.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 06.02.2012
Nachzucht bei den Jemenchamäleons im Tierpark Terrarium
In den letzten Tagen zum Monatswechsel schlüpften im Inkubator aus einem Gelege von 38 Eiern, die am 24. August 2011 im Terrarium der Elterntiere aufgefunden worden waren, bisher 33 Jemenchamäleons, Chamaeleo calyptratus. Die Elterntiere wurden 2009 schon in Menschenhand im Aquarium des Zoologischen Gartens geboren. Allgemein gelten Chamäleons zu den heikleren Pfleglingen, bei denen man sehr auf ihre natürlichen Klimaansprüche bei der Haltung achten muss. Jemenchamäleons zählen dabei zu den anpassungsfähigeren. Attraktiv sind besonders die farbenprächtigen Männchen mit den ca. 8 cm hohen Kämmen, die bis 47 cm groß werden können. Die grünen Weibchen erreichen nur 35 cm Körperlänge. Jemenchamäleons bewohnen vegetationsreiche Gebiete des Nordjemen und Saudi-Arabiens mit tropischem und subtropischem Klima. Dort sind sie auf Akazien, Euphorbien oder Nutzpflanzen (z.B. Mais) anzutreffen. Sie fressen Gliederfüßer, Würmer, Raupen, Kleinsäuger oder kleinere Echsen sowie Pflanzliches. Ihre Gelege bestehen aus 20 bis 50 Eiern, aus denen nach 168 – 220 Tagen die 6 bis 7 cm großen Jungen schlüpfen. Einige Tiere unseres Nachwuchses können unsere Besucher, die sich bei ihrem winterlichen Besuch im Tierpark etwas aufwärmen wollen, in den nächsten Tagen in separaten Terrarien im elterlichen Schaubecken im Tierparkterrarium anschauen.

Tiergarten Schönbrunn, 07.02.2012
NEUE ZOOCARD: TREUEBONUS FÜR TIERGARTENBESUCHER
Günstiger essen und trinken in der Tiergarten-Gastronomie, ermäßigte Verlängerung der Jahreskarte und Prozente auf Kuscheltiere im Wild Republic Shop: Das sind nur einige der vielen Vorteile, die die neue ZOOcard des Tiergarten Schönbrunn bietet. „Mit dieser kostenlosen Kundenkarte möchten wir unseren Stammgästen für ihre Treue danken und ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Besuche preiswerter zu gestalten“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. So zahlen ZOOcard -Besitzer bei der Verlängerung ihrer Jahreskarte statt 35 Euro nur 29 Euro. Zehn Prozent Nachlass auf Speisen und Getränke gibt es im Kaiserpavillon, im Gasthaus Tirolergarten und im Café Atelier Nonja, fünf Prozent in Landtmann‘s Parkcafé. Weiters erhalten ZOO card -Inhaber im Smileshop ein zweites Foto gratis und unterstützen damit gleichzeitig die Artenschutzprojekte des Tiergartens. Vorteile verspricht die ZOOcard nicht nur im Tiergarten Schönbrunn. Auch in Partner-Zoos wie dem Haus des Meeres, dem Zoo Linz, der Tierwelt Herberstein, der Abenteuerwelt Mautern und dem Zoo Salzburg garantiert sie ermäßigten Eintritt. Der Antrag für die ZOO card ist im Tiergarten Schönbrunn erhältlich oder kann auf der Tiergarten-Homepage online ausgefüllt werden. (www.zoovienna.at/zoocard)

Zoo Heidelberg, 07.02.2012
Federn, Stacheln, Ringelschwanz – Rosenmontags-Rallye mit den Zoorangern: Kunterbunter Kinder-Karneval im Heidelberger Tiergarten
Sicher werden die Kapriolen der Rhesusaffen und die drolligen Späße des Gorillajungen Banjoko so manchen Zoobesucher in närrische Laune versetzen und zum Lachen bringen. Für Kinder von 5 – 12 Jahren gibt es am Rosenmontag sogar noch ein weiteres Highlight: Beim Zoo-Karneval, einer Veranstaltung von 14:00 bis 17:00 Uhr stehen ganz die „Kostüme“ der Tiere im Vordergrund. Die Kinder begegnen einem unglaublichen Reichtum an Farben und Formen, während sie mit den Zoorangern unterwegs sind. Besonderen Spaß macht es, auch einmal selbst in die Rolle verschiedener Tiere zu schlüpfen. Außerdem gehen sie vielen interessanten und witzigen Fragen nach: Wieso läuft das Zebra gestreift herum? Kann sich das Chamäleon wirklich grün und blau ärgern? Trägt der Hirsch sein Geweih zur Zierde oder ist der Kopfschmuck eine Notwendigkeit? An diesem Nachmittag ist man ganz dem Sinn und Zweck der vielfältig gemusterten Pelze, Stacheln oder auch Schmetterlingsflügel auf der Spur… Lassen sich etwa Entendamen vom farbenprächtigen Federkleid der Erpel beeindrucken, so dient dem Tiger sein gestreiftes Fell im Dschungel besonders gut zur Tarnung. Und das Hermelin hat für Sommer und Winter gleich zwei verschiedene Anzüge vorzuweisen. Am Ende der kurzweiligen Rallye bekommt jeder Teilnehmer noch eine kleine Überraschung. Übrigens sollen die jungen Tierforscher gerne geschminkt und verkleidet kommen, denn sowohl Tiere als auch Zoomitarbeiter sind natürlich auf die lustigen Kostüme der Kinder gespannt! Zoo-Karneval: am Rosenmontag, dem 20.02.2012 von 14:00 – 17:00 Uhr. Eine Veranstaltung für Kinder von 5 – 12 Jahren. Die Tickets kosten jeweils € 15,- und sind im Vorverkauf an der Zookasse erhältlich. Weitere Infos unter www.zooschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221-3955713 (MO + DO 14:00-16 Uhr, DI + MI 10:00-12:00 Uhr).

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