Ausgestorbene Sperlingsvögel seit 1500 – Rohrsängerartige, Schwalben, Grasmückenartige, Timalien, Halmsängerartige und Brillenvögel

Rohrsängerartige

Laysan-Rohrsänger (John Gerrard Keulemans)

Laysan-Rohrsänger (John Gerrard Keulemans)

Der Laysan-Rohrsänger (Acrocephalus familiaris familiaris) ist die ausgestorbene Nominatform des Hawaii-Rohrsänger. Er erreichte eine Größe von zehn bis dreizehn Zentimeter. Der Rücken war graubraun, der Bauch bräunlich weiß. Flügel und Schwanz waren dunkler gefärbt. Zwischen den Geschlechtern gab es nur geringe Färbungsunterschiede.
Der Laysan-Rohrsänger war Insektenfresser. Seine Nahrung bestand aus Nachtfaltern, Fliegen, Käfern und Raupen. Von seiner bevorzugten Eulenfalterart Agrotis laysanensis, die umgangssprachlich als miller moth bezeichnet wurde und ebenfalls als ausgestorben gilt, leitet sich auch sein englischer Name millerbird ab. Er war ein Standvogel.
Der Ornithologe George Campbell Munro beschrieb diesen Vogel als sehr lebhaft und zutraulich. Er hielt sich bevorzugt im hohen Tussock- und Liebesgras auf und flog sogar in die Behausungen, um nach Faltern zu jagen.
Der Laysan-Rohrsänger war monogam. Die Brutzeit war von Mai bis Juni und die Jungen wurden bis zum Frühsommer betreut. Das Nest wurde im hohen Liebesgras (Eragrostis) entlang einer Lagune errichtet. Das Gelege bestand aus zwei bis drei Eiern, die 17 Tage lang von beiden Eltern bebrütet wurden. Die Küken waren Nesthocker.
Noch in den 1890er Jahren war der Laysan-Rohrsänger ein sehr häufiger Vogel. 1903 setzten Guanosammler Kaninchen auf Laysan aus, die fast die gesamte Vegetation kahlfraßen. In der Folgezeit sank der Bestand der Vögel rapide ab. Während eine Zählung der USCGC Thetis Expedition im April 1915 etwa 1500 Exemplare ergab, beobachteten Wissenschaftler der Iowa State University im Jahre 1911 und bei einem kurzen Besuch im Februar 1916 nur wenige Individuen. Im Jahre 1923 gab es einen unbestätigten Bericht der Tanager-Expedition, der allerdings vom US-amerikanischen Paläontologen Storrs Lovejoy Olson angezweifelt wird. Demzufolge kann angenommen werden, dass der Vogel irgendwann zwischen 1915 und 1923 ausstarb.
Während der Zerstörung der Vegetation auf Laysan war der Laysan-Rohrsänger starken Nestplünderungen ausgesetzt, insbesondere durch den Steinwälzer, den Laysankleidervogel und den Borstenbrachvogel. Auch eingeschleppte Nagetiere fraßen die Eier und töteten die Küken. Zusätzlich waren um das Jahr 1911 die Nachtfalter verschwunden, die die Hauptnahrung des Laysan-Rohrsängers bildeten, weil die Kaninchen ihre Wirtspflanzen fraßen. Die einzig verbliebene Nahrungsquelle war die Fliegenart Neoscatella sexnotata, eine Salzwasserfliege, die auf Hawaii endemisch ist. Obwohl diese Fliege recht häufig auf Laysan vorkommt, verlor der Laysan-Rohrsänger den aggressiven Konkurrenzkampf mit der Laysanente, für die diese Fliegenart ebenfalls die Hauptnahrung bildet. Der Laysan-Rohrsänger war der erste von drei endemischen Landvögeln auf Laysan, die ausgerottet wurden.

Schwalben

Die Sirintaraschwalbe oder Weißaugen-Trugschwalbe erreicht eine Länge von 18 Zentimetern. Der Kopf und das Kinn sind samtschwarz mit einem bläulichen Glanz. Die Oberseite und der Schwanz sind glänzend grünschwarz und kontrastieren mit einem silbrigweissen Bürzelband. Die Flügel sind schwarz und weisen eine hellbraune Färbung entlang der Innenfahnen auf. Die Unterseite ist schwarz und hat einen bläulichgrünen Glanz. Charakteristisch sind zwei 9 Zentimeter lange mittlere Schwanzfedern mit dünnen drahtähnlichen Wimpeln. Die Augen sind weiß. Der Schnabel ist grünlichgelb mit einer schwarzen Spitze. Die Beine sind fleischfarben. Bei den juvenilen Vögeln sind Kopf und Unterseite braun. Bei ihnen fehlen die verlängerten Schwanzfedern.
Die Sirintaraschwalbe wurde vom thailändischen Ornithologen Kitti Thonlongya entdeckt, der 1968 neun Exemplare sammelte. Die Vögel wurden am größten Süßwassersee Thailands, dem Bueng Boraphet, in der Provinz Nakhon Sawan mit Netzen gefangen. Die Sirintaraschwalbe wurde immer nur zwischen November und Februar am See beobachtet, so dass angenommen wird, dass die Region um den Buen Boraphet ein Überwinterungsgebiet der Art darstellt. Die Brutgebiete wurden hingegen nie entdeckt.
1971 wurde ein Pärchen für kurze Zeit im Dusit-Zoo in Bangkok gehalten. Im Februar 1978 wurden sechs erwachsene und im Januar 1980 vier juvenile Exemplare am Bueng Boraphet beobachtet. Unbestätigte Sichtungen soll es 1986 in Thailand und 2004 in Kambodscha gegeben haben.
Trotz des gesetzlichen Schutzes wurde die Sirintaraschwalbe gejagt und für die gläubigen Buddhisten als Nahrung verkauft. Mindestens 120 Exemplare wurden von professionellen Vogeljägern erlegt und auf Märkten angeboten. Andere mögliche Gründe für den Rückgang der Art waren die Zerstörung der Ruheplätze, die Störung der Flusssandbänke, Überflutungen sowie die Veränderung der Hydrologie durch Staudämme. Am Buen Boraphet wurde 1975 eine Jagdverbotszone eingerichtet. Zudem wird die Sirintaraschwalbe in Anhang I des CITES-Abkommens gelistet.

Von der Rotmeerschwalbe existiert nur der Holotypus, der im Mai 1984 am Sanganeb-Leuchtturm am Roten Meer nordöstlich von Port Sudan im Sudan gefunden wurde. Unidentifizierte Schwalben, die mehrere Male in Äthiopien (zum Beispiel 20 mal am Langano und bis zu zwölf mal im Awash-Nationalpark) gesichtet wurden, könnten möglicherweise dieses Taxon, aber auch eine bisher unbeschriebene weitere Art repräsentieren. Die Vögel aus Äthiopien wiesen eine weißliche (nicht blauschwarze) Kehle und Oberbrust, ein dunkles (nicht helles) Kinn und einen sandfarbenen bis rötlichbraunen (nicht grauen) Bürzel auf. Andererseits zeigten zwei Schwalben mit hellen Bürzeln, die auf ihrem Flug nach Dschidda beobachtet wurden, Merkmale, die auf die Rotmeerschwalbe zutreffen könnten.
Das gefundene Exemplar, das sich im Walter Rothschild Zoological Museum in Tring befindet, hat eine Länge von 14 Zentimetern. Die Stirn und die Zügel sind schwärzlich. Der Scheitel ist blauschwarz. Der Rücken ist glänzend tiefblau. Das Schwanzende ist grade, die Schwanzaußenkanten sind eckig. Das Kinn weist einen weißen Fleck auf. Kehle und Oberbrust sind blauschwarz, die restliche Unterseite ist schmutzig-weiß. Die Unterschwanzdecken sind sandfarben. Die Unterflügeldecken sind weiß. Von ihrer nächsten Verwandten, der Klippenschwalbe, unterscheidet sie sich in der Färbung und der Zeichnung von Kopf und Brust sowie durch den grauweißen Bürzel.
Über Lebensraum und Lebensweise ist nichts bekannt. Möglicherweise kommt sie in Vergesellschaftung mit anderen Schwalbenarten an Klippen, bergigen Gegenden oder im offenen Grasland vor. Das im Mai gefundene Exemplar hatte gerade die Mauser vollendet. Dies lässt eine Brutzeit zu einem frühen Zeitpunkt des Jahres vermuten.

Grasmückenartige

Der Aldabrabuschsänger erreichte eine Länge von 13 cm und eine Flügellänge von 6,3 cm. Die Schwanzlänge betrug 8,6 cm und das Gewicht 19,5 Gramm. Der Oberkopf und die Oberseite waren lebhaft braun. Bürzel und Oberschwanzdecken waren mehr zimtbraun. Die Kopfseiten waren graubraun. Der grauweiße Überaugenstreif war deutlich gekennzeichnet. Die Flügel waren dunkelbraun mit hellen lohfarbenen Federrändern. Der lange abgestufte Schwanz bestand aus zwölf Federn. Er war lohfarben-braun gefärbt. Die Unterseite war grauweiß.
Der Aldabrabuschsänger wurde erst Ende 1967 auf dem Aldabraatoll (ein Teil der Seychellen) im Indischen Ozean entdeckt. Der britische Ornithologe Robert Prys-Jones vom Natural History Museum in London fand ein Männchen, ein Weibchen und ein Nest mit 3 Eiern. Jungvögel hat man allerdings nie gefunden.
Bis Mitte der 1970er Jahre blieben weitere Suchen nach dem Vogel erfolglos, als es Prys-Jones Ende 1975 gelang, sechs weitere Exemplare, allesamt Männchen, zu finden, zu beringen und zu fotografieren.
Die Vogelart war endemisch in einem 10 ha großen Küstenstreifen am westlichen Ende der Insel Malabar. Ein einzelnes Männchen wurde 1983 gesichtet. 1985 wurde er in der Fachliteratur als seltenster und in seiner Verbreitung am stärksten eingeschränkter Vogel der Welt beschrieben. Trotz intensiver Suche musste 1986 das Aussterben bestätigt werden, und seit 1994 steht der Vogel offiziell auf der Liste der ausgestorbenen Vogelarten in der IUCN. Ratten, Katzen und eingeführte Ziegen hatten offenbar zur Ausrottung der Art beigetragen.

Der Chatham-Grassänger erreichte eine Länge von 18 cm und hatte eine Flügellänge von 5,9 bis 6,7 cm. Er unterschied sich von anderen Bowdleria-Arten vor allem durch eine ungepunktete weiße Unterseite, eine kastanienrote Haube, einen deutlichen weißen Backenfleck und einen dunkelbraunen Rücken. Über seine Lebensweise ist nichts bekannt.
1868 entdeckte der neuseeländische Naturforscher Charles Traill auf Mangare Island das erste Individuum des Chatham-Grassängers und erschlug es mit einem Stein. Er sandte dieses Exemplar an den renommierten neuseeländischen Ornithologen Walter Buller, der diesen Vogel 1869 als neue Art beschrieb. 1871 wurde die Population als ziemlich häufig auf Mangare, aber reduziert auf Pitt Island beschrieben. Die Gründe für sein Aussterben waren offenbar das Abbrennen des Buschlandes, die Überweidung durch Ziegen und Kaninchen sowie das Nachstellen durch verwilderte Katzen. 1895 wurde das letzte Exemplar für eine Museumskollektion von Lord Rothschild, geschossen und seit dem Jahre 1900 gilt er als ausgestorben.

Timalien

Die Schwarzbrauen-Maustimalie ist nur von einem einzigen Exemplar, das Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden wurde, bekannt. Diese Art könnte ausgestorben sein oder noch existieren. Wenn das Label des Typusexemplares, gewöhnlich wegen der Herkunftsangabe Java als fehlerhaft betrachtet, korrekt ist, könnte sie auch schon viel früher ausgestorben sein.

Halmsängerartige

Der Tana-Cistensänger erreicht eine Länge von 13 Zentimetern und ein Gewicht von 12 bis 15 Gramm. Das Gesicht ist cremefarben. Die Wangen sind graubraun. Der Oberkopf ist rostbraun mit dunkelbraunen Strähnen. Die Oberseite ist graubraun. Rücken und Mantel zeigen eine kräftige dunkelbraune Strichelung. Die Arm- und Handschwingen sowie die Unterflügeldecken sind dunkelbraun mit aschgrauen Rändern. Der Schwanz ist braun mit einem dunkleren Subterminalband. Bis auf das mittlere Federpaar weisen alle Schwanzfedern lederbraune Spitzen auf. Die Unterseite ist cremefarben. Die Flanken und die Brust sind ledergrau verwaschen. Kehle und Bauchmitte sind heller gefärbt. Die Iris ist lebhaft braun. Der Schnabel ist dunkelbraun mit einer hellen Basis. Die Beine stumpfrosa. Das Weibchen ist etwas kleiner als das Männchen. Die Jungvögel sind unbeschrieben.
Über seine Lebensweise ist nur sehr wenig bekannt. Der Lebensraum ist halbtrockenes Akazienbuschland in Höhenlagen bis 500 m. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, einschließlich Grashüpfern.
Der Tana-Cistensäger wurde 1967 von Melvin Alvah Traylor junior anhand von sechs Museumsexemplaren beschrieben, die 1931–1932, 1961–1962 und 1967 am Unterlauf des Tana-Flusses bei Karawa, Garsen, Ijole, Mnazini und Sango gesammelt und zunächst für Graucistensänger gehalten wurden. Ein siebentes Exemplar soll 1972 gesichtet worden sein und eine unbestätigte Beobachtung gab es 2007 im Tana River Delta.
Bis heute gilt der Status des Tana-Cistensängers als umstritten. Nach Meinung der Ornithologen David J. Pearson und Adrian Lewis stellt der Tana-Cistensänger vermutlich ein anomales Exemplar des Grauzistensängers oder eine Hybride aus Grauzistensänger und Rotscheitel-Zistensänger dar. Sollte diese Vermutung durch eine DNA-Analyse der Museumsexemplare bestätigt werden, wäre der Tana-Cistensänger ein invalides Taxon. Bis zur endgültigen Klärung des Artstatus wird der Tana-Cistensänger von BirdLife International in der Kategorie DD (Data deficient = Unzureichende Datenlage) gelistet.

Brillenvögel

Der Lord-Howe-Brillenvogel erreichte eine Länge von 13 Zentimetern. Die Oberseite, die Kopf- und die Halsseiten waren dunkel olivgrün. Der Mantel war olivgrau. Um die hellbraune Iris verlief ein breiter weißer Augenring. Unter den Augen war ein mattschwarzer Zügelstrich zu erkennen. Kinn, Kehle, Unterschwanzdecken und Schenkel waren blass-schwefelgelb. Die übrige Unterseite war isabellbraun, die Flanken waren dunkler. Die Bauchmitte war weißlich wie die Unterflügeldecken. Der Schnabel war hornschwarz und die Füße dunkelgrau.
Die Brutzeit des Lord-Howe-Brillenvogels war von November bis Dezember. Das napfförmige Nest war 10 Zentimeter breit und 5 Zentimeter tief. Es wurde in einer Astgabel aus feinen Würzelchen und Gräsern errichtet und mit weichem Pflanzenmaterial ausgepolstert. Das Gelege bestand aus zwei bis drei blauen Eiern. Die Nahrung des Lord-Howe-Brillenvogels bestand aus Früchten und Getreide. Weil er häufig in die Obstbäume und die Felder einfiel, wurde er von den Landwirten als Plage angesehen.
Der Lord-Howe-Brillenvogel wurde innerhalb von fünf Jahren durch Hausratten ausgelöscht, die im Jahr 1918 vom gestrandeten Schiff SS Makambo entkommen konnten. Bei späteren Suchexpeditionen in den Jahren 1928 und 1936 konnte er nicht mehr nachgewiesen werden.

Weißbrust-Brillenvogel (John Gould)

Weißbrust-Brillenvogel (John Gould)

Der Weißbrust-Brillenvogel erreicht eine Länge von 14 cm und gehört damit zu den größten Brillenvogelarten. Die Flügellänge beträgt 7,5 cm und das Gewicht ca. 30 g. Seine Erscheinung wird durch einen hellgrünen Kopf, einen olivgrün-gefärbten Nacken sowie einen weißen Kehl- und Bauchbereich charakterisiert. Ein weiteres Kennzeichen ist ein auffälliger weißer Augenring. Männchen und Weibchen sind ähnlich gefärbt.
Sein einziger Lebensraum ist ein 5 km² großes Areal am Mount Pitt im Norfolk Island National Park.
Er durchstreift sein Revier einzelgängerisch. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, Blütennektar und Insekten.
In der Brutsaison von Oktober bis Dezember bauen die Paare ein becherförmiges Nest, in das das Weibchen zwei weißliche Eier legt. Die Brutzeit dauert elf Tage und nach weiteren elf Tagen werden die Jungvögel flügge.
Als größte Gefährdung gelten Lebensraumzerstörung sowie eingeführte Tierarten. Der Niedergang des Weißbrust-Brillenvogels begann 1904, als der Graumantelbrillenvogel auf der Insel heimisch wurde und seinen endemischen Vetter aus den Brutgebieten vertrieb. Des Weiteren zerstörten die ab 1940 eingeführten Ratten die Brutgelege. Aber auch die Abholzung der Wälder führte zu einem dramatischen Rückgang, so dass es im Jahre 1962 nur noch 50 Exemplare gab. 1986 errichtete man den Norfolk Island National Park, aber aufgrund der Fluktuation blieben viele Suchen nach dieser Art erfolglos. 1978 wurden 4 Exemplare beobachtet, eine Sichtung im Jahre 2000 ergab ein Exemplar. Der letzte Nachweis war im Dezember 2005, als ein Exemplar beobachtet wurde. Nach einer erfolglosen Suchaktion durch den Ornithologen Guy Dutson im Jahre 2009 gilt diese Art als vermutlich ausgestorben.

Der Seychellen-Dotterbrust-Brillenvogel ist eine ausgestorbene Unterart des Dotterbrust-Brillenvogels. Bei seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung im Jahre 1867 durch Edward Newton wurde er noch als eigenständige Art Zosterops semiflava betrachtet.
Er erreichte eine Größe von 10 cm, die Flügellänge betrug 5,8 bis 6,3 cm, die Schwanzlänge 3,8 cm und die Schnabellänge 1,1 bis 1,2 cm. Er war allgemein grünlich gelb mit kastanienbraunen Flanken und einem auffälligen weißen Augenring. Die Stirn und ein Strich über den Augen waren gelb. Der Scheitel und der Rücken waren gelblich oliv. Die Flügel und der Schwanz waren schwarz und die Unterseite war dottergelb.
Über seine Lebensweise ist nichts bekannt. Diese Art war mit Sicherheit nur von der kleinen Granitinsel Marianne Island in den Seychellen bekannt. Angaben, dass er auch auf den Inseln Praslin, La Digue, Silhouette und Mahé vorkam, sind nicht bestätigt.
Durch die starke Zerstörung seines Lebensraumes starb er zwischen 1870 und 1900 (lt. IUCN 1888) aus. Eine Suchexpedition im Jahre 1940 durch den irischen Zoologen Leslie Desmond Edward Foster Vesey-Fitzgerald blieb ergebnislos.

Ausgestorbene Vögel seit 1500 – Sperlingsvögel (Übersicht)

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