Portrait: Damagazelle

Die Damagazelle ist ein großer Vertreter der Gazellenartigen. Man unterscheidet drei Unterarten: Die Nominatform (Gazella dama dama), die Mhorrgazelle (Gazella dama mhorr) und die Rothalsgazelle (Gazella dama ruficollis).

Mhorrgazelle (Tierpark Hellabrunn)

Mhorrgazelle (Tierpark Hellabrunn)

Damagazellen erreichen eine Körperlänge von 150 bis 175 cm, eine Schulterhöhe von 90 bis 120 cm sowie ein Gewicht von 50 bis 85 Kg. Die Hörner, die beim Männchen stärker ausgebildet sind, weisen eine spiralförmige Form auf und sind leicht nach innen gedreht. Die geringelten Hörner können eine Länge von bis zu 35 cm erreichen und dienen hauptsächlich den Revierkämpfen. Das Fell ist überwiegend rötlichbraun bis rostbraun. Hinterteil, Bauchseite und Teile der Beine sind weiß. Sie sind insgesamt sehr lebhaft gefärbt. Auch der Kopf ist überwiegend weiß, insbesondere die Ohren, Unterkiefer und der Nasenrücken. Am Hals haben sie einen charakteristisch weißen Fleck. Die Damagazelle ist von schlanker Statur mit dünnen langen Beinen und kleinen Hufen.
Mhorr-Gazellen erreichen eine Körperlänge von 145 bis 170 Zentimeter, eine Schulterhöhe von 90 bis 120 Zentimeter sowie ein Gewicht von 45 bis 80 Kilogramm. Das Fell ist im Bereich des oberen Rückens, der Brust, der seitlichen Teilen des Halses und am Hals dunkelbraun. Das restliche Fell ist weißlich gefärbt. Im Gegensatz zur Rothalsgazelle sind die Braunanteile bei der Mhorr-Gazelle deutlich höher. Sie sind insgesamt sehr lebhaft und markant gefärbt. Auch der Kopf ist überwiegend weiß, insbesondere die Ohren, Unterkiefer und der Nasenrücken. Am Hals haben sie einen charakteristisch weißen Fleck, der allerdingsdeutlich kleiner ausfällt als bei der Rothalsgazelle. Die Mhorr-Gazelle ist von schlanker Statur mit dünnen langen Beinen und kleinen Hufen. Auch der Hals ist ausgesprochen schlank und lang. Die Hörner, die beim Männchen stärker ausgebildet sind, weisen eine spiralförmige Form auf und sind leicht nach innen gedreht. Die geringelten Hörner können eine Länge von 25 bis 35 Zentimeter erreichen und dienen hauptsächlich den Revierkämpfen.
Rothalsgazellen erreichen eine Körperlänge von 145 bis 170 Zentimeter, eine Schulterhöhe von 90 bis 120 Zentimeter sowie ein Gewicht von 45 bis 80 Kilogramm. Das Fell ist im Bereich des oberen Rückens, der Brust und am Hals rötlichbraun bis rostbraun. Das restliche Fell ist weißlich gefärbt. Sie sind insgesamt sehr lebhaft und markant gefärbt. Auch der Kopf ist überwiegend weiß, insbesondere die Ohren, Unterkiefer und der Nasenrücken. Am Hals haben sie einen charakteristisch weißen Fleck. Die Rothalsgazelle ist von schlanker Statur mit dünnen langen Beinen und kleinen Hufen. Auch der Hals ist ausgesprochen schlank und lang. Die Hörner, die beim Männchen stärker ausgebildet sind, weisen eine spiralförmige Form auf und sind leicht nach innen gedreht. Die geringelten Hörner können eine Länge von 25 bis 35 Zentimeter erreichen und dienen hauptsächlich den Revierkämpfen.

Rothalsgazelle (Serengetipark Hodenhagen)

Rothalsgazelle (Serengetipark Hodenhagen)

Die Geschlechtsreife wird bei den Geschlechtern der Damagazelle in unterschiedlichen Zeiten erreicht. Während Männchen bereits nach zwölf Monaten die Geschlechtsreife erreichen, benötigen Weibchen zwischen achtzehn und vierundzwanzig Monaten. Die Paarungszeit der meisten Populationen beginnt im August oder November. Während der Paarungszeit legen Männchen ein besonderes territoriales Verhalten an den Tag und kämpfen mit Artgenossen um das Paarungsrecht mit den Weibchen. Die Reviere werden mit Urin markiert und gegenüber Artgenossen verteidigt. Uneingeschränkten Zugang zum Revier eines Männchen haben nur empfängnisbereite Weibchen. Die Lebensweise kann als polygam bezeichnet werden, da sich ein Männchen mit allen Weibchen einer Herde paart. Nach einer Trächtigkeit von rund 170 bis 185 Tagen bringt das Weibchen ein, selten auch zwei Jungtiere zur Welt. Hochtragende Weibchen sondern sich von ihrer Herde zum Werfen ab. Die ersten Tage bleibt das Jungtier im hohen Gras der Savanne verborgen und wird von der Mutter aus einiger Entfernung bewacht. Ist ein Feind in der Nähe, so lenkt die Mutter die Aufmerksamkeit auf sich und leitet den Räuber vom Jungtier weg. Nach einigen Tagen ist das Jungtier kräftig genug, um der Mutter und der Herde zu folgen. Nach ein bis zwei Wochen ist das Junge so schnell unterwegs wie die erwachsenen Tiere. Nach rund sechs Monaten erfolgt die Entwöhnung.

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