Interessante Suchanfragen V

In den letzten Monaten habe ich die interessanten Suchanfragen immer am 1. eines Monats gepostet. Diesmal hatte ich keine Lust oder keine Zeit (immerhin ist es bereits der 3. März), aber vergessen habe ich sie nicht. Natürlich lassen sich viele Suchanfragen einfacher auf der Zootierliste beantworten, aber ich freue mich natürlich sehr über jeden Besucher, der sich auf mein Blog „verirrt“.
Diesmal beschäftigen sich viele Suchanfragen mit Fischen, obwohl das eine Tiergruppe ist, die bisher (leider) in meinem Blog stark vernachlässigt wurde. Der Aquarianer oder Fischfreund wird vorerst mit ein paar kurzen Stichworten zufriedengestellt.

Flechten Futter Welse
Als Flechte bezeichnet man eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen einem Pilz, dem so genannten Mykobionten, und einem oder mehreren Photosynthese betreibenden Partnern. Flechten sind Landbewohner, Welse leben im Wasser und die Wahrscheinlichkeit, dass sie Flechten fressen sind gering. Ich habe auch keine Hinweise gefunden, die darauf hinweisen, dass Welse (Harnischwelse in diesem Fall) mit Flechten gefüttert werden. Der Hobbyaquarianer füttert mit Salat, Spinat oder Gurken gefüttert.

Garnelenartiger Parasit im Aquarium
Dazu müsste ich natürlich wissen, wie das Tier aussieht. Nachdem ich ein bisschen gegoogelt habe, sind mir zwei „Verdächtige“ „entgegengesprungen, aber wie Garnelen sehen beide nicht aus und wirkliche Parasiten sind es auch nicht.
Eine Libellenlarve kann natürlich kleineren Fischen gefährlich werden, aber das ist dann eher ein Raubtier, als ein Parasit. Verdächtiger Nummer zwei ist der Mexikanische Bachflohkrebs Hyalella azteca, der zwar wie die Garnele ein Krebstier ist, aber doch anders aussieht.
Ich habe auch schon bei einer Beschreibung der Salinenkrebse von garnelenartig gehört, aber auch die sind keine Parasiten und sollten sie (wie auch immer) im Aquarium auftauchen erledigen sie sich meist von selbst (als beliebtes Fischfutter sollte aber jeder Aquarianer wissen, wie die aussehen).

Tierpark Frankfurt Haibecken
Ich muss gestehen, dass ich mich im Exotarium des Frankfurter Zoos nicht wirklich auskenne, ich zum Haibecken dort also auch keine Angaben machen kann. Laut Zootierliste sind im Zoo Frankfurt seit November 2011 einige Exemplare des Epaulettenhais zu finden.

Tasmanisches Rüsseltier
Fossile Funde von Rüsseltieren gibt es nur von einem Großteil der Alten und Neuen Welt. Bisher wurden keine Rüsseltierfosilien in Australien und die meisten weit vom Festland entfernten Inseln, wie Madagaskar und Neuguinea gefunden.

Giraffenartige in Südamerika
Das Verbreitungsgebiet der beiden rezenten Arten, Giraffe und Okapi, beschränkt sich auf Afrika. Fossile Funde sind auch aus Asien und Europa bekannt. Das ausgestorbene Macrauchenia hatte einen langen Hals und kann entfernt als giraffenartig bezeichnet werden, gehört aber in die Gruppe der Südamerikanischen Huftiere.

Kleinster Bär der Welt mit langem Schwanz
Damit dürfte der Bergnasenbär sein, der eine Kopf-Rumpf-Länge von 26 bis 39 Zentimeter und eine Schwanzlänge von 20 bis 24 Zentmeter erreicht.

Suliformes deutsch
Bisher gibt es noch keine deutsche Bezeichnung. Bei anderen neueren Vogelgruppierungen (beispielsweise den Accipitriformes oder den Eurypygiformes)

Schwarze Mandarinente
Mandarinenten gibt es in gelben, orangen, schwarzen und weißen Zuchtformen.

Schlangenkopffische Einschlepppung
Schlangenkopffische kommen im tropischen Afrika und in Süd- und Ostasien vor. Das Verbreitungsgebiet in Afrika beginnt im Westen im Senegal und erstreckt sich dann durch das gesamte Westafrika südlich der Sahelzone durch Kamerun und die Zentralafrikanische Republik bis in den Südsudan. Außerdem kommen Schlangenkopffische im westlichen und zentralen Kongobecken vor.
In Südasien beginnt das Verbreitungsgebiet mit dem Stromgebiet des Indus und erstreckt sich dann über Indien, Südostasien, einschließlich Sumatra, Kalimantan und Java. Jenseits der Wallace-Linie kamen Schlangenkopffische ursprünglich nicht vor. In Ostasien kommen Schlangenkopffische im östlichen China, in Korea, im Stromgebiet des Amur und im Chankasee vor.
Auf Madagaskar, Sulawesi, den Philippinen, Taiwan, Japan, in die zentralasiatischen Flüsse Amudarja, Syrdarja, Qashqadaryo und Talas, auf Hawaii sowie in Florida und anderen Staaten an der Atlantikküste der USA wurden sie vom Menschen ausgesetzt und haben inzwischen stabile, sich reproduzierende Populationen gebildet.
In einigen dieser Gebiete sind die Schlangenkopffische zu einer Gefahr für die einheimische Fischfauna geworden.Beispielsweise sollen eingeschleppte Schlangenkopffische maßgeblich am Aussterben des Delacour-Zwergtaucher beteiligt gewesen sein.
1949 soll es erste Versuche gegeben haben Channa argus in der Tscheslowakai als Speisfisch zu etablieren, ebenso in er Nähe von Moska. Seit den 70er Jahren gab es aber keine Nachweise oder Informationen über Schlangenkopffische in Tschechien. In den 60er Jahren wurde Channa argus im Aralsee ausgesetzt und bis heute gibt es Vorkommen in Kasachstan und Usbekistan.

Kleinster Hirsch im Zoo Leipzig
Der kleinste Hirsch, der in Leipzig gehalten wird ist der Chinesische Muntjak, der jedoch (laut Zootierliste) im Moment hinter den Kulissen gehalten wird und dadurch nicht vom Besucher bestaunt werden kann.

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