Tierpark Gotha

Eingang

Eingang

Der Gothaer Tierpark besitzt einen Tierbestand, den man in einem Zoo von 7  ha Größe nicht erwarten würde, darunter zahlreiche Tiere, die nicht so häufig in deutschen Zoos zu finden sind, wie beispielsweise Dingos, Quastenstachler, Steppenmurmeltiere, Thüringer Landziege und Flachlandpaka.
Die Gehege sind von unterschiedlicher Art, manche groß und geräumig, andere klein und beengt. Leider haben die Rhesusaffen und Anubispaviane die schlechteren Karten bezogen. Dingos, Wölfe und Amurtiger dagegen haben große Gehege.
Über den Park verteilt gibt es mehrere kleinere betretbare Tierhäuser und auf mehreren Teichen leben verschiedene Wasservögel, deren Spektrum von Entenarten bis zu Pelikanen reicht. Letztere sind auch oft auf den Besucherwegen zu finden.
Der Zoo ist in Bewegung, das ist an neuen Bauvorhaben zu erkennen, wie beispielsweise eine begehbare Watvogelvoliere.
Interessant ist teilweise auch die Zusammenstellung der Gehege. Beispielsweise teilen sich Strauße ihre Anlage mit Geiern, Ziegen und Esel und auf einer Stelzvogelwiese sind auch Silbermöwen zu finden.
Für Kinder gibt es Spielplätze und natürlich einen Streichelzoo.
Das Aquarium/Terrarium war während meines Besuchs leider geschlossen.

Rhesusaffengehege

Rhesusaffengehege

Mein erster Eindruck des Tierparks war kein guter. Am Eingang befindet sich ein Bärenschaufenster mit Syrischem Braunbär, das auf den ersten Blick furchtbar wirkt und erst beim zweiten größer ist, als man denkt, und alleine ist das Tier auch nicht, ein paar Steppenfüchse halten respektvoll Abstand.
Der Tierpark Gotha ist ausbaubar, viele Gehege entsprechen nicht mehr dem Standard moderner Zootierhaltung, aber man arbeitet an Verbesserungen und ich glaube, dass der Tierpark das Potential zu einem tiergärtnerischen Kleinod hat.

Leider habe ich keine aktuelle Webpräsenz des Tierparks ausfindig machen können. Auf der Zootierliste erhält man jedoch einen Überblick über die dort gehaltenen Tiere.

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