Sea Life Hannover

2006/2007 wurde das ehemalige Regenwaldhaus in den Herrenhäuser Gärten in Hannover zu einem Sea Life Center umgebaut.
Es war das erste deutsche Sea Life-Aquarium, das die Tropen thematisierte. Der Besucher wird auf eine Unterwasserreise durch verschiedene Erlebniswelten geschickt.
Sie beginnt bei den Bewohnern des Flußes Leine, führt zur Mangrove, am offenen Rochenbecken vorbei in die Karibik und schließlich zum Amazonasgebiet in den tropischen Regenwald.
Nicht nur durch den Tierbesatz unterscheidet sich Hannovers Sea Life von anderen (Konstanz und München, die anderen beiden Sea Lifes die ich kenne, sind eher dunkel gehalten). Es ist heller und hat mehr Gewächshauscharakter als den eines Aquariums.
Neben den obligatorischen Sea Life-Highlights wie Kraken, Haie, Berührungsbecken und Acrylglastunnel bietet Hannover Pfeilgiftfrösche, Piranhas und andere südamerikanische Süßwasserfische und ein aus Glas bestehende Acrylglasbrücke, durch die man Krokodile sehen könnte (wenn sie sich darunter befinden würden und das Wasser und die Scheiben klar sind).
Bei den Kubakrokodilen handelt es sich (nebenbei bemerkt) nicht um reinrassige Tiere (eine Zucht zur Erhaltung der Art nicht sinnvoll), sondern um Mischlinge zwischen Kuba- und Spitzkrokodilen.

Das Sea Life ist anders als die Sea Lifes, die ich bisher kennen gelernt habe, heller und mit dichter Vegetation, aber trotzdem ist die typische Sea Life-Atmosphäre zu spüren.
Der Glastunnel ist kleiner als in anderen Sea Lifes und der Croc Walk ist alles andere als furchteinflössend.
Wer Fische mag, kommt auf seine Kosten, aber es ist kein großer Verlust, wenn man das Sea Life nicht besucht.

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