Zoo Magdeburg

Seit 1950 Jahren gibt es den Magdeburger Zoo im Norden der sachsen-anhaltinischen Hauptstadt, dessen Motto ´Tierisch nah´ lautet. Er liegt im Vogelgesangpark mit altem Baumbestand. Früher näherte sich der Besucher vom Süden, doch inzwischen ist der alte Eingang geschlossen und der Zoo lässt sich nur noch durch die moderne Zoowelle erreichen. Dort kann man auch den ersten Blick auf die ersten Zoobewohner werfen, kleine Säugetiere und Reptilien. Nach der Zoowelle gelangt man am Gehege der Erdmännchen vorbei in einen schönen Park mit außergewöhnlichem und seltenen Pflanzenbestand (und einigen Steinskulpturen), aber bis man die nächsten Tiere sieht dauert es etwas. In den letzten Jahren hat sich der Zoo Magdeburg zu einem modernen Zoo gemausert, mit interessanten Tierhäusern und einem teilweise ungewöhnlichen und selten zu sehenden Tierbestand: Dunkelkusimanse, Japanischer Serau, Neuguinea-Filander, Schwarzer Löwenaffe und viele mehr.
Zu den neueren Bauten gehören Africambo (Innen- und Außenanalgen für afrikanische Tiere), Amazonien (Tapire, Nasenbären und „anderes“), Menschenaffenhaus (für Schimpansen) die mit tropischer Vegetation und Rindenmulch eine angenehme, natürliche Stimmung erzeugen.
1991 wurde im Rahmen der ARD-Sendung Jetzt oder nie mit Moderator Ingo Dubinski innerhalb von vier Tagen ein für Besucher begehbares Giraffenhaus gebaut.
Die neueste Errungenschaft ist eine begehbare Papageienvoliere, die außerdem von Mähnengänsen, Spitzschopftauben und Maskenkiebitzen bewohnt wird.
Einige Bereiche (unter anderem das nicht zeitgemäße Elefantenhaus) warten noch auf eine Erneuerung, aber abgesehen von diesen (immer weniger werdenden Schandflecken) gehört der Zoo Magdeburg zu den schönsten seiner Größe (16 ha).

Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Zoos und der Zootierliste.

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