Zoo Osnabrück

Den Zoo in Osnabrück habe ich erstmals 2011 besucht (siehe hier). Nachdem ich ziemlich begeistert von dem Zoo war, musste ein Besuch 2012 natürlich auch sein.
Neu ist der Affentempel Angkor Wat für Schweinsaffen, eigentlich ein Schandfleck des Zoos. Die Ruine ist nett anzuschauen, aber es fehlt an Naturboden und der Zuschauerbereich ist für große Personen nur bedingt geeignet. Die Affen wirken etwas verloren auf dem Stein. Statt einer „echten“ Tempelruine bekommt man ein kahles Stück Felsen, nicht ganz so lieblos wie manch Pavianfelsen, aber weit davon entfernt ein Highlight zu sein.
Neue Bauprojekte sind u. a. Tiger- und Orang-Utananlage und unter den Neuzugängen des Zoos befindet sich ein Schwarm Rußköpfchen, der bei den Warzenschweinen untergebracht ist. Aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt der zahlreichen Bauvorhaben und Neubewohnern.

Über Angkor Wat kann man hinweg sehen, der Zoo ist immer noch sehens- und besuchenswert und die zahlreichen Baustellen zeigen, dass auch ständig etwas getan wird, um den Zoo publikumswirksam zu gestalten.

Hervorzuheben ist übrigens auch die Informationsflut, die den Besucher erwartet. Neben Schildern an den Gehegen kann man weitere Informationen über die Tiere per Handy abrufen und an der Kasse kann man sich einen Zooführer als PDA ausleihen (leider gibt es keinen Zooführer aus Papier zum Mitnachhausenehmen, aber das haben andere Zoos auch nicht, es gibt wohl nicht viele Besucher, die danach verlangen)

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