Zoo Wuppertal

Der Zoo Wuppertal liegt im westlichen Teil der Stadt Wuppertal am Nordhang des Boltenberges zwischen Elberfeld (Varresbeck) im Osten und Sonnborn bzw. Vohwinkel im Westen. Aufgrund der Hanglage sind mitunter einige Höhenmeter zwischen den Gehegen zu überwinden. Nach der Eröffnung der neuen Gehege für die Großkatzen besitzt er nun eine Fläche von 24 ha.
Der weiträumige Zoo zeichnet sich durch hügelige Parkanlage mit seltenen Bäumen aus. Eine Vielzahl an Vögeln lebt in den Teichen des Zoos, in Freigehegen und Volieren, darunter zoologische Raritäten, die sich auch unter den Säugetieren finden:
Andenflamingo, Braunbauch-Laubenvogel, Brillenlangur, Gelbrückenducker, Mittelamerikanischer Tapir, Schwarzfußkatze und Schuhschnabel sind nur einige dieser Raritäten.

Zu den herausragenden Bauten zählt die zweitgrößte Königspinguinanlage Europas, die 2009 eröffnet wurde. Eine Besonderheit ist der 15m lange Acrylglas-Tunnel, der es den Besuchern ermöglicht, die 16 Königs- und 16 Eselspinguine auch unter Wasser zu beobachten.
Das Vogelhaus enthält eine kleine (aber feine) Freifluganlage, die unter anderem auch Sonnenrallen und Andenfelsenhähne beherbergt.
Gigantisch sind die Anlagen für Löwen und Tiger, vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Es ist zwar schön, dass sich die Löwen in der weiten Grasanlage verlaufen, aber da zwei Gruppen gehalten werden, zieht eine immer den kürzeren. Weniger Tiere und weniger Platz kämen in diesem Fall auch den Löwen zugute.

Etwas unübersichtlich ist auch der Rundweg. Im Zooführer ist er nicht eingezeichnet und man hat das Gefühl, dass man an den interessanten Plätzen (jenseits von Löwe und Eisbär) vorbeigeführt wird.
Manche Gehege/Anlagen kann man als vorbildlich bezeichnen, andere dagegen wirken verloren und nicht mehr auf dem neuesten Stand.

Weitere Informationen findet man auf der Webseite des Zoos und der Zootierliste.

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