Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Zoo Wuppertal 31.10.2012
Martinsumzug durch den Zoo
Am Montag, 5. November 2012, lädt der Zoologische Garten – besonders natürlich seine kleinen Gäste – zu einem besonderen Martinsumzug durch den Zoo ein. Start ist um 17.00 Uhr an der Zoo-Kasse. Nach einer musikalischen Einstimmung geht es auf einen Lampionrundgang durch den Zoo bis zum Elefantenhaus, wo die Begegnung von St. Martin mit dem Bettler von zwei Schauspielern nachgespielt wird. Am Ausgang schließlich erhält jedes Kind etwas Leckeres in die mitzubringende Martinstüte. Der Martinsumzug durch den Zoo dauert voraussichtlich eine gute Stunde.
Unterstützt wird der Zoo bei dieser Aktion gleich von mehreren Partnern. Zwei Schauspieler des Wuppertaler Kinder- und Jugendtheaters spielen die Martinsgeschichte im Elefantenhaus nach. Akzenta Wuppertal spendiert Leckereien für die Martinstüte. Für die musikalische Begleitung des Martinszuges sorgen Bläser des Posaunenchors der Evangelischen Kirchengemeinde Wuppertal-Dönberg.
Damit möglichst viele Kinder an diesem besonderen Martinsumzug durch den Zoo teilnehmen können, hat der Zoo einen Einheitspreis für alle Teilnehmer festgelegt. Dieser beträgt 3,- Euro und wird für alle Personen ab 4 Jahren fällig (Jahreskarten gelten für diese Veranstaltung nicht). Karten sind bereits im Vorverkauf an der Zoo-Kasse erhältlich. Die Einnahmen werden für Projekte im Zoo verwendet.
Wir laden zum Martinsumzug durch den Zoo herzlich ein. Alle Termine unseres Veranstaltungsprogramms sind auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abrufbar.

Zoo Heidelberg 31.10.2012
Stadtwerke Heidelberg bleiben Goldsponsor vom Heidelberger Zoo
Am 30. Oktober haben die Stadtwerke Heidelberg und der Zoo Heidelberg sich gegenseitig bestätigt, ihre bisherige, erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen und einen neuen Kooperationsvertrag bis zum 30. Juni 2013 unterzeichnet. n der neuen Phase der Zusammenarbeit soll unter anderem ein Energielehrpfad für Kinder entwickelt werden.

Zoo Salzburg 30.10.2012
Verspielter Gigant … Hilfe beim Reifenwechsel gefällig?
Seit zwei Wochen lebt Breitmaulnashornbulle Athos im Salzburger Zoo. Verwöhnt mit speziellen Leckereien und ausgiebigen Striegel-Einheiten, ist der 2.700 Kilogramm schwere Breitmaulnashornbulle mit seinen Tierpflegern schon bestens vertraut. Noch hatte er kein Rendezvous mit der Salzburger Nashorn-Damen-Welt! Und deshalb hat er noch viel Zeit zum Spielen! Passend zur Jahreszeit und zum Termin Winterreifen zu wechseln, „arbeitet“ Athos gerne mit Traktorenreifen! Mit viel Geschicklichkeit und Leichtigkeit nimmt er die großen Reifen auf seine Hörner und stellt sie einfach auf. Stehen sie, geht er auf die Suche nach weiteren Pneus zum Aufstellen.

Zoo Osnabrück 30.10.2012
„Liebesurlaub“ im Zoo Osnabrück – Ziegenbock Tommi zu Besuch
Sieben afrikanische Zwergziegen erwarteten Tommi im Ziegenstall im Zoo Osnabrück. „Wir haben diese sieben Geißen gezielt für Nachwuchs ausgewählt. Sie sind in einem guten Alter und in einer guten Verfassung für Jungtiere“, erklärte Tierpflegerin Tanja Boss die Auswahl. Tommi ging seiner wichtigen Aufgaben auch sofort nach und folgte seinen Damen in den Stall. Diese zeigten sich an dem prächtigen Exemplar mit geflecktem Fell und geschwungenen Hörnern sehr interessiert. „Wenn alles gut geht, kommen die kleinen Zicklein zu Ostern 2013 auf die Welt. Das ist nicht nur schön für die Besucher, sondern auch für unsere Ziegen. Denn die Jungenaufzucht ist eine wichtige Aufgabe für Tiere“, so Boss. Die kleinen Zicklein werden im Alter von fünf Monaten an Interessenten abgegeben. Tommi wird nach seinem Liebesurlaub wieder zurück in den Tierpark Olderdissen reisen müssen. Denn der Zoo Osnabrück will keinen Ziegenbock halten, um den Nachwuchs zu regulieren. Aber vielleicht darf der schöne Bock im nächsten Jahr die Osnabrücker Ziegen erneut besuchen.

Zoo Berlin 29.10.2012
Ein neuer Wisentbulle sorgt für „frisches Blut“ im Berliner Zoo
Als 1923 in Berlin die „Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“ gegründet wurde, schien es für die Arterhaltung fast zu spät, lebten doch zu diesem Zeitpunkt nur noch 56 reinrassige Wisente in Zoos und Wildgehegen, die ihrerseits von nur zwölf Ursprungstie-ren abstammten. Mehr als 80 Jahre später, erhielt nun der Berliner Zoo im Oktober dieses Jahres einen fünfjährigen Zuchtbullen eben aus jenem niedersächsischen Wisentgehege. Der besonders schöne Stier namens „Spretan“ lebt seit wenigen Tagen vergesellschaftet mit den beiden Berliner Kühen „Belinda“ und „Tirallala“ sowie einem halbjährigen Bullkalb. Die ausgefallenen Namen verdanken alle Wisente einer Konvention, wonach die ersten zwei Buchstaben die Zuchtstätte erkennen lassen müssen. So stehen „Sp“ für Springe, „Be“ für den Berliner Zoo und „Ti“ für den Tierpark Berlin. Heute gilt der Wisent als ein Paradebeispiel der Arterhaltung in Menschenobhut, denn nach seiner Vermehrung in zoologischen Einrichtungen konnten auch im Freiland wieder kopfstarke Herden angesiedelt werden. Seit wenigen Jahren müssen die Berliner aber nicht mehr bis in den Bialowieza-Nationalpark in Polen fahren, um freilebende Wisente zu be-obachten, auch in Brandenburg – so in der Döberitzer Heide im Havelland sowie im Natio-nalpark Unteres Odertal – wurden in besonderen Schutzzonen wieder Wisente etabliert.

Zoo Leipzig 29.10.2012
Europaweit einmaliger Hainachwuchs
Für eine Sensation im Zoo Leipzig sorgte vor wenigen Tagen der Kalifornische Schwellhai (Cephaloscyllium ventriosum). Das weibliche Tier wird seit 18. Oktober 2001 im Aquarium des Zoo Leipzig ohne Partner gehalten und wurde am 25. Oktober 2012 Mutter eines Jungtieres. Nach einer siebenmonatigen Inkubationszeit schlüpfte der Nachwuchs dieser eierlegenden Haiart. Möglich war die Geburt durch das Phänomen der Parthenogenese, die eingeschlechtliche Fortpflanzung. Hormonell bedingt wird die Befruchtung einer Eizelle vorgetäuscht, sodass sich diese zu teilen beginnt und zu einem neuen Organismus entwickelt. Die Jungfernzeugung wurde bei anderen Haiarten bereits nachgewiesen, bei Schwellhaien war eine solche Fortpflanzung bislang nicht bekannt. Es handelt sich darüber hinaus um das erste gezüchtete Nachkommen in Europa. „Uns ist bekannt, dass das Muttertier auf diese Art befruchtete Eier legt. Dass uns jetzt auch die Zucht eines Jungtieres gelungen ist, ermöglicht uns einzigartige wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser besonderen und seltenen Fortpflanzungsart“, freut sich Seniorkurator Fabian Schmidt.
Zebrajungtier in Afrika-Savanne geboren
Nachwuchs gibt es auch in der Afrika-Savanne: Zum ersten Mal in diesem Jahr kann sich der Zoo über ein weibliches Fohlen in der Zebraherde freuen. Das am 19. Oktober 2012 geborene Jungtier verbrachte die ersten Tage im Stall und wurde von Mutter Dolly (geb. am 17.04.1996 in Leipzig) vorbildlich versorgt. In den kommenden Tagen wird es allmählich in die Herde integriert, bevor es dann auch kontinuierlich die anderen Savannenbewohner kennenlernen darf. Bis dahin wird das Jungtier allerdings nur sporadisch für Besucher zu sehen sein. Die Herde um Zuchthengst Macho (geb. am 27.09.1993 in Poznan) ist nunmehr auf zwölf Tiere angewachsen.
Der im Juli 2012 geborene Nachwuchs der Quolls, auch Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus) genannt, hat das Schaugehege in Gondwanaland bezogen und ist ab sofort für Besucher zu sehen. Der Zoo Leipzig ist derzeit weltweit der einzige Tiergarten außerhalb Australiens, der diese seltene Tierart hält und züchtet.

Sea Life Oberhausen 29.10.2012
Novemberaktion im Sea Life: Kostenloser Eintritt für Omas und Opas
„Opi, wie groß werden eigentlich Haie?“ Für die Beantwortung dieser Frage muss im November kein Lexikon rausgekramt werden. Denn kleine Meeresforscher lernen von den Erfahrenen: Alle Drei- bis 14-Jährigen dürfen ihre Großeltern über 55 Jahren den ganzen Monat lang kostenlos in eines der acht deutschen Sea Life Aquarien mitnehmen. Mit der Großeltern-Enkel-Aktion lohnt sich der Besuch für die jüngsten Gäste der atemberaubenden Unterwasserwelten im November gleich mehrfach: Nicht nur, dass sie mit einem Ausflug in die faszinierende Vielfalt der Ozeane der Langeweile den Kampf ansagen und dem ungemütlichen Wetter trotzen, um einen fantastischen Tag mit Oma und Opa zu verbringen, sie dürfen diese auch noch kostenlos mitbringen. Denn pro voll zahlendem Kind (drei bis 14 Jahre) erhält ein Erwachsener über 55 Jahren freien Eintritt in ein Sea Life seiner Wahl sowie ein unvergessliches Unterwasserabenteuer

Zoo Augsburg 29.10.2012
Günstige Winterpreise im Zoo Augsburg
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und im Zoo herrscht eine ganz besondere Stimmung.Die Tiere sind meist viel neugieriger und genießen sichtlich die Ablenkung und sind häufig auch aktiver. Viele kommen näher zu den Besuchern und man kann sie genauer beobachten. Und als zusätzliches Schmankerl gelten ab 1. November wieder die günstigen Winterpreise im Zoo Augsburg. Bis Ende Februar ist der Zoo ist täglich von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Zoom Gelsenkirchen 29.10.2012
ZOOM Erlebniswelt: Winterpreise und kürzere Öffnungszeiten
Die weiße Atemwolke des Löwen nur durch eine Glasscheibe getrennt sehen, die verspielten Seelöwen im Wasser planschen hören und das frische Grün im ELE Tropenparadies bei angenehmen Temperaturen genießen. Dies ist auch im Winter in der ZOOM Erlebniswelt möglich. Ab 1. November startet die ZOOM Erlebniswelt bis zum 28. Februar 2013 in die Wintersaison. Die Eintrittspreise sind dann um gut 30 Prozent reduziert. Viele Tiere sind auch dann noch aktiv oder werden erst in der kalten Jahreszeit richtig munter. Mächtige Eisbären, majestätisch schreitende Elche und die quirligen Waschbären leben im Herbst und Winter richtig auf.

Zoo Duisburg 29.10.2012
Als Tierpfleger Zooluft schnuppern
Wer möchte nicht gerne einmal hinter die Kulissen eines Zoos schnuppern, Robben, Affen, Koalas, Kamele oder Delfine hautnah erleben und sie auch pflegen und versorgen? Im Zoo Duisburg kann man für einen halben Tag in die Rolle eines Tierpflegers schlüpfen. Wer mindestens 18 Jahre alt ist, sich in guter körperlicher Verfassung befindet, krankenversichert und vor allem tierbegeistert ist, kann zwischen 8.15 Uhr und 12 Uhr in seinem Lieblingsrevier mitarbeiten. Unter Anleitung der qualifizierten Zootierpfleger gehören Schaufel, Besen, Mistgabel und Schubkarre zum Handwerkszeug. In einem Revier dürfen Tierpfleger mehrere Tierarten versorgen und betreuen, Gehege und Stallungen säubern und Futter zubereiten.

Zoo Augsburg, 26.10.2012
Der Zoo fährt noch „Grüner“ – zumindest leihweise
Egal, ob man im Zoo, oder in der Stadt unterwegs ist – auffallend ist das Elektrofahrzeug Mia in jedem Fall. Und manchmal hat man schon ein wenig Angst, dass der vorausfahrende Fahrer dem normalen Straßenverkehr nicht die erforderliche Beachtung schenkt, wenn das Elektro-Fahrzeug in Sicht kommt. Es hebt sich nämlich deutlich von den sonstigen Verkehrsteilnehmern ab: Der Mia (das ist tatsächlich die Fahrzeugmarke) ist, man könnte fast sagen quadratisch, praktisch, gut (wenn man dann nicht in eine andere Werbeecke gedrängt werden würde). Auffallend ist bei dem Dreisitzer, dass der Fahrer vorne alleine in der Mitte sitzt. Deswegen haben die beiden hinten sitzenden sehr viel Beinfreiheit und beim Aussteigen kann man sich je nach Situation entscheiden ob rechts oder links. Tanken ist günstig wie noch nie – drei Stunden an einer haushaltsüblichen Steckdose und man hat wieder genügend „Kraftstoff“ für etwa 100 Kilometer. Der Zoo Augsburg hat diesen tollen Cityflitzer jetzt leihweise von Erdgas Schwaben erhalten. Damit kann man sich sowohl innerhalb des Zoos, als auch außerhalb ökologisch und geräuschlos fortbewegen.

Zoo Heidelberg, 26.10.2012
Ein tierisch schöner Herbst im Zoo Heidelberg
Im Herbst präsentiert sich der Zoo Heidelberg von einer ausgesprochen bunten Seite. Die abwechslungsreich strukturierte Parklandschaft des Zoos zeigt sich inzwischen in warmen Herbsttönen. Die Blätter der Amber- und Kastanienbäume und des amerikanischen Gelbholzbaums erstrahlen in leuchtenden Farben, Asternbüsche setzen lila Akzente. Tierbeobachtungen sind in der ruhigeren Jahreszeit besonders angenehm. Viele Tiere mögen das bunte Laub zum Spielen und Knabbern. Herbstfrüchte und Saisongemüse ergänzen außerdem das Futterangebot. Kürbisse sind zum Beispiel besonders bei den Elefanten, Kamelen und Bären beliebt. Die Keas, die neuseeländische Bergpapageien lieben es, die Kürbisse gemeinschaftlich in schnabelgerechte Stücke zu zerhacken. Bei den afrikanischen Zwergziegen müssen die Tierpfleger allerdings aufpassen, dass die Tiere nicht zu viele Kastanien verspeisen, weil sie beim Verzehr größerer Menge ernsthaft krank werden können. Nicht nur in den Herbstferien, ganz generell lohnt im Herbst und Winter ein Besuch im Zoo Heidelberg – auch wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt. Im Raubtierhaus können kleine und große Zoobesucher das Leben der Erdmännchen beobachten, die, so scheint es, ohne Unterlass Ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Scharren, fressen und spielen. Auch gibt es für die Jahreszeit bei den Blessböcken eher ungewöhnlichen Nachwuchs zu vermelden. Der kleine Blessbock wurde am 7. Oktober geboren und erkundet munter die Anlage. Blessböcke sind nur im südlichen Südafrika heimisch. Seinen Namen verdankt diese Unterart des Buntbocks seiner auffälligen Blesse, die sich über den gesamten Nasenrücken zieht. Die Paarhufer ernähren sich ausschließlich von Gräsern und Kräutern, die wegen ihrer schwer verdaulichen Zusammensetzung wiedergekäut werden müssen. Die „Zooferien“ während der Herbstferien sind zwar inzwischen ausgebucht, aber die Zooschule hat ein weiteres interessantes Angebot für aktive Winterschläfer im Programm, für das man sich jetzt anmelden kann – die „aktiven Wintertage“. Die aktiven Wintertage sind ein zweitägige Veranstaltungsangebot der Zooschule im Dezember und Januar. Zooeintritt, Getränke und Mittagessen sind in der Ticketgebühr enthalten. Die Kinder beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Verhalten von Tieren im Winter. Vielfältige Aktivitäten, wie z.B. das Reinigen von Nistkästen und der Besuch des Zoos hinter den Kulissen, runden das Angebot ab. Tickets erhält man im Vorverkauf an der Zookasse.

Zoologischer Garten Magdeburg, 26.10.2012
Tierischer Nachwuchs schaut aus dem Beutel
Wann wurde denn dieses niedliche Känguru geboren? Das ist beim Bennett-Känguru nicht so einfach zu beantworten, kommt doch der Nachwuchs schon nach einer Tragzeit von etwa 35 Tagen und mit einem Gewicht von weniger als 1 Gramm auf die Welt. Er ist nur etwa bohnengroß, noch gehörlos, nackt und blind. Der Winzling krabbelt dann – allerdings unbemerkt vom Tierpfleger – selbständig in den Beutel, saugt sich an einer Zitze fest und verbringt dort die nächsten Monate. Auf einer von der Mutter vorgelegten Speichelspur findet das „unreife Neugeborene“ dabei seinen Weg in den Beutel. Etwa 5 bis 6 Monate werden sie von der Mutter im Beutel getragen. Das Magdeburger Bennett-Känguru steckt jetzt bereits neugierig den Kopf aus der Beutelöffnung und lernt seine Umwelt kennen. Der Körper ist inzwischen vollkommen behaart. Schon bald wird es den mütterlichen Beutel zeitweise für kleine Ausflüge verlassen, aber dann wieder in den Beutel zurückkehren. Passt das Känguru-Junge später nicht mehr hinein, wird es dennoch viele Wochen die „Milchquelle“ im Beutel aufsuchen. Benett-Kängurus erreichen ausgewachsen eine Körpergröße von knapp 100 cm und zählen zu den kleineren Vertretern 53 Känguruarten. Beheimatet sind sie in Tasmanien und auf den benachbarten Inseln sowie in den Küstenregionen Ostaustraliens. Die wild lebenden Bestände sind derzeit nicht bedroht.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 25.10.2012
Buschschliefer im Tierpark geboren – Nagerähnliche Elefantenverwandtschaft
Im Tierpark Berlin wurden am 18. und 24. Oktober dieses Jahres vier junge Buschschliefer geboren. Auch wenn es mancher nicht glauben mag, gehören diese kaninchengroßen Tiere zu den nächsten Verwandten der Elefanten und Seekühe. Äußerlich den Nagern sehr ähnlich, gibt es doch „innere Werte“ wie eine fehlende Gallenblase, Hoden in der Bauchhöhle und eine sehr lange Tragzeit von mehr als sieben Monaten sowie „äußere Werte“ wie Zehen statt Krallen und kleine sichtbare Stoßzähne bei den männlichen Tieren, die sie den Dickhäutern sehr nahe stellen. Buschschliefer werden in Tiergärten nur sehr selten gezeigt. Der Tierpark Berlin erhielt die Stammeltern 2008 aus dem Tierpark Cottbus. Beheimatet sind Schliefer in Afrika und dem Nahen Osten. Kurios ist ihre Erwähnung bereits in der Bibel, und Spanien verdankt seinen Namen diesen possierlichen Tieren.

Zoologischer Garten Berlin, 25.10.2012
Ausrufung des „ Baum des Jahres“ am 25.Oktober 2012 im Zoo Berlin
Vor 25 Jahren wurde durch Dr. Silvius Wodarz der erste Baum des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch diese jährlichen Proklamationen soll die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt an Bäumen, insbesondere alter Formen, die sonst in Vergessenheit geraten würden, geschärft werden.
Seit zehn Jahren findet die Proklamation des neuen Baum des Jahres im Zoo Berlin statt. Aus diesem Anlass hat die Geschäftsführung des Zoo Berlin beschlossen im nächsten Jahr jeweils einen der auf seinem Grundstück gepflanzten Bäume des Jahres mit einer einheitlichen Beschilderung zu versehen.
Der Baum des Jahres 2013 wird im Bereich des Tierkinderzoos gepflanzt werden. Er verträgt klimatisch eine Menge, so dass er in fast ganz Europa, bis auf Nordskandinavien und Teilen Spaniens und Griechenlands, wachsen kann. Allerdings ist er wegen seines Lichtbedarfs und seiner geringen Höhe von maximal 10 Metern sehr konkurrenzschwach. Deshalb ist er einer der seltensten Bäume Deutschlands; er kommt fast nur an Waldrändern und -wegen oder in Gehölzinseln außerhalb des Waldes vor. Seine Blühzeit liegt Ende April/Anfang Mai, wobei oft nur Teile der Krone von den rosa leuchtenden, später weißen Blüten erfasst werden. Im nächsten Jahr sind dann die anderen Äste mit der Blüte dran.

Zoo Duisburg, 25.10.2012
Lisztaffen-Zwillinge erblicken das Licht der Welt
Die Listzaffen im Äquatorium des Zoo Duisburg haben vorgestern Nachwuchs bekommen! Die Zwillinge hängen an einem der beiden Elterntiere. Das ist nichts Ungewöhnliches bei Krallenäffchen, im Gegenteil: der Vater beteiligt sich von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er vorrangig die Jungtiere trägt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem Rücken, im Nacken, über den Hüften oder an den Körperseiten festhalten.
Lisztaffen verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekämmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berühmten ungarischen Komponisten Franz Liszt ähneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch „Cotton-top Tamarin“ genannt, da die Kopfhaare wie ein Knäuel Baumwolle wirken. Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den Urwäldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen ihr mehrere Hektar großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern sie äußerst geschickt durch das Geäst der Bäume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis 3 m Länge.

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2012
Berberlöwe „Joco“ kommt nach Erfurt
Das Warten hat für „Lubaya“ und „Ribat“ bald ein Ende: Am 5. November kommt Berberlöwenmann „Joco“ aus Hannover in den Thüringer Zoopark Erfurt und wird den beiden Raubkatzendamen Gesellschaft leisten. „Wir hoffen, dass sich die Tiere gut aneinander gewöhnen und wir schon bald Löwennachwuchs in Erfurt begrüßen können“, erklärte Zoodirektor Dr. Thomas Kölpin. Mit dem Zugang von „Joco“ verfügt der Thüringer Zoopark Erfurt nun über eine nahezu reinrassige Berberlöwengruppe. In der freien Natur sind die einst im marokkanischen Atlasgebirge beheimateten Tiere schon ausgestorben. Umso wichtiger ist es, dass die imposanten Raubkatzen in den Zoos weiterhin gezüchtet werden, um ein endgültiges Verschwinden dieser Löwenunterart zu verhindern. In Erfurt bestehen dafür ideale Bedingungen. Die 2005 eröffnete Löwensavanne bietet den Tieren beste Haltungsbedingungen. Und auch für die Besucher wird „Joco“ als Thüringer Wappentier eine neue Attraktion sein – mit seiner für die männlichen Berberlöwen typischen sehr beeindruckenden Mähne.

Tiergarten Nürnberg, 25.10.2012
Sektionsergebnis toter Tiger
Der am 16. Oktober 2012 im Tiergarten der Stadt Nürnberg gestorbene Tiger Cornelius wurde im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gründlich untersucht. Der Befund der LGL deutet ebenfalls darauf hin, dass der sechsjährige Kater durch einer Rauferei mit seinem Bruder zu Tode kam. Als todesursächlich nennt der Befund ein Trauma im Halsbereich, in dessen Folge sich ein Halswirbel verschoben hat, sowie Blutungen im Hals-Kopf-Bereich. Ob die Bisswunde im Hals-Kopf-Bereich entstanden ist, als der Kater Claudius seinen Bruder aus der Felshöhle ziehen wollte, oder ob sie ihre Ursache im Spiel der Tiere hatten, lässt sich nicht mehr klären. Offen bleibt auch, ob die Bisswunde der Grund für die traumatische Wirbelverschiebung im Halsbereich war. Im Vorfeld des tödlichen Unfalls hatte es keine Anzeichen von Streit zwischen den beiden Katern gegeben.

Zoo Osnabrück, 25.10.2012
350 Familien-Zoojahreskarten dank Spendenaktion – Zoo-Jahreskarten für 2013 erhältlich
Die Zoojahreskarten für 2013 sind ab sofort erhältlich. Dank der Spendenaktion „Zoo für alle“ anlässlich der Verabschiedung von Dr. Josef Bernhard Hentschel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück, freuen sich bereits 350 Familien über Jahreskarten. Der langjährige Zoo- und Tierfreund hatte bei seiner Verabschiedung im Februar 2012 um Geldspenden für Zoojahreskarten anstelle von Geschenken gebeten. „Denn wer die Tiere sehen, riechen, vielleicht sogar fühlen kann, setzt sich auch für sie ein“, so Dr. Hentschel. Dank der vielen Spenden seiner Gäste kamen über 300 Zoojahreskarten zustande, die der Zoo auf 350 aufstockte. Diese wurden zu gleichen Teilen über die Maßarbeit im Landkreis und über das Jobcenter in der Stadt Osnabrück an Familien verteilt. Zoopräsident Reinhard Coppenrath bedankte sich für die Spendenaktion im Namen des Zoos: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Spendenaufruf nicht nur der Zoo, sondern auch 350 Familien aus unserer Region unterstützt werden. Im Zoo fließt das Geld direkt in den Umbau der Tiger- und Orang-Utan Anlagen.“ Wer jetzt eine Zoo-Jahreskarte erstmalig beantragt, kann zwei Monate Zooerlebnisse extra genießen, denn die Karte ist ab sofort bis zum 31.12.2013 gültig. Die neuen Jahreskarten können an der Zookasse beantragt werden (Familienjahreskarte: 94 Euro, Einzeljahreskarte Erwachsener: 47,50 Euro; Einzeljahrskarte Kind: 30 Euro).

Wilhelma Stuttgart, 25.10.2012
Zum 22. Geburtstag der Jaguarkatze Petra: Schwarz, schön, schlau – und auch mit 22 noch ziemlich verspielt
Sie wurde am 24. Oktober 1990 in der Wilhelma geboren, hat hier ihr ganzes bisheriges Leben verbracht und nun bereits das stolze Alter von 22 Jahren erreicht – die schwarze Jaguardame Petra. Heute hat sie Geburtstag, zu dem ihr das Pflegerteam eigens eine leckere Hackfleischtorte kredenzt hat. Auch bei den Stammbesuchern ist Petra bekannt und beliebt. Doch nicht nur das: Sie ist wohl auch der einzige Jaguar in einem europäischen Zoo, der es je zur Titelheldin der amerikanischen Zeitschrift „National Geographic“ gebracht hat. Freunde des Dschungelbuchs denken bei ihrem Anblick sogleich an den stolzen schwarzen Baghira. Doch Vorsicht: Baghira ist kein Jaguar wie Petra, sondern als Bewohner des indischen Dschungels ein Leopard, der in Asien und Afrika vorkommt. Den Jaguar dagegen, die drittgrößte Raubkatzenart nach Tiger und Löwe, gibt es nur in Amerika. Sogenannte „Schwärzlinge“ treten bei beiden Arten auf. Bei ihnen wird der schwarze Farbstoff Melanin verstärkt gebildet, der die gelbliche Grundfarbe ersetzt – bei Jaguaren wird dieser „Melanismus“ dominant vererbt. Je nach Lichteinfall sieht man trotzdem das charakteristische Fleckenmuster durchschimmern. Petra wurde 1990 als Tochter der schwarzen Pauline und des schwarzen Max geboren. Seither lebt sie in der Wilhelma. Ihre Pflegerinnen und Pfleger beschreiben sie als sehr charakterstarkes Tier, das nie ängstlich ist, sondern sehr neugierig und dazu extrem schlau und „ehrgeizig“, wenn sie etwas erreichen will. Zum Beispiel bei der Beschäftigungsfütterung. Dabei wird das Futter in Kartons, Röhren und Säcken versteckt serviert, um die Tiere zu beschäftigen und zu fordern. Petra ruht und rastet dann niemals, bevor sie nicht die Verpackung geknackt, die Leckereien befreit und sich einverleibt hat. Eine andere Lieblingsbeschäftigung der Jaguardame: auf dem erhöhten Liegebrett ihres Geheges abhängen und die Umgebung genau im Auge behalten – sofern sie dieses Auge nicht gerade für eine Siesta zugedrückt hat. Doch träge ist die Jaguardame trotz ihres Alters nicht. Im Gegenteil: „Sie ist eine richtig verspielte alte Katze und eigentlich sogar die aktivste unter unseren Raubtieren“, sagt Pflegerin Katja Kunath. Allerdings lässt selbst bei Petra die Geschmeidigkeit altershalber schon ein wenig nach, weshalb ihr inzwischen eine Treppe den Aufstieg auf den erhöhten Lieblingsplatz erleichtert. Demnächst wird zudem ein Wärmestrahler dafür sorgen, dass sie auch in der kalten Jahreszeit hier die Aussicht genießen und sich gleichzeitig die Knochen wärmen kann – ein weiteres nützliches „Geburtstagsgeschenk“ also. Ein Wermutstropfen bleibt, und zwar für Revierleiter Lothar Haag, der dieses Jahr ausgerechnet in Petras Geburtstagswoche nicht da sein kann. Schließlich hat er einen besonderen Bezug zu der Jaguardame, in deren Geburtsjahr er als Wilhelma-Pfleger anfing und die er von Anfang an kennt. Doch vertraut Haag voll und ganz auf die Zähigkeit und Stärke seiner Lieblingskatze und traut ihr noch so manches weitere Lebensjahr zu. „Bei ihrem 25-jährigen Geburtstag bin ich auf jeden Fall dabei“, prophezeit er.

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