Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Lange hat es gedauert, aber dafür gibt es jetzt die Zusammenfassung von zwei Zoopresseschauen.
Aufgrund organisatorischer Probleme konnte die Pressescahu vom 1. Dezember nicht pünktlich (was auch immer das heißt) versendet werden und kam erst diese Woche. Ich habe mir erlaubt noch etwas zu warten, denn die Presseschau für den 7. Dezember war auch bereits angekündigt.
Deshalb jetzt zwei in eins und länger als gewohnt, denn nur weil es Winter ist, bedeutet das nicht, dass in den deutschen und österreichischen Zoos nichts passiert.

05.12.2012, Zoo Duisburg
Tierisch bezaubernde Geschenke aus den NRW-Partnerzoos: mit der Dauerkarte ein Jahr Freude schenken!
Alle Jahre wieder…kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Frage auf, wie man seinen Lieben eine besondere Freude zum Weihnachtsfest machen kann. Die elf Partnerzoos in NRW bieten allesamt mehr als nur eine Geschenkidee! Allen voran verspricht die Dauerkarte für den Lieblingszoo an 365 Tagen beeindruckende Tiererlebnisse, tolle Veranstaltungen und viele exklusive Vorteile für ihre Besitzer. Wussten Sie schon, dass man mit einer Dauerkarte eines der elf Partnerzoos Ermäßigungen in den zehn anderen zoologischen Gärten erhält? Ein Extrabonbon ist der NRW-Partnerzootag, an dem jedem Jahreskartenbesitzer freier Eintritt in alle Partnerzoos gewährt wird.

05.12.2012, Zoo Krefeld
Tierische Weihnachtseinkäufe: Auf einen Sprung in den Zooshop – Jahreskarte, Kalender, Tagespraktika und Zooführungen
Jetzt ist es nur noch ein Sprung bis Weihnachten: Spannende, außergewöhnliche und faszinierende Weihnachtsgeschenke erhält man im Zoo Krefeld und den zehn Partnerzoos in Nordrhein-Westfalen. Mit einem Jubiläumsjahr feiert der Zoo Krefeld 2013 seinen 75. Geburtstag. Eine Jahreskarte bietet nicht nur 364 Tage Zoovergnügen, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen im bunten Jubiläumsprogramm. Einen besonderen Einblick in die Welt des Zoos gibt es bei den beliebten Führungen, in Form eines Gutscheins kann man damit Tierbegeisterten einen erlebnisreichen Tag bescheren. Zauberhafte Geschenkideen, die ein kleines Stückchen Zoo nach Hause holen, gibt es auch in den Zoo-Shops: den aktuellen Zookalender, Bücher, Plüschtiere oder andere nette Kleinigkeiten verzaubern den Gabentisch und lassen Augen leuchten. Direkt vor Ort können Geschenke sogar noch bis Heiligabend um 14 Uhr gekauft werden.

05.12.2012, Zoo Dresden
Bescherung zum 3. Advent – 16. Dezember im Dresdner Zoo: Weihnachten bei den Tieren – Kinder zahlen nur 1,00 Euro
Auch in diesem Jahr erwarten unsere Zoobewohner wieder liebevoll geschmückte Weihnachtsbäume und Überraschungen aus bunten Leckereien, die sie zum Fressen gern haben werden. Diese schöne Tradition am 3. Advent bietet nicht nur unseren Tieren eine gelungene Abwechslung, sondern auch den Besuchern und Kindern viel Spaß und stimmungsvolle Vorfreude auf Weihnachten. Von 10 bis 15 Uhr ist auch der Weihnachtsmann zu Gast im Zoo und verteilt kleine Süßigkeiten an die Kinder.

05.12.2012, Zoo Hannover
Erste Preiserhöhung nach drei Jahren bei ZooCards und Tagestickets – Zoo plant neue Themenwelt für Menschenaffen
Zoobesucher können sich schon jetzt auf die Saison 2013 freuen. Der Zoo plant – neben vielen tierischen Neuigkeiten – eine neue Themenwelt für Menschenaffen! Der Besuch der Menschenaffen wird dann einer Wanderung durch verschiedenste Klimazonen Afrikas gleichen, von der Savanne bis zum Regenwald. Elefantöses Jahr 2013 – Auch in den anderen Themenwelten warten 2013 große und kleine Überraschungen auf die Zoobesucher. Im Dschungelpalast werden vier weitere Elefantenbabys erwartet, in der Showarena proben die Tiertrainer bereits mit neuen Stars, in der Afrikalandschaft Sambesi hofft man auf seltenen Nachwuchs – die tierischen Eltern stellt der Zoo in Kürze vor. Neue Preise für ZooCards ab 1. 1. 2013 – 365 Tage Spaß im Zoo Die Zoo-Jahreskarte für die ganze Familie (Mutter, Vater und alle zur Familie gehörenden Kinder von 3 bis 17 Jahre) kostet ab dem 01.01.2013 174 €. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet dann 83 €, die Kinder-Jahreskarte 60 €. Dezember-Aktion: 13 Monate Zoospaß! Wer seine ZooCard bis einschließlich 31. Dezember 2012 verlängert oder eine neue Jahreskarte erwirbt, erhält sie noch zum alten Preis (ZooCard Familie 169 €, ZooCard Erwachsener 79 €, ZooCard Kind 57 €) und er bekommt den 13. Monat gratis dazu! Auch wer noch eine gültige ZooCard besitzt, kann bis zum 31. Dezember 2012 frühzeitig verlängern. Die Laufzeit der aktuellen ZooCard verlängert sich dann nach deren Ablauf um 13 Monate.

05.12.2012, Zoo Magdeburg
Das Foyer des Maritim-Hotels Magdeburg ist um einen kunstvollen Blickfang reicher. Im Auftrag des Magdeburger Zoos gestaltete der Grafiker Oliver Hartmann ein 2,5m breites, 1m hohes, farbenfrohes Werk, welches in der weltoffenen Galerie des Maritim-Hotels auf den Zoo aufmerksam machen und um Besucher werben soll.

04.12.2012, Tierpark Hellabrunn, München
Fotoausstellung im Tierpark Hellabrunn – Ausstellung „Der Tierpark im Wandel der Jahreszeiten“ des Fotoclub Vaterstetten im Artenschutzzentrum
Zwölf Monate lang haben die Mitglieder des Fotoclub Vaterstetten die Tierpark-Bewohner im Bild festgehalten. Regelmäßig sind sie mit ihren Kameras durch den Zoo gezogen und haben zu allen Jahreszeiten fotografiert. Vom 5. Dezember 2012 bis 17. Februar 2013 können die Fotos im Artenschutzzentrum bewundert werden. Das weltweite Engagement des Tierparks für den Artenschutz wird auch vom Fotoclub Vaterstetten unterstützt. 10% der Erlöse durch Bilderverkauf kommen den Projekten des Artenschutzzentrums zugute.

04.12.2012, Wilhelma Stuttgart
Die neue Menschenaffenanlage der Wilhelma: Positive Resonanz der Tierschutzbeauftragten und des Fördervereins – Genauer Eröffnungstermin ist noch ungewiss
Der Bau der neuen Anlage für Afrikanische Menschenaffen der Wilhelma strebt seiner Vollendung entgegen, auch die Gestaltung der Außenanlagen ist weit gediehen. Allerdings liegen die Maßnahmen laut einer Baubesprechung am Montag, dem 4.12., derzeit zwei Monate hinter dem bisherigen Zeitplan zurück. Eine Eröffnung im Frühjahr wird trotzdem weiterhin angestrebt, ob sich der ursprüngliche Wunschtermin vor Ende des ersten Quartals 2013 einhalten lässt, ist jedoch ungewiss. Derweil hat die Anlage bei geführten Besichtigungsrundgängen sowohl von der Baden-Württembergischen Landesbeauftragten für Tierschutz als auch von den Mitgliedern des Wilhelma-Fördervereins viel Lob geerntet. Die Aussichten, dass die Anlage am Ende auch bei allen anderen Besuchern und insbesondere bei den Tieren großen Anklang finden wird, stehen also gut. Umso mehr fiebert die Wilhelma der Fertigstellung entgegen. Dass sich diese nochmals verzögern könnte, ist ein kleiner Wehrmutstropfen – noch ist nicht absehbar, ob sich die aktuell zwei Monate Verzug noch hereinholen lassen. Sicher dagegen ist, dass die Gorillas und Bonobos erst dann einziehen werden, wenn alles funktionsfähig und wohnlich eingerichtet ist. Sobald es soweit ist, will die Wilhelma zeitnah darüber informieren, ebenso, sobald ein Termin für die feierliche Eröffnung genannt werden kann.

04.12.2012, Tiergarten Nürnberg
Tiergartenübernachtungen sind ausgebucht
Die Übernachtungen für Kinder im Blauen Salon im Tiergarten der Stadt Nürnberg sind ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Angebot von einem auf fünf Termine ausgeweitet, sodass jetzt insgesamt 100 Kinder mitmachen können. Im nächsten Jahr besteht voraussichtlich erneut die Möglichkeit zu einem Übernachtungswochenende im Blauen Salon, ganz nah dran an den Seekühen.

04.12.2012, Zoo Hannover
Tierisch viel los im Winter-Zoo
Der Winter-Zoo verkürzt die Wartezeit bis Weihnachten nicht nur mit Schlittschuhlaufen und Rodeln, sondern auch mit tollen Aktionen*. Vom 1. bis 23. Dezember ist im Winter-Zoo tierisch viel los! Sprechstunde beim Weihnachtsmann – Der Weihnachtsmann hat im Stall Bröckel auf Meyers Hof sein Büro bezogen und nimmt dort die Wunschzettel der Kinder entgegen. Termin: Donnerstag, 6. Dezember, 15.30-16 Uhr
Training und Eislaufshow mit der Eissportabteilung Bremen 1860 – Pirouetten-Künstler gesucht! Wie bewegt man sich standfest auf dünnen Kufen, wie wird gebremst und wie dreht man eigentlich eine Pirouette – ohne umzufallen? Auf der Schlittschuhbahn im Winter-Zoo verraten Trainerinnen der Eissportabteilung Bremen 1860 Tipps und Tricks für das zauberhafte Dahingleiten. Termin: Freitag, 7. Dezember
Balu und Mogli im Dschungelpalast – Vor der prächtigen Kulisse des „Prunksaals des Maharadschas“ im indischen Dschungelpalast präsentiert das GOP Varieté Hannover Szenen aus dem mitreißenden Kinder-Weihnachts-Musical Das Dschungelbuch. Die Abenteuer von Mogli und seinem bärigen Freund Balu sind Unterhaltung für die gesamte Familie!

03.12.2012, Zoo Berlin
Mit gespaltener Zunge – grünes Geschlängel bei den Spitzkopfnattern im Zoo-Aquarium Berlin
Am 22. Oktober 2012 stellte sich doppelter Nachwuchs bei der Spitzkopfnatter (Gonyosoma oxycephalum) ein. Die Schlangeneier wurden künstlich bebrütet – rund 120 Tage lang. Die Jungschlangen waren sofort nach dem Schlupf selbstständig. Spitzkopfnattern sind Kletternattern aus dem gemäßigten und tropischen Asien und damit eng verwandt mit der seltenen heimischen Äskulapnatter oder der bekannten Kornnatter.

03.12.2012, Wilhelma Stuttgart
Es weihnachtet in der Wilhelma: Von Nikoläusen, Weihnachtsgewürzen und anderen Advents-Aktionen
Am bevorstehenden Nikolaustag und an den Adventssonntagen will die Wilhelma ihre Besucher mit vorweihnachtlichen Angeboten und Aktionen auf die Festtage einstimmen. Das Programm reicht von Besuchen des Weihnachtsmanns über Infostände rund um Weihnachtsgewürze bis hin zur Advents-Tombola zugunsten der bedrohten Berggorillas. Und wer mit Vor- oder Nachnamen „Nikolaus“ oder „Nikola“ heißt, genießt am 6. Dezember sogar freien Eintritt in die Wilhelma. Der Wintertarif macht einen Besuch jedoch derzeit für alle preiswert: Von November bis Ende Februar gibt es Tagestickets rund 35 Prozent günstiger als im Sommer, etwa im Online-Ticketshop auf der Wilhelma-Internetseite.

03.12.2012, Zoo Leipzig
Internationales Engagement ausgeweitet – Zoo Leipzig kooperiert künftig mit indischen Zoos
Der Zoo Leipzig hat sein internationales Engagement für den Artenschutz und den interkontinentalen Wissenstransfer ausgeweitet. Eine entsprechende Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist, wurde am Wochenende in New Delhi (Indien) unterzeichnet. Damit ist der Zoo Leipzig der erste europäische Zoo, der eine solche Vereinbarung mit der indischen Regierung und ihren nachgeordneten Einrichtungen eingegangen ist. Künftig wird es Kooperationen bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten und internationalen Zucht-programmen geben. Der Wissenstransfer zielt darauf ab, das Tiermanagement in den indischen Zoos zu optimieren sowie die bestehenden Artenschutzprogramme weiterzuentwickeln. „Zoos spielen auf internationaler Ebene eine entscheidende Rolle für den Artenschutz und sind sich dieser Verantwortung bewusst. Für das gemeinsame Ziel müssen wir globale Kooperationen eingehen und mit Leben füllen“, erklärt Leipzigs Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. „Nachhaltige Populationen von bedrohten Tieren können nur durch inter-kontinentale Zuchtprogramme aufgebaut und so vor dem Aussterben geschützt werden.“

03.12.2012, Zoo Osnabrück
Erster Weihnachtsmarkt im Zoo mit über 10.000 Besuchern – Kombination aus Weihnachtsmarkt und Tieren voller Erfolg
Die Bilanz des ersten Weihnachtsmarkts im Zoo ist positiv: Während der drei Tage (Freitag bis Sonntag) besuchten circa 10.200 Menschen die Sonderveranstaltung. 2013 soll der Markt erneut stattfinden – mit leicht überarbeitetem Konzept. Nach dem erfolgreichen Wochenende denkt Busemann bereits an Weihnachten 2013: „Wir wollen die Veranstaltung gerne wiederholen, aber würden drei Kernbereiche anpassen: Mit einem Kartenvorverkauf wollen wir Wartezeiten am Eingang verhindern. Dann möchten wir Qualität und Struktur der Stände anpassen, das heißt mehr Stände mit Kunsthandwerk und mehr weihnachtliche Dekoration. Außerdem planen wir ein zusätzliches Kinderprogramm, wie ein Kinderkarussell und eine Märchenerzählerin.“ Auch wolle man die Tierbegegnungen stärker mit dem Weihnachtsmarkt verzahnen. „Ich könnte mir einen Glühweinstand bei den Seehunden vorstellen oder eine Cocktailbar im Aquarium“, erklärt der Geschäftsführer. So könne man das Alleinstellungsmerkmal eines Weihnachtsmarktes im Zoo, die Tiere, noch stärker hervorheben – auch wenn man auf das Wohl der Tiere Rücksicht nehmen müsse. „Wir können abends nicht alle Tiere zeigen, denn manche, wie zum Beispiel unser Orang-Utan Buschi, haben feste Schlafenszeiten.“ Der jetzige Weihnachtsmarkt hat laut Zoo einen kleinen Gewinn von circa 8.000 Euro gebracht: „Das ist für uns sehr wichtig, da wir uns größtenteils selbst finanzieren. Eventuell wäre es fürs nächste Jahr sogar vorstellbar, den Weihnachtsmarkt auf mehrere Wochenenden auszuweiten, um so das Wetterrisiko zu minimieren.

Zoo Augsburg, 30.11.2012
Exotische Weihnachtskrippe im Zoo Augsburg
Pünktlich zum 1. Advent ist im Zoo die exotische Weihnachtskrippe mit vielen Tieren aus fernen Ländern aufgebaut. Jedes Jahr locken die außergewöhnlichen, naturnahen Tierskulpturen zahlreiche Besucher in den winterlichen Zoo. Die Krippe eines Tiroler Holzschnitzers ist täglich vom 1. Advent bis Hl. Dreikönig zu den Öffnungszeiten des Zoos im Löwenhaus zu bewundern. Auch beim alljährlichen Adventssingen mit dem Haunstetter Dreigesang dreht sich alles um die exotische Krippe. Am dritten Advent wird ab 14:30 mit vielen Liedern bei Lebkuchen, Plätzchen, Punsch und Glühwein von den Tieren der Krippe erzählt.

30.11.2012, Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
Tschechischer Deckhengst sorgt für Bergzebra-Nachwuchs im Tierpark Berlin
Am 11. November kam im Tierpark Berlin ein langersehntes Fohlen bei den Hartmann-Bergzebras zur Welt. Sechs Jahre lang gab es keinen Nachwuchs mehr bei dieser Zebra-Art, weil sich die Berliner Stuten bei der Männerwahl ausgesprochen wählerisch zeigten: Sowohl Zebra-Hengst „Eddi“ als auch in der Folge „Balduin“ konnten sich bei ihnen nicht durchsetzen. Doch im vergangenen Jahr konnte der erfahrene tschechische Deckhengst „Nelson“ für acht Monate aus dem Zoo Dvur Kralove ausgeliehen werden. Dieser erfüllte bereits wenige Tage nach seiner Ankunft die in ihn gesetzten Erwartungen. Das Ergebnis seiner „Hochzeitsreise“ können nun die Tierpark-Besucher bestaunen: „Mira“, das drei Wochen alte Stutfohlen, ist bereits ebenso attraktiv gestreift wie seine Eltern und erkundet inzwischen die großflächige Anlage im Afrikanum. Dabei steht es unter fürsorglicher Beobachtung seiner Mutter „Eva“, die ebenfalls im Tierpark Berlin geboren wurde. Das Hartmann-Bergzebra lebt in den kargen Steppen und Halbwüsten Namibias. Anhand seiner kräftigen Streifung sowie der Halswamme ist es leicht von den beiden anderen Zebraarten, dem Steppen-Zebra und dem Grevy Zebra, zu unterscheiden. Auch diese sind im Tierpark Berlin zu bestaunen, so dass der interessierte Besucher alle drei Zebra-Arten vergleichend beobachten kann. Bei den Grevy-Zebras kam übrigens im September ebenfalls ein Fohlen zur Welt.

Erlebniszoo Hannover, 30.11.2012
Erlebnis-Zoo im Winter-Zauber: Vom 1. Dezember bis 6. Januar – Glitzernde Winterwelt mit Eistanz und Rodelspaß
Schneeflocken und Eiskristalle, Lichterglanz und Hüttenzauber, Eistanz und Rodelspaß – im Winter-Zoo zeigt sich die kalte Jahreszeit von ihrer schönsten Seite! Vom 1. Dezember bis zum 6. Januar präsentiert sich der Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon erneut als wunderschönes Weihnachts-Winter-Wunderland mit Schlittschuhbahnen, Rodelrampen, Winterdorf, Glühweingarten und Weihnachtsmann. Der zugefrorene Dorfteich zwischen den weihnachtlich geschmückten und festlich beleuchteten Fachwerkhäusern lädt ein zum gemütlichen Schlittschuhlaufen, die schneebedeckten Rodelrampen locken zu rasanten Abfahrten. Nostalgische Karussells wecken Kindheitserinnerungen, im Winterdorf duftet es nach gebrannten Mandeln, heißem Kakao, Schmalzkuchen und Glühwein: „Weihnachtsstimmung pur!“, freut sich Zoodirektor Frank Werner. Kanadisch festlich-bunt ist es in Yukon Bay: Die Heimat von Eisbären, Robben, Schneeeulen und Pinguinen ist weihnachtlich beleuchtet, auf dem Marktplatz fasziniert ein zehn Meter hoher, bis in die letzte Nadel geschmückter Weihnachtsbaum. Bis zum 21. Dezember ist Yukon Bay bis 16 Uhr, ab dem 22. Dezember auch bis 19 Uhr geöffnet. Der Weg nach Yukon Bay „by night“ führt dann vom weihnachtlichen Mullewapp durch das illuminierte Outback und den festlich bunten Dschungelpalast. Energiedienstleister E.ON Avacon unterstützt den Winter-Zoo bereits zum siebten Mal: „Der Winter-Zoo ist immer wieder ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Und gemeinsam können wir hier Licht und Wärme sowie jede Menge Spaß in die kalte und dunkle Jahreszeit bringen“, sagte Michael Söhlke, Vorstandsvorsitzender von E.ON Avacon. NEU – Der tierische Aktionskalender: Der Zoo verkürzt die Wartezeit bis Weihnachten nicht nur mit Schlittschuh laufen und Rodeln. In diesem Jahr stehen jeden Tag spannende Veranstaltungen und Besuche prominenter Gäste auf dem Winter-Zoo-Programm: Coole Tipps auf dem Eis gibt es von den Eishockey-Profis der Hannover Scorpions und der EC Hannover Indians und den Eislauf-Nachwuchsstars der Eissportabteilung Bremen 1860. Heiß her geht es bei den akrobatischen Darbietungen der Artisten des GOP Varieté Hannover. Ein sicheres Händchen für den richtigen Schliff demonstriert ein Eisskulptur-Künstler, während der Hofschmied mit Kindern das Glück schmiedet – in Form eines Hufeisens. Es gibt Sprechstunden beim Weihnachtsmann, Blicke hinter die Kulissen und tierische Starauftritte von Rudi Rentier, Weißkopfseeadler Viktoria und Schneeeule Smilla! Tipp: Am 4. Dezember von 14.30-19.30 Uhr kommt der Coca-Cola Weihnachtstruck mit Santa Claus zum Winter-Zoo!

Zooschule Heidelberg, 30.11.2012
Lehrer aufgepasst: „Heidelberg lernt nachhaltig!“ – Gemeinschaftsprojekt ermöglicht Schülern kostenlose Teilnahme an Zoo-Unterricht zum Artenschutz
Vor dem Hintergrund der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ unterstützt das Landesministerium für Umwelt (LUBW) beispielhafte Projekte gemeinnütziger Organisationen. Auch fünf Heidelberger Einrichtungen haben sich um das Förderprogramm verdient gemacht. Unter dem Motto „Heidelberg lernt nachhaltig – von der KiTa bis zur Uni“ arbeiten BUND, Eine-Welt-Zentrum, IFEU-Institut und Weltladen zusammen. Auch die von dem gemeinnützigen Verein Initiative Zooerlebnis getragene Zooschule macht sich für das Gemeinschaftsprojekt stark. Die hauseigene Pädagogin Daniela Vogt hat extra neue Programme rund um den Artenschutz entwickelt. Engagierte Heidelberger Lehrkräfte können sich ab sofort mit ihren Schülern für kostenlosen Unterricht im Zoo bewerben. Lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Ob Goldkatze, Löwenäffchen oder Waldrapp – im Heidelberger Zoo leben zahlreiche Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die von den Kindern ganz aus der Nähe beobachtet werden können. Aufbauend auf der emotionalen Bindung, die hierdurch entsteht, gehen die Schüler unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Ursachen gibt es für die Ausrottung von Tierarten? Und welche Auswirkungen hat das Artensterben auf uns Menschen? Vom Lebensraumverlust, z.B. durch Abholzung des Regenwaldes bis hin zur Überfischung der Meere, werden die Themen auf spannende Weise aufbereitet. Dabei macht das interdisziplinäre Vorgehen den Schülern wichtige Zusammenhänge deutlich und regt sie zu vernetztem Denken an. Die dreistündige Unterrichtseinheit „Artenschutz = Menschheitsschutz“ richtet sich an Grundschüler ab der 3. Klasse. Ab der 5. Klasse empfiehlt sich das Programm „Mehr Handys für Gorillas“. Während dieser 90minütigen Exkursion wird auch einmal das eigene Konsumverhalten hinterfragt und diskutiert. Bei beiden Angeboten werden die Themen Artenverlust und Arterhaltung handlungsorientiert erarbeitet. Im Rahmen des oben erwähnten Bildungsprojekts erfüllt die Zooschule den Anspruch der Nachhaltigkeit gleich in doppeltem Sinn: Einerseits wird bei den Programmen besonderen Wert darauf gelegt, wie man selbst für den Artenschutz aktiv werden kann und wie man sich respektvoll gegenüber seiner Umwelt verhält. Andererseits behalten „Zoo-Schüler“ das Gelernte einfach besser! Weitere Infos und Anmeldung in der Zooschule unter Tel.: 06221-3955713 (MO 13-16 Uhr, DI + DO 10-12 und 13-16 Uhr) oder per E-Mail: info@zooschule-heidelberg.de

Zoo Wuppertal, 30.11.2012
Gutscheine für junge Mütter: Adventsaktion des Zoos zusammen mit der St. Anna Klinik Wuppertal
Der Zoo Wuppertal und die St. Anna Klinik, die größte Geburtsklinik im Bergischen Land starten eine gemeinsame Adventsaktion für junge Mütter. Vom 1. bis zum 31. Dezember erhalten alle Mütter, die in der Wuppertaler St. Anna Klinik ein Kind zur Welt bringen, einen Gutschein für eine Zoo-Jahreskarte. Diesen können sie dann bis Mitte des kommenden Jahres an der Zoo-Kasse einlösen. Hintergrund dieser gemeinsamen Aktion ist die Patenschaft für das Wuppertaler Eisbärenkind Anori, die die St. Anna Klinik zu Beginn des Jahres 2012 übernommen hatte.

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 30.11.2012
Riesiges neues Schutzgebiet für die gefährdete Saiga Antilope: Kasachstan richtet das neue Schutzgebiet „Altyn Dala“ ein, es umfasst 500.000 Hektar an natürlichen Steppenökosystemen.
In Kasachstan gab es Anfang der 1990er-Jahre noch fast eine halbe Million Saiga Antilopen, 2003 war die Art nahezu verschwunden – fast ausgerottet durch Wilderei. Intensive Naturschutzbemühungen haben den Bestand langsam wieder steigen lassen. Dass die kasachische Regierung vor wenigen Tagen grünes Licht gegeben hat für ein riesiges neues Schutzgebiet, das den Lebensraum der Saiga abdeckt, ist ein toller Erfolg für den Naturschutz – und ein Hoffnungsschimmer für die Saigas. In Kasachstan gibt es riesige Steppen und endlose Grasländer, durch die – ähnlich wie in der afrikanischen Savanne – Säugetiere im Jahresrhythmus wandern. Hauptsächlich sind dies die Saiga Antilopen. Am 26. November 2012 hat die Regierung Kasachstans offiziell die Verträge für das neue Schutzgebiet „Altyn Dala“ unterzeichnet. Zu den bereits bestehenden Schutzgebieten ist somit ein großes Stück an Steppenlebensraum hinzugekommen. Der vollständige Name des Schutzgebiets lautet Staatliches Naturreservat „Altyn Dala“; es besteht aus drei Teilstücken, die insgesamt 489.766 Hektar umfassen. Hier gibt es feuchte, aber auch sandige Gebiete sowie Steppenlandschaften, also wichtige Bestandteile der regionaltypischen Ökosysteme, die bisher im nationalen Schutzgebietssystem und auch international nur wenig vertreten waren. „Altyn Dala“ ist besonders für die stark gefährdete Saiga Antilope (Saiga tatarica) von großer Bedeutung, da die Tiere dieses Gebiet zum Kalben und als Sommerweide nutzen. Das neu ausgewiesene Schutzgebiet spielt somit eine entscheidende Rolle für die Bewahrung dieser Art. Die Schutzgebietskategorie „Staatliches Naturreservat“ erlaubt in Kasachstan nur Ökotourismus, Forschung und traditionellen Landbau in Maßen, und das nur außerhalb einer großen Kernzone, in der es keinerlei menschliche Einflussnahme geben darf. Erfolg für die Naturschutzinitiative Altyn Dala Die Schaffung dieses Naturreservats ist ein großer Schritt vorwärts für die Altyn Dala Conservation Initiative (ADCI), die vom Komitee für Forst und Jagd des kasachischen Landwirtschaftsministeriums (CFH) initiiert worden war und vom Entwicklungsprogramm der UN (UNDP) sowie der Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) unterstützt wird. Die Altyn Dala Conservation Initiative wird umgesetzt von der Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan (ACBK) und zielt darauf ab, ein Netzwerk effektiver Schutzgebiete in Zentralkasachstan zu schaffen, zum Schutz der Steppen- und Halbwüstenökosysteme mit der Saiga Antilope als Schlüsselart.

Tierpark Chemnitz, 29.11.2012
Silberaffen-Jungtier im Krallenaffenhaus des Chemnitzer Tierparks
Gratulation zum jüngsten Nachwuchs im Chemnitzer Tierpark: Ein kleiner Silberaffe hat im Krallenaffenhaus der Einrichtung das Licht der Welt erblickt! Im April dieses Jahres war hier ein Silberaffen-Paar aus den Zoos von Krefeld und La Vallee des Singes eingezogen. Diese Affen-Art wurde vorher übrigens noch nie im Tierpark Chemnitz gehalten. Jetzt hat es also erstmals Nachwuchs gegeben. Geboren wurde das Jungtier am Dienstag, 13. November 2012. Das Geschlecht, so informiert der Tierpark, ist derzeit noch unbekannt. Tierparkchefin Anja Dube: „Die ersten Tage im Leben eines Jungtiers sind immer etwas kritisch, ganz besonders bei einer Erstgeburt. Auch für die Elterntiere ist die Situation stressig, so dass Ruhe und Ungestörtheit für sie ganz wichtig sind. Was den kleinen Silberaffen betrifft, so hat sich das Jungtier bisher gut entwickelt – und wir hoffen natürlich, dass das Jungtier weiter so gute Fortschritte macht! Die Eltern haben sich gut an die neue Aufgabe gewöhnt. Sie halten sich aber gern im hinteren Teil des Geheges auf, und anfangs war das Kleine, welches sowohl vom Mutter- als auch vom Vatertier getragen und umsorgt wird, kaum zu sehen. Doch jetzt ist die kleine Familie ganz gut zu beobachten.“ Silberaffen sind relativ kleine Krallenaffen. Sie leben im primären und sekundären Regenwald im östlichen Amazonasbecken und ernähren sich unter anderem von Baumsäften, Früchten, Insekten, kleinen Wirbeltieren und Eiern. Die Tragzeit beträgt rund 145 Tage, es werden meist Zwillinge geboren, die von der gesamten Familiengruppe betreut werden.

Zoo Frankfurt, 29.11.2012
Neues vom Naturschutz- Die Strategie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt
Der Geschäftsführer der ZGF, Dr. Christof Schenck berichtet am Mittwoch, den 5. Dezember über die globalen Rahmenbedingungen für den Naturschutz und wie sich eine traditionsreiche Organisation aus Deutschland im internationalen Rahmen positioniert. In den kommenden Jahrzehnten stehen Naturschützer vor enormen Herausforderungen. Noch nie gab es auf der Erde so viele Menschen, noch nie wurden Lebensräume so grundsätzlich durch das Wirken einer einzigen Art, dem Menschen, verändert. Der Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas sind weltumspannende Kernaufgaben. Doch die öffentliche Aufmerksamkeit wird von Wirtschaftskrisen und kriegerischen Konflikten beherrscht. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit mehr als einem halben Jahrhundert im Naturschutz auf vier Kontinenten aktiv und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Basis des Lebens. Um sich erfolgreich den wachsenden Anforderungen zu stellen, hat die ZGF im letzten Jahr ihr Naturschutzprogramm und die Entwicklung der Organisation auf den Prüfstand gestellt. Daraus hervorgegangen ist eine Strategie für das nächste Jahrzehnt. In dem enorm vielfältigen Feld des internationalen Naturschutzes konzentriert sich die ZGF auf biodiversitätsreiche Wildnisgebiete. Praktische Naturschutzarbeit vor Ort und ein langfristiger Ansatz sind Grundsätze unserer Arbeit. Charismatische Großtiere wie Gorillas, Orang-Utans, Riesenotter, Nashörner oder Braunbären sind dabei unsere Imageträger. Aufgrund ihrer hohen Lebensraumansprüche sind sie Zeiger für intakte Ökosysteme, von denen eine Fülle von Arten profitiert. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz/Neues aus Forschung und Naturschutz“, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF statt. Termine: Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses.

Zoo Heidelberg, 29.11.2012
Sumatratiger „Asim“ ist nicht mehr alleine – „Tila“ ist vom britischen Zoo Chester an den Neckar gezogen
Frohe Nachrichten aus dem Zoo Heidelberg. Mit der Ankunft des gut einjährigen Tigerweibchens „Tila“ aus dem britischen Zoo Chester lebt nun wieder ein junges Sumatratiger-Paar am Neckar. Tila traf am Samstag, 24. November wohlbehalten im Zoo Heidelberg ein. „Sie hat ihr neues Gehege ohne jede Aufregung betreten, gleich am ersten Tag gefressen und sich dann für die Nacht in ihre Schlafbox zur Ruhe gelegt“, berichtet Jörg Kubacki, Revierleiter bei den Raubtieren im Zoo Heidelberg. Ebenso wie Tigerkater Asim, der im Sommer vom Zoo Frankfurt an den Neckar zog, steht auch Tila in der Anfangszeit ganztägig ein abgetrenntes Innengehege und eine gemütliche Schlafbox zur Verfügung, um ihr zu jeder Zeit einen sicheren Rückzugsort zu bieten. Das ist wichtig, betont Kubacki, „denn das junge Tigerweibchen braucht Zeit, um die vielen neuen Eindrücke, Geräusche und Gerüche in Ruhe zu verdauen.“ Für Besucher ist sie bislang nur ab und an zu sehen, da sie sich zum Schlafen noch in die Schlafbox zurückzieht. Dort ist eine Kamera installiert, so dass Besucher die meist auf dem Rücken liegende und sich wohlig räkelnde Tila auf dem Bildschirm beobachten können. In den Wochen vor ihrer ersten direkten Begegnung können Asim und Tila sich sehen, hören und riechen und haben Kontakt durch das so genannte „Schmusegitter“, das die beiden Innengehege voneinander trennt. Dieser Kontakt geschieht vor allem in Form von „Pruscheln“, ein für Tiger typisches und erstaunlich zart vorgetragenes Begrüßungsschnauben, das sie ausschließlich an Artgenossen richten, die sie mögen. „Asim und Tila haben sofort sehr positiv aufeinander reagiert“, freut sich Kubacki, „das ist ein ausgesprochen gutes Zeichen für die kommende Zusammenführung“. Das Verhalten der beiden wird von ihren Pflegern nun intensiv studiert und wenn man die jungen Tiger so beim „Pruscheln“, das von leisem Maunzen begleitet wird, beobachtet, sind das schon recht bewegende Momente. Dass man die beiden dennoch nicht sofort zusammen lässt, hat gute Gründe. Tiger sind gewöhnlich Einzelgänger und leben in einem mit Urin, Kot oder Kratzspuren markiertem Revier. Ein erstmaliges Zusammentreffen ohne vorhergehende Eingewöhnung in ein neues Gehege und damit in ein neues Revier kann in bösen Kämpfen enden, selbst bei Männchen und Weibchen. Wann es soweit ist, dass beide zum ersten Mal gemeinsam auf der großzügigen Außenanlage zu sehen sind, hängt ganz vom Verhalten der Tiger ab. Jörg Kubacki ist ein erfahrener Raubtierpfleger und entscheidet mit seinen Reviermitarbeitern, wann erstmalig der Schieber zum Außengehege geöffnet wird. „So schnell und entspannt wie Tila sich eingewöhnt und so liebevoll, wie Asim seine Mitbewohnerin begrüßt, kann das schon in zwei bis drei Wochen sein“, erklärt Kubacki. Zunächst darf Tila in wenigen Tagen alleine das sogenannte „Spielzimmer“ auf der Außenanlage erkunden, während Kater Asim sich derweil im abtrennbaren Dschungelgehege aufhält. Mit Asim und Tila möchte der Zoo Heidelberg dazu beitragen, diese schönen und seltenen Tiere zu erhalten. Die beiden sind für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm wertvolle Tiere, da der Sumatratiger – die kleinste noch lebende Unterart des Tigers – in seiner Heimat stark von der Ausrottung bedroht ist. Hauptgründe sind der Lebensraumverlust, der Rückgang ihrer Beutetiere sowie leider nach wie vor die Wilderei. Der Bestand dieser eleganten Tiere wird in ihrem natürlichen Lebensraum nur noch auf 400 Tiere geschätzt. In europäischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms zentral geführt werden. Auf diesem Weg wird Nachzucht und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert.

Zoo Leipzig, 29.11.2012
Grundsteinlegung und Baumpflanzung – Gelebte Städtepartnerschaft mit Addis Abeba
Im Beisein von zahlreichen internationalen Gästen, darunter Dr. Jörg Junhold, Direktor des Zoo Leipzig, und Katja Roloff vom Referat für Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, hat Leipzigs äthiopische Partnerstadt Addis Abeba ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt war das dreistündige Abschlussfest im Addis-Abeba-Stadion anlässlich des Gründungsjubiläums der äthiopischen Hauptstadt, das 35.000 Zuschauer in Anwesenheit des Vizepremierministers Demeke Mekonnen und des Hauptstadt-Oberbürgermeisters Kuma Demeksa verfolgt haben. Im Rahmen des Jubiläums wurde darüber hinaus mit dem Grundstein für die Löwen-anlage der offizielle Baubeginn für einen neuen Zoo im Herzen der Stadt gefeiert. Seit Jahren begleiten Leipziger Fachleute unter Leitung von Dr. Jörg Junhold die Master-planung. Das Projekt dient neben dem Artenschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt auch dem Schutz der wenigen Grünflächen in der Millionenstadt. Ebenso sollen die Bewohner von Addis, allen voran Kinder und Jugendliche, aber auch Besucher der Stadt, durch das Projekt die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt kennen und schätzen lernen. „Inmitten dieser wachsenden Stadt einen modernen Zoo entstehen zu sehen und den Prozess zu begleiten, ist uns ein wichtiges Anliegen. Nur wer Tiere und die Natur kennt, ist bereit sie zu schützen. Für mich persönlich war dies ein bewegender Moment. Fast sieben Jahre nach der ersten Idee soll nun ein Zoo der Zukunft für Addis Abeba tatsächlich Wirklichkeit werden“, betont der Leipziger Zoodirektor. Die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Addis Abeba besteht seit mehr als acht Jahren. Mit der Benennung des Leipzig-Platzes im Herzen der äthiopischen Hauptstadt im Jahr 2010 wurde die Verbindung beider Kommunen allgegenwärtig. Der Platz trägt nicht nur den Namen der Messestadt, sondern wurde auch mit in Leipzig gefertigten Elementen – 14 Lichtstelen und einer Löwenskulptur aus Edelstahl – entsprechend gestaltet. Seit dem Jubiläum zeugt nun auch ein junger Baum von der Verbundenheit zwischen Leipzig und Addis Abeba. In einem offiziellen Akt pflanzten Vertreter der Partnerstädte von Addis im Botanischen Garten Bäume. Stellvertretend für die Stadt Leipzig setzte Zoodirektor Dr. Junhold eine Schirmakazie in die Erde.

Zoologischer Garten Magdeburg, 29.11.2012
Spenden für die „Aktion Naturschutz“
Die „Aktion Naturschutz“ des Zoologischen Gartens Magdeburg ist seit fünf Jahren aktiv dabei dringend benötigte Spendengelder für den Erhalt der Biodiversität zu sammeln und eine breite Öffentlichkeit für die Belange des Naturschutzes zu sensibilisieren. „Es ist nicht nur für viele Tierarten fünf vor zwölf, der Mensch selbst vergisst allzu oft die Auswirkungen seines ökologischen Fußabdruckes“, ist sich Zoodirektor Dr. Kai Perret sicher. Die Vorweihnachtszeit könne gut zum Innehalten genutzt werden und jede Spende hilft der „Aktion Naturschutz“ etwas zum Positiven zu verändern. Mit Themen-Wochenenden, Vorträgen, ganzjährigen Handyrecycling-Sammelaktionen, Umweltbildung trägt die „Aktion Naturschutz“ dazu bei, die in der Welt – Zoo und Aquarium Naturschutzstrategie fixierte zentrale Aufgabe des Zoos, den Biodiversitätsschutz, ein Stück weiter erfüllen zu können. 2012 spendeten Zoobesucher und interessierte Naturfreunde 3.500 Euro direkt für die „Aktion Naturschutz“. Der Zoo Magdeburg ist ein verlässlicher Partner des Snow-Leopard Trust und unterstützt den Schneeleopardenschutz in Nordindien auch in diesem Jahr mit 5000 US-Dollar. Umweltbildungsmaßnahmen für Kinder sowie Seminare für Lehrer und Jugend-Naturgruppen konnten damit finanziert werden, um über Schneeleoparden aufzuklären, die oftmals nur als Schädlinge und Viehdiebe angesehen werden. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) reiste vor wenigen Wochen das Magdeburger Schneeleoparden-Männchen Otto II. nach Kasachstan, um die Schneeleoparden-Population zu stärken. Mit 1000 Euro unterstützt der Zoo den Verein „Spenisco e.V.“, der sich für den Schutz der Humboldt-Pinguine in Chile und Peru einsetzt. Der Zoo engagiert sich für den Lebensraumerhalt der Liztaffen in Kolumbien und unterstützt mit 500 Euro das Naturschutzprojekt des Cotton-Top-Club. Außerdem können aus den Spenden der „Aktion Naturschutz“ auch in diesem Jahr zwei weitere Kamerafallen für 500 Euro finanziert werden, um das Spitzmaulnashorn-Projekt in Namibia zu unterstützen. Jeder kann wirkungsvoll die „Aktion Naturschutz“ mit einer Spende unterstützen, damit tatkräftig auch 2013 Naturschutzprojekte umgesetzt werden können. Der Zoologische Garten Magdeburg ist für jede Spende dankbar. Konto: Zoologischer Garten Magdeburg GmbH, Stichwort: „Aktion Naturschutz“, Konto Nummer: 1385119, Bankleitzahl: 810 932 74 (Volksbank Magdeburg eG)

Tiergarten Nürnberg, 29.11.2012
Weihnachtszeit im Tiergarten Nürnberg: „Lebende Krippe im Kinderzoo“
Auch in diesem Jahr verspricht die „Lebende Krippe im Kinderzoo“ den Besuchern des Tiergartens der Stadt Nürnberg zur Adventszeit ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis. Schon vorab durften die Kinder des katholischen Kindergartens St. Stefan am 29. November 2012 die „Lebende Krippe“ bestaunen und sich mit passenden Liedern auf die Adventszeit einstimmen. Die Krippendarsteller waren Corinna Heinke als Maria, Wolfgang Scheffler als Josef und Subhi Kudsi als Hirte (mit Hut und Schäfchen Pikola) sowie die beiden Eselinnen Chica und Motte. Ab dem ersten Adventssonntag, 2. Dezember 2012, öffnet die „Lebende Krippe“ um 11 Uhr ihre Tore für alle Tiergartenbesucher. Sie ist dann an jedem weiteren Samstag und Sonntag im Advent von 11 bis 15.30 Uhr zu sehen. Auch am Heiligen Abend kann die „Lebende Krippe im Kinderzoo“ von 11 bis 15.30 Uhr bewundert werden. Als Begleitprogramm bewirtet die Weihnachtsbude im Kinderzoo die Besucher mit Glühwein und Weihnachtsgebäck. Am Samstag, 15. Dezember 2012, erwartet die Kinder zur einsetzenden Dämmerung um 16.30 Uhr am Haupteingang ein Lichterzug. Der Teilnahmebeitrag am Lichterzug beträgt für Erwachsene vier Euro, für Kinder ist der Eintritt frei. Als Beleuchtung bringen die Kinder ihre eigenen Laternen und Lampions mit. Taschenlampen sind allerdings nicht erlaubt, da sie die Tiere blenden könnten. Am Sonntag, 23. Dezember 2012, lädt die evangelische Kirchengemeinde der Auferstehungskirche in Zabo zur Waldweihnacht mit Posaunenchor im Kinderzoo ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Haupteingang des Tiergartens Nürnberg. Der für Samstag, 22. Dezember 2012, angekündigte Lichterzug wird aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden.

Zoo Wuppertal, 29.11.2012
Tierisch bezaubernde Geschenkideen der NRW-Partnerzoos: Jahreskarten bringen Freude für ein ganzes Jahr
die Adventszeit beginnt, noch 3½ Wochen sind es bis Weihnachten. Die elf Partnerzoos in Nordrhein Westfalen bieten „tierische Ideen“ für spannende, außergewöhnliche und faszinierende Weihnachtsgeschenke. Die Jahreskarte für den Lieblingszoo verspricht an 365 Tagen tolle Tiererlebnisse, beeindruckende Veranstaltungen und viele Vorteile für Ihre Besitzer. Erhält man doch mit der Dauerkarte eines der elf NRW-Partnerzoos Ermäßigungen in allen anderen NRW-Partnerzoos. Und als „Sahnehäubchen“ gibt es noch den NRW-Partnerzootag, der zeitgleich in allen 11 NRW-Partnerzoos stattfindet. An diesem Tag erhalten alle Inhaber einer Jahreskarte eines der NRW-Partnerzoos mit ihrer Jahreskarte freien Eintritt in jedem anderen der NRW-Partnerzoos. Beim Partnerzootag 2012 nutzten fast 4.000 Jahreskarteninhaber aus NRW diese Möglichkeit zum kostenlosen Besuch eines der Partnerzoos! Weitere Geschenkideen für Tierbegeisterte sind Gutscheine für Tageskarten (zum Beispiel für einen Besuch im winterlich verzauberten Zoo), Tierpatenschaften oder eine spannende Zooführung, die einen besonderen Einblick in die Welt des jeweiligen Zoos gibt. Auch Bücher, Kalender, Plüschtiere oder andere nette Kleinigkeiten aus dem Zoo-Shop verzaubern den Gabentisch und lassen Augen leuchten. Im Zoo Wuppertal gibt es Souvenirs und Andenken in der Zoo-Truhe des Zoo-Verein Wuppertal e.V., dem Zoo-Shop im Eingangsbereich des Zoos. Hier gibt es zum Beispiel die beliebten Zoo-Kalender mit Zeichnungen und Originalfotos, eine Spezialität des Wuppertaler Zoos. Auch die exklusiven Zoo-Tassen mit Motiven aus dem Zoo Wuppertal erfreuen sich großer Beliebtheit. Gutscheine für Tageskarten oder Jahreskarten sind an der Zoo-Kasse erhältlich. Übrigens: Noch bis zum 31.12.12 kostet die Jahreskarte für einen Erwachsenen nur 40 Euro!

Opel Zoo 28.11.2012
Erdmännchen-Nachwuchs im Opel-Zoo – Die drei Jungtiere haben den Bau verlassen
Den ganzen Sommer schon haben die Zoomitarbeiter darauf gewartet. Anfang November dann haben sich die Erdmännchen eine Höhle im Außengehege gegraben und sich damit jeder Betrachtung entzogen. Am 4. November hörten die Tierpfleger dann leises Fiepen, das eindeutig auf Jungtiere schließen ließ. Erdmännchen sind Raubtiere und bei Raubtieren werden die Jungtiere blind, taub und völlig unselbständig geboren. Sie bleiben in den ersten Lebenswochen im Bau und dürfen ihn erst verlassen, wenn sie groß genug sind und sich weiter entwickelt haben.
Das war Ende November der Fall und erst dann war auch klar, dass der Wurf aus drei Tieren bestand. Erdmännchen kommen aus dem südlichen Afrika und lieben die Wärme. In ihrer Anlage im Kronberger Freigehege haben sie außen eine Wärmelampe und einen geräumigen, geheizten Innenstall mit viel Einstreu. Warum sie trotzdem bei der kalten Witterung die Unannehmlichkeiten eines Baues im Außengehege gewählt haben, um ihre Jungen aufzuziehen, bleibt ihr Geheimnis.

Zoo Hannover 28.11.2012
Neuzugang bei den Roten Riesenkängurus – Anton ist einfach riesig
Bei seinem Anblick machen die Herzen der Känguru-Damen einen Riesenhüpfer. Anton, der Neue in der Australienlandschaft Outback, ist groß, rot, muskulös und alles andere als schüchtern. Nach seiner Anreise hat er sich sofort bei seinen Mitbewohnerinnen vorgestellt, und die haben ihn nur zu gern in ihrer Nähe – die Hoffnung auf Roten Riesen-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover ist groß. Anton (3) kam Ende Oktober aus dem Zoo Dortmund nach Hannover. Er tritt die Nachfolge von Känguru-Bock Eddy an, der die Herzen der Känguru-Damen in Hannover nicht zum Hüpfen bringen konnte und mittlerweile im Prager Zoo lebt.

Tiergarten Nürnberg 28.11.2012
Übernachten im Blauen Salon des Tiergartens
Ein besonderes Angebot für den Adventskalender bietet der Tiergarten der Stadt Nürnberg: eine Übernachtung für Kinder im Blauen Salon mit Blick auf die langsam dahingleitenden Seekühe. Am Freitag, 21. Dezember 2012, beginnt das Programm um 15.30 Uhr und dauert bis zum Folgetag um 10 Uhr. Damit wird das überaus erfolgreiche Angebot der Übernachtungen im Unterwassergang des bisherigen Delphinariums fortgesetzt. Insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen acht und zwölf Jahren erleben ereignisreiche Stunden bei einer nächtlichen Safari im Manatihaus und bei einer Robbenfütterung. Am Morgen schauen sie Delphinpflegern über die Schultern und erfahren vieles darüber, wie die Meere als Lebensraum von Delphinen und Robben geschützt werden können. Hinzu kommen exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Delphinlagune und des Delphinariums.

Wilhelma Stuttgart 27.10.2012
Affennachwuchs im Miniformat: Zwillinge bei den Zwergseidenäffchen
Wie fast jedes Jahr haben die Zwergseidenäffchen der Wilhelma rechtzeitig vor Weihnachten wieder zwei kleine Geschenke beschert: Am 8. November kamen Zwillinge zur Welt. Da bereits die Eltern Chico und Ica echte Zwerge sind – schließlich gilt die Art als die kleinste unter den echten Affen – muss man die anfangs daumengroßen Zwergenkinder beinahe mit der Lupe suchen. Zu finden sind die tagaktiven Krallenäffchen aus Südamerika im Jungtieraufzuchthaus zwischen Amazonien- und Menschenaffenhaus. Vier Tiere zählt der unbedarfte Betrachter auf den ersten Blick im Zwergseidenäffchen-Gehege. Aber was ist das? Eines der Äffchen sieht etwas unförmig aus, irgendwie – ausgebeult. Doch plötzlich bewegt sich eine der kleinen „Beulen“, bekommt Beine und einen Schwanz und schließlich taucht aus dem beige-gelb-grünlichen Fell ein winziges, zerknautschtes Gesicht auf. Jetzt erkennt man auch den zweiten kleinen Wicht im seidigen Fellkragen von Papa Chico. Denn er ist es, der seine beiden Jüngsten huckepack – eins vorn rechts, eins hinten links – spazieren trägt. Bei Zwergseidenäffchen ist Babysitting nämlich keinesfalls reine Frauensache. Immer nur das ranghöchste Weibchen pro Gruppe bekommt Nachwuchs, meist zweieiige Zwillinge, und bis auf das Säugen kümmert sich anschließend die ganze Familie um die Nesthäkchen.

Zoo Dortmund 27.10.2012
Zoo Dortmund trauert um Giraffenbullen Tamu
Am heutigen Dienstag, 27. November trauern alle Beschäftigten des Zoo Dortmund mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter um den um 12.50 Uhr verstorbenen Giraffenbullen Tamu. Die Reviertierpfleger fanden die viereinhalbjährige Giraffe bei Dienstbeginn (zwischen 7 und 7.30 Uhr) im Gehege am Boden liegend vor. Sofort wurden Zootierärztin Dr. Christine Osmann sowie die Feuerwehr alarmiert. Vermutlich ein Krampf hatte dazu geführt, dass Tamu sich nicht mehr aufrecht halten konnte und zu Boden stürzte. Mit hydraulischen Hebekissen, Tüchern und Schlaufen versuchten Tierpfleger und Wehrleute, das schwere Tier wieder auf die Beine zu stellen. Leider waren alle Anstrengungen vergeblich. Tamu konnte nicht gerettet werden und verstarb um 12.50 Uhr in seinem Gehege.

Zoo Leipzig 26.11.2012
Erneut Zwei-Millionen-Marke durchbrochen – Oberbürgermeister und Zoodirektor empfangen Besucher
Mehr als zwei Millionen Besucher sind in diesem Jahr bereits in den Zoo Leipzig gekommen. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Zoodirektor Dr. Jörg Junhold empfingen heute Mittag den zweimillionsten Gast. Rita Simon aus Dresden, die mit ihrer ganzen Familie angereist war, wurde persönlich von den beiden begrüßt und erhielt ein Überraschungspaket mit einem Gutschein im Wert einer Familien-Jahreskarte. „Wir kommen regelmäßig aus Dresden und hatten uns auf einen schönen Tag gefreut. Mit dieser Überraschung ist er nun perfekt“, sagte die glückliche Zoobesucherin. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold freut sich, dass nach dem Besucherrekord in 2011 (2,1 Millionen) nun bereits zum zweiten Mal in Folge die magische Zwei-Millionen-Marke durchbrochen wurde: „Die Wiederholung des Vorjahreserfolges zeigt uns, dass wir mit dem Zoo der Zukunft auf dem richtigen Weg sind. Mit der Tropenerlebniswelt Gondwanaland haben wir unsere Anziehungskraft überregional verstärkt und sind zu einem Ausflugsziel für jedes Wetter und jede Jahreszeit geworden.“

Zoo Dortmund, 23.11.2012
Drei Wasserschweine und ein Flachlandtapirweibchen
Zoo Dortmund freut sich über Nachwuchs im Herbst: Tiergeburten verbindet man eigentlich mit warmen Jahreszeiten. Doch auch im Herbst lohnt sich ein Besuch im Zoo, wenn man Jungtiere sehen möchte. So kann man auf unserer Südamerikawiese Jungtiere von zwei verschiedenen Tierarten beobachten: Drei junge Wasserschweine sowie ein junges Flachlandtapirweibchen. Es erblickte bereits Ende August das Licht der Welt, aber es ist immer noch gut an seiner Jungtierfärbung zu erkennen. Im Gegensatz zum grau-braunen Fell seiner Mutter ist sein braunes Fell mit weißen Streifen und Punkten gemustert. Die drei kleinen Wasserschweine, wurden am 21. Oktober geboren. Wasserschweine, auch Capybara genannt, sind keine Schweine, wie ihr Name vermuten lässt, sondern große Nagetiere aus Südamerika. Übrigens sind sie die größten Nagetiere die es gibt – sie können bis zu 60 kg auf die Waage bringen – und nah mit Meerschweinchen verwandt. Bei schönem Wetter kann man die Jungtiere auf der großen Südamerikawiese sehen.

Erlebniszoo Hannover, 23.11.2012
Neue Rüsselrasselbande im Anmarsch: Auch fünfte Elefantenkuh im Erlebnis-Zoo Hannover tragend – Erstes Elefantenbaby im Dezember erwartet
Jetzt steht es fest: Auch die fünfte Elefantenkuh im Erlebnis-Zoo Hannover ist wieder tragend! Von Dezember 2012 bis Frühjahr 2014 wird es elefantös quirlig im Dschungelpalast. Der charmante Elefantenbulle Nikolai wird damit bald zehnfacher Vater – bereits 2010 kamen fünf Elefantenbabys in Hannover zur Welt. Das erste Mitglied der neuen Fünfer-Rüsselrasselbanden-Generation wird schon Mitte Dezember 2012 erwartet. Dementsprechend passt das Maßband bei Elefantenkuh Farina (9) kaum noch um den grauen Bauch, stolze 4 m misst der Umfang inzwischen. Die Tragzeit bei Elefanten liegt zwischen 620 und 697 Tagen, die Geburt könnte also auch noch bis Januar auf sich warten lassen – allerdings kam Farinas erstes Baby auch schon nach 627 Tagen auf die Welt, so dass der Zoo auf vorweihnachtlichen Nachwuchs hofft. Täglich nehmen die Tierpfleger Blut- und Urinproben von Farina. Sinkt der darin gemessene Hormonspiegel unter einen bestimmten Wert, steht die Geburt kurz bevor. Spätestens zwei Wochen vor dem errechneten Termin halten immer zwei Tierpfleger Nachtwache neben dem Stall. Um die Tiere bei der Nachtruhe nicht zu stören, wurde eine Videokamera installiert. Auf dem Bildschirm können die Tierpfleger jede Bewegung verfolgen und den der Rest Mannschaft zusammen rufen, wenn die Geburt beginnt. Das zweite Elefantenbaby wird im Februar/März erwartet, Nummer 3 folgt im Oktober, Nummer 4 im Dezember. 2013 wird also ein elefantöses Jahr! Baby Nummer 5, das Nesthäkchen von Elefantenkuh Califa, das im Frühjahr 2014 auf die Welt kommt, kann sich auf eine quirlige Geschwisterschar freuen. Die vier werden ihm dann alles beibringen, was es in Sachen „Unsinn“ anzustellen gibt.

Opel-Zoo Kronberg, 23.11.2012
Erneut „Drei auf einen Streich“ im Opel-Zoo: Giraffenbabys Nummer zwei und drei in 2012 sind zur Welt gekommen
Letztes Jahr erfreuten die drei Jungtiere bei den Rothschild-Giraffen in der Anlage Afrika Savanne im Kronberger Opel-Zoo die Besucher: Mary, im Dezember 2010 geboren, sowie Luke und Karl, beide im Februar 2011 zur Welt gekommen, haben sich prächtig entwickelt und zwei von ihnen sind bereits in einem anderen Zoo untergekommen. „Wir freuen uns, dass unseren Giraffen auch dieses Jahr wieder ein Hattrick gelungen ist“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Über Kalou, den Sohn von Giraffenkuh Katharina, der am 19. Juli 2012, geboren wurde, haben wir bereits berichtet!“ Er erzählt weiter, dass man im Kollegenkreis schon Wetten abgeschlossen habe, wann Lucy und Maud ihre dritten bzw. zweiten Kinder zur Welt bringen würden. Am Donnerstag, 15. November war es dann die „kleine“, etwa 1,80 m große Lara, die gewohnt komplikationslos das Licht der Welt erblickt hat. Und wenig später, direkt nach dem Richtfest für das Elefantenhaus, am Sonntag, den 18. November plumpste dann das letzte erwartete Giraffenbaby, Melman – ein zweites männliches Jungtier –, aus etwas zwei Meter Höhe auf den Stallboden. Alle drei Jungtiere sind erfreulicherweise auch dieses Mal wieder wohlauf. Sie bleiben jetzt erst einmal in der der großen Giraffenhalle, bevor sie dann auch ihr Außengelände erkunden können. Im Giraffenhaus kann man sie in der Regel gut beobachten, wenn sie sich nicht gerade in den Schutz der Stallboxen zurückgezogen haben, um ein Schläfchen zu machen. Es ist auf jeden Fall ein äußerst attraktiver Anblick, wenn die drei Mütter sich um ihre drei Kinder kümmern, die Kleinen die ersten Erkundungen in der Giraffenhalle unternehmen und miteinander zu spielen beginnen.

Zoo-Aquarium Berlin, 22.11.2012
100 Jahre Aquarium – Stiftung von Tierpark und Zoo startet Plakatwettbewerb – Jubiläumsplakat unter dem Motto: Unser Aquarium wird 100
Am 18. August 2013 wird das Zoo-Aquarium 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass startet die Stiftung von Tierpark und Zoo einen Plakatwettbewerb unter dem Motto „Unser Aquarium wird 100 – Was wir lieben, müssen wir unterstützen!“ Aus den Einsendungen wird dann das beste Plakat ausgewählt, welches für das Jubiläum und die Stiftungs-Aktion „100 Jahre Aquarium“ werben soll. Aus den Entwürfen müssen sich unbedingt Anlass und die Vielfalt der im Aquarium beheimateten Tiere – von Fischen, Quallen und Wirbellosen, Insekten, Reptilien, Amphibien – ergeben. Das Motiv des Plakats ist so zu wählen, dass es für andere Werbemittel (z. B. Einladungskarten, Postkarten, Aufkleber) verwendet werden kann. Alle Arbeiten müssen im Format DIN A1 eingereicht werden. Sie sollen reproduktionsreif und zur Wiedergabe geeignet sein. Unter den Siegern wird eine Kombi-Jahreskarte für Tierpark, Zoo und Aquarium ausgeschrieben. Eingereicht werden können die Entwürfe bis zum 31. Januar 2013 bei der Stiftung Hauptstadtzoos, Am Tierpark 125, 10319 Berlin. Weitere Informationen unter www.100-Jahre-Aquarium.de. Die Stiftung der Hauptstadtzoos sucht Paten für die 36.526 Tage der vergangenen 100jährigen Geschichte vom Aquarium. Mit einem Betrag von 10 Euro kann die Patenschaft über einen Tag der vergangenen Jahre übernommen werden und ein Tag für die kommenden Jahre symbolisch gesichert werden. Jeder Spender erhält eine Urkunde. Möglich sind auch Patenschaften über Wochen, Monate und Jahre im Zeitraum vom 18. August 1913 bis zum 18. August 2013. Die Tagespatenschaft kostet 10 Euro, Wochenpatenschaften 50 Euro, Monatspatenschaften 200 Euro und die Jahrespatenschaften 2.000 Euro.

Zoo Berlin, 22.11.2012
Perlfleckengezeichnete Minieulen neu im Berliner Zoo!
Derzeit sind sie die kleinsten Eulen im Berliner Zoo: zwei kaum starengroße Perlkäuze, die seit dem 10. Oktober eine Voliere in der Fasanerie bezogen haben, welche sie sich mit einigen weiteren, größeren Vogelarten teilen. Die beiden Neuankömmlinge aus der Verwandtschaftsgruppe der Sperlingskäuze sind etwa drei Jahre alt. Das Paar versteht sich gut und hat in anderer Umgebung bereits Bruterfahrungen gesammelt. Dass die Partner insbesondere kleiner Eulenarten gut harmonieren, ist für den schwächeren der beiden zuweilen lebenswichtig; denn nicht selten kommt es vor, dass das schwerere Weibchen, welches ein Gewicht von mehr als 100 g erreichen kann, das deutlich leichtere Männchen tötet. Mit ihren vergleichsweise kräftigen Fängen können die winzigen Eulen neben Insekten auch Säugetiere und Vögel erbeuten, die größer sind als sie selbst. Die Jagd erfolgt von einer Sitzwarte, von der aus unerschrocken auch fliegende Beutetiere attackiert werden. Dem Selbstschutz dient ein „Scheingesicht“ bestehend aus dunklen Augenflecken am Hinterkopf der Raubvögel. Es täuscht potenziellen Feinden rückwärtsgerichtete Aufmerksamkeit vor. Perlkäuze gehören zu den häufigsten am Tage zu sehenden Eulen Afrikas. Die Aktivität bei Tageslicht prädestiniert die rundköpfigen Minieulen eigentlich für die Haltung im Zoo. Dennoch gehören sie zumindest in Europa zu den Raritäten, die in keiner der populären Einrichtungen zu finden sind. Die beiden Berliner Perlkäuze haben ihre anfängliche Scheu nach dem Umzug allmählich abgelegt und sind jetzt regelmäßig außerhalb der angebotenen Nisthöhlen anzutreffen. Die Beobachtung der faszinierenden Vögel begeistert nicht nur Eulenfreunde.

Zoo Duisburg, 22.11.2012
Kleine Brazza-Meerkatze immer selbständiger
Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Als gängigste Erklärung für „Meerkatze“ gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort markata abgeleitet wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff „Brazza“ wiederum stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza, nach dem diese Tiere benannt wurden. Der Zoo Duisburg hegt eine lange Tradition bei der Haltung und Zucht dieser bedrohten Art. Im Mai dieses Jahres brachte das in Duisburg geborene, 9jährige Weibchen UTA ihr viertes Jungtier zur Welt: eine Tochter. Der Vater ist der 14jährige CUTHBERT, der 2008 vom Zoo Lodz an den Kaiserberg wechselte. Nach den ersten Lebensmonaten sieht man der noch namenlosen Tochter deutlich an, dass sie weitaus selbständiger geworden ist und vergnügt im großen Innengehege klettert und springt. Seit vielen Jahren wird im Zoo Duisburg eine erfolgreiche Vergesellschaftung der Gorillas und der Brazza-Meerkatzen auf der Freianlage, dem Gorilla-Bush, praktiziert. Für die kleine Brazza-Meerkatze wird es allerdings noch etwas dauern, bis sie groß und flink genug ist, um im nächsten Jahr Bekanntschaft mit den sanften schwarzen Riesen zu machen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 22.11.2012
Erstes Affensolarium im Zoo Magdeburg – oder sogar weltweit?
Erster Bilder einer bisher noch nie gemachten Beobachtung (weltweit?). Ein Affe, der sich auf einen „Schildkröten-Hocker“ im Solarium räkelt – dieses sieht man so nicht alle Tage. Unser Guerza-Weibchen Winnie hat es sich auf einer Strahlenschildkröte bequem gemacht, um die wärmenden Strahlen zu genießen. Beobachtet wurde aber auch, dass sich die Schildkröte erst alleine unter der Wärmelampe aufhält. Dabei wird der Schildkrötenpanzer mollig warm. Erst dann setzt sich Winnie auf den warmen „Schildkrötenstuhl“ in die „Sonne“.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 22.11.2012
Erfolgreicher Hai-Umzug in Hellabrunn: Im Aquarium bewohnen die Schwarzspitzen-Riffhaie nun ein 14 Meter langes Becken
Die Schwarzspitzen-Riffhaie Else und Kurt kreisen im großzügigen 100.000 Liter-Becken des Aquariums, als hätten sie jahrelang nichts anderes gemacht. Dabei hörte bisher die Welt der beiden Haie nach knapp fünf Metern auf. Bis zum Wochenanfang begrenzte sich die Haiwelt auf 35.000 Liter Wasser. Seit August wurde alles für den großen Umzug geplant: Zunächst musste Wasser eingelassen werden. 24 Stunden dauerte es, bis das Becken komplett mit 100.000 Liter Wasser gefüllt war. Drei Tonnen Salz, Kalzium, Jod und Strontium sorgten für Meeresklima. Eine biologische Filteranlage wurde installiert. Der ph-Wert und die Dichte wurden angeglichen. Taucher bauten aus Kalkstein Riffstrukturen. Lebende Steine aus dem Meer, in denen bereits Algen und kleinste Meeresbewohner leben, wurden eingesetzt. Diverse Algenphasen mussten abgewartet werden. Nach ca. drei Monaten durften nach und nach die ersten Bewohner einziehen: 110 Vierbinden-Preußenfische, 110 Gelbschwanz-Demoisellen, 15 Juwelen-Fahnenbarsche und 50 Seesterne, 100 Seeigel, diverse Seehasen sowie 50 Einsiedlerkrebse. Vor zehn Tagen wurden die Stein- und Weichkorallen ans Riff geklebt. Nun musste nur noch die Wassertemperatur stimmen, damit das Klima der beiden Becken komplett identisch ist und dem Hai-Umzug nichts mehr im Wege stand. Am Montagmorgen war es dann soweit: Zuerst wurde Else mit einem riesigen Kescher gefangen und vorsichtig in eine gepolsterte Gummitrage gewickelt. Aquariumsleiter Frank Müller und Tierpfleger Robert Hartl trugen den Hai etwa 20 Meter weit ins neue Becken. Dann kam ihr Gefährte Kurt an die Reihe und wurde in sein neues Becken gebracht. „Unsere zehnjährigen Haie haben sich in der neuen Umgebung sofort wohl gefühlt. Else schwamm gleich ihre 14 Meter langen Bahnen, als hätte sie dies schon immer getan. Kurt, der ca. 14 Kilogramm schwere Schwarzspitzen-Riffhai, hatte sich zunächst gegen seine Transport-Verpackung gewehrt, aber nach fünf Minuten tauchte auch er in seine neue Heimat“, erzählt Frank Müller. „Wir freuen uns sehr, dass dieser schwierige Hai-Umzug geglückt ist. Mit dem neuen Becken bieten wir optimale Zuchtbedingungen und hoffen, dass unser harmonisches Hai-Pärchen im großzügigen Riffbecken erstmals in Hellabrunn für Hai-Nachwuchs sorgt, “ so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Wilhelma Stuttgart, 22.11.2012
Neuer Bulle bei den seltenen Bongo-Antilopen: Tambo – der neue starke Typ auf der Afrika-Anlage
Die kleine Herde Bongo-Antilopen der Wilhelma hat nach dreijähriger Pause endlich wieder ein männliches Mitglied bekommen: Der neue Bulle im Ring heißt „Tambo“, was auf Suaheli „Stärke“ bedeutet, ist keine zwei Jahre alt und kam Ende Oktober aus Duisburg an den Neckar. Mittlerweile ist er auf der Anlage für afrikanische Huftiere auch für die Besucher zu sehen und dank seinem dunkleren Fell von den helleren, rotbraunen Kühen gut zu unterscheiden. Noch haben die Bongo-Damen Asante, Cindy, Britta und deren Tochter Wilma mit dem „Neuen“ nicht viel am Hut. Nähert er sich ihnen, weichen sie aus oder rennen gar davon. Das ist jedoch kein Wunder, denn seit dem Tod des letzten Zuchtbullen vor drei Jahren sind die Kühe keine männliche Gesellschaft mehr gewöhnt – und in der Wildbahn bleiben Kühe samt Nachwuchs ohnehin meist unter sich. Dabei will der junge Bulle bislang gar nicht viel von den Damen, sondern eigentlich nur spielen, wie Revierleiter Daniel Wenning erklärt. Genau genommen ist der im Februar 2011 geborene Tambo nämlich noch ein Teenager, erst mit zwei Jahren gelten Bongos als geschlechtsreif. Es kann also ein paar Monate dauern, bis es zwischen Tambo und den Kühen „funkt“ – und endlich wieder mit Nachwuchs zu rechnen ist. Rund 50 Kälber wurden bereits in Stuttgart geboren, seit die Wilhelma 1980 mit der Haltung und Zucht der östlichen Unterart der Waldantilopen begonnen hat. In ihrer ursprünglichen Heimat Kenia kommt die Bongo-Antilope nur noch in vier voneinander isolierten Gebieten vor, ein genetischer Austausch zwischen den Populationen ist daher nicht möglich. Aufgrund von Wilderei und wachsendem Druck auf den verbliebenen Lebensraum schrumpfte der Bestand stetig, 2008 ging man von nur noch 60 bis 130 Tieren in allen vier Gebieten aus. Allerdings sind Bongos auch schwer zu finden und damit zu zählen, denn sie sind sehr scheu und durch die weiße Streifen- und Fleckenzeichnung auf ihrem braunen Fell im Spiel von Licht und Schatten des Waldes gut getarnt. Die Population in den Zoos dagegen ist in einer internationalen Datenbank erfasst: Rund 370 Vertreter der östlichen Bongo-Art leben hier weltweit, also vermutlich deutlich mehr als in der Wildbahn. Dem natürlichen Bedürfnis nach Rückzugsorten und Sichtschutz der schreckhaften Tiere kommt die Wilhelma mit Holzpalisaden im Gehege entgegen – ein Kompromiss, um die Antilopen den Augen der Betrachter nicht völlig zu entziehen. Diesen würde in der Tat etwas entgehen, denn Bongos sind ausgesprochen schöne Tiere. Im Gegensatz zu ihren nächsten Verwandten, den Kudu- und Nyala-Antilopen, tragen bei ihnen auch die Kühe Hörner. Sie sind aber schmaler als die der Bullen und liegen enger beieinander, teils gabeln sich die Spitzen sogar wie bei der Kuh Cindy. Bis zu einem Meter lang werden die leicht gewundenen Hörner, die von Tambo können somit noch ein gutes Stück wachsen. Immerhin durchwühlt er damit schon tüchtig den Boden des Außengeheges, um sein Revier zu markieren. Es ist also sicher nur eine Frage der Zeit, bis der junge Bulle es schafft, dass ihm die Kühe nicht mehr nur die kalte Schulter zeigen – und Tambo seine wahren Stärken ausspielen kann.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 22.11.2012
TIERISCHER SPASS IM HERBST
Buntes Herbstlaub schmückt derzeit den Tiergarten Schönbrunn und fordert die Zootiere zum Buddeln und Spielen heraus. Die aufgeweckte Nasenbären-Gruppe wühlt in den Blätterbergen und sucht nach Leckereien. „Mit ihren langen beweglichen Nasen erschnüffeln sie Insekten, die sich im Laub verstecken“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Als Allesfresser haben die in Südamerika heimischen Kleinbären einen sehr abwechslungsreichen Speiseplan und lieben es, neben der Fütterung durch ihre Pfleger zwischen den Blättern nach Käfern, Würmern und Asseln zu suchen. Auch die drei Nutrias im Tiergarten freuen sich über das herabfallende Herbstlaub und knabbern genüsslich an den Blättern. Schratter: „Es ist natürlich praktisch, wenn das Essen quasi vom Himmel fällt und sie es nur aufheben oder aus dem Teich fischen müssen.“ Während der Gepard entspannt im Blätterteppich liegt und nach den trüben Tagen die Herbstsonne genießt, haben die Eichkätzchen jetzt viel zu tun. Flink flitzen die niedlichen Nager zwischen den Gehegen umher und sammeln Nüsse, Zapfen und Eicheln als Wintervorrat.

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