Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

Zoo Augsburg, 21.12.2012
Es ist ein Mädchen!
Der überraschende Nachwuchs bei unseren Leoparden ist ein Katzenmädchen! Bei der ersten Impfung wurde gleichzeitig festgestellt, ob es sich um einen Kater oder eine Katze handelt. Bei dieser Gelegenheit erfolgte der Umzug von Mutter Thea mit ihrem Jungtier in das Gehege im Besucherraum. Derzeit gewöhnen sich beide noch an die neue Umgebung, aber ab Sonntag ist das Tigerhaus für die Besucher geöffnet und Mutter und Tochter können besucht werden.

Tierpark München Hellabrunn, 21.12.2012
900 Alleinerziehende erhalten Jahreskarten für den Tierpark Hellabrunn – Stiftung „Wir helfen München“ schenkt bedürftigen Familien ein Jahr lang das Eintrittsgeld für den Tierpark Hellabrunn
München (sskm). Harald Strötgen, Vorsitzender des Stiftungsvorstands von „Wir helfen München“, überreicht 900 Jahreskarten für den Tierpark Hellabrunn an Christine Strobl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München. Diese Jahreskarten verteilt das Sozialreferat an bedürftige Alleinerziehende, die dann ein Jahr lang so oft sie möchten mit ihren Kindern den Zoo in München besuchen können. „Mit einer Jahreskarte für den Tierpark Hellabrunn haben auch bedürftige Alleinerziehende in München die Möglichkeit mit ihren Kindern eine schöne, freie Zeit zu verbringen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse München, Harald Strötgen. Denn obwohl München eine attraktive und prosperierende Stadt ist, profitieren nicht alle Bürgerinnen und Bürger von diesem Wohlstand. „Mit der Stiftung „Wir helfen München“ unterstützen wir Menschen in Not. Allein 2012 hat die Stiftung in der Landeshauptstadt über 50 Projekte mit rund 355.000 Euro gefördert“, so Strötgen. Den Gutschein für die Tierpark-Jahreskarten nahm Christine Strobl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, im Beisein von Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem entgegen. „Das Sozialreferat der Stadt München verteilt die Jahreskarten an bedürftige Alleinerziehende. So kommen die Karten für den Zoo schnell, direkt und unkompliziert dort an, wo sie Alleinerziehenden und ihren Kindern helfen, gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten“, so Strobl. Gemeinsam sind wir stark – nach dieser Devise haben sich vier Münchner Unternehmen zusammengetan und die Stiftung „Wir helfen München“ gegründet. Ihr Ziel: Münchnerinnen und Münchnern in Not unter die Arme zu greifen. Die Stiftungsgründer haben sich bereit erklärt, auf einen Teil ihres Gewinns zu verzichten und ihn der guten Sache zu spenden. Gründungsmitglieder und zugleich Stiftungsvorstand sind der Unternehmer Harry Habermann, heller & partner Marketing Services AG, die Sozietät Braun Leberfinger Ludwig sowie die Stadtsparkasse München. Schirmherr ist Oberbürgermeister Christian Ude. Zum Kuratorium gehören u.a.: Dr. Rudolf Gröger (Vorsitzender), Prof. Dr. h. c. Roland Berger, Prof. Dr. Hubert Burda, Klaus Dittrich, Staatsminister a. D. Georg Fahrenschon, Alexander Hofmann, Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Dr. Eberhard Sasse, Staatsminister Martin Zeil.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 21.12.2012
VERWECHSLUNGSGEFAHR: TANNENZAPFEN ODER ECHSE?
Passend zur Weihnachtszeit sind zwei Westliche Tannenzapfen-Echsen im Tiergarten Schönbrunn eingezogen. Ihren Namen verdanken diese Reptilien den großen, erhabenen Schuppen, die stark an Tannenzapfen erinnern. „Diese spannenden Tiere bewohnen unser neues Australien-Terrarium gemeinsam mit den Stachelschwanzskinken. Ich bin mir sicher, dass die Besucher über ihre Ähnlichkeit mit Tannenzapfen verblüfft sein werden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auffällig ist bei diesen rund 35 Zentimeter großen Echsen auch der kurze, dicke Schwanz, der als Fettspeicher dient. Während der Winterruhe können sie von diesem Energievorrat zehren. Tannenzapfenechsen fressen überwiegend pflanzliche Nahrung. Ihre Gliedmaßen sind kurz und nicht besonders kräftig. Sie sind demnach keine schnellen Läufer und können sich bei Gefahr auch nicht im Wüstensand vergraben. Deshalb haben sie einen besonderen Abschreckmechanismus entwickelt. Schratter: „Wenn sie sich bedroht fühlen, reißen sie ihr Maul auf und strecken ihre lange, intensiv blau gefärbte Zunge heraus. Dieser Anblick irritiert viele Angreifer so sehr, dass sie sich zurückziehen.“

Zoo Augsburg, 20.12.2012
Sonntag ist Frühaufsteher-Führung im Augsburger Zoo
Nach dem Trubel der Vorweihnachtszeit sehnt sich der Eine oder Andere sicherlich nach ein wenig Ruhe und Natur. Wer dazu noch gerne früh aufsteht und einen Spaziergang durch den Zoo zu schätzen weiß, der ist bei der Frühaufsteher-Führung am Sonntag, 30.Dezember 2012 genau richtig. Bei der zweistündigen Führung mit einem Zoobegleiter erfahren Sie viel Wissenswertes, Lustiges und Spannendes über die Tiere, sowie dem Zooalltag. Die Führung wird durch Materialien wie Felle, Federn und Eier auch kindgerecht gestaltet. Die Führung startet um 9:00 Uhr an der Zookasse. Im Anschluss kann man optional den Zoobesuch mit einem bayrisch-schwäbischen Weißwurst-Frühstück inkl. Getränk zum Sonderpreis von 6,- EUR in der Zoogaststätte ausklingen lassen. Bitte melden Sie sich für die Führung und das Frühstück vorab unter Tel. 0821/567 149-0 an. Die Kosten ohne Frühstück (Eintritt und Führung) betragen für Erwachsene 10 EUR, für Kinder 6,50 EUR. Jahreskarten oder andere Vergünstigungen werden beim Eintrittspreis berücksichtigt. Der Augsburger Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

Zoo Heidelberg, 20.12.2012
Neue Eintrittspreise ab 1. Januar 2013
Zum Jahresbeginn erhöht der Zoo Heidelberg seine Eintrittspreise. „Die allgemeine Preisentwicklung zwingt auch den Zoo dazu, die Eintrittspreise geringfügig anzuheben“, begründet der kaufmännische Geschäftsführer des Zoos Frank-Dieter Heck die veränderten Preise. Dennoch bleibt ein Zoobesuch bezahlbar. Statt 8,20 Euro zahlen Erwachsene ab 2013 8,40 Euro, die Kinderkarte kostet dann statt 4,10 Euro, 10 Cent mehr. Auch bleibt es bei weiteren wichtigen sozial verträglichen Sonderregelungen: Alle Besucher mit Heidelberg-Pass erhalten freien Eintritt, für Schulen und Kindergärten gibt es besonders günstige Tarife. Auch im nächsten Jahr wird sich im Zoo Heidelberg vieles tun: Das von außen einsehbare Gemeinschaftsgehege der syrischen Braunbären und Korsakfüchse wird 2013 vergrößert. Bereits im Bau ist die Erweiterung der Außenanlage der Elefanten, die nicht nur den Elefanten zugutekommt, sondern mit neuen Einblicken die grauen Stars des Zoos noch besser erleben lässt. In Vorbereitung sind ein interessantes Gehege für Waschbären und Verbesserungen im Spielplatzbereich und Gastronomie. „Spannend wird es auch zu beobachten, wie in 2013 der erste Teil unseres Entwicklungsgeländes Formen annimmt und dort ein ganz besonderer Streichelzoo entsteht“, blickt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann voraus. Ausstellungen im Afrikahaus und viele Aktionen rund um die Löwen stehen ebenso auf dem Programm wie die weitere Entwicklung des Tierbestandes: Das neue Tigerpaar „Tila“ und „Asim“ bringt frischen Wind ins Raubtierhaus und einige neue Volierenbewohner sollen folgen. Die Gärtner haben bereits über 10.000 Blumenzwiebeln gesteckt, damit das neue Jahr bunt beginnt. „Das Ziel für 2013 ist klar: Wir wollen unsere Aufgaben noch besser erfüllen und jeden Zoobesucher für den Naturschutz begeistern!“ fasst Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann zusammen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 20.12.2012
PANDAS BLEIBEN IN SCHÖNBRUNN
Die Vertragsverhandlungen sind abgeschlossen und nun ist es fix: Das Panda-Pärchen bleibt im Tiergarten Schönbrunn. Im März 2003 sind Yang Yang und Long Hui nach intensiven Verhandlungen aus der chinesischen Pandastation Wolong nach Wien übersiedelt. Kommenden März endet der zehnjährige Leihvertrag. Der Tiergarten und die China Wildlife Conservation Association konnten sich aber auf einen neuen Vertrag für die nächsten zehn Jahre einigen, der in den kommenden Monaten unterzeichnet wird. „Die Haltung Großer Pandas ist der Traum vieler Zoos. Derzeit gibt es sie nur in vier Zoos in Europa und es ist für uns eine große Ehre, dass China uns die beiden Tiere weiterhin anvertraut. Die Besucher und natürlich auch die Mitarbeiter haben sie sehr ins Herz geschlossen und sie sind ein Aushängeschild für den Tiergarten“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Große Pandas sind hoch bedroht. Nur noch rund 1.600 Tiere leben in den Bergwäldern im Südwesten Chinas. Das Panda-Schutzprojekt des Tiergartens steht auf mehreren Säulen. Der Zoo unterstützt den Pandaschutz nicht nur finanziell, sondern auch mit Fachwissen. Die Hoffnung für diese Tierart liegt in der Errichtung von Naturreservaten, für deren Personal der Tiergarten regelmäßig Seminare organisiert. „Die Anzahl der Reservate hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Außerdem wurden isolierte Lebensräume durch Korridore verbunden“, erklärt Schratter. Gemeinsam mit anderen Institutionen betreibt der Tiergarten auch wichtige Grundlagenforschung, deren Ergebnisse den Pandas im Freiland zu Gute kommen und ihre Haltung in Menschenobhut verbessern. Ein Aspekt beim Pandaschutz ist auch die Erhaltungszucht, zu der das Schönbrunner Pandapärchen einen Beitrag geleistet hat. Die Geburt von Fu Long im August 2007 war eine zoologische Sensation. Fu Long war das erste auf natürlichem Wege gezeugte Pandababy Europas. Journalisten stürmten den Zoo, Fotos des schwarzweißen Fellknäuels gingen um die Welt. Wie im Vertrag festgelegt, verließ Fu Long im Alter von zwei Jahren den Tiergarten und übersiedelte nach China. Doch allzu lange mussten die Panda-Fans nicht warten: Genau drei Jahre nach Fu Longs Geburt kam Fu Hu zur Welt, der mittlerweile ebenfalls in der Pandastation in Bifengxia lebt. „Große Pandas in Zoos tragen nicht zuletzt dazu bei, dass Menschen weltweit diese schützenswerte Tierart ins Herz schließen und mit persönlichem Engagement und Spenden zu ihrem Schutz und Überleben beitragen“, ist Schratter überzeugt.

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