Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

13.02.2013 Tierpark Berlin
Wertvoller Zuwachs für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm: zwei Blutbrustpaviane im Tierpark Berlin geboren
Am 23.11.2012 und am 3.1.2013 wurden im Tierpark erneut Jungtiere bei den Blutbrustpavianen geboren. Mutter des männlichen Jungtieres „Levi“ von 2012 ist „Gina“ (geb. 13.12.2005). Mutter des weiblichen Jungtieres „Josy“ von 2013 ist Gabriele (geb. 8.7.1998). Vater der kleinen Blutbrustpaviane ist unser Zuchtmann „Aaron“ (geb.17.12.2002), den wir 2008 vom Zoo Zürich übernommen haben. Blutbrustpaviane oder Dscheladas sind im äthiopischen Bergland endemisch und absolute Nahrungsspezialisten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Wurzeln. Die imposanten Männer tragen einen ausgeprägten Schultermantel und sind mit ca. 20 kg Körpermasse fast doppelt so schwer wie die weiblichen Tiere. Nach einer Tragzeit von gut 6 Monaten bringen die Weibchen meist ein Jungtier zur Welt. Zwillinge sind äußerst selten. Die Säugezeit beträgt in der Regel 1,5 – 2 Jahre. Dscheladas sind übrigens die einzige Primatenart, bei der die Jungtiere gleichzeitig aus beiden Brüsten trinken können, da die Brustwarzen so eng beieinander stehen. Die Mitarbeiter des Tierparks freuen sich ganz besonders über die Nachzucht bei den Blutbrustpavianen, da diese Primatenart nicht nur im Freiland stark bedroht, sondern auch in Zoologischen Gärten ein seltener Gast ist. Weltweit werden in Tiergärten nur ca. 270 Dscheladas in 20 Zoos gehalten (19 in Europa, 1 in den USA). Der kleine Bestand wird über ein Internationales Zuchtbuch und ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gemanagt. Zuchtbuch- und EEP-Koordinator ist Herr Direktor Achim Johann vom Naturzoo Rheine. Mit der regelmäßigen Zucht von Dscheladas leistet der Tierpark Berlin einen besonders wertvollen Beitrag zur Erhaltung dieser außergewöhnlichen Primatenart.

13.02.2013 Zoo Duisburg
Koala-Weibchen ALINGA wird Schottin
Im Rahmen des vom Zoo Duisburg aus europaweit koordinierten Zuchtprogrammes für den Koala, wechselt das am Kaiserberg vor knapp 2 Jahren geborene Koala-Weibchen ALINGA in den Zoo Edinburgh nach Schottland. In der Sprache der Aborigines bedeutet der Name ALINGA „Sonne“, und die geht bei den beiden derzeit im schottischen Zoo gepflegten Koala-Männchen GOONAROO und YABBRA wahrlich jetzt auf, dürfen sie sich doch erstmals über eine wunderschöne Koala-Dame und letztlich Zuchtpartnerin freuen. Und das auch noch am Valentinstag!!! Der Zoo Edinburgh und der Zoo Duisburg haben eines offensichtlich gemeinsam: in den jeweiligen Ländern sind es die einzigen Zoologischen Gärten, die Koalas der Öffentlichkeit präsentieren. An den Kaiserberg pilgern seit Jahren Koala-Fans aus ganz Deutschland und den Nachbarländern. Gerade auch, weil der Zoo Duisburg ein Garant bei der Nachzucht ist: weit über 20 Jungtiere konnten seit Beginn der Koala-Haltung im Jahre 1994 aufgezogen und auch an Partnerzoos vermittelt werden. Weltweit weist nur noch der Zoo in San Diego/USA ähnliche Zuchterfolge in Menschenobhut auf. Neue Halter wie vor Jahren der Zoo Edinburgh starten grundsätzlich mit einer Männergruppe, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dass den schottischen Kollegen nun ermöglicht wird zu züchten, freut angesichts der bevorstehenden Hundertjahrfeier im Zoo Edinburgh doppelt und dreifach! Entsprechend ist die Vorfreude auch zwei Mitarbeitern des Zoo Edinburgh anzusehen, die ALINGA persönlich in Duisburg abholen kamen. Zwei volle Tage vor dem Abflug nutzten Darren McGarry, Head of Living Collections, sowie Lorna Hughes, Team Leader of Primates & Koalas, zum intensiven direkten Austausch mit den Duisburger Kollegen. McGarry bekräftigte gegenüber dem Duisburger Management, welche weitreichenden Verbesserungen die Koala-Anlage in Edinburgh dank der Duisburger Empfehlungen erfahren hat und wie aufgeregt man sei, nun endlich ein Weibchen übernehmen zu dürfen. Koalas sind an sich schon sehr speziell, allein aufgrund der Tatsache, dass sie mit nichts anderem als verschiedenen Arten von Eukalyptus am Leben zu halten sind. Richtig toll wird es allerdings, wenn es darum geht, sie mit dem Flugzeug von A nach B zu bringen. Während „normale“ Zootiere wie gewöhnlich im Frachtabteil transportiert werden, fliegen Koalas im Passagierabteil mit!

13.02.2013 Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart
Nein, es sind keine verkleideten Narren, die Aschermittwoch verpasst haben und nun das Wilhelma-Gehege der Mandschurenkraniche unsicher machen. Vielmehr sind die farbenfrohen Gesellen, die auf dem kleinen Teich ihre Pirouetten drehen, männliche Mandarinenten auf Brautschau. Passend zum Valentinstag – dem Fest der Verliebten – haben sie ihr prächtiges Federkleid angelegt und buhlen um die Gunst der unscheinbar gefärbten Weibchen. Dass die Mandarinenten gerade in bester Balzstimmung sind, passt nicht nur gut zur Symbolik des christlich geprägten Valentinstags. In ihrer fernöstlichen Heimat stehen die Vögel für ein ähnliches Thema – für eheliche Treue. Doch wie das mit der Symbolik mitunter eben ist, so hinkt sie auch hier ein wenig. Zwar halten sich Mandarinenten, einmal gefunden, zunächst die Treue, und die Männchen verteidigen ihre Weibchen vehement gegen Nebenbuhler. Zur nächsten Paarungszeit jedoch ist es mit der Treue meist wieder vorbei. Dann treten die Männchen erneut in Konkurrenz um die weibliche Gunst. Nichtsdestotrotz war es bei chinesischen Hochzeiten lange Zeit Brauch, dem Brautpaar als dezenten Hinweis auf das Treuegelöbnis ein zahmes Mandarinentenpaar zu schenken. Daneben landeten die Vögel wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches regelmäßig im Kochtopf – ob auch bei Hochzeitsgesellschaften, ist nicht überliefert. Zu Zeiten der chinesischen Kaiserdynastien waren die Mandarinenten überdies das Symbol für den siebten Rang der Zivilbeamten, der so genannten „Mandarine“. Ihnen verdankt die Ente auch ihren Namen: Ihr farbenfrohes Federkleid erinnert an die Gewänder dieser chinesischen Staatsdiener. In der Wilhelma leben derzeit vier Männchen und zwei Weibchen dieser symbolträchtigen Entenart, die längst auch in Europa als beliebtes Ziergeflügel gilt. Vor allem wegen des Aussehens wird sie von manchen Züchtern gar als schönste Ente der Welt bezeichnet. Haben sich in der Wilhelma die Pärchen zusammengefunden, sorgen sie jedes Jahr zuverlässig für Nachwuchs. Zum Brüten möchten Mandarinenten am liebsten hoch hinaus. In der Wildbahn bevorzugen sie hohle Baumstämme, oft mitten im Wald, als Nistplatz. Das Weibchen brütet ungefähr 30 Tage. Sobald die Küken geschlüpft sind, verlassen sie das sichere Nest. Dabei springen sie aus teilweise über zehn Meter Höhe und suchen sofort das nächste Gewässer auf. Ihr geringes Gewicht und die biegsamen Knochen schützen sie vor Verletzungen bei dem Sturz aus luftiger Höhe.Die wilden Bestände der Mandarinente sind in den letzten Jahrzehnten stark zurück gegangen. Wie so oft, ist hieran vor allem der Verlust geeigneter Lebensräume Schuld. Dagegen ist die bereits 1745 in Großbritannien eingeführt Ente in Gefangenschaft sehr häufig zu finden. Verwilderte Parkvögel haben in Europa außerdem recht stabile Populationen gegründet – und außer in der Wilhelma brüten die auffälligen Entenvögel beispielsweise auch regelmäßig an den Stuttgarter Bärenseen.

13.02.2013 Zoo Leipzig
Schabrackentapir-Nachwuchs braucht Namen
Fünf Tage nach der Geburt ist die unbeobachtete Zweisamkeit in der Mutterstube für Tapirweibchen Laila und ihr männliches Jungtier beendet. Seit heute dürfen die beiden zeitweise das Gehege in Gondwanaland erkunden. „Die unerfahrene Mutter kümmert sich von Beginn an vorbildlich um den Nachwuchs und reagiert unmittelbar auf dessen Rufe, sollte sie außerhalb seiner Sichtweite geraten“, erklärt Kurator Gerd Nötzold. Dieses Miteinander können Zoobesucher ab sofort in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland beobachten, wenn sich Mutter und Kind entscheiden, den rückwärtigen Bereich zu verlassen. Die Zucht bei den vom Aussterben bedrohten Schabrackentapiren ist in Leipzig erstmals seit 1929 gelungen. Weltweit wurden in den vergangenen zwölf Monaten laut Zoo-Informationssystem ZIMS nur vier Schabrackentapir-Jungtiere geboren. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Zuchterfolge für den Arterhalt sind“, betont Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Noch hat der Leipziger Nachwuchs keinen Namen. Das soll sich mit Hilfe der Zoobesucher ändern. Ab sofort – und bis zum 10. März – können Vorschläge eingereicht werden. Wer mitmachen möchte, kann seinen Namensvorschlag unmittelbar im Zoo im Safaribüro abgeben oder ihn per Post (Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig) oder E-Mail einsenden.

12.02.2013 Zoo Berlin
Berliner Nachtleben: Doppelte Nachzucht beim Südafrikanischen Springhasen im Zoo
Am 14. Dezember 2012 und am 12. Januar 2013 erblickten zwei Südafrikanische Springhasen (Pedetes capensis capensis) im Nachttierhaus des Zoologischen Gartens Berlin das Licht der Welt. Sie sind noch hinter den Kulissen. Jungtiere kommen frühestens im Alter von einem halben Jahr in die Schau. Sie sind dann aber nicht mehr von den Erwachsenen zu unterscheiden. Die außerordentlich hübschen Springhasen sind nachtaktiv, so dass wir den Tagesrhythmus umkehren: Am Tag scheint in ihrer Behausung nur ein düsteres Mondlicht. Die Tiere halten das dann für die Nacht und zeigen sich den Besuchern aktiv, während sie das Taglicht in Höhlen der nachgebildeten Trockensteppe verschlafen. Springhasen haben ein Hasengesicht und einen langen buschigen Schwanz. Die Vorderbeine sind sehr kurz und haben Grabkrallen an den Fingern. Die Hinterbeine sind kräftige Sprungbeine, womit sie über fünf Meter weit hüpfen können. Der Springhase gibt bei der verwandtschaftlichen Einordnung einige Rätsel auf. Er ist weder Känguruh noch Hase, sondern mit drei bis vier Kilogramm eines der größten Nagetiere. Früher stellte man ihn in die Nähe der Hörnchen, manchmal vermutete man in ihm auch einen Verwandten der Stachelschweine.

12.02.2013 Zoologischer Garten Magdeburg
Gestatten, die neuen Gelbbrust-Kapuziner
Zwei neue aufgeweckte Kerlchen bewohnen seit Anfang November die Anlage der aus dem Brasilianischen Regenwald stammenden Gelbbrust-Kapuziner: Kobold und Alberto sind ihre Namen und beide sind im Zoo Frankfurt auf die Welt gekommen, Kobold 2004 und Alberto 2008. Durch die beiden Neuzugänge musste der 2004 in Magdeburg geborene Carlos, der letzte Übriggebliebene der Magdeburger Zuchtgruppe, nicht lange allein bleiben und hat nun wieder Gesellschaft nachdem sein Vater 2009 als neuer Zuchtmann nach Amersfoort/ Holland ging, die Mutter 2010 verstarb und seine beiden Schwestern 2012 in den Warschauer Zoo kamen. „Da wir Gelbbrustkapuziner bereits seit 1998 in Magdeburg gezüchtet haben, wollen wir diese Art auch in Zukunft weiterhin zeigen“, so Zoodirektor Dr. Kai Perret. Damit zeige der Magdeburger Zoo als einer von vier Zoos in Deutschland eine reine Männergruppe, was auf das Geburtenverhältnis der Tiere zurückzuführen ist. Auf ein Weibchen kommen durchschnittlich drei Männchen. Für die Zucht stellen sie ein wertvolles Reservoir dar. Nur in sechs Zoos in Deutschland gehört diese Tierart zum Tierbestand. Die beiden Neuzugänge aus dem Frankfurter Zoo haben sich binnen kurzer Zeit bestens eingelebt und konnten schon nach wenigen Tagen auch über Nacht mit Carlos zusammengelassen werden. Zwar stellte sich Kobold, der aus seiner Frankfurter Männergruppe herausgeflogen war, als überaus frech heraus, doch seine neuen Artgenossen kommen gut mit ihm zurecht. „Wir würden uns sehr freuen, wenn noch mehr Tiere dazukommen und wir eine Anlage für eine größere Männergruppe bereitstellen können, damit wir auch weiterhin unseren Beitrag für die Erhaltungszucht leisten können“, so Dr. Kai Perret. Die Brasilianischen Primaten gelten nach der Roten Liste gefährdeter Arten, herausgegeben von der International Union for Conservation of Nature and Natural Recources, als vom Aussterben bedroht. In den vergangenen 50 Jahren ist die Population der freilebenden Tiere um 80 Prozent zurückgegangen. In Europa leben derzeit 190 Tiere Menschenobhut.

11.02.2013 Zoologischer Garten Halle
Besucherrekord in den Winterferien
Die diesjährigen Winterferien bescherten dem Zoo Halle einen neuen Besucherrekord. Fast 3500 Besucher, wovon mehr als die Hälfte Kinder waren, kamen in der vergangenen Winterferienwoche in den Bergzoo um das vielfältige Angebot zu nutzen. Dabei konnten sich alle Besucher davon überzeugen das der Zoo auch in der kalten Jahreszeit viele schöne Seiten hat und sich die Tiere trotz niedriger Temperaturen größtenteils in Ihren Außenanlagen aufhalten bzw. in Ihren kuschlig warmen Tierhäusern gut zu beobachten sind.Während in der Ferienwoche die Temperaturen relativ mild waren hat jetzt der Winter wieder Einzug gehalten und lässt den Zoo wie eine verwunschene Welt erscheinen. Wem es draußen zu kalt ist, kann sich in einem der 6 beheizten Tierhäuser aufwärmen und beim Anblick der teilweise tropischen Flora und Fauna in Gedanken in wärmere Gefilden reisen. Mit mehr als 30 Grad ist das Krokodilhaus Temperaturspitzenreiter unter den Miniaturbiotopen des Zoos und präsentiert eine Vielfalt aus Echsen, Schildkröten, Fischen und Vögeln sowie tropischen Pflanzen. Einer der Publikumslieblinge ist nach wie vor das Totenkopfaffenhaus in dem Affenmann Purus Hofstaat mit seinen 20 Affendamen und 15 Babys hält. Besonders jetzt nach den ersten Wochen ihrer Geburt werden die Kleinen besonders aktiv und fangen an die „große Welt“ zu entdecken. Wer es also in der Ferienwoche nicht geschafft hat den Zoo zu besuchen sollte sich nicht scheuen wieder einmal verbeizuschauen. Nach einem Spaziergang erwartet die Besucher das Bistro auf den Bergterrassen, wo sie bei einer heißen Schokolade oder einem Glühwein einen schönen Ausblick auf das winterliche Halle genießen können.

11.02.2013 Zoo Leipzig
Ersehnter Nachwuchs in Gondwanaland Tapirjungtier geboren
Tapirweibchen Laila (geb. 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) hat am Samstag um 1.30 Uhr ein gesundes, männliches Jungtier zur Welt gebracht. Die Geburt verlief nach Auswertung der Kameraüberwachung bilderbuchmäßig und dauerte 2,5 Stunden. Erste Trinkversuche beobachteten die Pfleger am selben Tag. Bei der gestern von Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard durchgeführten Jungtierprophylaxe wurde ein Gewicht von 8,3 kg festgestellt. „Dieser Zuchterfolg ist für uns von großer Bedeutung, zeigt er einmal mehr, dass sich die Tiere in Gondwanaland wohlfühlen. Bisher kümmert sich Laila als Erstgebärende vorbildlich um ihren Sprössling, und wir hoffen, dass sich die Mutter-Kind-Bindung weiter festigt“, fasst Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die frohe Botschaft zusammen. Insgesamt mussten die Tierpfleger über 400 Tage auf die erste Tapirgeburt seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland warten. Tapirmann Copashi (geb. 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig) hat die Geburt vom Nachbargehege aus verfolgt. Da Tapire Einzelgänger sind, wird er mit Laila und dem Nachwuchs vorläufig nicht vergesellschaftet. Die in Südostasien beheimateten Schabrackentapire sind die größte der noch vier lebenden Tapirarten. Einst weit verbreitet, kommen sie heute nur noch äußerst selten und in wenigen Regenwaldgebieten der Malaiischen Halbinsel und Sumatra vor. Tapire zählen zu den „lebenden Fossilien“ und gelten als äußerst scheue Tiere, die bei Gefahr regungslos ausharren und durch eine spezifische Fellzeichnung charakterisiert sind. Das Internationale Zuchtbuch wird in Disney´s Animal Kingdom und das Europäische Erhaltungsprogramm in Nürnberg geführt.

11.02.2013 Zoo Salzburg
Auch im Tierreich findet man sie: Machos, feurige Liebhaber und Sexmuffel!
Alpaka-Männchen sind Vorzeige-Machos – Hengst Moreno übt fleißig, seinem Ruf gerecht zu werden! Das heißblütige Alpaka-Männchen ist immer gerne von seiner Schar Damen umgeben. Jetzt in der kühlen Jahreszeit beginnt bei einigen Tierarten die heiße Zeit des Werbens – wie etwa bei den Roten Pandas, die heftig miteinander flirten. Totenkopfaffen, Trampeltier und Löwe haben ihre ganz eigene Strategie, ihre Herzdamen zu erobern. Nashörner sind äußerst ausdauernd beim Liebespiel. Und auch der neue Nashornbulle Athos kann es kaum erwarten wieder bei seinen Damen zu sein. Nicht alle Tiere sind liebestoll: Nur zwei Mal im Jahr haben die Mara-Weibchen Lust auf ihre Männchen. Und das nur für ein paar Stunden. Da kann man es den Mara-Männchen nicht verübeln, wenn sie immer in der Nähe der Damen bleiben, um diesen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Bei dieser speziellen Führung in die Welt der Tiere des Salzburger Zoos erfährt man auch, bei welchen Tierarten die Damen die Hosen anhaben, wer scheinbar ganz ohne Männer auskommt und welche seltsamen Wege die Liebe im Tierreich sonst noch geht!

Zoo Heidelberg, 07.02.2013
Laufen für die Löwen – Außergewöhnlicher Spendenlauf im Zoo Heidelberg
Am Sonntag, 14. April 2013, um 9 Uhr startet im Zoo Heidelberg direkt vor dem Löwengehege ein außergewöhnlicher Spendenlauf. Mit einer Startgebühr in Höhe von 30 Euro investieren die Läufer in eine größere und schönere Löwen-Außenanlage. Außerdem erhalten alle Teilnehmer ein schick gestaltetes Laufshirt, das sie auch später noch an ihr Engagement für den König der Tiere erinnert. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Lauffreudigen – ob als Privatperson oder in einem Firmenteam – mit einem großen Herz für die Heidelberger Löwen. Für die neue Löwenanlage liegen schon innovative Pläne vor. Zum einen wird sich das Lebensgefühl der Tiere durch die Vergrößerung und die abwechslungsreiche Gestaltung der Anlage erheblich verbessern. Zum anderen verspricht der Umbau einzigartige Einblicke in das Löwengehege, zum Beispiel dank einer Hängebrücke mit Aussichtsplattform. Um die Kosten von knapp 1,5 Millionen Euro stemmen zu können, ist der Zoo Heidelberg auf Unterstützung angewiesen und organisiert neben anderen Veranstaltungen als erste große Aktion den „Löwenlauf“ am 14. April 2013. Das Besondere an diesem Spendenlauf ist, dass Start und Ziel sich direkt vor der Löwenanlage befinden. Von der Löwenanlage führt die Strecke am Menschenaffenhaus vorbei aus dem Zoo heraus. Es geht weiter zum Wehrsteg, nach einer kleinen Schleife geht es am Ufer entlang bis zur TSG Heidelberg und eine halbe Runde über den Sportplatz, um auf die Tiergartenstraße zu gelangen. Von dort aus führt der Lauf zurück in den Zoo, an der Elefantenanlage und dem Flamingo-See vorbei und wieder zum Löwengehege. Eine Runde beträgt 3350 Meter, drei Runden bieten mit zehn Kilometern eine optimale Vorbereitungsstrecke für den Heidelberger Halbmarathon zwei Wochen später. Laufinteressierte können sich über die Online-Formulare auf der Webseite des Zoos bis zum 31. März 2013 anmelden. Bei der Anmeldung können die Teilnehmer entscheiden, ob sie eine, zwei oder drei Runden à 3350 Meter meistern wollen. Nach der angegebenen Rundenzahl richtet sich dann die Farbe der Startnummer. Die Startgebühr in Höhe von 30 Euro beinhaltet das Starterpaket inklusive Laufshirt und Zooeintritt für den Läufer. Auf Wunsch erhalten alle Teilnehmer eine Spendenbescheinigung in Höhe von 20 Euro, was dem Betrag abzüglich der Kosten für den Zoo entspricht. Am 14. April 2013 öffnet der Zoo anlässlich des Löwen-Spendenlaufs schon um 8 Uhr seine Tore. Ab dann können die Läufer ihre Starterpakete vor dem Eingang gegen Bezahlung der Startgebühr in bar abholen, für Unternehmen ist eine Überweisung möglich. Weitere Informationen finden Interessenten unter www.zoo-heidelberg.de/loewen-spendenlauf.de

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