Erst die Pelze, jetzt die Zoos …

Nadja Atwal für PETA: Exotisch ist nur die Freiheit! Kampagne gegen die Zoohaltung von Wildtieren

Bonn 6. Februar 2013 – Nadja Atwal hat Power! Das bestätigt nicht nur die amerikanische Zeitschrift Viva Glam, die die Norddeutsche Anfang des Jahres zur „Sexiest Power Woman Of All Time“ gekürt hat. Die PR-Managerin und Filmproduzentin wirbt aktuell mit einem kraftvollen Motiv für die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. „Exotisch ist nur die Freiheit! Zoos sind Tiergefängnisse“, sagt die Wahl New Yorkerin, die seit Jahren keine Tierparks mehr besucht.
„Ich pendele oft, arbeite an vielen Projekten gleichzeitig, kann meine Tage frei gestalten und meine Träume ausleben. Wildtieren in Zoos wird jede Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben genommen!“ so Nadja Atwal gegenüber PETA.
PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen. PETA spricht sich grundsätzlich gegen die Haltung von Wildtieren in Zoos aus. Herdentiere werden in der Regel einzeln oder höchstens paarweise gehalten. Natürliche Bedürfnisse, wie soziale Interaktionen, Nahrungssuche oder das Paarungsverhalten werden ignoriert.

Wenn es nur so einfach wäre. Zoos haben (meiner Meinung nach) ihre Berechtigung, aber leider scheint es immer wieder, dass diese Berechtigung auf eine harte Probe gestellt wird. Schwarze Schafe gibt es überall, auch unter den Zoos (sogar unter den großen, die auch eine Vorbildfunktion den kleineren gegenüber haben) und dadurch wird dem Zoo als solches geschadet. Allerdings lässt sich weder eine Werbekampagne noch ein Blogbeitrag sinnvoll dazu nutzen, sich für oder gegen Zoos auszusprechen, da es viele Argumente gibt, die von der anderen Seite widerlegt werden können und aus Platzproblemen kann auf vieles nicht sinngerecht eingegangen werden.
Manchmal allerdings frage ich mich, wie unsere Welt aussehen würde, wenn man den Forderungen der Tierrechtsorganisationen nachgeben würde und alle Zoos schließen würde. Ignorieren wir dabei das Töten der Zootiere, aber was kommt dann?
Daneben gibt es noch andere Fragen, die man sich stellen sollte, deren Antwort man aber auch selber suchen muss. Nicht alle Argumente von Tierrechtsorganisationen und Zoos entsprechen der Wahrheit, auch diese muss man (leider) selber suchen.
Ich bin kein Freund von Tierrechtsorganisationen, denn das Geld, dass diese für ihre Aufklärungskampagnen verwenden, wäre im Arten- und Naturschutz besser aufgehoben. Andererseits … das Geld, das viele Zoos für teure (und dann doch fehlerhafte) Anlagen ausgeben, könnte ebenfalls im Arten- und Naturschutz verwendet werden. Es kann auch anders gehen, aber es ist wie der Kampf Gut gegen Böse, ein ewiger Kreis.

Wie schon (irgenwo) im Beutelwolf-Blog erwähnt, ist der Blog pro Zoo, allerdings schadet gesunder Menschenverstand nicht, beide Seiten (Tierrechtsorganisationen und Zoos) kritisch zu betrachten.
Deswegen erlaube ich mir auch die Pressemitteilung von PETA zu veröffentlichen, auch wenn diese nicht meine Meinung wiederspiegelt.

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