Neues aus München

Es war zwar kalt (-2 Grad), aber sonnig und der Tag lud zu einem Zoobesuch ein. Zoos kann man theoretisch zu jeder Jahreszeit besuchen, am Schönsten ist es aber natürlich wenn es trocken ist und die Sonne scheint. Bei Niederschlägen sollte vielleicht dafür gesorgt werden, dass der Zoo der Wahl auch entsprechende Tierhäuser zum Aufenthalt bei kurzfristigem schlechten Wetter hat.
Aber Niederschläge blieben aus und so konnte dem ungestörten Besuch des Tierpark Hellabrunns nichts im Wege stehen.
Viel Neues gibt es nicht zu berichten.
Seit meinem letzten Besuch (siehe hier) hat sich kaum etwas getan: Villa Dracula, Elefantenhaus und Giraffensavanne warten auf Fertigstellung/Renovierung und das wird sich wohl noch ein Weilchen hinziehen.
Die Anlage der Königs-/Eselspinguine wird „verschönert“, deshalb sind die Tiere derzeit nicht zu sehen. Das gilt natürlich nicht für die Humboldtpinguine, die einen anderen Teil des Zoos bewohnen, und die Felsenpinguine.
Ich bin ja gespannt was aus der Pinguinanlage diesmal wird. Eine Verschönerung gab es ja bereits vor nicht allzulanger Zeit, aber große Veränderungen sind mir damals nicht aufgefallen.
Und sonst? Nachwuchs gibt es bei den Gorillas und den Drills (und das erwähne ich nur, weil es sonst kaum Interessantes zu berichten gibt).

Und noch ein paar Infos habe ich in den Weiten des WWWs gefunden (wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich das eine oder andere bereits erwähnt habe …ich habe nur keine Lust mich durch meinen eigenen Blog zu wühlen):
Die Giraffensavanne soll zu Pfingsten eröffnen, neben Giraffen wird es ein Gehege für Erdmännchen und Stachelschweine geben.
Die Villa Dracula wird einen Stolleneingang bekommen und die Fledermausgrotte soll erweitert werden. Das ganze Haus soll ein „Thema“ beinhalten.
Noch dieses Jahr soll begonnen werden, die Außenanlagen der Gorillas und Schimpansen umzubauen. Die Gräben sollen trockengelegt und die Gehegebegrenzung umgebaut werden.
Bis 2014 sollen die Planungen für den Bauernhof abgeschlossen sein, hier soll mit Museen zusammengearbeitet werden. Man möchte einen Oberbayerischen Alpenbauernhof schaffen, der auch auf Naturprodukte usw. eingeht. Das erinnert mich ein bisschen an den Tiroler Hof im Tiergarten Schönbrunn. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.
Die Renovierungsarbeiten am Elefantenhaus werden wohl noch ein oder zwei Jahre in Anspruch nehmen. Danach soll das ganze Haus den Elefanten zur Verfügung stehen. „Nebenbesatz“ wird es dann wohl nicht geben.
Das Dschungelzelt soll ein Dschungelzelt (im Inneren) bleiben, nur eben mit asiatischen Arten. Das bedeutet dann hoffentlich auch die Entfernung der zahlreichen Zebrafinken und Schildkröten.

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