Ein Blick in die deutschen und österreichischen Zoos

06.03.2013 Zoo Duisburg
Der Zoo Duisburg bekommt Unterstützung – dank NKL-Lebenstraum – Heike Topp aus Detmold ist für eine Woche Tierpflegerin
Hamburg/Duisburg, im März 2013 – Seit Montag, dem 4. März ist die Detmolderin Heike Topp für eine Woche Tierpflegerin im Zoo Duisburg. Im Rahmen der Aktion NKL-Lebenstraum ermöglicht die NKL Menschen der Generation 50 plus die Verwirklichung von beruflichen Lebensträumen – für die dreifache Mutter die perfekte Gelegenheit ihren Traum zu leben, denn mit dem Gewinn des einwöchigen Schnupperpraktikums ging für sie ein Herzenswunsch in Erfüllung. Der Beruf des Tierpflegers ist schon seit frühen Kindheitsjahren ihr Traumberuf, doch es blieb ihr verwehrt, diesem Berufswunsch nachzugehen, da in ihrer Heimat eine Ausbildung als Tierpflegerin nicht möglich war. Während ihres Praktikums unterstützt die 50-Jährige jetzt bei der Arbeit im Affenhaus. Dass sie ein großes Herz für Tiere hat, erkannten sowohl der Kurator des Zoos Volker Grün, als auch die beim Bewerbertag im Februar anwesende prominente Patin der Aktion Maite Kelly. Schließlich wurden die Bewerber mit den verschiedensten Aufgaben konfrontiert, die gemeistert werden mussten. Zuerst ging es an die Mistgabeln, um den Esel- und Ponystall auszumisten. Hier scheute sich die Detmolderin keine Sekunde, tatkräftig mit anzupacken. Nachdem die Esel und die Ponys ihren Stall wieder betreten konnten, machten sich die Bewerber auf den Weg in den Streichelzoo und ins Reich der Robben, wo die vier Tierliebhaber sowohl die hungrigen, aufgeweckten Ziegen als auch die zutraulichen Robben füttern durften. Und auch die Koalas, die in Deutschland nur im Zoo Duisburg gehalten werden, wurden mit frischem Eukalyptus versorgt. Doch das war noch nicht alles, der krönende Abschluss fand hinter den Kulissen des RWE-Delfinariums statt – so nah waren die vier den beeindruckenden Säugetieren noch nie.

06.03.2013 Erlebniszoo Hannover
Der besondere Moment – Frühlingsduft im Zoo
Für ihren Geschmack ein wenig zu süß, zu lieblich. Und dennoch, der Duft der Primeln verspricht einen Hauch von Frühling, von Sonne und Wärme. Stinktier Lavendel untersucht die ersten Frühlingsboten im Erlebnis-Zoo Hannover. Es umkreist die Pflanzen, beäugt die ungewohnte Farbenpracht und steckt die Nase tief hinein. Vielleicht ein wenig zu blumig im Abgang, befindet es. Und dennoch. Lavendel schnuppert und genießt den Vorgeschmack auf Frühling – bevor der wieder bald wieder verduftet.

06.03.2013 Zoo Heidelberg
Zoo Heidelberg: Nachwuchs bei den possierlichen Erdmännchen
In diesem Jahr haben die Erdmännchen in Sachen Nachwuchs den Anfang gemacht: Bereits vor einigen Wochen wurden drei gesunde Jungtiere geboren. Da die possierlichen Tiere in ihrer eigentlichen Heimat, den trockenen Regionen im südlichen Afrika, eher keine Minusgrade gewohnt sind, hatten die Kleinen es zu Anfang nicht leicht. Inzwischen ist das Gröbste überstanden und der Nachwuchs entwickelt sich prächtig. Die Geburt ist ein weiterer Beweis für die seit Jahren erfolgreiche Fortpflanzung der Erdmännchen im Zoo Heidelberg.

06.03.2013 Zoo Augsburg
Seniorenführung im Zoo Augsburg
Von März bis September bietet der Zoo Augsburg zusammen der Zoogaststätte jeden zweiten Samstag eines Monats ein spezielles Angebot für Senioren an: eine Führung durch den Zoo mit anschließendem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Der erste Termin ist bereits am Samstag, 9. März um 14 Uhr.Bei einer einstündigen Führung mit einem Zoobegleiter erfahren die Besucher viel Wissenswertes, Lustiges und Spannendes über die Tiere sowie dem Zooalltag.Anschließend geht es zum gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen in die Zoo-Gaststätte. Jeder Besuch wird so zu einem besonderen Erlebnis.

06.03.2013 Zoologischer Garten Magdeburg
Frühlingsvorboten im Zoo
Die Magdeburger Zootierwelt genießt sichtlich die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach dem Winter. Aber auch die Menschen lockt es bei diesem angenehmen Wetter hinaus in die Natur. Ein ausgiebiger Zoospaziergang ist genau das Richtige. An allen Ecken des Zoos gibt es etwas Neues zu entdecken. Da schaut etwas neugierig aus Mamas Beutel: ein Kängurujunges. Noch ist es zu früh, um den schützenden Beutel zu verlassen, aber der Ausblick ist ja auch schon was. Ein stachliges Tierjunges namens Hansi– das Weißschwanzstachelschwein – ist jetzt mit seiner Mutter auf der Außenanlage unterwegs und erkundet seine neue Umgebung. Kaum zeigt sich die Sonne, stecken die Präriehunde neugierig ihre Nasen aus ihren unterirdischen Bau und schnuppern die frische Frühlingsluft. Auch in diesem Frühling werden sich viele Jungtiere auf der Präriehundanlage tummeln. Der Blaue Pfau ruft in diesen Tagen laut nach den Weibchen und wird schon bald mit seinem farbenprächtigen „Radschlagen“ um die Gunst der gefiederten Pfauenwelt werben. Die Humboldt-Pinguine sind indes schon etwas weiter: hier läuft das Brutgeschäft gerade auf Hochtouren. Bei den täglichen Pinguinfütterungen um 15 Uhr erfahren die Zoobesucher auch, wie ein Pinguin im Zoo aufwächst und wie viele Pinguine schon geschlüpft sind. Mit etwas Glück kann man den flauschigen Nachwuchs vielleicht auch erblicken. Die Weißkopfseeadler sind am Horstbau aktiv und beginnen mit der Brut. Derzeitig gibt es 1029 Zootiere in 181 Arten, die von den Zoobesuchern beobachtet werden können.

05.03.2013 Förderverein Tierpark und Zoo Berlin
Aktion „Eisbären für Eisbären“ sammelt 1.232 Euro beim Spiel der Eisbären in der O2-World
Beim Sonntagsspiel der Eisbären Berlin, am 3. März 2013, sammelten der Nachwuchs der Eisbären zusammen mit dem Förderverein von Tierpark und Zoo e.V. für die Spendenaktion „Eisbären für Eisbären“ insgesamt 1.232 Euro. Die Aktion „Eisbären für Eisbären“ wurde 2011 unter Schirmherrschaft der Eisbären Berlin gestartet. Ziel der Spendenaktion sind die Projekte Kinderpatenschaft für kleine Freunde der Hauptstadtzoos mit der Kindern und Jugendlichen aus wirtschaftlich schwachen Familien in Kooperation mit freien Trägern der Kinder- und Jugendarbeit ein kostenfreier Besuch im Tierpark, Zoo oder Zoo-Aquarium ermöglicht und bei einer Führung die wichtige Arbeit des Artenschutzes vorgestellt wird. Des Weiteren wird von den Spenden eine Eisbärenpatenschaft im Polargebiet übernommen, mit der eine Langzeitstudie, bei der mithilfe von Satelliten die Wanderrouten und die Lebensraumnutzung von Eisbären im Polargebiet aufgezeichnet werden, unterstützt. War vor 40 Jahren die Jagd die größte Bedrohung von Eisbären, so ist es heute der Klimawandel. Um diese anspruchsvollen Ziele zu erreichen, hat die GSW Immobilien AG, die seit vielen Jahren den Berliner Zoo und die Eisbären Berlin unterstützt und im Förderverein der Hauptstadtzoos Mitglied ist, die Aktion „Eisbären für Eisbären“ entwickelt. Unterstützt wird die Aktion von der GASAG – Berliner Gaswerke AG, die seit vielen Jahren Hauptsponsor der Eisbären Berlin ist und die Junior-Zoo Uni Berlin fördert.

05.03.2013 Tiergarten Nürnberg
Fotoausstellung im Naturkundehaus
„Tierische Augenblicke“ hat eine Gruppe ambitionierter Hobbyfotografen ihre Ausstellung im Tiergarten der Stadt Nürnberg überschrieben. Die Fotoausstellung im Naturkundehaus ist ab Freitag, 8. März, bis Sonntag, 5. Mai 2013, täglich von 9 bis 17 Uhr zu sehen. Die Vernissage ist am Donnerstag, 7. März 2013, um 18 Uhr. Wenngleich sich die Bildsprache der Fotografinnen und Fotografen unterscheidet, vereint sie ihr Ansatz, sich dem Tiergarten Nürnberg fotografisch zu nähern. Auch ihre Mitgliedschaft im Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. eint die Fotografengruppe. Für den Ausstellungsbesuch fällt lediglich der reguläre Eintrittspreis in den Tiergarten an.

05.03.2013 Zoo Duisburg
Spielbank Duisburg zeigt Herz für Tiere – 1.000 Euro für eine Tierpatenschaft im Duisburger Zoo.
Da haben die Erdmännchen im Zoo Duisburg gut lachen: Bei der Geburtstagsparty von Deutschlands erfolgreichster Spielbank kam eine erfreuliche Spende für den Tierpark zusammen: 517 Euro spendierten die Besucher, Spielbankdirektor Jochen Braun stockt den Betrag auf 1.000 Euro für eine Tierpatenschaft auf. „Damit sind die Futterkosten einer ganzen Erdmännchen-Familie für ein Jahr gesichert“, so Braun. „Für unseren einzigartigen Tierpark zählt jede Spende. Wir möchten andere ermutigen, sich auch einzusetzen.“ Das Engagement für den Zoo hat Tradition: Die Spielbank ist seit Jahren Hauptsponsor des populären Zoolaufs. Bei der Jubiläumsparty im Februar mit Stargast Jürgen Drews fand die originelle Charity-Aktion des Spielbank-Teams großen Anklang: Handsignierte Poster des Partykönigs wurden gegen eine Spende für den Zoo Duisburg verlost. „Unsere Gäste sind Lokalpatrioten, genau wie wir selbst“, freut sich Direktor Jochen Braun. „Mit hunderten kleinen Einzelspenden geben sie anderen ein tolles Beispiel. Überhaupt waren alle tierisch gut drauf.“ Spielbank-Gäste, die sich beim nächsten Zoobesuch die quirligen Erdmännchen anschauen, können stolz sein: Dank ihrer Hilfe haben die vierbeinigen Publikumslieblinge reichlich zu futtern. Der nächste Einsatz für die Tierfreunde zeichnet sich schon ab: Im Juni geht der einzigartige Zoolauf in die nächste Runde. Einer der Hauptsponsoren ist die Spielbank, deren hochmotiviertes Team an Affen und Zebras vorbei um den Sieg im Spenden-Sprint rennen will.

05.03.2013 Zoologischer Garten Halle
Zoo nah dran – Elefantendame Bibi auf den Bauch geschaut
Hinter den Kulissen werden die Fäden gezogen – das gilt auch für den Zoo. Was aber genau geschieht in den Bereichen, die normalerweise dem Besucher verborgen bleiben? Wie geht es der schwangeren Bibi und wie können die Tierpfleger sie „im Auge behalten“? Wie und wo haben die Zootiere den Winter überstanden. Um diese und viele andere Fragen zu beantworten öffnet der Zoo Halle am kommenden Sonntag, den 10.03. 2013, einen Teil seiner Reviere und erlaubt dabei nicht nur einen „Blick hinter die Kulissen“ sondern bietet durch Kommentierungen und persönliche Erlebnisberichte der Tierpfleger ein ganz besonderes Erlebnis. Vom Elefantenrevier mit der trächtigen Bibi, übers Affenhaus bis zur Tigermutterbox – die Besucher erhalten an diesem Tag die einmalige Möglichkeit den Zoo mit den Augen seiner Mitarbeiter zu sehen und seine „Macher“ einmal persönlich kennenzulernen. Folgende besondere Themen und Bereiche werden dabei angeboten: Die Schaltzentrale im Elefantenhaus – Die „rund um die Uhr“ Überwachung der trächtigen Bibi. Das Raubtierhaus – Die Tiger-Mutterbox, sein Keller und das Winterquartier der wärmeliebenden Vögel. Die Futterküche – Den Zooköchen über die Schulter geschaut. Die Aufzuchtstation – Wie und wo werden Jungtiere, die ohne Menschenhilfe nicht überleben könnten, großgezogen? Weitere Reviere, welche ihre Türen und Tore öffnen: – Affenhaus: Sakis – Vikunjahaus – Kleintierhaus – Ameisenbärhaus – Lamahaus Der Zoobesucher kann bei seinem Besuch alle genannten Bereichen innerhalb der angegeben Zeiten wie bei einer Rallye erkunden und bei allen Stationen besteht die Möglichkeit sich im direkten Gespräch mit den Tierpflegern über deren Schützlinge zu informieren. Dabei gibt’s auch jede Menge interessante „Nähkästchengeschichten“ aus dem Zooalltag.

05.03.2013 Tiergarten Schönbrunn Wien
TIERE GENIESSEN DAS FRÜHLINGSWETTER
Nach dem langen, trüben Winter freuen sich auch die Tiere im Tiergarten Schönbrunn über das frühlingshafte Wetter. Die Rosa Flamingos, die die kalten Monate im Winterquartier verbracht haben, können nun wieder in ihre Außenanlage und scheinen es richtig zu genießen. „Sie waten durch ihren Teich, filtern ihre Nahrung aus dem seichten Wasser und lassen sich die Sonne auf ihr prächtiges, rosafarbenes Gefieder scheinen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Wenn die Flamingos in Kürze mit der Balz beginnen, ist der Frühling tatsächlich nicht mehr weit.“ Auch die kleinen Äffchen im historischen Affenhaus, wie die in Südamerika heimischen Totenkopfaffen, legen sich bereits zum Sonnen ins Freie. Die wahren Sonnenfans im Tiergarten sind allerdings die Kattas. In ihrer Heimat Madagaskar werden diese Halbaffen sogar „Sonnenanbeter“ genannt. Sobald die ersten Sonnenstrahlen am Morgen da sind, nehmen sie in „Meditationshaltung“ ein ausgiebiges Sonnenbad: Sie wenden das Gesicht der Sonne zu, breiten ihre Arme aus und lassen sich die wärmenden Strahlen auf den Bauch scheinen.

04.03.2013 Tierpark Bochum
Einbruchsversuch im Tierpark Bochum – Uhu „Urmel“ kommt mit dem Schrecken davon
Bochum (Tierpark) Aus falsch verstandener Tierliebe haben Unbekannte in der Nacht vom 26. auf den 27.Februar versucht unsere Uhudame „Urmel“ aus ihrer Voliere zu befreien. Am Morgen entdeckten die Tierpfleger deutliche Einbruchspuren. Die Einbrecher hatten ein 0,5 Meter großes Loch in die Rückwand der Voliere geschnitten. Der fast 19 Jahre alte Uhu konnte zur Erleichterung von Zoodirektor, Ralf Slabik, zurückgezogen in der Voliere aufgefunden werden. „Der Vogel saß dort völlig eingeschüchtert und zerzaust. Die vermeintlichen Tierbefreier oder vielleicht auch Diebe hatten wohl versucht das Tier einzufangen“, beschreibt er die Situation. Als ihnen der Fangversuch missglückte, legten sie Speckwürfel aus, die jedoch ihre lockende Wirkung verfehlten und am Morgen unangetastet entdeckt wurden. Bereits im vergangenen Sommer hatten Diebe den Kolkraben „Krabatz“ aus dem nahegelegenen Vogelpark Wattenscheid “befreit“. Auch am Schnee-Eulengehege waren damals Einbruchsspuren gefunden worden.„Das Verhalten der vermeintlichen Tierschützer ist absolut verantwortungslos. Im ungünstigsten Fall gefährden sie das Leben dieser Tiere“, erläutert Ralf Slabik empört. Urmel lebt seit 1997 bei uns im Tierpark. Der Uhu zählt zur Ordnung der Eulen und ist in dieser Gruppe die größte Art. In freier Wildbahn konnte ein Höchstalter von 27 Jahren nachgewiesen werden, in Menschenhand können Uhus erheblich älter werden. Der älteste Uhu in Volierenhaltung wurde 68 Jahre alt. Uhudame „Urmel“ wurde zunächst aus der Schau genommen, damit sie sich erst einmal hinter den Kulissen von dem nächtlichen Schock erholen kann.

04.03.2013 Tierpark Bochum
Putzen zwischen Pinguinen – Im Tierpark werden Taucherträume wahr
Bochum. Eine ungewöhnliche Kooperation wurde zwischen dem Tierpark Bochum und den Sporttauchern des Deutschen Unterwasserclubs (DUC) Wattenscheid beschlossen. Am 6. April wird den erfahrenen Sporttauchern ein ganz besonderes Taucherlebnis zu Teil, denn sie werden im Tierpark zwischen Seehunden und Pinguinen tauchen gehen. Auch der Tierpark Bochum geht bei diesem Abkommen natürlich nicht leer aus. Die mit Bürsten, Unterwasserstaubsauger und Spachteln ausgerüsteten Sporttaucher werden dem Seehundbecken zu neuem Glanz verhelfen und den Algenrasen mit vereinten Kräften abtragen.„Eine regelmäßige Grundreinigung ist aus Gesundheitsgründen für unsere Tiere sehr wichtig. Gleichzeitig liegt uns natürlich auch die angemessene Präsentation der Tiere in klarem Wasser am Herzen, “ erläutert Zoodirektor Ralf Slabik. Bisher mussten die Tierparkmitarbeiter selber mit eigenen bescheidenen Mitteln Hand anlegen. Jede einzelne Reinigungsaktion nahm jedoch mehr als 2 Wochen in Anspruch. Dies soll sich nun ändern! Der vor fast 50 Jahren gegründete DUC Wattenscheid ist mit 215 Mitgliedern einer der größten Vereine in NRW. Die erfahrenen Taucher rücken in großer Zahl an und bringen eigenes Tauchgerät und vor allem warme Taucheranzügen mit, um auch bei kaltem Wetter das Putzzeug zu schwingen. Thomas Jechow vom DUC Wattenscheid freut sich: „Dieser Tauchgang wird für uns ein unvergessliches Erlebnis, zwischen Seehunden und Pinguinen tauchen zu gehen ist ein echter Traum für viele Taucher“. Ralf Slabik ergänzt: „Die Aktion hat natürlich einen Spaßfaktor, aber bedeutet auch eine große Verantwortung den Tieren gegenüber, daher stehen wir den Tauchern natürlich mit Rat und Tat zur Seite.“ Der Bochumer Tierpark hat zurzeit vier erfahrene Taucher in eigenen Reihen, die die Taucheinsätze sichernd begleiten werden. Besucher können die spektakuläre Aktion vom Beckenrand oder durch die großen Unterwasserfenster des Seehundbeckens mit verfolgen.

04.03.2013 Tierpark Berlin
Nachwuchs bei den Fettsteiß-Schafen im Tierpark Berlin
Vier Lämmer bei den seltenen Hissar-Schafen sind die ersten Frühlingsvorboten im Tierpark Berlin. Nachdem im Januar bereits zwei weibliche Tiere geboren wurden, kamen am 26. Februar zwei männliche Tiere auf die Welt. Noch wirken die erst vier Tage alten Lämmer klein und zerbrechlich, doch als ausgewachsene Schafböcke werden sie einmal bemerkenswerte 120 bis 150 kg auf die Waage bringen. Damit zählt das Hissar-Schaf zu den größten Schafrassen der Welt. Benannt wurde das Hissar-Schaf nach seinem Ursprungsgebiet dem Hissar-Gebirge im Südwesten Tadschikistans. Diesen kargen Lebensraum kann das Hissar-Schaf nur dank seines Fettsteißes bewohnen. Dieser Fettsteiß dient ebenso wie ein Kamelhöcker als Energiereserve, um Zeiten des Nahrungsmangels zu überdauern. So konnte das Hissar-Schaf eine wichtige Existenzgrundlage für viele tadschikische Bauern bilden. Während in erster Linie ihr schmackhaftes Fleisch Verwendung fand, wurde die minderwertige, dunkelbraune Wolle zur Teppichherstellung verwendet. Besonders kräftige Exemplare dieser großen Schafrasse wurden zudem als Reit- und Tragtier eingesetzt. Im Zuge der auch in Tadschikistan einsetzenden Landflucht, verliert das Hissar-Schaf jedoch immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung, so dass es heute nur noch selten zu finden ist. Der Tierpark Berlin, der diese widerstandsfähigen Schafe seit 1983 pflegt, trägt mit seiner erfolgreichen Zucht zur Erhaltung dieser Haustierrasse bei. Die vier Lämmer mit dem Fettsteiß können ab sofort im Kindertierpark des Tierparks Berlin bestaunt werden.

04.03.2013 Zoo Berlin
Lang ersehnter Giraffen-Nachwuchs im Antilopenhaus des Berliner Zoos!
Nachdem in der letzten Woche der kleinste Wiederkäuer der Welt, ein Kleinkantschil-Jungtier, aus dem Berliner Zoo gemeldet werden konnte, vermehrten sich nun auch die größten Wiederkäuer, die Giraffen. Vier Jahre nachdem die Giraffenkuh „Kibaya“ (* 2003) ihr letztes Jungtier zur Welt brachte, wurde sie im Laufe des letzten Donnerstags erneut Mutter. Da das gerade geborene Bullkalb anfangs noch sehr wackelig auf den Beinen war, blieb das historische Antilopen- und Giraffenhaus zunächst noch geschlossen, bevor sich das Giraffenkind im Verlauf des Wochenendes bereits an die ersten Zoobesucher gewöhnen durfte. Die „kleine“ Giraffe ist gut 1,85 m hoch und bringt schätzungsweise schon 100 kg auf die Waage ‒ ganz beachtlich für ein Neugeborenes. In den nächsten Tagen wird sie ihrer Mutter wohl auch in den großen Laufstall des Gebäudes folgen dürfen, doch bevor beide Tiere Ausflüge ins Freie unternehmen können, wird noch einige Zeit verstreichen. Bis zum Erlangen der Selbständigkeit ist der Nachwuchs noch mehr als ein Jahr lang auf die Milch seiner Mutter angewiesen. Der kleine Herdenverband der Berliner Zoogiraffen besteht derzeit aus insgesamt vier Tieren und mit etwas Glück wird die älteste Giraffenkuh „Malindi“ (* 1996) in diesem Jahr auch noch einmal werfen.

04.03.2013 Zoo Berlin
Geburt von drei Hirschziegengazellen
Die Hirschziegenantilopen bilden eine der reproduktivsten Huftierherden im Berliner Zoo. Nachdem im letzten Jahr acht Jungtiere heranwuchsen, gab es bereits in den ersten zwei Monaten des begonnenen Jahres drei weitere Geburten. Jedoch verhinderte das winterliche Wetter zunächst den Freigang der Neugeborenen. So kommen die nunmehr fast frühlingshaften Temperaturen den zierlichen Gazellen gerade recht und die zwischen dem 23. Januar und dem 27. Februar geborenen Kitze dürfen zur Mittagszeit die große Freianlage des Asienreviers ‒ am Eingangsbereich des historischen Elefantentors ‒ erkunden. Die gelbraunen Jungtiere sollten sich nur nicht zu sehr von der Hektik anstecken lassen, die ihr schwarz gefärbter, horntragender Vater in der Gruppe der acht stirnwaffenlosen Weibchen verbreitet. Da er sein Territorium im Zoo nicht gegen andere Böcke verteidigen muss, verwendet er all seine Energie zur Kontrolle der Geschlechtspartner, um ja keinen Decktermin zu verpassen. Die Antilopenart, die noch im 19ten Jahrhundert die indischen Steppenlandschaften in Millionenstärke besiedelte, wurde durch intensive Bejagung im darauf folgenden Jahrhundert fast ausgerottet. Heute sind die Tiere in Indien streng geschützt und im Freiland leben dort wieder schätzungsweise 50.000 Individuen. In zoologischen Gärten sind die grasfressenden Wiederkäuer recht einfach zu halten, wobei die europäische Erstzucht vermutlich im Zoologischen Garten Berlin gelang.

04.03.2013 Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
Stimmen Sie für die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen! -Mit Ihrer Unterstützung zum besten Zoo Deutschlands
Auch im Jahr 2013 ruft das Online-Portal parkscout.de zur Verleihung des Parkscout Publikums Awards auf. Bis zum 23.Februar konnten Nutzer ihre zehn Lieblinge in der Kategorie „Bester Zoo“ nominieren. Dann stand fest: Die ZOOM Erlebniswelt hat es bereits zum sechsten Mal unter die TOP 10 geschafft. Von nun an kann für den besten Zoo Deutschlands abgestimmt werden. Der Parkscout-Award ist einer der wichtigsten Publikumspreise der gesamten Branche. Seit 2004 ruft das Internetportal seine User in jedem Frühjahr zur Abstimmung auf. Mit einem einfachen Klick auf das Logo des jeweiligen Zoos, gibt man seine Stimme ab. Freunde der ZOOM Erlebniswelt sowie Bürger und Bewohner der Emscher-Lippe-Region sind nun aufgerufen zu wählen. Mit einem Klick auf parkscout.de gelangen Sie zur Internet-Abstimmung. Bis zum Montag 04. März kann noch fleißig gevotet werden. Kurz darauf gibt das Portal die Gewinner des Parkscout Awards 2012/2013 bekannt. Mitten im Ruhrgebiet erleben die Besucher der ZOOM Erlebniswelt „Die Weltreise an einem Tag“. Auf mehr als 30 Hektar faszinieren die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien. Die einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa bietet mehr als 900 Tieren in über 100 Arten eine nahezu natürliche Heimat. Inmitten der beeindruckenden Landschaftsarchitektur entstehen die spannendsten Begegnungen zwischen Mensch und Tier.

04.03.2013 Zoo Frankfurt
Wovon träumen Giraffen? Schlafforschung im Zoo
Vom Faultier bis zur fleißigen Biene, alle Tiere schlafen. Doch wie schlafen die größten Landsäugetiere der Welt? Noch vor 60 Jahren dachte man, Giraffen würden niemals schlafen. Erst der weltberühmte Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek beobachtete durch Zufall deren eigentümliche Schlafposition. Dank Verhaltensbeobachtungen in Zoos wissen wir heute einiges mehr über den Giraffen-Schlaf. Wie das Schlafverhalten Auskunft über das Wohlbefinden der Giraffen gibt oder wie die Schlafforschung dazu beitrug das Leben der Frankfurter Giraffe CHIRA zu retten, weiß Diplom-Biologe Florian Sicks in seinem Vortrag zu berichten. Referent: Dr. Florian Sicks, Kurator für Säugetiere, Tierpark Berlin Wann: Mittwoch, 06. März 2013. Abendöffnung des Exotariums – Von Oktober bis März ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Für Interessierte bieten wir jeweils eine Führung mit wechselnden Themen an. Nächster Termin: 8. März 2013 Thema der Führung: Das Auge isst mit – Das optimale Futter für Amphibien und Reptilien. Worum geht es bei der Führung? Gesunde Ernährung ist nicht nur für Menschen wichtig, auch bei den Tieren in der Reptilienabteilung kommt es auf die richtige Zusammensetzung der verschiedenen Futtermittel, die Anreicherung mit Vitaminen, Spurenelementen und nicht zuletzt auf die richtige Menge an.

04.03.2013 Zoo Osnabrück
Höhlenbären ziehen in den Zoo Osnabrück ein – Ausstellung zum Klimaschutz nimmt Gestalt an
In den Zoo Osnabrück sind vergangene Woche drei Höhlenbären eingezogen. Natürlich keine lebendigen, denn diese Bärenart ist vor langer Zeit ausgestorben. Die Überreste können Zoobesucher demnächst in der Klima-Ausstellung „Klimatopia“ begutachten. Die Eröffnung von „Klimatopia“, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung, im Zoo Osnabrück rückt immer näher: Nach der offiziellen Einweihung am 11.04.2013 können Besucher am 14.04.2013 am „Klimatopia-Tag“ die Ausstellung erkunden und Klimaschutz im ganzen Zoo erleben. Zurzeit werden die ersten Ausstellungsstationen eingebaut – unter anderem die nachgebildete Knochen von drei Höhlenbären. „Höhlenbären lebten vor circa 50.000 Jahren während einer Warmzeit. Sie wurden Opfer des natürlichen Klimawandels. Als die Winter immer länger wurden, reichten ihre angefressenen Fettreserven während des Winterschlafs nicht mehr aus und sie starben“, erläutert Biologe und Ausstellungsmacher Norbert Niedernostheide. Die in der „Klimatopia“-Ausstellung gezeigte Fundsituation ist eine originalgetreue Nachbildung einer Ausgrabungsstelle in der Conturineshöhle in den Dolomiten. Der Mineralien- und Fossiliensucher Willy Costamoling betrat am 23. September 1987 als erster Mensch die auf 2.800 Metern gelegene Höhle. Hier entdeckte er eine Vielzahl an Knochen und Schädeln – teilweise oder ganz mit Sand bedeckt. „Die Untersuchungen ergaben, dass hier ein sehr kleiner Höhlenbär lebte. Manche Merkmale des Gebisses und der Extremitäten waren jedoch wesentlich höher entwickelt. Es handelte sich um eine eigene Art, die die Forscher ‚Ladinischer Bär’ nannten“, so Niedernostheide. Dieser Bär konnte 50.000 bis 35.000 Jahre vor unserer Zeit in den Dolomiten leben, weil eine Warmzeit herrschte. Damals bedeckten keine Gletscher die Alpen und die Baumgrenze lag circa 600 Meter höher als heute. „Wir wollen damit zeigen, dass es einen natürlichen Klimawandel schon immer gab, der auch Auswirkungen auf so manche Tierart hatte. Der von uns Menschen durch CO2 und andere Treibhausgase ausgelöste Klimawandel schreitet jedoch so schnell voran, dass sich viele Arten nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen können und etliche wahrscheinlich aussterben – wie der Höhlenbär“, erläutert Meteorologin und Ausstellungsmacherin Monika Weyer. Höchste Zeit also zu handeln – wie, erfahren Zoobesucher demnächst in „Klimatopia“, direkt neben dem Gehege der quicklebendigen Eis-Braunbär-Mischlingen und Klimabotschafter Tips und Taps.

Zoo Duisburg, 01.03.2013
WWF und NRW-Schulministerin Löhrmann überreichen dem Zoo Duisburg Artenschutzkoffer für den Einsatz beim einzigartigen Naturschutzunterricht
Die Freude war groß im Zoo Duisburg, als eine Einladung zur Überreichung eines WWF-Artenschutzkoffer ins Haus flatterte. In NRW haben insgesamt nur 10 außerschulische Bildungseinrichtungen die Ehre, diesen Koffer nutzen zu dürfen, um junge Menschen greifbar an das Thema Artenschutz heranzuführen. Der WWF hatte anlässlich seines 50. Geburtstages die Koffer bestücken lassen und bereitgestellt. Der Zoo Duisburg hatte schon bei der Bewerbung um diesen mit schaurigen Exponaten aus dem illegalen Wildtier- und Pflanzenhandel bestückten Koffer einen idealen Einsatz im Sinn: den deutschlandweit einzigartigen Artenschutzunterricht. Hierbei handelt es sich um eine 90-minütige Projektstunde rund um das Thema Bedrohung und Schutz von Tieren und ihren Lebensraum, für die Duisburger Schulen sich mit ihren 4. Klassen beim Zoo anmelden können. Eine Zoomitarbeiterin mit jeder Menge Anschauungsmaterial und manchmal sogar tierischen Begleitern besucht die Kinder in ihrer Klasse und führt sie spielerisch und im Gespräch an die Wichtigkeit der Erhaltung unserer Natur heran. Der WWF-Artenschutzkoffer ist vollgepackt mit Exponaten exotischer, aber auch heimischer Tier- und Pflanzenarten (z.B. Tigerfellreste, Leopardenkrallen, eingelegte Amphibien und Elfenbeinschmuck) und ist eine wertvolle Ergänzung des Zoo-Unterrichts.

Erlebniszoo Hannover, 01.03.2013
Frühlingsboten: Nachwuchs bei den bedrohten Thüringer Waldziegen – Rumzicken erwünscht
Auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo Hannover geht es hoch her – oder eher laut zu: Der Nachwuchs der bedrohten Thüringer Waldziegen kann schon rumzicken wie die Großen. Die Thüringer Waldziegen zicken verspielt auf Meyers Hof und wissen zum Glück nicht, wie bedroht ihr Bestand ist. In ganz Norddeutschland leben nur noch etwa 50 Exemplare dieser Ziegen. Mit insgesamt nur etwa 200 weiblichen Tieren ist die Thüringer Waldziege akut vom Aussterben bedroht. Die Thüringer Waldziege entwickelte sich Anfang des letzten Jahrhunderts, als Züchter aus Thüringen in die damaligen regionalen Landschläge Toggenburgerziegen einkreuzten. 1935 wurde die Thüringer Waldziege schließlich als eigenständige Rasse benannt. Die Ziegen gelten als besonders robust und widerstandsfähig. Im rauen Klima des Thüringer Waldes werden sie in Lagen bis 1000 Meter Höhe gehalten. Mit der Nachzucht versucht der Zoo Hannover, die seltene Ziegenart vor dem Aussterben zu bewahren. Bei schönem Frühlingswetter sind die Zicklein auf der Koppel auf Meyers Hof zu sehen.

Zoo Osnabrück, 01.03.2013
Orang-Utan Buschi hilft Kindern in Brasilien: Osnabrücker Menschenaffe ist neuer Botschafter für Spendenlauf
Während in Brasilien das Kugelgürteltier „Fuleco“ für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und als Umweltbotschafter aktiv ist, macht sich nun in Deutschland der Osnabrücker Orang-Utan „Buschi“ für Umweltschutz und Kinder stark. Im Juni 2013 starten John McGurk, regionaler Botschafter des Kinderhilfswerks terre des hommes, und der Verein „Sportler 4 a Children’s World e.V.“ eine zweijährige Benefizaktion in Deutschland und Brasilien. „Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2014 wollen wir mit mehreren Läufen in beiden Ländern Gelder für vernachlässigte Kinder in Brasilien sammeln und gleichzeitig ein Zeichen für den Umweltschutz setzen. Denn Kinder haben das Recht auf eine gesunde Umwelt“, so Initiator John McGurk. Und hier kommt Orang-Utan Buschi aus dem Zoo Osnabrück ins Spiel: Seine Artgenossen sind durch die Zerstörung seines Lebensraums, des Regenwaldes auf Sumatra und Borneo, vom Aussterben bedroht. Die Zerstörung des Regenwaldes greift auch in Südamerika immer weiter um sich und bedroht Pflanzen wie Tiere. Kugelgürteltiere, wie WM-Maskottchen Fuleco, leben zwar eher in Savannen und trockenen Waldgebieten, doch auch diese werden durch den Menschen zerstört. „Während Fuleco also in Südamerika für den Umweltschutz wirbt, macht sich bei uns Buschi dafür stark. Als Botschafter unserer Aktion wird er zwar nicht mitlaufen, aber Buschi hat uns extra ein Bild gemalt, dass wir zu den Läufen mitnehmen werden“, schmunzelt McGurk. Denn der 41jährige Buschi malt gerne. Sein Bild werde sogar mit nach Brasilien reisen und dort der vor Ort beteiligten Stiftung Cafu übergeben, berichtet McGurk.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 01.03.2013
NACHWUCHS BEI DEN MÄHNENSPRINGERN
Die Mähnenspringer-Anlage im Tiergarten Schönbrunn hat sich am Montag in eine richtige „Kinderstube“ verwandelt: Gleich drei Jungtiere, ein Weibchen und zwei Männchen, sind nach einer Tragzeit von rund 160 Tagen zur Welt gekommen. Bei dieser Tierart ist der Name Programm. „Die Kleinen sind bereits wenige Stunden nach der Geburt hervorragende und trittsichere Springer und folgen ihren Müttern auf Schritt und Tritt. Die guten Klettereigenschaften wurden ihnen gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn Mähnenspringer leben in den felsigen, schwer zugänglichen Gebieten Nordafrikas“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch das zweite wichtige Merkmal tragen die Mähnenspringer im Namen. Vor allem bei den Böcken sind Nacken, Halsunterseite, Brust und sogar die Vorderbeine mit einer auffälligen Mähne verziert. Aufgrund ihres Fleisches, ihrer Haare und Hörner wurden sie in ihrer Heimat gejagt und ihr Bestand ist in vielen Gebieten gefährdet. In Zoos werden sie jedoch häufig gezüchtet. Im Tiergarten Schönbrunn leben sie in einer Wohngemeinschaft mit den Berberaffen. Schratter: „Die Affen lieben es, auf den Mähnenspringern zu reiten und ihr Fell zu lausen. Auch die drei Jungtiere haben mit ihren aufgeweckten Mitbewohnern schon Bekanntschaft gemacht.“

Zoo Duisburg, 28.02.2013
Neues Zuchtpaar bei Madagaskar-Riesenratten
Sie sind zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu entdecken, aber eingefleischte Zoobesucher wissen sofort, wo sie suchen müssen: im Warmhaus der Kattas auf der Schauinsland-Reisen-Lemureninsel gleich gegenüber dem Haupteingang des Zoos. Dort sind Kattas und Schwarz-weiße Varis mit den skurrilen Madagaskar-Riesenratten vergesellschaftet. Auf Empfehlung der Zuchtbuch-Koordinatorin für diese bedrohte Tierart hat der Zoo Duisburg erst vor wenigen Tagen ein neues Zuchtpaar zusammenstellen können: das Männchen kam aus dem tschechischen Pilsen, das Weibchen aus dem englischen West Midland Park. Derzeit starten beide zarte Annäherungsversuche, um die neue Umgebung und sich besser kennenzulernen. Mit einem Gewicht von bis zu 1,4 kg sind die Riesenratten die größten Nagetiere auf der Insel Madagaskar. Ihre Ohren sind riesig. Die Nagetiere laufen gewöhnlich auf allen vier Pfoten, hüpfen aber auch häufig wie Kängurus auf ihren Hinterbeinen. Das Verbreitungsgebiet der stark im Bestand bedrohten Madagaskar-Ratten beschränkt sich auf ein winziges, kaum 1000 m² großes Areal in der schmalen Küstenzone des westlichen Trockenwaldes von Madagaskar. Hier leben die Ratten in der permanent mit Trockenlaub bedeckten Bodenschicht der verbliebenen Waldregionen. Ihr sehr kleines Verbreitungsgebiet steht unter ständigem Druck der wachsenden Bevölkerung, die Raubbau an den verbliebenen Waldgebieten betreibt, in denen die Ratten noch überleben. In Zoologischen Gärten werden Madagaskar-Ratten selten gehalten. Alle Tiere in Menschenobhut gehen auf den Zuchtstamm des Zoo Jersey zurück. Die Erstzucht in Deutschland gelang im Zoo Duisburg. Die Vergesellschaftung der Riesenratten mit den Kattas und den Schwarz-weißen Varis wird im Zoo Duisburg seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Die weitaus wendigeren Lemuren lassen sich nicht selten von ihren Kletterstämmen und –ästen herab, um sich die tierischen Hausgenossen aus nächster Nähe anzusehen. Das wiederum nehmen die Riesenratten völlig gelassen hin.

BioFrankfurt/ Opel Zoo Kronberg, 28.02.2013
BioFrankfurt lädt zum „Elefantentalk“ ins neugebaute Elefantenhaus im Opel-Zoo: „Bewundert, begehrt, bedroht – Elefanten unter Druck“
Kurz vor dem Einzug der Elefanten in das neu errichtete Elefantenhaus im Opel-Zoo Kronberg diskutieren am 7. März Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft über Elefantenschutz weltweit. Gastgeber des Abends ist das Netzwerk BioFrankfurt. Unter dem Titel „Bewundert, begehrt, bedroht – Elefanten unter Druck“ wird in Vortrag und Podiumsdiskussion dargestellt, welche Herausforderungen im Elefanten- und Naturschutz in Asien und Afrika zu meistern sind. Elefanten sind heute durch Lebensraumverlust und Wilderei massiv bedroht. Wenn wir Menschen unsere Naturvielfalt intensiv nutzen und gleichzeitig langfristig erhalten wollen, müssen vielseitige Interessen berücksichtigt werden. Dies verdeutlichen Fachleute aus Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft am Beispiel der Elefanten. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Jahresprogramm von BioFrankfurt. Wie brisant die Situation ist, schildert in einem Gastvortrag Alexander Moßbrucker, Leiter des Projekts „Mensch-Elefanten-Konfliktvermeidung“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Indonesien. Anschließend diskutieren im Podiumsgespräch „Elefanten unter Druck“: Dr. Thomas Kauffels, Opel-Zoo und Elephant Taxon Advisory Group des europäischen Zooverbandes (EAZA), Dr. Rolf Mack, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Roland Melisch, TRAFFIC International und WWF Deutschland, Alexander Moßbrucker, ZGF, Dr. Jörg-M. Rudolph, Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Zoo Frankfurt, 28.02.2013
40 Jahre Washingtoner Artenschutzübereinkommen: ein internationaler Erfolg für den Naturschutz
Seit 40 Jahren reguliert das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES den interna-tionalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten und trägt so zum Schutz von ca. 34.000 Arten bei. Auch Zoos unterstützen diesen Prozess maßgeblich, sei es durch Aufklärung oder durch gezielte und koordinierte Zuchtprogramme. Durch die Zusammen-arbeit mit dem Zoll kommt der Frankfurter Zoo aber auch häufig in unmittelbaren Kontakt mit illegal gehandelten Tieren. Am 3. März 1973 wurde das internationale Übereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) in Washington unterzeichnet und trat im Juli 1975 in Kraft. Der bereits 1976 von der Bundesrepublik und bis heute von insgesamt 177 Staaten ratifizierte Vertrag trägt Früchte: Der internationale Handel mit stark bedrohten Tierarten konnte weitgehend eingedämmt werden. Dem Zoll kommt bei der Sicherstellung illegal gehandelter Arten eine Schlüsselrolle zu. „Frankfurt ist eine bedeutende Drehscheibe für den illegalen Handel“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Ob scheinbar harmlose Souvenirs oder seltene Tiere und Pflanzen, die Zollbeamtinnen und -beamten kommen immer wieder Verstößen gegen das internationale Artenschutz-übereinkommen auf die Spur. Um geschützte Tierarten besser zu erkennen, steht dem Zoll ein vom Bundesumweltministerium entwickeltes Erkennungshandbuch zu Verfügung, das Niekisch maßgeblich überarbeitet hat. Vom Zoll beschlagnahmte Tiere werden oft in den Zoo Frankfurt gebracht. Hier werden die Tiere, die meist nicht artgerecht transportiert wurden, medizinisch betreut und aufgepäppelt.

Tierpark Hellabrunn München, 28.02.2013
Kunst im Zoo: Hellabrunn zeigt „Tiere in Bild und Skulptur“ von Betina Fichtl
Aug’ in Aug’ mit dem Tiger, dem Affen und dem Huhn. Aus stahlblauen Augen schaut uns durchdringend und weise der Tiger an. Doch wenn man einen Schritt zurücktritt, merkt man, dass er nicht real ist, sondern von der Wand einer Ausstellung hinunterblickt. Betina Fichtl hat ihn mit Acrylfarben auf einer Leinwand erschaffen. Im Artenschutzzentrum des Tierparks Hellabrunn sind ab Freitag, den 1. März, 25 Werke zu bestaunen. Betina Fichtl wurde 1970 in München geboren und machte zuerst eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Die dreifache Mutter beschäftigte sich stets mit Kunst, bildete sich regelmäßig in diversen Zeichenkursen weiter und eröffnete 2009 ihr eigenes Atelier. Doch Betina Fichtl wollte mehr und beschloss schließlich eine bildhauerische Ausbildung bei Christiane Demenat zu machen. Diese schloss sie mit großem Erfolg im Jahre 2011 ab. Ihre Leidenschaft ist die Kunst – und das sieht man. Mit viel Liebe zum Detail und leuchtenden Farben porträtiert Betina Fichtl Tiger, Affen, Vögel und andere Tiere und fängt den Charakter der Geschöpfe mit viel Geschick ein. Ihre Acryl-Bilder fesseln einen, der Blick in die Augen des Tieres erscheint dem Betrachter ganz real. Auch die bunten und strahlenden Farben berühren das Gemüt und lassen einen noch einmal ganz genau hinschauen. Mit jedem weiteren Blick auf Fichtls Werke fallen dem Besucher neue, kleine faszinierende Details auf. Ihre Skulpturen aus Holz schnitzt sie zum Großteil mit einer Kettensäge – und schafft es trotz des martialisch anmutenden Werkzeugs, ganz feine Züge herauszuarbeiten. Bei ihrer Skulptur „Huhn“ meint man sogar einzelne Federn erkennen zu können. Vom 1. März bis zum 5. Mai 2013 können Hellabrunn-Besucher die Ausstellung im Artenschutzzentrum täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr anschauen – ohne Zusatzkosten. Die Bilder und Skulpturen stehen auch zum Verkauf. Interessenten finden die Preise jeweils unter dem Ausstellungsstück. 10 Prozent des Verkaufserlöses im Rahmen dieser Ausstellung spendet Betina Fichtl für Hellabrunner Artenschutzprojekte.

Tiergarten Nürnberg, 28.02.2013
Nachwuchs bei den Schottischen Hochlandrindern im Tiergarten
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg kam am 5. Januar 2013 ein Schottisches Hochlandrind auf die Welt. Die Tierpfleger gaben dem weiblichen Jungtier entgegen der üblichen Vorgehensweise bei dieser Tierart einen Namen. Für die erste Tochter des aktuellen Zuchtpaars machten sie eine Ausnahme und nannten den Nachwuchs Hildegard. Die Elterntiere dieser direkt vom Auerochsen abstammenden Rinderrasse sind beide im Tiergarten Nürnberg geboren. Die Kuh kam im Juli 2002 zur Welt, der Bulle im Februar 2006. Auch der ältere Bruder von Hildegard, der im September 2001 geborene Jungbulle, befindet sich noch im Gehege. Schottische Hochlandrinder sind eine kälteunempfindliche Hausrindrasse, die sich mit sehr dichter rotbrauner Behaarung vor Nässe und Kälte schützt. Sie lebt im Tiergarten das ganze Jahr über im Freien. Im Winter genügt ihr ein luftiger Unterstand. Das Klima in einem Stall würden die Tiere gar nicht vertragen. Die Lebensweise der Hochlandrinder als stallunabhängige Weidetiere auch im rauen schottischen Hochland birgt einen Vorteil: Da die Tiere nur Naturfutter zu sich nehmen, sind alle Hochlandrinder des Tiergartens, die schon seit Generation hier leben, garantiert BSE-frei – ebenso wie ihre grasfressenden Verwandten in Schottland.

Wilhelma Stuttgart, 28.02.2013
Die Gestaltung des Außengeheges geht weiter: Knorrige Eichen zum Klettern für die Gorillas
Die Ende Januar im Forstrevier Sauhag bei Unterensingen geschlagenen Eichenstämme, die schon damals für das neue Gorilla-Außengehege ausgewählt wurden, sind heute mit einem Schwerlastkran an ihren neuen Stammplatz in der entstehenden Anlage für afrikanische Menschenaffen „eingeflogen“ worden: drei bis zu 15 Meter lange knorrige Stämme mitsamt einigen Aststümpfen und Zweigen, jeweils knapp zwei, drei und vier Tonnen schwer. Die Platzierung der Stämme war Maßarbeit im Zusammenspiel zwischen Kranführern, Helfern der Spezialfirma und Mitarbeitern der Wilhelma: Einer der Eichenkolosse liegt jetzt quer über dem Bachlauf wie eine Brücke, der zweite wurde aufrecht in einen zwei Meter tiefen Betonschacht versenkt, darin verkeilt und mit mineralischem Beton eingegossen, und ein dritter Stamm zwischen diesen beiden platziert. Die Stämme und ihre Lage müssen hohen statischen Anforderungen genügen, schließlich sollen sie später nicht nur als Zierde dienen. Vielmehr sollen die bis zu 270 Kilo schweren Gorillas sie aktiv nutzen können, darauf klettern, balancieren oder einfach sitzen. Die Eichenstämme kommen also dem Bewegungs- und Beschäftigungsbedürfnis der Tiere entgegen und runden das künftige Freiluftangebot aus Gras, Kräutern, Büschen, schattigen Bäumen, Bachläufen und Planschbecken ab. Obwohl bei den Gorillas, im Gegensatz zu den Bonobos im Nachbargehege, fast nur die Jungtiere echte Klettermaxen sind, so nutzen doch auch erwachsene Tiere erhöhte Sitzplätze gerne als Aussichtsplattformen. Und für diese Aufgabe kamen letztlich nur Eichen in Frage, da ihr Holz am stabilsten ist. Nicht als Klettergelegenheit zur Verfügung stehen dagegen die bereits in der Anlage wachsenden lebenden Eichen. Damit diese auch weiterhin überleben, werden sie durch Elektrozäune geschützt – sonst würden bald ihre Rinden und damit wichtige Versorgungsadern leiden. In Besitz nehmen können die Tiere ihre neuen Kletterbäume wohl frühestens im April, der genaue Zeitpunkt der Eröffnung ist noch offen, derzeit wird ein Termin noch vor Pfingsten angestrebt.

Weltvogelpark Walsrode, 28.02.2013
Osterüberraschung// Welli-Paradies// Lustige Cartoons// Machen Sie mit!
Ihre Kinder lieben es an Ostern bunte Ostereier zu suchen oder gehen gerne auf Schatzsuche? – Dann kommen Sie mit der ganzen Familie in den niedersächsischen Osterferien in den Weltvogelpark. Vom 16. März bis 02. April 2013 können Kinder auf große Osterschatzsuche gehen. Auf jedes Kind, das die ausgefüllte Schatzkarte abgibt, wartet eine tolle Osterüberraschung. Außerdem erhält jedes Kind (4-12 Jahre) in den niedersächsischen Osterferien pro einem vollzahlendem Erwachsenen freien Eintritt in den Weltvogelpark.// Freuen Sie sich auf unsere neuen gefiederten Bewohner – das Welli-Paradies eröffnet diese Saison direkt gegenüber der Uhu-Burg. Dort wartet ein großer, lustiger Schwarm unserer Wellensittiche (Melopsittacus undulatus) auf Sie. Treten Sie ein ins Welli-Paradies und seine Sie Landeplatz, Futterstation und Spielkamerad für unsere kleinen Freunde. Wussten Sie, dass der Wellensittich 1840 zum ersten Mal nach Europa gelangte. Aus der grünen Wildform züchtete man bald viele verschiedene Farbschläge.// Sie sind witzig und zeichnerisch talentiert? Das ist sehr gut, denn wir erwarten Ihre Kreativität. Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihren lustigsten Cartoon in dem sich natürlich alles rund um unsere gefiederten Freunde dreht. Die besten und lustigsten Cartoons werden prämiert und online veröffentlicht. Die Gewinner erwarten weitere tolle Möglichkeiten der Veröffentlichung der Comics. Schicken Sie uns den Cartoon einfach per E-Mail an info@weltvogelpark.de oder posten Sie auf unserer Facebookseite.

Aufgrund der Größe der gesamten Zoopresseschu sind einige der Pressemitteilungen gekürzt.

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