Wildpark Pforzheim

Der Wildpark in Pforzheim gehört zu den schönsten und ungewöhnlichsten Wildparks, die ich bisher kennen gelernt habe.
Großzügige Gehege und Zucht nordischer Huftiere in artgemäßen Sozialgruppen sind das Markenzeichen des Wildparks, der auf einer Anhöhe über der Stadt liegt und frei zugänglich ist. Nur die Parkgebühr muss entrichtet werden, aber diese ist geringer als beim Mundenhof.
Einst aus Privatinitiative entstanden, betreibt jetzt die Goldstadt Pforzheim den Wildpark und baute ihn seit den 1970er Jahren immer weiter aus.
Nach einigen Verirrungen mit ´exotischen´ Tieren wie Mähnenschafen, Flamingos und sogar tropischen Fischen ist jetzt die Verwirklichung eines neuen Konzeptes und der Umbau zu naturnaheren Anlagen in vollem Gange. Nur noch wenige Exoten treiben auf dem Wildparkgelände ihr Unwesen, beispielsweise Guanakos, Mähnenspringer und Kulane. Diverse Hirsche (Sika- und Axishirsch) erwartet man ja schon fast in Wildparks.
Als typische Wildparktiere sind (natürlich) Wildschweine und Rothirsche (bzw. Altai-Marale), sowie Damhirsche und kleine Raubtiere (Luchs, Marderhund, Wildkatze…) zu finden.
Auch ungewöhnlichere Wildparkbewohner wie Kulan oder Przewalskipferd werden in Pforzheim gehalten.
Bemerkenswert (und sehenswert) ist der Beutesimulator der Luchse. Etwas in der Art habe ich (bei Luchsen) noch nicht gesehen.

Für umfangreiche Informationen zu Themen des Naturschutzes und der Biologie ist gesorgt, Lehrpfade durchziehen das Gelände und das Flederhmaushaus und eine naturkundliche Bildungsstätte wurden aufgebaut.
Kinder können unter pädagogischer Anleitung Tiere und Pflanzen kennen lernen, eine Ausbildung als Junior-Ranger machen, oder werden durch Fütterrunden an die Tiere herangeführt.

Weitere Infos findet man hier (Stadt Pforzheim), hier (Förderverein) und hier (Zootierliste).

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