Zoopresseschau

Tierpark Bochum 15.05.2013
24.000 Blumenzwiebeln sorgen für Farbenpracht – BAUHAUS in Bochum-Hofstede unterstützt Tierpark
Ein Meer aus Farben erwartet derzeit die Besucher des Tierparks Bochum: Dank einer Spende des Fachcentrums Bochum-Hofstede erstrahlen 24.000 Blumen verschiedenster Sorten auf den Grasflächen und in den Anlagen des Tierparks. Mit seinen neu gestalteten Außenanlagen, den attraktiven Nordseewelten, dem Aquarien- und Terrarienhaus ist der Tierpark Bochum ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein. Jetzt lässt es sich auf den Wegen durch den Zoo noch schöner spazieren gehen. „Der Tierpark ist ein schöner Ort zur Erholung in Bochum. Deshalb unterstützen wir ihn gerne darin, für die Besucher noch attraktiver zu werden“, sagte der Geschäftsleiter des Fachcentrums Bochum-Hofstede Kai Waschik bei der Spendenübergabe. Die Besucher des Tierparks können nun durch ein buntes Meer bestehend aus fast 20 Blumensorten wandeln. „Wir freuen uns sehr über diese farbenprächtige Spende, es ist eine wunderbare, frühlingshafte Atmosphäre im Tierpark entstanden“, schwärmt Zoodirektor Ralf Slabik. Durch die Vielfalt der Arten und Sorten blüht nicht alles auf einmal – über viele Wochen werden nun Narzissen und Tulpen den Tierpark verschönern. Die beeindruckenden Kaiserkronen, der bis 1 m hohe Zierlauch, Aronstab und Ranunkeln blühen erst viel später. Unter den Blumensorten sind weiterhin Krokusse, Hasenglöckchen, Schneeglöckchen, Schneestolz, Winterlinge, Scilla und Scheinscilla, Kaiserkronen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, Waldhyazinthen, Blausternchen, Knotenblumen, Anemonen, und Schachbrettblumen zu bewundern.

Tierpark Hellabrunn München 15.05.2013
Vorhang auf für die neue Giraffensavanne – Nach nur einem Jahr Bauzeit eröffnet Hellabrunn seine 10.000 m² große afrikanische Giraffensavanne
Giraffenbulle Togo (22), seine Herzensdame Kabonga (19) und ihr jüngster Nachwuchs, der zwei Monate alte Sohn Naledi, genießen ihr neues Zuhause am Isar-Eingang in vollen Zügen. Kein Wunder: Sie leben nun, gemeinsam mit Erdmännchen und Stachelschweinen, in der 10.000 m² großen afrikanischen Giraffensavanne. Das neue Hellabrunn-Highlight wurde pünktlich zu den Pfingstferien feierlich eröffnet. Die Stadtsparkasse München hat den Neubau des Giraffenhauses mit 3 Mio. Euro unterstützt. “Die Giraffenfamilie in ihrem neuen, lichtdurchfluteten Haus zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Es war mir ein großes Anliegen, diesen würdevollen Tieren ein artgerechtes Zuhause zu geben“, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. „Der neue Stall ist fünfmal größer als der alte im Elefantenhaus. Auch für die Besucher ist der Kontakt zu den Giraffen nun einzigartig. Nur durch eine Glasscheibe getrennt, kommt man diesen majestätischen Tieren sehr nah.“ Seit dem Spatenstich am 9. Mai 2012 und dem Richtfest im vergangenen Dezember ist viel passiert: Das bis zu sieben Meter hohe Giraffenhaus auf einer Fläche von 770 m² bildet das Herzstück im neuen Afrika Hellabrunns. Der anmutige Bau besticht durch seine Hauptbestandteile Holz und Glas. Die Gestaltung hat das Architekturbüro dan pearlman aus Berlin übernommen, das bereits viel beachtete Architekturprojekte in Zoos weltweit umgesetzt hat. Zu den neuen Attraktionen innerhalb der Giraffensavanne gehört auch bald eine zweistöckige Besucherplattform. Diese eröffnet den Tierparkbesuchern ganz neue Perspektiven auf die beeindruckenden Tiere. Denn hier kann man den Giraffen auf Augenhöhe begegnen und genau beobachten, wie sie ihre langen, blauen Zungen geschickt beim Fressen einsetzen. Aber auch die inneren Werte des neuen Hauses sind beachtlich: Beispielsweise sind in der Bodenplatte – ähnlich einer Fußbodenheizung – Kunststoffrohre verlegt, durch die warmes Wasser fließt. Dies stellt die Beheizung des Gebäudes sicher. Das Vorgehege ist mit einer Eisfreihaltung ausgestattet, mit der die Tierpfleger im Winter Eis und Schnee im Vorgehege abtauen und die Giraffen an die frische Luft lassen können. Im Sommer gelangt über das Foliendach und die verglasten Fassaden viel Wärme in das Gebäude. Um die Wärme möglichst ohne Energieaufwand abführen zu können, gibt es automatisch öffnende Fassadenelemente. Feierlich eröffnet wurde die Giraffensavanne am 15. Mai durch Christine Strobl, 2. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem und Harald Strötgen, Aufsichtsratsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München. Dazu Strötgen: „Als langjähriger Partner des Tierparks Hellabrunn setzen wir uns gerne dafür ein, den Tierpark für die Tiere und die Besucher noch schöner zu machen. Nur artgerecht gehaltene Tiere fühlen sich wohl, und nur Tiere, die sich wohlfühlen, machen dem Besucher Freude.“ Christine Strobl freut sich ebenfalls über das moderne Bauprojekt: „Mit der Giraffensavanne ist es dem Münchner Tierpark gelungen, eine herausragende Attraktion für seine Besucher zu schaffen und den Weg zur stringenten Umsetzung des Geozoos wieder aufzunehmen. Das Hellabrunner Afrika ist wunderbar!“ Die neue Anlage bietet Platz für einen Giraffenbullen und bis zu vier weibliche Giraffen mit maximal vier Jungtieren. Zu den momentan in Hellabrunn lebenden drei Netzgiraffen Togo, Kabonga und Naledi wird sich schon bald mindestens eine weitere Giraffe gesellen. Zu den gerade eingezogenen Tierparkbewohnern gehören Isimo, Fela und Falouk. Die neugierigen Erdmännchen aus dem Opel-Zoo in Kronberg sind, genau wie die zwei zugezogenen Stachelschweine, in der Giraffensavanne zu sehen.

Zoo Hannover, 15.05.2013
Nachwuchs bei den Präriehunden in Yukon Bay – Mini-Buddler am Werk!
Sie sind klein, das Fell steht in alle Richtungen ab, die winzigen Nasen sind in Dauerbewegung, um alles Neue zu erschnüffeln. Mit den Mini-Pfoten buddeln sie entweder übereifrig im Sand oder klettern in jedes Loch und auf jeden Felsen. Der Nachwuchs bei den Präriehunden ist eifrig am Werk, das Gehege in Yukon Bay auf den Kopf zu stellen und die Familie auf Trab zu halten. Seit die fünf vor zwei Wochen zum ersten Mal ihr Nest im Bau unter Tage verlassen haben, werden sie täglich mutiger. Erst zeigte sich nur eine Nasenspitze, dann wagten sich die Kleinen höchstens ein paar Zentimeter aus dem Höhleneingang heraus, dann wurde das Wetter wieder kühl und die Kleinen zogen sich in warme Höhleninnere zurück. Aber jetzt gibt es kein Halten mehr und das Gehege ist fest in den Pfoten der Jungtiere. Präriehunde kommen gerade mal 15 Gramm schwer, nackt und blind tief unter der Erde im schützenden Bau zur Welt. Etwa sieben Wochen lang werden die Kleinen gesäugt, ab der 5.-6. Woche gehen sie auf Entdeckungstour. Inzwischen nagen die fünf an allem, was sie finden können, am liebsten an Grünzeug und Möhren. Bis zum Herbst werden sie schwer beschäftigt sein, sich ein Gewicht von mindestens 500 Gramm anzufuttern, um den Winter zu überstehen (dass es im Zoo immer Nahrung gibt und man sich nicht zwangsläufig eine Fettschicht zulegen muss, können sie ja nicht ahnen). Die Präriehunde leben in Yukon Bay in der Ausgrabungsstätte „Yukon Beringia“. Archäologen haben hier Knochen prähistorischer Tiere zutage gebracht (so die Geschichte, von der Yukon Bay erzählt). Ein Hinweisschild auf die versunkene Landbrücke „Beringia“ erklärt, wie prähistorische Tiere wie zum Beispiel das Mammut von Asien nach Nordamerika gelangt sind. Hier haben die Präriehunde die Grabungen übernommen. Wobei der Name Prärie“hund“ täuscht: Die kleinen Nager gehören zu den Hörnchen, nicht zu den Hunden. Aber wenn Gefahr droht, bellen sie.

Zoo Salzburg 15.05.2013
Auf die Plätze, fertig los! – Am Samstag, 25. Mai 2013, fällt der Startschuss zum 1. Salzburger Zoolauf!
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Mehr als 50 Freiwillige unterstützen das Organisationsteam bei der Durchführung des 1. Salzburger Zoolaufs. Die Sponsoren engagieren sich nicht nur finanziell, sondern stellen auch ein buntes Repertoire an Give-Aways für alle Teilnehmer des Zoolaufs zur Verfügung. Vorbei am tierischen Publikum – Von Südamerika nach Afrika und zurück nach Eurasien – der 1. Salzburger Zoolauf führt quer durchs ganze Zoogelände. Die vielen Läufer werden sicherlich neugierige Blicke von Tapir, Löwe, Bär und Co. auf sich ziehen und den einen oder anderen tierischen Bewohner von Hellbrunn dazu animieren, einen übermütigen Sprint „einzulegen“! – Der Countdown läuft – „Laufen für einen guten Zweck!“ ist das Motto des 1. Salzburger Zoolaufs. Der Reinerlös kommt je zur Hälfte den Kinder- und Jugendbetreuungsprojekten von Rainbows Salzburg sowie den Tier- und Artenschutzprogrammen des Salzburger Zoos zugute. Jeder Teilnehmer, ob jung oder alt, erlebt einen Lauf in einmaligem Ambiente und unterstützt auch zwei Salzburger Institutionen, die sich für das Allgemeinwohl engagieren. Jetzt noch einfach und schnell auf www.salzburg-zoolauf.at anmelden! Nennschluss ist am kommenden Montag, 20. Mai 2013, 24 Uhr. Nachnennungen werden bis Donnerstag, 23. Mai, an den Zookassen entgegen genommen. Bei Sport Eybl in der Alpenstraße ist am Freitag, 24. Mai, von 14 bis 18.30 Uhr ebenfalls eine Nachnennung möglich. Gleichzeitig werden an diesem Freitagnachmittag bei Eybl die Startnummer ausgegeben. Am Samstag, 25. Mai, kann man sich noch von 13.30 bis 15 Uhr im Zoo Salzburg für den Lauf anmelden und seine Startnummer abholen.

Zoo Krefeld 15.05.2013
ZOObiläumsgeschenk an Besucher im Krefelder Zoo – Freier Eintritt für alle 5,7 und 75 jährigen am Eröffnungstag
Der Krefelder Zoo feiert am 22. Mai seinen 75. Geburtstag. Als Geschenk für die treuen Besucher hat sich der Zoo etwas einfallen lassen, das mit der Jubiläumszahl in direktem Zusammenhang steht: So haben an diesem Tag alle Fünf-, Sieben- und 75-Jährigen freien Eintritt. Dazu muss nur ein Personalausweis oder Stammbuch als Nachweis an der Kasse vorgelegt werden. Am 22. Mai 1938 wurde auf dem Parkgelände in Krefeld-Bockum rund um das Grotenburg-Schlösschen ein Heimattierpark gegründet. Erster Direktor war der damalige Leiter des Naturwissenschaftlichen Museums, Heinrich Janßen, der den Park als Außenstelle des Museums mit lebenden Tieren ausstattete. Aus dem beschaulichen Tierpark ist 75 Jahre nach seiner Gründung ein international anerkannter Zoo mit etwa 1000 Tieren aus rund 200 verschiedenen Arten geworden. Höhepunkte sind der einzige Schmetterlings-Dschungel am Niederrhein und der erst 2012 eröffnete Gorilla-Garten, die seltenen Spitzmaulnashörner und der Großkatzenbestand mit Schneeleoparden, Sumatra-Tigern, Jaguaren und Geparden. Ameisenbären und Baumkängurus zählen ebenfalls zu den exotischen Tierarten, die man heute im Krefelde Zoo entdecken kann. Auch die kleinen Zoobesucher kommen auf ihre Kosten, zum Beispiel beim Entdecken der Geheimnisse des Forscherhauses oder auf den beiden Spielplätzen. Hundehalter dürfte freuen, dass auch die vierbeinigen Freunde gern gesehene Zoo-Gäste sind. Spannende Einblicke in die Tierwelt kann man zu jeder Tages- und zu jeder Jahreszeit bei Führungen und Veranstaltungen erleben. Kostenloses Parken gibt es gleich nebenan auf drei Parkplätzen. Alle wichtigen Informationen über Öffnungszeiten und Programm gibt es im Internet unter www.zookrefeld.de.

Zoo Basel 15.05.2013
Viele Schweinekinder im Zoo Basel
So viel Schwein hatte der Zoo Basel wohl noch selten: Bei den Minipigs, den Wildschweinen und den Stachelschweinen hat es Nachwuchs gegeben. Als wäre das nicht genug, wird stündlich mit jungen Meerschweinchen gerechnet. Besonders eilig mit Nachwuchs hatten es die Wildschweine. Sie sind erst im März in den Zolli gekommen, wo die Anlage eigens für sie aufgewertet wurde. Begonnen hat die Schweinerei am 6. April mit einem kleinen Stachelschweinmännchen. Rund 350 Gramm wog es bei der Geburt und seine Stacheln waren noch ganz weich. Zusammen mit sieben weiteren Stachelschweinen lebt es im Etoschahaus. Das Stachelschwein ist nur dem Namen nach ein Schwein. Es gehört zu den Nagetieren und ernährt sich vegetarisch von Knollen, Rinde, Wurzeln und Gemüse. Im Zolli werden die eigentlich nachtaktiven Tiere mit einem Klicker-Training an tagaktives Verhalten gewöhnt. So können sie besser kontrolliert und beschäftigt werden. Die Stachelschweine haben gelernt, dass das Klicken jeweils mit einem Leckerbissen verbunden ist und kommen dann gerne aus dem Versteck. Hungrige Mini-Schweinchen – Am 22. April wurden die Minipigs Jack (5) und Jill (5) Eltern. Ihre acht Ferkel (drei Männchen, fünf Weibchen) dürfen seit wenigen Tagen auch auf die Aussenanlage. Sieben der Ferkel sind schwarz, eines ist rosa mit schwarzen Tupfen. Jack und Jill sind erfahrene Eltern. Ein oder zweimal pro Jahr haben sie Nachwuchs. Zurzeit herrscht ein grosses Gedränge an den Zitzen von Mutter Jill. Besonders beliebt und entsprechend umkämpft sind die Plätze in der oberen Reihe des Gesäuges. Ihr Geburtsgewicht von um 300 Gramm haben die hungrigen Kleinen bereits mehr als verdoppelt. Minipigs sind Hausschweine und wegen ihrer Kleinwüchsigkeit bei privaten Haltern sehr beliebt. Neue Wildschweinrotte – Einen Tag nach den Minipigs gab es in der Wilschweinrotte Nachwuchs. Die drei einjährigen Wildschweine stammen aus den Tierparks Langenberg und Lange Erlen. Alle drei kamen am 21. März auf die neu eingerichtete Anlage und verstanden sich sofort sehr gut. Schnell fanden sie sich zu einer Rotte zusammen. Nach ein paar Tagen stellte sich heraus, dass das Weibchen aus den Langen Erlen trächtig war und am 23. April gebar sie Frischlinge, wie man junge Wildschweine nennt. Bereits 1932 wurden im Zoo Basel Wildschweine im Tierbestand verzeichnet. Seither sind über 350 Junge zur Welt gekommen. Freilebende Wildschweine sorgen in unseren Breitengraden vor allem für Negativschlagzeilen, da sie sich ihr Futter auch gerne auf Feldern suchen. Wegen der guten Ernährung werden die Weibchen bereits mit sechs bis neun Monaten trächtig. Der erste Wurf ist meist noch nicht so gross, später können es dann aber zweimal jährlich bis zu zehn Frischlinge sein. Der Wildschweinbestand war in der Nachkriegszeit klein. Die Veränderungen in der Landwirtschaft und der verstärkte Maisanbau haben die Populationen regelrecht explodieren lassen. Im Zoo Basel erwartet man noch mehr Schweine. Mehrere Meerschweinchen sind trächtig und es kann jederzeit Nachwuchs geben. Allerdings sind auch Meerschweinchen eigentlich keine echten Schweine. Wie die Stachelschweine gehören sie zu den Nagetieren.

Allwetterzoo Münster 15.05.2013
Überraschung bei den Orang-Utans im Allwetterzoo Münster: „Oma“ Nonja wurde Mutter!
Am Mittwoch, 8. Mai, trauten die Menschenaffen-Pfleger im Allwetterzoo bei Dienstbeginn ihren Augen nicht: Nonja, das 35 Jahre alte Orang-Utan-Weibchen, hielt ein Neugeborenes in den Armen! Eine Woche zuvor hatten die Pfleger Schwellungen im Scheidenbereich von Nonja festgestellt, ein Zeichen für eine mögliche Trächtigkeit. Allerdings glaubte im Zoo niemand, dass Nonja noch einmal ein Jungtier auf die Welt bringen würde. Zuletzt hatte sie vor 17 Jahren Nachwuchs. Ihre jüngste Tochter Mali – seit Jahren in einem britischen Zoo zu Hause – machte Nonja kürzlich erst zur „Oma“. Und Nonjas stets runder, fast tonnenförmiger Körper gab ohnehin keinen Hinweis: Das Orang-Utan-Weibchen sieht immer „schwanger“ aus! Mittlerweile hat Nonja sich von der Geburt erholt. Deshalb durfte sie inzwischen mit ihrem Nachwuchs zum Vater Pongo und den beiden Weibchen Mandi und Sari in die ZoORANGerie wechseln. Die ersten Tage nach der Geburt hatte sie in ihrer Schlafbox hinter den Kulissen verbracht.

Zoo Halle 14.05.2013
112. Zoogeburtstag am 23. Mai – Der Zoo jubelt! – Alle Kinder haben freien Zooeintritt!
Der Bergzoo Halle blickt auf 112 Jahre Zoogeschichte zurück. Am 23. Mal 1901 öffnete der Zoologische Garten Halle mit 196 Tieren in 94 Arten erstmals seine Tore. Einige der einmaligen Bergtiergehege stammen noch aus dieser Gründungszeit.Heute leben auf dem 9 Hektar großen Zoogelände 1.700 Tiere in 250 Tierarten in moderni-sierten oder neuen Anlagen. Seinen 112. Geburtstag am Donnerstag, 23. Mai 2013 möchte der Bergzoo mit den Hallenserinnen und Hallensern gemeinsam auf dem Reilsberg feiern und lädt deshalb zu einem kleinen Geburtstagsprogramm ein .Alle Kinder haben an diesem Tag freien Zooeintritt! In der Zeit von 10.00 bis 16:00 Uhr stehen die Mitarbeiterinnen der Umweltbildung am Haupteingang mit einem interessanten Aktions- und Informationsstand zur Verfügung. Dort können mutige Besucher u.a. in Tastboxen greifen und versuchen zu erraten, was dort „Tierisches“ enthalten ist.Jeweils um 10.00, 11.00, 14.00, 15.00 und um 16.00 Uhr erwarten die Zoolotsen am Haupteingang alle Interessierten zu kostenlosen Kurzführungen. Beim Mini-Zoobummel werden einige interessante Zootiere vorgestellt. Am Krokodilhaus kann in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr Tierbeschäftigungsfutter für die Schimpansen und für die Erdmännchen gepackt werden. Entdecken Sie den Zoo jetzt zu seiner schönsten Jahreszeit, wo dutzende Fliederbüsche den Reilsberg in ein weiß-violettes Fliederblütenparadies verwandeln! Die nächste Veranstaltung zum Zoogeburtstag ist das 50. Zoofest, am 01. und 02. Juni 2013 jeweils ab 10 Uhr, mit einem tollen Unterhaltungsprogramm für alle Altersgruppen.

Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) e.V. 14.05.2013
2012 war ein gutes Zoojahr!
Die Besuchsfrequenz von Zoos wird ganz wesentlich durch das Wetter bestimmt. 2012 ließen Ostern mit Schnee, Graupel- und Regenschauern, die in weiten Gebieten verregneten Pfingstfeiertage und der nur mäßig gute Sommer manchen Zoodirektor beinahe depressiv werden. Nicht jeden, denn dadurch dass die Ostsee während des Sommers nicht immer zum Bade lud, schalteten viele Urlauber einen Zootag ein, was dem Vogelpark Marlow, dem Tierpark Stralsund und dem Zoo Rostock Besucherrekorde bescherte, wobei in Rostock die Eröffnung des Darwineums ein Übriges tat, um Leute in den Zoo zu bringen. Allgemein wurden die Bedingungen für einen Zoobesuch im Herbst besser, und im Endergebnis fielen die Besucherzahlen der dem Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) angeschlossenen Zoos im Jahr 2012 zwar nicht ganz so hoch aus, wie im Rekordjahr 2011, als fast 45 Millionen gezählt wurden, aber trotz eines Rückgangs um 3.65 % gegenüber dem Vorjahr konnten die 62 Mitgliedzoos mit 43.3 Millionen Eintritten die zweithöchste Besuchsfrequenz der letzten zehn Jahre verbuchen. Im Vergleich zu 2010 bedeutete dies eine Zunahme um 5.4 %. Die 50 deutschen Mitgliedzoos verzeichneten, einschließlich der ihnen angeschlossenen gesondert gebührenpflichtigen Betriebsteile (Zoo-Aquarium Berlin, Wildgatter Chemnitz, Delphinarium Duisburg, Aquarium Erfurt und Tropen-Aquarium Hamburg), über 32.7 Millionen Eintritte. Zum Vergleich: die erste Fußball-Bundesliga brachte es in der Saison 2011/12 auf 13.8 Millionen Zuschauer. Die sechs Mitglieder in Österreich empfingen knapp 3.5 Millionen Besucher, und die vier in der Schweiz über 5.7 Millionen, wovon allerdings eine geschätzte Million auf den frei zugänglichen Teil des Tierparks Bern entfielen. Die beiden Mitgliedzoos außerhalb des deutschen Sprachraums, der Zoo in Tallinn und der Loro Parque auf Teneriffa, teilten sich in den Rest von 1.35 Millionen. Die 50 deutschen Mitgliedzoos verzeichneten, einschließlich der ihnen angeschlossenen gesondert gebührenpflichtigen Betriebsteile (Zoo-Aquarium Berlin, Wildgatter Chemnitz, Delphinarium Duisburg, Aquarium Erfurt und Tropen-Aquarium Hamburg), über 32.7 Millionen Eintritte. Zum Vergleich: die erste Fußball-Bundesliga brachte es in der Saison 2011/12 auf 13.8 Millionen Zuschauer. Die sechs Mitglieder in Österreich empfingen knapp 3.5 Millionen Besucher, und die vier in der Schweiz über 5.7 Millionen, wovon allerdings eine geschätzte Million auf den frei zugänglichen Teil des Tierparks Bern entfielen. Die beiden Mitgliedzoos außerhalb des deutschen Sprachraums, der Zoo in Tallinn und der Loro Parque auf Teneriffa, teilten sich in den Rest von 1.35 Millionen. Von 1999 bis 2003 hatten die Besucherzahlen der Mitgliedzoos in Deutschland zwischen 26 und 27 Millionen gelegen. 2004 stieg die Zahl auf über 28 Millionen, wozu die Wiedereröffnung des umgebauten Zoos am Meer in Bremerhaven wesentlich beitrug. Danach stiegen die Gesamtzahlen kontinuierlich, namentlich als Folge der Gesamterneuerung der Zoos in Gelsenkirchen, Hannover und Leipzig, die massive Zuwächse verzeichnen konnten, sowie der Eröffnung des Tropenaquariums Hagenbeck im Jahr 2007. Wenn man für die übrigen Zoos die Vierjahresperioden 1999-2002 und 2009-2012 vergleicht, so durfte sich der Tierpark Nordhorn über das stärkste Besucherwachstum freuen: der Familienzoo an der niederländischen Grenze konnte in der zweiten Periode mehr als doppelt so viele Gäste begrüßen, wie zehn Jahre zuvor. Ebenfalls überdurchschnittlich gewachsen sind die Besucherzahlen der Zoos von Köln, Osnabrück, Aachen, Dresden, Heidelberg und des Delphinariums im Zoo Duisburg. Noch besser als in Deutschland, wo die Besucherzahlen im Mittel um jährlich 2.3 % stiegen, war das Wachstum des Zoobesuchs in Österreich mit durchschnittlich 3.7 und in der Schweiz mit durchschnittlich 4.5 % pro Jahr. Entgegen den Prophezeiungen von Tierrechtlern und selbsternannten Zooexperten, die periodisch behaupten, die Ära der Zoos sei abgelaufen, wenn mal wetterbedingt ein paar Besucher weniger kommen, beweist der langfristige Trend, dass die Beliebtheit der Zoos bei der Bevölkerung ungebrochen ist, die Zoos nach wie vor zu den wichtigsten Kultur- und Freizeiteinrichtungen im deutschsprachigen Raum zählen und sie ihre Aufgaben, etwa im Bereich der Umweltbildung, stärker wahrnehmen können, als je zuvor.

Tiergarten Schönbrunn Wien 14.05.2013 14.05.2013
NACHWUCHS IM SCHÖNBRUNNER WOLFSRUDEL
Ganz zaghaft tapsen die jüngsten Bewohner im Tiergarten Schönbrunn aus ihrem unterirdischen Bau: Am 27. April sind bei den Arktischen Wölfen Jungtiere zur Welt gekommen. Nun verlassen sie bereits für kurze Ausflüge immer wieder den schützenden Bau. „Mutter Inja zieht ihren Nachwuchs wie im Freiland in einer Erdhöhle auf, in die wir keinen Einblick haben. Bis jetzt haben wir fünf Jungtiere außerhalb des Baus gesehen. Ob alle durchkommen, wird sich aber erst zeigen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Wolfswelpen haben ihre Augen die ersten zwei Wochen geschlossen und sind zunächst völlig hilflos. Nun packt die Kleinen langsam die Neugierde. Dennoch braucht man noch sehr viel Geduld, um die Jungtiere an der Seite ihrer vorsichtigen Mutter zu sehen. Im Vergleich zu den erwachsenen Tieren ist ihr Fell noch braun gefärbt. Schratter: „Arktische Wölfe haben ein weißes Fell, das bei uns im Gehege sehr auffällig wirkt. In ihrer Heimat, den nördlichen Regionen Nordamerikas, Grönlands und in der Arktis, sind sie in der verschneiten Landschaft aber sehr gut getarnt und für Beutetiere fast unsichtbar.“ Im Herbst 2010 sind drei Arktische Wölfe in das ehemalige Gehege der Timberwölfe in Schönbrunn eingezogen. Das Weibchen Inja und das ranghöhere Männchen Ide haben bereits 2012 für Nachwuchs gesorgt. Wolfsbabys werden nach einer Tragzeit von etwa zwei Monaten geboren und rund drei Monate gesäugt. Nach und nach fangen sie an, Fleisch zu fressen. In Europa hat der Aberglaube vom blutrünstigen Wolf zur großflächigen Ausrottung geführt. Der Arktische Wolf ist in seinem Bestand lokal bedroht. Gezielte Schutzbemühungen helfen das Überleben dieser Wolfsart zu sichern.

Zoo Hannover 13.05.2013
T5 und Crafter im Zebra-Look· – Robuste Arbeitstiere sind hoch willkommen
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat dem Erlebnis-Zoo Hannover heute zwei neue Fahrzeuge übergeben. Die beiden Fahrzeuge im Zebra-Look werden den Zoo künftig mobil halten. Damit bestätigt der in Hannover ansässige Hersteller von leichten Nutzfahrzeugen im zehnten Jahr der Zusammenarbeit seine Partnerschaft mit dem Erlebnis-Zoo. Die neuen „Arbeitstiere“ im Zoo sind groß, sehr kräftig, dabei elegant und wendig. Eine ganze schön große Klappe haben sie auch, da passt ordentlich was rein. Viel mehr als in einen Pelikanschnabel – und der fasst immerhin 13 Liter Wasser. Viel mehr als in einen Elefanten, der über 200 Kilo am Tag in sich hineinfrisst. Sie sind noch länger als der Hals von Giraffenbulle Schorse, belastbarer als die gesamte Lamaherde und schwerer als Nashornbulle Kifaru. Und ihr auffälliges Streifenmuster macht jedem Zebra Konkurrenz. Neidisch ist dennoch keines der Tiere – im Gegenteil: Das Zooteam jubelt über die beiden neuen „Arbeitstiere“ im Zoo! Unter den wachsamen Augen von Steppenadler Tarun übergab Dr. Stefan Pfeiffer einen T5 Kastenwagen und einen Crafter 35 Kastenwagen an Zoodirektor Frank Werner. Beide Fahrzeuge sind wie die Vorgängermodelle im typischen Zebralook gehalten und mit dem Schriftzug „Arbeitstier“ gekennzeichnet. Sie sorgen nicht nur im, sondern auch außerhalb des Zoos stets für Aufmerksamkeit. „Wir freuen uns, den Zoo Hannover erneut mit unseren Arbeitstieren zu unterstützen – die langjährige Partnerschaft als Automobilpartner hat sich beiderseits bewährt. Seit 2003 arbeiten wir gut zusammen, “ erklärte Dr. Stefan Pfeiffer von Volkswagen Nutzfahrzeuge bei der Übergabe. „Der Zoo bereichert mit seiner immer größer werdenden Erlebniswelt die Landeshauptstadt mit ihrer Attraktivität in puncto Lebensqualität und Freizeitvergnügen unglaublich. Unsere Fahrzeuge sind am richtigen Ort gut eingesetzt.“ Das konnten die Elefanten sofort bestätigen, als ihnen mit dem neuen Kastenwagen eine große Ladung Leckereien in den Dschungelpalast gebracht wurde, die Dr. Stefan Pfeiffer und Frank Werner an die Rüsselbande verteilten. „Die robusten Nutzfahrzeuge sind für uns eine unerlässliche Unterstützung bei der täglichen Futterversorgung oder beim Tiertransport,“ so Zoochef Werner, „und sie sehen mit ihrem Zebralook zudem noch tierisch toll aus!“ Der T5 und der Crafter werden nun Zoo-Mitarbeiter und Futter sowie natürlich auch Tiere sicher und bequem von Ort zu Ort bringen. Aber auch neben diesen Fahrzeugen wird im Erlebnis-Zoo nur Volkswagen gefahren. Seit 2009 ist Volkswagen Nutzfahrzeuge offizieller Automobilpartner des Erlebnis-Zoo Hannover.

Opel Zoo Kronberg 13.05.2013
Im Rahmen der Aktionswoche von BioFrankfurt – Führungen und ‚Aktionstage für Schüler‘ im Opel-Zoo
Wie schon im letzten Jahr, bietet „BioFrankfurt – Das Netzwerk für Biodiversität“ auch 2013 mit seinen Mitgliedern eine Aktions- und Erlebniswoche an. Vom 17. bis 26.5. finden zahlreiche Veranstaltungen unter dem Motto „Biologische Vielfalt erleben!“ im Rhein-Main-Gebiet statt. Auch im Kronberger Opel-Zoo wird unter diesem Motto ein interessantes Programm angeboten. Am Samstag, 18. Mai, um 15 Uhr beantwortet Zooinspektor Jörg Beckmann bei seiner Führung „Tier trifft Baum“ die Fragen „Wie Mensch, Tier und Baum vernetzt sind, was Tierhaltung mit der Rosskastanie zu tun hat, weshalb der Dorfbaum eine Linde ist und vieles mehr. Die Führung ist kostenfrei, so dass nur der Zooeintritt anfällt. Treffpunkt ist am Haupteingang, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Vom 22. bis 24. Mai gibt es dann täglich zwischen und 9 und 15 Uhr verschiedene Mitmachstationen auf dem Zoogelände, an denen man die vielseitigen Facetten der Biodiversität hautnah erfahren kann – ein spannendes Erlebnis und interessantes Angebot, das sich an Schulklassen, aber auch an die Einzelbesucher richtet. Die Schüler erhalten einen Stempelpass und gehen auf Erkundungstour durch den Zoo: Endstation Ozean, Streicheleinheiten, Die Fledermaus – Meister der Orientierung, Über den Wolken, Alle meine Entchen, Tierisch schnell, Was wären wir ohne Bienen, Zeig mir deine Zähne, Ach du Schreck und Die Vielfalt der Äpfel heißen die Stationen und bieten alle tolle Mitmachprogramme, bei denen die Schüler sich spielerisch dem Thema Biodiversität nähern. Betreut werden die Infostände und interaktiven Stationen von der Zoopädagogik des Opel-Zoos in bewährter Zusammenarbeit mit Studenten und Mitarbeitern der Didaktik der Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Auch bei diesen Aktionstagen fällt nur der normale Zooeintritt an.

Zoo Heidelberg 13.05.2013
Ausstellung im Zoo Heidelberg: „Faszination Natur“ – NABU Gruppe Heidelberg & Naturfotografen for Nature zeigen ihre schönsten Fotos
Ab dem 18. Mai 2013 präsentieren die NABU-Gruppe Heidelberg und die„Naturfotografen for Nature“ im Zoo Heidelberg ihre schönsten Fotos. Die Ausstellung „Faszination Natur“ mit über 30 großformatigen Bildern ist in der Scheune des Zoos bis Ende August 2013 zu sehen.Die Naturfotografen for Nature sind eine Gruppe von Fotografen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, der Natur etwas zurückzugeben – in Form von ausdrucksstarken Fotos, Spendenaktionen für Naturschutzprojekte und der Herausgabe eines eigenen Magazins. „Wenn wir unsere Fotos in der freien Natur machen, bekommen wir Eindrücke geschenkt, die uns begeistern, erfreuen und oft sehr glücklich machen“, heißt es in ihrer Selbstdarstellung. Von der Begeisterung der Fotografen und der Schönheit der Natur- und Tieraufnahmen können Zoobesucher sich selbst überzeugen. Die stimmungsvollen Fotos wecken den Wunsch, das Leben in seiner Einzigartigkeit zu schützen und zu bewahren. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 18. Mai um 14.30 Uhr in der Scheune des Zoos statt. Die NABU-Gruppe Heidelberg und die Naturfotografen for Nature stellen sich bei der Gelegenheit mit zwei regionalen Projekten zum Feldhamster- und Wanderfalkenschutz näher vor.

Tiergarten Nürnberg 13.05.2013
Mediterraneum wird mit „Biber“ ausgezeichnet
Das im Sommer 2010 eröffnete Mediterraneum im Tiergarten der Stadt Nürnberg wurde am 11. Mai 2013 mit dem „Biber“ des Berufsverbands der Zootierpfleger e.V. (BdZ) ausgezeichnet. Der „Biber“ ist nach BdZAngaben ein Preis, „der für herausragende Tieranlagen im deutschsprachigen Raum vergeben wird, die durch moderne Tierhaltung, interessante Konzepte, innovative Ideen sowie eine kompetente Umsetzung selbiger überzeugen. Die Anlagen werden nach artgerechter Gehegegestaltung, nach tierpflegerischer Funktionalität sowie nach Präsentation und Umfeld der Anlage bewertet.“ Dies ist auch der Grund, weshalb man sich für den „Biber“ als Symboltier des Preises entschieden habe. Der Großnager gilt als Tier, das seine Umwelt durch bauliche Maßnahmen ständig neu gestaltet, dadurch weitere Lebensräume schafft und somit alles zum Positiven verändert. Der BdZ wurde vor 20 Jahren im Frankfurter Zoo gegründet und vertritt heute knapp 1 200 Zootierpflegerinnen und -pfleger. Michael Rolfs, Medienreferent des BdZ, überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines Festakts an den stellvertretenden Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau, den stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V., Dr. Lorenzo von Fersen, Monika Prell, zuständig für Tierpatenschaften im Tiergarten Nürnberg und an Zootierpfleger. Das Mediterraneum ist eine Gemeinschaftsanlage für Kleintiere wie Ziesel, Schildkröten, Perleidechsen, Schleichen und Steinhühner. Die im August 2010 eröffnete Anlage direkt gegenüber dem Manatihaus ist ein idealer Standort für Reptilien und andere wärmeliebende Kleintiere. Das Gehege hat eine Fläche von 265 Quadratmetern. Die ehemalige Magotanlage, auch Affenberg genannt, wurde mit finanzieller Unterstützung in Höhe von 200 000 Euro durch die Tierpaten und den Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. umgebaut. Beide haben durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung die Grundlage für die Umgestaltung des Affenberges zum Mediterraneum gelegt.
(siehe auch hier)

Freunde Hauptstadtzoos 13.05.2013
Besucherservice Hauptstadtzoos für Senioren – Abholen zum tierischen Bummel im Zoo und im Tierpark
Die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. bietet auch in diesem Jahr einen ehrenamtlichen Besucherservice für Senioren an. Die Hauptstadtzoos – Tierpark und Zoo – sind vor allem für ältere Menschen oft soziale Treffpunkte, Orte der Begegnung und des Kennenlernens. Diese Kontakte sind bei älteren Menschen oft von einem Tag zum anderen unterbrochen. Gerade in einer Großstadt wie Berlin ist dann die Gefahr der Vereinsamung groß. Die Freunde der Hauptstadtzoos möchten mit der Aktion „Patenschaft zum tierischen Bummel“ diesen Menschen einen Besuch im Berliner Tierpark oder im Zoo ermöglichen. Zum ehrenamtlichen Besucherservice gehören der Abhol- und Bringedienst, bei dem die älteren Menschen mit Fahrzeugen von zu Hause abgeholt werden, sowie die Begleitung bei einem Rundgang durch den Tierpark oder Zoo. Der Service ist kostenfrei; lediglich der Eintritt in den Zoo bzw. Tierpark ist notwendig.

Zoologischer Garten Magdeburg, 11.05.2013
Größter Spatenstich Magdeburgs: 120 Spaten für die neue Affenvilla
Wie viele Menschen lassen sich für den ersten Spatenstich des Bauprojektes Schimpansenanlage über das Internet mobilisieren? Zoodirektor Dr. Kai Perret staunte an der Baustelle der Schimpansenanlage: zirka 120 engagierte „Buddler“, mit großer, kleiner Schaufel oder Spaten ausgestattet, führten auf sein Kommando gemeinsam den größten Spatenstich Magdeburgs durch. Auf dem gemeinsamen Erinnerungsfoto streckten die „Bauhelfer“ symbolisch ihre Werkzeuge gen Himmel. „Mit diesem Spatenstich haben wir bewusst den neuen Kommunikationsweg via Facebock getestet und sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, freut sich der Zoodirektor. Das Schimpansenhaus hat eine Fläche von 1100 Quadratmeter und die Außenanlage mit Sommer- und Wintergehege ist 1500 Quadratmeter groß. Dieses Bauvorhaben inklusive Wassergraben und Flamingoanlage kostet ca. 3,1 Millionen Euro und soll im Sommer 2014 fertig gestellt werden.

Tiergarten Nürnberg, 10.05.2013
Auswilderung einer Schlingnatter im Tiergarten
Kaum jemand bekommt die in Deutschland weit verbreitete, aber nicht häufige Schlingnatter (Coronella austriaca) je zu Gesicht. Das Reptil des Jahres 2013 ist scheu und gehört – wie alle europäischen Reptilienarten – zu den gefährdeten und streng geschützten Tierarten. Dr. med. vet. Fritz Karbe, Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere und Reptilienexperte, überwinterte eine junge Schlingnatter, die im vergangenen Spätherbst in einem Keller gefunden worden war. Das Jungtier wurde am Freitag, 10. Mai 2013, im Tiergarten der Stadt Nürnberg ausgesetzt. Das kleine und völlig harmlose Reptil ist eine der wenigen europäischen „Würgeschlangen“, zu deren Nahrung vor allem Eidechsen, aber auch andere Reptilien und Kleinsäuger zählen. Der „unscheinbare Würger“ führt eine versteckte Lebensweise und ist daher nur selten in der Natur zu beobachten. Im Tiergarten Nürnberg wurde zuletzt 2008 ein freilebendes Exemplar in der Sanddüne bei der Giraffenanlage gesichtet. Auf den ersten Blick könnte es bei der ungiftigen Art zu Verwechslungen mit der ähnlichen und wesentlich bekannteren, giftigen Kreuzotter kommen. So werden Schlingnattern aus Unkenntnis vertrieben oder verbotenerweise sogar getötet. Schlingnattern werden bis zu 80 Zentimeter lang, nur sehr selten etwas länger. Das im Tiergarten Nürnberg ausgewilderte Jungtier misst knapp 30 Zentimeter. Die Funde von Schlingnattern auch im Stadtgebiet einerseits und der generelle Rückgang andererseits zeigen die zunehmende Bedeutung der Stadtgebiete für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Das Bündnis für Biodiversität hat im Rahmen Abenteuer StadtNatur vom 05. bis 09. Juni ein vielfältiges Programm zu diesen Themen zusammengestellt.

Zoo Leipzig, 09.05.2013
Erfolgreiche interkontinentale Zusammenarbeit: Vier Lippenbären aus Indien importiert
Der Zoo Leipzig hat heute vier Lippenbären aus Indien importiert. Die in indischen Zoos geborenen zwei- bis vierjährigen Tiere sind nach dem interkontinentalen Transport wohlbehalten in Leipzig eingetroffen und werden die nächsten Wochen in der Quarantäne verbringen. Sie sind für die Besucher zunächst nicht zu sehen. Zwei von ihnen werden im Anschluss im Zoo Leipzig verbleiben und in der Lippenbärenschlucht leben, während die anderen beiden Bären an einen europäischen Zoo abgegeben werden. Mit der Einfuhr der Lippenbären ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart gelungen. Sie sind Bestandteil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und vergrößern die genetische Variabilität des europäischen Bestandes. Ziel ist es, auf beiden Kontinenten die Artenschutzprogramme so zu managen, dass eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation erreicht wird. Möglich wurde die interkontinentale Zusammenarbeit für den Artenschutz auf der Grundlage der im Dezember unterzeichneten Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist. Die Vereinbarung gilt als erste ihrer Art zwischen einem europäischen Zoo und der indischen Regierung. Seit dem Abschluss der Vereinbarung ist das Dokument, das dem Artenschutz und dem interkontinen-talen Wissenstransfer dienen soll, bereits intensiv mit Leben gefüllt worden. Ein erster Expertenbesuch von Leipziger Seite in Indien hat bereits dafür gesorgt, Erfahrung und Wissen zur Tierhaltung und zum Tiermanagement in die indischen Zoos zu transportieren. Zeitgleich mit den Lippenbären sind jetzt zudem zwei Zoomitarbeiter nach Deutschland gekommen, um sich hier in Schulungen und Workshops mit Kollegen auszutauschen und neue Aspekte für die tägliche Arbeit mitzunehmen. „Uns ist es extrem wichtig, Kooperationen nicht nur auf dem Papier zu vereinbaren, sondern sie mit Leben zu füllen. Dies ist uns bislang sehr gut gelungen, so dass wir uns darauf freuen, uns auch in der Zukunft gemeinsam mit den indischen Zoos für den Artenschutz zu engagieren und Fortschritte zu erreichen “, erklärt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forciert und die Zusammenarbeit der internationalen Zoogemeinschaft mit asiatischen Zoos intensiviert.

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