Zoopresseschau

Tierpark Hellabrunn München 12.06.2013
Seltenes Silbergibbon-Baby avanciert zum kleinen Publikumsliebling in Hellabrunn
Bei der stark bedrohten Affenart, die es in Deutschland nur im Münchner Tierpark zu sehen gibt, begeistert das kleinste Familienmitglied mit übermütigen Akrobatikdemonstrationen. Der jüngste, knapp zehn Monate alte Münchner Silbergibbon-Nachwuchs zählt ganz klar zu den Stars von Hellabrunn. Als der Münchner Tierpark, der die stark gefährdete Tierart als einziger Zoo in Deutschland zeigt, das Kleine vergangenen September im Alter von drei Wochen vorstellte, suchte es noch Schutz bei Mama. Nur ab und zu gab es einen Blick auf den zierlichen Kopf und die großen Kulleraugen frei. Das ist nun anders: Übermütig turnt Hellabrunns Mini-Silbergibbon auf der Außenanlage herum. Und gerade weil das noch nicht so einwandfrei klappt wie bei den Geschwistern und Eltern, ist es für alle Zuschauer ein besonderer Genuss, dem Nachwuchs-Turner beim Training zuzusehen. Endlich steht auch fest, ob das Kleine weiblich oder männlich ist. Das entscheidende Indiz hatte es vor den Tierpflegern lange Zeit gut versteckt. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem lüftet nun das Geheimnis: „Es ist ein Mädchen, das den schönen Namen Mia trägt! Die Hellabrunner Silbergibbon-Familie besteht momentan aus Mutter, Vater und drei Töchtern. Es macht uns stolz, dass wir der einzige deutsche Zoo sind, der diese stark bedrohte Primatenart zeigt, und noch dazu eine so große und harmonische Familie haben.“ Das jüngste Silbergibbon-Baby kam am 19.8.2012 nach einer Tragzeit von sieben Monaten zur Welt. Mittlerweile turnt das quicklebendige Affenmädchen begeistert mit Mutter Pangrango (16 Jahre), Silbergibbon-Papa Peter (24) und den beiden Schwestern Isabell (5) und Kim (2) durchs Hellabrunner Außengehege. Menschentrauben vorm Gehege sind keine Seltenheit. Die kleine Mia, die noch einen Paten sucht, weiß, wie sie auf sich aufmerksam machen kann! Wenn sie und die anderen sich von Seil zu Seil schwingen, halten die Zuschauer die Luft an, so spektakulär ist der Moment, in dem die Affen in der Luft schweben! Die Besonderheit von Silbergibbons sind ihre Arme, die zweieinhalbmal so lang werden können wie der Rumpf. Ihre Arme und die sogenannte Schwinghangel-Technik erlauben es ihnen, mit traumhafter Sicherheit Entfernungen im Geäst von bis zu zehn Metern zu überwinden. Silbergibbons leben in freier Wildbahn nur auf der indonesischen Insel Java. Sie gehören zu den bedrohtesten Primaten und werden als stark gefährdete Tierart auf der Roten Liste des IUCN (International Union for Conservation of Nature) geführt. Ihre Zahl wird auf unter 2.000 weltweit geschätzt. Charakteristisch für die Silbergibbons ist auch, wie für alle Gibbon-Arten, ihr recht lautstarker Gesang, der zur Markierung ihres Territoriums dient. Hat sich ein Silbergibbon-Paar einmal gefunden, bleibt es ein Leben lang zusammen und lebt monogam in einer Familiengruppe mit den noch nicht geschlechtsreifen Nachkommen. Vorbildlich zeigen sich Peter und Pangrango, wenn es um die „Kinderbetreuung“ geht. Beide Elternteile kümmern sich gleichberechtigt um den Nachwuchs. Silbergibbons sind vorwiegend Vegetarier und fressen vor allem Obst, Gemüse, Salat oder Laubwerk. Auch Hellabrunns Mini-Silbergibbon Mia ernährt sich bereits wie die Großen.

Zoo Basel 12.06.2013
Stoßzahn bei Elefantenbulle erfolgreich operiert
Der Afrikanische Elefantenbulle „Yoga“ (17) ist am 28. Mai 2013 erfolgreich am rechten Stoßzahn operiert worden. Er hatte sich den Zahn vor einigen Jahren abgebrochen. Für den rund dreistündigen Eingriff und die Narkose des 4,6 Tonnen schweren Tieres wurde ein Spezialistenteam von 24 Personen aufgeboten. Bei der Operation kam ein Tragnetz zum Einsatz, das in Zusammenarbeit mit dem Großtier-Rettungsdienst CH/FL entwickelt worden war. Die Zahninstrumente hatten Zolli-Handwerker eigens geschmiedet.

Zoo Basel 12.06.2013
Die Reise der Okapis
Der Zoo Basel hat mit Ann (5) und Imba (6) zwei Okapis bekommen. Sie stammen aus dem Zoo Dallas, USA. Ihr Transport in die Schweiz war lang und aufwändig und stellte eine grosse logistische Herausforderung dar. Als die beiden Tiere am 27. Mai wohlbehalten im Zoo Basel aus ihren Kisten liefen, war die Erleichterung bei allen Beteiligten gross.

Tierpark Berlin 11.06.2013
Erstmals Nachwuchs bei den bedrohten Dianameerkatzen im Tierpark Berlin
Am 9.5.2013 wurde erstmals eine Dianameerkatze (Cercopithecus diana) im Tierpark Berlin geboren. Die Elterntiere erhielt der Tierpark im Sommer 2012. Die Mutter „Hera“ (geb. 4.7.2005) stammt aus Port Lympne in England, der Vater „Solar“ (geb. 5.5.2006) aus der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Manchmal sind Affenmütter bei der Geburt ihres ersten Jungtieres noch so unerfahren, dass eine natürliche Aufzucht nicht gelingt. So war es auch bei „Hera“. Sie kümmerte sich zwar um ihre kleine Tochter „Xena“, ließ sie aber nicht trinken und legte sie immer wieder ab. Um das Leben der kleinen Meerkatze nicht zu gefährden, musste sie zur Handaufzucht abgenommen werden. Die Dianameerkatze hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in den Regenwäldern Westafrikas. Es erstreckt sich von der SO-Küste Guineas bis zum Sassandra-Fluß an der Elfenbeinküste. Charakteristisch für diese farbenprächtige Affenart sind der kurze weiße Bart, das gelbweiße Diadem sowie die rotbraunen Schenkelinnenseiten. Sie wird von der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) in der Roten Liste der bedrohten Arten als „vulnerable“ eingestuft. Das bedeutet, dass die Population in den letzten 10 Jahren um 30–50 % geschrumpft ist. Hauptbedrohungsfaktoren sind die Regenwaldabholzung und die Wilderei. Für die Dianameerkatze existieren ein internationales Zuchtbuch und ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), welche vom Zoo Edinburgh geführt werden. Weltweit werden nur ca. 120 Dianamerkatzen in Zoologischen Gärten gehalten. Flaschenkind „Xena“ kann ab sofort für unsere Besucher sichtbar in einem Käfig in der Futterküche des Affenhauses beim Spielen beobachtet werden. Der Tierpark Berlin freut sich sehr, mit der Geburt von „Xena“ einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser wunderschönen Meerkatze leisten zu können.

Serengeti Park Hodenhagen 11.06.2013
Sky du Mont tauft Makena!
Alles begann mit einem Foto: Sky du Mont verliebte sich sofort in Nashörnchen Makena und taufte heute das 3 Monate alte Nashorn. Dabei zeigte Makena sich bei strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite und der in Argentinien geborene Schauspieler erlag ihrem Charme. Lediglich die Taufflüssigkeit ließ sie kurz innehalten in ihrem Tollen.

Tierpark Bochum 11.06.2013
Auf Wiedersehen Pedro, willkommen Mara und Lilly – Bochumer Tierpark freut sich über 2 neue Eseldamen
Seit dieser Woche schallt ein lautes „Ia-Ia“ durch den Bochumer Tierpark, denn zwei neuen Eseldamen verkünden lautstark ihre Ankunft. Der Eselhengst „Pedro“ hatte sich nach 12 Jahren aus dem Tierpark verabschiedet und sich bereits in seiner neuen Heimat auf einer großen grünen Weide in Essen eingelebt. Die beiden neuen Eselstuten „Mara“ und „Lilly“ haben hingegen den Weg aus dem Brückenkopf Zoo in Jülich nach Bochum gefunden und erkunden hier ihre neue Koppel. Jens Stirnberg, Abteilungsleiter der Zoologie, erläutert den Tausch der Esel: „Natürlich ist es uns schwer gefallen, Pedro nach so langer Zeit abzugeben, aber ich denke, er genießt dort seinen wohlverdienten Ruhestand.“ Weiter erklärt Stirnberg: „Pedro war hier ja auch schon länger der einzige seiner Art, das wollten wir ändern. Daher haben wir nun gleich zwei Esel bekommen, die sich bereits lange kennen und gut verstehen.“Auch das Team der Zooschule freut sich über den Neuzugang, denn die Esel sind ein wichtiger Bestandteil der beliebten „Haustier-Führungen“, die gerade von Schulen und Kindertageseinrichtungen gerne gebucht werden. Passend zum Einzug der neuen Bewohner wurden die Modernisierungsarbeiten der Stallanlagen fertiggestellt, sodass die Ställe nun in frischen, hellen Farben erstrahlen und sich auch der Auslauf im neuen Glanz präsentiert. So können sich die beiden Neuankömmlinge in ihrem neuen Heim gleich viel wohler fühlen. „Mara“ wurde 2003 geboren und ist die größere der beiden Eselstuten. Sie ist ebenfalls gut an der dunkleren Fellfarbe zu erkennen. Die kleinere und hellere „Lilly“ ist mit ihren knapp 5 Jahren auch ein ganzes Stück jünger. Beide Eseldamen lassen sich meistens gerne kraulen und streicheln, wenn nicht gerade der „sture Esel“ in ihnen hochkommt. Wer das ausprobieren möchte, kann dies am besten bei einem gemütlichen Familienausflug in den Tierpark Bochum machen.Hausesel (Equus asinus asinus) stammen vom Afrikanischen Esel ab und sind weltweit verbreitete Haustiere. Für das Laufen über einen steinigen und unebenen Untergrund sind die Hufe der Esel gut angepasst und geben ihnen einen sicheren Halt besonders in steilen Gebirgsgegenden. Eine Eigenschaft, die Esel schon früh zu wertvollen Haustieren machte, denn sie wurden bereits 4000 v. Chr. domestiziert. Ursprünglich setzte man Esel als Reit- und Zugtiere ein. Man kennt sie jedoch vor allem als Lastentiere, denn sie sind sehr widerstandsfähig und können länger als Pferde ohne Wasser und Nahrung auskommen. Heutzutage werden Esel auch in der tiergestützten Therapie und Pädagogik eingesetzt. Esel können über 40 Jahre alt werden.

Zoo Duisburg 11.06.2013
Tierische Rekordhalter
In der Tierwelt gibt es die verschiedensten Lebensweisen und daher haben die Tiere auch die unterschiedlichsten Fähigkeiten entwickelt, um gut durchs Leben zu kommen. Der eine muss für seinen Lebenserwerb (oder –erhalt) schnell laufen, der andere ist Meister im Nichtstun.Auch körperliche Anpassungen nehmen manchmal unerreichte Formen an: Elefanten warten beispielsweise mit Ohren auf, deren Oberfläche ganze 8 m² groß werden kann. Mandrills hingegen sind ganz vorne im Design – kein anderes Säugetier kann ich Sachen Gesichts- und Gesäßfärbung mit dieser Pavianart konkurrieren. Die Liste der tierischen Rekorde könnte hier Seite um Seite füllen, aber da es viel spannender ist, sich die Meister der verschiedenen Disziplinen direkt anzuschauen, während man mit Informationen versorgt wird, berichtet der Zoo Duisburg kostenlos vor Ort von den herausragenden Fähigkeiten der Tierwelt. Jeder, der mehr über die unbekannten Rekorde der haarigen, befiederten oder beschuppten Lebewesen erfahren möchte, ist herzlich zur Sonderführung zum Thema „Tierische Champions“ eingeladen. Wann? Am 23.06.2013 beginnen die Führungen um 12:00 und 14:00 Uhr am Haupteingang des Zoo Duisburg.

Zoo Salzburg 10.06.2013
Entzückende Jungtiere bei den Samtpfoten: Bei den Schneeleoparden im Zoo Salzburg gibt es Nachwuchs
Am 29. April kamen drei Schneeleoparden-„Kätzchen“ – ein Männchen und ein Weibchen – im Salzburger Zoo zur Welt. Schon zum vierten Mal hat das 11 Jahre alte Schneeleoparden-Weibchen Mira und der 12 jährige Kater Shankar für Nachwuchs gesorgt. Schneeleoparden-Jungtiere kommen blind zur Welt und wiegen rund ein halbes Kilogramm. Etwa 7 Tage nach ihrer Geburt öffnen sie die Augen und machen erste tapsige Schritte. Mutter Mira kümmert sich rührend um ihren Nachwuchs. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Salzburger-„Kätzchen“ nach eineinhalb Monaten schon zweieinhalb Kilogramm auf die Waage bringen. Das entzückende Trio entwickelt sich prächtig. In ihrem zarten Alter von 6 Wochen tapsen sie neugierig umher und unternehmen von Tag zu Tag immer größere Ausflüge. Leider hat sich das junge Männchen bei einer Entdeckungstour die Hornhaut am rechte Auge verletzt und ist nun in tierärztlicher Behandlung. Der Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde. Die Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraumes gefährden das Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 7.000 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Genaue Zahlen liegen leider nicht vor, da diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, der rau und abgelegen ist, nur selten zu beobachten sind. Tipp: Der entzückende Schneeleoparden-Nachwuchs wird voraussichtlich meist am frühen Vormittag und gegen Abend auf der Freianlage im Salzburger Zoo für Tierfreunde zu beobachten sein.

Zoo Osnabrück 10.06.2013
Nachwuchs bei Familie Hund – Jungtiere bei Schakalen und Wölfen im Zoo Osnabrück
Erstmals seit sieben Jahren gibt es im Zoo Osnabrück wieder Wolfsnachwuchs zu sehen. Auch bei den Goldschakalen tapsen Jungtiere durch das Gehege. Raufen, spielen, lernen und erkunden – der Tagesablauf der drei Wolfs- und fünf Schakaljungen sieht zurzeit recht ähnlich aus. Während der Wolfsnachwuchs jedoch nur mit einer gehörigen Portion Glück zu beobachten ist, sind die Schakaljungen für die Besucher häufig gut zu sehen. „Die Schakale sind bereits Mitte April in einer Erdhöhle zur Welt gekommen, die drei Wolfsjungen erst Anfang Mai. Bei beiden Hundeartigen verbringt der Nachwuchs die ersten Wochen nur im Bau. Erst danach kommen die Welpen nach und nach heraus und erkunden ihre Umgebung“, erklärt der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Michael Böer das Familienleben. „Die Wolfsjungen halten sich zurzeit in direkter Nähe zum Bau auf, der am besten vom Wolfssteg aus zu sehen. Hier lernen sie zurzeit klettern und springen und raufen miteinander.“ Versorgt werden die Kleinen vor allem von ihrer Mutter Paulina, die die Welpen säugt. Allerdings nehmen sie auch schon erste feste Nahrung zu sich, anverdaut von den Erwachsenen. „Das gesamte Rudel, die Fähe und die drei Rüden, kümmert sich um den Wurf. Wölfe sind sehr soziale Tiere und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Die untergeordneten Rudelmitglieder kümmern sich auch um die Jungtiere, damit das Leitpaar sie in der Gruppe akzeptiert“, erläutert Böer. In circa drei Wochen wird der Zoodirektor und Tierarzt den Nachwuchs das erste Mal untersuchen, entwurmen und impfen. „Dann können wir auch das Geschlecht des Trios feststellen,“ so Böer. Das Geschlecht der Schakaljungtiere ist ebenfalls noch nicht bekannt. „Wir wollen das Familienleben in den ersten Wochen so wenig wie möglich stören, aber auch hier werden wir bald eine erste Untersuchung durchführen.“ Den Schakalwelpen ginge es sehr gut, die Eltern kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, unterstützt von dem weiteren Weibchen, das in der Anlage lebt.

Zoo Berlin, 07.06.2013
Eröffnung des neuen Vogelhauses im Zoo Berlin!
Schon zum 3. Mal in der Geschichte unseres Zoologischen Gartens kann ein neues Vogelhaus eröffnet werden. Das noch aus dem 19. Jahrhundert stammende Vogelhaus von Geheimrat Heck fiel der Zerstörung im 2. Weltkrieg zum Opfer. 1962 entstand unter dem Direktorat von Prof. Klös das neue Vogelhaus, das erstmals für Berlin einen Freiflugraum enthielt. Nach mehreren Umbauten und Renovierungen entschlossen wir uns, das inzwischen von der Bausubstanz angegriffene Gebäude – immerhin hat es fast 50 Jahre seinen Dienst getan – durch einen weiteren Neubau zu ersetzen. Drei große Freiflugräume (Afrika, Australien und Südasien) werden von 100 Volieren ergänzt, die ebenfalls den drei Kontinenten gewidmet sind, sowie einer kleines Auswahl amerikanischer Vögel und einer systematische Abteilung für Papageien. Die Bauzeit betrug gut 1½ Jahren, die Baukosten belaufen sich auf 12,5 Mio. €, die ausschließlich aus Eigenmitteln der Zoo Berlin AG bestritten werden konnten. Allen Spendern, die dazu beigetragen haben, danken wir herzlich. Wir freuen uns, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Klaus Wowereit, zur Eröffnung begrüßen zu dürfen. Von vielen Fachkollegen sei Theo Pagel, Direktor des Zoos Köln und frischgebackener Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, genannt.

Zoo Leipzig, 07.06.2013
Weiterer Nachwuchs bei den Wildpferden. Zebra Nora brachte ebenfalls Jungtier zur Welt
Der „Jungtier“-Segen im Zoo Leipzig reißt nicht ab: Zwei weitere Przewalski-Pferde (Equus caballus przewalskii) wurden in den vergangenen Tagen geboren. Die Stuten Raja (geb. 17.6.2001) und Romy (geb. am 29.5.2009) brachten am 1. und 2. Juni jeweils einen Hengst zur Welt. Stolzer Vater der Kleinen und Leithengst der Herde ist der 9-jährige Lucky, der im April 2012 nach Leipzig kam. Den Anfang machte bereits am 14. Mai dieses Jahres Wildpferddame Ratina (geb. 19.5.2003) mit einer kleinen Stute. Seit 1964 kamen nunmehr im Zoo Leipzig insgesamt 87 Fohlen zur Welt. „Der rege Nachwuchs ist insofern bedeutsam, da laut Roter Liste der IUCN schätzungsweise weltweit nur noch 2000 Tiere leben. Der Zoo Leipzig beteiligt sich seit Jahren an den Artenschutz- und Auswilderungsprogrammen für diese Art und zählt zu den renommierten Züchtern“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Nachwuchs gab es auch in Afrika: Die 16-jährige Grevy-Zebrastute (Equus grevyi) Nora gebar am 26. Mai dieses Jahres ein Stutfohlen, welches sich bisher gut entwickelt hat und bereits die Weiten der Savanne erkundet. Ebenso sind die Schützlinge der Wildpferddamen für die Besucher zu sehen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 07.06.2013
Erstmals Nachwuchs bei den Polarfüchsen in Hellabrunn
Polarfuchs-Dame Ronja macht es spannend. Bereits am 26. April hat sie ihre Babys zur Welt gebracht. Doch erst jetzt bekommen Tierpfleger und Besucher die kleinen wuscheligen Wollknäuel peu à peu zu Gesicht. Bisher konnten fünf Polarfuchs-Babys gezählt werden, gestern kam noch ein sechstes Jungtier dazu. Gut behütet haben die mittlerweile meerschweinchen-großen Polarfuchs-Babys ihre gemütlichen Höhlen kennen gelernt. Auf der Polarfuchs-Anlage gibt es vier Hütten. Insgesamt 15 Erdhöhlen haben die Eisfüchse – wie die Polarfüchse auch genannt werden – selbst gegraben. In den Höhlen kuscheln die Jungfüchse die meiste Zeit zusammen mit Mutter Ronja. Muttermilch trinken die Kleinen nur noch selten, mittlerweile ernähren sie sich, dank der spitzen Zähne, auch schon von Fleisch. Obwohl die Jungtiere noch viel schlafen, werden sie täglich aktiver. Ungefähr fünf Mal am Tag für ca. 15 min zeigen ihnen Mama Ronja (2 Jahre) und Papa Yaqui (2) die Welt außerhalb der Höhlen. Die Jungfüchse unterscheiden sich leicht in der Fellfärbung, einer hat weiße Pfoten, der andere einen weißen Latz. Die Tierpfleger konnten sogar ein komplett graues Tier entdecken. Ihr Geschlecht haben sie noch nicht verraten. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über die Entwicklung der Tierbabys: „Das erste Mal überhaupt gibt es in Hellabrunn Nachwuchs bei Polarfüchsen. Die sechs Kleinen haben sich in ihren ersten sechs Lebenswochen trotz der schwierigen Wetterlage bestens entwickelt und werden tagtäglich selbstständiger.“ Während die Polarfüchse momentan ein kurzes und eher dunkles Sommerfell spazieren tragen, wird sich ihr Fell im Winter verändern: Das Winterfell ist doppelt so dick und hält die Tiere auch bei tiefsten Minusgraden kuschelig warm. So können sich die Polarfüchse jederzeit perfekt den Außentemperaturen anpassen. Doch auch die Farbe ändert sich mit der Jahreszeit, von braun-grau auf schneeweiß.

Allwetterzoo Münster, 07.06.2013
Der neue Elefanten-Park im Allwetterzoo Münster
Am 10. Juni wird der neue Elefanten-Park im Allwetterzoo nach rund 16 Monaten Bauzeit eröffnet. Ab 11. Juni wird er in allen Bereichen für die Zoobesucher zugänglich sein. Doch sehen kann man die Elefanten auf ihrer neuen Anlage schon länger. Sie nutzen auch bereits mit sichtlichem Vergnügen ihr neues Badebecken! Im Elefanten-Park haben die derzeit sieben Asiatischen Elefanten nun mit 5.000 m² Fläche mehr als dreimal so viel Bewegungsraum wie zuvor. Der Elefantenbulle bezog ein eigenes Haus mit Freianlage. Für die Besucher entstanden überdachte Aussichtsplätze mit tollem Blick auf die Elefanten. Vom wunderschönen Asiatischen Langhaus mit seinen zwei Stockwerken kann man direkt auf die Badebecken schauen. Ein großes Dach schützt künftig die Besucher bei der Elefantenfütterung; denn in Münster dürfen die Elefanten zweimal am Tag gefüttert werden. Und eine neue Terrasse am Restaurant lädt zur Pause mit Blick auf die Elefanten ein. Der mit vielen Pflanzen, Holz und Felsen sehr natürlich gestaltete Elefanten-Park lässt sich übrigens komplett umrunden. Er hat die Zoolandschaft überaus positiv verändert – und selbst die benachbarten Giraffen haben vom Umbau profitiert, denn ihre Anlage konnte um rund ein Drittel vergrößert werden.

Berliner Tierpark Friedrichsfelde, 06.06.2013
Wichtiger Beitrag zur Arterhaltung: junger Java-Leopard im Tierpark Berlin geboren
Der Java-Leopard, jene kleinwüchsige und eng gefleckte Unterart des Leoparden aus den Regenwäldern der indonesischen Insel Java, wurde stets selten in Zoologischen Gärten außerhalb von Indonesien gehalten. In den 1980 und 1990ern lag bis dato die Zuchtstätte für Java-Leoparden im Zoo Wuppertal, von wo Nachzuchten nach Berlin – 1983 in den Zoo und 1984 in den Tierpark – aber auch nach Leipzig, Karlsruhe und Köln gingen. Leider konnte die Zucht nicht bis heute fortgesetzt werden, und 2001 wuchs der letzte Java-Leopard im Zoo Berlin auf. Bis 2011 lebte außerhalb von Indonesien nur noch ein Männchen im Zoo Berlin und ein Männchen im Tierpark Berlin. Im Mai 2011 gelang es, in enger Zusammenarbeit mit der Taman Safari Indonesia Bogor ein junges Paar in den Tierpark Berlin zu holen. Es handelt sich um die 2006 in der Taman Safari Indonesia geborene „Shinta“ und den 2009 ebenfalls dort geborenen „Sinto“. Im November 2011 wurde „Shinta“ mit dem letzten im Tierpark Berlin verbliebenen Männchen „Wuppi“ (geb. 1994 in Wuppertal) verpaart, um auch seine Gene zukünftig in die Erhaltungszucht einzubringen. Das Ergebnis 2012 waren zwei gesunde Jungtiere, ein Männchen und ein Weibchen. Diese beiden Jungen erhielten seinerzeit vom indonesischen Botschafter S.E. Dr. Eddy Pratomo die Namen „Arjuna“ und „Srikandi“. Das Männchen „Arjuna“ lebt seit Beginn dieses Jahres im Zoologischen Garten Prag. „Arjuna“ wird im Tierpark Berlin bleiben. Im Januar 2013 konnte die Mutter „Shinta“ erneut mit „Wuppi“ verpaart werden und brachte am 16. April 2013 erfolgreich ein Junges zur Welt. Das Jungtier ist männlich und erhielt von unseren Tierpflegern den Namen „Timang“. Mit nunmehr acht Wochen bringt „Timang“ 2100 Gramm auf die Waage und beginnt unter den Augen seiner wachsamen Mutter, erste Ausflüge in die Schaubox des Alfred-Brehm-Hauses zu unternehmen. Der Java-Leopard ist eine eigenständige Unterart des Leoparden, welche ausschließlich in den Regenwäldern auf der Insel Java vorkommt, die zunehmend zerstört werden. Der Bestand im Freiland ist unbekannt. Schätzungen gehen von etwa 250 Tieren aus. Es können aber auch weit weniger sein und die IUCN stuft den Java-Leoparden genau wie den Amur- und Arabischen Leoparden als kritisch bedroht ein. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr über jedes Jungtier, welches heranwächst. Derzeit werden Java-Leoparden außerhalb von Indonesien nur im Zoo Prag und den beiden Berliner Tiergärten gezeigt.

Zoo Duisburg, 06.06.2013
Nachwuchs bei den Goldgelben Löwenaffen
Für das Ende 2010 zusammengestellte, duisburg-krefelderische Löwenaffen-Paar ist es der dritte Nachwuchs, der seit 4 Wochen im Affenhaus des Zoo Duisburg zu bestaunen ist. Das elterliche Glück kam dieses Mal ausnahmsweise nicht doppelt, da Zwillinge bei der Art eher an der Tagesordnung sind. Die goldgelb gefärbten Löwenäffchen sind mit rund 30 cm die größten Vertreter der Familie der in Südamerika heimischen Krallenaffen. Ihrer auffälligen, sehr dichten Kopfmähne verdanken die Löwenäffchen ihren Artnamen! Wie alle Krallenaffen leben Löwenäffchen streng monogam in kleinen Familiengruppen, mit einem Elternpaar und deren Jungtiere verschiedenen Alters. Die Jungtiere werden vom Vater getragen werden. Nur zum Säugen übernimmt die Mutter kurzzeitig die Jungen. Dieses Szenario können die Besucher im Affenhaus derzeit gut beobachten. Aufgrund der anhaltenden Zerstörung der tropischen Regenwälder in Südamerika sind die Löwenäffchen unmittelbar von der Ausrottung bedroht. Ende der achtziger Jahre überlebten weniger als 200 Tiere in einigen isolierten Waldregionen Brasiliens. Einige dieser Regionen wurden als Naturreservate unter internationalen Schutz gestellt. Seit 1984 werden Nachzuchttiere aus Zoologischen Gärten erfolgreich in diesen Reservaten ausgewildert, um die genetische Vielfalt und die Größe der Wildpopulation zu steigern. Wer im Affenhaus verweilt, darf nicht versäumen, der mittlerweile 8-köpfigen Gorilla-Familie um den knapp 200-Kilo-Silberrücken und Macho MAPEMA einen Besuch abzustatten. Das Familienleben mit all seinen Facetten kann auf der großen, naturnah gestalteten Außenanlage in aller Ruhe studiert werden, jetzt wo der Sommer endlich Einzug hält!

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 06.06.2013
Dramatische Storchenrettung: Storchenküken vor Dauerregen in Sicherheit gebracht
Der Dauerregen der letzten Tage macht nicht nur den Menschen zu schaffen. Gerade für die Störche, die derzeit ihre Jungen aufziehen, hat die Nässe z.T. dramatische Folgen. Die Nester weichen durch, die Jungen unterkühlen oder ertrinken sogar und die Futtersuche ist ebenfalls erschwert. Schlechte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jungenaufzucht. Glück im Unglück hatten die Storchenküken der Tierparkvilla und des Klosters Marienthal. Nachdem es am vergangenen Sonntag noch immer nicht nach Wetterbesserung aussah evakuierten Mitarbeiter des Tierparks zwei Storchenküken aus dem Horst der tierparkeigenen „Storchenvilla“. Die vollkommen entkräfteten und unterkühlten Vögel kamen sofort in einen Brutkasten, zwei Stunden später fraßen sie schon. Parallel fand auch im Kloster Marienthal eine Rettungsaktion statt. Drei Jungstörche wurden geborgen, einen fand man tot vor, der älteste verblieb im Nest, um die Eltern am Ort zu halten, denn Ziel war es, wie auch im Tierpark, die Küken sofort bei Wetterbesserung zurückzubringen. Auch diese drei Küken wurden in die Obhut der Tierpark Mitarbeiter gegeben. Drei Tage nach diesen Rettungsaktionen konnten zwei der Marienthaler Küken (eines war verstorben) den Storcheneltern wieder zugeführt werden, allerdings waren es nicht die eigenen! Da der letzte Jungstorch im Kloster Marienthal verstarb, verließen auch die Eltern den Horst, eine Rückführung war nicht mehr möglich. Diese zwei Küken sind den Tierparkstörchen untergeschoben worden. Sie wurden sofort adoptiert. Die zwei eigenen Küken dieses Storchenpaares, die etwas jünger und schwächer als die Marienthaler sind, sollen noch einige Zeit „gepäppelt“ werden und dann folgen. Erfahrungsgemäß haben Störche kein Problem „Kuckuckskinder“ zu akzeptieren. Übrigens kann das Treiben auf dem Storchenhorst der Tierparkvilla live im Internet verfolgt werden unter tierpark-goerlitz.de/Tierpark-TV. Ein ausführliches Storchentagebuch informiert unter www.tierpark-goerlitz.de/Storcheninfos. Für den Naturschutz-Tierpark Görlitz insgesamt ist der andauernde Regen allerdings problematisch. In einer Zeit, in der sich sonst die Tierparkbesucher über die Jungtiere freuen, bleiben die Gäste aus. Das bringt dem Tierpark starke finanzielle Einbußen.

Erlebniszoo Hannover, 06.06.2013
Kleine Ganoven in Yukon Bay
Sie sind maskiert. Sie sehen aus wie kleine Ganoven. Sie haben den Schalk im Nacken. Und sie sind unwiderstehlich. Sieben wuselige Waschbären sind in die Kanadalandschaft Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover gezogen und erobern jetzt ihr neues Zuhause neben den Bisons und den Wölfen. Mit ihren schwarzen Gesichtern wirken sie, als führten sie irgendwas im Schilde. Was auch stimmt. Sie sind ganz klar auf Beutezug. Ihr Plan: Sämtliche Herzen in Yukon Bay zu stehlen! Außerdem stehlen sie den benachbarten Tieren fast die Schau, wenn sie waghalsig in der großen Tanne herum klettern oder jeden Stein mit ihren geschickten Pfoten umdrehen – immer auf der Suche nach Beute. Die kann aus Insekten, Würmern, Schnecken, Fischen, Früchten und Nüssen bestehen und wird immer erst genau begutachtet: Von vorne, von hinten, wird noch mal und noch mal umgedreht. Waschbären sind da sehr genau. Eigentlich müssten sie eher „Tastbären“ heißen. Weil sie ihre Nahrung in freier Wildbahn oft im Wasser suchen, sieht es so aus, als würden sie das Essen waschen. Stimmt aber nicht, sie drehen und betasten ihre Beute nur eingehend, bevor sie sie verschlingen. In Yukon Bay können die sieben kleinen unwiderstehlichen Ganoven jetzt bei ihren Beutezügen beobachtet werden. Tipp: Das Herz immer gut festhalten!

Zoologischer Garten Magdeburg, 06.06.2013
Drei auf einen Streich: Nachwuchs bei den Pinselohren
Bei der wohl schönsten und auffälligsten Schweineart im Tierreich – den Pinselohrschweinen – hat sich gleich dreifacher Nachwuchs eingestellt. Für den Zoo Magdeburg ist es der erste Zuchterfolg bei dieser Tierart. Das Ferkeltrio verlässt jetzt immer häufiger den Stall, um gemeinsam mit der Mutter Zaji die Außenwelt zu erkunden. Die zur Tarnung dienenden hellen Fellstreifen sind beim Schweinenachwuchs noch deutlich zu sehen. Vorerst bleiben die beiden Männchen Ignaz und Mortadelo, letztere ist der Vater des Nachwuchses, von der Familie abgetrennt. Mitte Juli ist eine Zusammenführung bei der Familie Pinselohrschweine geplant. Die in West- und Zentralafrika beheimateten Pinselohrschweine sind durch das fuchsrote Fell und die schwarzweiße Gesichtszeichnung bereits in der Färbung markant, doch gaben die spitz auslaufenden Ohren mit einem langen weißen Haarbüschel den Namen für diese Schweine.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 06.06.2013
Hellabrunn lädt Verband Deutscher Zoodirektoren zur Jahrestagung
„Wie bauen wir am besten für unsere Tiere?“ Oder: „Was gibt es Neues zum Thema Erhaltungszuchten?“ Diese und viele weitere zoologische und thematisch verwandte Fragen beschäftigten rund 120 Entscheider aus Zoos und Aquarien des deutschsprachigen Raums von 29. Mai bis 1. Juni in Prien/Chiemsee. Gastgeber der Jahrestagung des Verbands Deutscher Zoodirektoren (VDZ) war die Münchener Tierpark Hellabrunn AG. Zur diesjährigen Tagung des VDZ lud Münchens Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem knapp 120 Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum ins Yachthotel Prien am Chiemsee. Der 1887 gegründete VDZ ist die älteste Zoo-Organisation weltweit. Der Verband vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich für richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. Bei der Jahrestagung wählten die Mitglieder des VDZ einstimmig Theo Pagel zu ihrem neuen Präsidenten. Pagel, Direktor des Kölner Zoos, löst den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Berlin sein. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung über Tierschutz bis hin zur Umweltpädagogik: Zoologische Gärten haben vielfältige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verstärkt herausstreichen“, sagt Theo Pagel. Der Gastgeber der VDZ-Tagung, Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem zeigt sich höchst zufrieden mit der Austragung und den Ergebnissen der Tagung: „Wir haben eine erfolgreiche und ergebnisreiche Tagung hinter uns, die trotz des Jahrhundertregens sicherlich allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird. Dazu hat die bayrische Gastfreundlichkeit bestimmt beigetragen.“ Der Münchner Tierpark war 2012 bereits Ausrichter der Europäischen Zoodirektoren-Tagung (EAZA) und 2011 der Tagung der Kaufmännischen Leiter der deutschsprachigen Zoos.

Zoo Wuppertal, 06.06.2013
Offenherzige Bonobodame im Zoo Wuppertal eingetroffen
Im Rahmen der Europäischen Erhaltungsprogramme werden sehr viele Zootiere zwischen den Zoologischen Gärten ausgetauscht, um die Bestände der bedrohten Tierarten langfristig zu erhalten. So bekam am letzten Mittwoch auch unsere Bonobogruppe Zuwachs aus England. Aus Twycross, einem auf Affen spezialisierten Zoo, erreichte uns die 32 Kilogramm schwere Bonobodame „Kichele“. „Kichele“ ist Swahili und bedeutet übersetzt in etwa „Offenherzig“. Genau so verlief dann auch die Integration von „Kichele“ in die bisherige Gruppe. Innerhalb von 20 Minuten war „Kichele“ mit allen anderen sieben Gruppenmitgliedern zusammen, fraß bereits mit ihnen oder ruhte und spielte mit den anderen Tieren. Über dieses Geschenk haben sich aber nicht nur die Bonobos gefreut, sondern natürlich auch die Zoomitarbeiter. So haben wir die Hoffnung, dass die 24-jährige für weiteren Nachwuchs in unserer Gruppe sorgen wird, damit die weltersten Bonobozwillinge in unserer Gruppe bald weitere Spielkameraden bekommen.

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