Zoopresseschau

Naturschutz-Tierpark Görlitz 19.06.2013
Achtung es piekst!!
Knapp 5 und 3 Wochen sind sie erst alt, so groß wie ein Schuh aber wehrhaft wie die Großen! Sie stampfen mit ihren Hinterfüßen und rasseln mit den Stacheln wenn ihnen etwas nicht gefällt. Den Besuchern ringen die neuen Publikumslieblinge damit eher ein amüsiertes Schmunzeln ab. Die 2 jungen Stachelschweine sind seit vielen Jahren der erste Nachwuchs dieser Großnager im Naturschutz Tierpark Görlitz. Erst im vergangenen Jahr wurde die neue, vierfach vergrößerte Anlage fertiggestellt und eine neue Gruppe bestehend aus 2 Männchen und 2 Weibchen etabliert. Interessant ist übrigens, dass Stachelschweine sich weder auf den Rücken noch auf die Seite legen, um ihre Jungen zu säugen. Ihre Zitzen sitzen an den Schultern, so haben die Jungen jederzeit ungehindert Zugang zu der begehrten Milchquelle.

Opel Zoo Kronberg 19.06.2013
Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo – Elefanten in wechselnder Besetzung im Elefantenhaus
Der Neubau der Elefantenanlage im Opel-Zoo geht nun langsam seinem Ende entgegen. Der neue, fünfjährige Elefantenbulle Tamo kam am 17. April aus Wuppertal und bezog als erster das neue Elefantenhaus. Die Kronberger Kühe trauten sich dann nach gut zwei Wochen „Überredung“ mit allerlei Leckereien, den Weg in ihr neues Domizil zu gehen. Während nun die Außenanlagen mit Hochdruck fertig gestellt werden, gewöhnen sich die Tiere in das neue Elefantenhaus ein und sind auf der Lauffläche für die Besucher in wechselnder Besetzung zu sehen. Spannend wird es dann noch einmal, wenn Bulle und Kühe miteinander Kontakt aufnehmen können, was zunächst mit Hilfe so genannter Kontaktgitter auf der Außenanlage geschehen wird, und es dann hoffentlich nicht mehr lange dauert, bis die Gruppe sich eingewöhnt und ihre Routinen in der neuen Umgebung entwickelt.Die Besucher finden in den nächsten Tagen im Elefantenhaus und später dann auch in den Besucherantritten an der neuen Außenanlage eine neue Beschilderung, die interessante Informationen nicht nur über die Kronberger Tiere, sondern auch über Anatomie, Vorkommen und Ökologie der Elefanten im Allgemeinen aufzeigen. Da erfährt man beispielsweise auch, wie die Kommunikation der grauen Riesen funktioniert, wie sie ihren Rüssel nutzen, wie ihre Füße das große Gewicht zu tragen vermögen und was es mit dem Zahnwechsel im Laufe eines Elefantenlebens auf sich hat. Die Beschilderung wurde von den Zoopädagogen im Opel-Zoo konzipiert und wird so manchen Zoobesuch selbst an einem regnerischen Tag bereichern.

Serengetipark Hodenhagen 19.06.2013
Der majestätische Elefantenbulle Tonga zog heute in die größte Anlage Deutschlands!
Tonga ist unser ganzer Stolz: Der majestätische Elefantenbulle zog heute in seine neue großzügige Anlage. Diese ist mit 3000 m² die Größte in Deutschland. Wasserbecken, Wasserfall und eine schattenspendende Bauminsel, all das hat Tonga heute in Besitz genommen und ausgiebig getestet. Behutsam ging er noch durch die Schleuse bis zu seinem neuen Zuhause, in seinem Gehege selbst fühlte er sich jedoch sofort heimisch und lies sich das Baumgrün schmecken. Tonga wurde 1989 in Südafrika geboren, lebt seit Juli 2011 im Serengeti-Park und ist bereits Vater von zwei Jungtieren. Er ist mit einer Höhe von 3m einer der größten Stoßzahnträger und bringt stolze fünf Tonnen auf die Waage. Im Serengeti-Park lebt eine sechsköpfige Elefantenherde, bestehend aus den beiden Kühen Veri (1986) und Umtali (1985), sowie den beiden Jungtieren Nelly (2009) und Jumanee (2007). Nelly ist das zweite von Tonga gezeugte Kalb, Bruder BouBou (2006) wurde im letzten Jahr an den Zoo de la Fleche in Frankreich abgegeben. Im Gegenzug kam der junge Bulle Jumanee aus Ungarn in den Serengeti-Park. Damit verfügt der Serengeti-Park über ein zukünftiges Zuchtpaar. Seit heute können nun die Park-Gäste den fünf Tonnen schweren Elefantenbullen täglich hautnah erleben.

Zoo Wuppertal 19.06.2013
Erneuter Nachwuchs bei den Roten Varis
Am 25.04. wurden zwei kleine männliche Varis geboren, eine Besonderheit für unseren Zoo. Erst zum zweiten Mal überhaupt können wir und unsere Besucher sich über Nachwuchs bei den „Waldgeistern“ freuen. So werden die Roten Varis in ihrer Heimat, den Nebelregenwäl-dern Madagaskars, wegen ihrer lauten Rufe genannt. Wir haben den beiden Namen aus dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet geben wollen und so fiel die Wahl auf „Kalandy“ und „Ivongo“. Beides sind kleinere Dörfer im Norden Mada-gaskars. Besonders viel Spaß macht es momentan „Kalandy“ und „Ivongo“ beim Spielen in der Au-ßenanlage zuzusehen, vor allem mit ihrem ein Jahr älteren Bruder.

Thüringer Zoopark Erfurt 19.06.2013
Zwei Lehmhütten wurden im Zoopark eingeweiht: Ein typisches Stück Afrika mitten in Erfurt
Seit zwei Jahren ist die Afrikasavanne im Thüringer Zoopark eine der Hauptattraktionen. Zebras, Antilopen und Strauße sind auf einer großzügigen Anlage in Gemeinschaftshaltung zu beobachten. Dadurch ist mitten in Erfurt ein kleines Stück des schwarzen Kontinents entstanden.Nun erreicht das Areal eine zusätzliche Vollendung: In direkter Nachbarschaft entstanden zwei originalgetreu ausgeführte Afrikahütten. Bonifacius Ametepe, der seit vielen Jahren sein Kunsthandwerk im Thüringer Zoopark ausstellt, hat sie mit eigenen Händen errichtet – so, wie er es aus seiner Heimat kennt, aus Lehm und mit einem Strohdach. Unterstützt wurde er dabei von der Firma Ogarek und den Mitarbeitern des Zooparks, der für das Projekt 30.000 Euro bereit stellte.In der einen Hütte wird Bonifacius Ametepe nun die Erzeugnisse seines Handwerks präsentieren, in der anderen können sich die Besucher über das Leben in der faszinierenden Savannenlandschaft Afrikas näher informieren. „Es ist unser Anliegen als Zoopark, Tiere nicht einzeln, sondern in ihrer komplexen Lebenswelt zu zeigen. Dies ist uns beim Thema Afrika sehr gut gelungen“, freute sich Zoodirektor Dr. Thomas Kölpin bei der Einweihung der Hütten.

Erlebnis-Zoo Hannover 18.06.2013
Vaterschaftstest bei den Orang-Utans – Jambi ist der Vater!
Jetzt steht es fest: Vater des am 9. Juni geborenen Orang-Utan Babys im Erlebnis-Zoo Hannover ist das 17jährige Männchen Jambi. Das ergab jetzt der Vaterschaftstest, der im Deutschen Primatenzentrum Göttingen analysiert wurde. Als nachmittags am 9. Juni der erste Nachwuchs seit 31 Jahren bei den Sumatra Orang-Utans in Hannover geboren wurde, war vieles schnell klar: Miri ist die Mutter, das Kind ist wohlauf und es ist ein Junge. Nicht klar hingegen war, wer der Vater ist, denn Miri (23) war sowohl mit Jambi als auch mit dem 23jährigen Kajan zusammen. Für den Vaterschaftstest wurden Speichel- und Haarproben der Orang-Utans untersucht, die ein eindeutiges Ergebnis lieferten. Der jetzt amtliche Vater Jambi nahm die Nachricht übrigens gelassen auf.

Tiergarten Schönbrunn Wien 18.06.2013
GERLINDE KALTENBRUNNER ÜBERNIMMT PATENSCHAFT FÜR EIN JUNGES BARTGEIER-WEIBCHEN
Die bekannte Höhenbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner hat heute anlässlich eines von VIER PFOTEN organisierten Events im Tiergarten Schönbrunn die Patenschaft für ein junges Bartgeier-Weibchen übernommen. Das Tier wird nun offiziell den Namen „Gerlinde“ tragen. Der kleine Bartgeier wurde am 28. Februar 2013 im Tiergarten Schönbrunn geboren und von seinen Eltern aufgezogen. Er wurde kurz nach der Patenschafts-Zeremonie in die Obhut von Hans Frey übergeben, des wissenschaftlichen Leiters der Eulen- und Greifvogelstation (EGS) in Haringsee sowie Leiters des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Bartgeier. Gemeinsam brechen sie zum Vercors in den französischen Westalpen auf, wo Gerlinde ausgesiedelt werden wird. Das Bartgeier-Weibchen wird mit einem GPS-Sender versehen; ihr weiteres Leben wird von den Wissenschaftlern somit verfolgbar sein. „Ich freue mich, die Patin der kleinen Gerlinde zu sein“, sagt Gerlinde Kaltenbrunner. „Es ist unglaublich wichtig, dass diese schönen Tiere die Chance bekommen, ein Leben in Freiheit zu führen. Ich bin stolz, ein solches Projekt unterstützen zu können.“ Dem schließt sich VIER PFOTEN Geschäftsführer Heli Dungler an: „VIER PFOTEN unterstützt seit Jahren die EGS in Haringsee, die sich für die Wiederansiedelung der Bartgeier in den Alpen einsetzt. Die Institution unter der Leitung von Hans Frey leistet damit einen wichtigen Beitrag sowohl zum Tier- als auch zum Artenschutz.“ Heli Dungler dankt auch ausdrücklich dem Tiergarten Schönbrunn, der im Laufe der Jahre nicht nur sein Wissen, sondern auch schon viele Jungvögel zur Wiederansiedlung zur Verfügung gestellt hat. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Dass der Bartgeier als Art überleben konnte, ist nicht zuletzt den Zoos zu verdanken. Zuchterfolge und Forschung im Alpenzoo Innsbruck haben den Anstoß zur Wiederansiedelung gegeben, die 1986 mit der Freilassung der ersten jungen Bartgeier im Nationalpark Hohe Tauern begann. Seither wurden rund 200 Vögel ausgewildert, die ihrerseits wieder für Nachwuchs sorgten.” Der Bartgeier ist mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern der größte Vogel Europas. Er war einst in fast allen Gebirgen Südeuropas und in den Alpen beheimatet. Obwohl er ein harmloser Aas- und Knochenfresser ist, wurde ihm nachgesagt, er würde Gämsen und Lämmer reißen und selbst vor Kindesraub nicht zurückschrecken. So wurde aus dem Bartgeier ein „Lämmergeier“, der gnadenlos verfolgt wurde und Ende des 19. Jahrhunderts im Freiland ausgerottet war. Das Projekt der Wiederansiedelung des Bartgeiers in den Alpen wurde von der Vulture Conservation Foundation (VCF) initiiert. In Österreich sind neben dem Tiergarten Schönbrunn und der EGS der Alpenzoo Innsbruck, die Veterinärmedizinische Universität Wien sowie die Nationalparks der Alpen Projekt-Teilnehmer. Gesponsert wurde die Patenschaft des kleinen Bartgeiers von der VKB-Bank, die durch Generaldirektor Albert Wagner vertreten war. Die oberösterreichische VKB-Bank unterstützt seit dem Jahr 2003 Höhenbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner als Sponsorpartner und hat sich in diesem Zusammenhang auch bereit erklärt, die Finanzierung der Patenschaft für die „kleine“ Gerlinde zu übernehmen.

Zoo Berlin 18.06.2013
Ameisenbär-Nachwuchs im Berliner Zoo!
Fünf Jahre nachdem erstmals ein Großer Ameisenbär im Berliner Zoo aufgezogen werden konnte, wächst wieder ein lebensstarkes Jungtier heran. Das am 26. Mai geborene Weibchen wurde von den Tierpflegern „Evita“ genannt. Der Anfangsbuchstabe des Namens steht im Alphabet an fünfter Stelle und auch bei „Evita“ handelt es sich bereits um das fünfte gesund heranwachsende Jungtier der 17jährigen „Griseline“. Da diese allerdings erst ein einziges Mal ohne menschliches Zutun erfolgreich aufgezogen hatte und ihr letztjähriges Kind verhungert war, werden „Evita“ täglich drei zusätzliche Flaschenmahlzeiten angeboten. Ihr Körpergewicht, das nach der Geburt bei 1570 g lag, hat die Kleine bereits auf 2,5 kg gesteigert. Jetzt ist sie kräftig genug, um auf dem Rücken der Mutter, so wie es für Ameisenbären typisch ist, über die Freianlage zu reiten. Hier muss der Zoobesucher jedoch ganz genau hinsehen; denn die charakteristische schwarz-weiße Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund lässt die Körperumrisse des Ameisenbärbabys mit dem Fellmuster der Mutter regelrecht verschmelzen. Die südamerikanischen Insektenfresser gehören sicherlich zu den spektakulärsten Säugetieren. Bemerkenswert sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die zahnlose, röhrenförmige Schnauze, aus der mitunter eine dünne klebrige Zunge hängt. Mächtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten, sie können aber auch sehr effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.

Zoo Salzburg 18.06.2013
Nachwuchs bei den Präriehunden im Zoo Salzburg
Sieben entzückende Präriehund-Babys erobern die Herzen der Salzburger Zoobesucher im Sturm. Präriehund-Kindergarten – Nach einer Tragzeit von rund 35 Tagen bringen Präriehund-Weibchen ihren Nachwuchs in den unterirdischen Bauten zur Welt. Die Jungtiere sind bei der Geburt rund sieben Zentimeter groß, wiegen 15 Gramm, sind nackt und blind. Ihr Fell bildet sich im Alter von drei Wochen aus, die Augen öffnen sich nach sechs Wochen. Die ersten 40 bis 50 Tagen ihres Lebens werden sie von ihrer Mutter gesäugt. Vor einigen Tagen haben sich die sieben Präriehund-Jungtiere zum ersten Mal gemeinsam blicken lassen. Die Kleinen entwickeln sich prächtig und werden nun von Tag zu Tag lebhafter. Sie fressen schon wie die „Großen“ Gräser, Karotten und Äpfel, sitzen aufrecht und halten Ausschau nach möglichen Gefahren. Beim Warnpfiff eines „Aufpassers“ suchen sie blitzschnell Schutz in ihren Höhlen. Bellende Hunde? Der Name „Präriehund“ ist eher verwirrend. Sie sind mit unseren Murmeltieren verwandt und haben keine Ähnlichkeit mit Hunden. Wenn sie sich jedoch vor Feinden warnen, stoßen sie einen kurzen Ruf aus, der dem Bellen eines Hundes ähnelt. Hören die anderen Familienmitglieder den Warnlaut, verschwinden sie in Windeseile in ihre Wohnungen im Erdreich.

Sealife Abenteuerpark Oberhausen 17.06.2013
Haie im Klassenzimmer – der SEA LIFE Abenteuer Park macht es wahr
Seit Anfang des Jahres hatten Schüler in ganz Deutschland die Möglichkeit, sich für das einzigartige Schulprojekt „Hai-Eier im Klassenzimmer“ zu bewerben. Heute war es endlich soweit: Der Hai-Nachwuchs hat sein neues Zuhause im Heinrich-Heine-Gymnasium in Oberhausen bezogen. Stolze Hai-Babysitter ist die Klasse 5a. Lange haben die Schülerinnen und Schüler diesem Termin entgegengefiebert. Seit heute sind sie stolze Paten von 4 Hai-Eiern, die sie in den kommenden vier Wochen unter ihrer eigenen Verantwortung betreuen werden. Dabei konnten sie sich gegen bundesweit knapp 200 Mitbewerber durchsetzen. „Wir sind von den zahlreichen Bewerbungen überwältigt. Es ist beeindruckend, was sich die kleinen Unterwasserfans alles haben einfallen lassen: Reimen, Basteln, Filmen oder Geschichten schreiben – jede Idee hat uns fasziniert. Doch letztlich mussten wir uns für eine Klasse entscheiden und freuen und auf eine spannende Zeit mit den Schülern des Heinrich-Heine-Gymnasiums“, sagt Casper Bonavent, General Manager des SEA LIFE Abenteuer Parks. Die 26 Mädchen und Jungen übernehmen in der kommenden Zeit die Verantwortung für echte kleingefleckte Katzen-Hai-Eier. Bis zum Schlüpfen der Babys muss das Aquarium täglich betreut werden – natürlich auch am Wochenende und an Ferientagen. Hierzu gehört die Überprüfung der Wasserwerte ebenso wie die Messung der Temperatur. Frau Dr. Melanie Marmann, Lehrerin der 5a freut sich schon jetzt auf das spannende Projekt: „Da wir die hohe Teilnahme und Begeisterung für das Hai-Ei-Projekt kennen, war ich total überrumpelt, dass meine Klasse gewonnen hat. Die Kinder und ich freuen uns riesig die kleinen Haieier bei uns aufnehmen zu dürfen“. Wie die Kleinen diese Aufgaben bewältigen, erklärte ihnen heute Robert Donoso, Aquarist des SEA LIFE Abenteuer Parks zusammen mit den beiden Auszubildenden Björn Buß und Tanja Rieken. Sie versorgte die Klasse mit dem nötigen Equipment und informiert die Schüler über alles was in der Betreuungszeit beachtet werden muss. In den kommenden Wochen werden die beiden Auszubildenden des SEA LIFE Abenteuer Park in die Klasse fahren, um zusammen mit den Schülerinnen und Schülern einen Wasserwechsel durchzuführen und den Zustand der Tiere zu überprüfen. Vom Aquarium bis hin zur Filteranlage ist die 5a des Heinrich-Heine-Gymnasiums nun perfekt ausgestattet.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 17.06.2013
Hagenbeck-App funktioniert nicht mehr
Viele User haben es bereits bemerkt: Die Hagenbeck-App funktioniert nicht mehr! Die Benutzer sind zu Recht sehr verärgert über diese Situation. Das externe Unternehmen Pega Publishing aus Berlin, das für die Erstellung und Bereitstellung der App im Apple-Store sowie den gesamten technischen und kaufmännischen Verlauf verantwortlich zeichnete, musste Insolvenz anmelden. Als Folge davon wurde – völlig unerwartet – der bislang als sicher geltende Server abgeschaltet. Darum kann die App nicht mehr arbeiten. Diese Entwicklung hat auch uns als Kunden von Pega Publishing überrascht. Seit Wochen bemühen wir uns um eine Lösung des Problems. Da wir leider über die Dramatik der Situation nicht informiert worden sind, konnten wir nicht rechtzeitig eingreifen. In Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter haben wir inzwischen die App aus dem Angebot des Stores nehmen können. So kann es keine weiteren kostenpflichtigen Downloads geben, die dann zu einer leeren Applikation führen. Wir bitten alle Käufer der Hagenbeck-App um Entschuldigung wegen der entstandenen Unannehmlichkeiten.

Allwetterzoo Münster 17.06.2013
Das Greenpeace Magazin empfiehlt zehn deutschsprachige Zoos – der Allwetterzoo Münster gehört dazu!
Gerade erschien das aktuelle Greenpeace-Magazin mit dem Hauptthema „TIER & WIR“, das sich dem Umgang von uns Menschen mit Haus- und Wildtieren widmet. Ein Kapitel beschäftigt sich mit Zoologischen Gärten. In Münster kann man sich glücklich schätzen, denn der kritische Autor führt in seiner Rubrik „Empfehlenswerte Tierparks“ den Allwetterzoo auf! Den perfekten Zoo gäbe es zwar nicht, schreibt Carsten Jasner. Doch viele würden sich bemühen und sich für Nachhaltigkeit, Bildung und Artenschutz einsetzen. Zu diesen zehn Zoos gehört neben denen von Leipzig, Zürich und Innsbruck auch der in Münster! Seine Entscheidung, den münsterschen Zoo lobend zu erwähnen, begründet der Autor damit, dass der Allwetterzoo an „seinem Ruf arbeitet“. Als Beispiele dafür werden das „modernisierte Giraffengehege, die neue Afrikasavanne und die Forscherstätte für Kinder“ genannt. Weiter heißt es: „Der Zoo informiert über alternative Energien und unterhält Artenschutzprogramme in Vietnam und Kambodscha. Zudem beherbergt er 80 Prozent des weltweiten Bestands einer aussterbenden Schildkrötenart.“ Unter der Überschrift „Zurück in die Wildnis?“ geht das Magazin auch auf die in situ-Projekte von Zoos ein und erwähnt auch hier lobend den Allwetterzoo: „Die als besonders engagiert geltenden Zoos Münster und Landau verwenden jährlich fünf beziehungsweise drei Prozent ihrer Einnahmen für solche Projekte.“

Tiergarten Schönbrunn Wien 17.06.2013
GIRAFFE GEBOREN
Rund 1,70 Meter groß und etwa 60 Kilogramm schwer: Das sind nicht die Maße eines Models, sondern Größe und Geburtsgewicht des jüngsten Nachwuchses im Tiergarten Schönbrunn. Am Samstag brachte Giraffenweibchen Rita nach rund 15 Monaten Tragzeit ein männliches Jungtier zur Welt, das von den Pflegern den Namen Lubango bekommen hat. „Bereits am frühen Nachmittag waren die Beinchen zu sehen. Rund fünf Stunden später war der Kleine da. Die Geburt erfolgt bei Giraffen im Stehen, daher plumpsen die Jungtiere aus fast zwei Metern Höhe auf den Boden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Mit seinen langen Beinen, dem beige-braun gemusterten Fell und seinen großen Augen mit langen Wimpern sieht der kleine Lubango wie eine Miniaturausgabe einer erwachsenen Giraffe aus. Nur der Hals wirkt im Vergleich zu den Beinen etwas zu kurz. Er wird aber noch auf die dreifache Länge wachsen. Bereits kurz nach der Geburt unternahm Lubango die ersten, wackeligen Gehversuche. Mittlerweile weicht er seiner Mutter nicht mehr von der Seite und folgt ihr schon recht sicher durch die Anlage. Schratter: „Rita kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die ersten acht bis 12 Monate wird er gesäugt. Bereits nach wenigen Wochen fängt er an, Blätter und Heu zu knabbern.“

Zoo Osnabrück, 15.06.2013
1. Zoo-Lauf – erfolgreiche Premiere – Spenden für Kinderprojekte gesammelt
Am heutigen Samstag gab es eine Premiere im Zoo Osnabrück: Der „1. Zoo-Lauf“ ist mit Unterstützung der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte an den Start gegangen. Die Läufer waren begeistert von dem tierischen Ambiente und auch die Organisatoren freuten sich über die erfolgreiche Veranstaltung. „Wir freuen uns, dass so viele Läuferinnen und Läufer mitgemacht haben, um durch ihre Startgebühren Kinderprojekte zu unterstützen. Wir werden das Konzept in den nächsten Jahren weiter entwickeln und den Zoo-Lauf zu einem festen Jahresevent machen“, berichtet Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH, der ebenfalls mitlief und anlässlich seines sechzigsten Geburtstags auch seine Gäste zum Mitlaufen und Spenden aufrief. Bei perfektem Laufwetter mit Sonnenschein und lauen Temperaturen liefen über 150 motivierte Sportlerinnen und Sportler für den guten Zweck durch den abendlichen Zoo. Mit dabei war auch John McGurk, der erst einige Tage vorher von seinem Benefizlauf vom Flughafen Münster/Osnabrück nach Sylt zurückgekehrt war. Der von ihm gegründete Verein „Sportler 4 a childrens world“ hatte anlässlich seines fünfjährigen Bestehens den Zoo-Lauf gemeinsam mit dem Zoo organisiert und erhält die Hälfte der gesammelten Spenden: „Ich danke allen Teilnehmern, die durch ihre Spenden unsere Projektarbeit zugunsten von Kindern erst möglich machen. Für uns zählt jeder Cent“, bedankt sich McGurk bei den Läufern. Weitere Unterstützung leistet die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, denn die zweite Hälfte des Gesamtbetrags geht an das von ihr geförderte Sprachprojekt „Deutsch lernen im Zoo“: „Unsere Stiftung setzt sich für Initiativen ein, die nachhaltige regionale und überregionale Beiträge für ein gelingendes Zusammenleben leisten. Die gesammelten Startgebühren des Zoo-Laufs stocken wir deshalb gerne großzügig auf“, erklärt Hermann Cordes, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Action und Spaß gab es nicht nur während des Laufs, auch das Rahmenprogramm hatte für die Besucher einiges zu bieten: Die Spider-Jump-Anlage von Inhaber Hardy Welte, aufgebaut auf dem Platz vor dem Zoo-Haupteingang, oder das Kinderschminken machten den Lauf zum Familien-Event. Auch diese Einnahmen gingen in den großen Spendentopf, ebenso wie die des Crêpes-Standes. Für die Kinder, die am Bambini-Lauf teilnahmen, gab es im Anschluss eine Führung durch das Tierreich, die von Zoopädagogen begleitet wurde. Nun warten noch auf zehn glückliche Gewinner besondere Führungen durch den Zoo mit Blicken hinter die Kulissen, die im Rahmen des „1. Zoo-Laufs“ verlost wurden.

Tiergarten Nürnberg, 14.06.2013
Zwei neue Delphine für die Lagune
Im Delphinarium des Tiergartens der Stadt Nürnberg schwimmen zwei neue Delphine. Die beiden männlichen Delphine Rocco und Kai kamen am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2013, aus dem niederländischen Delphinarium Harderwijk nach Nürnberg. Im Gegenzug gab der Tiergarten den männlichen Delphin Joker an das Delphinarium Harderwijk ab. Den Austausch hatte das Europäische Erhaltungszuchtprogramm vorgegeben. Rocco wurde am 1. Juli 2005 in Harderwijk geboren. Seine Eltern kamen bereits in Zoos in England und den USA zur Welt. Kai kam am 21. August 2010 ebenfalls in dem holländischen Delphinarium zur Welt und ist der Sohn von Nynke, die im September 2008 vom Tiergarten Nürnberg an Harderwijk abgegeben worden war. Nach acht Stunden Fahrt erreichten Rocco und Kai am Donnerstagmorgen um 3.15 Uhr ihren Bestimmungsort Nürnberg. Die Tiere wurden auf ihrer Reise von einem Tierarzt und Tierpflegern begleitet. 50 Minuten nach der Ankunft schwammen sie ihre ersten Runden im Becken des Nürnberger Delphinariums und nahmen vom ihrem vertrauten Pfleger die ersten Fische an. In den nächsten Tagen sind unterschiedlich viele Delphine in der Lagune zu sehen, da alle acht Becken sowohl im Delphinarium als auch in der Lagune genutzt werden, um die Tiere aneinander zu gewöhnen. Mit dem gleichen Transporter verließ um 4.45 Uhr der kräftige, 22-jährige Delphin Joker samt Begleitmannschaft den Tiergarten in Richtung Harderwijk. Joker war am 9. November 2008 aus dem Heidepark Soltau nach Nürnberg gekommen. Er soll in Harderwijk für Nachwuchs sorgen. Seit 14 Uhr schwimmt Joker in der Freianlage in Harderwijk. Schon kurz nach seiner Ankunft hat er mit großem Appetit 1,5 Kilogramm Fisch gefressen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 14.06.2013
2. WIENER ZOOLAUF WAR EIN RENNER
Da staunten die Elefanten und Zebras im Tiergarten Schönbrunn nicht schlecht: Beim 2. Wiener Zoolauf am vergangenen Dienstag gingen rund 1.500 Läuferinnen und Läufer an den Start. Die sechs Kilometer lange Strecke führte sie quer durch den Zoo, angeführt von einem „Eisbären“. Auch einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ihr Lauf-Outfit passend zum Zoolauf mit einer tierischen Verkleidung aufgepeppt. „Alle haben von dem einzigartigen Lauferlebnis zwischen Elefanten, Zebras und Flamingos geschwärmt. Einmal im Jahr hier in der Abenddämmerung zu laufen, war für viele ein großer Ansporn“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Zoolauf hat einen wichtigen Hintergrund. Die Läuferinnen und Läufer ersportelten 35.000 Euro, die je zur Hälfte an die Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“ und an den Tiergarten für den Bau der neuen Eisbärenwelt gehen. Bei der After Run Party wurde der Scheck mit dieser enormen Spendensumme von Ursula Kreuzer von der Raiffeisenbank NÖ-Wien und Josef Liebhart von Goodyear überreicht. Natürlich wurden auch die schnellsten Läuferinnen und Läufer ausgezeichnet. Thomas Bauer bekam von Johann Csida, dem Landesdirektor Burgenland der Grazer Wechselseitigen, für seine Bestzeit von 20:48 Minuten ein Gepard-Kuscheltier, das schnellste Tier im Tiergarten.

Zoo Berlin, 13.06.2013
Guanakogeburt trotz Abwesenheit eines Vaters
Ohne seinen Vater heranwachsen, muss das erste diesjährige Guanako-Fohlen auf der großen Südamerikaanlage des kleinen Berliner Geozoos jenseits des Landwehrkanals. Doch das am 9. Juni geborene, männliche Jungtier ist keine Halbwaise, wie man vermuten könnte. Sein Vater „Ali“ befindet sich derzeit lediglich auf einem „Vergnügungsausflug“ im Berliner Tierpark. Hier soll der 19jährige, vielfach bewährte Zuchthengst für eine genetische Auffri-schung des Guanakobestandes sorgen. Im nächsten Jahr wird man dann auch dort seinen Nachwuchs bewundern können. Guanakojungtiere werden nach etwa 12monatiger Tragzeit geboren. Die nur ca. 10 kg wiegenden Neugeborenen sind sogleich lauffähig und beginnen neben der Muttermilch be-reits im Alter von einer Woche erste Grasnahrung aufzunehmen. Besonders attraktiv macht sie ihr feines, wollig-weiches, teils silbriges Fohlenfell, was ihnen im südamerikanischen Hochland sehr dienlich sein kann. Allerdings wurde vielen Jungtieren dies auch zum Ver-hängnis. So werden unter dem Namen Guanaquitos bis heute fast nur die Felle von Jungtie-ren gehandelt. Von den ehemals schätzungsweise 50 Millionen Guanakos sind – seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier – die Bestände auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art nicht als gefährdet, doch steht das Guanako unter dem Schutz der inter-nationalen CITES-Organisation, die Handelsbeschränkungen auferlegt. Schon weit vor unse-rer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die häuslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten. Im Berliner Zoo kann sich die vierköpfige Stutenherde einschließlich von „Hilda“, der sie-benjährigen Mutter des Jungtieres, ungestörten dem Leben hingeben, denn auf der Gemein-schaftsanlage sind sie – obwohl zu den Kleinkamelen zählend – die größten Tiere. Die Jung-tiere, so auch der dreivierteljährige Hengst vom letzten Jahr, müssen bei Begegnung mit einem ausgewachsenen Wasserschwein jedoch noch Vorsicht walten lassen.

Zoo Duisburg, 13.06.2013
Familie „Gorilla“ am Kaiserberg
Zoologische Gärten können durch die Erhaltungszucht entscheidend dazu beitragen, dass charismatische Arten wie der Gorilla vom Aussterben bewahrt werden. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) wurde die Gruppe der Gorillas im Zoo Duisburg vor Jahren größtenteils umgestellt, mit beachtlichem Erfolg. In der großen, naturnah gestalteten und den arteigenen Bedürfnissen entsprechenden Freianlage kam es 2008 zu den ersten Gorillageburten am Kaiserberg. In den Jahren 2011 und 2012 folgten weitere, so dass im Zoo Duisburg derzeit eine harmonierende, auf insgesamt acht Tiere angewachsene Familie lebt. Jungtiere, die wie in der Natur voll in das Familienleben integriert und mit entsprechender Sozialkompetenz ausgestattet sind, werden in den kommenden Jahren den Zoo verlassen und in Partnerzoos eigene Familien gründen. Die Gorilla-Anlage im Zoo Duisburg ist seit jeher ein Anziehungspunkt für Groß und Klein, für Stamm- wie Tagesbesucher. Nicht allein, weil diese Menschenaffen uns durch ihre Größe beeindrucken, sondern weil eben ein regelrechtes Familientreiben herrscht und man sich oft genug selbst zu erkennen gedenkt. Der Gorilla-Silberrücken MAPEMA haut in bester Hausherren- und Macho-Manier zwar nicht auf den Tisch sondern auf die Brust, um seinen Status zu untermauern. Seine Lieblingsfrauen SAFIRI und VIZURI liefern sich bisweilen schon mal lautstarke Zickenkriege. Die kinderlose MOMO hat sich mit ihrer Tantenrolle bestens abgefunden und trägt die Nachzügler ihrer Artgenossinnen gerne umher. Und wer bei bestem Wetter zusieht, wie die vier Jungtiere miteinander spielen und interagieren, muss aufpassen, dass er aus lauter Begeisterung nicht gleich sein Lager vor Ort aufschlägt. Die Jungtiere von 2008, KIBURI und UZURI, kümmern sich derzeit rührend um den jüngsten Spross der Familie, Weibchen JAMILA, da sich diese voll im Abnabelungsprozess befindet und von ihrer Mutter VIZURI immer öfter „abgestellt“ wird.

Erlebniszoo Hannover, 13.06.2013
Riesenfreude im Erlebnis-Zoo Hannover: Erstes Orang-Utan-Baby seit 31 Jahren geboren
Riesige Freude im Erlebnis-Zoo Hannover: Am Sonntag, 9. Juni, brachte Orang-Utan-Weibchen Miri (23) einen Jungen zur Welt – es ist der erste Nachwuchs der Sumatra-Orang-Utans im Zoo Hannover seit 31 Jahren! Der Zoo hatte mit der Geburt nicht gerechnet. Zwar waren Deckakte beobachtet und in den Tagesberichten vermerkt worden und so hoffte man auf Nachwuchs – aber nichts wies eindeutig auf eine Schwangerschaft hin. Miri brachte ihr Baby am Nachmittag während der Zoo-Öffnungszeiten in einer Hängematte zur Welt. Als Miri sich mit ihrem Nachwuchs in den hinteren Teil des Geheges zurückzog, schloss der Zoo das Urwaldhaus für den Rest des Nachmittags, damit Mutter und Kind sich in Ruhe von der Geburt erholen konnten. Für Miri ist es das zweite Jungtier. Bereits vor 13 Jahren hatte sie im Zoo Budapest ebenfalls einen Jungen zur Welt gebracht. Für den Erlebnis-Zoo Hannover jedoch ist es das erste Baby seit 1982. „Wir freuen uns wirklich riesig über die Geburt, der Kleine ist eine wunderschöne Überraschung für das gesamte Zooteam“, so Zoodirektor Frank Werner. Eine weitere Überraschung steht bevor: Noch ist nicht klar, wer von den beiden Orang-Utan-Männchen der Vater ist. Miri war sowohl mit Jambi (17) als auch mit Kajan (23) zusammen. Miri ist seit November 2006 in Hannover, Männchen Jambi kam 2008 aus Frankreich in den Erlebnis-Zoo, Kajan lebt hier seit 1994. Trotz zahlreicher Deckakte in den vergangenen Jahren blieb die Liaison zu dritt ohne Folgen – bis jetzt. Der Zoo geht davon aus, dass Jambi der Vater ist, zur Überprüfung wurden jedoch Speichelproben beider Männchen eingeschickt. Das Ergebnis steht noch aus. Doch ganz egal, wer der Vater ist, die Aufzucht des Nachwuchses übernimmt immer allein das Weibchen. Und Miri kümmert sich liebevoll um ihr Söhnchen. Die ersten Tage lag sie mit ihm gut geschützt entweder in einer Tonne, Hängematte oder versteckt in einem Strohnest. Der Zoo hatte den Bereich um das Gehege abgesperrt, damit die beiden sich in aller Ruhe aneinander gewöhnen könnten. Nach drei Tagen zeigte sich Miri zunehmend sicherer und präsentiert den Besuchern jetzt ihren Nachwuchs immer öfter, auch wenn sie ihn noch schützend an sich gedrückt hält. Was jetzt schon zu sehen ist: Das noch namenloses Jungtier hat kräftige lange Arme und lange hellbraun-orange Haare, die am Hinterkopf wild in alle Richtungen abstehen. Die ersten Monate wird Miri ihren Nachwuchs eng am Bauch tragen. Mit zwei Jahren können Orang-Utan-Kinder schon gut klettern und hangeln, sie sind jedoch immer noch völlig von der Mutter abhängig. Entwöhnt wird der Nachwuchs mit etwa 4 Jahren, die enge Bindung zur Mutter besteht jedoch 6-9 Jahre – ein Grund, warum es so selten Nachwuchs bei den „Waldmenschen“ gibt. Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Der massive Abbau des Regenwaldes und damit der Verlust des Lebensraumes der Orang-Utans hat dramatische Folgen. In den vergangenen 75 Jahren hat der Bestand der Tiere um 80 Prozent abgenommen! Nur noch ca. 7.000 Tiere leben auf Sumatra, auf Borneo sind es nur noch etwa 40-80.000. Der nach wie vor ungebrochene Fang und Handel von Jungtieren für den internationalen und regionalen Handel ist die zweite große Bedrohung für den „Waldmenschen“ (malaiisch für Orang-Utan). Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Sumatra Orang-Utans, um die Tierart vor dem Aussterben zu bewahren. Der erste Nachwuchs seit über 30 Jahren ist für den Zoo eine große Freude und Sensation! Die Patenschaft für das Orang-Utan-Baby hat spontan die Reifenmarke Uniroyal übernommen. Perfekter Pate: Die Reifenmarke hat einen Orang-Utan als Maskottchen! Uniroyal ist eine Marke des hannoverschen Unternehmens Continental. Mit der Übernahme der Patenschaft möchte Uniroyal Verbundenheit mit Hannover zeigen und das Artenschutz-Engagement des Erlebnis-Zoo unterstützen. Um den passenden Namen für den rothaarigen Winzling zu finden, wird Uniroyal zu einem Namenswettbewerb in der Belegschaft aufrufen.

Sealife Oberhausen, 13.06.2013
Höchster Pegelstand Deutschlands anstatt längste Plastiktütenkette der Welt
Während SEA LIFE Deutschland beabsichtige kommenden Montag einen positiven Weltrekord aufzustellen, dominieren traurige Meldungen zu Rekordhochwasserständen in vielen deutschen Städten die Medien. Die Aquarienkette hat sich daher aus Rücksichtnahme entschlossen den Rekordversuch abzusagen. „Wir finden es nicht angemessen, während Menschen Ihre Existenz verloren haben oder diese bedroht ist einen Weltrekordversuch zu unternehmen“, erklärt Klara Brinkmeier Pressesprecherin des SEA LIFE Abenteuer Park. „Unsere Gedanken gelten momentan den vielen Betroffenen und zahllosen Helfern, die Tag und Nacht im Einsatz sind. Nach Rücksprache mit GUINNESS WORLD RECORDS™ war es uns glücklicherweise möglich den Termin auf Mitte Juli zu verschieben.

Zoo Osnabrück, 13.06.2013
Osnabrücker Elefanten bekommen eine Waage – Firma Höfelmeyer unterstützt Zoo Osnabrück
Wie viel wiegt ein Elefant? Die Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos wissen es nun ganz genau, denn diese Woche wurde eine Bodenwaage in den Elefantenstall eingebaut – mit Unterstützung des Waagenherstellers Höfelmeyer aus Georgsmarienhütte. „Für uns ist es aus verschiedenen Gründen wichtig zu wissen, wie viel unsere Elefanten wiegen: Einmal zeigt es uns, wie sich die Jungbullen entwickeln, ob es Wachstumsschübe gibt oder das Gewicht gleichmäßig zunimmt“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Dann ist es natürlich auch besonders wichtig für notwendige medizinische Behandlungen, wie zum Beispiel bei Sedierungen oder für die Dosierung von Medikamenten.“ Seit dieser Woche besitzt der Zoo nun eine 1,50 Meter mal 2 Meter große Waage, die in den Boden des Elefantenhauses im Durchgang auf die Außenanlage eingelassen wurde. Die Waage misst bis zu sechs Tonnen in zwei Kilogramm-Schritten. Unterstützt wurde der Zoo dabei von der Firma Höfelmeyer aus Georgsmarienhütte, die die Waage für die grauen Schwergewichte kostenlos anfertigen und montieren ließ. Geschäftsführer Reinhard Höfelmeyer: „Der Zoo Osnabrück ist eine tolle und wichtige Einrichtung für die Menschen dieser Region, da war es für uns selbstverständlich mit unserem Know-how einen Beitrag zu leisten. Die heutige Technik ermöglicht den Einsatz in allen Bereichen – auch im Elefantenstall.“ Über die besondere Aufgabe freuten sich auch die sechs Auszubildenden der Firma, die das Vorhaben als ihr eigenes Projekt umsetzten und das Projektmanagement, die Konstruktion und die Programmierung übernahmen. Die Elefanten müssen sich an ihre neue Errungenschaft jedoch erst gewöhnen, wie Elefantenpfleger Detlef Niebler erklärt: „Sie merken, dass sich der Untergrund am Durchgang verändert hat, und das macht sie erstmal stutzig. Aber die Bullen gewöhnen sich bestimmt schnell daran.“ Besucher können übrigens mit eigenen Augen das Gewicht der Elefanten ablesen. „Wir haben in der Elefantenhalle eine Gewichtsanzeige angebracht. Außerdem werden wir im Besucherraum, sobald dieser passend zu den neuen Asiatischen Elefanten umgestaltet wurde, das Gewicht anzeigen. So können auch unsere Besucher verfolgen, wie sich die Jungbullen entwickeln“, berichtet Pressesprecherin Lisa Josef. „Wir danken der Firma Höfelmeyer für die tolle Unterstützung, die uns bei der täglichen Versorgung und Pflege unserer Tiere enorm weiter hilft.“

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