Zooticker

Die Erwähnung von Justin Bieber hat den Traffic meines Blogs nicht erwähnenswert erhöht, vielleicht hätte ich noch die Worte schwul oder nackt (oder beides) hinzufügen sollen. Ein Zusammenhang zum Blog oder zu Justin Bieber muss ja nicht bestehen, irgendein Idiot wird den Weg zum Blog schon finden. Aber…der Beutelwolf-Blog ist ein seriöser Blog und nackte Männer wird es hier nur sehr selten geben (aber es gibt sie, wie man hier und hier sehen kann) und von Justin Bieber schreibe ich nur, weil er einen Weißschulterkapuziner namens Mally besaß und beide des öfteren durch die Medien geisterten. Auch im Beutelwolf-Blog konnte man davon lesen (hier).
Über die Zukunft des Affens wollte man sich ja nicht äußern, obwohl jetzt nur bestätigt wird, was Kenner der deutschen Zooszene schon längst vermutet hatten: Mally kommt nach Hodenhagen, bzw. ist schon dort.

Auch sonst kann ich in diesem Zooticker ein paar Nachträge zu vergangenen Zootickern machen, bzw. den von letzter Woche ergänzen.

Das Champions League Finale ist vorbei und es hat sich gezeigt, wie falsch die Tiere lagen. Nur Nelly, die Elefantenkuh aus Hodenhagen „tippte“ richtig. Jetzt ist erst einmal Ruhe und ich bin gespannt, wann diverse Tiere erneut zum Einsatz kommen, um ein Fußballergebnis „vorherzusehen“. Vielleicht sollte man es mal mit Vögeln versuchen?

Der Streik der Berliner Tierpark- und Zoomitarbeiter ist ebenfalls Vergangenheit. Was und ob er etwas gebracht hat wird sich erst noch zeigen.

Was die getöteten Mähnenrobben in Wien anbelangt, so hat nicht nur EndZoo dazu eine Meinung, auch PETA äußerte sich dazu:

Nach eingeschleppter Tuberkulose im Zoo Schönbrunn: PETA fordert Aufnahmestopp von Robben
Schönbrunn / Gerlingen, 23. Mai 2013 – Tod im Zoo Schönbrunn: Nachdem zwei Mähnenrobben-Weibchen in dem Wiener Tiergarten an Tuberkulose erkrankten, wurden die Tiere eingeschläfert. Laut Medienberichten vermutet Zoo-Tierarzt Thomas Voracek, dass das auslösende Bakterium von einer aufgenommenen Robbe eingeschleppt wurde. Welches Tier die Infektion nach Schönbrunn brachte, ist nach Aussage der Pressestelle des Zoos unklar. Um weitere Einschläferungen zu verhindern, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun umgehend einen Aufnahmestopp von Robben im Zoo Schönbrunn.
„Die Neuaufnahme von Wildtieren birgt immer das Risiko schwerwiegender Infektionen“, so Meeresbiologin und PETA-Kampagnenleiterin Dr. Tanja Breining. „Um die Gefahr zu minimieren, fordern wir den Zoo auf, umgehend auf den Import weiterer Robben zu verzichten und die Haltung von Meeressäugern langfristig einzustellen.“
Erst im Dezember 2012 war eine Robbe im Zoo Schönbrunn verstorben. Eine daraufhin angeordnete veterinärmedizinische Untersuchung entdeckte die lebensgefährliche Infektion, die sich nun offenbar auf weitere Tiere des Bestands übertrug.
Mähnenrobben sind an der Pazifikküste Südamerikas von Peru bis Feuerland und entlang der Atlantikküste bis nach Südbrasilien zuhause. Sie tauchen bis zu 100 m tief und bleiben dabei bis zu 20 Minuten unter Wasser. Das Leben im Zoo ist für sie nicht tiergerecht.

Dieser Beitrag wurde unter Berlin, Hodenhagen, Wien, Zoo, Zooticker abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen