Zoopresseschau

Tierpark Chemnitz 10.07.2013
Ferientipp: Ausflug zu den Schaufütterungen im Wildgatter des Chemnitzer Tierparks
Gerade währen der Sommerferienzeit bieten sich ab und an auch ausgedehnte Spaziergänge durch die schöne Anlage des zum Tierpark Chemnitz gehörenden Wildgatters Oberrabenstein an. Während der Ferienzeit wird in die in diesem Jahr 40 gewordene Einrichtung (PM 262 vom 16.05.2013) jeweils von Montag bis Freitag zu Schaufütterungen eingeladen. Wer also genau wissen möchte, was bei Wolf und Luchs, Wildschwein und Mufflon auf den Tisch kommt, sollte sich jeweils 11 Uhr vor Ort einfinden. Montags, mittwochs und freitags ist Treffpunkt bei den Wölfen und Luchsen, dienstags und donnerstags bei den Wildschweinen und Mufflons. Die Schaufütterungen sind auch eine gute Gelegenheit, den Tierpflegern Fragen zu ihren Schützlingen zu stellen. Mit etwas Glück können die Besucher übrigens auch das im Mitte Mai geborene Luchsjungtier sehen, welches zusammen mit den Luchs-Eltern ein naturnahes Gehege bewohnt. Der Tierpark Chemnitz züchtet seit Jahren erfolgreich Karpatenluchse und nimmt auch am Europäischen Zuchtbuch für Luchse teil. Nachzuchten aus Chemnitz leben inzwischen in vielen europäischen Zoos. Nach dem Aufenthalt im Wildgatter ist gleich nebenan ein Besuch des Stausee-Geländes inklusive erfrischender Abkühlung zu empfehlen, bevor es mit dem Spaziergang weiter geht in das Tierparkgelände an der Nevoigtstraße.

Sea Life Oberhausen 10.07.2013
Endlich ein Baby Hai in Oberhausen
11 Zentimeter groß, 30 Gramm schwer und putzmunter: Der erste Babyhai in Oberhausen ist da! Nach langem Warten ist auch in der Klasse 5a des Heinrich Heine Gymnasium in Oberhausen ein kleiner Katzenhai geschlüpft. In der Nacht vom 8.7. auf den 9.7. hatte sich der kleine Hai seinen Weg aus der engen Schale gebahnt. Damit ist er der erste Hai, der im Rahmen des Schulprojekts „Hai-Eier im Klassenzimmer“ in Oberhausen geschlüpft ist. Wochenlang haben die Schülerinnen und Schüler aus Oberhausen diesem Termin entgegen gefiebert. In Oberhausen haben sich die kleinen Haie in diesem Jahr besonders viel Zeit gelassen. Bereits nach den Osterferien hatten die Schülerinnen und Schüler das Aquarium mit den vier Hai-Eiern in Empfang genommen. Gestern Morgen war es nun endlich so weit. Der erste kleine Hai war geschlüpft und schwamm putzmunter durch das Aquarium. „Die Jungen und Mädchen kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. So stolz waren sie, dass durch ihren Verdienst und ihre Pflege dieser Hai gesund und munter zur Welt gekommen ist“, freut sich Melanie Marmann, Klassenlehrerin der Klasse 5a.

Zoo Basel 10.07.2013
Bruterfolg bei Eselspinguinen im Zoo Basel
Seit dem 6. Juni sind im Zoo Basel gleich fünf Eselspinguin-Küken geschlüpft. Die älteren Jungen erkunden bereits die Anlange, die jüngeren sind noch auf den Nestern. Nicht mehr lange und sie werden alle wie die Grossen im Wasser nach Fischen und Krill jagen. Die Zucht der Eselspinguine wird in einem Erhaltungszuchtprogramm koordiniert. Seit 1976 sind im Zoo Basel über 100 Junge aufgezogen worden. – Unterhaltungsprogramm für Klammeraffen – Nicht nur das Baby sorgt zurzeit für Unterhaltung bei den Klammeraffen, zwischendurch gibt es auch mal ein Affen-Glace. Zur Beschäftigung der Zootiere wird im Zoo Basel das Futter für die Affen versteckt, in Behältern angeboten oder im Sommer sogar eingefroren.

Tiergarten Schönbrunn Wien 10.07.2013
ROBBENNACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Bei den Mähnenrobben im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs: Am vergangenen Samstag brachte Robbenweibchen Kelo nach einer Tragzeit von knapp einem Jahr sein erstes Jungtier zur Welt. Der Nachwuchs ist ein Weibchen und hat von den Pflegern den Namen „Alada“ bekommen. „Die Kleine trinkt brav bei ihrer Mutter und wiegt derzeit etwa zehn Kilogramm“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Alada ist sehr aufgeweckt, flitzt am Beckenrand hin und her und war auch schon im Wasser. Natürlich sind die ersten Tage nach der Geburt aber immer kritisch.“ Die ersten sechs bis acht Monate werden Mähnenrobben-Junge gesäugt. Der Speiseplan von Alada sieht also noch für einige Zeit keinen Fisch vor. Mutter und Jungtier bewohnen derzeit den eigens für Geburten eingerichteten Flachwasserbereich in der Anlage. Mähnenrobben können zwar gleich nach der Geburt schwimmen und tauchen, müssen diese Fertigkeiten allerdings noch perfektionieren. Sobald das Robbenbaby an Land und im Wasser geschickt genug ist, kommt es gemeinsam mit seiner Mutter zur mittlerweile ein Jahr alten Lunita und zu seinem Vater Comandante. Bei dem Robbenbullen sieht man die auffällige Mähne, die dieser an den Küsten Südamerikas heimischen Tierart ihren Namen gibt.

Opel Zoo Kronberg 09.07.2013
Geschafft: Drei Azubis aus dem Opel-Zoo bestehen Prüfung zum Zootierpfleger mit guten Noten
Am Donnerstag, dem 4. Juli 2013 war es soweit: Die drei Auszubildenden aus dem Kronberger Opel-Zoo absolvierten nach den schriftlichen Prüfungen im Mai noch den praktischen Teil und waren glücklich darüber, die drei Jahre als Auszubildende im Beruf Tierpfleger, Fachrichtung Zootierpflege mit Bravour beendet zu haben. Nicole Hensgen, Nico Saar und Tim-Phillip Viereck haben die Prüfungen mit überdurchschnittlich guten Noten bestanden. „Wir freuen uns, dass wir allen drei Absolventen einen Arbeitsplatz anbieten können und sind sicher, dass sie nun schnell die notwendige Berufserfahrung erwerben, die neben guten Noten und Arbeitsfleiß einen guten Tierpfleger auszeichnen“, so Dr. Martin Becker, der im Opel-Zoo nicht nur die Zoopädagogik leitet, sondern sich auch um Praktikanten und Auszubildende kümmert. Unterstützt wird er dabei von Zooinspektor Jörg Beckmann, der ebenfalls innerbetrieblichen Unterricht erteilt und zudem für das Ausbildungsjahr 2013/2014 von der Industrie- und Handelskammer als Prüfer berufen wurde.

Zoo Osnabrück 09.07.2013
Rüsselbande mit neuem Oberhaupt – Elefantenbulle Luka trifft erstmals Jungbullengruppe
Im Zoo Osnabrück stattete am heutigen Dienstag der 40jährige Asiatische Elefantenbulle Luka der vierköpfigen Jungbullengruppe das erste Mal einen Besuch ab. Das Kennenlernen verlief harmonisch. „Die Bullen hatten sich bereits seit einigen Tagen durch das Gitter berüsseln können, sodass sie sich schon kannten. Doch das erste richtige Zusammentreffen ist natürlich etwas ganz Besonderes für alle Beteiligten“, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Selbst die Tierpfleger waren sehr gespannt. „Nach ihren bisherigen Reaktionen waren wir uns aber sicher, dass das erste Treffen friedlich verlaufen wird und tatsächlich funktionierte es noch besser als wir dachten.“ Als Elefantenbulle Luka das obere, große Außengehege betrat, warteten die drei bis fünf Jahre alten Elefantenjungen Nuka, Dinkar, Shanti und Shahrukh bereits neugierig. Schnurstracks liefen sie auf den großen Riesen zu und begrüßten ihn mit ihren Rüsseln. Schnuppern, stupsen, abtasten – bei der freudigen Begrüßung gingen die Dickhäuter auf Tuchfühlung. Anschließend übernahm bereits Luka das Kommando: Unter seiner Anleitung ging es im Gänsemarsch in seine Außenanlage hinüber. „Sie scheinen sich recht gut zu verstehen. In den nächsten Tagen werden wir die fünf immer wieder zusammen lassen. Sollte es Reibereien geben, können wir die Elefanten dank unserer großen und viergeteilten Anlage auch immer wieder voneinander trennen“, beschreibt Niebler das weitere Vorgehen. Elefantenbulle Luka soll in der Jungbullengruppe für Ordnung sorgen und dem Halbstarken Grenzen setzen. „Das ist wichtig, damit sie sich später auch in Herden mit Kühen und Nachwuchs sozial verhalten“, erläutert Niebler die Absichten. Heute herrschte jedenfalls traute Einigkeit: Sogar eine Sanddusche nahmen sie gemeinsam – friedlich nebeneinander stehend. Der Asiatische Elefantenbulle Luka war vor circa zwei Wochen aus dem spanischen Benidorm in den Zoo Osnabrück umgezogen. Die vier Asiatischen Jungbullen reisten im Mai aus dem Tierpark Hagenbeck und aus dem Zoo Hannover nach Osnabrück.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 09.07.2013
Ferienspaß für Kids von sechs bis 14 Jahren: Beim Sommerferienprogramm der Wilhelma sind noch Plätze frei!
Eltern, die ihren Kindern für die Sommerferien noch die Teilnahme an einem der spannenden Programmangebote der Wilhelmaschule sichern möchte, haben unter der Telefonnummer 0711 / 5402-136 die Chance, einen der verfügbaren Restplätze zu ergattern. Bereits ab Ende Juli und bis in den September hinein bietet das Sommerferienprogramm spannende Erlebnisse für Kinder von sechs bis 14 Jahren. Frei sind beispielsweise noch Plätze bei dem Angebot „Keine Langeweile für Zootiere“, bei dem die Kinder gemeinsam mit den Tierpflegern Beschäftigungsspielzeug für Affen und Co. basteln und anschließend beobachten können, was die Tiere so alles damit anstellen und wie geschickt sie sich dabei anstellen. Oder wie wäre es, unter fachlicher Anleitung selbst einen kleinen Kräutergarten anzulegen und gleich vor Ort leckere Speisen mit Kräutern zuzubereiten und zu vespern? Ums Essen, allerdings für die Tiere, geht es auch im Paket „Prost Mahlzeit“: Hier gilt es, unterschiedliche tierische Tischsitten und Esswerkzeuge kennen zu lernen und dem Küchenchef der Wilhelma bei der Versorgung von rund 9.000 Tieren ein wenig zur Hand zu gehen. Diese und alle weiteren noch verfügbaren Themen und Termine finden sich bei „wilhelma.de/wilhelmaschule“ unter „Sommerferienprogramm“. Die Anmeldung ist verbindlich, eine bestätigte Anmeldung Voraussetzung für die Teilnahme.

Tierpark Hellabrunn München 09.07.2013
Erfolgreich im Zeichen des Ziel- und Entwicklungsplans – Münchner Tierpark veröffentlicht Geschäftsbericht 2012
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG kann ein rundum erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 vorweisen – in zoologischer wie auch in kaufmännischer und bautechnischer Hinsicht. Zoo mit besonders vielen Tieren und Tierarten: Im Geschäftsjahr 2012 lebten 19.183 Tiere in 757 Arten in Hellabrunn. Das entspricht 3 bzw. 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit zählt Hellabrunn zu den tier- und artenreichsten Zoos in Europa! Der Verkauf von Hellabrunn-Jahreskarten konnte 2012 um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Eine Anzeigenkampagne macht seit 2012 auf die günstigen Dauerkarten des Tierparks auf 34 großformatigen Werbeflächen in Münchner U-Bahnhöfen aufmerksam. Im Geschäftsjahr 2012 besuchten rund 1.622 000 Menschen den Münchner Tierpark. Dies ist die zweithöchste Besucherzahl seit dem über 100jährigen Bestehen von Hellabrunn. 860 Tiergeburten wurden im letzten Jahr in Hellabrunn registriert. Besonders hervorzuheben ist dabei der Nachwuchs bei den Silbergibbons, einer stark bedrohten Affenart, die es bundesweit nur in München zu sehen gibt. Die Bewohner Hellabrunns bekamen tierischen Zuwachs aus anderen europäischen Zoos: u.a. zwei junge Löwen, zwei Polarfüchse, zwei stark bedrohte Drills und 14 Felsenpinguine. Ein Meilenstein wurde 2011 mit der Erstellung des Ziel- und Entwicklungsplans gelegt. Dieser dient als Basis für alle zukünftigen Vorhaben und unterstreicht das Hellabrunner Leitmotiv des Geozoos, nach dem die Tiere nach Kontinenten geordnet sind und in natürlichen Wohngemeinschaften gehalten werden. Für die Giraffensavanne im neuen Afrika von Hellabrunn fanden sowohl Spatenstich als auch Richtfest im Jahr 2012 statt. Weitere Bauprojekte: Im Sommer 2012 konnte das komplett umgebaute historische Aquarium mit einem neuen, 100.000 Liter fassenden Becken für die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie wiedereröffnet werden. Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es das Café Rhino mit einem neuen, direkt angrenzenden, kleinkindgerechten Abenteuerspielplatz mit Wipfelpfad und Wasserparcours. Hellabrunner Medienstars: Im Tierpark wurde Ende 2011 die fünfte Staffel der Doku-Soap „Nashorn, Zebra & Co“ gedreht. Die entstandenen 40 Folgen wurden ab November 2012 ausgestrahlt. Von allen Zoosendungen der ARD erzielt diese die höchsten Einschaltquoten. Ein 45-minütiger Film des Bayerischen Rundfunks über „Ludwig und seine Schwester – Die Elefantenbabys von Hellabrunn“ erreichte eine bundesweite Einschaltquote von 12,2 Prozent. „Hellabrunn ist auf vielen Gebieten ein Vorreiter: So ist der Münchner Tierpark seit 2009 der erste und einzige Zoo bundesweit, der eine TÜV-Zertifizierung im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement besitzt. Das Geozoo-Prinzip, dessen Idee 1928 in Hellabrunn entstand, ahmen Zoos auf der ganzen Welt nach! Nachdem sich dieses Prinzip in München in den vergangenen Jahrzehnten aufgeweicht hatte, haben wir im Jahr 2012 mit dem begonnenen Bau der Giraffensavanne einen wichtigen Schritt zurück zum Geozoo getan“, betont die Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl. „Im Umfeld aller europäischen Zoos präsentieren wir uns als besonders tier- und artenreich. 2012 zählten wir in Hellabrunn 19.183 Tiere in 757 Arten! Unser hochgestecktes Ziel ist es, unseren Tierpark jedes Jahr noch ein Stück attraktiver zu machen und weiterhin unter den beliebtesten, bestbesuchten und erfolgreichsten Zoos bundes- und europaweit zu liegen“, sagt Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Zoo Leipzig 09.07.2013
Samtpfoten entdecken Gondwanaland – Ozelotnachwuchs erstmals zu sehen
Das am 30. April dieses Jahres geborene Ozelotjungtier (Leopardus pardalis) unternimmt seit ein paar Tagen unter den wachsamen Augen seiner Mutter Daphne (geb. am 25.11.2007) die ersten Erkundungstouren. Vorsichtig, noch etwas tapsig aber neugierig durchstreift die kleine Katze Simone den südamerikanischen Dschungel der Anlage. „Es ist schön zu sehen, wie sich die kleine Raubkatze in den vergangenen Wochen entwickelt hat. Daphne kümmert sich liebevoll um ihren Schützling“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Für den Zoo Leipzig ist es der erste Nachwuchs bei den Katzen seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland und seit Beendigung der Haltung im ehemaligen Raubtierhaus im Jahr 2001. Der Ozelot ist der größte und bekannteste Vertreter der Pardelkatzen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südost-Texas bis nach Uruguay. Mangrovenwälder, Savannen und auch Gebirgsregionen von bis zu 1200 Meter Höhe zählen zu seinem Lebensraum. Aufgrund des markanten Fells wurde der Ozelot vor allem in den 60er und 70er Jahren massiv bejagt. Ein Importstopp des begehrten Fells ist erst Mitte der 80er Jahre in Europa durchgesetzt worden. Mit der Aufnahme ins Internationale Washingtoner Artenschutzübereinkommen 1989 besteht für diese Katzenart ein absolutes Handelsverbot.

Tiergarten Nürnberg 09.07.2013
Buntmarderpaar zieht Nachwuchs gemeinsam auf
Die Buntmarder im Tiergarten der Stadt Nürnberg sind als farbenprächtige Vertreter ihrer Tiergruppe gut geeignet, das schlechte Image der Marder hierzulande aufzubessern. Da bei den Buntmardern aus dem Freiland Einzelberichte von Jagden im Familienverband bekannt sind, hat sich der Tiergarten Nürnberg in diesem Jahr entschieden, das Vatertier während der Zeit der Aufzucht zusammen mit dem Nachwuchs im Gehege zu lassen. Am 18. März 2013 kamen drei Jungtiere zur Welt, wobei eines offensichtlich sehr geschwächt war und nach zwei Tagen starb. Die verbliebenen zwei wuchsen – wie in den Vorjahren – problemlos auf und sind seit Ende Mai auf Erkundungstour. Schon vor der Geburt hat das sechsjährige Weibchen Alisa das neunjährige Männchen Gorbi aus ihrem, dem größeren Teil des Geheges verwiesen, was er auch sofort akzeptierte. Nach der Geburt tolerierte die Mutter jedoch von Woche zu Woche zunehmend die Nähe des Männchens bei den Jungtieren und seit drei Wochen (18. Juni 2013) darf Gorbi mit dem Nachwuchs auch spielen. „Alisa hat bestimmt, wann gekuschelt wird,“ so Tierpflegerin Alexandra Hoffmann. Besonders am späten Nachmittag sind jetzt alle vier gemeinsam aktiv, spielen und kuscheln zusammen. So hat sich einerseits die Konzeption mit den beiden verbundenen Gehegen als auch andererseits der Mut das Paar zur Aufzucht nicht zu trennen, als richtig erwiesen. Vom Zoo Novosibirsk, von dem alle Buntmarder ursprünglich stammen, kamen für die neuen Wege der Haltung bereits Glückwünsche und im Frühjahr diesen Jahres besuchte ein Filmteam des südkoranischen Fernsehens den Tiergarten, um die Buntmarder in der naturnahen Anlage zu filmen. Die Ausbeute an Material aus der Wildnis Koreas, wo die Buntmarder zu Hause sind, war offensichtlich zu dürftig.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 09.07.2013
Vier Skunk-Jungtiere erkunden die Erlebniswelt Alaska
Gleich vier kleine Stinktiere erobern nun mit ihrer Mutter Escada ihr weitläufiges Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Bereits am 12. Mai geboren, wurde der Stinktiernachwuchs bisher im Innenbereich des Geheges von seiner Mutter liebevoll und geschützt aufgezogen. Den ersten Ausflug genießen die kleinen Skunks, zwei Mädchen und zwei Jungen, in Begleitung ihrer Mutter und dem Rest der jetzt achtköpfigen Stinktierbande. Zwei der Jungtiere haben die typische schwarz-weiße Zeichnung der Skunks, die anderen beiden sind ganz weiß. Mutig liefen die beiden Albinos bei ihrem Ausflug voraus, um die Landschaftsanlage zu erkunden. Ihre Geschwister wichen dagegen nicht von der Seite ihrer Mutter. Auch wenn die Kleinen erst rund 18 Zentimeter groß und 800 Gramm schwer sind, können sie schon wie echte Stinktiere zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt und ihr übel riechendes Sekret absondern. Nach einer Tragzeit von 40 bis 65 Tagen kommen die kleinen Skunks blind und unbehaart zur Welt. Sie wachsen schnell und laufen bereits nach gut einem Monat umher, nach zwei Monaten beginnen sie selbstständig zu fressen und mit einem guten Jahr verlassen sie das Muttertier. In der Natur werden Skunks meist etwa fünf Jahre alt, in Menschenobhut können sie bis zu zwölf Jahre alt werden. Die vier kleinen Raubtiere bewohnen nun gemeinsam mit ihrer Familie die Landschaftsanlage in der Waldregion der ZOOM Erlebniswelt Alaska.

Opel Zoo Kronberg 08.07.2013
Viele Jungtiere im Opel-Zoo – Erstmals Nachwuchs bei den Berberaffen
Der Sommer ist stets die bevorzugte Zeit für einen Zoobesuch, erwartet man nicht nur üppige, grüne Natur, sondern auch viele Tierkinder. Und obwohl im Opel-Zoo in erster Linie exotische Tiere gepflegt werden, die in ihrer Fortpflanzung nicht unbedingt an die mitteleuropäischen Jahreszeiten ausgerichtet sein müssen um das Überleben der Jungtiere zu sichern, sieht man in den Gehegen allenthalben Nachwuchs. Gleich nach dem Haupteingang findet man die beiden jungen Giraffen Melman und Lara, die zwar bereits im letzten Jahr geboren wurden, aber von ihrer Größe her noch eindeutig als Tierkinder zu erkennen sind und sich entsprechend lebhaft auf dem großen Areal bewegen. Da kann Bulle Gregor aus fast 6 m Höhe auf das Spiel seiner vielleicht gerade mal halb so großen Nachkommen nur nachsichtig herabblicken. Erst letzte Woche kam – auch auf der Anlage Afrika Savanne – ein Gnu-Kalb zur Welt; weitere sind in der nächsten Zeit zu erwarten. Im April und Mai wurden zwei Trampeltiere geboren und die beiden Guanako-Jungtiere vom März und Juni in ihrem Gehege am unteren Ende des Zoos sind ausgesprochen gut zu beobachten. Nachwuchs gibt es alljährlich auch den verschiedenen Hirscharten wie den vom Aussterben bedrohten Mesopotamischen Damhirschen, den Vietnam-Sikahirschen sowie bei den Europäischen Rothirschen und den Hirschziegenantilopen. Besonders erfreulich sind die Jungen der seltenen Salzkatzen, die Ende April geboren wurden und inzwischen zu sehen sind. Bis sie größer und selbständiger geworden sind, wachsen sie zunächst in der Wurfhöhle auf, stets gut beschützt und versorgt von der Mutter. Auf diese Art und Weise ziehen auch die im Bestand stark gefährdeten Europäischen Nerze, die an Auswilderungsprogrammen teilnehmen, und die seltenen Roten Pandabären ihre Jungen groß. Im Opel-Zoo ist man schon sehr gespannt, wann bei diesen Tierarten die Jungtiere zu sehen sind. Die Mütter der Berberaffen tragen ihre Babys in den ersten Wochen dicht an sich gepresst mit sich herum, bis sie selbständig in der Gruppe agieren und sich selbst versorgen können. Und wenn man im Gehege der Berberaffen genau beobachtet, kann man ein weibliches Tier beobachten, das ein kleines Fellbündel an der Bauchseite hängen hat und offensichtlich gut beschützt. Mit zunehmendem Alter wird es mutiger und zeigt sich immer öfter, bis es in Kürze auch die ersten Schritte alleine unternimmt. Es ist in der Gruppe der Berberaffen, die seit dem Jahre 2011 im Opel-Zoo gepflegt werden, der erste Nachwuchs und zeigt, dass die Gruppe sich gut eingelebt hat.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 08.07.2013
Tiger Roger ist verstorben – ZOOM Erlebniswelt trauert
Der siebenjährige Tiger Roger ist letzte Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag gestorben. Die Obduktion und Gewebeproben ergaben, dass er einem akuten Leberversagen erlegen ist, welches nach einer chronisch verlaufenen Nierenschädigung entstanden ist. Nierenerkrankungen verlaufen schleichend und unauffällig und führen leider immer zum Tode. Der zoologische Leiter Frank Ahrens, die Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel, das gesamte Tierpfleger-Team der Erlebniswelt Asien und alle Kollegen der ZOOM Erlebniswelt sind tief betroffen: „Obwohl Roger erst kurze Zeit bei uns war, ist uns das imposante Tier sehr ans Herz gewachsen“, so Dr. Krawinkel. Krawinkel und ihr Team hatten Roger während der letzten Wochen mit großer Sorgfalt und Intensität behandelt und betreut. Nach einer Zahnbehandlung vor einigen Wochen hatte sich seine Nahrungsaufnahme normalisiert und er zeigte wieder ein lebhaftes, normales Verhalten. Er erkundete mit Interesse die große Landschaftsanlage und genoss Sonne und Wind im „Reich der Tiger“. Erst in den letzten Tagen vor seinem Tod hat sich Rogers Zustand deutlich verschlechtert. Trotz intensiver medizinischer und tierpflegerischer Betreuung ist Roger an seinem Organversagen verstorben. Die anderen Tiger Manu, Thrax und Virgil, die aus Budapest in die ZOOM Erlebniswelt gekommen sind, befinden sich noch in der Eingewöhnungsphase. Sie werden zur Zeit einzeln an das Außengehege gewöhnt. Die zweijährigen Tigerbrüder aus Budapest sind irritiert und verunsichert durch den Tod von Roger. In den nächsten Wochen stehen sie daher noch mehr als sonst unter besonderer medizinischer und tierpflegerischer Beobachtung.

Zoo Osnabrück 08.07.2013
Lang ersehnter Seehundnachwuchs im Zoo Osnabrück – Seehund-Dame Biene bekommt erstes Baby nach fünf Jahren
Große Freude gab es am vergangenen Donnerstag im Zoo Osnabrück: Das erste Seehund-Baby nach fünf Jahren ist in den frühen Morgenstunden zur Welt gekommen. „Wir freuen uns sehr, dass die Geburt so gut verlaufen ist. Das Kleine ist sehr aufmerksam und schwimmt schon sehr gut“, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde zählen. Die 14jährige Seehundmutter Biene hat ihre dritte Geburt gut gemeistert. Für den sechsjährigen Seehundmann Max war es dagegen die erste Vaterschaft und so richtig genießen kann er sie noch nicht, wie Bischoff beobachtet hat: „Max darf im Moment noch nicht mal in die Nähe seines Babys. Biene vertreibt ihn sofort wieder. Dafür ist sie sehr fürsorglich und stupst ihr Baby immer wieder an.“ Auch die Tierpfleger lassen Mutter und Kind zurzeit ganz in Ruhe, deswegen ist das Geschlecht des Nachwuchses noch nicht bekannt. Das Gewicht schätzt die erfahrene Tierpflegerin auf zehn bis zwölf Kilogramm – das ist beachtlich, da es circa ein Zehntel des Körpergewichts der Mutter ausmacht. „Die nächsten drei bis vier Wochen wird das Jungtier noch von Biene gesäugt, danach beginnt es, auch Fisch zu fressen“, erklärt Bischoff. Seehundbabys müssen schnell selbstständig werden: „Spätestens sechs Stunden nach der Geburt müssen sie bereits ins Wasser und nach der Säugezeit sind sie ganz auf sich allein gestellt“, weiß die Tierpflegerin. Nachdem die Seehundfamilie in den ersten Tagen noch etwas Ruhe benötigte und das Becken abgesperrt war, können Besucher das Jungtier mit den großen, schwarzen Kulleraugen seit heute auch von Nahem bewundern.

Naturschutztierpark Görlitz, 05.07.2013
Ausstellung „Umweltkarikaturen“ in der Storchenvilla im Naturschutz-Tierpark Görlitz vom 7.Juli bis zum 31. Oktober 2013
Viele Künstler haben sich dem globalen Thema Umwelt, Mensch und Natur angenommen, auch Karikaturisten. Die Galerie für komische Kunst „Caricatura Kassel“ hat dazu eine Ausstellung von 35 Reproduktionen bekannter Karikaturisten zusammengestellt. 25 dieser Karikaturen sind immer noch aktuell und nun im Obergeschoss der Storchenvilla im Naturschutz-Tierpark Görlitz vom 7. Juli bis zum 31. Oktober 2013 zu sehen. Zu erreichen ist die Ausstellung über eine Außentreppe am Balkon der Villa. Die Ausstellung ist für Besucher des Tierparks kostenlos. Zusätzlich zu den Karikaturen wurden für Kinder und Kind gebliebene die in den Karikaturen verarbeiteten Themen spielerisch aufgearbeitet. „Müll – Minigolf“ und „Müll – Swimmingpool“ sind nur 2 von 7 Spielen, die ausprobiert werden können. Wem es wichtig ist, etwas für unsere Umwelt zu tun, hat in der Ausstellung auch dazu die Möglichkeit. Man braucht nur den Antrag für eine „Naturschutz-Patenschaft“ ausfüllen und an der Kasse des Tierparks abgeben. So hilft jeder ganz konkret bei der Umsetzung von Naturschutz-Projekten in Deutschland und Asien mit.

Zoologischer Garten Magdeburg, 05.07.2013
„Auch Zootiere müssen ins Bett…“
Zootiere abends beobachten und dabei Neues entdecken und erfahren – dies ist vom 9. Juli bis 20. August immer dienstags um 19 Uhr möglich. Zooexperten sind mit interessierten Tierfreunden auf Abendführungen im Zoo unterwegs – eine gute Möglichkeit zur Erörterung von Themen, die über den „normalen“ Zoobesuch hinausgehen. Bei der ersten Abendführung in diesem Sommer am 9. Juli zeigt der Kurator für Allgemeine Zoologie und Organisation, Ulf Lender, wie verschiedene Zootiere die Nacht verbringen. Warum werden manche Tiere abends in ihre Ställe gelassen, während andere wie am Tage „auf Durchlauf“ gehalten werden? Welche Maßnahmen trifft der Zoo, damit alle Tiere eine gute Nacht verbringen können? Wird eine Abendmahlzeit gereicht? Bei dem abendlichen Rundgang sind Blicke hinter die Kulissen sowie in verschiedene Tierunterkünfte möglich. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Zooeingang (Zoowelle). Der Preis beträgt 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder, für Teilnehmer mit gültiger Zoo-Eintrittskarte jeweils die Hälfte.

Zoo Osnabrück, 05.07.2013
Impfung für den Wolfsnachwuchs – SuperBioMarkt übernimmt Patenschaft für Wolfsmutter Paulina
Großer Gesundheitscheck bei den Wölfen im Zoo Osnabrück: Heute stattete Zootierarzt Thomas Scheibe den drei Wolfsjungen einen Besuch ab, um sie zu untersuchen und zu impfen. Wolfsmutter Paulina freut sich derweil über einen Paten: den SuperBioMarkt. Am Freitagvormittag startete der große Gesundheitscheck mit acht Tierpflegern, die geschlossen in das Wolfsgehege gingen. Während die einen Zoomitarbeiter die vier erwachsenen Wölfe im Blick hatten, kletterten die anderen Mitarbeiter per Leiter in den Familienbau und holten den Nachwuchs mit Netzen heraus. „Wir gingen sehr schnell vor, damit das Rudelleben nur kurz gestört wird. Aber wir mussten die Untersuchung durchführen, denn hier steht der Tierschutz im Vordergrund“, erklärt Zootierarzt Thomas Scheibe. „Der Nachwuchs ist jetzt circa acht Wochen alt und muss entwurmt und auch gegen gängige Hundekrankheiten geimpft werden. Schließlich kommen am Wolfsgehege viele Hunde vorbei.“ Dabei handele es sich um eine Standardimpfung, die auch Hunde bekommen, unter anderem gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose. „Vor der Impfung führte ich eine gründliche allgemeine Untersuchung durch, um eventuelle akute Erkrankungen und den Allgemeinzustand der Jungtiere zu erfassen. Dafür höre ich zum Beispiel Bauch, Lunge und Herz ab, schaue nach Parasiten, taste den Körper ab oder messe Fieber“, erläutert Scheibe. Alle drei Jungtiere waren in einem guten gesundheitlichen Zustand und so konnte der Zootierarzt die Impfung durchführen. Bei dem Gesundheitscheck musste Scheibe gut auf seine Hände achten, denn die Wolfswelpen haben inzwischen schon kräftige Zähne und können gut zubeißen. Nach einer dreiviertel Stunde war der „Arzttermin“ vorbei und alle Wolfswelpen wieder wohlbehalten in ihrem Bau. „Nun wissen wir auch das Geschlecht der Jungtiere: zwei männliche Tiere und ein weibliches“, freut sich Scheibe nach der gelungenen Aktion. Der Zoo Osnabrück freut sich nicht nur über den gesunden Nachwuchs, sondern auch über eine neue Patenschaft: Der SuperBioMarkt unterstützt Wolfsmutter Paulina mit 2.500 Euro. Geschäftsführer Michael Radau: „Wölfe sind für uns ein Symbol für den Erhalt der Natur. Wir müssen ihren Lebensraum schützen und lernen mit ihnen zu leben. Viele Ängste sind dabei unbegründet und das sieht man hier im Zoo: Das Familienleben zeigt, wie sozial diese Tiere sind.“ Der SuperBioMarkt lege als Anbieter von Bioproduktion ebenfalls besonderen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie ein faires Miteinander, deswegen habe man sehr gerne die Patenschaft übernommen. Die nächsten zwei Tage stehen die Wolfsjungen unter genauer Beobachtung, um sicherzugehen, dass sie die Impfung vertragen. Dann hat das Wolfsrudel für die nächsten drei bis vier Wochen wieder Ruhe, bis Tierarzt Thomas Scheibe die Impfung – dann auch gegen Tollwut – wiederholen muss. „Das mache ich wahrscheinlich per Blasrohr, da es irgendwann zu gefährlich wird, die Tiere ohne Beruhigungsmittel einzufangen.“ Besucher können das Familienleben der Wölfe inzwischen sehr gut beobachten, berichtet Revierleiterin Tanja Boss. „Die Jungen sind schon sehr selbstständig und erkunden bereits das gesamte Gehege. Sie fressen nun auch Fleisch und trinken nur noch selten bei ihrer Mutter Paulina. Und die Wölfin genießt die Ruhe“, schmunzelt die erfahrene Tierpflegerin.

Zoo Duisburg, 04.07.2013
Drei Wolfswelpen erkunden die Welt
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur Paarung. Im Monat Mai war es dann soweit: die Leitfähe hatte sich tief in ihren selbst gegrabenen Erdbau verkrochen und zeigte ihren Pflegern damit unmissverständlich an, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte – nach einer Tragzeit von rund 2 Monaten. Das bekanntermaßen hoch entwickelte Sozialsystem der Wölfe greift auch in dieser Situation, denn die restlichen Rudelangehörigen brachten dem werdenden Muttertier sein Futter an oder auch in den Bau. Erstmal verriet ein noch verhaltenes, aus dem Bau dringendes Fiepsen den Pflegern, dass die Jungtiere geboren waren. Blind, nur spärlich behaart und völlig hilflos geboren, bleibt der Nachwuchs die ersten 3-4 Wochen im Bau, bis er sich zum ersten Mal aus der Höhle wagt und die Fähe das auch zulässt. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der drei Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Sie sind nicht nur damit beschäftigt, ihre neue Umgebung intensiv kennenzulernen sowie ihre Mutter auf Trab zu halten, sondern Teil des Rudelverbandes zu werden. Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe Sozialgefüge hineinwachsen. So zeigen sie z.B. beim Spielen die angeborene Tötungshemmung, wonach sich der „unterlegene“ Spielpartner in Demutshaltung, auf dem Rücken liegend, dem Sieger unterwirft. Ein bisschen Komik spielt hinein, wenn die Jungwölfe es später den Erwachsenen gleichtun und losheulen wollen. Mehr als Gekrächze kommt anfangs nicht heraus.

Zoo Salzburg, 04.07.2013
Traurige Nachrichten aus dem Zoo Salzburg: Geparden-Kater Olymp ist tot
Unerwartet starb heute der achteinhalb Jahre alte Zucht-Kater Olymp. Der Gepard hatte seit einigen Tagen gesundheitliche Probleme und wurde tierärztlich betreut.

Wilhelma Stuttgart, 04.07.2013
Nach dem ersten Bonobo-Ausflug: Das Abenteuer Außengehege geht ab dem Wochenende weiter
Premiere in den Außenanlagen des neuen Menschenaffenhauses: Am 3.7.2013 durften erstmals sieben von derzeit 14 Wilhelma-Bonobos eines der Außengehege erkunden – und nahmen es bei leichtem Regen „in Betrieb“. Nach einem Tag Pause werden sie ab morgen nun bei gutem Wetter öfter draußen zu sehen sein. Zumindest werden die Schieber offen sein, ob die Tiere dann lieber im Freien oder drinnen sein möchten, entscheiden diese selbst. Auch die vier Gorillakinder aus der Aufzuchtstation sind bei guter Witterung künftig um 11 und 14 Uhr für jeweils rund eine Stunde auf ihrem Freiluft-Spielplatz zu beobachten. Nur die Gorillas müssen mit dem Bezug ihrer Außenanlage noch warten, bis die neue Gorillafrau Tuana integriert und in die Gruppe wieder Ruhe einkehrt ist. Beinahe schien es, als solle der gestrige „Stapellauf“ der Bonobos nicht nur etwas verregnet werden, sondern ganz ins Wasser fallen, denn trotz geöffneter Durchgangsschieber ließ sich zunächst kein Affe blicken. Die Spannung des Publikums vor dem Gehege stieg. Doch nach zehn Minuten siegte die Neugier der Tiere, der erste Bonobo streckte den Kopf heraus – zog ihn allerdings schnell wieder ein. Ob er drinnen nur kurz Bescheid sagte, dass es was Neues zu entdecken gibt, bleibt sein Geheimnis. Kaum zwei Minuten später jedenfalls sprudelte dann auch der Rest der siebenköpfigen Vorhut und „Gehegetester“ aus dem Innenräumen an die frische Luft, Regen hin oder her. Bonobo-Frau Haiba erklomm sofort die Innenseite des Stahldaches, das sich an den höchsten Stellen fast 16 Meter hoch über das Gehege spannt. Andere hatten insbesondere das reichhaltige Angebot an Gras, Kräutern, Klee und anderen Pflanzen sogleich zum Fressen gern und langten beherzt zu. Vor allem Bonobo-Mann Mobikisi konnte sich kaum satt essen – und auch die anderen nahmen das neue Nahrungsangebot später gleich büschelweise mit, um es im Innengehege in Ruhe zu verzehren. Dort endete der erste Ausflug in die Außenanlage an diesem Tag denn auch bereits um 13 Uhr. Zu heftig war der Regen geworden, die Tiere sollten sich nicht gleich am ersten Tag erkälten. Und den ebenfalls sehr feuchten Donnerstag nach dem Debüt durften die Bonobos ebenfalls in den trockenen Innengehegen verbringen. Doch schon am kommenden Wochenende wird das Abenteuer Außengehege für sie eine Fortsetzung finden. Und spätestens ab Mitte Juli wird voraussichtlich auch der Rest der Bonobo-Gruppe in den Genuss von Himmel, Gras und frischer Luft kommen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 04.07.2013
SECHSFACHER ERDMÄNNCHEN-NACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Die Lieblingstier-Wahl im Vorjahr hat es gezeigt: Die Erdmännchen sind die Nummer eins bei den Besuchern des Tiergarten Schönbrunn. Nun gibt es zahlreichen Zuwachs bei der Erdmännchenfamilie: Am 2. Juni haben gleich sechs Jungtiere das Licht der Welt erblickt. „Die Freude, dass derzeit alle sechs wohlauf sind, ist natürlich besonders groß“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Bei der Geburt sind Erdmännchen blind und nackt. Die ersten Lebenswochen haben die Jungtiere im schützenden Bau verbracht, mittlerweile erkunden sie zur Freude unserer Besucher aber bereits neugierig die Anlage und halten die restliche Gruppe ganz schön auf Trab.“ Erdmännchen gehören zur Familie der Mangusten und sind in den Trockengebieten im Süden Afrikas beheimatet. Die kleinen Raubtiere sind dafür bekannt, dass sie aufrecht auf den Hinterbeinen stehen, um nach Gefahren Ausschau zu halten. In einer Erdmännchen-Kolonie herrscht eine genaue Arbeitsteilung. Auch bei der Aufzucht der Jungtiere helfen die Erdmännchen zusammen. Ein Tier übernimmt die Rolle des „Babysitters“ und passt auf die Kleinen auf. Die ersten Wochen wurden die Erdmännchen-Minis ausschließlich von ihrer Mutter gesäugt. Mittlerweile stehen auch schon Insekten auf dem Speiseplan der sechs Jungtiere.

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