Zoopresseschau

Noch ein Nachtrag zum Zooticker, fast hätte ich es vergessen (außerdem habe ich bis vor kurzem nichts auf der Seite des Augsburger Zoos entdecken können.

Freitag, 26. Juli 2013
Augsburger Dschungelnacht – Künstler, Gauckler, Feuershow und eine romantisch-schöne Beleuchtung.
Event-Nacht von 19 – 23:30 Uhr
(Der Zoo schließt an diesem Tag für die Besucher um 17.00 Uhr)
Kartenkauf ab Mai möglich.
Endlich können die Besucher auch die nachtaktiven Tiere, wie die Wüstenfüchse mit ihren Fledermausohren oder die langbeinigen Mähnenwölfe in Aktion erleben.
Darum herum bereichern Künstler wie TipTopTill (Stelzenläufer, Luftballon-Modellierer, Fakir und Feuerkünstler in einer Person), Tobi van Deisner (einer der 10 Finalisten der RTL-Talentshow: Das Supertalent 2010), sensitive art mit tierischer Gesichts- und Körperbemalung und viele andere Künstler die Eventnacht. Das Mitmachtheater upART veranstaltet eine Großwildjagd für Kinder, das gefiederte Geflügeltrio “Cock-Tales” sorgt im Zoo für tierische Stimmung und bei Einbruch der Dunkelheit gibt es eine Feuershow mit “Spirit of Dragonfire“.
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt und an der Strandbar bei den Seehunden gibt es außerdem leckere Cocktails.
Eintritt: Erwachsene 12.- €, Kinder 6.- € – Jahreskarten werden angerechnet

Aber jetzt zur eigentlichen Zoopresseschau (obwohl ich den Augsburger Zoo dort auch einschmuggeln hätte können …)

Tierpark Bochum 17.07.2013
Piraten, Forscher und Indianer – Der Tierpark Bochum lockt mit einem spannenden Ferienprogramm
Bochum(Tierpark) Damit die nächsten Wochen nicht langweilig werden, gibt es im Tierpark Bochum wieder ein spezielles Programm für die Sommerferien. Zoopädagogin Judith Becker, Initiatorin des Sommerferienprogramms, erklärt begeistert: „Erstmalig bietet der Tierpark auch ein gesamtes Wochenprogramm an, bei dem Kinder von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 13 Uhr betreut werden. Zusätzlich gibt es lustige Kinderfeste unter verschiedenen Mottos“.Die zweite und letzte Ferienwoche sind im Tierpark Bochum Ferienforscher-Wochen. So können Ferienkinder ab sieben Jahren vom 29. Juli bis 02. August oder vom 26. August bis 30. August eine ganze Woche jeweils von 10 bis 13 Uhr im Tierpark verbringen und werden hier von freundlichen Tierparkmitarbeitern betreut. Durch spielerische und kreative Aktionen lernen die kleinen Ferienforscher spannendes über Tiere, Zoo, Tier- und Artenschutz. Noch mehr Spaß und vor allem Action gibt es jeden Mittwoch von der 3. bis zur 5. Ferienwoche. Bei bunten Kinderfesten mit unterschiedlichen Mottos kommen Ferienkinder auf ihre Kosten: „Die Piraten sind los“ heißt es beim ersten Kinderfest am 07. August! Seeräuber-Spiele, von Wasserballon werfen, über Muschel-Suchen bis hin zum Kinderschminken, vertreiben die Ferienlangeweile!Beim Indianerfest am 14. August wird toller Federschmuck gebastelt und beim Strohballen-Parcours, Spurenlesen und weiteren Abenteuern gibt es jede Menge zu Spielen und Entdecken! Am 21. August, in der 5. Ferienwoche geht es rund bei der „Zooolympiade“. Hier können sich Kinder und Eltern beim Flamingo-Parcours, Schildkrötenrennen oder Eierlauf und vielen weiteren lustigen Spielen austoben! Auch neben den Ferienaktionen lädt das schöne Sommerwetter zu entspannten Familienausflügen in den Tierpark ein. Dabei lassen sich besonders gut unsere Nachzuchten, wie die beiden quirligen Kattakinder bestaunen. Schaufütterungen von zahlreichen Tierarten werden ebenfalls die ganzen Ferien über stattfinden. Hierzu zählen Nasenbären, Kattas, Totenkopfaffen, Zwergseidenaffen, Seehunde, Keas, Loris, Geier, Erdmännchen und Haie.

Zoo Berlin 17.07.2013
Gaby walks for Rhinos: 1800 km Fußmarsch für die Nashörner!
Nach ihrem Eintreffen in Berlin besucht die selbst schwerkranke Frau die Spitzmaulnashörner „Ine“ & „Akili“ Am 30. April dieses Jahres startete Gaby Bryan, eine ganz besondere Frau, eine ebenso besondere Wanderung. Ausgangspunkt ihrer insgesamt 1800 km langen Wanderungen quer durch Deutschland war der Kölner Zoo, wo der Fußmarsch auch wieder enden soll. Auf ih-rem weiten Weg steuert Frau Bryan zahlreiche Zoologische Gärten an. Hier besucht die krebskranke Frau die dort gepflegten Nashörner, denn ihr geht es darum, auf das leidvolle Schicksal der freilebenden Nashörner in Afrika aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln, um ein Nashorn-Schutzprojekt in Swasiland zu unterstützen. Auf dem zweitgrößten Kontinent der Erde erlebt die Nashornwilderei derzeit einen neuen unrühmlichen Höhepunkt. Allein in Südafrika wurden bis zum Juli dieses Jahres 480 Nashör-ner getötet. Das bedeutet, dass dort im Schnitt alle zehn Stunden ein Tier verendet. Am morgigen Donnerstag, dem 18. Juli, um 11. Uhr wird Frau Bryan am Gehege von Spitzmaulnashornkuh „Ine“ (26) und ihrer Tochter „Akili“ (1) erwartet. „Akili“ ist mittlerweile das 17. Nashornkalb, das seit 1981 wohlbehütet im Berliner Zoo heranwächst, während im Verlauf nur eines einzigen Jahres allein in Südafrika mehr als 20 seiner Artgenossen durch Wilderei getötet werden. Noch größer ist bei weitem die Zahl der getöteten Breitmaulnashörner. Begleiten Sie Frau Bryan auf einem Schritt ihrer großen Wanderung im Berliner Zoo.

Zoologischer Garten Magdeburg 17.07.2013
Zoo-Sommer: Gefiederte Welt, fliegende Bälle, Bogenschießen und Hundeshows
„Die gefiederte Welt im Zoo Magdeburg“ stellt der Zootierarzt und Kurator für Vögel & Krallenaffen, Dr. Pierre Grothmann, am 23.07.2013 um 19 Uhr bei der nächsten Abendführung vor. Ein besonderer und informativer Abendspaziergang, der einen Urlaubstag abrundet oder den Alltagsstress vergessen lässt.Vom 24.7.-26.7. 2013 gastieren die Flugträumer im Zoo und präsentieren diesmal die hohe Kunst der Jonglage. Wer das Ausbalancieren von Tellern einmal ausprobieren möchte oder das geschickte Bälle-Jonglieren erlernen will, der kann nachmittags beim Jonglage-Workshop mitmachen. Das vierköpfige Künstlerteam der Flugträumer kommt aus Berlin und genießt ein europaweites Renommee in den Sparten Akrobatik, Pantomime, Artistik und Jonglage. Einblicke in das traditionelle Bogenschießen gibt es am 26./27. Juli für Groß und Klein. Der Deutsche Meister im Bogenschießen „Langbogen Wald“, Michael Dyllong, zeigt die Kniffe im treffsicheren Bogenschießen mit Bögen ohne Visiere oder anderer technischer Hilfsmittel. Tierisch geht das Sommerprogramm weiter am Wochenende vom 27./28.7.2013. „Kathlens lustige Hundeschule“ erwartet die Tierfreunde zu ihrer inzwischen legendären Hundeshow der Extraklasse. Kathlen Behring leitet die Tierschule im „Hof der klugen Tiere“ – ein Erlebnishof in Sachsen-Anhalt – und begeistert damit Jung und Alt.

Zoo Hannover 17.07.2013
Anlässlich des 175-jährigen Firmenjubiläums beschenkte Pelikan die Pelikane des Zoo Hannover mit 175 Kilogramm Fisch – Festliches Fischessen
Die Pelikane im Erlebnis-Zoo Hannover haben einen richtig großen Fisch an Land gezogen: Einen 175-Kilo-Fisch – oder besser: 175 Kilo köstlichen Süßwasserfisch! Die spendierte das Patenunternehmen der Pelikane – Pelikan – anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Traditionsunternehmens. Quasi ein Kilo Fisch pro Jahr Unternehmensgeschichte. Der Zoogeschäftsführer Frank Werner war ebenso begeistert wie die Patentiere. Diese nahmen das Jubiläumsgeschenk mit weit aufgerissenen Schnäbeln an: Vor den Augen amüsierter Zoobesucher umringten sie Frank Werner, Pelikan Geschäftsführer Torsten Jahn und einen himmelblauen, randvoll mit Fisch gefüllten Pelikan-Eimer. „Seit 175 Jahren schon ist Pelikan die starke Marke an der Seite all derer, denen das Malen und Schreiben am Herzen liegt. Pelikan Qualitätsprodukte begleiten Menschen vom Kindergartenalter an, durch die Schulzeit, im Büroalltag bis hin zum Drucken von Fotos oder Dokumenten. Innovative Produkte aus erstklassigen Materialien im unverwechselbaren Design zu schaffen, ist seit jeher Pelikans Mission. Pelikan zählt zu den ältesten eingetragenen Marken der Welt. Anlässlich des 175-jährigen Jubiläums möchte sich Pelikan heute bei seinem Wappentier, dem Pelikan, bedanken“, so die begleitenden Worte von Torsten Jahn zur außergewöhnlichen Fütterung. „Seit 11 Jahren hält das hannoversche Traditionsunternehmen unseren Pelikanen die Treue Pate“, freute sich Werner. Und so gab es heute schon mal eine 11 Kilo schwere Kostprobe. Die Paten-Tiere zeigten sich sichtlich bewegt – mehr oder eher weniger geduldig erwarteten sie ihren Teil des leckeren Präsentes. Bis zu 20 kg Fisch fressen die 13 Rosa Pelikane im Zoo übrigens pro Tag – das (tiefgefrorene) 175-Kilo-Geschenk reicht für die Paten-Pelikane also eine ganze Jubiläums-Woche lang. Ginge es nach den Vögeln mit der großen Klappe, könnte ihr Patenunternehmen sowieso gerne jedes Jahr Jubiläum feiern!

Tiergarten Nürnberg 17.07.2013
Nachwuchs bei den Kleinen Pandas
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Kleinen Pandas. Am Samstag, 6. Juli 2013, brachte das Weibchen Patna zwei Jungtiere zur Welt. Es ist das erste Mal, dass in Nürnberg Katzenbären, wie die Kleinen Pandas auch genannt werden, geboren wurden. Die kleinen verlassen erst nach zwei bis drei Monaten ihre Wohnhöhle, werden aber hin und wieder von der Mutter von einer Behausung zur anderen getragen. Besucher werden vorerst also viel Glück brauchen, um die kleinen Katzenbären überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Die fünfjährige Patna, die am 13. Juli 2008 in Aalborg (Dänemark) geboren wurde, kam im August 2011 nach Nürnberg. Rex junior, der am 28. Juli 2004 im italienischen La Torbiera zur Welt kam und ab April 2006 in Rotterdam (Niederlande) untergebracht war, kam im Mai 2012 in den Tiergarten Nürnberg. Nach dem Verlust des alten Pärchens im Februar 2008 hatte es bis August 2011 gedauert, bis das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dem Tiergarten Nürnberg wieder Kleine Pandas zuteilen konnte. Kleine Pandas leben in Höhen von bis zu 4 000 Metern an den Südosthängen des Himalaya-Gebirges. Die Kletterkünstler werden im Freiland erst nachmittags und nachts aktiv. Sie verschlafen die Tagesstunden in schattigen Astgabeln oder Baumhöhlen. Ihr buschiger Schwanz dient ihnen dabei als weiche Unterlage oder zum Abdecken des
Gesichts. Seit 2008 ist der Kleine Panda auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ eingetragen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 17.07.2013
Rothalsstrauß in der Wilhelma: Bedrohter Rothals aus Nordafrika
Wenn der Straußenhahn durch sein Gehege stolziert, hat er nicht nur seine beiden Weibchen fest im Auge. Auch die Besucher, auf dem Weg vom Affenhaus zum Schaubauernhof, kommen kaum an ihm vorbei, ohne scharf von der Seite beäugt zu werden. Dass es sich bei dem großen Vogel um eine wahre Rarität handelt, ist auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen. Denn der neue Hahn in der Wilhelma trägt noch nicht den für seine Art typischen roten Hals zur Schau. Noch ist er eher blassrosa, was sich aber mit zunehmendem Alter ändern wird.Strauß ist nicht gleich Strauß. Einstmals fast in ganz Afrika zu finden – zumindest dort, wo sich die weiten Grassteppen und Halbwüsten erstrecken –, sind Strauße heute aus dem Norden des Kontinents fast vollkommen verschwunden. Woher ein Straußenhahn stammt, sieht man ihm sehr leicht an seinem Halse an. Während die südafrikanische Strauße einen grau-bläulichen Hals vorweisen, zeigen ihre nordafrikanischen Verwandten eine rötliche Färbung. Ganz nach dem Motto: Zeig mir deinen Hals und ich sage dir, woher du kommst. Während die blauhälsige Verwandtschaft im südlichen Afrika heute relativ häufig ist und außerdem gerne in Straußenfarmen gehalten wird, sind die rothalsigen Vertreter Nordafrikas in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Einst auch nördlich der Sahara weit verbreitet, fielen die Strauße der Modewelt des 18. und 19. Jahrhunderts in weiten Teilen zum Opfer. Wegen ihrer begehrten Federn wurden sie gejagt und fast vollständig ausgerottet. Nur noch kleine Restbestände der Rothalsstrauße haben diesen Modetrend in unzugänglichen Gegenden bis ins 21. Jahrhundert überlebt. Da aber in diesen Gegenden immer wieder bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, wurde entschieden, eine Zoopopulation des seltenen Vogels aufzubauen.Koordiniert vom Erlebniszoo Hannover, wurden 2011 mit staatlicher Genehmigung insgesamt 24 Eier aus freier Wildbahn in einem marokkanischen Nationalpark entnommen und in Hannover künstlich ausgebrütet. 15 Jungvögel schlüpften und wurden auf verschiedene Zoos in Europa und den USA verteilt. Auch die Wilhelma beteiligt sich seit kurzem an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die vom Aussterben bedrohten Rothalsstrauße. Da jedoch derzeit nur ein einzelnes Männchen ein Zuhause suchte, wurde es vorübergehend mit zwei aus einer Straußenfarm stammenden Blauhalsstraußen vergesellschaftet, damit er nicht vereinsamt, bis neue Rothalsstrauße aus Nachzuchten des EEP oder aus Afrika zur Verfügung stehen.

Zoo Basel 17.07.2013
Vier Wildhund-Welpen im Zoo Basel
Seit einigen Tagen tollen im Zoo Basel vier kleine Afrikanische Wildhunde auf der Aussenanlage herum. Den vier Welpen geht es bestens, ihre Mutter halten sie jedenfalls ganz schön auf Trab. Sieben Jahre ist es her, seit im Zoo Basel das letzte Mal junge Afrikanische Wildhunde aufgewachsen sind. Am 6. Juni fiel dem Tierpfleger auf, dass sich die Hündin (7) anders verhielt als sonst. Dann vernahm er ein leises Wimmern aus der Wurfbox. Am 28. Juni führte die Mutter ihre noch tapsige Kinderschar erstmals vorsichtig nach draussen. Mittlerweile ist die kleine Familie selbstsicherer geworden. Immer häufiger spielen alle zusammen gut sichtbar auf der Aussenanlage. Am letzten Montag bekamen die Kleinen erstmals Besuch vom Zootierarzt. Er entwurmte und verpasste ihnen einen Identifikatinons-Chip. Beim Gesundheits-Check stellte er fest, dass es zwei Männchen und zwei Weibchen sind. Im Zoo Basel lebt zurzeit neben der Mutter mit ihren Jungen noch der Vater (8) der Kleinen. In den nächsten Wochen werden die Welpen schnell heranwachsen. Etwa alle zwei Wochen verdoppeln sie ihr Körpergewicht. Damit die Knochen schön gerade wachsen, wird jetzt auf eine kalziumreiche Ernährung geachtet. Darum gibt es Fleisch mit einem speziellen Zusatz und möglichst ganze Tiere mit Haut und Haaren und Knochen, beispielsweise Ratten. Der Wurf ist im Vergleich eher klein. Afrikanische Wildhund-Mütter bekommen meist 6 bis 16, selten sogar noch mehr Junge. Genetische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Jungen eines Wurfes von verschiedenen Vätern stammen können. Die geselligen Afrikanischen Wildhunde leben in der offenen Gras- und Waldsavanne. Sie sind ausgezeichnete Jäger und durchstreifen bei der Nahrungssuche nach Huftieren, insbesondere Impalas, weite Gebiete. Die Rudelgrösse schwankt zwischen einem Paar mit ihren Jungen und 60 Tieren. Normalerweise pflanzt sich nur ein Paar fort, und alle Rudelmitglieder helfen bei der Aufzucht der Jungen mit. Da ihr Lebensraum immer mehr schwindet, sind Wildhunde gefährdet.

Zoo Berlin 16.07.2013
Sommer im Zoo: Blessbockgeburt unter freiem Himmel
Vor den Augen von Besuchern und inmitten aller Bewohner der Afrika-Savanne wurde am Freitag, dem 12. Juli, gegen 16.00 Uhr ein Blessbock auf dem Zooerweiterungsgelände geboren. Schon kurz darauf stand das hellbraun gefärbte Kalb auf eigenen Beinen und musste sich in schützender Nähe von Mutter „Doris“ und Vater „Bodo“ bereits zwischen Großen Kudus, Springböcken und Straußen behaupten. Wenn die Mitbewohner dem jüngsten Antilopenkind zu nahe kommen, versucht der Vater, sie mit seinen spitzen, leierförmig gebogenen Hörnern zu vertreiben. Dann kommt es auch gelegentlich zu kleineren Horngefechten, die von den Blessböcken auf den Handwurzelgelenken „kniend“ ausgetragen werden. Zuweilen stellen sich jetzt sogar die zierlichen Springbock-Männchen dem Gefecht, was aber überwiegend aus Imponierattacken besteht, die kurz vor der Berührung abgebrochen werden. Damit im Zuge der vorübergehenden Unruhe auf der Anlage kein Tier Schaden nimmt, wurde aber sicherheitshalber der einjährige Bruder des diesjährigen Jungtieres von seinen Eltern getrennt. Dies entspricht auch der natürlichen Situation, in der die Weibchen teils in geselligen Kleingruppen leben, die Männchen nach der Geschlechtsreife jedoch eigene Territorien beanspruchen. Ein Vater duldet demnach seine Söhne nur eine Zeitlang in seiner unmittelbaren Nähe. Da es sich bei dem Letztgeborenen um ein kleines Weibchen handelt, wird das tierpflegerische Management mit ihm später einfacher sein. Grundsätzlich gilt, dass die Männchen vieler Kuhantilopen, zu denen auch die Blessböcke zählen, nicht immer umgänglich sind. In diesem Kontext betrachtet ist „Bodo“ noch ein sehr friedfertiger Blessbockmann. Ihren Namen verdanken die überwiegend dunkelbraun gefärbten Antilopen der weißen Stirnblesse. Ebenfalls weiß sind Bauch und Beine. Ihr Vorkommen ist auf Südafrika begrenzt, wo sie vor geraumer Zeit durch exzessive Bejagung schon dicht vor der Ausrottung standen. Heute werden ihre Bestände wieder auf etwa 240.000 Individuen geschätzt, von denen allerding 97% auf privatem Farmland leben. Europaweit werden in etwa 40 zoologischen Einrichtungen knapp 170 Blessböcke gepflegt, deren Daten in einem europäischen Zuchtbuch registriert sind.

Zoo Duisburg 16.07.2013
Kurs „Tiergartenbiologie“ – Erfolgreiche Kooperation zwischen Zoo und Gesamtschule Walsum
Die vier Säulen, auf denen ein wissenschaftlich geleiteter Zoo aufgebaut ist, heißen
Natur-/Artenschutz, Bildung, Erholung und Forschung. Durch diese Vielfältigkeit ist eine zoologische Einrichtung geradezu prädestiniert für eine „Spielwiese“ im Rahmen außerschulischer Lernorte. Insofern lag es nahe, dass Dr. Frank Dierkes, Fachbereichsleitung MINT/NW der Gesamtschule Walsum, im Rahmen des neu geschaffenen Kurses „Tiergartenbiologie“ im letzten Jahr nach Möglichkeiten einer Kooperation mit dem Zoo suchte. Die Weichen waren schnell gestellt, so dass projektierte Arbeiten verfeinert und letztlich umgesetzt werden konnten. Hierbei wurden von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs so unterschiedliche Themen wie Ethologie, Stoffwechselbiologie, Welt-Zoo-Naturschutzstrategie oder Behavioural Enrichment anhand mehrerer Exkursionen unter die Lupe genommen, um mit dem gesammelten Datenmaterial anschließend an dessen Auswertung und das Verfassen der Abschlussarbeiten zu gehen. Letztere hat Kursleiter Dierkes nun zu einem Sammelband zusammengefasst, der nun dem Zoo als bleibendes Dokument übergeben wird. Der Zoo freut sich über eine Fortführung dieser gelungenen Kooperation!

Zoo Osnabrück 16.07.2013
Belohnung für Benefizlese-Aktion zugunsten Leukämiekranker – Osnabrücker Zoo belohnt die jungen Leserinnen und Leser mit einem spannenden Tag
Das großartige Engagement von Kindern zugunsten Leukämiekranker muss besonders gewürdigt und auch in Zukunft unterstützt werden, so Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung. Gemeinsam mit Andreas Busemann, Geschäftsführer des Osnabrücker Zoos, entstand daher eine besondere Überraschung für die jungen Leserinnen und Leser des Schulverbundes Teutoburger Wald, die bei der Spendenaktion „BENEFIZLESEN – ich für Dich“ zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung die stolze Summe von 2.996,25 Euro „erlesen“ haben. Stellvertretend für alle 163 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Kinder der Klasse II der Grundschule Brochterbeck am heutigen Dienstag zusammen mit ihrer Direktorin Susanne Weßendorf den Spendenscheck über 2.996,25 Euro an Dr. Gabriele Kröner übergeben. Direktorin Weßendorf lobte den besonderen Einsatz der Schülerinnen und Schüler: „Aus Lesemuffeln wurden richtige Leseratten – das Engagement der Kinder und Sponsoren war einfach sensationell.“ Im Anschluss durften die fleißigen Leserinnen und Leser in einer speziellen Führung die Tierwelt im Osnabrücker Zoo entdecken. Unter dem Motto „BENEFIZLESEN – ich für Dich“ wurde vor vier Jahren von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung in München ein Konzept ins Leben gerufen, das Kindern Freude am Lesen vermitteln und zugleich Menschen mit Leukämie zu helfen soll. Dabei lesen Schülerinnen und Schüler über einen gewissen Zeitraum hinweg Bücher und sammeln hierfür Spenden zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung. Die Spenden stammen von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die sich das Kind bzw. der Jugendliche vor Beginn der Aktion aussucht. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2009 kamen bis zum heutigen Tag über 52.000 Euro an Spendengeldern zusammen.

Tiergarten Nürnberg 16.07.2013
Seelöwennachwuchs im Tiergarten
Es gibt Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen (Zalophus californianus) im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Im Aquapark brachten die beiden Seelöwenweibchen Ginger und Hannah ihre Töchter Ganja (4. Juni 2013) und Holly (28. Juni 2013) zur Welt. Vater der beiden Jungtiere ist der Haremschef Scott. Beide Mütter kümmern sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Auch in der Lagune wachsen wieder zwei Jungtiere heran: Fosters Sohn Fred (6. Juni 2013) und Sodas Tochter Frieda (9. Juni 2013). Nürnbergs Seelöwen sind echte Globetrotter und heute größtenteils in Zoos in Spanien, Frankreich, Holland, Ungarn, Deutschland, Israel, Hongkong, China, Japan zu Hause. Sogar in ihre ursprüngliche Heimat Kalifornien sind sie zurückgekehrt.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 16.07.2013
Elch-Nachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt – Überraschendes Ereignis bei den großen Hirschen in „Alaska“
Vor wenigen Tagen startete der Elch-Nachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt Alaska die erste Erkundungstour in seine weitläufige Landschaftsanalage. Das kleine Mädchen kam am 24. Juni zur Welt und verbrachte die letzten Wochen mit der sechsjährigen Mutter Malin im sicheren Stall. Mittlerweile ist es kräftig genug, um seine Umgebung neugierig zu erforschen. Da Vater Krümel – gerade mal zwei Jahre alt – zur Paarungszeit krank war, hatte in der ZOOM Erlebniswelt niemand mehr mit Nachwuchs in diesem Jahr gerechnet. Doch knapp einen Monat nachdem Elche normalerweise ihren Nachwuchs zur Welt bringen, wurde auch in „Alaska“ ein kleines Elchbaby geboren. Mutter Malin kümmert sich vorbildlich um die Kleine. Anfangs trinken kleine Elche gut 1,5 Liter Milch am Tag und steigern sich dann auf rund drei Liter. Da Elche einzelgängerisch sind und Mütter zum Schutz ihres Jungtieres sehr aggressiv werden können, werden Mutter und Kind die 2.000 Quadratmeter große Landschaftsanlage in den ersten Wochen getrennt vom Vater bewohnen. Neugeborene Elche sind so genannte Ablieger, die in der Natur die ersten drei Lebenswochen liegend in einem Versteck – in der ZOOM Erlebniswelt im Stall – verbringen. Nun wagt der Nachwuchs die ersten Schritte und erkundet seinen Lebensraum an der Seite seiner Mutter Malin. Mit eineinhalb Jahren wird die Kleine geschlechtsreif und verlässt kurz zuvor ihre Mutter. Elche werden in Zoos bis zu 27 Jahre alt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 16.07.2013
Sie sind wieder da!!!
Seit 2010 haben die Besucher des Naturschutz- Tierparks Görlitz auf sie verzichten müssen, nun sind sie endlich wieder zu sehen! Alpenmurmeltiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz! Bereits im April sind die 4 possierlichen Nager aus dem Tierpark Aachen im Görlitzer Tierpark eingezogen. Nach Quarantänezeit und Umbaumaßnahmen sind die Murmeltiere nun wieder in der Steinbockanlage zu sehen. Zur Eingewöhnung leben sie zunächst in einem kleineren abgezäunten Bereich innerhalb der Anlage, doch bald werden sie, wie ihre Vorgänger auch, den gesamten Steinbockhang und auch die Festwiese bevölkern.

Allwetterzoo Münster 16.07.2013
„Hurra, wir sind schwanger!“
Die Elefantenkuh Corny im Allwetterzoo Münster ist im vierten Monat trächtig. Am Samstagabend hatte Jörg Adler „so ein Gefühl“. Er stand im Asiatischen Langhaus am Rande des Elefanten-Parks im Allwetterzoo, die Sonne ging unter und fröhlich wirkende Elefanten gingen baden. Bei diesem beinahe kitschigen Anblick dachte der Zoodirektor, „es kann doch nicht sein, dass keine der Kühe tragend ist“. Für den Montag war ohnehin eine Untersuchung der weiblichen Elefanten angesetzt. Und danach kannte Adlers Jubel keine Grenzen! „Hurra, wir sind schwanger“, mit diesen Worten kam er am Nachmittag in die Zoo-Verwaltung. Das mobile Ultraschall-Gerät zeigte eindeutig, dass in Cornys Leib ein Fötus heranwächst!Die werdende Mutter Corny wurde 1996 im Tierpark Hagenbeck geboren. Sie ist die jüngste Kuh in der siebenköpfigen Elefantenherde und lebt seit zehn Jahren im Allwetterzoo. Der künftige Vater, der 35jährige Alexander, hat in den Niederlanden und Belgien bereits elfmal für elefantösen Nachwuchs gesorgt. Eine Elefanten-Trächtigkeit dauert rund 22 Monate, deshalb müssen alle Zoofreunde sich bis Anfang 2015 gedulden. Im Allwetterzoo ist man sich übrigens ziemlich sicher, dass Cornys Trächtigkeit dem „Tapetenwechsel“ zu verdanken ist: Corny war mit zwei weiteren Kühen schon zum Jahreswechsel 2012/13 in den neuen Elefanten-Park umgezogen. Bis zum erfolgreichen Deckakt im März hatte sich auch Bulle Alexander in seinem neuen, großzügigen Zuhause eingelebt…

Zoo Salzburg 15.07.2013
Ferienspaß im Zoo!
Bis 4. September treffen sich junge Tierfreunde jeden Mittwochvormittag im Zoo Salzburg! Mittwoch, 17. Juli 2013 „Höher – schneller – weiter“ von 9 bis 11 Uhr Im Tierreich finden sich ganz erstaunliche Spezialisten, die mit enormen „Höchstleistungen” beeindrucken. Am deutlichsten zeigt sich dies, wenn tierische Leistungen mit denen von Menschen verglichen werden: Kein Mensch läuft so schnell wie ein Gepard, springt so weit wie ein Schneeleopard oder schwingt zwischen den Ästen so elegant wie ein Gibbon! Trampeltiere können 14 Tage ohne Wasser auskommen und dann 100 Liter auf einmal trinken. Wie das möglich ist, wird an diesem Ferienvormittag beim Besuch der „tierischen“ Meister im Salzburger Zoo erklärt! Weitere Termine im Juli: Mi., 24.07.: „Haustier oder Wildtier“ – Sa., 27.07. und So., 28.07.: OZO Artenschutztage – Mi., 31.07.: „Hören-tasten-riechen“

Zoo Frankfurt, 12.07.2013
Drei neue Erdmännchen für den Zoo: Eine neue Gruppe zieht in die umgestaltete Anlage ein
Am Abend des 11. Juli sind drei Erdmännchen in das umgearbeitete Gehege neben dem Menschenaffen-Haus eingezogen. Am Freitagvormittag konnten die Tiere – ein Weibchen und zwei Männchen – zum ersten Mal die Innenanlage erkunden. Nachdem sechs Tiere bei einem Erdeinbruch im Oktober 2012 ums Leben kamen, wurde die Anlage in den letzten Monaten vollständig überarbeitet und neu eingerichtet. „Wir sind uns sicher, dass wir mit den baulichen Veränderungen die Risiken, die naturnahe Anlagen mit sich bringen können, weiter minimiert haben. Jetzt hoffen wir, dass sich die Gruppe gut einlebt und zur Familie zusammenwächst“, so Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Die drei Erdmännchen leben schon seit einer Weile in Frankfurt – allerdings bislang in der Quarantäne-Station. Dort konnten sich die Tiere bereits kennenlernen. Das weibliche Tier wurde im März 2012 im Zoo von Szeged in Ungarn geboren. „Sie hat noch keinen offiziellen Namen aber eine ausgeprägte Leidenschaft für Papiertüten, in die sie sich gerne verkriecht, was ihr den Spitznamen „Tüte“ eingebracht hat“, erklärt Zoodirektor Niekisch. Männchen YARIS und sein Bruder KIANO entstammen demselben Wurf. Sie wurden im August 2012 im Zoo Schönbrunn in Wien geboren und sind, genau wie das Weibchen, seit dem Frühjahr 2013 in Frankfurt. Die traurige Meldung vom Tod von sechs Erdmännchen, die in ihrer Schlafhöhle vom Einbruch der Höhlendecke überrascht wurden, ist vielen noch in Erinnerung. Obwohl die Anlage auch seinerzeit schon sicher gebaut war, hat man das Erdreich jetzt noch weiter abgesichert, ohne den Bewegungs- und Grabtrieb der Tiere zu sehr einzuschränken. „Schließlich müssen Erdmännchen Höhlen und Gänge graben können. Eine Haltung, die das nicht zulässt, wäre alles andere als artgerecht. Wir haben das Substrat in der Tiefe auf ca. 40 cm reduziert. Es stammt aus dem Braunkohletagebau und wurde nach dem Vorbild des Kölner Zoo ausgewählt, der sehr erfolgreich Erdmännchen hält. Außerdem haben wir künstliche Höhlen aus Naturfels in die Anlage integriert. Diese sicheren Höhlen, zwei in der Außenanlage, eine innen, können die Erdmännchen dann weiter gestalten“, erläutert Niekisch. Über den Erdmännchen-Einzug freut sich auch das Team des FSV KidsClub. Seit 2010 unterstützt der KidsClub die Frankfurter Erdmännchen unter anderem mit der Übernahme von Patenschaften.

Erlebniszoo Hannover, 12.07.2013
Vorhang auf für Fussel-Vögel: Nachwuchs bei den Schnee-Eulen
Noch sehen sie zwar aus wie geplatzte dicke Daunenkissen, aber die übergroßen gelben Augen, die ständig nach Futter gierenden Schnäbel und die ersten weißen Federspitzen zeigen: Es werden Vögel. Genauer gesagt: Schnee-Eulen. Nach einer Brutzeit von etwa 33 Tagen pickten sich die Küken am 09. und 14. Juni im Erlebnis-Zoo Hannover aus dem Ei. Etwa 18 Tage nach dem Schlupf verließen die Schneeeulen-Küken einer nach dem anderen das Nest. Die beim Schlupf etwa 46 Gramm leichten Küken wachsen innerhalb von 60 Tagen zu stattlichen Eulen heran. So lange kümmern sich die Euleneltern Harry und Hermine um ihre Sprösslinge. Und so fällt jeder Tag der guten Pflege wortwörtlich ins Gewicht: Die grauen Knäuel sind unterschiedlich groß und hüpfen wie die Orgelpfeifen durch die Voliere. Je älter die Eulen werden, desto heller wird ihr Federkleid. Dessen Farbe verrät später auch das Geschlecht der Schneeeule: Während Eulenmännchen schneeweiß sind, zieren Eulenweibchen dunkelgraue bis braune Tupfer und Sprenkel. Die Jungeulen lernen etwa acht bis neun Wochen nach dem Schlupf das Fliegen. Bis dahin sind sie in ihrer Voliere in Yukon Bay zu sehen.

Allwetterzoo Münster, 12.07.2013
Neue 360-Grad-Fotos auf der Zoo-Website: Den Elefanten-Park im Allwetterzoo Münster kann man nun am Bildschirm „rund um“ betrachten!
Anfang Juni wurde der Elefanten-Park im Allwetterzoo Münster eröffnet. Wer das wunderschöne, 5.000 Quadratmeter große Gelände für sieben Dickhäuter noch nicht gesehen hat, kann sich nun virtuell einen ersten Eindruck verschaffen. An sieben Standorten entstanden neue Panoramabilder, beispielsweise aus dem Asiatischen Langhaus. So zeigt eine Rund-um-Fotografie aus dessen Obergeschoss den Elefantenbullen Alexander unter einem malerisch wirkenden Himmel, das elefantöse Badebecken und sogar die kleine Elefanten-Galerie an den Wänden des Langhauses. Auch die veränderte Umgebung des Elefanten-Parks, etwa die erweiterte Giraffenanlage, der an das Bullenhaus angrenzende Teich oder die Wege vor dem Afrikapanorama sind nun in neuen Panoramen zu sehen. Diese Fotos können übrigens nicht nur schnell und langsam oder seitlich bewegt werden: Wer ins Bild klickt und die Maustaste gedrückt hält, kann es auch nach oben und unten schwenken. So sieht man den Himmel über dem Allwetterzoo oder die Stelle, an der das Stativ des Fotografen gestanden hat. Sämtliche Panoramafotos auf der Zoo-Website, auch die älteren, wurden inzwischen so angepasst, dass sie auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder i-Pad betrachtet werden können. Mehr Infos auf der Zoo-Website unter http://www.allwetterzoo.de/fotos/panoramabilder.php oder unter http://imedien.de/

Zoo Osnabrück, 12.07.2013
Tiergeschichten bereichern den Zoobesuch – Tierpfleger entwickelt Zoo-Audioguide
Mit dem Smartphone spannenden Tiergeschichten im Zoo Osnabrück lauschen: Eine neue kostenlose App hält für Zoobesucher informative, kurze Hörbeiträge über die Tierwelt sowie viele weitere nützliche Informationen für den Zoorundgang bereit. „Bei über 31 Millionen Smartphone-Nutzern in Deutschland möchten wir Tierinformationen auch über dieses Medium bereitstellen. Besonders toll finden wir das Engagement, das dahinter steckt: Die App wurde von einem unserer Tierpfleger für die Zoobesucher entwickelt“, berichtet Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH. Doch wie kam es dazu? „Ich habe beobachtet, dass lange Texte auf Gehegeschildern viele Besucher eher abschrecken – sie wollen verständlicherweise lieber die Tiere beobachten“, erklärt Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Revierleiter des Tetra-Aquariums im Zoo Osnabrück. So entstand seine Idee, einen Zoo-Audioguide zu entwickeln, den er gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Sportnetworking OS GmbH realisierte: Die tierischen Informationen werden interessierten Zoobesuchern ganz einfach per Smartphone erzählt. „So kann man die Tiere ganz in Ruhe beobachten und erfährt dabei trotzdem Interessantes und auch Kurioses zu unseren Tieren“, beschreibt der Tierpfleger. Neben allgemeinen Informationen zur jeweiligen Tierart werden auch konkrete Geschichten zu den Osnabrücker Tierpersönlichkeiten erzählt: „Besucher erfahren so beispielsweise, wieso Buschi im Kinderkrankenhaus groß wurde und wie er zum Malen kam“, so Bramkamp weiter. Die App kann in den gängigen App-Stores, den Vertriebsplattformen für Anwendungssoftware, für die Betriebssysteme Android und iOS kostenlos über den Suchbegriff „Zoo Osnabrück“ herunter geladen werden. Als zusätzlichen Besucherservice stellt der Zoo einen kostenlosen WLAN-Zugang im Eingangsbereich zur Verfügung, über den alle Updates abgerufen werden können. Eine genaue Anleitung ist an der Kasse erhältlich. Die Handhabe ist dank selbsterklärender Benutzeroberfläche einfach, wie Bramkamp beschreibt: „Die Nutzer können entweder die verschiedenen Erlebniswelten wie Samburu oder Kajanaland mit ihren tierischen Bewohnern aufrufen, die QR-Codes am jeweiligen Gehegeschild scannen oder direkt nach der Tierart suchen. Und schon gelangen sie zu den circa eine Minute langen Hörbeiträgen.“ Eine Internetverbindung sei dafür nicht notwendig. Zusätzlich wurde der Audioguide mit dem bereits bestehenden digitalen Zoobuch „Zoowiso“ verbunden, das mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entstanden ist. So sind allgemeine Tierinformationen auch in Textform abrufbar. An die 80 Tierhörgeschichten können Besucher bereits abrufen: „Wir werden die Geschichten nach und nach ergänzen. Außerdem planen wir die App noch weiterzuentwickeln. Auch andere Zoos haben bereits Interesse an dieser besonderen Art der Informationsvermittlung gezeigt“, freut sich Bramkamp. Im Zoo Osnabrück können die Besucher die App schon nutzen und dem Ideengeber Stefan Bramkamp ihre Meinung zum neuen Angebot schicken.

Zoo Duisburg, 11.07.2013
Erneut Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen
Der Seelöwen-Kindergarten wächst: im Juni letzten Jahres brachte die in Duisburg geborene, 10jährige Seelöwen-Dame KATJA erfolgreich ihr erstes Jungtier zur Welt, Sohn JACK. Ein Jahr später ist JACK voll in die Gruppe integriert und ist zum Publikumsliebling avanciert. JACK ist wahrlich in seinem Element, unternimmt einen Tauchgang nach dem anderen und schießt schon mal kreuz und quer durchs Wasser. Vor einem Monat ist mit der 2005 aus Karlsruhe an den Kaiserberg gekommenen, 7jährigen SUNNY erneut eine Seelöwin erstmals Mutter geworden. Sie kümmert sich bestens um ihre Tochter, der die Tierpfleger den Namen BELLA gegeben haben. In den ersten Lebenswochen hat sie sich vorwiegend an Land aufgehalten, denn Seelöwen-Jungtiere müssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es besser denn je. Für JACK ist BELLA natürlich vorwiegend eins: eine tolle Spielkameradin. Im Moment muss sie sich seinen dreisten Aufforderungen zum Herumtollen etwas erwehren… Bei den inzwischen dreimal täglichen Vorführungen wird im Zoo Duisburg viel Wert auf das sogenannte „Medical Training“ gelegt. Die Seelöwen werden hierbei auf eventuelle Untersuchungen durch den Tierarzt vorbereitet. Dies erspart dem Tier, dem Pfleger und dem Tierarzt jede Menge Stress, da sie nicht mehr für einfache Untersuchungen in Narkose gelegt werden müssen. Die beiden Jungtiere sind enorm spielfreudig und interessiert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auch bei ihnen mit dieser speziellen Form des Trainings beginnen kann.

Opel-Zoo Kronberg, 11.07.2013
Heimische Vogelarten und Fledermäuse im Opel-Zoo: Zweite Brut von Turmfalken am Giraffenhaus
Im Kronberger Opel-Zoo werden über 1.500 Tiere in rund 200 Arten gepflegt, darunter viele exotische Tiere und darunter zahlreiche vom Aussterben bedrohte Arten. Darüber hinaus gibt es viele „heimliche/heimische Bewohner“, denen der Zoo als Lebensraum dient. Insbesondere Vögel finden ideale Bedingungen in der mosaikartigen Landschaft. Große Flächen, viele Bäume, Hecken, Wasserflächen, die Möglichkeit am Futter der anderen Tiere teilzuhaben und über 100 im Zoogelände verteilte Nistkästen, die regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden, haben über 50 Vogelarten im Opel-Zoo heimisch werden lassen: vom Baumläufer über Rotschwänzchen und Grünspechte bis hin zu Turmfalken und vielen anderen mehr. Am Giraffenhaus wurde ein Nistkasten speziell für Turmfalken befestigt, der bereits im letzten Jahr häufig von den Greifvögeln aufgesucht wurde. Diesen Sommer nun haben die Zoomitarbeiter drei Küken in der zweiten Brut entdeckt. Häufig kann man Luftkämpfe zwischen den Turmfalken und Elstern oder gar Bussarden über der Anlage Afrika Savanne beobachten, was wiederum dazu führt, dass die Erdmännchen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt werden, müssen sie doch ihre Feinde aus der Luft fürchten. Die Turmfalken werden auch Rüttelfalken wegen ihres „rüttelnden“ Fluges genannt und man geht davon aus, dass sie UV-Licht erkennen können. Ihre häufigsten Beutetiere sind Mäuse und diese nutzen stets feste Stellen, um zu urinieren. Der Urin wiederum reflektiert das UV-Licht, was die Turmfalken erkennen können und sie stoppen praktisch ihren Flug in der Luft ab, da an diesen Stellen – den Mäusetoiletten – die Wahrscheinlichkeit höher ist, eine Maus zu erbeuten. Neben den heimischen Vogelarten sind es vor allem auch die Fledermäuse, die ein gutes Auskommen im Opel-Zoo finden: In den Fledermauskästen finden sie Schutz, Überwinterungsmöglichkeiten und können ihre Jungtiere großziehen. Abends jagen sie entlang der Besucherwege, die oft von Hecken begrenzt werden, oder an den Gewässern die zahlreichen Insekten, die sie zum Überleben benötigen. Das Verhalten der Fledermäuse, ihre wichtige Rolle im Kreislauf der Natur und ihr Nutzen für den Menschen ist Thema der speziellen Fledermausführungen mit der Expertin Ulrike Balzer, die am Freitag, dem 12. und 26.7. jeweils um 20.30 h am Haupteingang des Opel-Zoos beginnen und pro Person 15 € kosten.

Sea Life Oberhausen, 11.07.2013
„Unter Wasser unterm Hammer“ – erste SEA LIFE Unterwasser-Kofferauktion für den guten Zweck am 25. Juli 2013
Kommt mein Koffer auch gut am Urlaubsziel an und wie kennzeichne ich ihn am besten? Diese Fragen stellt sich jeder – gerade jetzt in der Ferienzeit. Am Flughafen liegen gebliebene Gepäckstücke werden regelmäßig versteigert, wenn der Besitzer nicht ermittelt werden kann. Die Spannung steigt dieses Mal am 25. Juli 2013 um 11 Uhr an einem ganz besonderen Ort: nämlich in und vor den Ozeanbecken der deutschen SEA LIFE Großaquarien. An jedem Standort, auch im SEA LIFE Abenteuer Park, werden drei Koffer unter den bietenden Besuchern, die ihr Glück herausfordern, versteigert. Die originelle Aktion soll auf die ernsthafte Problematik von Müll im Meer und dessen Auswirkungen auf das Ökosystem und die Tierwelt aufmerksam machen. Der Erlös der Versteigerung der drei Koffer wird für die Schildkröten-Rettungsstation auf der griechischen Insel Zakynthos gespendet. Und der Meistbietende, der das nötige Quäntchen Glück bei der Auswahl des Überraschungskoffers hat, gewinnt entweder eine Merlin Familienjahreskarte oder den Hauptpreis im Wert von 400 Euro: ein Familien-Wochenende im LEGOLAND® Deutschland inklusive einer Übernachtung.

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