Zoopresseschau

Naturschutztierpark Görlitz 24.07.2013
Fontäne sprudeln
Die Fontäne im Teich des Tierparks sprudelt erstmalig wieder am Sonntag, den 4. August um 15.00 Uhr Endlich! Im Naturschutz-Tierpark Görlitz ist die Freude groß, denn Tino Kittner von Neiße-Tours lässt die Fontäne im Teich des Tierparks am 4. August um 15.00 Uhr wieder sprudeln. Damit wird an eine alte Tradition angeknüpft, denn viele Görlitzer werden sich erinnern, dass die Fontäne von 1959 bis 1990 in Betrieb war. Am 4. August um 15.00 Uhr können die Besucher die Fontäne des Tierparks erstmalig wieder genießen. Und während sich die Erwachsenen daran erfreuen, gibt es für die Kinder das Angebot, auf der Festwiese des Tierparks „Wasserspielzeug“ zu basteln.

Zoo Magdeburg 24.07.2013
Akrobaten, Tierische Olympiade sowie Hüteshows mit Heidschnucken und Border Collies
Die europaweit bekannten Akrobaten – Die Flugträumer – gastieren vom 31. Juli bis 2. August wieder im Zoo. Mit ihrer grazilen und atemberaubenden Akrobatikkunst begeistern sie die Zoobesucher. Ganz Mutige können bei einem Workshop einmal selbst ausprobieren, wie viel Körperbeherrschung und Balance erforderlich sind, um erste akrobatische Übungen fast wackelfrei zu realisieren. Der Schnuckenhof Daume präsentiert am 3./4. August mit Hütehundvorführungen, welche herausragenden Fähigkeiten der Border Collie als ausgewiesener Arbeitshund besitzt. Border Collies stammen ursprünglich aus Großbritannien und leisten bei der Koppelschafhaltung große Dienste. Tom Daume, der Inhaber des Schnuckenhofes, bezieht bei den Vorführungen gern auch Kinder mit ein, die das Zusammenspiel von Heidschnucken und Border Collies ganz nah erleben können. Bei der Tierischen Olympiade können Kinder ihre Geschicklichkeit und testen. Es gibt kleine Sachpreise zu gewinnen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 24.07.2013
Seelöwennachwuchs in der Wilhelma: Kalifornische Badenixen am Cannstatter Mineralwasserstrand
Bei den derzeitigen Temperaturen könnte man neidisch auf die Seelöwen in der Wilhelma werden. Sie räkeln sich am Rand ihres Schwimmbeckens oder suchen Abkühlung im feinsten, stets 15 Grad kühlen Cannstatter Mineralwasser. Wenn zweimal am Tag ein Tierpfleger mit den Eimern voller Heringe und Makrelen vorbei kommt, muss allerdings etwas „gearbeitet“ werden. Doch die täglichen Schaufütterungen – um 11 und 15 Uhr – sind eine willkommene Abwechslung und nicht nur für die Besucher unterhaltsam. Nur Emma und Mara, der jüngste Nachwuchs bei den Seelöwen, schauen auch dann den Alttieren bei ihrem bunten Treiben gelassen zu. Denn sie bekommen ihre tägliche Milchration ohne große Anstrengungen von ihren Müttern Evi und Mercedes frei Haus.Emma und Mara erblickten am 14. und 17. Juni 2013 das Licht der Welt und wurden, ganz wie es sich für Seelöwen gehört, in den ersten Tagen intensiv von ihren Müttern umsorgt. Mittlerweile sind sie relativ selbstständig und erkunden meistens zu zweit ihre Umgebung. Die Mütter kommen nur noch zum Säugen vorbei. Dies ist auch in den großen SeelöwenkoloniDa Seelöwen in Haremsstrukturen – mit einem erwachsenen Bullen und mehreren Weibchen –leben, wird die Suche nach einem Platz für Emma und Mara erleichtert. Denn Weibchen sind in der Zoowelt meist gefragter.en an den Stränden Kaliforniens zu beobachten. Während sich der Nachwuchs in Grüppchen zusammentut, begeben sich die Mütter auf die Jagd. Sie müssen viel Energie sammeln, um fettreiche Milch produzieren zu können, dank derer die Jungtiere gleich im ersten Monat ihr Geburtsgewicht von etwa sieben Kilogramm verdoppeln. Mit sechs bis acht Monaten werden sie von ihren Müttern entwöhnt und müssen sich dann selbstständig ernähren. In der Wilhelma gehen sie bei den Tierpflegern in „Lehre“ und lernen, wie man Hering und Makrele frisst. Vater des jüngsten Seelöwennachwuchses ist der siebenjährige Unesco. Da kurz nach der Geburt der Jungtiere bei Seelöwen die Paarungszeit beginnt, zeigt er schon wieder großes Interesse für seine Weibchen. Auch die beiden Mütter werden nicht verschont. Bei der Paarung von Seelöwen kann es, aus menschlicher Sicht, sehr ruppig zugehen. Darum sind derzeit auch die Weibchen Lucy und Suzan von der Gruppe abgetrennt, um sich von den amourösen Annäherungen Unescos zu erholen. Solange Emma und Mara nicht geschlechtsreif sind, interessiert sich Unesco nicht für sie. Mit ungefähr einem Jahr werden sie jedoch in einem anderen Zoo ein Zuhause finden müssen.

Tierpark Hellabrunn München 24.07.2013
Ein neues Familienmitglied für Münchens Giraffen Togo, Kabonga und Naledi
Gar nicht scheu, eher selbstbewusst und frech erkundet ein neuer, wunderschön braun-beige gefleckter Hellabrunn-Bewohner seine Umgebung. Die „kleine Neue“ macht Freudensprünge in der Giraffensavanne. Neu ist sie hier, klein wohl eher nicht: Bahati gehört als afrikanisches Netzgiraffenmädchen zu den größten an Land lebenden Säugetieren und wohnt seit wenigen Tagen als viertes Familienmitglied der Münchner Giraffenherde im Tierpark Hellabrunn. Die Reise aus ihrer Heimatstadt Frankfurt ist am 10. Juli problemlos über die Bühne gegangen. Auch Bahatis Ankunft und Eingewöhnung in Hellabrunn verliefen ohne Komplikationen. Sie konnte sich in aller Ruhe mit ihrer neuen Familie und dem Münchner Zuhause vertraut machen. Ab heute ist Bahati auch für alle Besucher zu sehen. Bahati wurde am 26. August 2011 im Zoologischen Garten Frankfurt geboren. Der Name bedeutet in Swahili, der Sprache von Kenia, Tansania und Uganda, soviel wie „mein Glück ist gut“. Man sieht es ihr an: Bahati ist ein entspanntes und forsches Giraffenmädchen. Obwohl das Giraffenmädchen erst zwei Jahre alt ist, ist sie mit etwa 2,80 Metern schon fast so groß wie die 19-jährige Giraffendame Kabonga. Giraffenbulle Togo (22 Jahre) bleibt unangefochten die Nummer 1. Seine 4,40 Meter Körpergröße übertrifft keine weibliche Giraffe. Momentan halten sich Kabonga, ihr vier Monate alter Sohn Naledi und Bahati entweder gemeinsam auf der Außenanlage der Giraffensavanne oder im Giraffenhaus auf. Togo hat Bahati am sogenannten Schmusegitter kennen gelernt. Sobald sich die neue Situation eingespielt hat, kommen alle vier Giraffen in der Anlage zusammen. In der afrikanischen Giraffensavanne leben die Hellabrunner Netzgiraffen seit Pfingsten dieses Jahres. Die Kosten für das Giraffenhaus in Höhe von 3 Millionen Euro hat die Stadtsparkasse München übernommen. „Wir freuen uns sehr, dass die Hellabrunner Giraffenherde langsam wächst. Mit Bahati haben wir ein sehr schönes Tier aus dem Frankfurter Zoo bekommen und hoffen auf baldigen Nachwuchs. Mit Kabonga und dem kleinen Naledi versteht sich die Frankfurter Giraffendame bereits prächtig“, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Zoo Magdeburg 23.07.2013
MMKT und Zoo Magdeburg starten Postkartenaktion: „Schickt Otto heim!“
Urlaubszeit ist Reisezeit – warum nicht auch mal Urlaubsgrüße mit einer Botschaft aus der Ottostadt versenden? Genau darum geht es bei der Aktion „Schickt Otto heim!“ – streng genommen um Otto III, den jüngsten Spross der Magdeburger Schneeleoparden. Als Botschafter sowohl der Ottostadt als auch des Artenschutzes soll er nun – in Postkarten-Form – quer über den Globus geschickt werden, um dann mit fremdländischer Briefmarke und Urlaubsgrüßen versehen in den Zoo der Ottostadt zurück zu kehren. Die Postkarten sind im Zooladen sowie in der Tourist-Information Magdeburg erhältlich und kosten 50 Cent pro Stück (die selbstverständlich dem Schneeleopardenschutz zugute kommen). Wer schickt also dem Zoo aus dem entferntesten Winkel der Erde diese Postkarte? Das Rennen ist ab sofort eröffnet. Zu gewinnen gibt es 3 Zoo-Jahreskarten und 3 x 2 Karten zur Teilnahme an einer öffentlichen Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldecker-Bus. Einsendeanschrift: Zoologischer Garten Magdeburg, Zooallee 1, 39124 Magdeburg. Einsendeschluss ist der 31.8.2013

Tierpark Bochum 23.07.2013
Niedlicher Nachwuchs bei Bochums beliebtesten Tieren – Erdmännchen freuen sich über doppelten Familien-Zuwachs
Seitdem die südafrikanischen Erdmännchen im Tierpark Bochum eingezogen sind, erfreuen sie nicht nur die Besucher, sondern fühlen sich auch selber sichtlich wohl. Dies wurde erneut deutlich, als Besucher, zwei kleine, schwarze Knopfaugenpaare im Erdloch der Erdmännchen-Anlage entdeckten. Nach tagelangen Vermutungen gibt es nun endlich Gewissheit: bei den Erdmännchen gibt es wieder Nachwuchs und das gleich im Doppelpack! Der mittlerweile fast einen Monat alte Erdmännchen-Nachwuchs hatte sich zunächst aufgrund der heißen Sommertage meist im unterirdischen, selbst gegrabenen Gangsystem von Familie „Erdmännchen“ versteckt. Doch nun krabbeln die beiden kleinen Raubtiere mehrmals täglich an die Oberfläche, sodass Tierparkmittarbeiter und Stammbesucher erleichtert und erfreut sind. „Die beiden kleinen Erdmännchen sind noch ziemlich tapsig und weichen selten von Mama „Bertas“ Seite.“ erklärt der zuständige Tierpfleger Lukas Gers und verrät weiter: „Wenn man Glück hat, kann man die Kleinen beobachten, wenn sie gesäugt werden.“ Die beiden Neuzugänge leben mit ihrer nun neunköpfigen Familie in der 2011 eröffneten Erdmännchen-Anlage. Die Außenfläche von 80m2 befindet sich direkt vor dem Aquarien- und Terrarienhaus und ist die erste Anlaufstelle der Besucher! Die Anlagenbegrenzung besteht aus Spezialglas, wodurch nicht nur große, sondern auch kleine Besucher einen ungehinderten Überblick über die niedlichen und verspielten Erdmännchen samt Nachwuchs haben. Die Eltern „Ernie“ und „Berta“, von dem alle Familienmitglieder abstammen, kamen vor zwei Jahren aus dem Zoologischen Garten Rostock und dem Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ in den Tierpark. Bei den beliebten Erdmännchen handelt es sich um kleine Raubtiere. Sie gehören in die Familie der Mangusten und leben natürlicherweise in Südafrika, Namibia und Südwest-Angola. Hier leben sie in offenen Savannen und trockenen Graslandschaften mit wenigen Deckungsmöglichkeiten. Erdmännchen ernähren sich meist von kleineren Wirbeltieren und Insekten. Die aufgeweckten Tiere sind sehr gesellig und leben in Kolonien mit bis zu dreißig Tieren. Dabei kann die Kolonie aus mehreren Familienverbänden bestehen. Diese werden von einem dominanten Erdmännchen-Paar und seinen Nachkommen gebildet. Die Kolonie gräbt gemeinsam Gänge und Höhlen für ihren Bau, den sie als Wohnstätte und Zufluchtsort nutzen. Erdmännchen setzen auf Arbeitsteilung – während die Gruppe gräbt, frisst oder spielt, überwachen ein oder mehrere Tiere die Umgebung. Dabei sitzen sie nur auf den Hinterbeinen und halten Ausschau nach Feinden. Wurde ein verdächtiges Objekt entdeckt, wird durch bellende Rufe Alarm geschlagen. An der Wächterposition wechseln sich die einzelnen Familienmitglieder ab. Die Weibchen können nach einer Tragzeit von jeweils rund 10 Wochen bis zu vier Würfe pro Jahr bekommen, wobei ein Wurf aus einem bis vier Jungen besteht. Diese werden ca. zwei Monate gesäugt und werden nach etwa einem Jahr geschlechtsreif. Wenn die Kleinen ungefähr sechs Monate alt sind, beteiligen sie sich als Wächter oder Helfer für andere Aufgaben. Erdmännchen werden bis zu sechs Jahre alt, in Zoos häufig deutlich älter. Sie werden 25 – 30 cm groß und erreichen ein Gewicht von 600 bis 1000 Gramm.

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen 23.07.2013
Süßes Eselfohlen im Grimberger Hof der ZOOM Erlebniswelt geboren
Am 16. Juli wurde ein kleines Eselfohlen vor den Augen der Besucher in der ZOOM Erlebniswelt geboren. Mutter Grisella brachte gegen 10:15 Uhr ihr drittes Jungtier zur Welt. Das süße Mädchen, dem die Tierpfleger den Namen „Martha“ gaben, ist bereits auf dem Außengelände des Grimberger Hof zu sehen. Die ersten Anzeichen der Geburt wurden von Tierpfleger Tobias Kaiser nur knapp eine dreiviertel Stunde nach Öffnung der ZOOM Erlebniswelt bemerkt. Dann lief alles sehr schnell, denn bereits nach einer halben Stunde war das Jungtier auf dem Außengelände des Grimberger Hof geboren. Tierärztin Dr. Pia Krawinkel durfte Geburtshilfe leisten und die Nabelschnur durchschneiden, die üblicherweise nach der Geburt von alleine durchreißt. Eselin Grisella kümmerte sich sofort fürsorglich und liebevoll um ihr kleines Mädchen und animierte sie zügig aufzustehen. So stand der jüngste Nachwuchs bereits nach einer Stunde auf den eigenen, noch etwas wackeligen, Beinen. Mit ihrer etwas dunkleren Fellfarbe und den langen Beinen ist das flauschige Mädchen ein besonders hübsches Eselchen. Der sechs Jahre alte Vater Marvin kam 2008 nach Gelsenkirchen. Seinen Nachwuchs darf er noch nicht aus der Nähe sehen. Mit seiner etwas aufdringlichen Art und dem stürmischem Temperament wäre er für die sechzehnjährige Grisella und den kleinen Sprössling zu aufregend. Mutter und Kind genießen die ersten Tage auf dem Außengelände noch ohne Begleitung. Die Familienmitglieder wird das Jungtier nach und nach kennenlernen. Im Grimberger Hof der ZOOM Erlebniswelt leben nun sieben Zwergesel gemeinsam mit Shetlandpony Lucy und in direkter Nachbarschaft zu Moorschnucken und Pfauenziegen, Hinterwälder Rindern, Husumer Protestschweinen und weiteren heimischen Bauernhoftieren. Der Zwergesel ist eine Form des Hausesels, der zwischen 1,25 und 1,45 Meter groß wird. Die Stuten haben eine Tragzeit von etwa elf Monaten. Die Fohlen werden zwischen sechs und acht Monaten von der Mutter gesäugt. Anschließend gehören harte Gräser, Heu und Getreideprodukte zu ihrer Nahrung.

Zoo Basel 23.07.2013
20 Flamingoküken und 55 Jahre Flamingozucht im Zoo Basel
20 Rosa-Flamingoküken sind zurzeit im Zoo Basel zu beobachten. Das erste Junge ist am 19. Mai geschlüpft, das letzte am 20. Juni. Vor 55 Jahren schlüpfte im Zoo Basel der erste Chilenische Flamingo in einem europäischen Zoo. Im Jahr darauf folgten ihm zwei Rosa-Flamingos als Weltpremiere. Seither hat sich die Flamingozucht im Zolli etabliert und seit 20 Jahren wachsen fast jedes Jahr 20 – 27 Junge auf. Die Küken sammeln sich jetzt im ‚Kindergarten‘. In der Natur können solche Ansammlungen hunderte oder tausende Junge umfassen. Die Elternvögel erkennen ihr eigenes Junges an den Lautäusserungen; sie übernehmen weiter die Fütterung, bis das Junge im Alter von zehn bis zwölf Wochen selbständig fressen kann und nicht mehr auf die ‚Milch‘ angewiesen ist. Dies ist ein Sekret aus der Speiseröhre, das die Eltern an das Junge verfüttern. – Flamingos können ausbleichen – Auch in der Natur können die Flamingos Saison um Saison brüten wie im Zoo, allerdings sind dort konstant günstige Brut- und Nahrungsbedingungen eher selten. Bleiche Altvögel oder solche mit weissen Flecken in den kräftig roten Flügeldecken verraten, ob sie bei der letzten Brut erfolgreich dabei waren, denn die für die Rotfärbung verantwortlichen Carotinoide gehen in den Futtersaft und fehlen den Eltern beim Aufbau der neuen, eigentlich roten Federn. – Über hundert Flamingos – Die Gruppe im Zoo Basel bestand zeitweise aus allen sechs Flamingoarten. Um unerwünschte Kreuzungen zu vermeiden, entschied man sich in den frühen 1980-er Jahren für die altweltlichen Rosaflamingos. 1991 zogen die Flamingos auf die aktuelle Anlage auf der Festmatte. Die meisten Jungen werden heute weggegeben und geeignete Fremdvögel dazu erworben. Die Kolonie besteht aktuell aus 55 Männchen, 53 Weibchen und 20 Jungen. Die seit 1958 von Adelheid Studer-Thiersch im Zoo Basel durchgeführte Flamingoforschung machte diesen zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für Flamingos. An unwirtliche Umgebung angepasst – Sechs Flamingoarten gibt es auf der ganzen Welt, auf allen Kontinenten ausser in Australien, der jedoch in früheren Erdzeitaltern auch von ihnen bewohnt war. Der Rosa-Flamingo, der im Zolli lebt, hat mit Europa, Asien und Afrika das grösste Verbreitungsgebiet. Die einst weite Verbreitung der Flamingos entsprach der weiteren Verbreitung ihres Lebensraumes, den Salzseen. Diese unwirtlichen Gewässer werden nur von wenigen, oft mikroskopisch kleinen Lebewesen bewohnt. Doch diese vermehren sich bei günstigen Bedingungen massenweise. Im Laufe von Jahrmillionen haben die Flamingos einen Filterschnabel entwickelt, mit dem sie diese reiche Nahrungsquelle nutzen können.

Zolli Basel, 19.07.2013
Flusspferdnachwuchs im Zoo Basel
Am 17. Juli ist im Zoo Basel ein Flusspferd zur Welt gekommen. Einen Namen hat es noch nicht, da noch unklar ist ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Das Junge ist im Wassergraben auf der Aussenanlage zur Welt gekommen. Helvetia (22) stupste es sofort mit der Nase in Richtung Ufer, wo es sich ausruhen konnte. Der Tierpfleger vermutete bei Arbeitsbeginn am Mittwochmorgen, dass die Geburt kurz bevor stand. Helvetia war unruhig, ging aber trotzdem noch zum Fressen auf die Aussenanlage. Kurz nach neun Uhr begab sie sich in den Wassergraben und bald darauf schaute ein Köpfchen aus dem Wasser. Vater Wilhelm (23) versuchte immer wieder einen Blick auf das Kleine zu erhaschen. Das passte Helvetia gar nicht. Kam er ihr zu nahe, scheuchte sie ihn mit unmissverständlichen Kopfhieben von sich weg. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich dies sich mit der Zeit legen wird. In wenigen Wochen wird man die ganze Familie beim gemeinsamen Bad beobachten können. Um bei der Mutter zu trinken, muss das Kleine abtauchen. Etwa alle 30 Sekunden holt es kurz Luft. Das zwischen 30 und 50 Kilogramm schwere Junge ernährt sich zurzeit ausschliesslich von Muttermilch, erst in einigen Wochen wird es beginnen, feste Nahrung zu fressen. Die Trächtigkeit war, wie bei den voluminösen Flusspferden üblich, äusserlich kaum zu erkennen. Kurz vor der Geburt schwoll jedoch Helvetias Euter an, und sie begann Vater Wilhelm auf Distanz zu halten. Damit sich die Beziehung zwischen Mutter und Kind ungestört festigen kann, ist es wichtig, dass sich Besucherinnen und Besucher den beiden möglichst leise nähern. Das Kleine ist das zehnte Junge von Wilhelm und Helvetia. Der ältere Bruder Habari (3) lebt seit Juni 2012 in Pont-Scorff (F).

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 19.07.2013 Drei Fohlen beim Turkmenischen Halbesel im Tierpark Berlin geboren
Nach drei Jahren Zuchtpause wurden im Tierpark Berlin im Juni wieder drei Fohlen beim Turkmenischen Halbesel, auch Kulan genannt, geboren. Den Anfang machte das Hengstfohlen „Vidar“, geboren am 2. Juni. Diesem kleinen Hengst folgten am 14. und 22. Juni die beiden Stutfohlen „Torunn“ und „Tonje“. Die Mütter aller drei Jungtiere wurden im Tierpark Berlin geboren, der Vater ist der 2008 im Zoo Tallinn (Estland) geborene „Barak“. „Barak“ kam erst im vergangenen Jahr im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-programmes (EEP) nach Berlin, um sich mit den Berliner Stuten zu verpaaren. Dass dies funktioniert hat, zeigen die drei Jungtiere – es sind die ersten von „Barak“. Kulane sind eine Unterart des Asiatischen Halbesels und in ihrer Heimat, den trockenen Steppen und Halbwüsten Turkmenistans und Kasachstans, stark von der Ausrottung bedroht. Der Hauptbestand lebt in Turkmenistan und 2005 schätzte die IUCN den Bestand dort auf nur noch 1300 Tiere. Gerade diese Unterart erfuhr im Freiland einen dramatischen Bestandsrückgang in den letzten Jahren. Die Hauptbedrohung für den Kulan ist die unkontrollierte Jagd des Fleisches wegen. In europäischen Zoologischen Gärten wird der Kulan vergleichsweise selten gehalten und gezüchtet. Das Internationale Zuchtbuch für Asiatische Halbesel wird seit 1971 im Tierpark Berlin geführt und wird dieses Jahr zum 45. Mal (!) erscheinen. Das Europäische Zuchtprogramm wird im Zoo Krakau koordiniert. Der Tierpark Berlin nimmt seit vielen Jahren daran teil. Im Berliner Tierpark werden Kulane seit 1961 gezüchtet. Die drei diesjährigen Fohlen sind Nummer 109 bis 111.

Tierpark Bochum, 19.07.2013
Marienkäferklasse kreiert Tierparkhymne: Gelungener Tierparkbesuch wird in der Friederikaschule besungen
Die Schüler der Klasse 1a der Friederikaschule in Bochum waren von ihrem Tierparkbesuch so inspiriert, dass sie kurzerhand ein Lied über ihren Ausflug dichteten und dieses beim diesjährigen Stadtparkfest am letzten Wochenende zur Eröffnung zum Besten gaben. Im Mai hatten die Erstklässler im Rahmen der Bildungskooperative von Tierpark und Sparkasse Bochum den Tierpark kostenlos besucht. Sie waren von den dortigen Erlebnissen so angetan, dass sie diese in etwa vier Unterrichtsstunden unter der Anleitung ihrer Lehrerin Frau Graulich zusammen trugen und in lustigen Reimen fest hielten. Vom pinken Flamingo, über die genau beobachtenden Erdmännnchen, bis hin zur zischenden Schlange wurden insgesamt 12 Strophen erdichtet, die den Tierparkbesuch nun unvergesslich machen. Als Höhepunkt der kreativen Aktion hatten die Schüler in einem Liveauftritt beim diesjährigen Stadtparkfest sämtliche Zuschauer mit einer liebevoll einstudierten Bühnenshow begeistert. Zum eingängigen Liedtext, der schnell vom Publikum mitgesungen wurde, hatten die Erstklässler die Hauptfiguren der Strophen farbenfroh als Handfiguren gestaltet und somit einen tollen Gesamtauftritt ablegt. Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule, erinnert sich: „Wir waren ohnehin schon begeistert, als uns die Lehrerin, Frau Graulich, das wunderbar gestaltete Liedtext-Heftchen überreicht hatte. Doch nun, nach diesem großartigen Auftritt, sind wir wirklich hingerissen, welche Mühe sich die Marienkäferklasse gegeben hat. Wir freuen uns sehr, dass sie der Besuch des Tierparks so nachhaltig inspiriert hat!“ Zum krönenden Abschluss und zum Dank an das ohnehin schon begeisterte Publikum wurden noch selbstgebastelte Marienkäfer-Glücksbringer verteilt – eine rundum gelungene Aktion! Das gesamte Team des Tierparks bedankt sich noch einmal herzlich bei der Klasse 1 a der Friederikaschule!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 19.07.2013
Zehnte Jungtier bei den Giraffen in „Afrika“
Gestern um 20:48 Uhr brachte die elfjährige Mary ihr drittes Giraffen-Jungtier zur Welt. Mutter Mary und ihr kleiner Sohn sind wohlauf. Von zehn Jungtieren in der Erlebniswelt Afrika bei den Giraffen ist das Baby der neunte männliche Nachwuchs. Obwohl Mary sich noch um 15 Uhr von Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel mit Knäckebrot verwöhnen ließ, platzte kurz darauf um 15:20 die Fruchtblase und die Füße des kleinen Langhals waren sichtbar. Das kleine gefleckte Köpfchen zeigte sich vollständig um kurz nach 20 Uhr. Nur wenige Zeit später – nach über fünf Stunden Geburtsvorgang und rund 15 Monaten Tragzeit – brachte Mary ihr Baby zur Welt. Mary ist eine sehr liebvolle und fürsorgliche Mutter, die sofort nach der Geburt den Kleinen von Kopf bis Fuß trocken schleckte und damit seinen Kreislauf in Schwung brachte. So konnte der jüngste Spross in der Giraffenfamilie bereits nach einer halben Stunde seinen ersten Aufstehversuch wagen, stand das erste Mal sicher um 22:13 Uhr und trank wenige Zeit später die für ihn wichtige Erstmilch. Der langbeinige Junge ist rund 1,70 Meter groß und 65 Kilogramm schwer. Der Rest der jetzt elfköpfigen Giraffenfamilie mit dem elfjährigen Vater Kito verlebte die Geburt im Freien und bestaunte den neuen Bewohner erst einmal ausgiebig über eine Absperrung, nachdem alles gut verlaufen war. Mutter und Kind werden für die Eingewöhnungszeit in den nächsten Tagen einen abgetrennten Bereich des Giraffenhauses bewohnen. Erst nach und nach wird das Jungtier alle Familienmitglieder kennen lernen. Bei dem schönen Wetter wird es aber nicht lange dauern bis das Kleine die ersten Sonnenstrahlen in einem gesonderten Gehege verleben darf. Zur Zeit ist das noch namenlose Jungtier durch die großen Glasscheiben des Giraffenhauses zu beobachten. Fotos und Filmaufnahmen sind zur Zeit nur vom Besucherweg durch die Scheibe möglich, da wir Mary noch etwas Ruhe gönnen möchten.

Bergzoo Halle, 19.07.2013
Hallesche Tigerbabys gedeihen prächtig
Die Ende Juni von der malaysischen Tigerin „Cindy“ im Zoo Halle zur Welt gebrachten drei Jungtiere haben sich bisher prächtig entwickelt. Ihre am Anfang noch fast geschlossenen Augen zeigen sich nun bei den mittlerweile 4 Wochen alten Jungtieren im markanten blau und auch die ersten unsicheren Schritte werden schon gewagt. Es ist der vierte Wurf von „Cindy“ und der siebente Wurf der auf Vater „Sompon“ zurückgeht, was die beiden zu einem äußerst erfolgreichen Zuchtpärchen für diese vom Aussterben besonders bedrohte Tigerunterart macht. In ca. 3 bis 4 Wochen wird der Tierarzt die Kleinen zum ersten Mal impfen, worauf sie in die Außenanlage gelassen werden und somit auch für die Zoobesucher sichtbar sein werden. Momentan leben die kleinen Tiger und noch von den Blicken der Öffentlichkeit verborgen in einer speziellen Mutterbox in der Tigeranlage des halleschen Raubtierhauses.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 19.07.2013
Junger Sibirischer Tiger für Hellabrunn: Jegor erkundet Münchner Terrain
Dass Jegor zu den größten aller lebenden Katzenarten gehört, beweist der Sibirische Tiger gleich bei der Ankunft im Münchner Tierpark am Freitagvormittag, 19. Juli. Kraftvoll und selbstbewusst, aber auch mit einer angeborenen Wachsamkeit und Anspannung schreitet der Tiger aus seiner Transportbox. Mit Neugier erkundet er seine neue Heimat. Zunächst wird dies das Innengehege sein. Erst nach ein paar Tagen der Eingewöhnung betritt Jegor auch die Hellabrunner Außenanlage. Der neue Sibirische Tiger Hellabrunns wurde am 6. November 2011 in einem Wurf von drei Jungtieren im Kölner Zoo geboren. Die beiden Schwestern von Jegor leben zusammen mit der Mutter nach wie vor im Kölner Zoo. Als dominanter Einzelgänger wird der fast ausgewachsene Tiger zunächst allein in Hellabrunn leben. Jegor ist für seine 20 Monate ein sehr imposanter Tigerkater. Charakterlich ist er ein ruhiges Tier. Eine Zucht ist vorerst nicht geplant. Vor vier Monaten starb der letzte Münchner Tiger Nurejev im hohen Alter von 17 Jahren. „Mit Jegor bekommt Hellabrunn endlich einen stattlichen Tiger zurück. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) konnten wir diese attraktive Großkatze aus dem Kölner Zoo für Hellabrunn gewinnen“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute in freier Wildbahn am Japanischen Meer bis nach Nordkorea, China und Russland. Der Sibirische Tiger wird auch Amurtiger genannt, ist eine Unterart des Tigers und gehört zur Familie der Großkatzen. Besucherhinweis: Jegor wird seine neue Umgebung behutsam kennenlernen und deshalb anfangs zeitweise nicht zu sehen sein.

Zoo Salzburg, 19.07.2013
Aller guten Dinge sind drei – entzückender Geparden-Nachwuchs im Salzburger Zoo
Das Geparden-Trio kam am 28. Juni 2013 zur Welt. Mutter Ginger umsorgt ihren Nachwuchs – zwei Männchen und ein Weibchen – mit größter Fürsorge. Für die fast 8 Jahre alte Ginger ist es der dritte Wurf mit jeweils 3 Jungtieren im Salzburger Zoo. Nach einer Tragzeit von 91 Tagen brachte Ginger drei gesunde Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt wog der Nachwuchs rund 250 Gramm. Sie entwickeln sich prächtig und so bringen die beiden Buben schon je 1200 Gramm und das Mädchen 900 Gramm auf die Waage. Junge Geparde haben ein gräuliches Fell und eine silbergraue lange Rückenmähne. Ihr Aussehen ähnelt dem des Honigdaches, der als sehr „selbstbewusst“ gilt und sich bei Angriffen von großen Raubtieren heftig zur Wehr setzt. Deshalb wird vermutet, dass die langhaarige Rückmähne ein Schutz der Natur für die Kleinen ist, um sie vor Übergriffen von Feinden wie Löwen, Hyänen und Greifvögel zu bewahren. Im Alter von einer Woche öffneten die Salzburger Geparden-Babys ihre Augen und begannen einige Tage später mit tapsigen Schritten die Welt rund um ihr „Nest“ zu entdecken. Anfang April diesen Jahres wurde nach nur 6 Monaten Bauzeit die neue Geparden-Anlage im Salzburger Zoo eröffnet: Den Tieren stehen 4000 Quadratmeter Lebensraum zur Verfügung. Die besucherseitige Außenanlage wurde mit attraktiven Komfortzonen – wie Sandflächen und erhöhten Aussichtspunkten eingerichtet, damit die Geparde aus nächster Nähe beobachtet werden können. Der Sichtschutz in den hinteren und zwischen den Bereichen ist wichtig für die Nachzucht dieser sensiblen Raubkatzen. Im Zuge des Neubaus wurde der Rückzugsbereich flächenmäßig verdoppelt. Die Zeit während der Planung und des Neubaus der Anlage verbrachten die Tiere in befreundeten, europäischen Zoos. Mitte März kamen die vier erwachsenen Geparde wieder zurück nach Salzburg. Schon wenige Tage nach ihrer Ankunft waren erste „zwitschernde“ Laute zwischen den Katern und den Katzen zu hören. Bei einem Kurzbesuch des Katers Olymp bei Ginger stand gleich die Familienplanung im Mittelpunkt der Aktivitäten. Laut Rote Liste – IUCN – ist das Überleben der Geparde in freier Wildbahn gefährdet. Ihre Bestände werden auf etwa 10.000 Tiere geschätzt. Der Verlust ihrer Lebensräume, die Bejagung und der Rückgang ihrer Beutetiere sind die Hauptursachen.

Berlin Förderer, 18.07.2013
Förderverein von Tierpark und Zoo startet „Zukunfts-Dialoge“ für den Tierpark: Freunde der Hauptstadtzoos wollen aktive Einbindung der Berliner in der weiteren Entwicklung
Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. greift die Idee, Dialogveranstaltungen im Rahmen der Masterplanung für den Tierpark Berlin durchzuführen, auf und startet die Veranstaltungsreihe „Zukunfts-Dialog“. Die Veranstaltungsreihe wird sich in der ersten Phase mit verschiedenen Themen befassen, z. B. Service-Qualität, Sponsoring, Spenden, Werbung, Veranstaltungen. Dabei sollen bei den unterschiedlichen Veranstaltungen auch Vertreter aus der Politik und Wirtschaft eingebunden werden sowie vor allem aktiv die Besucher. Ziel ist es, einen breiten Unterstützerkreis für den Tierpark zu entwickeln. „Wir wollen die aktive Einbindung der Berliner und aller, die dem Tierpark nahe stehen, forcieren. Wir brauchen eine neue Qualität in der Diskussion, um den Tierpark für die Zukunft stark zu machen. Er muss wieder in der Mitte der Gesellschaft verankert sein.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender vom Förderverein. Der erste „Zukunfts-Dialog“ wird am Donnerstag, den 1. August 2013, 18 Uhr, im Schloss Friedrichsfelde im Tierpark Berlin stattfinden. Das Thema wird die Service-Qualität sein. Es werden Vorschläge gesucht, die sofort bis mittelfristig umgesetzt werden können, um den Bereich des Service zu stärken. Auch der Tierpark hat sich als erste Stufe in der Masterplanung der Service-Qualität gewidmet. „Als Förderverein werden wir den Tierpark mit allen Kräften unterstützen, um die bevorstehenden großen Herausforderungen zu meistern. Dabei geht es nicht nur um eine materielle sondern auch um eine ideelle Förderung. Wenn die Berliner wissen, wo die Reise hingehen wird, dann sind sie auch bereit den Tierpark auf diesen Weg zu begleiten.“, so Ziolko weiter. Die Freunde der Hauptstadtzoos bekennen sich zum Erhalt von Tierpark und Zoo mit ihrem individuellen und einzigartigen Charakter, die mitten in der Metropole eine Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur ermöglichen. Der Förderverein sieht, dass gerade der Tierpark Berlin vor einer seiner größten Herausforderungen in seiner Geschichte steht. Die kommenden Monate und Jahre werden als Herausforderung bringen, inwieweit es gelingt, sämtlichen Belangen, die für einen modernen, artgerechten und besucherattraktiven Zoo von Bedeutung sind, Rechnung zu tragen und gleichzeitig die Tradition vom Zoo Berlin und vom Tierpark Berlin zu bewahren.

Zoo Dresden, 18.07.2013
Wuselige Überraschung auf der neuen Erdmännchen-Anlage: Zweifacher Nachwuchs in unserer Erdmännchen-Familie
Die neue Erdmännchen-Gruppe mit Weibchen Hilde und den drei Männchen Horst, Helmut und Hans ist seit dem 30. Juni um zwei Jungtiere gewachsen. Nur zwei Monate nach dem Umzug der Erdmännchen auf ihre neue Anlage brachte Hilde zwei Erdmännchen in einer Höhle auf der Außenanlage zur Welt. 14 Tage später wurden die Jungtiere, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist, erstmals für kurze Zeit außerhalb der Wurfhöhle gesichtet. Nach und nach wagen sich die Kleinen unter den wachsamen Blicken der Elterntiere immer öfters heraus, aber trotzdem braucht man derzeit noch viel Glück und Geduld um die Jungen zu sehen. Da der Nachwuchs noch recht klein und schutzlos ist, wären die Zwei schnell leichte Beute für Feinde aus der Luft. Erdmännchen bringen nach einer Tragzeit von ca. 70 Tagen etwa zwei bis vier Junge zur Welt. Die bei der Geburt noch blinden Jungtiere öffnen ihre Augen erst in der zweiten Lebenswoche. In der Gruppe beteiligen sich alle anderen Mitglieder an der Jungtieraufzucht. Um Fressfeinde früh zu entdecken wird ein Wachposten abgestellt, der die Umgebung nach Gefahren absucht. Die Jungtiere werden die ersten zwei Monate von der Mutter gesäugt.

Zoo Heidelberg, 18.07.2013
Vom weiß-flauschigem Küken zum stolzen Flamingo
Der Flamingosee im Zoo Heidelberg zählt mit seinen gefiederten Bewohnern und der umliegenden schönen Vegetation zu den Lieblingsplätzen der Zoobesucher. So mancher Gast wundert sich derzeit über die flauschigen weiß-grauen Federknäuel, die sich seit Kurzem zwischen den Roten Flamingos tummeln und den langbeinigen, auffälligen Tieren auf den ersten Blick nicht so recht ähnlich sehen wollen. Dabei handelt es sich jedoch nicht etwa um hässliche Entlein sondern um Flamingo-Jungtiere. Innerhalb kürzester Zeit sind zwei Flamingoküken geschlüpft. Und da noch weitere Flamingo-Paare auf ihren Gelegen sitzen, könnte schon bald eine muntere Kükenschar die Anlage bevölkern. „Die Kleinen schließen sich dann zu richtigen Kindergärten zusammen, werden von Altvögeln betreut und lernen voneinander“, erklärt Zookuratorin Sandra Reichler. In den ersten zwei Monaten werden die Küken noch von ihren Eltern mit Kropfmilch gefüttert. Erst dann ist der typische abgeknickte Seihschnabel komplett ausgebildet und die Jungvögel filtern zusammen mit den erwachsenen Flamingos eine in Wasser aufgelöste Mischung aus speziellen Flamingopellets aus großen Schüsseln. Obwohl die Jungtiere nur wenige Tage voneinander trennen sind deutliche Unterschiede hinsichtlich der Entwicklung zu erkennen. Das Kleinste stakst noch sehr unbeholfen und kämpft auf dem rutschigen Untergrund am Rande der Flamingoinsel mit dem Gleichgewicht. Küken Nummer zwei hingegen übt sich bereits fleißig im einbeinigen Stehen, was bisweilen jedoch noch recht wackelig aussieht. Nach ausgiebigen Erkundungen kehren die Kleinen immer wieder in ihre kegelförmigen Schlammnester zurück, um sich auszuruhen. Dort werden sie zumeist von mindestens einem Elternteil bewacht. Das Ausbrüten und die Aufzucht der Küken ist unter Flamingos übrigens Sache beider Elternteile, wobei je Paar nur ein Ei gelegt wird. Mutter und Vater wärmen das Ei zunächst abwechselnd und auch das Füttern nach dem Ausschlüpfen wird von beiden übernommen. Nach und nach wandeln die weiß-grauen Küken ihr Aussehen hin zur gewohnten Erscheinung eines eleganten, farbenprächtigen Flamingos. Etwa im Alter von zwei Jahren nimmt das Gefieder die charakteristische rote Farbe an. Dies wird durch rote Farbstoffe, die die Vögel in freier Wildbahn über den Verzehr kleiner Krebstierchen erhalten, verursacht. Im Teich des Zoo Heidelberg finden die Flamingos diese Krebse zwar ebenfalls, jedoch reicht die Menge für die Anzahl der Vögel nicht aus. Deshalb werden entsprechende Farbstoffe zugefüttert, um zu gewährleisten, dass sich die leuchtendrote Kolonie nicht in eine unscheinbare Gruppe grauer Entlein verwandelt.

Opel-Zoo Kronberg, 18.07.2013
Gastronomie mit spektakulärem Blick über die neue Elefantenanlage: Neueröffnung des Restaurants Sambesi im Opel-Zoo
Der Neubau der Elefantenanlage im Opel-Zoo – fast vollendet und über viele Teilschritte wurde schon berichtet: Spatenstich im März 2012, Richtfest dann im November 2012, in diesem Jahr fand Anfang März kurz vor Fertigstellung im neuen Elefantenhaus ein Trompetenkonzert und die Auftaktveranstaltung von BioFrankfurt statt, am 17. April kam der neue Elefantenbulle Tamo aus dem Zoologischen Garten Wuppertal, kurze Zeit später bezogen die drei Kronberger Elefanten das neue Haus und können dort seit geraumer Zeit von den Besuchern beobachtet werden. Auch über die neue Beschilderung im Elefantenhaus wurde Bericht erstattet. Kurz bevor nun mit Fertigstellung der Außenanlage Ende August die offizielle Einweihung der neuen Elefantenanlage stattfindet und am 31.8. und 1.9. das große Zoofest mit allen Besuchern gefeiert wird, darf man sich bereits in den Sommerferien auf die Neueröffnung des beliebten Zoorestaurants Sambesi freuen, das ab 20. Juli seine Gäste in den neuen Räumlichkeiten direkt neben dem neuen Elefantenhaus in spektakulärer Lage bezieht. Ein breiter gepflasterter Weg schlängelt sich hinauf zum großzügigen Restauranteingang. Im einladenden Gastraum mit der großen Theke, den hölzernen Tischen, dem gemütlichen Mobiliar und der frischen grünen Farbgestaltung begeistert vor allem der weite Blick über die neue Elefantenanlage und über das Rentbachtal hinweg. Hinter den großen Bäumen lässt sich das Rhein-Main-Gebiet erahnen. Auf zwei Terrassenebenen werden sich die Gäste gerne im Freien aufhalten und die Elefanten aus luftiger Höhe beobachten – sicher eine einmalige Kulisse für ein Restaurant. „Wir bieten Wohlfühlatmosphäre für alle Generationen, ein familiengerechte Speisen und Getränke zu moderaten Preisen“, so Betriebsleiterin Franziska Grimme, die sich mit ihren Mitarbeitern über die neuen Räumlichkeiten und modernen Funktionsräume freut. Sie erläutert weiter: „Wie zuvor auch hat das Sambesi zu denselben Zeiten wie der Opel-Zoo geöffnet, aber nun können auch Abendveranstaltungen und Feierlichkeiten, individuell abgestimmt auf die Kundenwünsche, bei uns ausgerichtet werden.“ Das Restaurant bietet im unterteilbaren Innenraum ca. 120 Gästen Platz, dazu noch 140 weiteren auf den Terrassen. In Kürze können sich die Besucher auf der neuen Homepage des Restaurants Sambesi über alle Angebote, Speisen und Getränke und News informieren. All das wird aber nicht die freundliche Kompetenz von Franziska Grimme und ihrem Team ersetzen – wie zuvor im alten Rundbau, dann auch im neuen Restaurant mit spektakulärem Blick über die Elefantenanlage.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 18.07.2013
WEKA Mediengruppe München und connect spenden Handys für das Artenschutzprogramm des Münchner Tierparks Hellabrunn
Handys und Artenschutz – wie passt das zusammen? Sehr gut: Handy-Recycling spart wertvolle Rohstoffe und schützt damit den Lebensraum von Schimpansen, Gorillas und Co. Der Münchner Tierpark Hellabrunn hat seit November 2011 knapp 4.000 Handys gesammelt und freut sich nun, dass die WEKA Mediengruppe München und deren Telekommunikationsmagazin connect sich an der Sammelaktion beteiligen. Normalerweise lässt er die neuesten Handys und Smartphones testen: Heute Morgen brachte Dirk Waasen, Chefredakteur von Europas größtem Telekommunikationsmagazin connect, eine Wagenladung mit mehr als 100 Handys in den Tierpark Hellabrunn. Denn die WEKA Mediengruppe München, in der connect erscheint, hat den Mobilfunkanbieter gewechselt. Nun kommen die teilweise erst wenige Wochen alten Geräte dem Artenschutzprogramm des Münchner Tierparks Hellabrunn zu Gute. Die Erlöse aus Verkauf und Rohstoffrecycling helfen direkt, den Lebensraum von Humboldtpinguinen, Sumatra-Orang-Utans und Drills zu bewahren. Dirk Waasen: „Auch ausgediente Mobiltelefone können verbinden. Unter www.connect.de/artenschutz fordern wir unsere Leser deutschlandweit auf, sich an der Aktion zu beteiligen. In fast jedem Haushalt liegen alte Handys ungenutzt in den Schubladen, die so bedrohten Tierarten helfen.“ Dr. Andreas Knieriem, Zoodirektor in Hellabrunn, freut sich: „Wir danken WEKA für die vielen Handys, die uns bei der Finanzierung der Artenschutzprojekte helfen. Handy-Recycling spart wertvolle Rohstoffe wie etwa Tantal und Koltan, die sich in speziellen Verfahren zurückgewinnen lassen. So wird z.B. weiterer Raubbau im Regenwald des zentralafrikanischen Kongo, inmitten des Lebensmittelpunkts von Berggorillas, vermieden. Unser Recyclingpartner teqcycle stellt uns den Verkaufsertrag der Handys zur Verfügung, um damit weitere Tierschutz-Hilfsprojekte zu unterstützen.“ „Als Münchner Medienunternehmen unterstützen wir gerne die Artenschutzprogramme von Hellabrunn. Ich wünsche mir, dass noch viele Besucher des Tierparks ihr ausgedientes Mobiltelefon in die Sammelbox einwerfen, um damit bedrohten Tierarten ein Weiterleben zu ermöglichen. Unsere Verbundenheit zeigt auch unsere Tier-Patenschaft für Schleiereule Norman, mit der wir die Aufzucht unterstützen“, so Robert Dal Pont, Kaufmännischer Leiter der WEKA Mediengruppe München. Zusätzlich zum Artenschutz hat WEKA die Tier-Patenschaft für die Schleiereule Norman übernommen. „Norman, mit wissenschaftlichem Namen „Tyto alba“, ist die jüngste von vier Ende April geborenen Hellabrunner Schleiereulen. Sehr markant ist seine strahlend weiße Brust. Weiteres Erkennungsmerkmal: der schwarze Farbring. Obwohl er körperlich der Kleinste ist, überflügelt er seine Geschwister Nanu, Nana und Nacho bereits beim Flugtraining – zu ihrer Sicherheit noch an einer bis zu fünf Meter langen Schnur“, freut sich PR-Managerin Marion Werber von WEKA MEDIA PUBLISHING. Im Moment trainieren die vier Schleiereulen-Küken für den großen Auftritt in der Vogelshow. Bald werden auch sie täglich um 13 Uhr die Besucher der neuen Vogeltribüne begeistern.

Sealife Oberhausen, 18.07.2013
Neuer Weltrekord: Die längste Plastiktütenkette der Welt
Der SEA LIFE Abenteuer Park beteiligt sich an der längsten Plastiktütenkette der Welt und stellt mit insgesamt 763 Plastiktüten einen neuen GUINNESS WORLD RECORDS™ WELTREKORD an der Ostsee auf, um 76,30 Euro an die Schildkrötenauffangstation auf Zakynthos in Griechenland zu spenden. Oberhausen, 17. Juli 2013. Grüne Meeresschildkröten werden normalerweise bis zu 80 Jahre alt, es sei denn sie begegnen im Laufe ihres Lebens einer Plastiktüte. „Tausende Schildkröten sterben jährlich beim versehentlichen Verzehr der Kunststofftaschen, die sie mit Quallen verwechseln und genau auf diese Gefahr wollen wir aufmerksam machen“, sagt Ulf Tiedemann, Marketing Manager des SEA LIFE Abenteuer Park zu den Hintergründen des Rekordversuchs. „Der SEA LIFE Abenteuer Park sammelte 763 Tüten und beteiligte sich mit ca. 320 Metern an der insgesamt 4,217 Kilometer langen Kette aus 10.615 Plastiktüten“ fuhr Tiedemann fort und war sichtlich stolz auf den Erfolg der Aquarienkette: Gemeinsam gelang es den deutschen SEA LIFE Großaquarien am vergangenen Mittwoch einen neuen Weltrekord aufzustellen, der in der Nähe von Timmendorfer Strand an der Ostsee noch vor Ort von GUINNESS WORLD RECORDS™ Rekordrichterin Eva Norroy bescheinigt wurde.

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