Zoopresseschau

Zoo Leipzig 31.07.2013
Jahresbericht Panthera erschienen
Seit kurzer Zeit hat Lippenbärin Heiderose (geb. 04.01.2012 in Leipzig) eine Spielgefährtin: Rachana aus Indien. Die Zweijährige ist eine von vier Indischen Lippenbären (Melursus ursinus ursinus), die vor knapp drei Monaten aus Indien im Zoo Leipzig eingetroffenen sind. Während Rachana sowie das vier Jahre alte Männchen Subodh künftig in der Lippenbärenschlucht im Zoo Leipzig leben, sind die beiden Bären Kaveri und Rajath gestern an den Zoo Berlin abgegeben worden. Mit der Einfuhr der in indischen Zoos geborenen Tiere ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart gelungen. Sie sind Bestandteil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und vergrößern damit die genetische Variabilität des europäischen Bestandes. Ziel ist es, auf beiden Kontinenten eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation zu sichern. Das ist notwendig, weil die Tierart in der Wildbahn vom Aussterben bedroht ist. Möglich wurde die interkontinentale Zusammenarbeit für den Artenschutz auf der Grundlage der im Dezember unterzeichneten Erklärung zwischen dem Zoo Leipzig und der indischen Zoobehörde (CZA), die dem Umweltministerium unterstellt ist. Im Rahmen der Vereinbarung, die dem Artenschutz und dem interkontinentalen Wissenstransfer dient, wurde bereits ein Expertenbesuch von Leipzig in Indien sowie ein Workshop-Aufenthalt indischer Kollegen in Deutschland realisiert. „Mit dem Einleben der vier Lippenbären aus Indien ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der interkontinentalen Zusammenarbeit für den Arterhalt umgesetzt worden,“ erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forciert und die Zusammenarbeit der internationalen Zoogemeinschaft mit asiatischen Zoos intensiviert. Traditioneller Jahresbericht veröffentlicht Bereits im vergangenen Jahr hat der Zoo Leipzig mit dem Import von zehn Komodowaranen aus Amerika die internationale Zusammenarbeit zum Erhalt bedrohter Tierarten vorangetrieben. Dieser Transfer sowie viele weitere zurückliegende Geschehnisse aus dem Jahr 2012 sind in der kürzlich erschienenen Panthera, dem Jahresrückblick des Zoo Leipzig, beschrieben. Zoofreunde können den Jahresbericht in den Zoo-Shops erwerben.

Tierpark Bochum 31.07.2013
Nachwuchs in den „Nordseewelten“ Tierpark Bochum freut sich über flauschige Küken
Kleine Säbelschnäbler, Kampfläufer, Rotschenkel und Eiderenten haben in den letzten Wochen den Schlupf aus ihren Eiern geschafft, sodass die „Nordseewelten“-Voliere zu einem Kindergarten für junge Nordseevögel geworden ist. Die sieben flauschigen Eiderentenküken waren bereits Anfang Juni geschlüpft und watscheln schon putzmunter hinter ihrer Mutter her. Eiderenten sind im Tierpark Bochum seit fast 20 Jahren heimisch. In den Bochumer „Nordseewelten“ leben sie seit 2006 in der begehbaren „Watvogelvoliere“. Dort scheinen sie sich richtig wohl zu fühlen, denn auch in den vergangenen Jahren gab es im Tierpark regelmäßig Nachzuchten dieser großen Meeresenten. Die Eiderentenweibchen brüten versteckt zwischen Sand und Pflanzen für die Dauer von knapp 4 Wochen und verlassen das Nest während dieser Zeit nicht. An Land wirken die etwa 2 kg schweren Eiderenten etwas schwerfällig, sie sind jedoch sehr gute Schwimmer und Taucher. Ihre bevorzugte Nahrung sind Muscheln, die sie bei Tauchgängen vom Meeresgrund holen. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet sind die Küsten rund um die Arktis. In Mitteleuropa gibt es große Brutgebiete mit mehr als 600.000 Tieren in der Nord- und Ostsee. Auf Island und Norwegen werden aus den Nestern die feinen Daunen gesammelt, mit denen die Weibchen das Nest auskleiden. Eiderdaunen besitzen hervorragende Wärmespeichereigenschaften, so dass Nester sogar auf gefrorenem Boden gebaut werden und die Küken warm halten. Jedes Nest liefert etwa 18 g der wertvollen Daunen, die als Füllung für Kissen und Bettdecken Verwendung finden. Neben den kräftigen Eiderenten, wirken die Säbelschnäbler-Küken eher klein und zart. Bei den grazilen Watvögeln waren die ersten Jungtiere auch schon Anfang Juni geschlüpft, doch weitere Küken folgten stetig, sodass die Zahl der Nachkommen bisher auf 18 angewachsen ist. So laufen die Großen schon sicher umher, während die kleinen Nachzügler noch etwas tollpatschig unterwegs sind. Ausgewachsene Säbelschnäbler besitzen einen dünnen nach oben gebogenen Schnabel, der ihnen den ungewöhnlichen Namen verleiht. Bei frisch geschlüpften Küken ist diese Schnabelkrümmung allerdings noch nicht zu erkennen und mit wirken sie mit ihren scheinbar viel zu langen Beinen etwas schlaksig. Ein ausgewachsener Säbelschnäbler wird etwa 45 cm groß und wiegt bis zu 0,4 kg. Säbelschnäbler halten sich meist im Bereich der Flachwasserzonen und Uferbereiche auf, hier finden sie ihre Nahrung bestehend aus Wirbellosen, wie kleine Krebstiere, Würmer und kleine Muscheln, sowie auch kleineren Fischen. Die Nahrung wird durch das typische hin und her Bewegen des Schnabels im Flachwasser und Bodengrund ertastet und hinunterschluckt. Neben den Eiderenten und Säbelschnäblern können sich weitere Mitbewohner der Nordseewelten-Voliere „stolze Eltern“ nennen. Die ebenfalls zu den Watvögeln zählenden Rotschenkel und Kampfläufer durften sich in diesem Jahr über Nachwuchs freuen. In den letzten drei Wochen schlüpften zwei Kampfläufer und ein Rotschenkel. Zoodirektor Ralf Slabik erklärt begeistert: „Mit der erfolgreichen Nachzucht der Meerenten und Watvögel wird eine lange erfolgreiche Haltung und Zucht dieser Tiere fortgesetzt.“ Bei dem schönen Wetter freuen sich unsere Nordseevögel über die Abkühlung im Meerwasser der Nordseewelten. Alle, die dieses bunte Kindertreiben beobachten und das Urlaubsfeeling teilen wollen, sind herzlich willkommen im Tierpark Bochum.

Sea Life Oberhausen 31.07.2013
Wassereis für Meeresbewohner
Abkühlung gefällig? Auch die Fische, Schildkröten und Pinguine der SEA LIFE Großaquarien bekommen bei dieser Hitze ein leckeres Eis. Und die Geschmacksrichtung – wie sollte es auch anders sein? Wassermelone. „Allen Vermutungen zum Trotz, sind es gerade die tropischen Fische, die Wassertemperaturen von über 28 Grad Celsius gar nicht mögen“, erklärt Gabi Barke, Aquaristin im SEA LIFE Abenteuer Park. In den Großaquarien müssen sich die Tiere aber keine Sorgen machen, dass es ihnen zu heiß wird, denn die Wärme des Wasser wird zwar dem Temperaturverlauf der Meere nachempfunden, fügt Barke hinzu, „aber das Ganze funktioniert eben elektronisch und ist wetterunabhängig.“ Trotzdem gibt es auch in den Großaquarien eine Abkühlung für viele Meeresbewohner – und zwar in Form von gefrorenen Wassermelone-Gurke-Garnelen-Eisbomben, die Abwechslung auf den Speiseplan der Tiere bringen, sie eine zeitlang kreativ beschäftigen und im wahrsten Sinne des Wortes sind was sie sind: Ein leckeres Wassereis! Während die Tiere im SEA LIFE Abenteuer Park also weder Hitze noch Kälte ausgesetzt sind, bietet das Großaquarium allen Menschen allerdings eine willkommene Abkühlung bei dem Wetter. Denn wer erfrischt sich nicht gern in der faszinierenden Unterwasserwelt, um der Sonne einen kleinen Moment lang zu entkommen.

Tiergarten Schönbrunn Wien 31.07.2013
EXTREMLÄUFER TRAINIERT IM REGENWALDHAUS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
250 Kilometer durch den Regenwald Brasiliens laufen: Das ist das nächste Projekt des Extremsportlers Bernhard Pleßberger. In den kommenden Wochen wird das Regenwaldhaus im Tiergarten Schönbrunn daher der Trainingsort des 28-jährigen Waldviertlers sein. Hier findet er bei rund 30 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit die idealen Bedingungen vor, um sich auf sein waghalsiges Unternehmen vorzubereiten. Der Jungle Marathon Anfang Oktober gilt als eine der gefährlichsten Laufveranstaltungen der Welt. „Im Tapajos National Forest warten inmitten einer wilden Pflanzenwelt Schlammlöcher und trübe Gewässer mit Piranhas, Kaimanen und Anakondas auf mich. Meine Verpflegung trage ich im Rucksack bei mir, geschlafen wird in einer Hängematte“, beschreibt der für die Schweizer Traditionsmarke „Mammut“ startende Athlet das bevorstehende Abenteuer. Im Rahmen seines Projektes „Running the Globe“ läuft Pleßberger Ultramarathons auf der ganzen Welt. Er beweist dabei nicht nur eine hervorragende Ausdauer, sondern auch ein großes Herz für bedrohte Tierarten. Im Zuge seiner Vorbereitung wird er im Regenwaldhaus vor den Augen der Besucherinnen und Besucher am Ergometer trainieren und für die Flachlandtapire schwitzen. Denn die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen dem Flachlandtapir-Artenschutzprojekt des Tiergartens zugute. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Brasilien ist die Heimat des Flachlandtapirs, allerdings sind diese urtümlichen Tiere aufgrund von Wilderei und der Zerstörung ihres Lebensraumes sehr selten geworden. Wir freuen uns, dass Herr Pleßberger das Projekt unterstützt.“

Zoopark Erfurt 31.07.2013
Holzkunst für Holzspielplatz
Der Zoopark ist wieder um ein paar Tiere reicher. Ein Känguru, ein Schneeleopard, ein Fuchs, ein Hirsch und Wildschwein werden zukünftig den Wald gegenüber vom Känguruland beleben. Allerdings nicht in Fleisch und Blut, sondern aus widerstandsfähigem Eschenholz.Künstler Bonifacius Ametepe fertigt die großen Holzfiguren mit viel Können bis ins letzte Detail an. Seit Tagen läuft die Säge. Mit geübtem Schwung schält er aus kantigem Holz fließende Formen. Besucher können ihm dabei über die Schulter sehen. Die Freiluftwerkstatt befindet sich bei den Afrikahütten an der Afrikasavanne.Viele Besucher bleiben staunend stehen, um dem Künstler bei der Arbeit zuzusehen.Herr Ametepe fertigt die Tierfiguren für die Sprunggrube am Picknickplatz. Dort können Kinder sich im Weitsprung üben und sehen, ob sie so weit wie ein Schneeleopard oder wie ein Wildschwein springen können.Den Satz eines Riesenkängurus wird wohl keiner hinbekommen: 13 m! Wer selbst Interesse an einer eigenen Figur hat, kann sich gern bei Herrn Ametepe im Afrikashop beraten lassen.

Allwetterzoo Münster 30.07.2013
Die Seelöwen im „Robbenhaven“ im Allwetterzoo Münster sind Botschafter für eine bessere Umwelt
Seelöwin Melissa schnappt sich den blauen Plastikbehälter, düst damit durchs Wasser und landet elegant auf der Umrandung des Beckens im münsterschen Robbenhaven. Mona, nur Sekunden langsamer, erfüllt ihre Aufgabe ebenfalls mit Bravour! Beide Seelöwinnen übergeben den „Müll“, den sie „entsorgt“ haben, ihren Trainern. Während die Zuschauer über die Schnelligkeit der Seelöwen staunen, erzählen sie vom Plastik-Müll in den Ozeanen, der für sämtliche Meeresbewohner eine große Bedrohung darstellt. Und sie erklären, wie wir dazu beitragen können, dass die Müllmenge nicht größer wird. Denn das Motto im Robbenhaven im Allwetterzoo lautet „Saubere Meere“. Tiererlebnis und Spaß kommen bei den Vorführungen aber auch nicht zu kurz: Mehrfach begeben sich die Seelöwen in den Besucherbereich und sind so fast „hautnah“ zu erleben. Wenn Mellissa die Stufen der Tribüne erklimmt, ist die Begeisterung bei den Zuschauern groß. Auch die Nachwuchs-Seelöwen, die erst vor wenigen Monaten aus den Zoos von Duisburg und Nürnberg nach Münster kamen, zeigen schon rasante Sprünge und witzige Übungen. Es wird viel geklatscht bei den Vorführungen und gerade jetzt in den Ferien sind die Tribünen stets voll besetzt. In der großen Halle am Rande des Zoogeländes lebten bis Anfang Februar 2013 außer den Kalifornischen Seelöwen auch Delfine. Als diese in die Niederlande umzogen, begann der neue Pächter des ehemaligen Delphinariums mit der Renovierung. Kräftige, ansprechende Farben an der Fassade und im Foyer sowie rustikale Fischerhütten in der Vorführhalle sind erst der Anfang. Eine Ausstellung und der Umbau der Besuchertribünen werden folgen. Das Ambiente soll mehr und mehr an einen Hafen am Meer erinnern.

Tierpark Gera 30.07.2013
Stachelschweinnachwuchs im Tierpark
Der lang erwartete Regen brachte für die Mitarbeiter des Tierparks Gera eine Überraschung: Als das Wasser in die von den Stachelschweinen selbst gebaute Höhle eindrang und sie aus ihrem Bau kurz vertrieb, kam ein Stachelschweinjungtier zum Vorschein. Es war bisher den Tierparkmitarbeitern verborgen geblieben. Das Junge ist zirka vier bis sechs Wochen alt. Ob sich noch mehrere kleine Stachelschweine im Bau befinden, bleibt fraglich. Grund: Das zweite Muttertier kommt noch immer nur zum Fressen aus dem Erdbau heraus. Das Team vom Waldzoo ist nun besonders stolz auf den Nachwuchs, da das der erste Stachelschweinnachwuchs überhaupt im Tierpark ist. Zur Stachelschweinfamilie gehörten ursprünglich drei Tiere: ein männlichen Tier, das 2005 in Eisenberg geboren wurde und seit Oktober 2010 in Gera lebt, und zwei weibliche Tiere, die seit 1. Juli 2011 im Tierpark ihr Zuhause haben. Sie wurden im Jahr 2010 im Zoo Osnabrück geboren. Die Tierparkbesucher können das Junge im Gehege der Stachelschweine mit etwas Glück und viel Geduld beobachten.

Opel Zoo Kronberg 29.07.2013
Paten unterstützen die Bepflanzung der neuen Elefantenanlage – Nur noch wenige „Gehölz-Patenschaften“ übrig
Paten kümmern sich um ihre Patenkinder und unterstützen sie häufig auch finanziell. So ist das auch bei den Tier-Paten im Opel-Zoo, die mit Patenschaftsbetrag von 25 € (für ein Hauskaninchen) bis zu 2.500 € (für einen Elefanten) einmal im Jahr die Haltung des betreffenden Patentieres unterstützen. Seit Mai 2013 gibt es im Opel-Zoo eine weitere Möglichkeit der direkten Unterstützung: Der Förderverein des Kronberger Tiergartens hat dazu aufgerufen, Pate für einheimische Gehölze zu werden, die in der neuen Elefantenanlage gepflanzt werden. „Wir freuen uns, dass so viele unserem Vorschlag aufgegriffen haben und fast 30 Spender diese Gehölz-Patenschaften übernommen haben“ so die Vorsitzende des Fördervereins, Brigitte Kölsch. Sie erläutert weiter, dass nur nun nur noch einige Hainbuchen, eine Bibernell-Rose, einige Weißdorn-Büsche und wenige Sal-Weiden frei sind, für die man noch mit einem einmaligen Betrag von 200 € die Patenschaft übernehmen könnte. Der Pate erhält sofort nach dem Geldeingang eine Patenschaftsurkunde und wird namentlich auf einem Schild am Elefantenhaus erwähnt, wenn die Außenanlage dann in Kürze fertig gestellt ist. Zum Zoofest am 31.8. und 1.9., mit dem der Opel-Zoo mit seinen Besuchern die neue Anlage feiern wird, wird dieses Schild auf jeden Fall hängen. Und dann erhalten die einheimischen Gehölze und Bäume, die später den Vögeln als Unterschlupf und Brutstätte dienen werden, bereits regelmäßig ihre Bewässerung, damit sie gut angehen, wachsen und gedeihen.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 29.07.2013
Jetzt gibts was auf die Ohren
Spannend, unterhaltsam, überraschend und informativ – mit der neuen Audioführung durch den Tierpark werden Besucher zu Hagenbeck-Kennern. Hier erfahren sie Hintergründe, Wissenswertes, Persönliches und Geschichtliches und vor allem Tierisches über den Tierpark Hagenbeck. Die interaktive Karte zeigt den aktuellen Standpunkt, weist den kürzesten Weg zum Ziel oder navigiert durch die Touren. Die neue Audio-App sorgt ab sofort dafür, dass der Tierparkbesuch auf vielerlei Art erlebbar wird. In Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Unternehmen Yopegu, ein Spezialist auf dem Gebiet mobiler Audio-Applikationen, ist die neue Hagenbeck-App entstanden. Vier verschiedene Touren gehören zum Gesamtpaket. Zur Auswahl stehen: • Highlight Tour • Historische Tour • Kinder Scout-Tour • Eismeer Tour Jede Tour besteht aus zehn oder mehr Stationen, die von unterschiedlichen Profistimmen gesprochen werden. Viele Stationen bieten auch weitergehende Informationen wie Interviews mit Tierpflegern. Weitere Inhalte und Service-Punkte werden kontinuierlich hinzugefügt und stehen dann über die update-Funktion kostenfrei zur Verfügung. Das alles können Besitzer von iPhones ab sofort erleben. Wer die Yopegu-App bereits installiert hat, findet in dem neuen Hamburg-Angebot jetzt auch „Tierpark Hagenbeck“ zum Preis von 2,69 Euro. Natürlich ist gibt es die Möglichkeit, einen Teil des Inhalts zu testen, bevor der „kaufen“-Button betätigt wird. Vorläufig ist das Angebot lediglich im iTunes Store erhältlich. Die Version für Geräte mit dem Betriebssystem Android ist bereits in Arbeit.

Zoo Krefeld 29.07.2013
Zoo Krefeld: Unbekannte beschädigten Glasscheibe am Gorilla-Garten
Gorillas derzeit im hinteren Gehege

Wie einer Pressemitteilung der Polizei zu entnehmen war, haben unbekannte im Zoo Krefeld in der Nacht von Freitag auf Samstag (26./27. Juli) die Sicherheitsglas-Scheiben am Gorilla-Garten beschädigt. Die Ermittlungen zum Tathergang laufen noch. Das Zooteam ist derweil froh, dass die Gorilla Gruppe sich durch diese Tat nicht weiter aus der Ruhe bringen ließ. Kidogo, seine beiden Weibchen und auch der Anfang Juni zur Welt gekommene Nachwuchs von Muna zeigten am Samstagmorgen keinerlei auffälliges Verhalten. Zur Sicherheit muss die Gruppe jedoch jetzt erst einmal im hinteren Gehege bleiben. Ein Glasexperte wird kurzfristig zu Rate gezogen und muss überprüfen, ob eventuell durch die Beschädigungen an der Scheibe die Statik beeinträchtigt ist. Schließlich muss das mehrschichtige Verbundglas im Bedarfsfall auch dem Körpergewicht und den Kräften von Silberrücken Kidogo standhalten.

Zoo Krefeld 29.07.2013
Fortpflanzungs-Studie mit Goodfellow-Baumkängurus– Klinik Königshof und Unternehmen ELKA International spenden
Der Zoo Krefeld führt zusammen mit dem Masterstudenten Christian Schreiner derzeit eine einzigartige Studie zur Fort pflanzungs-Optimierung bei Goodfellow-Baumkängurus durch. In europäischen Zoos leben momentan lediglich 21 Tiere dieser Art, wobei der Zoo Krefeld mit sein en fünf Baumkängurus die größte Gruppe beherbergt. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen führt das Zuchtbuch der seltenen Kletterbeutler und koordiniert die Nach zucht der vom Ausster ben bedrohten Art. Dabei hat er ein entscheidendes Problem: Männermangel. Der Krefelder Zuchtmann „Wango“ ist einer von nur vier männliche n Exemplaren dieser Art – europaweit. Das Ziel der Fortpflanzungs-Studie: Die wenigen männlichen Tiere in Europa gezielter mit den Weibchen zu verpaaren. Eine Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, den Hormonstatus der Weibchen genau zu kennen. Diesen zu ermitteln bedarf Zeit und vor allem Geld, denn die gesammelten Kotproben von allen Baumkängurus in Deutschland, aus welche n sich der Hormonstatus ermitteln lässt, müssen in einem Speziallabor in Wien analysiert werden. Ein Teil der anstehenden Kosten in Höhe von 3500 Euro ist bereits durch die Spenden von Michael Novotny, Geschäftsführer der Klinik Königshof, und Simon Busch, Verkauf- und Marketingleiter des Krefelder Logistikunternehmens ELKA International, gedeckt. Durch das Engagement der beiden Firmen ist es nun möglich, den Hormonstatus der weiblichen Goodfellow-Baumkängurus im Zoo Krefeld zu bestimmen und die Zucht der bedrohten Kletterbeutler zu optimieren. Unbeeindruckt von der ganzen Thematik liegt Baumkänguru-Großmutter „Summer“ entspannt in ihrer Hütte. Die fast 19-jährige Goodfellow-Baumkänguru-Seniorin ist die Stammmutter der europäischen Baumkänguru-Population. In Krefeld zog sie acht Jungtiere erfolgreich auf – auch das ist europaweit einzigartig. Als Dankeschön des Zoo haben beide Spender eine Patenschaftsurkunde für Goodfellow-Baumkängurus erhalten und durften den Tieren einmal ganz nah sein. Hinter den Kulissen verteilt en Michael Novotny und Simon Busch fleißig Nüsse an die Baumkängurus „Wango“, „Schara“, „Belisi“ und Jungtier „Wimbe“. Um die gesammelten Proben der übrigen Tiere aus deutschen Zoos ebenfalls analysieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer Spenden. Zuchtmann „Wango“ und Familie freuen sich sicherlich über weiteren Spenderbesuche und Leckereien.

Zoo Krefeld 29.07.2013
Eine Nacht im Krefelder Zoo für Erwachsene – Übernachtung und spezielle Angebote für Tierfreunde
Für alle erwachsenen Tierfreunde bietet der Zoo Krefeld in diesem Sommer zwei besondere Aktionen an: Von Freitag, 23. , bis Samstag, 24. August, findet zum ersten Mal ein „Zoo-Camp“ für Erwachsene statt. Dabei erkunden die Teilnehmer zusammen mit Mitarbeitern den nächtlichen Zoo und seine Bewohner von 19 Uhr abends bis 12 Uhr am nächsten Tag. Auf dem Programm stehen, neben spannenden Zoogeschichten am Grill und einer Führung in der Dämmerung, verschiedene Besuche hinter den Kulissen des Zoos. Die Kosten belaufen sich auf 130 Euro pro Person inklusive Eintritt, Betreuung, Ab endessen, Frühstück und Getränken. Dafür geht es abenteuerlich zu: Übernachtet wird in der Zooscheune. Isomatte und Schlafsack müssen mitgebracht werden. Im September findet zum siebten Mal die beliebte Zooakademie statt, die sich mit ihrem Programm gezielt an Erwachsene richtet. An den vier Freitagnachmittagen im September, jeweils von 16 bis 18 Uhr, berichten verschiedene Mitarbeiter den Teilnehmern Wissenswertes vom Zoo im Zusammenhang mit interessanten Themen. In diesem Jahr stehen unter anderem die aktuellen Bauprojekte (Pinguinanlage und Huftierstall) im Mittelpunkt. Die Kosten für alle Kursnachmittage liegen bei 60 Euro pro Person inklusive Eintritt. (Jahreskarteninhaber zahlen 50 Euro).

Zoo Krefeld 29.07.2013
Schneeleoparden-Nachwuchs im Zoo Krefeld – Erster Zuchterfolg für neues Paar, Kater zeugt Nachwuchs in fünfter Generation
Die Besucher im Zoo Krefeld können mit etwas Geduld nun wieder ein Jungtier bei den Schneeleoparden entdecken. Der kleine Kater ist der erste Nachwuchs des neuen Zuchtpaars Patan und Dari. Vater Patan setzt damit allerdings die erfolgreiche Serie fort, die der Krefelder Zoo mit seiner Urahnin Nuschka bereits im Jahr 1966 begonnen hat, und das immerhin schon in fünfter Generation. Zunächst waren die Raubtierpfleger besorgt um den Zustand des jungen Katers, der bei seiner Geburt sehr klein war. Jetzt hat er gerade seine zweite Entwurmung hinter sich gebracht und ist inzwischen deutlich kräftiger geworden. Deshalb darf er jetzt mit Mama Dari hinaus in die Schneeleoparden-Anlage, um unter ihren wachsamen Augen seine Umgebung zu erkunden. Nachdem die Tierpfleger den Schieber gezogen hatten, der den Weg in die neue Umgebung versperrt hatte, dauerte es gar nicht lange, bis Mutter und Sohn sich erstmals hinauswagten.

Tierpark Stadt Haag 29.07.2013
5 LUCHSBABYS SORGEN FÜR WEITERE SENSATION
Die Geburtenzahlen bei den Raubkatzen im Tierpark Stadt Haag schnellen rasant in die Höhe. Der Raubkatzenweg entwickelt sich zur intensiven Geburtenstation, die Pfleger und Tierarzt ziemlich beanspruchen. Vor knapp 7 Wochen entdeckten die Tierpfleger in der großen Anlage der Rotluchse ein neugeborenes Kätzchen. Es blieb aber nicht bei dem einen, es kam ein weiteres zum Vorschein, später noch ein drittes, ein viertes, ja sogar ein fünftes Luchsbaby war für die Tierpfleger zu entdecken. Die Geburt ist eine riesengroße Überraschung, da die nur etwa 2 ½ Monate dauert. Seit über 1 ½ Jahren leben die Luchse in der neu und artgerecht gestalteten große Anlage und fühlen sich katzenwohl. Für ihre 5 Jungtiere sorgen sich die Mütter Tullia und Nayla vorbildlichst. Wie viele Buben oder Mädchen unter den 5 Jungtieren sich befinden, ist noch nicht bekannt. Dies wird auch noch sehr lange dauern, denn die Mütter schotten ihre Kinder gegenüber den Tierpflegern mütterlichst ab. Welches Baby als Vater Takeo oder Niki hat wird aber wohl ein ewiges Geheimnis bleiben.Den Besuchern stellt sich nun neben den Löwenbabys auch bei den Luchsen einen weiteres beobachtenswertes Schauspiel.

Zoo Berlin, 26.07.2013
Vier subarktische Eulenkinder erlernen das Fliegen
Als Mensch möchte man bei den derzeit herrschenden Höchsttemperaturen in keinem noch zusätzlich wärmenden Daunenschlafsack stecken. Doch als Eulenkind kann man sich nicht so einfach von seinem Dunengefieder trennen und so hocken vier junge Bartkäuze scheinbar zu warm gekleidet in einer Eulenvoliere am Greifvogelfelsen des Berliner Zoos. Geschlüpft waren die Geschwister bereits am 26. Mai. Damals waren sie nur etwa 40 g schwer und in ihrem schütteren Eidunenkleid noch sehr wärmebedürftig. Nach Eulenart hatten die Nestlinge als regelrechte „Fress-Maschinchen“ in den nächsten Wochen ordentlich an Masse zugelegt. Junge Bartkäuze vertilgen täglich etwa 40% ihres eigenen Körpergewichts an Nahrung. Im Alter von vier Wochen, zu einem Zeitpunkt als sie noch vollkommen fluguntüchtig waren, hatten die Eulenkinder die Brutstätte verlassen. In der Folgezeit mussten die als Ästlinge bezeichneten Jungvögel sich kletternd fortbewegen, wobei sie Krallen und Schnabel nutzen lernten. Erst mit der Entwicklung des Großgefieders folgten allmählich erste Flugmanöver. Etwa drei Monate wird es allerdings noch dauern, bis die Jungvögel vollkommen selbständig sein werden. Momentan sind sie noch auf ihre Eltern angewiesen, die mit einer Flügelspannweite von knapp 1,5 m zu den beeindruckend großen Eulenvertretern gehören. Die natürliche Heimat der grauen, fast uhugroßen Nachtjäger sind die Landstriche rund um den Polarkreis. Hier benötigen die Bartkäuze für die Beutejagd dichte Misch- oder Nadelwälder mit angrenzenden offenen Kahlflächen, Mooren oder Lichtungen.

Zolli Basel, 25.07.2013
Jetzt kommt Bewegung in die Elefantenherde
Bereits im kommenden Herbst sollen die ersten Baumaschinen auffahren, denn im Jahr 2016 möchte der Zoo Basel die neue Themenanlage ‚Tembea‘ eröffnen. Der Name bedeutet auf Swahili ‚gehen‘, passend zum Themenkreis der Anlage. Schon jetzt werden einzelne Elemente getestet, welche die Elefanten zum Bewegen animieren sollen. In der geplanten Themenanlage möchte der Zolli das Thema ‚Bewegung und Migration“ aufgreifen. Hauptakteure werden neben Perlhühnern, Weissstörchen, Wanderratten und Ernteameisen die Afrikanischen Elefanten sein. Afrikanische Elefanten bewegen sich vor allem zur Futter- und Wassersuche; womit sie denn auch etwa zwei Drittel des Tages verbringen. Entsprechend kommt der Planung von verschiedenen Fütterungsstellen auf der neuen Anlage eine zentrale Rolle zu. Die abwechslungsreich bestückten Futterstellen sollen die Elefanten zur Bewegung animieren. Täglich sind unterschiedliche zeitliche Abfolgen geplant und das Futter wird im gesamten Bereich des enormen „Rüsselradius“ bis in fünf Metern Höhe angeboten. Neben Kraft und Geschicklichkeit wird dabei von den Elefanten auch Geduld abverlangt, um an besondere Leckerbissen zu gelangen. Der Futterkasten-Prototyp zeigt, dass sich die Elefantenkühe Heri (37), Malayka (42), Rosy (18) und Maya (19) auch gerne nachts an ihm gütlich tun: Die Steuerung mit Zeitschaltuhren macht dies erstmals möglich. Afrikanische Elefanten bewegen sich auch zur Fortpflanzung. Erwachsene Bullen schliessen sich einer Kuhherde an, wenn eine Kuh brünstig ist. Ansonsten ziehen sie gerne alleine oder mit anderen Bullen durch die Gegend. Im Zolli wird die gesamte Elefantenanlage „bullensicher“ gebaut, sodass Kühe und Bulle zusammen oder getrennt gehalten werden können. Auf der Anlage von Bulle Yoga (17) wird jetzt bereits ein hydraulisches Tor auf seine Stabilität getestet, und bald wird eine Abschrankung in Form eines „Kuhrostes“ auf seine Elefantentauglichkeit geprüft. Abwechslung werden die Elefanten auch an ihren Fusssohlen zu spüren bekommen. Unterschiedliche Sand-und Erdmischungen sollen zum Spielen, Suhlen und Wühlen animieren. Um nichts dem Zufall zu überlassen, werden in den nächsten Wochen verschiedene Muster auf der alten Anlage eingebaut. Da die Elefanten auf der neuen Anlage nur noch durch Schutzgitter Kontakt mit den Tierpflegern haben, hat man im alten Stall bereits ein Trainingstor installiert. Täglich üben die Elefanten dort die neuen Bewegungsabfolgen, die für die neue Art der Haltung nötig sind. Die Elefanten zeigen sich sehr motiviert, denn Mitmachen wird mit Futter belohnt.

Zoo Dresden, 25.07.2013
Endlich wieder Pinguine im Dresdner Zoo
Ab morgen kehrt wieder Leben in die Pinguinanlage! Zunächst können acht Humboldtpinguine aus dem Zoo Magdeburg von den Besuchern beim Tauchen und Schwimmen beobachtet werden. Nachdem in den vergangenen Jahren fast alle Tiere der Dresdner Gruppe an einer Infektion starben, wurde die Anlage saniert und gereinigt. Die Rückwand des Hauses wurde neu verputzt, das Glasdach und die Elektrik komplett erneuert und der Boden des Hauses neu beschichtet. Humboldtpinguine gehören in freier Natur zu den stark bedrohten Arten. Der Dresdner Zoo hofft daher, an bisherige Zuchterfolge anknüpfen zu können und wieder eine stabile Gruppe von ca. 20 Tieren den Besuchern präsentieren zu können.

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.07.2013
Heiß auf Eis: Eistorte für Berberaffen
Die Berberaffen im Zoopark suchen bei der sommerlichen Hitze gern ein schattiges Plätzchen auf. Obwohl der Teich zum Baden einlädt: Schwimmen ist für Berberaffen kein Vergnügen. Für eine willkommene Abkühlung sorgen deshalb die Tierpfleger: Es gibt Eistorte! Damit es auch wirklich gesundes Futter ist, gibt es natürlich keinen Zucker in der Eisbombe. Vielmehr wird Wasser mit Obst und Gemüse in der Futtermeisterei bei minus 18 Grad eingefroren. 15 Eisbomben werden diesen Freitag um 11 Uhr auf dem Berberberg verteilt. Jeder Affe hat so seine eigene Technik: Vorsichtig lutschen, warten bis es schmilzt und die leckeren Obststücke rauspicken oder die Torte vom Klettergerüst fallen lassen und die kleinen Stücke verspeisen….Natürlich schmeckt die Torte des Mitbewohners bestimmt besser als das eigene Stück. Schnell mal wechseln, abjagen oder tauschen. Garantiert kommt keine Langeweile auf, weder bei den Affen, noch bei den Besuchern.

Zoo Frankfurt, 25.07.2013
Neu im Zoo: Getupfte Raritäten – Eine Gruppe Quolls bezieht Quartier im Grzimekhaus
Quolls? Noch nie gehört! Tüpfelbeutelmarder – darunter kann man sich schon etwas mehr vorstellen. Vier der aus Tasmanien stammenden Beutelmarder mit den hübschen weißen Tupfen sind nun ins Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eingezogen. „Beutelmarder sind über ganz Australien verbreitet. Man unterscheidet sechs Arten. Der Tüpfelbeutelmarder ist eine davon. Diese Art wurde in den letzten Jahrzehnten auf dem Australischen Kontinent ausgerottet und kommt jetzt nur noch in Tasmanien vor“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch anlässlich der Vorstellung der neuen Grzimekhaus-Bewohner. „Neben Frankfurt zeigt in Deutschland nur der Zoo von Leipzig diese ausgesprochen hübschen und interessanten Tiere“, so Niekisch. Aus Leipzig kommen auch die vier Frankfurter Neubürger: zwei Männchen (geboren im Juni und Juli 2012) und zwei Weibchen, geboren im Juli 2011 und Juni 2012. Die Schauanlage ist derzeit mit einem männlichen und einem weiblichen Tier besetzt. Das jüngere Weibchen PÜNKTCHEN – bislang das einzige Tier mit Namen – trägt Jungtiere und befindet sich daher derzeit in einem ruhigen Bereich hinter den Kulissen. Auch das zweite Männchen lebt momentan aus Tier-Managementgründen in einem separaten Gehege. Tüpfelbeutelmarder gehören zur Familie der Raubbeutler, ebenso wie der bekannte Beutelteufel. Mit unseren Mardern sind sie nicht verwandt. Wie bei Beuteltieren üblich, werden die Jungtiere in einem frühen Entwicklungsstadium geboren. 7 bis 15 Wochen lang bleiben die Neugeborenen in beutelartig ausgebildeten Hautfalten am Bauch der Mutter. Aber auch wenn sie dem Beutel entwachsen sind, bleiben die Jungtiere noch mehrere Monate bei der Mutter. Ansonsten sind Quolls nachtaktive Einzelgänger, die ihre Reviere auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Zu dieser zählen hauptsächlich Insekten, kleine Säugetiere und Vögel aber auch Früchte und Aas. Bedroht werden die wildlebenden Quolls durch Jagd, Autoverkehr und Lebensraumverlust. Aber auch verwilderte Katzen und einst für die Jagd ausgewilderte Füchse machen ihnen zu schaffen. Dennoch sind Quolls in ihrer Heimat Tasmanien recht häufig und gelten derzeit – noch – als nur gering bedroht. Typisch für den Tüpfelbeutelmarder ist seine Fellzeichnung: Zahlreiche weiße Tupfen – zumeist auf braunem, manchmal aber auch auf pechschwarzem Fell.

Erlebniszoo Hannover, 25.07.2013
Baukünstler mit Pinsel am Ohr – Neue Tierart im Erlebnis-Zoo Hannover: Pinselohrschweine
Haarig sind sie, die Neuen im Erlebnis-Zoo Hannover. Schwarze und weiße Fäden zieren die Ohren, lange helle Haare stehen wild vom rotbraunen Bauch ab, apart wird mit der breiten helle Quaste am Schwanz (die ein bisschen aussieht wie ein Troddel auf Omas Sofakissen) gewedelt. Der helle Flaum an den Wangen und unter den Augen unterstreicht das außergewöhnliche Aussehen. Und dann ist da noch dieser weiße Strich, der über den gesamten Rücken führt, einmal vom Nacken bis zum Schwanz, so hell, als sei er nachträglich mit einem Pinsel aufgemalt. Ist er natürlich nicht, auch wenn der Name der Neuen das nahelegt. Die Pinselohrschweine Nikki (2) und Lomé (2) aus dem Zoo Edinburgh leben sich ab jetzt künstlerisch auf ihrer Anlage in Hannover aus. Ihr Schwerpunkt liegt, trotz der praktischen Pinsel an den Ohren, ganz klar im Bereich Baukunst. Leidenschaftlich widmen sich die beiden der kreativen Umgestaltung von Rasen, Sand und Suhle. Mit gekonntem Schwung ihrer festen Rüsselscheibe schieben sie Grassoden hoch, buddeln im Sand und zerren die Rinde von ihrem Scheuerbaum, um nach Essbarem zu suchen. Würmer, Schnecken, Wurzeln – Hauptsache Futter. Ausgiebig Fressen ist neben ihrem guten (Schweine-)näschen für Innendekoration das zweite große Talent der beiden. Ganz hoch in der Gunst liegen Nüsse, Bananen und Weintrauben, die sie in eleganter Höchstgeschwindigkeit aufsaugen und mit einem genüsslichen „Nöff“, manchmal auch einem erfreuten leisen „Niff“ verschlingen. Fast genauso schnell buddeln die beiden so tiefe Löcher in den Sand, dass nur noch das Hinterteil herausschaut, an dem freudig ein Troddel-Schwanz wedelt. Wenn Nikki und Lomé dann mit panierter Schnauze aus ihrer Sandburg wieder auftauchen, sieht es fast aus, als lächelten sie zufrieden – aber das mag auch an dem hellbraunen Rand rum um ihre Schnauze liegen, der die Mundwinkel ein wenig nach oben zieht. Nur ihr Wasserbecken lassen die beiden meist unberührt, obwohl ihre Artgenossen in West- und Zentralafrika gute Schwimmer sind, die mühelos Flüsse und Seen durchqueren und auch meistens in Wassernähe leben. Viel lieber gönnen sich Nikki und Lomé ein Schlammbad in der Suhle oder – noch esser – warten darauf, dass die Tierpfleger den Wasserschlauch anstellen, unter den sie sich bequem zur Berieselung stellen. Und wenn alle Löcher gebuddelt, alle Grassoden gehoben und umgedreht, alle Nüsse geknackt und gefuttert sind, lassen sich die beiden einfach fallen, wo immer sie gerade sind, und schlafen den Schlaf der Tüchtigen. Bis irgendwann ein Wurm den Kopf achtlos aus der Erde steckt.

Tiergarten Nürnberg, 25.07.2013
„EU-Projekt„ im Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg eröffnete am Donnerstag, 25. Juli 2013, eine neue Anlage für Erdmännchen und Fuchsmangusten. Die Tiere stammen aus Zoos in vier EU-Nationen: die Fuchsmangusten kamen aus Großbritannien (London) und Belgien (Antwerpen), die Erdmännchen aus den Niederlanden (Emmen) und Deutschland (Leipzig). Zunächst stellten die Tierpfleger die Paare zusammen und seit fünf Wochen werden die beiden Tierpaare aneinander gewöhnt. Die neue offene Anlage bietet den Mangusten viel Raum zum Buddeln und Bauen und fordert die natürliche Wachsamkeit. In der Anlage wurde der Lebensraum der geselligen Mungos, die Savanne des südlichen Afrikas, detailliert nachgebaut. Gräser, Büsche und Felshöhlen bereichern die Anlage. Damit sich die kleinen Mangusten nicht auf und davon machen, und um eine gute Sicht auf die Tiere freizugeben, wurde eine Gehegeeinzäunung mit sehr eng gesetzten Drähten, ähnlich der Besaitung einer Harfe, gewählt. Erdmännchen (Suricata suricatta) gehören zur Familie der Mangusten. Die geselligen Raubtiere bilden Kolonien von bis zu 30 Tieren und leben in verzweigten Höhlensystemen. Mit einem Gewicht von etwa 750 Gramm gehören sie zu den kleineren Vertretern der Mangusten. Die vorwiegend tagaktiven Tiere schützen sich vor Feinden, indem sich einzelne Tiere der Kolonie auf erhöhten Stellen aufhalten und Ausschau halten, während die anderen Gruppenmitglieder Nahrung suchen. Nähert sich ein Feind, zum Beispiel ein Raubvogel, geben die Wachposten ein Alarmzeichen von sich, um die anderen Gruppenmitglieder zu warnen. Die Fuchsmanguste (Cynictis penicillata) gehört ebenfalls zur Familie der Mangusten und verdankt ihren Namen dem fuchsähnlichen Äußeren. Auch Vertreter dieser Art leben in Gangsystemen, graben diese aber im Gegensatz zu den Erdmännchen normalerweise nicht selbst, sondern übernehmen diese meist von anderen Tierarten. Ihre Nahrung besteht aus Insekten wie Heuschrecken, aber auch aus kleinen Nagetieren und Vögeln sowie deren Eiern. Im Wesentlichen finanziert wurde die neue Anlage vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. wie auch durch zweckgebundene Spenden, durch 27 bereits abgeschlossene Tierpatenschaften und durch den „Ladies Circle Nürnberg“.

Zoo Osnabrück, 25.07.2013
Tierischer Spaß bei Affenhitze im Zoo: Eisbomben und Wasserbäder als Abkühlung für Zootiere
Eisbomben und kühle Bäder – was den Menschen bei tropischen Temperaturen gut tut, bringt auch für die Tiere im Zoo Osnabrück eine erfrischende Abkühlung. Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Genießen die Löwen im Zoo Osnabrück die sommerliche Hitze zurzeit, suchen sich die Rentiere eher kühle Schattenplätze. Die Tiere haben verschiedene Methoden, mit der Hitze umzugehen: „Die Bären Tips und Taps sind aus ihrem Badesee kaum mehr herauszubekommen. Und sogar unsere beiden Vielfraße Vilja und Loki erfrischen sich bei den Temperaturen im kühlen Bachlauf – das machen sie sonst nicht“, berichtet Thorsten Vaupel, Revierleiter der nordischen Themenwelt „Kajanaland“. Andere Tiere haben wiederum ihren Tag-Nacht-Rhythmus den sommerlichen Temperaturen angepasst: „Tagsüber machen die Silberfüchse und Wisente meist Siesta – sie sind dann quasi im Energiesparmodus. Zu den Dämmerungszeiten werden alle wieder munter und auch die Rentiere toben wieder gerne über die Lichtung“, schmunzelt Vaupel. Besonderes Highlight sind in der Sommerzeit die Eisbomben, die von den Zoomitarbeitern für die Tiere zubereitet werden: „Je nach Tierart frieren wir verschiedene Obst- und Gemüsesorten, oder auch Fisch und Fleisch in Wasser ein. Die Elefanten mögen beispielsweise besonders gerne Möhren und Äpfel. Und für unseren Buschi gibt es auch mal eisiges Fruchtpüree“, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: „Die Eisbomben bringen den Tieren nicht nur Erfrischung, sondern auch Spaß und Beschäftigung beim Abschlecken der gefrorenen Leckerbissen.“ Wichtig bei diesem Wetter ist für die Tiere aber vor allem eins: Schatten. „Die heißen Temperaturen sind für unsere Tiere im Allgemeinen kein Problem, nur direkte Sonneneinstrahlung mögen sie nicht. Es sollte immer ausreichend Schatten vorhanden sein, in den sie sich bei Bedarf zurückziehen können“, so Wulftange. Dank der waldigen Lage sind im Zoo Osnabrück genug schattige Plätze vorhanden. Davon profitieren auch die Besucher, die sich während der Ferienzeit übrigens dem Zoo-Team anschließen können: In den Sommerferien bietet der Zoo täglich kommentierte Fütterungs- und Beschäftigungsrouten durch den Zoo an.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 25.07.2013
EISLUTSCHER FÜR ZOOTIERE IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Wenn das Thermometer über 30 Grad anzeigt, freuen sich auch die Tiere im Tiergarten Schönbrunn über eine eiskalte Erfrischung. Einige Tierarten wie Keas, Berberaffen und Nasenbären werden von ihren Pflegern mit speziellen Eislutschern verwöhnt. Die Sorten richten sich dabei ganz nach den Geschmäckern und Bedürfnissen der Zoobewohner. „Die Nasenbären lieben süßes Obst. Für ihre Eisbecher werden Weintrauben, Mangos und Bananen in Orangensaft tiefgefroren. Bis das letzte Obststück vernascht ist, wird daran geschleckt und geknabbert. Somit ist das Eis nicht nur willkommene Abkühlung, sondern auch Beschäftigung“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Berberaffen lieben Joghurt das ganze Jahr über. Jetzt bei der „Affenhitze“ schmeckt es ihnen eisgekühlt am besten. Kaum wird das Joghurteis in ihre felsige Anlage gebracht, herrscht Aufregung bei der aufgeweckten Affentruppe. Schratter: „Die frechsten Mitglieder der Gruppe schnappen sich das Eis, fressen es in sicherer Entfernung und verteidigen es auch mutig gegen die anderen.“ Eiszeit herrscht auch bei den Keas. Für die in Neuseeland heimischen Papageien werden Körner, Nüsse und Obst in Schüsseln gefüllt, mit Wasser übergossen und tiefgefroren. Schratter: „Keas sind sehr schlau. Sie haben mittlerweile begriffen, dass sie sich gar nicht anstrengen müssen, um an die Leckereien im Eis zu kommen. Nach dem ersten eifrigen Picken warten sie meist einfach ab, bis das Eis schmilzt und fressen dann den schmackhaften Inhalt.“ Damit das Eis bei den Tieren im Tiergarten Schönbrunn aber etwas Besonderes bleibt, steht die süße Abkühlung nicht jeden Tag am Speiseplan.

Dieser Beitrag wurde unter Basel, Berlin, Bochum, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Gera, Haag, Hamburg, Hannover, Krefeld, Kronberg, Leipzig, Münster, Nürnberg, Oberhausen, Osnabrück, Sea Life, Wien, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen