Zoopresseschau

Naturschutztierpark Görlitz 21.08.2013
Kalbtaufe im Naturschutz-Tierpark Görlitz – Neue Tierpark-Bewohnerin wurde feierlich getauft
„Charlotte“ heißt die neue Bewohnerin im Naturschutz Tierpark Görlitz. Vor zwei Wochen brachte Gretel, ein Hausrind der Rasse Rotes Höhenvieh das Kälbchen zur Welt. Es war eine schwierige Geburt, weil das Kalb falsch herum im Mutterleib lag. Die Hilfe der Tierpfleger war nötig. Am 14. August nun wurde das Kalb getauft. Den Namen hatten sich die Kinder des Horkaer Horts „Rasselbande“ ausgesucht. Sie durften auch die Taufzeremonie durchführen. Vorsichtig spritzten sie Leitungswasser auf den Kopf des Kälbchens. Charlotte ließ die Prozedur geduldig über sich ergehen. Von den Geburtsstrapazen hat sie sich mittlerweile gut erholt. Besucher können beobachten, wie sie auf der Koppel herumtollt oder bei ihrer Mutter säuft. Das Rote Höhenvieh ist eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse. Der Naturschutz Tierpark Görlitz ist Mitglied in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) und hält weitere bedrohte Rassen wie zum Beispiel Kärntner Brillenschafe, Deutsche Sattelschweine oder Meißner Widder.

Zoo Basel 21.08.2013
Der Krokodiltrainer ist zu Besuch im Zoo Basel
Derzeit weilt ein Krokodilspezialist im Zoo Basel und übt mit den Australien-Krokodilen. Nach nur einer Woche Training hat eins der Krokodile bereits gelernt, auf Zuruf heranzukommen. Das Training soll die Sicherheit der Pfleger und Tierärzte im Umgang mit den Krokodilen verbessern und fördert das Wohlbefinden der Tiere. Krokodile zeigen eine beachtliche Lernfähigkeit, die man ihnen gemeinhin nicht zutraut. Dies macht sich der Krokodil-Trainer Ralf Sommerlad zunutze. Eine Woche hat es gedauert, bis eins der eigentlich sehr scheuen Tiere erstmals auf Zuruf herankam. Die anderen drei schauen dabei neugierig zu, auch dies ist bereits ein Fortschritt. Zuerst mussten sie sich daran gewöhnen, bei Berührung nicht gleich zu fliehen. ‚Logan‘ macht‘s den anderen vor – Krokodile sind keine Streicheltiere, deshalb trainiert Sommerlad mit einem zweieinhalb Meter langen Bambus-Stock, in der Fachsprache ‚Target‘ genannt. Zuerst gab es als Belohnung noch Tintenfische und andere Leckerbissen. Später sollen die Krokodile eine Berührung an der Schnauzenspitze als Belohnung erkennen. Musterschüler ‚Logan‘ hat dies bereits gelernt. Ziel des Trainings ist es, dass die Krokodile auf Zuruf aus dem Wasser kommen und mit der Schnauze das Target anstupsen. So kann der Tierpfleger die Krokodile überallhin dirigieren, beispielsweise in eine Transportkiste. Die Tierärzte sollen die Tiere ohne Betäubung untersuchen und Blutproben entnehmen können. Dabei bringt das Training aber nicht nur mehr Sicherheit im Pflegealltag, sondern fördert vor allem das Wohlbefinden der Tiere. ‚Die Krokodile freuen sich richtig auf das Training‘, sagt Sommerlad. ‚Nach zwei bis drei Wochen sitzen sie zur Trainingszeit bereit und warten, bis man endlich kommt‘. Krokodile verstehen Kommandos – Krokodile verstehen die verschiedensten Anweisungen. Angefangen wird mit Hilfe des Target-Stabes mit einem Berührungsreiz. Aber auch visuelle Reize wie Handzeichen oder Lautkommandos können Krokodile mit der Zeit gut verstehen. ‚Ich kenne eine Krokodilgruppe, die reagiert auf 30 verschiedene Kommandos‘, sagt Sommerlad. ‚Da können die meisten Hunde nicht mithalten‘. Dabei gibt es durchaus auch individuelle Unterschiede. Das Männchen ‚Logan‘ erwies sich von Anfang an als ausserordentlich lerneifrig, während das rangniederste Weibchen besondere Zurückhaltung zeigte. Erster Zoo, der Australien-Krokodile trainiert – Nur ganz wenige Zoos in Europa haben bisher mit ihren Krokodilen ein gezieltes Training durchgeführt. Der Zoo Basel ist der erste Zoo, der es mit den Australien Krokodilen versucht. Zentral ist dabei, dass das Training täglich weitergeführt wird, auch wenn Ralf Sommerlad wieder weg ist. Der Reptilienpfleger Christoph Studer und sein Team werden fast jeden Tag um 15 Uhr mit den vier Krokodilen trainieren. (Bis Ende August findet das Training ausser am 26. Und 31. August täglich statt) . Spannend ist dies auch für das Publikum. Der Tierpfleger wird die Übungen kommentieren und Fragen beantworten. Seit kurzem bedroht – Bis vor Kurzem war die Bedrohung der Australien Krokodile kein Thema. Heute ist dies leider anders. Die ab 1935 in Australien ausgesetzten Agakröten haben sich massenhaft vermehrt und bedrohen diese Krokodilart. Tausende Tiere verliert man jedes Jahr durch das Gift dieser Kröte, die zu den grössten Froschlurchen der Welt gehört. Erwachsene Krokodile fressen sie und verenden, Jungkrokodile verspeisen die Kaulquappen, die in grösseren Mengen ebenfalls eine tödliche Dosis Gift enthalten können. Die negativen ökologischen Folgen, die durch die künstliche Ansiedlung der Agakröten entstanden sind, dienen heute als Paradebeispiel für die enormen Risiken einer unkontrollierten und unüberlegten biologischen Schädlingsbekämpfung. Agakröten wurden in viele Regionen der Welt importiert, weil man lange Zeit der Auffassung war, dass sie bei der Bekämpfung landwirtschaftlicher Schädlinge erfolgreich eingesetzt werden könnten.

Serengeti-Park Hodenhagen 21.08.2013
4. SURVIVAL-RUN powered by PUMA im Serengeti-Park Hodenhagen – Der 4. Survival-Run powered by PUMA ist AUSGEBUCHT!
Knapp einen Monat vor dem offiziellen Anmeldeschluß ist es passiert: Der Survival-Run powered by PUMA ist erstmalig ausgebucht. Mit ca. 2.800 Läuferinnen und Läufern, Teens und Kids ist die maximale Teilnehmerzahl erreicht und im Vergleich zur Veranstaltung im Vorjahr eine Steigerung der Teilnehmerzahl von knapp 30 Prozent erreicht. Veranstalter Stefan Müller, Customized Concepts GmbH, sieht das Veranstaltungskonzept wieder einmal bestätigt. „In 2011 haben wir uns bewusst dazu entschieden, nicht mit anderen Veranstaltern um den Titel des härtesten Laufs in Deutschlands zu konkurrieren, und den Survival-Run powered by PUMA als Hindernis-Fun-Run für Jedermann einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.“ erklärt Müller. „Beim Survival-Run geht es in erster Linie um einen hohen Spaßfaktor und das besondere Lauferlebnis, welches sich aus den unterschiedlichen Hindernissen und der einmaligen Streckenführung in und um den Serengeti-Park Hodenhagen ergibt.“ In der 4. Auflage des Survival-Runs am 14. September 2013 wird das erfolgreiche Veranstaltungskonzept fortgeführt. Auf einer Streckenlänge von wahlweise 8 oder 16 Kilometern müssen die Teilnehmer ca. 23 künstliche und natürliche Hindernisse überwinden und dabei unterschiedlichste motorische Fertigkeiten unter Beweis stellen. Rennen, kriechen, robben, krabbeln, springen, klettern und neuerdings sogar schwimmen. Klingt anspruchsvoll? Stimmt! Dennoch sind alle Hindernisse auf der Strecke auch von weniger geübten Teilnehmern zu bewältigen. Und mit einem anschließenden Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen ist der Survival-Run nicht nur der Hindernis-Fun-Run für Jedermann, sondern wahrscheinlich auch das familienfreundlichste Laufevent Deutschlands. Wie schon in den Jahren zuvor zeigt die Sportlifestyle-Marke PUMA auch bei der vierten Auflage des Survival Runs als Sponsor Präsenz. Ein ganz besonderes Highlight und erstmalig dabei ist das PUMA Mobil, das Teilnehmer und Besucher dazu einlädt, die neuesten Running Schuhe zu testen. Ein PUMA Expertenteam beantwortet Fragen rund um das Thema „Laufen“, gibt Tipps für den richtigen Laufschuh und bietet mit einem interaktiven Foto-Tool schöne Erinnerungsfotos mit besonderem Spaßfaktor. Pia Madison, Head of Marketing PUMA DACH: „Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder beim Suvival Run im Serengeti Park dabei zu sein. Für Läufer und Besucher ist das Event in der Form und in dieser Kulisse einzigartig. Und für uns als Performance-Marke, zeigt der Survival Run den Sport von seiner schönsten Seite mit besonderen Herausforderungen, Erlebnischarakter und Emotionen“ Wer dieses Mal nicht dabei sein kann, der bekommt am 13. September 2014 die nächste Chance. Dann heißt es schon zum fünften Mal: „Lass dich nicht fressen!“

Zoo Krefeld 21.08.2013
Originelles Geschenk eines Tierfotografen an den Zoo Krefeld – Zootiere haben sich zum Gruppenbild versammelt
Ein originelles Geschenk hat der Zoo zum ZOObiläum vom Krefelder Tierfotografen Reinhard Wenzel erhalten: Vor dem weißen Bauernhaus, in dem seit 2009 die Zooverwaltung untergebracht ist, haben sich dank aufwändiger Bildbearbeitung 35 Zootiere zu einem Gruppenfoto versammelt. Elefant, Nashorn, Gorilla und Tiger sind ebenso vertreten wie Kamel, Schmetterling und Leguan. Sogar in der benachbarten Eiche können ein Goldenes Löwenäffchen und ein Flughund entdeckt werden. Es gibt auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, wie dem unvergesslichen schwarzen Jaguar „Jackson“ und Riesentukan „Bonita“ aus dem Regenwaldhaus. Reinhard Wenzel schreibt zu seinem Geschenk: „Ich gratuliere dem Krefelder Zoo zum 75-jährigen Bestehen mit der Versammlung einiger Zootiere. Es konnte nur ein geringer Anteil der im Zoo lebenden Tiere dargestellt werden. Doch schon dieser Teil zeigt, wie sich die Artenvielfalt im Krefelder Zoo in den letzten 75 Jahren entwickelt hat. Ich wünsche dem Zoo weiterhin viel Erfolg mit der Realisierung der hochgesteckten Ziele und freue mich auf viele, viele schöne Zoobesuche“. Das „Gruppenbild“ hängt nun für einige Wochen in der Vorhalle des Regenwaldhauses und steht zum kostenfreien Download im Internet auf der Zooseite www.zookrefeld.de zur Verfügung.

Zoo Krefeld 21.08.2013
Blick hinter die Kulissen mit der Zoo-Akademie – Zoomitarbeiter berichten aus ihren Arbeitsbereichen
Bereits zum siebten Mal startet am 6. September im Zoo Krefeld die beliebte Zoo-Akademie, die sich mit ihrem Programm gezielt an Erwachsene richtet. An vier Freitagnachmittagen berichten von 16 bis 18 Uhr verschiedene Zoomitarbeiter aus ihren Arbeitsbereichen. In diesem Jahr informiert unter anderem Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen über die aktuellen Bauprojekte: Pinguinanlage und Huftierstall. Ein Nachmittag widmet sich, der Zoohistorie, passend zum ZOObiläum, dem 75-jährigen Bestehen des Zoos. Dazu hat Pressesprecherin Petra Schwinn einige fotografische Schätzchen aus dem Archiv geholt. Die Zooakademie findet an allen Freitagen im September statt. Die Kosten für alle Kursnachmittage liegen bei 60 Euro pro Person inklusive Eintritt. Jahreskarteninhaber zahlen 50 Euro.

Zoo Krefeld 21.08.2013
ZOObiläum: Voller Spendenerfolg mit süßem Gebäck – „75-Jährchen“ der Bäckerei Gruyters ergaben 600 Euro Spende
Zwei Krefelder Originale feiern 2013 Jubiläum: Die Bäckerei Gruyters wird in diesem Jahr 150, der Zoo feiert seinen 75. Geburtstag. Daraus ergab sich eine originelle Spendenidee: Gruyters bot in allen acht Filialen des Unternehmens ein Spezialgebäck zu Ehren des Zoos, die „75-Jährchen“ an. Die Krefelder ließen es sich gut schmecken und kauften rund 1200 Stück der süßen Leckereien. Jeweils 50 Cent pro Gebäck waren für den Zoo bestimmt. Nun überreichten Johannes Gruyters jun. und sen. zusammen mit Seniorchefin Annegret Gruyters an Zoodirektor Wolfgang Dreßen den Erlös von 600 Euro als Spende für den Zoo.

Zoo Duisburg 21.08.2013
4. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier ein riesiger Erfolg
Bereits zum vierten Male konnte der Zoo Duisburg sein mittlerweile alle zwei Jahre stattfindendes Zoo Duisburg Golf Charity Turnier auf Einladung des renommierten Golfclub Mülheim an der Ruhr auf der dortigen noblen Anlage austragen. Wie immer ging es darum, Spaß zu haben und dabei Gutes für die bedrohte Tierwelt zu tun. Das diesjährige Turnier war ganz dem Schutz der bedrohten Tiger gewidmet. Aufgrund anhaltender Wilderei sind die Bestände der Tiger im Freiland in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken. In unaufhörlichem Maße werden Tiger für die traditionelle asiatische Medizin getötet. In ihrem riesigen Verbreitungsgebiet von Indien über Südostasien bis Sibirien überleben heute nur noch etwa 3.200 Tiger. In vielen Regionen und Ländern ist der Tiger bereits ausgerottet.Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche tierbegeisterte Golfspieler und viele namhafte Sponsoren dabei.Am Vorabend des Turniers fanden sich die Turnierteilnehmer zu einem Rundgang durch den Zoo Duisburg ein, um von Zoodirektor Achim Winkler auf das diesjährige Motto des Tigerschutzes eingestimmt zu werden. Bei Speis und Trank sowie lockeren Gesprächen fand der Abend zu später Stunde seinen Ausklang in der Zoogastronomie. Am darauf folgenden Turniertag griffen 89 tierbegeisterte Golfer inklusive Zoodirektor Achim Winkler und Zoomarketingleiter Michael Kamela zum Schläger. Bei herrlichstem Sonnenwetter wurde hierbei bestes Golf geboten, insbesondere von Marcel Goldenberg vom heimischen Golfclub Mülheim an der Ruhr, der den 1. Brutto-Preis bei den Herren gewann, und von Anke Kopecky vom Krefelder Golfclub, die bei den Damen den 1. Brutto-Platz belegte. Daneben gab es Sonderwertungen der verschiedenen Turniersponsoren, die zusammen mit der Siegerehrung anlässlich der Abendveranstaltung im Clubhaus ausgelobt wurden. Höhepunkt des Abends war wie immer die große Artenschutztombola mit hochwertigen Preisen vieler namhafter Sponsoren, die alle spontan zugesagt hatten, das Zooturnier zum Schutze der Tiger zu unterstützen und sich hierbei im höchsten Maße großzügig zeigten. Neben u.a. Fernsehern, Fahrrädern, Reisegutscheinen oder Tickets für das DFB-Pokalfinale 2014 war auch in diesem Jahr eine Kreuzfahrt auf der MS Deutschland als Hauptgewinn gegeben. Bei derart attraktiven Preisen wundert es nicht, dass sich alle Turnierteilnehmer sehr spendenfreudig zeigten und am Ende des Abends ein sensationeller Reinerlös von € 18.500,-verkündet werden konnte, womit das beste Ergebnis aller bisherigen Zooturniere zu verzeichnen war. Das Geld kommt ausnahmslos dem Tigerschutz zugute. Der Zoo Duisburg bedankt sich bei allen teilnehmenden Golfern, Spendern und Sponsoren sowie den Mitarbeitern des Golfclub Mülheim an der Ruhr, die mit ihrer Freude, Begeisterung und Großzügigkeit zum Erfolg dieser mehr als gelungenen Veranstaltung beigetragen haben und alle gemeinsam aktiv den internationalen Tigerschutz unterstützen.

Serengeti Park Hodenhagen 20.08.2013
HOLI – FEST DER FARBEN – Samstag, 31.08.2013 ab 12:00 Uhr – TURNTABLEROCKER GESTÖRT ABER GEIL und vielen mehr…
Am 31.08.2013 findet das erste HOLI – Fest der Farben Festival im Serengeti Park statt. Holis kommen eigentlich aus Indien und sind dort eine spirituelle Angelegenheit; Holi ist ein wegen seiner Farbfreude berühmtes Frühlingsfest, das dort bereits im März gefeiert wird. Klassifizierung durch Kaste, Geschlecht, Alter oder gesellschaftlichem Status ist an diesem Tag vergessen. Es wird ausgelassen gefeiert und man bewirft sich gegenseitig mit natürlich gefärbtem Pulver, dem Gulal. Freut euch auf ein buntes Miteinander und einem Mix aus Musik-, Kunst- und Showprogramm! Im Serengeti Park verbindet sich dieses bunte Treiben mit einer einzigartigen Location. Die Gäste des Parks haben die Möglichkeit die Tierwelt nahezu aller großen Kontinente zu erleben. Aus diesem Grund passt das Holi ganz wunderbar zu unserem Park. Fabrizio Sepe: „Der integrative Gedanke ist uns sehr wichtig, wir ziehen ein internationales Publikum an und freuen uns unseren Gästen mit dem Holi ein Fest bieten zu können, bei dem alle Gäste eins sind, da es egal ist welche Hautfarbe jemand hat oder woher er kommt.“ Seid dabei, wenn das Fest der Farben in den Serengeti Park kommt, wir bieten an diesem Tag allen Gästen ein Kombiticket: Serengeti Park + Holi Festival für nur 28,50 €.

Zoo Leipzig 20.08.2013
Das Reiseunternehmen Polster & Pohl hat seinen Vertrag als Goldsponsor des Zoo Leipzig verlängert und unterstützt den Zoo ein weiteres Jahr
„Mit dem Sponsoring wollen wir dazu beizutragen, dass der weltberühmte Zoo weiterhin auf einer soliden finanziellen Basis steht und seine Maßstäbe setzenden Zukunftspläne verwirklichen kann“, erklären Daniel Polster und Christian Pohl, Geschäftsführer des Unternehmens. Gleichzeitig übernehmen sie weiterhin die Patenschaft für die beiden Löwen. „Als Ur-Leipziger sind wir uns der historischen Bedeutung des Löwen, der bereits seit Jahrhunderten das Stadtwappen der Messestadt ziert, bewusst“, bekräftigt Daniel Polster. „Daher sind wir besonders stolz darauf, für das Wappentier unserer Heimatstadt ein weiteres Jahr die Patenschaft zu übernehmen.“ Als besonderes Geschenk für die beiden Schützlinge haben sie Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold heute im Rahmen des Polster & Pohl Sommerfestes einen Löwen-Beschäftigungsbaum überreicht. Dieser besteht aus einem ausgehöhlten Eichenstamm mit eingebautem Federmechanismus, in dem Fleisch für die Tiere versteckt wird. Er wird künftig als weiteres Instrument eingesetzt, um den Alltag der Löwen zu bereichern. „Mit dem Geschenk für die Löwen zeigt Polster & Pohl neben der Vertragsverlängerung, dass es sich um eine gelebte Partnerschaft handelt. Wir freuen uns sehr, dass sich das Unternehmen weiterhin bei uns engagiert“, bekräftigt Zoodirektor Prof. Dr. Junhold. Das in Mitteldeutschland ansässige Erfolgsunternehmen hat 2012 die Funktion eines Hauptsponsors übernommen und sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung seines Engagements, mit dem es seit Jahren verschiedene soziale und kulturelle Projekte in der Region unterstützt. Darüber hinaus engagiert es sich aktiv für den Erhalt der Natur. Mit der Vertragsverlängerung stehen Daniel Polster und Christian Pohl zudem zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, Leipzig für Einheimische und Touristen noch attraktiver zu gestalten.

Tiergarten Schönbrunn Wien 20.08.2013
KÖNIGSPINGUIN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GESCHLÜPFT
Während sich das Pandababy in der Wurfbox prächtig entwickelt, zeigt sich ein anderer Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn endlich den Besuchern. Bereits am 18. Juli ist ein Königspinguin geschlüpft. Bis jetzt hat sich das rund 25 cm große Küken allerdings gut in der Bauchfalte seiner Eltern versteckt. „Königspinguine bauen keine Nester. Das Weibchen legt ein Ei, das von den Eltern abwechselnd auf den Füßen getragen und in einer speziellen Bauchfalte bebrütet wird“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Nach einer Brutzeit von etwa acht Wochen schlüpft das Kleine. Es hat nur ein spärliches Gefieder und wird noch eine Zeit lang in die wärmende Hautfalte gebettet.“ Königspinguine brüten auf subantarktischen Inseln und sind nach den Kaiserpinguinen die zweitgrößte Pinguinart. Die Männchen werden bis zu einem Meter groß. Mit einem geschätzten Bestand von rund zwei Millionen Individuen zählen diese Vögel nicht zu den bedrohten Tierarten. Der Klimawandel wirkt sich allerdings negativ auf ihre Bruterfolge aus. Schratter: „In Zoos sind Königspinguine nicht sehr häufig anzutreffen. Auch Zuchten sind nach wie vor eher selten. Bei uns im Tiergarten lebt nun eine Gruppe von zehn Tieren. Wir haben bereits mehrfach erfolgreich gezüchtet. Unser letztes Königspinguin-Küken liegt allerdings schon sechs Jahre zurück.“ Die Pinguineltern kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, der bereits zaghaft durch das Schönbrunner Polarium watschelt, und füttern ihn mit vorverdauten Fischen. Ob der kleine Pinguin ein Weibchen oder ein Männchen ist, lässt sich nicht sagen. Äußerlich sind Königspinguine kaum zu unterscheiden. Später lässt sich das Geschlecht meist am Verhalten erahnen. Der vier Wochen alte Pinguin hat mittlerweile schon ein flauschiges Dunenkleid. Da sich dieses mit Wasser vollsaugen würde, geht er noch nicht schwimmen. Erst nach der ersten Mauser im Alter von rund zehn Monaten wird das Jungtier ein voll entwickeltes Gefieder haben und wie seine Eltern durch das Wasser gleiten.

Tierpark Berlin 20.08.2013
Berliner Urwildpferd fliegt in die Mongolei und kehrt in die Heimat seiner Vorfahren zurück
Am 1. Juli 2013 startete in Prag ein tschechisches Militärflugzeug und landete mit Zwischenaufenthalten in Kazan und Nowosibirsk in Bulgan in der Mongolei. Die einzige Fracht waren vier Przewalski- oder Urwildpferde. Unter ihnen befand sich auch die 2009 im Tierpark Berlin geborene „Barca“. Nach der Landung in Bulgan ging es mit Lastwagen weiter in das Naturschutzgebiet Gobi B ins Takhi-Tal (Tal der Wildpferde), wo die Pferde in der Nacht zum 3. Juli wohlbehalten in ihre Eingewöhnungsgehege ausgeladen wurden. Wenn die Eingewöhnung an die neue Umgebung, Klima und Futter erfolgreich war, werden die vier Tiere im Frühjahr 2014 im Takhi-Tal ausgewildert und auf ihre bereits dort lebenden Artgenossen treffen. Im Takhi-Tal – dort wo in den 1960iger Jahren das letzte freilebende Urwildpferd gesichtet wurde – erfolgten Wiederauswilderungen mit Nachzuchttieren aus europäischen Zoologischen Gärten von 1992 bis 2004. In den Folgejahren entwickelte sich ein stabiler und wachsender Freilandbestand. Durch einen überaus strengen Winter im Jahr 2009/2010 verendete, neben vielen anderen Tieren, auch ein großer Teil der Urwildpferde im Takhi-Tal. So betrug der Bestand nach diesem Winter nur noch 48 Tiere. Aus diesem Grund begann der Zoologische Garten Prag in Kooperation mit der International Takhi Group und der Mongolei im Jahr 2011, 2012 und nun aktuell jeweils vier Urwildpferde aus Europa in die Gobi B zu fliegen, um den Freilandbestand zu unterstützen. Der Tierpark Berlin hält Przewalskipferde seit 1958 und züchtet die Art seit 1963 (!). Die aktuell ausgeflogene Wildpferdstute „Barca“ ist nicht die erste aus dem Tierpark Berlin, welche in die Heimat ihrer Vorfahren zurückkehrt: 1985 und 1990 reisten 11 Tiere zur Wiederansiedlung nach China und 1998 flogen 5 ins Takhi-Tal in die Mongolei. Somit steuerte der Berliner Tierpark insgesamt bereits 17 Wildpferde aus seiner Nachzucht für die Wiederansiedlung bei.

Zoo Duisburg 19.08.2013
Zoo-Spezial für ABC-Schützen: So lernen Tierkinder!
Das Ende der Sommerferien rückt näher, und für viele Kinder nähert sich ein ganz großer Tag – die Einschulungen stehen vor der Tür! Passend zu diesem Ereignis steckt der Zoo Duisburg sozusagen etwas Besonderes in die Schultüte. Um den ABC-Schützen die Wartezeit in den letzten Tagen zu versüßen, können Eltern mit ihren Kleinen an der kostenfreien Führung zum Thema „Lernen im Tierreich“ teilnehmen. Wie lehrt eine Wildkatzenmama ihren Sprösslingen das Jagen? Gucken Delfine gerne ab? Knacken Affen wirklich jede Nuss? Und wer macht den Klassenkasper im Zoo? Fragen über Fragen, die am 01.09.2013 jeweils ab 12:00 und 14:00 Uhr beantwortet werden. Ein fachkundiger Zoomitarbeiter begleitet die Teilnehmer ca. 1,5 Stunden lang durch den Zoo und erklärt, wer die wahren Blitzbirnen und wer eher die faulen Vertreter in den tierischen „Klassenzimmern“ sind. Natürlich gibt es im Zoo auch Unterricht durch menschliche Lehrer. Was die Tiere dort ganz ohne Tafel und Kreide lernen, hat meist mit ihrer Gesundheit zu tun. So steht auf dem Stundenplan weder Mathe noch Lesen, sondern Zähne putzen, Ultraschall oder Fußpflege. Immer wieder kommt es auch zu Überraschungen, wenn die Zoobewohner ihren Tierpflegern beispielsweise zeigen, welche Schwachpunkte ein Gehege hat. Da heißt es dann einmal mehr: „Wer lernt hier eigentlich von wem?“

Zoologischer Garten Magdeburg, 17.08.2013
„Tiere schauen dich an“ – Neue Fotoausstellung im Magdeburger Zoo
„Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick/ die Braue, Pupille, die Lider;/ Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…/ Vorbei, verweht, nie wieder“ So beschrieb Kurt Tucholsky in seinem Gedicht „Augen in der Großstadt“ voll sinnlicher Melancholie die Flüchtigkeit menschlicher Blickkontakte. Wir Menschen sind „Augentiere“, wir kommunizieren mit den Augen, beizeiten reicht der Sekundenbruchteil eines Augenkontaktes, um wahre Kettenreaktionen auszulösen und wohlmöglich dem Leben eine völlig andere Wendung zu geben. Mit diesen unseren Augen schauen wir nicht nur auch auf Tiere, sondern auch in ihre Augen. Doch was erzählen uns ihre Augen? Eine ganze Menge, zumal bei Tieren, die wie wir mit den Augen kommunizieren – aber verstehen wir sie wirklich, oder sind es am Ende doch eher unsere menschlichen Projektionen, die sich in den tierischen Pupillen widerspiegeln? Wir werden diese Frage nie endgültig beantworten können. Aber man kann sie sich immer wieder stellen – und dazu besteht bei der heute eröffneten Fotoausstellung in der Zoowelle die Möglichkeit. Der Fotoclub Magdeburg 07 hat in seinem Projekt „Tiere schauen dich an“ seinen Fokus genau darauf gelegt, wo wir den Eingang zur Seele vermuten. „Wir sind speziell für dieses Thema oft auf Fotosafari im Magdeburger Zoo gewesen und haben aus einer großen Anzahl von Tierporträts eben tierische Blicke ausgesucht“, so Reiner Lorenz, 1. Vorstand des Clubs anlässlich der Eröffnung am heutigen Samstag. Herausgekommen sind 25 ausdrucksstarke Fotografien von Tieren des Magdeburger Zoos, die den Betrachter ins Visier nehmen. Die Augen vermitteln den Eindruck der ganzen Palette menschlicher Empfindungen, von Neugier, Gelassenheit und Ruhe bis hin zu kecker Herausforderung und Stolz. Diese Augenblicke ziehen nicht vorüber, sie sind fixiert und gebannt, die Frage aber bleibt auch hier: Was war das? Die Ausstellung in der Zoowelle ist täglich während der Zoo-Öffnungszeiten kostenfrei zu besichtigen.

Zooschule Heidelberg, 16.08.2013
Ein aufregendes Jahr in der Zooschule geht zu Ende!
Ein Jahr lang hat Vera Büttner, 18 Jahre alt, in der Zooschule Heidelberg mitgearbeitet. Sie ist eine von vielen jungen Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren. Innerhalb der letzten 12 Monate hat sie einen Einblick in das Arbeitsleben gewonnen. Es ist wieder so weit: Jedes Jahr im August muss das Büroteam der Zooschule Heidelberg eine liebgewonnene Kollegin verabschieden: die Mitarbeiterin im FÖJ. Die Zooschule Heidelberg, unter Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Initiative Zooerlebnis e.V., ist eine anerkannte Einsatzstelle für das sogenannte Freiwillige Ökologische Jahr. Auch weitere Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel der Naturerlebnispark Mundenhof oder die Grüne Schule des Luisenparks zählen neben Biobauernhöfen und anderen Einsatzstellen dazu. Wie der Name schon sagt, wird dabei ein Jahr lang eine Stelle in einem ökologisch relevanten Bereich im Rahmen eines Freiwilligendienstes besetzt. Schon seit Gründung des Trägervereins Initiative Zooerlebnis bietet die Zooschule Heidelberg eine vollwertige Einsatzstelle für eine(n) Mitarbeiter(in) im Freiwilligen Ökologischen Jahr. „Unsere FÖJlerin ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Sie übernimmt feste Aufgaben im Büro und in der Tierpflege unserer Zooschul-Terrarientiere. Darüber hinaus unterstützt sie uns in eigentlich allen Bereichen.“, sagt Nina Haink, organisatorische Leiterin der Zooschule. Für die jungen Leute, die sich für ein FÖJ verpflichten, bietet das Jahr nicht nur einen Einblick ins Berufsleben, sondern auch eine sinnstiftende Tätigkeit und die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren. Direkt nach dem Abitur begann für Vera Büttner das FÖJ. Sie wollte und konnte sich nach der Schule nicht direkt für einen Studiengang entscheiden. Daher entschied sie sich für ein FÖJ. „Bei meinem FÖJ in der Zooschule geht es für mich keinesfalls darum, Zeit totzuschlagen oder eine Lücke im Lebenslauf zu füllen! Ich wollte vielmehr ein Jahr lang in einem ökologisch nachhaltigen und aufregend klingenden Betrieb mitarbeiten, mich von dem Schulstress erholen und erste Berufserfahrungen sammeln, um über meine Berufswünsche besser nachdenken zu können.“, so Vera Büttner. Fünf interessante Seminare werden pro Jahr von der LpB für die FÖJ-Teilnehmer veranstaltet. So lernen die jungen Leute nicht nur ihre Einsatzstellen, sondern auch viele Gleichgesinnte kennen, mit denen sie auch über alles erlebte, sowie über die jeweiligen Zukunftspläne austauschen können. Über Möglichkeiten zur Teilnahme und verfügbaren Einsatzstellen informiert z.B. die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) online unter http://www.foej-bw.de/. Wer sich für einen Platz bei der Zooschule bewerben möchte, darf maximal 26 Jahre alt sein. Bewerbungen müssen über die LpB abgewickelt werden und dürfen sich nicht direkt an die Zooschule richten. Die FÖJ-Stelle für den Jahrgang 2013/2014, ab September 2013, ist bereits besetzt. Zum 2.9. erwarten die Mitarbeiterinnen der Zooschule gespannt eine neue junge Kollegin, die sie ein Jahr lang fleißig unterstützen wird. Weitere Informationen über die Zooschule Heidelberg gibt es auf der Website unter www.zooschule-heidelberg.de

Zoo Osnabrück, 16.08.2013
Zoogesellschaft Osnabrück wählt neuen Präsidenten: Reinhard Sliwka löst Reinhard Coppenrath ab
Bei der heutigen Versammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. wählten die Mitglieder Reinhard Sliwka zum neuen Zoopräsidenten. Reinhard Coppenrath gab nach 18 Jahren sein Amt ab. Außerdem wurden die Zahlen 2012 sowie Neuigkeiten aus der Tierwelt vorgestellt. Seit 1944 besucht Reinhard Coppenrath den Zoo Osnabrück regelmäßig, seit 1962 ist er Mitglied der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. und seit 1991 begleitet er den Zoo als Präsidiumsmitglied – seit 1995 sogar als Zoopräsident. Nun gab Coppenrath sein Amt ab, nachdem er noch den richtungweisenden Schritt der Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH begleitet hatte. „Mein Motto lautete: Immer Visionen haben. Und so stellte ich gemeinsam mit dem Präsidium die Weichen für den neuen Elefantenpark oder die Afrikalandschaft Samburu, mit der erstmalig Giraffen an den Schölerberg zogen“, erinnert sich Coppenrath. Um noch mehr Visionen umsetzen zu können, holte er 1997 Andreas Busemann als Geschäftsführer in den Zoo. Von da an erhöhte das Tandem Coppenrath-Busemann die Taktzahl. „Es ist wirklich beeindruckend, was wir in den letzten Jahren mit dem Präsidium, den Zoodirektoren und dem gesamten Team geschafft haben. Wir konnten viele Tiergehege nicht nur verbessern, sondern ganze Erlebnislandschaften nach modernsten Standards eröffnen“, schwärmt der Menschen- und Tierfreund. Seine Motivation, so viel Zeit und Arbeit in den Zoo zu stecken: „Ich freue mich immer zu sehen, dass die Menschen im Zoo schöne Erlebnisse haben. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass sich auch weniger gut betuchte Menschen den Eintritt leisten können. Mit der günstigen Jahreskarte ist uns das gelungen – wie 21.000 Familienjahreskarten beweisen“, freut sich Coppenrath. Diese hatten Busemann und er gemeinsam eingeführt und innerhalb von 15 Jahren von 4.000 auf 21.000 gesteigert – mehr als im Münchner Tierpark Hellabrunn und Zoo Berlin zusammen. Besonders beeindruckt haben Coppenrath während seiner Amtszeit die Zoomitarbeiter: „Ihr Engagement im Zoo ist wirklich einzigartig und häufig bin ich zu Zooterminen zu spät gekommen, weil immer jemand mit mir sprechen wollte“, schmunzelt der jetzige Ehrenpräsident. Dazu ernannten ihn die Vereinsmitglieder, damit Coppenrath die Zooentwicklung mit seinem Erfahrungsschatz weiter begleitet. Ohne seine Familie hätte er jedoch niemals so viel Einsatz an den Tag legen können, weiß Coppenrath zu schätzen. Zur Wahl des neuen Zoopräsidenten stellte sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Osnabrück gGmbH. Die anwesenden 114 Mitglieder wählten ihn mit 113 Stimmen. Sliwka begleitet den Zoo Osnabrück sowie die Arbeit im Präsidium seit 1991. „Gerade in den letzten Jahren habe ich wichtige Entscheidungen mitgetragen, wie die Errichtung des unterirdischen Zoos oder die Gründung der Zoo gGmbH. In dieser Zeit hat sich auch ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen unserem Geschäftsführer und mir entwickelt.“ Mit der doppelten Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender und Vereinspräsident seien ein noch effizienteres Arbeiten sowie eine noch engere Verbindung zwischen Verein und Aufsichtsrat möglich. Als Präsident will Sliwka nicht nur das Vereinsleben weiterführen, sondern auch weitere Unterstützer für den Zoo gewinnen: „Wir sind als gemeinnütziger Zoo ohne größere Zuschüsse von Sponsoren abhängig. Der Zoo ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. In den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Freizeit spielt er eine feste Rolle. Unternehmen wie Privatpersonen können helfen diese Bedeutung des Zoos für unsere Region zu erhalten.“ Unterstützt wird der neue Zoopräsident von vier weiteren Präsidiumsmitgliedern: Hans Cromme (Vizepräsident), Wolfgang Schenk (Schatzmeister), Karin Bruchhausen (Beisitzerin) und Alexander Hesselbarth (Beisitzer). Dass der Zoo Osnabrück ebenfalls wie alle anderen Zoos nach dem Rekordjahr 2011 im Geschäftsjahr 2012 an der schlechten Witterung im Frühjahr litt, berichtete Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bei der Vorstellung der ersten Bilanz der Zoo gGmbH: „Wir konnten nicht von den durchgängig guten Witterungsbedingungen in 2011 ausgehen und haben für 2012 realistisch geplant. Die Planabweichungen lagen sowohl bei den Erlösen, als auch bei den Aufwendungen und Investitionen im Promillebereich, was die hohe Verlässlichkeit des Planungs- und Controllingsystems verdeutlicht. Ein deutlich positiver Finanzüberschuss zeigt, dass der Zoo auch künftig Investitionsspielräume hat.“ Zoologische Gärten können allerdings als Non-Profit-Einrichtungen aufgrund ihrer Kostenstrukturen nicht kostendeckend arbeiten, sondern verzeichnen Bilanzverluste. Bei Abschreibungen von über 1,6 Millionen Euro sei der Bilanzverlust in Höhe von unter 400.000 Euro genau auf Planniveau, so Busemann. Wie effektiv der Osnabrücker Zoo arbeitet, zeige sich dabei insbesondere im Vergleich mit allen anderen deutschen Zoos. „Der Vergleich mit dem benachbarten Allwetterzoo Münster, der in 2012 einen Bilanzverlust von 4,7 Millionen Euro eingefahren hat, verdeutlicht, dass die Strategie, auf effektives Marketing, intensives Sponsoring und strikte Einsparungsprogramme statt auf üppige kommunale Zuschüsse zu setzen, hart für alle Mitarbeiter, aber im Endeffekt goldrichtig für die Zooentwicklung ist“, betont der Geschäftsführer überzeugt. Das bestätigen auch die positiven Rückmeldungen der Besucher: „Die Anzahl derer, die uns weiterempfehlen, ist weiterhin sehr hoch. Das ist unser Besucherpotenzial für die nächsten Jahre. Mit unserem Masterplan sind wir gut aufgestellt, um dieses hohe Besuchspotenzial abzusichern oder sogar auszuweiten und damit unsere Rolle als touristischer Leuchtturm und Umsatzbringer für die Region weiter zu festigen,“ blickt Busemann optimistisch in die Zukunft. Gemäß Masterplan wird zurzeit die Tigeranlage, dann das Menschenaffenhaus zur Tempelanlage „Angkor Wat“ umgebaut. Anschließend soll „Nordamerika“ im Kamel- und Vogelbereich entstehen. In den witterungsbedingt nicht gerade guten Rahmenbedingungen des Berichtsjahres 2012 und insbesondere des aktuellen Zoojahres 2013 sieht der Geschäftsführer auch Chancen: „Aufgrund der jetzigen Situation haben wir in den letzten Monaten alle Aufwandspositionen unter die Lupe genommen und viele Einsparungen vornehmen können. Parallel konnten wir unser Sponsorennetzwerk auf 140 Firmen erweitern. Eine solche Identifikation der heimischen Wirtschaft mit dem Zoo ist europaweit einmalig.“ Auch im Tierbereich gibt es gute Nachrichten. Zoodirektor Prof. Michael Böer leitet nun seit über einem Jahr die wissenschaftliche Abteilung und hat in dieser Zeit viel bewegt: „Im Fokus stand natürlich der Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten. Doch darüber hinaus ist viel mehr passiert: Wir haben die Mendoza-Halle eröffnet, dank der neuen Fähe Paulina gab es Nachwuchs bei den Wölfen, Mantelaffen sind in Takamanda eingezogen und Chapmann-Zebras leisten nun den Nashörnern Gesellschaft“, zählte Böer einige Maßnahmen auf. Und es stehen noch viele Umbauarbeiten im sogenannten B-Plan an: So soll die Klammeraffenanlage im Eingangsbereich vergrößert werden, die Zwergotter erhalten im Aquarium ein für die Besucher einsehbares Winterquartier und auch die Totenkopfaffen sowie Kapuzineraffen sollen im Südamerika-Areal ein größeres Gehege mit Durchgang für die Besucher erhalten. Für die 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hildegard Thöle geehrt. 50 Jahre begleiten Otto und Eltrude Wetzig sowie Ingeborg Dreier den Zooverein. Seit 40 Jahren mit dabei: Friedrich Eckhard, Ferdinand und Ingried Adams sowie Herbert und Ursula Mellmann. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. hat, erhält weitere Informationen im Zoo Osnabrück unter der Telefonnummer: 0541-95105-0 oder im Internet unter www.zoo-osnabrueck.de. Eine Jahresmitgliedschaft kostet zurzeit 100 Euro für Familien sowie 61 Euro für Einzelpersonen. In dem Jahresbeitrag inbegriffen sind die Besuche im Zoo Osnabrück, monatliche Führungen (September bis April), Sonderveranstaltungen im Zoo, Vorträge sowie die Vereinsveranstaltungen (z.B. Sommerfest).

Wilhelma Stuttgart, 16.08.2013
Splish splash …! Spritziger Badespaß für die Keas
Die nächste Hitzewelle kann ruhig kommen – zumindest aus der Sicht der Keas! Diese neuseeländischen Papageien leben auf den Subtropenterrassen, dem im Sommer eindeutig heißesten Ort in der Wilhelma. Und wenn die Temperaturen gar zu sehr steigen, hilft auch bei Vögeln mitunter nur ein „Sprung“ ins kühle Nass. Ein spritziges Vergnügen, denn die Keas pflegen dann oft genüsslich ihr – bis auf die rötlichen Flügelunterseiten – olivgrünes Federkleid. Dabei schütteln sie sich kräftig, um das frische Wasser wie unter der Dusche über den ganzen Körper zu verteilen. Ein kühles Bad nehmen können die vier Wilhelma-Keas dabei immer, wenn ihnen danach ist: Die Tierpfleger sorgen dafür, dass die Vogel-Planschbecken stets gut gefüllt sind.

Zoo Wuppertal, 16.08.2013
Lage bei den Gorillas weiter angespannt – Affen- und Menschenaffentag wird verlegt
Die Lage bei unseren Gorillas, die in den vergangenen Wochen schwer erkrankt waren und an Appetitlosigkeit und Durchfällen litten, bleibt weiter angespannt. Während sich der Gesundheitszustand bei einigen Tieren nach mehreren Behandlungen durch Tierarzt und Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz erfreulicherweise inzwischen stabilisiert zu haben scheint, geht es Gorillamann Vimoto in den letzten beiden Tagen wieder schlechter, so dass weitere Behandlungen notwendig sind. Wir hoffen weiterhin, dass sich alle Gorillas von der Krankheit wieder erholen, können jedoch noch keine sichere Prognose dazu abgeben. Bei der Suche nach der Ursache der Krankheit ist der Zoo inzwischen einen Schritt weiter gekommen. Blut- und Kotproben waren in den vergangenen Wochen von mehreren Instituten und Labors auf Krankheitserreger untersucht worden, der Zoo hatte sogar ein eigenes kleines Labor in der Veterinärstation eingerichtet. Mittlerweile konnte ein sogenannter Coronavirus als wahrscheinlicher Versursacher der Epidemie festgestellt werden. Coronaviren sind im Tierreich durchaus verbreitet und auch bei Menschen u.a. als Erreger von Diarrhoe bekannt. Der Zoo hat sich im Sinne einer vollständigen Erholung der Tiere dazu entschlossen, den eigentlich für den 24. August vorgesehenen Affen- und Menschenaffentag zu verlegen. Wenn es den Tieren wieder gut geht, soll er voraussichtlich in den Herbstferien nachgeholt werden, der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Durch die Verlegung möchten wir den Gorillas und auch ihren Tierpflegern die notwendige Ruhe für ihre Regeneration verschaffen.

Zoo Duisburg, 15.08.2013
Zebrafohlen erkunden Freianlage
Derzeit erkunden zwei Damara-Zebrafohlen im Alter von drei und vier Wochen das weitläufige Freigehege im Zoo Duisburg! Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der Intensität ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im Südwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen. Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurück. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 187 und das jüngere Hengstfohlen Nr. 188, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nächsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird! Diese Zahlenspielereien werden den Fohlen recht egal sein. Wettergeschützt und in aller Ruhe verbrachten sie die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es nun Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie geschmiegt trabten die Fohlen schon so elegant wie ihre Mütter TABORA und KILWA über die weitläufige Afrika-Anlage und sahen sich allerhand „Annäherungsversuchen“ der neugierigen Artgenossen ausgesetzt. Die Mütter haben jedoch jeden im Griff und scheuen auch nicht davor zurück, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.

Serengetipark Hodenhagen, 15.08.2013
Sarah Connor tauft Giraffenbaby Kerstin!
Am Morgen des 03. Juli 2013 kam das Giraffenweibchen Kerstin auf die Welt, dabei purzelte sie aus zwei Meter Höhe auf den Stallboden. Für Mutter „Rundohr“ (geb. 1995) ist es das vierte Jungtier. Vater der kleinen Kerstin ist der Giraffenbulle Fakir (geb. 2009). Mit Kerstin leben nun 16 Tiere in unserer Giraffenherde. Sarah Connor taufte heute das 55 Kilogramm schwere Giraffenkind. Dabei musste sie sich bemühen um an den 1,80 m hohen Kopf zu gelangen und Kerstin mit der Taufflüssigkeit zu erreichen, die sie nicht wirklich mochte.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 15.08.2013
PANDABABY IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN
Riesenfreude im Tiergarten Schönbrunn: Ein Pandababy hat gestern das Licht der Welt erblickt. In keinem anderen europäischen Zoo ist es bisher gelungen, diese Tierart auf natürlichem Wege zu züchten. Im Tiergarten Schönbrunn ist nun zum dritten Mal ein Jungtier zur Welt gekommen. Die Tierpfleger haben am Verhalten von Panda-Weibchen Yang Yang bereits erkannt, dass die Geburt bevorsteht. „Yang Yang hat die Wurfbox seit Dienstag nur noch für wenige Minuten verlassen, um sich Bambus zu holen und Kot abzusetzen. Gestern um 12.24 Uhr haben wir das erste Quietschen des Jungtieres gehört“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Auch wenn die Freude groß ist, müssen wir realistisch bleiben. Innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent.“ Das Pandababy ist rund 10 Zentimeter groß, rosafarben mit weißem Flaum bedeckt und wiegt etwa 100 Gramm. Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Wie lange, das entscheiden Mutter und Jungtier selbst. Der letzte Panda-Nachwuchs Fu Hu hat sich Ende Dezember das erste Mal den Besuchern gezeigt. Um den beiden die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Pandahaus bis auf weiteres geschlossen. Auch die Pfleger wollen die Aufzucht nicht stören, deshalb konnte das Geschlecht noch nicht festgestellt werden. Da Panda-Väter auch im Freiland nicht an der Aufzucht ihres Nachwuchses beteiligt sind, ist Long Hui von Weibchen und Jungtier getrennt. Der Große Panda zählt zu den hoch bedrohten Tierarten. Nur noch rund 1.600 Tiere leben im Südwesten Chinas. In den meisten Zoos und Zuchtstationen, in denen Pandas gehalten werden, setzt man auf künstliche Besamung. Dem Tiergarten Schönbrunn ist es mit der Geburt von Fu Long am 23. August 2007 und von seinem Bruder Fu Hu am 23. August 2010 bereits zweimal gelungen, Große Pandas auf natürlichem Wege fortzupflanzen. Diese zoologische Sensation ist in keinem anderen Zoo in Europa bis jetzt geglückt und hat sich nun zum dritten Mal wiederholt. Die beiden in Schönbrunn geborenen Pandas Fu Long und Fu Hu leben mittlerweile in China. Der Tiergarten Schönbrunn gehört zu den vier Zoos in Europa, in denen Große Pandas leben. Alle Pandas, auch das gestern geborene Jungtier, sind im Besitz der Volksrepublik China. Die nächsten zwei Jahre wird der Nachwuchs in Wien bleiben. Im März ist der zehnjährige Leihvertrag zwischen dem Tiergarten Schönbrunn und der China Wildlife Conservation Association wie geplant ausgelaufen, die Verhandlungen für den neuen Leihvertrag sind bereits abgeschlossen. Bis dieser unterzeichnet ist, gilt ein Übergangsvertrag.
(siehe auch hier)

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