Zooticker

14.08.2013, Schwarzwaldzoo Waldkirch
„Zirkus im Zoo“ ab 18. Juli
„Manege frei“ heißt es am kommenden Sonntag, 18. August, von 14 bis 16.30 Uhr im Schwarzwaldzoo Waldkirch. Im Rahmen des städtischen Ferienprogramms studieren Kinder unter dem Motto „Zirkus im Zoo“ vier Tage ein buntes Zirkusprogramm ein, das sie dann am Sonntag der Öffentlichkeit vorstellen. Die Kinder üben sich in Jonglieren, Balancieren und Akrobatik, auch mit den Tieren des Schwarzwaldzoos wird gearbeitet.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Jugendarbeit der Stadt Waldkirch, dem „Zirkus Knallbunt“ von Vibe und dem Freundeskreis Schwarzwaldzoo.

14.08.2013, Österreichischer Tierschutzverein
Lebensgefahr für Besucher des Tiergartens Schönbrunn
Österreichischer Tierschutzverein warnt vor Tuberkuloseansteckung

Wien (OTS) – Bereits 2011 wurde das Mähnenrobbenbaby DIEGO mit der Begründung eines angeborenen Herzfehlers euthanasiert, 2012 starb auch seine Mutter ENYA, angeblich ebenfalls an ihrem angeborenen Herzfehler. Spätestens nach DIEGOS Tod hätte der Tiergarten ENYA untersuchen und sie von der weiteren Zucht ausschließen müssen. Es ist ethisch verwerflich und auch tierschutzwidrig, ein unter einem Herzfehler leidendes Tier in die Zucht aufzunehmen und somit weiteren ungesunden Nachwuchs zu zeugen. Und das in einem angeblich wissenschaftlich geführten Zoo! Nun wurde ein weiteres Jungtier Opfer eines angeborenen Herzfehlers. Für den Österreichischen Tierschutzverein ist dies entweder ein deutliches Anzeichen für ein Inzuchtproblem, oder die Verschleierung eines großen Hygieneproblems.
Beim Tod der Robbe MONEDA im Dezember 2012 in Schönbrunn war als Todesursache Tuberkulose festgestellt worden. Im Mai 2013 wurden zwei weitere Mähnenrobben wegen Tuberkulose (TBC) eingeschläfert. Liegt hier also in Wirklichkeit ein weiterer Fall von TBC vor? Warum sollte die Öffentlichkeit davon nichts erfahren? Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins vermutet:
„Tuberkulose kann auch beim Menschen tödlich enden. Das Übertragungsrisiko ist sehr hoch. Vielleicht wurde deshalb der
erneute Ausbruch der Krankheit verschwiegen. Tuberkulose tritt übrigens bei freilebenden Tierarten nicht auf und ist demzufolge, wie viele andere Zoo-Krankheiten auch, nur auf die nicht-artgerechte Zoo-Gefangenschaft zurückzuführen.“
Wildtiere werden in Zoos also nicht nur ihrer Freiheit beraubt, sondern auch Gesundheitsrisiken ausgesetzt, die sie in freier Wildbahn nicht fürchten müssten. Der berühmte Eisbär KNUT starb an einem Pferde-Herpesvirus. Die Übertragung von Krankheiten von einer Tierart auf die andere kommt nur bei derartig unnatürlichen Tieransammlungen vor und auch Menschen sind davor nicht sicher.
Tuberkulose-Erreger werden nämlich am häufigsten durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen übertragen. Solche Tropfen entstehen durchaus auch bei der so genannten „Robben-Show-Fütterung“, beim Reinigen der Anlage mit Hochdruckreinigern oder beim direktem Kontakt zu Tierwärtern oder Besuchern.
Der Österreichische Tierschutzverein fordert eine unabhängige Untersuchung der TBC-Erkrankung in Schönbrunn, auch an weiteren TBC-anfälligen Tierarten und die Information der Öffentlichkeit über jeden Schritt. Den Steuerzahlern, die den Zoo in Milliardenhöhe unterstützen, steht es zu, selbst über die Sinnhaftigkeit dieser Institution zu entscheiden. Dazu müssen endlich Unterlagen über Sterbefälle und Krankheiten im Tiergarten öffentlich zugänglich gemacht werden.

17.08.2013, Zoo Bischofswerda
Baumaßnahmen am Kiosk
Der Tier- und Kulturpark Bischofswerda hat für den Umbau und die Neugestaltung des Kiosks Zuwendungen erhalten.
Die Bauarbeiten beginnen Anfang September 2013. Der Verkauf von Speisen und Getränken soll dann vorübergehend im „Grünen Klassenzimmer“ erfolgen.

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