Portrait: Ährenträgerpfau

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Asiatische Pfauen (Pavo)
Art: Ährenträgerpfau (Pavo muticus)
Ährenträgerpfau (Tierpark Berlin)

Ährenträgerpfau (Tierpark Berlin)

Der Ährenträgerpfau, der manchmal auch als Grüner Pfau bezeichnet wird, erreicht je nach Geschlecht eine Körperlänge von 100 bis 200 Zentimeter. Das Gewicht liegt bei 2.700 bis 5.000 Gramm. Männchen werden deutlich größer und schwerer als Weibchen. Je nach Unterart schimmert das Gefieder metallisch dunkelgrün bis blaugrün. Der Hals und Brustbereich variiert von graugrün bis grünlich. Beim Männchen zeigt sich auf dem Oberkopf ein Kamm, der aufgerichtet werden kann. Die unbefiederten Partien im Augenbereich sind meist bläulich bis gelblich gefärbt. Die Hennen sind ähnlich gefärbt, jedoch fällt die Färbung deutlich matter aus. Sie verfügt wie das Männchen über einen imposanten Schwanz mit sehr langen Federn. Die Art ist deutlich hochbeiniger als der nahe Verwandte, der Blaue Pfau.

Der Ährenträgerpfau kommt in weiten Teilen Südostasiens vor. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich insbesondere über Kambotscha, China, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam. Sie leben sowohl in tropischen und subtropischen Regenwäldern als auch in Galerie- und Koniferenwäldern. Gelegentlich ist er auch im offenen Gelände, an Waldrändern und auf Kulturflächen zu beobachten. In Höhenlagen kommt er bis in Höhen von gut 2.000 Metern vor.

Der Ährenträgerpfau frisst neben Kleingetier auch Pflanzliches wie Beeren, Früchte und Grassamen. In ihrer ursprünglichen Heimat fressen diese Vögel auch junge Kobras, was ihnen einen guten Ruf unter der Bevölkerung eingebracht hat.

Die Geschlechtsreife erreicht der Ährenträgerpfau mit zwei bis drei Jahren. Wie alle Pfauen, so leben auch die Ährenträgerpfauen polygam, wobei das Männchen mit bis zu fünf Hennen zusammenlebt. Die Paarunsgzeit erstreckt sich von April bis Juni. Das Nest liegt meist gut in dichtem Buschwerk versteckt. Eine Henne legt vier bis sechs Eier, die eine hellgelbe bis weisse Färbung aufweisen. Die Eier werden eta 28 Tage bebrütet. Die Küken haben ein hellbraunes Daunenkleid mit einer angedunkelten Oberseite. Die Küken wachsen recht schnell und sind bereits nach zwei Wochen flügge. Im zweiten Lebensjahr entwickelt sich das Gefieder der Jungen wie das der Alttiere. Die langen Schwanzfedern bilden sich im dritten Lebensjahr aus.

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