Zoopresseschau

Zoologischer Garten Magdeburg 04.09.2013
Seltener Zuchterfolg beim Zweifarbtamarin geglückt
Riesenfreude im Zoo Magdeburg: „Ticuna“, das Zweifarbtamarin-Weibchen, hat erneut Zwillinge bekommen. Zwei Wochen sind die Affenwinzlinge jetzt alt und sie werden behutsam von den Familienmitgliedern – meist jedoch vom Vater – auf dem Rücken getragen. Wer ganz genau hinschaut, entdeckt oftmals einen der Kleinen verborgen im Rückenfell des Vaters „Diego“. Krallenaffenväter sind sehr fürsorglich und haben im wahrsten Sinne des Wortes die tragende Aufgabe bei der Aufzucht. Lediglich zum Säugen übergibt der Affenvater seine Pfleglinge an die Mutter. Ältere Geschwister kümmern sich ebenfalls fürsorglich um den Nachwuchs und tragen diesen auch ab und an. Dieses ist für ihre eigene Entwicklung äußerst wichtig, um später bei einer Familiengründung mit einem fremden Partner den eigenen Nachwuchs problemlos aufziehen zu können. Zweifarbtamarine haben auffallende Ohren (wie Mister Spock vom Raumschiff Enterprise) und eine sehr hohe Stirnglatze auf dem dunkelhäutigen Kopf. Zum markanten Aussehen dieser südamerikanischen Krallenaffenart gehört außerdem eine braune Färbung des Rückenfelles, das sich wie ein umgehängter Mantel gegen das sonst weiße Haarkleid abzeichnet. Erwachsene Zweifarbtamarine bringen etwa 450-550 Gramm auf die Waage, während ihre Neugeborenen nur zirka 40 Gramm wiegen. Der Zoo Magdeburg hält und züchtet seit drei Jahrzehnten Krallenaffen. Die Erfolge bei vielen seltenen und bedrohten Arten brachten bisher internationale Anerkennung. Die Zweifarbtamarine leben seit 1997 in Magdeburg. In ihrer brasilianischen Heimat, einem ganz kleinen Gebiet im mittleren Amazonas nahe der Stadt Manaus, sind sie durch die zunehmende Regenwaldzerstörung bedroht. Alle weltweit in Menschenobhut gepflegten Zweifarbtamarine gehören ihrem ursprünglichen Heimatland Brasilien, auch wenn sie schon seit Generationen in Zoos geboren wurden. Über ein internationales Komitee und die brasilianische Naturschutzbehörde werden Tiere von den Zoos an andere, die sich in der Pflege von Krallenaffen verdient gemacht haben, leihweise weitergegeben. In den letzten 12 Monaten sind weltweit lediglich 25 Jungtiere in 11 Zoologischen Einrichtungen geboren.

Zoo / Tierpark Berlin 03.09.2013
Förderverein legt „Buch der Zukunftsideen für den Tierpark“ aus
Zweiter „Zukunfts-Dialog“ für den Tierpark: Ideenschmiede für publikumswirksame Veranstaltungen im Tierpark Berlin Im Rahmen des vom Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. initiierten „Zukunfts-Dialogs“ liegt ab Mittwoch, den 4. September im Souvenir-Shop vom Tierpark-Eingang am Bärenschaufenster ein „Buch der Zukunftsideen für den Tierpark“ aus. Hier können Besucher und Freunde vom Tierpark Berlin Anregungen zur Entwicklung vom Tierpark Berlin einschreiben. Sämtliche Ideen werden zusammen mit den Vorschlägen aus den Dialog-Veranstaltungen in einem Gesamtkatalog erfasst. Die Freunde der Hauptstadtzoos laden außerdem zum zweiten „Zukunfts-Dialog“ im Rahmen der Masterplanung für den Tierpark Berlin zur nächsten öffentlichen Dialog-Veranstaltung ein: Donnerstag, den 5. September 2013, 18 Uhr Thema „Veranstaltungen im Tierpark – Mehr Besucher für den Tierpark“ Schloss Friedrichsfelde – Tierpark Berlin Bei dieser Dialogveranstaltung werden Ideen und Vorschläge für Veranstaltungen im Tierpark gesucht, die dazu dienen sollen, mehr Besucher im Tierpark zu begrüßen. Die Freunde der Hauptstadtzoos haben die „Zukunfts-Dialoge“ gestartet, um eine aktive Einbindung der Berliner in der weiteren Entwicklung vom Tierpark Berlin zu ermöglichen und um den Prozess der Masterplanung zu forcieren. „Der Tierpark braucht die aktive Teilhabe aller, die dem Tierpark nahe stehen. Es geht um kreative Ideen und die Entwicklung einer Vision. Wir müssen endlich in anderen Zeitkategorien denken und Denkverbote hinter uns lassen.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender vom Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin.

Zoo Berlin 02.09.2013
Seltener Affennachwuchs im Nachttierhaus!
Noch muss das jüngste Nachtaffenkind „genderneutral“ vorgestellt werden – und das ist dem Zeitgeist folgend sogar äußerst begrüßenswert. Nicht als Macho 007, sondern als 0,0,1 wird das am dritten Juni geborene Äffchen derzeit noch in den Zoostatistiken geführt. Das liegt bislang allein daran, dass man das Affenkleinkind noch nicht in die Hand genommen hat, um ihm unnötigen Stress zu ersparen. Zwar wirkt das Jungtier aus Sicht der Besucher schon recht selbständig, wenn es im Geäst seines monddunklen Geheges herumklettert, doch sobald etwas Unerwartetes geschieht, flüchtet sich der Nachwuchs umgehend auf den Rücken seines Vaters, der momentan die Funktion des Hauptbeschützer übernommen hat. Fürchten muss sich das Jüngste allerdings tatsächlich vor Niemandem; denn selbst bei einem Fall auf den Boden bestünde keine Gefahr. Hier hatten sich vor der Geburt des Nachtaffen noch Weißborstengürteltiere getummelt, die aber sicherheitshalber kurzzeitig ins Exil umziehen mussten. Vor ihnen wäre ein wehrloser, zu Boden gefallener Miniaffe seines Lebens nicht ganz sicher. So aber kann der diesjährige Nachtaffennachwuchs – selbst in absturzgefährdeten Situationen – gefahrlos mit seinem weiblichen Geschwister des letzten Jahres spielen. Bolivianischen Nachtaffen, die man deutschlandweit nur noch im Zoo von Saarbrücken beobachten kann, zählen in ihrer südamerikanischen Heimat nicht zu den bedrohten Tieren. Allerdings wird man die rein nachtaktiven Primaten mit den großen lichtstarken Augen auch dort als Tourist nur schwer zu Gesicht bekommen. Die relativ kleinen Herrentiere haben einen runden Kopf mit kleinen Ohren, die im dichten, weichen Fell fast verborgen sind. Die überwiegend fruchtfressenden Baumbewohner leben natürlicherweise in Kleinfamilien, bestehend aus Elterntieren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs. Im Berliner Zoo werden sie seit 2009 regelmäßig vermehrt.

Zoo Osnabrück 02.09.2013
Deutsche und türkische Schüler recherchieren im Zoo – Schülerreporter entdecken den „Energiesparzoo“
Journalistische Recherche lernen am Beispiel Zoo: Am heutigen Montag besuchten 18 deutsche und türkische Schüler im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten deutsch-türkischen Projekts „Umwelt baut Brücken“ den Zoo Osnabrück, um über den „Energiesparzoo“ zu berichten. „In dem interkulturellen Umweltbildungsprojekt ‚Umwelt baut Brücken – Çevrecilikle Kurulan Köprüler‘ der DBU lernen türkische und deutsche Schülerinnen und Schüler gemeinsam journalistisches Arbeiten, indem sie sich mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auseinandersetzen und darüber berichten“, erläutert Norbert Hilger vom zuständigen Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP), Aachen. „Durch das Recherchieren und Schreiben der Artikel, das regelmäßige Lesen der Zeitungen und die Diskussionen untereinander erwerben die Schüler fundiertes Wissen über nachhaltige Entwicklungen, schärfen ihr Umweltbewusstsein und lernen Medien kritischer zu nutzen“, ergänzt DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde die zentralen Ziele des Projektes. „Im Austausch der beiden Kulturen wird gleichzeitig ihre interkulturelle Kompetenz gestärkt.“ Schirmherren sind der deutsche Bundespräsident, Joachim Gauck, und der Staatspräsident der türkischen Republik, Abdullah Gül. Bevor das diesjährige Projekt im Oktober richtig startet, eigneten sich nun jeweils zwei ausgewählte Schüler der teilnehmenden Schulen in einem dreitägigen Workshop erstes journalistisches Handwerk an. Dabei ging es auch gleich auf Recherche, unter anderem in den Zoo Osnabrück: Zehn türkische Schüler aus Istanbul, Izmir, Ankara und Antalya sowie acht deutsche Gymnasiasten aus Bad Iburg und Meppen besuchten den „Energiesparzoo“ in Osnabrück und recherchierten für beispielhafte Zeitungsbeiträge und Blog-Einträge. Genügend Stoff dafür lieferte Zoopädagogin Marita Dahms, die die Teilnehmer hinter die Zookulissen führte und über die verschiedenen Energiesparmaßnahmen berichtete: „Bei uns wärmen sich die Elefanten unter einer Infrarotheizung, ihr Duschwasser wird mit Solaranlagen erwärmt, im Aquarium kommt ein Wärmetauscher zum Einsatz und das Wasser der Tapire wird mit einem Blockheizkraftwerk auf Badetemperatur gebracht.“ Mit Unterstützung der DBU, der Stadtwerke Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung hatte der Zoo seinen kompletten Energieverbrauch unter die Lupe genommen und an vielen Stellen optimiert. „Wir freuen uns, dass die Schüler zu unserem Energiesparzoo recherchieren und darüber schreiben. Schließlich haben wir als Bildungseinrichtung die Aufgabe, Menschen auch mit Umweltthemen vertraut zu machen. Die Schüler helfen uns mit ihren Berichten, die Botschaft des Energiesparens weiter hinauszutragen und so zum Klimaschutz zu motivieren“, erklärt Zoo-Sprecherin Lisa Josef. In der Region Osnabrück-Emsland nehmen das Osnabrücker Gymnasium „In der Wüste“, das Gymnasium Bad Iburg und das Meppener Gymnasium Marianum an dem DBU-Projekt „Umwelt baut Brücken – Çevrecilikle Kurulan Köprüler“ teil. Projektleiter Hilger: „Die Projektgruppen besuchen sich im Laufe eines Schuljahres gegenseitig. Gemeinsam recherchieren die deutschen und türkischen Jugendlichen aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in der Region der gastgebenden Schule und schreiben darüber für eine renommierte Partnerzeitung in ihrem Heimatland.“ Noch in dieser Woche bringen die ausgewählten Projektteilnehmer ihre Eindrücke und Erfahrungen zu Papier. Berichtet wird zunächst in dem projekteigenen Blog. Oktober gehen die Projektgruppen während der gegenseitigen Besuche sowohl in Deutschland als auch in der Türkei auf Recherche, um dann unter anderem in der Neuen Osnabrücker Zeitung über aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu berichten.

Tierpark Chemnitz, 30.08.2013
Nachwuchs im Tierpark
Auch wenn die Nachwuchssaison der gemäßigten Breiten längt vorbei ist, gibt es in einem Tierpark weiterhin Jungtiere zu beobachten, denn manche Tiere, z. B. unsere Haustiere, sorgen ganzjährig für Nachwuchs. Mitte August kam ein männliches Fohlen bei den Hauseseln zur Welt. Für seine Mutter, die vor drei Jahren aus dem Tierpark Cottbus kam, ist es das erste Jungtier. Die Bennettkängurus haben auch Nachwuchs bekommen. Das männliche Jungtier ist schon oft außerhalb des mütterlichen Beutels anzutreffen, begibt sich aber bei Gefahr oder zum Mittagsschläfchen immer noch gern dorthin. Der genaue Zeitpunkt der Geburt ist unbekannt. Bennettkängurus kommen nach einer Tragzeit von etwa 30 Tagen und mit einem Gewicht von weniger als 1 Gramm auf die Welt. Der Winzling krabbelt dann selbständig in den Beutel, saugt sich an einer Zitze fest und verbringt dort die nächsten Monate. Erst wenn Bewegungen im Beutel erkennbar sind, steht fest, dass Nachwuchs da ist. Im Alter von vier bis fünf Monaten stecken die Jungtiere das erste Mal den Kopf aus dem Beutel, mit neun Monaten verlassen sie ihn ganz. Lohnenswert ist auch ein Besuch bei den Erdmännchen. Der vierköpfige Nachwuchs vom Juni ist äußerst quirlig und beschäftigt die ganze Gruppe, die aus drei erwachsenen Tieren und den im Januar geborenen vier älteren Geschwistern besteht. Für diese ist es sehr wichtig, Erfahrung im Umgang mit den Kleinen zu gewinnen, und sie unterstützen die Erwachsenen bei der Aufzucht.

Zoo Heidelberg, 30.08.2013
Studieren ganz nahe bei den Tieren: Einmal im Jahr findet im Zoo Heidelberg das Seminar „Tiergartenbiologie“ statt
Der Zoo Heidelberg bietet für Studierende der Biowissenschaften der Universität Heidelberg einmal im Jahr zwei Lehrveranstaltungen zum Thema „Tiergartenbiologie“ an. Das Seminar und das anschließende Praktikum erfreuen sich bei den Studenten aufgrund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis großer Beliebtheit. „Es ist so toll, dass wir mit den Tieren direkten Kontakt haben und so viel Interessantes über den Zoo und die Arbeit mit Tieren lernen“, schwärmt Désirée Grawunder. Die Studentin der Biowissenschaften an der Universität Heidelberg absolviert mit sieben weiteren Kommilitonen die Lehrveranstaltung „Tiergartenbiologie“, die seit über zehn Jahren im Zoo Heidelberg angeboten und von der Kuratorin des Zoos Sandra Reichler betreut wird. Alle sind begeistert, dass sie während des Studiums die Bedeutung des Zoos als außerschulischen Lernort kennenlernen und sich wissenschaftlich mit der Tierhaltung auseinandersetzen können. Aber ohne Theorie geht es natürlich nicht. Der theoretische Teil der Lehrveranstaltung umfasst die Einführung in eine vielschichtige Thematik mit Referaten über die geschichtliche Entwicklung der Tierhaltung, über die Zoo-Pädagogik, über die zootierärztliche Betreuung aber auch über spezielle Themen wie die Elefantenhaltung. Im Anschluss folgt dann der zweiwöchige Praxisteil, bei dem die Studenten in Kleingruppen aufgeteilt werden und vier konkrete, praktische Aufgaben für jeweils eine Tierart zugewiesen bekommen. Für die ausgewählte Tierart – in diesem Jahr waren das die Hulmans, Aras und Seychellen-Riesenschildkröten – sollen Beschäftigungsprogramme entwickelt und im Anschluss wissenschaftlich evaluiert werden. Bei dieser Aufgabe müssen sich die Studenten mit verhaltensbiologischen Aspekten auseinandersetzen und Ziele unter den Fragestellungen festlegen wie: Erreiche ich, dass das Tier längere Zeit mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt ist oder bringe ich das Tier dazu, bestimmte Verhaltensweisen häufiger zu zeigen, wie zum Beispiel Spielverhalten? Da Seychellen-Riesenschildkröten sich selbst nicht kratzen können, Insektenstiche aber heftig jucken, bastelte die Gruppe eine „Bürstenkonstruktion“. Diese, so die Hoffnung der Studenten, sollen die gepanzerten Riesen als Kratzstation erkennen und wenn möglich auch mit Begeisterung nutzen. Ein erster Erfolg zeigte sich recht schnell. Der über 200 Kilogramm schwere Emil nahm die Konstruktion sofort in Augenschein und hievte sich beherzt über die kratzigen Besen hinweg. Den cleveren Hyazinth-Aras wurde eine Wippe ins Gehege gestellt, auf der auf der einen Seite Walnüsse versteckt platziert wurden. Die schlauen Tiere fanden in Sekundenschnelle alle Nüsse und zerlegten bei der Gelegenheit die gesamte Wippe gleich mit. Die Hulmans erhielten mit Futter gefüllte kleine Plastikbälle, aufgehängt an Feuerwehrschläuchen. Es oblag dem neugierigen und mutigen Haremschef „Hector“, als erster die Leckerlis aus den Plastikbällen zu angeln. Aufgabe zwei stellt die Studenten vor die Herausforderung, ein Idealgehege für ihre Tierart zu planen. Ziel ist zu lernen, was eine Tierart braucht, um artgerecht gehalten zu werden. Die dritte Aufgabe verlangt, ein möglichst interaktives und didaktisch gestaltetes Themenschild zu entwerfen. Aufgabe vier ist das Schreiben einer Pressemeldung über das jeweilige Projekt. „Lehrveranstaltungen in Tiergartenbiologie sind im Rahmen des Studiums durchaus sinnvoll, da die klassische Zoologie bei der Ausbildung von Biologen eine immer geringere Rolle spielt, erklärt Steffanie Richter, Pressesprecherin des Zoos. „In den zwei Wochen können wir wenigstens die Grundzüge der Tiergartenbiologie vermitteln“, beschreibt Kuratorin Sandra Reichler ihre Ziele für das Seminar. „Die Studenten sollten ein Einblick in die Arbeit eines zoologischen Gartens erhalten. Wir freuen uns sehr, wenn die Studierenden den Zoo als wichtigen außerschulischen Lernort wahrnehmen. Wichtig ist, dass die Studenten lernen, die Tierhaltung nicht nur subjektiv und emotional sondern vor allem wissenschaftlich zu bewerten. Studentin Ann-Katrin Fahl kann das nur bestätigen: „Nach diesem intensiven Blick hinter die Kulissen beurteile ich Zoos in ihrer Arbeit nun ganz anders, gerade im Hinblick auf die Mühe, die man sich bei der Beschäftigung für die Tiere gibt“. Auch die Zooschule bietet in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im kommenden Wintersemester ein Seminar zum Thema „Außerschulischer Lernort Zoo“ an. Die angehenden Lehrer entwickeln in diesem Seminar Unterrichtseinheiten zu unterschiedlichen Tierarten und wenden ihre Erkenntnisse dann auch im Unterricht an.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 30.08.2013
Gorilla-Baby heißt Nafi – Sparda-Bank München ist Taufpate des jüngsten Gorilla-Mädchen
Seit dem Frühjahr ist der Tierpark Hellabrunn um eine Publikumsattraktion reicher: Die erfahrene Gorillamutter Bagira brachte am 8. Februar ein gesundes Mädchen zur Welt. Die Patenschaft für die Kleine, die heute auf den Namen Nafi „getauft“ wurde, übernimmt die Sparda Bank München. Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München, erklärt: „Nafi kommt aus dem arabischen und bedeutet in etwa ‚die Wertvolle‘. Ein schöner Name, der gleichzeitig darauf aufmerksam macht, dass Gorillas auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten stehen. Jeder Nachwuchs ist also besonders wertvoll.“ Der Münchner Tierpark ist einer der artenreichsten Zoos Europas. Artgerechte Tierhaltung und die Pflege der großzügigen Naturanlagen sind besonders kostenintensiv. Deshalb ist der Tierpark auf Spenden und Patenschaften wie die der Sparda-Bank München angewiesen. „Im Tierpark Hellabrunn zeigen wir unseren Besuchern viele vom Aussterben bedrohte Tiere. Auch Westliche Flachlandgorillas sind in ihrer afrikanischen Heimat stark gefährdet. Wir freuen uns, dass die Sparda-Bank München mit ihrer Patenschaft für das kleine Gorilla-Mädchen Nafi die Tierart in Hellabrunn unterstützt“, bedankt sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Mit dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. (GSV) engagiert sich die Sparda-Bank München in der Region und unterstützt gemeinnützige, karitative und nachhaltige Einrichtungen. Die finanziellen Mittel für die Patenschaft stellte der GSV zur Verfügung.

Allwetterzoo Münster, 30.08.2013
Shasha ist Mutter: In der Nacht zum 29. August wurde der zweite Gorilla in diesem Jahr im Allwetterzoo Münster geboren!
Die 12jährige Shasha hat die Tierpfleger im Menschenaffenhaus des Allwetterzoos bei Dienstbeginn freudig überrascht: Über Nacht ist sie Mutter geworden! Seit Tagen hatte das hochträchtige Gorillaweibchen sich immer behäbiger bewegt und erste Anzeichen einer baldigen Geburt waren zu erkennen. Die hat sie nun problemlos während der Nacht gemeistert! Schon wenige Stunden nach der Geburt ging Shasha mit ihrem Baby in die Außenanlage, die sehr lange Nabelschnur wickelte sie sich dabei souverän um den Arm. Shasha und das Neugeborene, dessen Geschlecht bislang noch nicht bekannt ist, sind wohlauf. Beide können auch schon beim Zoobesuch gesehen werden. Allerdings braucht man etwas Glück, denn die junge Mutter zieht sich gern in einen der Laufgänge zurück, in denen sie nicht gesehen werden kann. Sie ruht auch oft in einer Hängematte im Wintergarten oder in einer der Höhlen auf der Außenanlage. Wenn die jetzt auf sieben Gorillas angewachsene Gruppe von drinnen nach draußen wechselt, läuft sie stets mit. Sie ist nicht gern allein und sucht offensichtlich auch die Nähe von N’Kwango, dem 17jährigen Vater ihres Babys. Dabei darf der mächtige Silberrücken bislang nur schauen, sein Kind aber noch nicht berühren. Shasha kam im September 2012 aus dem britischen Wild Animal Park Howletts nach Münster.

Zoo Osnabrück, 30.08.2013
Neues Zuhause für Wölfin Odina – Erster Bewohner für „Angkor Wat II“ eingezogen
Gute Nachrichten für Wölfin Odina: Sie hat im Tiergarten Worms ein neues Zuhause gefunden. Parallel zog ein Binturongweibchen am Schölerberg ein, das ab 2014 im Bereich der neuen „Angkor-Wat“-Tigeranlage leben wird. Tierpflegerin Tanja Boss ist glücklich: Ihr Schützling, Wölfin Odina, hat ein neues Zuhause gefunden und fühlt sich dort anscheinend sehr wohl: „Odina hat es bei uns leider nicht geschafft, sich in die Gruppe zu integrieren. Deswegen lebte sie in den vergangenen Wochen alleine in einem Gehege neben den Rothunden.“ Fieberhaft suchte der Zoo nach einem neuen Rudel für die Europäische Wölfin und fand es schließlich im Tiergarten Worms. Hier leben fünf Rüden zusammen, die Fähe war im vergangenen Jahr aus Altersgründen verstorben. Odina soll nun helfen, wieder eine klare Rangfolge aufzubauen und damit Ruhe in das Rudel bringen. „Am Montag haben wir Odina nach Worms gebracht. Die erste Nacht verbrachte sie in einem Vorgehege der Wolfsanlage, um die anderen erstmal durch das sichere Gitter kennenlernen zu können“, berichtet die Tierpflegerin. Nachdem sich Odina gestärkt hatte und die Nacht ruhig verlief, traf die Fähe dann direkt auf das Wolfsrudel und überraschte Boss: „Sie erkundete sofort selbstbewusst das Gehege und markierte es. Damit verhielt sie sich ganz anders als bei unserem Rudel, wo sie eher ängstlich war. Schließlich legte sie sich in der Nähe eines Teiches hin, ruhte sich aus und ließ sich dann auch von den Rüden beschnuppern.“ Nachdem Boss sich am Mittwoch noch einmal versichert hatte, dass es Odina weiterhin gut geht, trat sie zufrieden die Rückreise nach Osnabrück an. Während der Zoo nun einen Wolf weniger hat, bereichert ein anderes Tier neuerdings den Schölerberg: Marder, Katze oder Bär – auf den ersten Blick kann man die neue Bewohnerin nicht so richtig einordnen. Und tatsächlich handelt es sich bei dem Binturong-Weibchen um eine eher unbekannte Tierart, wie Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Osnabrücker Zoo, berichtet: „Binturongs sind die größten Schleichkatzen der Welt, aber man findet sie nur selten in Zoos. Sie sehen in etwa aus wie kleine Bären, haben aber einen langen, buschigen Schwanz, mit dem sie auch greifen können.“ Binturongs gelten als gefährdet, da ihr Lebensraum, der südostasiatische Regenwald, vom Menschen zerstört wird. Das einjährige Weibchen, das aus dem Prager Zoo nach Osnabrück gekommen ist, lebt zunächst im Gibbongehege: „Sobald die neue Tigeranlage fertig gestellt ist, wird sie dort zusammen mit Siamangs, einer Affenart, in eine eigene Anlage ziehen. Bis dahin haben wir auch sicher einen passenden Partner für sie gefunden“, erläutert Wulftange das weitere Vorgehen. Die Gibbons haben solange tagsüber Unterschlupf bei den Orang-Utans Astrid und Buschi gefunden, nachts ziehen sie sich in ihren neuen Innenbereich im Menschenaffenhaus zurück. Noch ist das Binturong-Weibchen sehr scheu und deswegen nur schwierig für die Besucher zu entdecken. Neue Bewohner gibt es auch bei den Stachelschweinen und Zebramangusten, denn dort hat der „Storch“ vorbei geschaut: Bei den Zebramangusten, die in der afrikanischen Erlebniswelt „Takamanda“ zuhause sind, kamen Mitte Juli zwölf Jungtiere zur Welt. Zusammen mit den 16 erwachsenen Tieren wuseln sie umher, balgen miteinander und erkunden ihr Gehege: „Der Nachwuchs entwickelt sich sehr gut und ist auch für die Besucher schon gut zu sehen. Leider können wir nicht alle Tiere behalten – einige werden in anderen Zoos ein neues Zuhause finden“, erklärt Revierleiter und Tierpfleger Wolfgang Festl. Zur gleichen Zeit gab es auch bei den Stachelschweinen süßen Nachwuchs. Das männliche Jungtier ist wohlauf und kuschelt trotz der vielen Stacheln momentan noch viel mit Mama und Papa im Haus.

Zolli Basel, 28.08.2013
Störche im Reisefieber
Die Brutsaison der westlichen Weissstörche im Zoo Basel war auch dieses Jahr erfolgreich. Trotz des nassen und kalten Frühlings zogen die Elternpaare auf den 27 Horsten des Zoos 31 Jungvögel auf. Die meisten Jungvögel haben den Zolli bereits in Richtung Süden verlassen. Ihr Drang zu ziehen scheint besonders gross zu sein. Die Altvögel ziehen meistens etwas später. Sie werden die lange Reise in den nächsten drei bis vier Wochen antreten. Störche sammeln sich zu grösseren Trupps, die dann gemeinsam ziehen. Für das Brutgeschäft hatten die Störche nicht viel Zeit. Zwischen der Eiablage und der Auflösung der Familie liegen in der Regel nur rund 16 Wochen. Die Störche sind im Zolli jetzt am besten gegen Abend zu beobachten, wenn sie von ihren Ausflügen in die Region zurückkehren. Mit dem typischen Klappern geben sie bekannt, dass sie wieder zu Hause auf ihren Nestern sind. Ab Ende September werden die Storchenhorste verwaist sein. Aber nicht alle Störche ziehen weg. Rund 15 Störche überwintern üblicherweise im Zoo Basel. Sie stammen aus Projekten zur Wiederansiedlung der Störche in der Schweiz. Da sie erst als erwachsene Tiere ausgewildert wurden, zeigen sie kein Zugverhalten. Aber auch diese Störche müssen ihr Futter selber suchen. Störche legen auf ihrem Zug nach Süden pro Tag rund 200 Kilometer zurück. Die mitteleuropäischen Störche gehören zu den Westziehern, sie umfliegen das Mittelmeer auf der westlichen Seite. Via Spanien und Gibraltar zogen sie traditionellerweise nach Westafrika. In den letzten Jahren bleiben viele Störche in Südspanien. Oft halten sie sich auf Mülldeponien auf, wo das Nahrungsangebot gross ist. Die Gesellschaft Storch Schweiz erforscht die Gründe für diese Veränderung. Im Projekt „SOS Storch – Storchenzug im Wandel“ wird die Flugroute mittels Satellitensendern verfolgt. Der Zoo Basel unterstützt dieses Projekt. Aktuell tragen drei Zolli-Störche einen Sender. Amelios III, ein Jungvogel von diesem Jahr, ist am 27. Juli losgezogen. Am 14. August unternahm er seinen ersten Langstreckenflug von 240 Kilometern. Nach einer nächtlichen Rast in der Nähe von Lyon, zog er am folgenden Tag rund 320 Kilometer bis nach Südfrankreich. Derzeit befindet er sich in der Nähe von Perpignan. Zum ersten Mal wurde im Juni im Zoo Basel ein Altvogel besendert. Er hat jetzt bereits Spanien erreicht. Yumna ist letzten Frühling im Zoo Basel geschlüpft und hat sich vor einem Jahr nach Süden aufgemacht. Seither hält er sich in Spanien auf. Es ist üblich, dass Jungvögel erst nach einigen Jahren an ihren Ursprungsort zurückkehren. Die Weissstörche sind 1950 in der Schweiz ausgestorben. Zu den Gründen zählte der Rückgang der Feuchtgebiete und damit auch des Nahrungsangebotes für die Störche. Heute beträgt die Population über 300 Brutpaare. Im Zoo Basel konnte 1982 die erste Brut eines freifliegenden Paares beobachtet werden. Die Flugroute der Senderstörche kann auf http://projekt-storchenzug.com/ tagesaktuell verfolgt werden. Informationen zu den Zolli-Senderstörchen gibt es auf: https://www.facebook.com/zoobasel.amelios

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 29.08.2013
Seltener Vierlingswurf beim Südafrikanischen Wüstenluchs im Tierpark Berlin
Am 21. Juli 2013 gab es bei den Südafrikanischen Karakalen oder Wüstenluchsen im Berliner Tierpark gleich vierfachen Nachwuchs zu vermelden. Die beiden Elterntiere der Vierlinge, „Sarek“ und „Amanda“, kamen 2004 direkt aus Südafrika in den Tierpark, und bereits im Ankunftsjahr gab es den ersten Nachwuchs. Seitdem hat das Paar fast regelmäßig Junge, welche zuverlässig von der Mutter „Amanda“ aufgezogen werden. Der Vater „Sarek“ lebt während der Jungenaufzucht getrennt von seiner Familie in einer Nachbarbox. Die vier Jungtiere – zwei Männchen und zwei Weibchen – wiegen mit ihren sechs Wochen 720-1020 Gramm und entwickeln sich prächtig. Vor allem das rotbraune Fell, die schwarze Rückseite der Ohren mit den Ohrpinseln und die strahlend blauen Augen lassen Karakal-Jungtiere mit zu den niedlichsten Tierkindern zählen. Vierlinge sind bei Karakalen möglich, aber selten. Die vier Jungtiere werden etwa ab Mitte September mit ihrer Mutter in dem größten Außenkäfig der Kleinkatzen-Anlage gegenüber dem Alfred-Brehm-Haus für Besucher zu sehen sein. Der Karakal oder Wüstenluchs besitzt ein großes Verbreitungsgebiet. Die Art bewohnt hauptsächlich Trockensteppen und felsiges Gelände von Vorderindien und Mittelasien über Vorderasien und Arabien bis nach Südafrika. Entsprechend variabel ist ihre Fellfärbung. Die im Tierpark Berlin gezeigte Unterart aus Südafrika ist besonders intensiv zimtrot gefärbt. Besonders charakteristisch für den Karakal sind die im Vergleich mit anderen Luchsen kräftig ausgeprägten Ohrpinsel. Der Artname Karakal leitet sich aus dem Türkischen „kara kulak“ ab, was für „Schwarzohr“ steht. In Zoologischen Gärten werden Karakale nicht mehr häufig gezeigt, so dass wir uns besonders über die Jungtiere freuen.

Zoo Duisburg, 29.08.2013
Zwei Netzgiraffen sind umgezogen
Viele Netzgiraffen sind am Kaiserberg bereits geboren und zu Erhaltungszuchtzwecken an Partnerzoos vermittelt worden. Vor Monaten ereilte die Duisburger Zoologen die erfreuliche Nachricht des Zuchtkoordinators für diese Art, dass zwei weibliche Nachwuchsgiraffen, die Duisburgerinnen LAINI (3 Jahre alt) und LINDANI (2 Jahre alt), in die nagelneue Anlage des Zoos Katowice in Polen ziehen dürfen. Dort würden sie auf einen stattlichen Bullen aus dem Zoo Dresden treffen, um hoffentlich selbst für Nachwuchs zu sorgen. Bei derart großen Tieren sind höchste Ansprüche an die Vorbereitungen und an die Transportlogistik gestellt. Europaweit gibt es nur eine Handvoll professioneller Transporteure für Zootiere, die auch auf die ganz großen Säugetiere, also Elefanten, Nashörner und Giraffen, spezialisiert sind. Am gestrigen Mittwoch in den Morgenstunden war es dann soweit, dass die Giraffen verladen werden konnten. Alles verlief nach Wunsch und innerhalb weniger Minuten. Am Abend traf bereits die Meldung aus Polen ein, dass LINDA und LINDANI in ihren neuen Stallungen stehen würden. Derzeit befinden sich neben dem 14jährigen Bullen KIRINGO noch das 13,5jährige Weibchen MALINDI und ihr im März dieses Jahres geborener Sohn BIKILA auf der Anlage. Die erfolgreiche Zuchtgruppe am Kaiserberg soll auf Wunsch des Zuchtkoordinators im nächsten Jahr ein junges Weibchen aus dem Kölner Zoo erhalten.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 29.08.2013
Charmante Banditen
Die im Mai verwaist aufgefundenen und im Tierpark aufgezogenen Waschbären werden Teil einer spannenden Tiergemeinschaft im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Sie entwickeln sich prächtig, die 4 Waschbärengeschwister. Noch leben sie in einem separaten Eingewöhnungsgehege neben der großflächigen Otteranlage. Hier können sie risikofrei ihre zukünftigen Mitbewohner schon einmal näher kennenlernen. In absehbarer Zeit aber sollen sie sich das Gehege mit dem dort lebenden Otterpaar teilen. Aber passen Europäischer Fischotter und Nordamerikanischer Waschbär eigentlich zusammen? Waschbären gelten als „Alien-Spezies“, „Faunenverfälscher“ oder Neozoen, also neue Tiere in Deutschland. Ihr eigentliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Der Waschbär ist einer der erfolgreichsten Neozoen, da er sich innerhalb weniger Jahrzehnte über weite Teile Deutschlands ausgebreitet hat, so auch in der Lausitz, wo er mit dem ansässigen Otter den Lebensraum teilt. Grund genug für den Naturschutz-Tierpark diese Thematik zoopädagogisch aufzuarbeiten. Aber Alien oder nicht, Biodiversitätsbedrohung oder nicht, diese Vertreter der Kleinbären sind äußerst attraktiv und erfreuen schon jetzt die Besucher mit ihren Kletterkünsten und ihrem Geraufe.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 29.08.2013
STACHELIGER NACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Erst wenige Wochen alt und schon tausende Stacheln: Am 4. August hat im Tiergarten Schönbrunn ein kleiner Urson das Licht der Welt erblickt. Der Nachwuchs ist ein Weibchen und bringt geschätzte 600 Gramm auf die Waage. Das Markenzeichen dieser dämmerungsaktiven Nagetiere sind ihre Stacheln. „Bei der Geburt haben Ursons ein langes, schwarzes Fell. Die Stacheln sind anfangs noch kurz und weich, werden aber nach wenigen Tagen hart. Muss sich ein Urson verteidigen, setzt er seine bis zu 30.000 Stacheln ein, die mit ihren winzigen Widerhaken in der Haut des Angreifers stecken bleiben“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tragzeit bei Ursons ist mit rund sieben Monaten relativ lang. Die Jungtiere sind daher bei der Geburt schon weit entwickelt. Schratter: „Ursons kommen mit offenen Augen zur Welt und können sofort laufen. Bereits nach wenigen Tagen hat unser Nachwuchs schon seine ersten Kletterversuche unternommen.“ Eineinhalb Monate lang wird das Jungtier gesäugt. Es knabbert aber auch schon Karotten, Äpfel, Rote Rüben und Äste. Ursons sind mit den Stachelschweinen verwandt und leben in den Wäldern von Mexiko bis Alaska. Sie sind geschickte, wenn auch langsame Kletterer und verbringen den Großteil ihres Lebens auf Bäumen.

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