Zoopresseschau

Tierpark Martinsgrund Gera 25.09.2013
Geras Sozialdezernentin verlängert Tierpatenschaft
Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich verlängert die Tierpatenschaft über die Bennett-Kängurus im Tierpark. Damit kann die Versorgung der Tiere für ein weiteres Jahr ohne zusätzliche Kosten für die Stadt gesichert werden, informierte Tierparkleiter Ulrich Fischer. Die aus fünf männlichen Kängurus bestehende Gruppe hatte im Juni 2012 im Tierpark Einzug gehalten und seither die Herzen zahlreicher Besucher erobert. Anlässlich der Verlängerung ihrer Patenschaft rief Sandra Schöneich zu weiteren Tierpatenschaften auf: „Unser Tierpark ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen und kann sich jedes Jahr über mehr als 100.000 Gäste freuen. Die dramatische Haushaltssituation der Stadt geht aber auch am Tierpark nicht spurlos vorüber. Deshalb brauchen wir mehr denn je private Unterstützung, um das tolle Angebot zu erhalten.“

Zoo Halle 25.09.2013
Lampion Nacht im Zoo mit „FRAU PUPPENDOKTOR PILLE“ UND Freiem Eintritt für alle Kinder
Nachdem das Laternenfest und die lauen Sommernächte vorbei sind wollen viele Kinder ihre Lampions und Laternen noch lange nicht wegpacken. Auch die Veranstaltungsplaner des Zoo Halle haben sich gedacht das es für ein Ende der „Lampion –und Laternensaison“ viel zu früh ist und rufen daher alle großen und kleinen Zoofreunde auf, den Reilsberg mit ihren Lampions zum Leuchten zu bringen. Im vorigen Jahr zum ersten Mal veranstaltet, wurde die Lampion-Nacht im Zoo zum absoluten Publikumsrenner. Über 2.000 Besucher kamen, um den Zoo im Schein von bunten Lampions und Laternen zu erleben. Auch in diesem Jahr, werden sich am Mittwoch, den 2. Oktober 2012, von 18:00 bis 21:00, der Zoo und seine Bewohner dafür in einem ganz besonderen Licht zeigen, dem von hunderten Lampions und Fackeln welche den nächtlichen Besuchern an in eine magische Welt versetzen und verschiedene Überraschungen und Aktionen erwarten diese auf ihrem Weg zur Bergspitze. Highlight in diesem Jahr ist das Abendgrußprogramm mit „Frau Puppendoktor Pille“ aus der beliebten Sandmännchensendung. Der Eintritt für alle Kinder ist an diesem Abend frei. Im Raubtierhaus wartet ein Aktionsstand auf Alle die gerne mehr über die Welt der Tiere erfahren möchten, und während Capt’n Balloon tierische Figuren aus Luftballons zaubert können sich die kleinen Besucher am Kinderschminkstand selbst in Ihre Lieblingstiere verwandeln lassen, oder in Laternengesichter mit Sonne, Mond und Sterne und märchenhafte Wesen. Clown Risi Bisi lädt ein zum Mitsingen der schönsten Laternenlieder und führt anschließend gemeinsam mit Clown Bambino den Laternenumzug zu den Bergeterrassen an, wo dann Frau Puppendoktor Pille“ zur Sprechstunde bittet. Außerdem kann man auch Yakari und seinen Freunden begegnen, welche direkt vom beliebten Musicalhit „YAKARI“ den Zoo besuchen und auch kleine Geschenke mitbringen. Alle Tierhäuser und Anlagen bleiben geöffnet und auch für das leibliche Wohl ist mit heißen Getränken von heißer Schokolade über Glühwein sowie Leckereien aller Art gesorgt. Wer hoch hinaus will kann die Gunst die Stunde nutzen und vom Aussichtsturm einen einmaligen Blick über die nächtlich Stadt genießen.

Zoologisch-Botanischer Wilhelma Stuttgart 25.09.2013
Röhrenaale in der Wilhelma – Tanz auf dem Sandboden
Im Aquarium der Wilhelma sind neue Bewohner eingezogen, die durch ihre anmutigen Bewegungen und ihr niedliches Aussehen sofort die Herzen der Besucher erobert haben: elf Röhrenaale aus dem Indopazifik haben es sich im Sandboden in Becken Nr. 68, direkt neben dem Ausgang des Aquariums, gemütlich gemacht. Dort stecken sie nun mit ihrer hinteren Körperhälfte im Sand, und mit dem Vorderkörper bewegen sie sich wie kleine Bauchtänzer hin und her, um nach kleinen Futterorganismen zu schnappen. Fühlen sie sich bedroht, ziehen sie sich ruck-zuck in ihre Röhre zurück, und der Sand wirkt plötzlich wie leergefegt. Allerdings dauert dieser Zustand nie lange – schon bald lugen die neugierigen kleine Aale wieder aus ihren Röhren heraus. Die Röhrenaale leben aber nicht alleine in ihrem Aquarium: Damit der Sand nicht gammelt, machen dort 5 grabende Seesterne täglich die Kehrwoche. Und über den Köpfen der gepunkteten Bauchtänzer ziehen ein Paar Seenadeln und eine Gruppe Schnepfenmesserfische ihre Kreise – die sind zwar schon immer da, ergänzen sich aber gut mit den Röhrenbewohnern. Die einen schnappen oben im Aquarium nach Futter, die anderen unten. Alle drei Arten sind eher ruhige Vertreter, die keinen Stress wollen. Damit das Leben aber nicht zu eintönig wird, leben noch zwei Falterfische im gleichen Becken. Die fallen zwar nicht unter die Rubrik „Fressfeinde“, aber sie mischen die anderen gelegentlich ein wenig auf und sorgen so für das bisschen Aufregung, mit dem die Fische auch im Meer zurecht kommen müssen. Wer diese skurrile Sandbodengemeinschaft über einige Wochen beobachtet, wird übrigens feststellen, dass die Röhrenaale gelegentlich auch mal umziehen: Da sind die Röhren plötzlich an anderer Stelle oder auch nur etwas näher zusammen. Ob damit einfach nur günstigeren Strömungsverhältnissen und damit vereinfachtem Nahrungserwerb Rechnung getragen wird, oder ob man zum Zwecke der Fortpflanzung näher zusammen zieht, das wissen wir noch nicht. Es gibt einfach noch viel zu entdecken im Aquarium

Zoo Osnabrück 25.09.2013
„Wir für Buschi“ – Spendenaktion für Osnabrücker Orang-Utan – Neues Haus für die Menschenaffen im Zoo Osnabrück
Orang-Utan-Mann Buschi soll ein neues Zuhause bekommen. Um das neue Heim zu finanzieren, will der Zoo Osnabrück die gesamte Region hinter den Umbau stellen – mit der Spendenaktion „Wir für Buschi“. „Unser Orang-Mann Buschi ist ein echter Osnabrücker: Er wurde 1971 im Zoo Osnabrück geboren und viele Bürger kennen ihn von klein auf. Deswegen hoffen wir, dass uns viele Buschi-Freunde bei dem Umbau seines Zuhauses unterstützen“, berichtete Andreas Busemann, Geschäftsführer des Zoos, bei der gestrigen Förderkreissitzung vor circa 80 Zoosponsoren. Die Spendenaktion „Wir für Buschi“ spricht alle Menschen in der Region an, führte Busemann weiter aus: „Zunächst beteiligen sich die Partnerunternehmen des Zoos, die zum Beispiel eigene Buschi-Produkte herstellen. Mit einem Malwettbewerb für Grundschüler, Buschi-Spenden-Läufen, Kuchenverkauf oder Direktspenden können sich dann ab 2014 alle Buschi-Fans an der Aktion beteiligen.“ – Medienpartner Neue OZ und Unternehmen trommeln für Buschi – Damit der Umbau von Buschis Heim bald starten kann, hat der Zoo bereits einige Unterstützer mobilisiert: So begleitet die Neue Osnabrücker Zeitung die Aktion als Medienpartner auf unterschiedlichen Medienkanälen und die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land, die Stiftung der Sparkasse Osnabrück sowie der Verkehrsverein Osnabrücker Land haben großzügige Spenden zugesagt. Auch die Zoo-Partner unterstützten den Menschenaffen: Pölking Schuhe verkauft demnächst den „Buschi-Schuh“, Coffee Perfect wird einen eigenen Buschi-Kaffee anbieten, Modehaus L+T plant einen Weihnachts-Dekoverkauf und die Privatbrauerei Barre verkauft Bier zugunsten des Menschenaffen. Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung, freut sich bereits auf die vielfältigen, kreativen Aktionen: „Der Zoo Osnabrück ist das beliebteste Ausflugsziel in unserer Region. Kinder, Jugendliche und Erwachsene kennen Buschi und als regionale Tageszeitung möchten wir Buschi und seine Fans zusammenbringen, sodass wir ihm gemeinsam ein neues, großes Zuhause ermöglichen können.“ – Buschi als Botschafter für den Regenwald – Auch Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Hans-Jürgen Fip, Vorsitzender des Verkehrsvereins Stadt und Land Osnabrück und Thomas Salz, Vorstandmitglied der Sparkasse Osnabrück, lobten in der von Ralf Geisenhanslüke moderierten Talkrunde die Aktion: „Der Zoo ist nicht nur ein touristischer Leuchtturm der Region, sondern auch eine sehr wichtige Einrichtung für die Bürger. Genauso wichtig ist es, dass die Tiere hier artgerecht gehalten werden. Dank vieler Umbaumaßnahmen ist es dem Zoo in den letzten Jahren gelungen, viele Tiergehege nach neusten Standards zu verbessern. Ich finde es herausragend, dass der Zoo nun diese groß angelegte Spendenaktion ins Leben ruft, um auch für Buschi ein neues Zuhause zu schaffen“, so Hans-Jürgen Fip. Thomas Salz betonte die vernetzenden Impulse des Zoos: „Der Zoo hat es nicht nur geschafft, die Wirtschaft hinter sich zu stellen, sondern bietet den Unternehmen auch viel. Mit der Aktion ‚Wir für Buschi’ können die Firmen ein einzigartiges Tier unterstützen und gleichzeitig kreative Ideen für ihr Unternehmen entwickeln, wie zum Beispiel eine Mitarbeiter-Spendenaktion für Buschi oder Gemeinschaftsaktionen zwischen den Unternehmen.“ Dass mit der Buschi-Spendenaktion auch das Thema Regenwaldschutz auf die Agenda kommt, ermöglicht die DBU. Die Stiftung fördert mit knapp 125.000 Euro das Umweltbildungsprojekt „Affenstarke Botschafter – mit Orang-Utan Buschi den Regenwald retten“, wie Generalsekretär Brickwedde erklärte. – Buschi wird os1.tv Kommentator – Auch der regionale Sender os1.tv unterstützt Buschi, wie Chefredakteurin Claudia Puzik berichtet: „In der neuen Sendung und Liveshow ‚Puzik´s Werkstatt – Die tierisch-gute Werkstattshow bei Rahenbrock“ werden bekannte Osnabrücker gegeneinander antreten und ihr Können zum Beispiel beim Reifenwechsel demonstrieren. Buschi hat dabei eine besondere Rolle: Er darf kommentieren – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, es sein denn, es schmeckt.“ Die Show präsentiert zudem junge Künstler und die Kandidaten können 500 € für den guten Zweck gewinnen. Mithilfe der vielen Unterstützer wird Buschi in den nächsten Wochen und Monaten in der Zeitung, im Internet, im Fernsehen, in vielen Läden und anderen Orten in und um Osnabrück sichtbar und wirbt so für sein neues Zuhause. Die Spenden-Kampagne wird bis Sommer 2015 laufen, dann soll das neue Heim für circa 1,5 Millionen Euro fertig sein und mit einer großen Tempelfeier eröffnet werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2014. Wie sich jeder an der „Wir für Buschi“-Aktion beteiligen kann, erfährt man auf der Internetseite des Zoos

Zoo Basel 25.09.2013
Zoo Basel hat Baubewilligung für Elefantenanlage erhalten
Der Zoo Basel hat die Baubewilligung für die neue Elefantenanlage „Tembea“ erhalten. Sofern keine Rekurse gegen den Bauentscheid eingereicht werden, können die Bauarbeiten bereits im Oktober 2013 beginnen. Im Herbst 2016 soll die Anlage eröffnet werden. Die vier Elefantenkühe werden während der gesamten Bauzeit im Zolli bleiben, der Bulle Yoga wird für die Dauer der Bauzeit im Zoo Boras in Schweden untergebracht. Mit der neuen Anlage wird die Haltung der Elefanten wesentlich verbessert. Mit gut 5‘000 Quadratmetern steht ihnen deutlich mehr als die doppelte Fläche zur Verfügung. Das Publikum kann die Elefanten in der Freilaufhalle und auf der naturnah gestalteten Savannenlandschaft beobachten. Dank der neuen Lage des Elefantenhauses am Rande des Zoos können drei grosszügige Aussenanlagen gebaut werden. Sie werden mit unterschiedlichen Bodensubstraten versehen. Felsen, Bauminseln, Totbäume, Suhlen Badebecken und Futterautomaten sorgen für Beschäftigung und Bewegung. Zoodirektor Olivier Pagan freut sich über die am 25. September vom Bauinspektorat eingegangene Bewilligung: „Jetzt können wir die Projekte Restaurant und Elefantenanlage parallel in Angriff nehmen, das verkürzt die gesamte Bauzeit“. Sofern keine Rekurse gegen den Bauentscheid eingehen, werden bereits im kommenden Oktober die ersten Baumaschinen auffahren, denn im Jahr 2016 soll die neue Themenanlage ‚Tembea‘ eröffnet werden. Neben Elefanten ist die Haltung von Perlhühnern und Weissstörchen auf den Aussenanlagen und von Ernteameisen und Wanderratten in Gehegen im Haus geplant. Im Heulager und an seinen Wänden werden Schwalben und Seglern Nistgelegenheiten angeboten. Weiter werden Quartiere für Fledermäuse geschaffen. Das Geld für das 28-Millionenprojekt ist zum Teil bereits vorhanden, für die fehlenden acht Millionen werden noch Spender gesucht. Die Elefantenkühe Maya (18), Rosy (17), Heri (36) und Malayka (41) werden während dem Bau im Zoo Basel bleiben. Der Bulle Yoga (16) wird während der Bauzeit im Zoo Boras in Schweden untergebracht. Der anstehende Neubau wurde einerseits wegen des in die Jahre gekommenen Hauses notwendig; aber auch die neue Haltung der Elefanten ohne direkten Kontakt mit dem Menschen benötigt eine komplett neue Infrastruktur.

Tierpark Stadt Haag 24.09.2013
ZEBRAHENGST GEBOREN
In der Nacht von 19. auf 20. September wurde ein Zebrahengst geboren. In den letzten Wochen davor wurde die Stute von unseren Pflegern und Tierarzt abwechselnd auch nachts immer wieder genauestens kontrolliert. Nach der Geburt wurde der das Hengstfohlen mit dem Fernglas überwacht, ob der Kleine auch ordentlich trinkt und fit ist. Der frischgebackenen Mutter sollte keinerlei Streß bereitet werden, da aus der Vergangenheit vergangener Zebrageburten bekannt ist, wie fatal sich das auf die Mutter- Kind Beziehung auswirkt. Jedenfalls hat es diesmal funktioniert und Mutter ZEA und Vater HATARI umsorgen ihren Nachwuchs rührend. Das Chapman Zebra-Hengstfohlen ist außergewönlich groß und stark, er wird auf mindestens 40 kg geschätzt ist lustig und äußerst temperamentvoll.

Tierpark Martinsgrund Gera 24.09.2013
Eicheln für die Zootiere im Geraer Martinsgrund
Nun steht der hoffentlich Goldene Herbst vor der Tür und es wird Zeit an die Winterfütterung der Tiere im Geraer Tierpark zu denken. Alle Jahre sind die Mitarbeiter sehr dankbar, dass sich so mancher Tierfreund aufmacht und zu gegebener Zeit die Früchte bestimmter Bäume als Wintervorrat für die Tiere im Waldzoo Ostthüringens sammelt.Gerade über den Winter sind insbesondere Eicheln wahre Leckerbissen und notwendige Energielieferanten für die Pfleglinge. Wer helfen möchte ist aufgerufen, die Früchte des Waldes zu sammeln und an den Kassen des Tierparks abzugeben Sollte ein Transport größerer Mengen aus eigener Kraft nicht möglich sein, helfen die Mitarbeiter gern. Wichtig ist, dass die Früchte von Anfang an trocken gelagert werden. Nur so können sie bis zur Fütterung an die Tiere über eine lange Zeit aufbewahrt werden. Feuchte oder schon schimmlige Früchte sind Gift für die Tiere. Besonders Kastanien sind sehr empfindlich und verderben schnell. Eicheln lassen sich dagegen sehr lange lagern und sind deshalb das bessere Winterfutter. Das Sammeln macht zwar viel Mühe, aber die Tiere im Martinsgrund freuen sich über jede Hilfe.

Serengeti Park Hodenhagen 24.09.2013
Eröffnung der in Europa einmaligen Afrika-Anlage „Masai Mara“ durch Yared Dibaba!
Heute ist es endlich soweit: nach neunmonatiger Bauzeit eröffnete Yared Dibaba heute die neue Masai Mara Anlage. Auf einem neu angelegten Areal finden die Gäste des Serengeti-Parks nun eine Kombination aus Tieranlage, authentischen Holzhäusern zum Übernachten, eine Safari zu Fuß und 40 Wohnmobilstellplätze. Einmalig in Europa: Übernachten mit direktem Blick in die Tierwelt des Parks. Auf dem Areal können unsere Gäste in 40 authentischen Holzhäusern den Stimmen der Serengeti-Bewohner lauschen und von ihren eigenen Terrassen die Tiere auf der Anlage beobachten. Das Tierareal bietet mit Giraffen, Kudus, Bongo-Antilopen, Colobus-Affen, Dahomey Rindern, Thomsen-Gazellen, Blauhals-Straußen und Blessböcken eine vielfältige Tierwelt. Dieses Areal mit seiner exotischen Tierwelt können die Gäste unseres Parks neben einer Safari im eigenen PKW und einer Safari im Serengeti-Bus nun zu Fuß erkunden. In der Masai Mara Anlage geht es über Wälle und geschützt von Wasserläufen in die Tierwelt Afrikas und bietet damit eine ganz neue Perspektive: Auge in Auge mit der Natur! Mit Masai Mara haben wir den Serengeti-Park konsequent zu einem Urlaubsresort entwickelt, das neben Natur und Abenteuer auch Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Kategorien anbietet. Eben Urlaub fast wie in Afrika!

Zoo Leipzig 24.09.2013
Tropisches Weihnachtsfeeling im Zoo Leipzig – Weihnachtsfeiern im besonderen Ambiente
Genau drei Monate bleiben noch, bis der Weihnachtsbaum aufgestellt und die Geschenke ausgepackt werden. Um sich auf das Fest der Feste in angemessener Weise einzustimmen, bietet der Zoo Leipzig erstmals ein vorweihnachtliches Tropenerlebnis der besonderen Art an: Sanuk, die Weihnachtsfeier für Kleingruppen inmitten des Regenwaldes von Gondwanaland. Abendliche Tropenstimmung gepaart mit tierischen Entdeckungen, einer Bootstour auf dem Urwaldfluss Gamanil zu vorgerückter Stunde, asiatischen Köstlichkeiten zubereitet im Marché Restaurant Patakan und Live-Band versprechen eine exotische Weihnachtsfeier mit abwechslungsreicher Unterhaltung.

Zooschule Heidelberg 24.09.2013
Durchgehende KINDERBETREUUNG in den Herbstferien für Kinder von 7 – 12 Jahren Anmeldungen ab sofort möglich!
Tiger, Pinguin und Erdmännchen: Tiere erleben in der Kinderferienwoche Tiere beobachten und hautnah erleben – an jedem Tag der Kinderferienwoche stehen andere Zootiere auf dem Programm. Dabei erfahren die Kinder nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere beitragen können. Alle Kinder erhalten zudem die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen: Was fres­sen die Zootiere? Wie wird das Futter in der Futterküche zubereitet? Wie sieht ein Tiergehege von innen aus? Auch das macht ganz viel Spaß: Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln. Am Ende jeder Woche erhalten die Teilnehmer ein „Tierforscherdiplom“. Die Teilnahme kann sich auch auf nur eine Woche beschränken.

Zoo Berlin 23.09.2013
Neuer Serau-Bock als Zuchtleihgabe eingetroffen!
Als vor vier Jahren das Zuchtmännchen des Berliner Serau-Bestandes starb, schwanden Monat für Monat die Hoffnungen, die äußerst seltene japanische Tierart auf dem europäischen Kontinent zu erhalten. Es ließ sich für die verbleibenden zwei Weibchen, „Akita“ (geb. 1998) und Izumi (geb. 2006), kein Partner finden und die Zucht kam auch in den wenigen anderen Haltungen auf dem Kontinent zum Erliegen.
Nun keimt in Berlin wieder Hoffnung auf; denn aus dem Zoo in Magdeburg konnte das einzige in Europa verfügbare Männchen bis zum Dezember, dem Ende der Deckperiode, ausgeliehen werden. Der Magdeburger Zoo hatte den heute dreijährigen Bock „Saki“ 2012 aus Los Angeles importiert. Dass er zeugungsfähig ist, konnte er mit seiner Partnerin in Magdeburg bereits beweisen. Doch leider verliefen deren Trächtigkeiten bislang unglücklich. Im Berliner Zoo wurde „Saki“ sogleich mit „Izumi“, dem letzten hier geborenen Serauweibchen, vergesellschaftet. Beide verstehen sich bestens. Japanische Seraus werden seit 1986 im Berliner Zoo gehalten. Die erste erfolgreiche Auf-zucht gelang 1997. Nicht nur in Zoologischen Gärten sind sie eine Rarität. Auch in ihrer Hei-mat hat man die Tiere seit 1955 unter Schutz gestellt, um die Tierart, deren Bestände sich seitdem erholt haben, für die Nachwelt zu erhalten. Die der Ziegenverwandtschaft zuzuord-nenden Seraus werden wegen ihres dichten, im Winter langen Fells auch als Wollhaargäm-sen bezeichnet. Ganz nahe verwandt mit der eigentlichen Gämse, die ihrerseits sehr viel geselliger ist, sind sie allerdings nicht.

Zoo Augsburg 23.09.2013
Der Tag der Schlingnatter – Reptil des Jahres 2013 – und anderer heimischer Schlangen im Augsburger Zoo
Am Sonntag, den 29. September veranstaltet der Augsburger Zoo zusammen mit der Umweltstation Augsburg und dem Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg einen Aktionstag rund um die heimischen Reptilien. Insbesondere das Leben der Schlingnatter, dem Reptil des Jahres 2013, welches man in den Außenanlagen der heimischen Reptilien im Zoo bewundern kann, steht dabei im Mittelpunkt. Neben vielen spannenden Informationen rund um die hier lebenden harmlosen, aber seltenen Schlangen wird themenbezogen gebastelt und mit dem Solarkocher der Umweltstation experimentiert. Der Landschaftspflegeverband informiert über das Vorkommen der Schlingnatter im Augsburger Stadtgebiet und über Maßnahmen zu ihrem Schutz.Darüber hinaus gibt es beim Schlangen-Quiz tolle Preise für Groß und Klein zu gewinnen! Von 10 -16 Uhr kann jeder an dem bunten Programm mitmachen!

Zoo Frankfurt am Main 23.09.2013
Socorrotaube nach 40 Jahren zurück in Mexiko – Zoo Frankfurt steuert globales Zuchtprogramm für im Freiland ausgestorbene Taubenart
Am 5. September fand im Africam Safari Zoo im mexikanischen Bundesstaat Puebla eine Feier zur Rückkehr der im Freiland ausgestorbenen Socorrotaube in ihr Heimatland statt. Mit der Kooperation von vielen Zoos in Europa, den USA und Mexiko sowie den Aktivitäten vor Ort ist ein Naturschutz- Projekt auf gutem Wege, das letztlich nicht nur das Überleben einer einzigen Vogelart im Blick hat. Der Frankfurter Zoo steuert das globale Zuchtprogramm für die Socorrotaube und ist dadurch maßgeblich an dem Naturschutzprojekt beteiligt. „Noch ist es nicht soweit, aber die ersten Schritte hin zu einer Auswilderung sind getan“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch: „Die unscheinbare braune Taube ist in ihr Heimatland Mexiko zurückgekehrt, zunächst in einen mexikanischen Zoo.“ Die Socorrotaube stammt von der im Ostpazifik gelegenen und zu Mexiko gehörenden Vulkaninsel Socorro. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckt und 1871 wissenschaftlich beschrieben, verschwand die Art innerhalb weniger Jahre von ihrer Heimatinsel, nachdem auf der ehemals unbewohnten Insel Socorro im Jahr 1957 eine Station der mexikanischen Marine errichtet worden war. Als wissenschaftliche Expeditionen der kalifornischen Akademie der Wissenschaften in den 1980er Jahren keine wildlebenden Socorrotauben mehr nachweisen konnten, wurde das Projekt Socorrotaube (PS) gestartet. Das Projekt besteht im Wesentlichen aus zwei Säulen: einem international angelegten Erhaltungszuchtprogramm sowie Bemühungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen für die Art auf ihrer Heimatinsel. Denn glücklicherweise hatten Wissenschaftler der kalifornischen Akademie der Wissenschaften bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebende Socorrotauben nach Kalifornien gebracht, und wenig später wurden die ersten Nachzuchttiere auch an englische Wildtaubenzüchter weitergegeben. Da die auf dem nordamerikanischen Kontinentgehaltenen Socorrotauben – in Unkenntnis der Bedeutung dieses Vorgehens – vielfach mit der nah verwandten Trauertaube gekreuzt worden waren, können für die Erhaltungszucht- und Wiederauswilderungsbemühungen nur die in Europa gehaltenen Tiere verwendet werden. „Im Jahr 1995 bekam der Zoo Frankfurt vom europäischen Zooverband EAZA die Verantwortung für das Europäische Erhaltungszucht- Programm EEP für die Art übertragen , das seitdem von unserem Vogelkurator Dr. Stefan Stadler geführt wird “, erläutert Niekisch: „Mittlerweile ist es uns gelungen, 23 Zoologische Gärten und Vogelparks in über zehn Ländern Europas zur Teilnahme an diesem EEP zu gewinnen. “Die in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts in Europa aufgetretene Vogelgrippe verhinderte jedoch eine Rückführung von Socorrotauben nach Mexiko. Nun konnten endlich drei Paare die Reise in ihr Heimatland Mexiko antreten. „Zoos können nur Arche für im Freiland ausgestorbene Tierarten sein, wenn der Lebensraum dieser Tiere geschützt, erhalten oder wiederhergestellt wird“, sagt Niekisch: „Deswegen ist es uns so wichtig, auch die Lebensräume im Blick zu haben, nicht nur die Tierart. “Unter der Federführung der Island Endemics Foundation wurden intensive Bemühungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen für die Art auf ihrer Heimatinsel Socorro unternommen. Durch diese intensive Kooperation auch mit der für die Insel Socorro verantwortlichen mexikanischen Marine konnte schon etliche Maßnahmen umgesetzt werden. Ziel ist die Wiederherstellung des Habitats, die Verhinderung von Erosion und die Entfernung eingeschleppter Arten, um den gesamten Lebensraum zu schützen. In diesem Sinn spielt die Socorrotaube eine herausragende Rolle als Flaggschiffart, deren Rettung das Überleben auch für viele andere, zumeist kleinere und wenig beachtete Tier- und Pflanzenarten bedeutet.“ Der Zoo Frankfurt ist stolz, an diesem Projekt an maßgeblicher Stelle beteiligt zu sein und freut sich über den mit der Rückführung der Socorrotaube in ihr Heimatland Mexiko erreichten Meilenstein“, sagt Niekisch.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 23.09.2013
Spannende Kurzvorträge in der Wilhelma-Schule: Tierisch schlau – verblüffende Geistesleistungen im Tierreich
Am Sonntag, dem 29. September 2013, können die Besucher im Wilhelmaschulgebäude unterhalb der Geiervoliere wieder Erstaunliches und Wissenswertes über die Denk- und Geistesleistungen von Tieren lernen – ob von Affen, Krähen, Kraken oder sogar von Bienen. In einem kurzweiligen Vortrag präsentiert die Diplombiologin Sabine Ratzel großen wie kleinen Wilhelma-Besuchern echte „Schlaumeier“ unter den Tieren und erzählt unter anderem von tüftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Gebärdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der Reihe „Wilde Wochenenden“ findet um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden für den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Zoo Duisburg 23.09.2013
Sonderveranstaltung zum deutsch-chinesischen Sprachenjahr: „Lebendiger chinesischer Garten“ – 28.09.2013
Anlässlich des deutsch-chinesischen Sprachenjahres laden das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und der Zoo Duisburg am Samstag, den 28. September 2013, alle Interessierten herzlich ein, sich mit der chinesischen Sprache und Kultur im chinesischen Garten des Zoo Duisburg zu beschäftigen. Alle Besucher des Zoos sind herzlich eingeladen, den Chinesischen Garten zu entdecken und dabei mehr über die chinesische Sprache und Kultur zu erfahren. Von 11:00 bis 17:00 Uhr veranstaltet das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr in Kooperation mit dem Zoo Duisburg eine Vielzahl phantasievoller Aktivitäten u.a. auch ein Quiz, bei dem eine Rikschafahrt durch den Zoo zu gewinnen ist. Zu den Aktivitäten gehört außerdem ein umfangreiches Kinderprogramm für unsere jungen Besucher, mit Scherenschnitten, Bastel- und Malaktivitäten sowie einem Stäbchen-Wettessen. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, sich ihren Namen auf Chinesisch zu schreiben, glückbringende Schriftzeichen kalligraphieren zu lassen und sich in chinesischen Gewändern fotografieren lassen. Schauen Sie außerdem den Könnern beim chinesischen Schach oder Go zu. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzuspielen. Viele Special Events wie Teekunst, Guzheng-Musik, Kampfkunst und Gartenführung runden das Programm ab und lassen den chinesischen Garten lebendig werden.

Zoo Leipzig 23.09.2013
Einen Namen für Nandis Nachwuchs – Nashornjungtier erkundet die Außenanlagen
Das am 14. September 2013 geborene Nashornweibchen unternimmt seit ein paar Tagen die ersten Erkundungstoure n durch das Außengehege. Noch schüchtern, aber dennoch neugierig folgt es seiner Mutter Nandi (geb. am 07. Mai 1999 in Leipzig) nach draußen, die ihr Junges immer wachsam im Auge behält. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie entspannt Nandi mit ihrem Jungtier umgeht und welche Fortschritte es macht. Sicherlich wird es aber noch einige Tage dauern, bis es regelmäßig für die Besucher zu sehen sein wird. Wir werden jeden Tag, sofern das Wetter es zulässt, beiden die Möglichkeit zu einem Spaziergang im Außen gehe ge geben “, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Junhold. Der Nachwuchs von Nandi und Ndugu (geb. 18.02.1996 in Berlin) soll nicht länger ohne Namen bleiben. Der Zoo Leipzig bittet deshalb um die Mithilfe der Zoobesucher: Bis zum 27. September 2013 können afrikanische Namensvorschläge per Mail gesendet werden. Der Tauftermin im Oktober wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Tiergarten Schönbrunn Wien 23.09.2013
ELEFANTEN-NACHWUCHS HEISST IQHWA
Exakt 22.870 Stimmen wurden in den vergangenen 12 Tagen auf der Internetseite des Tiergarten Schönbrunn abgegeben. Nun steht der Name für das am 4. September geborene Elefantenmädchen fest: Mehr als die Hälfte der Elefantenfans (50,6 %) hat sich für „Iqhwa“ (sprich Ikwa) entschieden. Neben „Iqhwa“ standen die Namen „Phinda“ und „Umndeni“ zur Auswahl. „Phinda“ schaffte es mit 42,7 Prozent auf den zweiten Platz. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Mein Favorit war Phinda, aber Iqhwa finde ich aufgrund der Bedeutung auch sehr passend. In der Sprache der Zulus steht das Wort für Eis und das Jungtier ist ja der erste Elefant, der durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurde.“ Die Mutter der kleinen Iqhwa, Tonga, lebt im Tiergarten Schönbrunn. Ihr Vater ist ein Wildbulle in Südafrika. Die kleine Iqhwa hat in den vergangenen Tagen eine neue Leidenschaft entdeckt: das Duschen. Was für die Haut der Dickhäuter eine wichtige Pflege ist, macht dem Elefantenmädchen in erster Linie großen Spaß. „Iqhwa stellt sich direkt in den Wasserstrahl, versucht ihn mit dem Rüssel zu fangen und schüttelt ihren Kopf, um die Tropfen loszuwerden“, erzählt Schratter.

Zoo Osnabrück, 21.09.2013
Kinder als Klimaschützer: Hilfe für „Buschi“ und den Regenwald
die systematische Rodung großer Flächen des tropischen Regenwaldes vernichtet den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten – zum Beispiel des Orang-Utans – und wirkt sich negativ auf das globale Klima aus. Besonders betroffen sind die Regenwälder in Indonesien, wo in den letzten 50 Jahren über 74 Millionen Hektar vernichtet wurden, eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland. Um Palmöl für Lebensmittel, Kosmetika und Waschmittel sowie „Biosprit“ zu gewinnen, werden jährlich bei der Brandrodung indonesischer Torfmoore rund 1,8 Milliarden Tonnen klimaschädlicher Gase freigesetzt. Um bereits Kindern das weltweite Problem und die Folgen für den Klima- und Artenschutz zu erklären, will der Zoo Osnabrück ein multimediales Umweltbildungsprojekt für Schüler umsetzen. Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), übergab heute ein Bewilligungsschreiben über rund 124.000 Euro für dieses Projekt an Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann. „Buschi“ ist ein Orang-Utan und lebt im Osnabrücker Zoo. „Er steht in diesem Projekt stellvertretend für viele tropische Tierarten insbesondere auf Borneo und Sumatra, deren Leben und Lebensraum durch die Zerstörung der Regenwälder bedroht wird“, erklärte Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabrück gGmbH. Durch umweltpädagogische Programme, Unterrichtsmaterialien und Medienprojekte solle Viert- bis Sechstklässlern die dramatische Situation der Orang-Utans auf Borneo und Sumatra und der Rodung von Tropenwäldern erklärt werden. Darauf aufbauend werde der Zusammenhang zwischen der voranschreitenden Rodung und der Veränderung des globalen Klimas verdeutlicht. Die Kinder sollen außerdem praktische Tipps zum Schutz des Regenwalds im eigenen Lebensumfeld bekommen. Etwa 40 bis 50 Schulklassen sollen innerhalb von zwei Jahren mit dem Bildungsprojekt, das langfristig in das Programm der Zooschule integriert werde, erreicht werden. „Die beteiligten Klassen bekommen aber nicht nur Informationen über den Verlust der Regenwälder, sondern sollen selbstständig die Verbindung zwischen dem eigenen Lebensstil und den weltweiten Folgen erkennen, sich sozusagen ihr persönliches Regenwald- und Klimaschutzprogramm erarbeiten und ihr Wissen an andere weitergeben“, betonte DBU-Referent Dr. Thomas Pyhel. Neben Führungs- und Zooschulprogrammen sollen „Regenwald-Koffer“ und „Regenwald-Botschafter-Sets“ entwickelt, begleitendes Schulmaterial für die Lehrer herausgegeben, eine „Regenwald-Kinderzeitung“, eine „Buschi-Kinderzeitung“, ein „Regenwaldfilm“ sowie ein „Regenwald-Song“ produziert werden. „Inhaltlich und medienpädagogisch soll ein Redaktionsteam die Betreuung übernehmen, das aus Schulklassen, der Presseabteilung des Zoos, Zooschulpädagogen und der Neuen Osnabrücker Zeitung besteht. Die Kinderzeitungen sollen als Beilagen in der Tageszeitung veröffentlicht und verbreitet werden“, so Busemann. Die Produktion des Regenwald-Films möchte der Zoo mit os1.TV, dem Regionalsender des Medienhauses NOZ, realisieren. Zu den jeweiligen Teilprojekten sollen Leitfäden der Umweltbildung mit verschiedenen Möglichkeiten zur Umsetzung der Projektideen für Lehrer und Pädagogen entwickelt werden. Busemann: „Wir wollen die Schüler in die inhaltliche Entwicklung und Produktion einbeziehen und einen neuen kreativen Ansatz für die Vermittlung des Themas testen.“ Auch die 2011 von der DBU geförderte Zoo-Ausstellung „Klimatopia“ solle mit eingebunden und eine Internetseite über die Entwicklung des Projektes angelegt werden. „Der Osnabrücker Zoo greift eine wichtige Thematik auf, um auf eine neue und kreative Weise das junge Zielpublikum erreichen zu können. Dafür sollen unterschiedliche Kommunikationsformen und Medien miteinander verbunden und die Kinder nicht nur als passive Rezipienten fertig entwickelter Bildungsprogramme angesprochen, sondern bewusst aktiv eingebunden werden“, lobte Brickwedde das Vorhaben, das zu einem Vorbild und Modellprojekt für zahlreiche Zoos und Tiergärten werden könne.

Allwetterzoo Münster, 20.9.2013
Allwetterzoo trauert um langjährigen Mitarbeiter
Einen Tag nach dem tragischen Unglück im Allwetterzoo trauert das Zooteam um Martin Hammerstein (56 J.), der durch einen der Amurtiger tödlich verletzt wurde. „Wir sind alle sehr betroffen von diesem schrecklichen Ereignis, unsere Anteilnahme gilt allen Menschen, die Martin Hammerstein nahe standen. Er war ein sehr erfahrener und geschätzter Tierpfleger, der schon lange im Allwetterzoo gearbeitet hat und unvergessen bleiben wird“, so Jörg Adler, Zoodirektor. Die genauen Umstände des Unglücks werden zurzeit von den zuständigen Behörden geprüft. Der Tiger konnte kurz nach dem Vorfall in ein separates Gehege gelockt werden. Es besteht keinerlei Veranlassung, den Tiger einzuschläfern. Der Betrieb im Allwetterzoo läuft normal weiter. Natürlich befinden sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer emotionalen Ausnahmesituation. Diese abzufangen und die Betroffenen zu betreuen, befinden sich seit gestern Nachmittag mehrere Notfallseelsorger im Allwetterzoo. „Der Zoo war und ist die Familie für Martin Hammerstein. Dies ist für uns auch Verpflichtung, in den nächsten alles zu tun, was diese besondere Situation erfordert“, sagt Jörg Adler im Namen des gesamten Zooteams.

Erlebniszoo Hannover, 20.09.2013
Nachwuchs bei den bedrohten Wüstenantilopen Addax
Anakin gibt mächtig an. Mit gesenktem Kopf und Stummelhörnchen trabt er auf seine beiden Halbschwestern zu. Ungerührt warten sie ab, senken den Kopf, schieben die Hörnchen vor. So leicht lassen sich wahre Wüstenantilopen nicht beeindrucken! In diesem Sommer gab es im Erlebnis-Zoo Hannover gleich dreimal Nachwuchs bei den seltenen Addax. Jetzt sind die kleinen Antilopen groß genug, um ihren Müttern in die Wüste zu folgen. Und die passen bestens auf sie auf, denn Addax-Jungtiere sind wahre Kostbarkeiten: Die weißen Antilopen mit den spiralförmig gedrehten Hörnern sind vom Aussterben bedroht. In den Weiten der Sahara gibt es nur noch etwa 200 wildlebende Addax. Der Nachwuchs kam am 6., 7. und 23. August zur Welt, ist aber jetzt erst zu sehen. Addax-Jungtiere sind sogenannte „Ablieger“ – die ersten Wochen liegen sie versteckt abseits von der Herde. Im Zoo verbrachten Anakin und seine Schwestern Anke und Lindsey diese Zeit gut verborgen im Heu. Wenn die drei nun ihr Reich am Sambesi erkunden, endet für die Mütter Lotta, Bone und Lisa die gemütliche Zeit. Sie müssen ihrem Nachwuchs das Areal zeigen, die quirligen Kälber stets im Auge behalten und gleichzeitig die Rangordnung untereinander neu auskämpfen – schließlich haben sie sich mehrere Wochen nicht gesehen. Wenn sich die Jungtiere und ihre Mütter aneinander gewöhnt haben, wird auch Vater Smokey zur Herde stoßen. Nach und nach werden den Kleinen dann ihre Mitbewohner, die Somali Wildesel, vorgestellt. Bis dahin sind Anakin, Lindsey und Anke bei trockenem Wetter vormittags auf der Wüstenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi zu sehen. Im Erlebnis-Zoo Hannover leben die Addax vor der Kulisse einer verlassenen Wüstenburg, die sich rötlich schimmernd, wind- und wettergegerbt wie eine Fata Morgana über dem Wüstensand erhebt. Die spektakuläre Anlage lenkt die Aufmerksamkeit auf die seltenen Wüstenantilopen und ermöglicht es dem Zoo, über die Bedrohung der Tiere zu informieren. Die weißen Addax sind perfekt angepasst an ein Leben in der Wüste. Ein paar Kräuter und Gräser reichen ihnen zum Überleben. Sie spüren, wenn es irgendwo – selbst bis zu 200 Kilometer entfernt – in der Wüste regnet. Dann machen sie sich auf den Weg, um das frische Grün zu fressen, das auf den Regen folgt. Die Antilopen kämpfen in der Wüste nicht nur gegen Hitze und Durst, sie kämpfen vor allem ums Überleben. In den meisten Sahara-Staaten gilt die Wüstenantilope bereits als ausgerottet. Seit 1985 wildert der Zoo Hannover Addax in Tunesien und Marokko aus und engagiert sich gemeinsam mit Zoos aus aller Welt dafür, die seltenen Antilopen in freier Wildbahn vor dem Aussterben zu bewahren. 100 Addax aus Hannover, Europa und den USA leben heute bereits wieder in Nationalparks in der Sahara.

Zoo Heidelberg, 20.09.2013
Abenteuer pur – bald ist die Arche zum Entern bereit!
Im Zoo Heidelberg entsteht auf dem Spielplatzgelände am Parkhaus ein riesiges Schiff ganz aus Holz. Schon beim ersten Anblick kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Meterhohe Segelmasten ragen in den Himmel, das Schiff erstreckt sich auf eine Länge von über 60 Meter. Die Firma „Künstlerische Holzgestaltung Bergmann“ baut im Zoo mit der „Arche Noah“ ein unkonventionelles Spielgerät, das Kindern kreative Spielerlebnisse ermöglich, die einzigartig sind. Bald ist die Arche zum Entern bereit. „Mama, ist das Schiff echt? Wann dürfen wir da mal drauf?“ Begeisterte Kinderufe im Zoo am Spielplatz – dort entsteht gerade für alle sichtbar ein Spielschiff, dessen gigantische Ausmaße alle Spielgeräte in der Region in den Schatten stellt dürfte. In dem 60 Meter langen und als Labyrinth angelegten Rumpf verbirgt sich eine phantastische Erlebniswelt für Kinder. Ein Krabbelgang führt über Treppen in mehreren Etagen zu einer „Puppenstube“, in der Kinder in verschiedene Rollen schlüpfen können. Über Gitterröhren gelangt man in eine Spielkammer, die hoch oben in der Luft schwebt. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Da Spielräume in unseren dicht besiedelten Landschaften weniger und kleiner geworden sind, ist es wichtig, diese mit natürlichen Spielgeräten auszustatten und Kindern ihren Spaß am Spiel zu ermöglichen. Die „Arche Noah“ steht direkt auf dem großen Spielgelände des Zoos. Rutschen, Sandkästen, Schaukeln, Klettergarten und ein Trampolin lassen sich prima dazu nutzen, all die Fähigkeiten und Kunststücke nachzuahmen, die Erdmännchen, Affen und andere Zootiere in voller Perfektion vormachen. Für die Erwachsenen sorgen am Spielplatz viele Sitzbänke für eine angenehme Ruhepause. Die Arche besteht aus unterschiedlichen, witterungsbeständigen Hölzern wie Robinie, Lärche und Eiche. Natürlich entspricht die gesamte Anlage den hohen Anforderungen für Sicherheitsstandards und wird vor der Eröffnung vom TÜV abgenommen. Die Firma „Künstlerische Holzgestaltung Bergmann“ arbeitet seit 1990 auf einem ehemaligen Waldbauernhof an der deutsch-polnischen Grenze und nennt sich „Kulturinsel Einsiedel“. Alle Spielgeräte, Objekte wie Baumhäuser und komplette Spiellandschaften sind Unikate und mit Kompetenz und viel Phantasie hergestellt. Die Arche im Zoo Heidelberg ist das längste Schiff, das die Firma je gebaut hat und in dieser Anlage einzigartig. In der Arche können Kinder und Erwachsene tausende Spielideen entwickeln. Und auch manch ein Erwachsener wird das Kind wieder in sich entdecken.

Tiergarten Nürnberg, 20.09.2013
Kleine Pandas haben Nachwuchs
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gab es am 6. Juli 2013 erstmals Nachwuchs bei den Kleinen Pandas. Das Muttertier Patna brachte nach einer etwa viermonatigen Tragezeit zwei Jungtiere zur Welt. Am Freitag, 20. September 2013, wurden die Zwillinge von Zootierärztin Dr. Katrin Baumgartner untersucht, gewogen, ihr Geschlecht bestimmt und gemäß Artenschutzgesetzgebung mit einem Chip markiert. Es ist ein Männchen mit einem Kilogramm und ein Weibchen mit 500 Gramm. Kleine Pandas (Ailurus fulgens fulgens) verbringen ihre ersten zwei bis drei Lebensmonate in ihrer Geburtsbox. Dann wagen sie sich zu immer größeren und längeren Ausflügen in das Gehege. Zuvor tragen die Muttertiere ihre Jungen manchmal von Box zu Box. In der Regel werden ein bis zwei, in selteneren Fällen bis zu vier Jungtiere geboren. Laut Literatur kommen die Kleinen Pandas mit gut 100 Gramm zur Welt. Das Muttertier Patna wurde im Juli 2010 in Aalborg (Dänemark) geboren und kam Ende August 2011 nach Nürnberg. Ihr Lebensgefährte Rex junior kam Ende Juli 2004 in La Torbiera (Italien) zur Welt, lebte von 2006 bis 2012 in Rotterdam (Niederlande) und siedelte im Mai 2012 nach Nürnberg um. Kleine Pandas werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „gefährdet“ eingestuft. Die kleine Säugetierart ist im östlichen Himalayagebiet und im Südwesten Chinas zu Hause und ernährt sich vorwiegend von Bambus. Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, das vom Zoo Rotterdam koordiniert wird, leben derzeit etwa 250 dieser attraktiven Tiere.

Zoo und Tierpark Berlin, 19.09.2013
Dr. Andreas Knieriem wird neuer Direktor von Zoo und Tierpark Berlin – Aufsichtsratschef Bruckmann: Starker Impuls für zukünftige Ausrichtung
Dr. Andreas Knieriem wird neuer und alleiniger Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger Geschäftsführer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH. Das haben die Aufsichtsräte beider Gesellschaften heute beschlossen. Der promovierte Veterinärmediziner – seit 2009 zoologischer Vorstand und seit 2010 Alleinvorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG – wird die Stellung spätestens im nächsten Jahr antreten. „Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Andreas Knieriem gewinnen konnten“, sagt Frank Bruckmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Unter den europäischen Zoodirektoren genießt er einen exzellenten Ruf. Dieser beruht maßgeblich auf seinen Erfolgen in den Zoos von Hannover und München. Insbesondere im Tierpark Hellabrunn gelang es ihm, den Betrieb modern aufzustellen und die Besucherzahlen deutlich zu steigern.“ Unter Leitung von Dr. Knieriem, der an der Freien Universität Berlin Tiermedizin studiert hat und an der FU Berlin 1997 promovierte, ist der Münchner Tierpark Hellabrunn als einer der besucherstärksten Zoos Deutschlands 2013 in nur zwei Jahren bei einem europaweiten Zoo-Ranking von Platz 12 auf Platz 4 aufgestiegen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen“, betont der 48-jährige Knieriem. „Ich bin sicher, dass ich mit den Erfahrungen aus Duisburg, Hannover und München neue Impulse für diese renommierten zoologischen Einrichtungen einbringen kann. Zusammen mit der Belegschaft beider Institutionen werden wir die Visionen für Zoo und Tierpark Berlin erarbeiten und umsetzen und die Herausforderungen der Zukunft meistern.“ Dr. Andreas Knieriem ist mit einer Berlinerin verheiratet und hat eine Tochter.

Fördergemeinschaft Berlin, 19.09.2013
Die Zukunft für Tierpark Berlin und Zoo Berlin beginnt: Freunde der Hauptstadtzoos freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Knieriem
Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos und Mitglied im Präsidium der Gemeinschaft der Deutschen Zooförderer, erklärt zur Entscheidung des Aufsichtsrats von Zoo Berlin und Tierpark Berlin, Herrn Dr. Andreas Knieriem zum alleinigen Vorstand der Hauptstadtzoos zu berufen: „Mit der heutigen Entscheidung hat der Aufsichtsrat die Weichen für Zukunft von Tierpark und Zoo gestellt. Dr. Andreas Knieriem ist ein in der internationalen Zoowelt anerkannter Visionär, der nicht nur über menschliche und wirtschaftliche Kompetenzen verfügt, sondern dem auch stets das Wohlergehen der Tiere und die Bedürfnisse der Besucher am Herzen liegen. Er wird geschätzt für seine Verdienste zur Neuausrichtung von Zoos und die Herausstellung der Förderung von Artenschutz und Bildung. Dr. Knieriem stellt sich den Herausforderungen der Zukunft und ist aus der heimlichen Hauptstadt Deutschlands, München, in die Metropole Berlin gekommen, um sich der Zukunft der bedeutendsten Zoos Europas anzunehmen. Ab jetzt wird für die Zukunft gehandelt! Wir, die Freunde der Hauptstadtzoos, blicken mit Freude und Zuversicht in die Zukunft und werden den Tierpark Berlin und den Zoo Berlin bei all ihren schwierigen Herausforderungen aktiv unterstützen. Beide Zoos müssen sich für die Zukunft wappnen, dürfen aber nicht ihre Einzigartigkeit verlieren. Wir danken dem ausscheidenden Direktor von Zoo Berlin und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, für seine geleistete Arbeit, für den Aus- und Neubau von Tiergehegen in Tierpark und Zoo und wünschen ihm für sein persönliches Wohlergehen alles Gute.“ Zoo und Tierpark Berlin tragen maßgeblich zur touristischen Attraktivität der deutschen Hauptstadt bei, der Zoo Berlin mit dem Zoo-Aquarium Berlin ist der artenreichste Zoo der Welt, der Tierpark Berlin mit dem Schloss Friedrichsfelde als historischem Mittelpunkt ist der größte Landschaftstierpark Europas.

Zolli Basel, 19.09.2013
Trommelnde Ritter unter Wasser
In den Meeren wird eifrig gequasselt: die Ritterfische, die im Zoo Basel zu sehen sind, trommeln quakend und grunzen, um sich zu verständigen. Wie sie diese Laute produzieren und wozu sie gut sind ist nicht vollständig geklärt. Sie heissen auf Englisch „croakers“ oder „drums“ und tatsächlich: Die Umberfische, zu denen auch der Ritterfisch gehört, quaken und trommeln was das Zeug hält. Vor allem tun dies die Männchen während der Fortpflanzungszeit. Ihr Quaken soll die Weibchen beeindrucken. Die Geräusche entstehen mit Hilfe speziellen „Trommelmuskeln“. Diese setzen seitlich an der Schwimmblase an und sind mit einer kräftigen Sehne verbunden. Die Muskeln werden in Schwingung versetzt und die Sehne überträgt diese an die Schwimmblase, die damit zu einem Resonanzkörper wird, ähnlich einem Geigenkörper. Bei manchen Umberfischen wird die Trommelmuskulatur in der Fortpflanzungszeit stärker, um danach wieder so schwach zu werden, dass das Trommeln nicht mehr möglich ist. Über die Funktion der Laute weiss man noch immer wenig. Sicher ist, dass das Quaken auch soziale Funktionen übernimmt. Männchen signalisieren den Weibchen mit dem Balzruf, dass sie in der Nähe und erst noch willig sind. Auch informieren sie sich, wenn sich ein Raubfisch nähert, halten sich beim Fressen gegenseitig auf Distanz oder orten im trüben Wasser ihre Artgenossen. Einen grossen Nachteil allerdings hat die Gesprächigkeit: Delfine, vor allem die Grossen Tümmler, spüren die quasselnden Ritterfische und anderen Umberfische schnell auf und fressen sie in riesigen Mengen. Im Vivarium sind erwachsene Ritterfische (Pareques acuminatus) im Aquarium 16 zu sehen. Die Art ist im Erwachsenenalter recht unscheinbar längsgestreift, die Jungtiere haben eine extrem sichelförmige Gestalt.

Wilhelma Stuttgart, 19.09.2013
Erfolgreiche Faulpelze: Nachwuchs bei den Faultieren
Was Faultierdame Marlies seit Ende Juni auf dem Bauch herumträgt, ist das Ergebnis einer echten Erfolgsgeschichte: Ihr bereits neuntes Jungtier in der Wilhelma. Seit ihrem ersten Rendezvous vor zwölf Jahren sind die Zweifingerfaultiere Marlies und Mike, zumindest in Sachen Nachwuchs, keineswegs faul gewesen. Wenn Marlies kopfüber durch ihr Gehege zwischen Kleinsäuger- und Vogelhaus hangelt oder auch faul in einer der Ecken liegt, ist das noch namenlose Jungtier schon gut zu erkennen. In den ersten Monaten nach der Geburt lässt es sich kaum vom dichten Pelz der Mutter unterscheiden. Seine Namenlosigkeit rührt daher, dass sich das Geschlecht bei Faultieren nicht so einfach erkennen lässt und einer tierärztlichen Nahuntersuchung bedarf. Und so lange Marlies ihren Nachwuchs fürsorglich durch das Gehege trägt, werden die beiden nicht getrennt, um Stress zu vermeiden. Ob es ein Männchen oder Weibchen ist, wird erst wichtig, wenn für den Nachwuchs ein neues Zuhause gefunden werden muss, denn mit den Eltern Marlies und Mike ist der Platz in der Wilhelma schon belegt. Mit ungefähr eineinhalb Jahren wird das Jungtier die Wilhelma verlassen und in einem anderen Zoo einen guten Platz zum Faulenzen sowie einen passenden Partner finden. Faultiere sind tatsächlich die Erfinder der Langsamkeit. Dies hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern Methode. Wer sich vor allem von Blättern, Blüten und Knospen ernährt, muss eben schauen, wie er die wenigen Nährstoffe aus den schwer verdaulichen Zellulose-Snacks optimal nutzt. Sprich, regelmäßige Verdauungsschläfchen und ein konsequentes Energiesparprogramm sind unerlässlich, rund 16 Stunden Siesta pro Tag sind keine Seltenheit. Im Urwald hat das Zeitlupentempo aber noch einen weiteren Vorteil: Da Greifvögel vor allem schnelle Bewegungen wahrnehmen, übersehen sie die trödelnden Faultiere im Blattwerk leicht. Zumal diese einen Tarnumhang tragen, bestehend aus grünen Algen, die sich im immerfeuchten Fell ansiedeln. Der entschleunigte Lebensrhythmus der Faultiere spiegelt sich zudem in ihrer geringen Körpertemperatur wider, die eher an Reptilien erinnert, sowie in einer der niedrigsten Stoffwechselraten im Säugetierreich: Nur etwa alle acht Tage steigen Faultiere vom Baum, um ihre Geschäfte zu erledigen. Heimisch fühlen sie sich auf dem Boden allerdings nicht. Denn mit ihren langen Gliedmaßen und kräftigen, hakenartigen Klauen finden sie zwar an jedem Ast Halt, am Boden aber kommen sie damit nur mühsam vorwärts. Selbst im Wasser geht es da flotter, denn Faultiere sind recht gute Schwimmer. Urwaldflüsse durchschwimmen wird das kleine Wilhelma-Faultier wohl nie. Dafür kann es aber auch die nächsten Monate ein sicheres, beschauliches Dasein im „Hotel Mama“ führen, wachsen, gedeihen und schließlich in einen anderen Zoo umziehen. Dann ist auch wieder Platz auf Marlies Bauch für das nächste Faultierchen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 19.09.2013
PANDANACHWUCHS IST EIN MÄNNCHEN
Aller guten Dinge sind drei: Nach den beiden Pandajungtieren Fu Long und Fu Hu ist auch das dritte Pandababy im Tiergarten Schönbrunn ein Männchen. Das konnten die Tierpfleger bei einem kurzen Kontrollblick durch die Seitenklappe der Wurfbox feststellen. „Pandamütter lassen ihre Jungtiere in der ersten Zeit keinen Moment allein und verzichten sogar auf die Nahrungsaufnahme. Nun hat Yang Yang die Wurfbox bereits einige Male verlassen, um Bambus zu fressen und zu trinken, und die Pfleger hatten die Möglichkeit, erste Fotos vom Jungtier zu machen.“ Jetzt, wo das Geschlecht des Pandababys feststeht, können auch Überlegungen zur Namensvergabe angestellt werden. Nach chinesischer Tradition bekommt es den Namen allerdings erst frühestens 100 Tage nach der Geburt. Gut zu erkennen ist auf den Fotos auf jeden Fall auch, wie prächtig sich das ein Monat alte Pandajungtier entwickelt hat. Schratter: „Bei seiner Geburt hatte es geschätzte 100 Gramm. Mittlerweile hat es bereits einen ordentlichen Milchbauch und wird seinem Alter entsprechend etwa 1,2 Kilogramm wiegen.“ Noch ist das Jungtier blind und wird von seiner Mutter Yang Yang liebevoll umsorgt. Etwa alle fünf Stunden kuschelt sich der kleine Pandabär an ihre Brust, trinkt kräftig und gibt dabei schmatzende, zufriedene Laute von sich. Während das Jungtier anfangs nur von einem feinen Flaum bedeckt war, hat es mittlerweile schon ein dichtes Fell mit der für Große Pandas charakteristischen schwarz-weißen Zeichnung. An den Ohren, an den Schultern, den Beinen und rund um die Augen hat das kleine Pandamännchen schon schwarze Haare.

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