Portrait: Chuckwalla

Chuckwalla (Zoo Frankfurt)

Chuckwalla (Zoo Frankfurt)

Der Chuckwalla erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von ca. 40 cm. An seinem abgeflachten Körperbau und seiner faltigen Haut ist er sehr leicht zu identifizieren. Die Hautfarbe unterscheidet sich je nach Verbreitungsgebiet und variiert von gelblich bis sandfarben über rotbraun bis orangerot. Die Musterung wird durch rotbraune bis schwarze Flecken unterbrochen. Bei Gefahr flüchtet der Chuckwalla in Felsspalten und pumpt sich regelrecht auf, so daß Fressfeine ihm nicht habhaft werden können. Diese Leguanart gibt keinen Urin ab, die Blase dient ihm als Wasserspeicher. Giftstoffe, die üblicherweise über den Urin ausgeschieden werden, gibt der Chuckwalla über die Nase durch niesen ab. Während der Wintermonate, üblicherweise in den Monaten Dezember und Januar hält er Winteruhe. Da er sehr wärmebedürftig ist, verbringt er tagsüber viele Stunden beim Sonnenbaden.

Der Chuckwalla bewohnt felsige Wüsten und Halbwüsten im Südwesten der USA.

Als reiner Pflanzenfresser ernährt sich der Chuckwalla hauptsächlich von Blättern, Gräsern, Blüten und Früchten.

Die Paarung wird üblicherweise nach der Winterruhe vollzogen. Das Männchen imponiert, wie bei vielen Leguanarten typisch, durch Liegestützen und Kopfnicken. Das Weibchen legt kurze Zeit nach der Kopulation zwischen 5 und 16 Eier. Die Geschlechtsreife erreicht ein Chuckwalla nach spätestens 4 Jahren erreicht. Die Lebenserwartung liegt im Freiland bei etwa 10 Jahre.

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