Zoo Hoyerswerda

Eingang (Zoo Hoyerswerda)

Eingang (Zoo Hoyerswerda)

Der Zoo Hoyerswerda (obersorbisch Zwěrjenc Wojerecy) wurde 1956 gegründet und ist der drittgrößte Zoo Sachsens. Das sechs Hektar große Gelände befindet sich im Zentrum der Altstadt, direkt am Schloss gelegen (dessen Besichtigung im Zoopreis inbegriffen ist).

Mittelpunkt des Zoos ist der aufwendige Bau des Tropenhauses, welches Zwergflusspferde, Rautenkrokodile, Riesenschlangen, Leguane, Schildkröten, Fische, Wirbellose und einige Vögel enthält. Weißbüschelaffen bewegen sich frei im Haus.

Neben einigen Seltenheiten (wie die vom Aussterben bedrohten Rautenkrokodile), findet sich auf dem Zoogelände eine Mischung „klassischer“ Zootiere: Humboldtpinguin, Pelikane und Flamingos (deren Winterhaus gerade renoviert wird), diverse Affenarten (darunter auch die selten gezeigten Schopfmangaben), Braunbären (in neuer Anlage), verschiedene Katzen, Zebras, Bennettkängurus und Erdmännchen.

Die jahrelange Diskussion um die Zukunft eines in vielen Bereichen sanierungsbedürftigen Zoos in einer rapide Einwohner verlierenden Stadt wurde 2011 hoffentlich dauerhaft mit der Bekenntnis zur Investition von über 10 Millionen Euro beendet. Während die Braunbären 2013 ihre neue Anlage bezogen, dürften die Raubkatzen noch auf Verbesserungen ihrer Gehege warten.
Das alte Grizzlybärengehege soll für Erdmännchen umgebaut werden.

Von 1975 bis 1989 fanden neun internationale Bildhauersymposien unter der Leitung von Jürgen von Woyski im Zoo statt. Ausstellungsobjekte sind über das gesamte Gelände verteilt.

Das Schloss Hoyerswerda beinhaltet das Stadtmuseum und bietet Einblicke in die Geschichte (bis zu DDR-Zeiten) und das Leben der Sorben.

Weitere Informationen über den Zoo findet man hier und hier (Zootierliste).

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