Zoopresseschau

Zoo Salzburg 09.10.2013
Entzückender Nachwuchs bei den Roten Pandas im Zoo Salzburg:
Am 22. Juli 2013 brachte das 7 Jahre alte Rote Panda-Weibchen Banja ein gesundes Jungtier zur Welt. Rote Panda-Mütter haben es nicht leicht Die Tragzeit bei Roten Pandas dauert rund 4 Monate. Die Jungtiere sind bei der Geburt schwach behaart und blind. Deshalb bleiben sie die ersten Monate ihres jungen Lebens im Nest. Um genügend Milch zu haben, muss das Rote Panda-Weibchen das Dreifache an Futtermenge zu sich nehmen. Erst mit fünf Monaten fängt der Nachwuchs an, erstmals feste Nahrung zu fressen. – Auf Entdeckungstour – Noch tapst das Salzburger Panda-Baby ausschließlich am Boden herum und scheint noch nicht zu wissen, dass Katzenbären auch ausgesprochen gute Kletterer sind. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Zoobesucher den kuscheligen Nachwuchs bei akrobatischen Übungen hoch oben im Geäst beobachten können. – Eine stark gefährdete Tierart – Die ursprüngliche Heimat des Roten Pandas sind die Bergwälder in China, Nepal und Myanmar. Die IUCN (International Union of Conservation of Nature and Natural Resources) stuft den Roten Panda als eine gefährdete Tierart ein und schätzt den Weltbestand auf weniger als 10.000 Tiere. Schuld daran sind die Zerstörung des Lebensraumes und die Wildererei.

Zoo Osnabrück 09.10.2013
Mantelaffe Lubaya wieder wohlbehalten Zuhause – Zoomitarbeiter lockten Ausreißerin in Keller
Das Mantelaffenweibchen Lubaya, das vor knapp zwei Wochen aus ihrem Gehege im Zoo Osnabrück ausgebüxt war, ist wieder sicher und wohlbehalten zuhause. Heute Vormittag lockten Zoomitarbeiter sie in einen Keller eines Familienhauses am Schölerberg. „Wir sind sehr froh, dass Lubaya wieder wohlbehalten zurück in unserer Obhut ist. Der Ausflug war für sie sicherlich spannend, aber sie wirkte doch etwas erschöpft“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Am Mittwochvormittag konnten Zoomitarbeiter Lubaya mithilfe von Futter und Wasser in einen Keller eines Familienhauses in unmittelbarer Umgebung des Zoos locken. Als um 9:40 Uhr die Kellertür hinter der Ausreißerin geschlossen war, rückte Zootierarzt Thomas Scheibe mit zwei Kollegen aus. Mithilfe eines Keschers konnte er Lubaya schnell in die mitgebrachte Transportkiste setzen. „Sie war ganz ruhig und friedlich. Lubaya hatte großen Durst und war vielleicht froh, dass sie nun wieder alles bekommt, was sie benötigt“, so Klumpe. Damit das Zooteam sicherstellen kann, dass es der inzwischen deutschlandweit bekannten Ausreißerin gut geht, muss Lubaya zunächst in Quarantäne bleiben. „Wir beobachten sie in den nächsten Tagen ganz genau und werden eine Kotprobe zur Untersuchung nehmen. Das Wichtigste ist nun, dass wir mit der artgerechten Ernährung, Laub, die empfindliche Magen-Darmflora wieder aufbauen“, berichtet Klumpe. Während Lubaya sich erholt, klärt das Zooteam, was mit dem Affenweibchen passiert. „Dass die Ausreißerin in ihre Gruppe zurückkehrt, ist eher unwahrscheinlich, denn irgendetwas hat sie dazu veranlasst, für längere Zeit ihren Artgenossen den Rücken zuzukehren“, vermutet der wissenschaftliche Mitarbeiter. „Wir danken auf jeden Fall allen Anwohnern für ihre Mithilfe. Sogar Kartoffeln und Reis haben sie extra für Lubaya gekocht und verteilt.“ Lubaya war am 26. September 2013 aus ihrem Gehege geklettert und erkundete seitdem die Umgebung des Zoos. Da von Mantelaffen keine Gefahr für Menschen ausgeht und das Tier genügend Nahrung im Wald des Schölerbergs fand, hoffte der Zoo zunächst, dass sie von alleine zu ihrer Gruppe zurückkehrt. Als dies nicht passierte, versuchten die Zoomitarbeiter in den letzten Tagen Lubaya mithilfe von Futter anzulocken.

Zoo Basel 09.10.2013
Erstmals Geburt eines Panzernashorns im Freilauf
In der Nacht auf Samstag, den 5. Oktober ist im Zoo Basel ein Panzernashorn zur Welt gekommen. Das Junge wurde auf den Namen ‚Kiran‘, indisch für ‚Sonnenaufgang‘ getauft. Es ist wohlauf und trinkt eifrig bei Mutter Ellora (31). Auch ein paar vorsichtige Schritte auf die Aussenanlage hat es bereits gewagt. Es ist die erste Panzernashorngeburt in einem europäischen Zoo, bei der auch das ältere Geschwister anwesend war. – Neuer Dschungel im Lori-Haus – Das 1997 eröffnete Lori-Haus im Zoo Basel ist neu eingerichtet worden. In der Freiflughalle und den Aussenvolieren haben die kleinen, bunten Papageien einen reich strukturierten und üppig bepflanzten Lebensraum erhalten.

Zoo Halle 09.10.2013
Saalesparkassenvorstand überreicht Scheck über 350.000 Euro an Zoo Halle
Die Saalesparkasse ist seit 2011 neben der Stadt Halle der größte Förderer des Zoo Halle. Vor zwei Jahren schloss die Saalesparkasse mit dem Zoo Halle einen Sponsoringvertrag über eine jährliche Zuwendung von 350.000 Euro ab, welcher vor einigen Wochen durch den Vorstandsvorsitzenden Friedrich Stumpf mit der Übergabe eines Schecks über den gesamten Jahresbetrag erneuert wurde. Im Beisein von Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand, übergab der im Dezember diesen Jahres in den Ruhestand ausscheidende Vorstandsvorsitzende, den Scheck an Zoodirektor Andreas Jacob. Die Übergabe fand im Rahmen der halleschen Zootage statt, welche traditionell am zweiten Wochenende im September stattfinden. Der freudige Anlass wurde jedoch vom plötzlichen Tod des erwarteten Elefantennachwuchses in der folgenden Woche überschattet. Wie fast jeder Zoo in Deutschland ist auch der hallesche Bergzoo auf die Unterstützung seiner Heimatkommune angewiesen. Im Vergleich zu anderen halleschen Kultureinrichtungen und auch zu anderen Zoos hält sich die jährliche städtische Subvention mit umgerechnet rund 9 Euro pro Besucher in einem überschaubaren Rahmen. Der Zoo Halle zählt jährlich um die 300.000 Besucher, von denen fast ein Drittel Sondervergünstigungen wie z. B. den Halle Pass in Anspruch nehmen, mit dem eine Zoo-Eintrittskarte nur 2 Euro kostet. Mit seinem sozialen und kulturellen Engagement im Bildungsbereich, der Kinder- und Jugendarbeit und zahlreichen Veranstaltungen für jedes Alter sowie einer lokalen Besucherresonanz von 80% der Gesamtbesucherzahl, ist der Bergzoo die größte Kultur- und Freizeiteinrichtung der Stadt Halle und erfreut sich seit über 100 Jahren größter Beliebtheit.

Safaripark Hodenhagen 09.10.2013
Ich will mit Olga fahren – 20 jähriges Firmenjubiläum von Olga Bahr im Serengeti Park!
Seit 20 Jahren ist Olga Bahr als Busfahrerin im Serengeti-Park beschäftigt. Keiner kennt die Tiere so gut wie Sie und es gab unzählige Gruppenanfragen die nur mit Olga auf Safari gehen wollten. Aber nicht nur Ihre tierischen Kenntnisse haben sie zu einer beliebten Busfahrerin gemacht, mit ihrer liebevollen und zuvorkommenden Art hat sie die Herzen unserer Besucher erobert. Fabrizio Sepe: Solche Mitarbeiter sind für einen Safari-Park, der bei seinen Gästen Faszination und Begeisterung auslösen möchte, das Wichtigste. Die Gäste müssen sich wohl fühlen und herzlich aufgenommen werden. Ich bedanke mich bei Olga Bahr sehr herzlich für die 20-jährige Unterstützung und die persönliche Betreuung unserer Gäste. Sie hat die Idee der Familie Sepe perfekt an die Gäste weitergegeben.

Opel Zoo Kronberg 08.10.2013
Neues von der Elefantenanlage im Opel-Zoo – Alle vier Elefanten sind jetzt auf der Außenanlage
Die Eingewöhnung der Elefanten in die am 30. August 2013 eröffneten Elefantenanlage schreitet weiter sehr gut und bisher ohne Probleme voran: Jungbulle Tamo durfte als erster das Außengehege betreten. Ihm folgte Wankie, die sich auch außergewöhnlich schnell eingelebt hat. In einem nächsten Schritt durften dann Aruba und Zimba ihren neuen Außenbereich erkunden und auch sie konnten am dritten Tag den Verlockungen von saftigen Äpfeln, getrockneten Brötchen und frischem Gras nicht widerstehen und trauten sich aus dem Elefantenhaus hinaus. Es folgte die Zusammenführung mit Wankie, die sich zunächst alleine im Bullenbereich aufhielt, aber sehr schnell mit den anderen beiden weiblichen Elefanten im für die Elefantenkühe vorgesehenen Außengehege zusammengeführt werden konnte. Seit Montag, dem 7. Oktober 2013 bieten alle vier Kronberger Elefanten in der Freianlage ein äußerst beeindruckendes Bild. Die grauen Riesen haben bereits feste Wege in ihrem Gelände „angelegt“ und man kann so einige Vorlieben der einzelnen Tiere beobachten: Aruba sorgt mit für sie ungewöhnlicher Geduld dafür, dass das frisch eingesäte Gras kurz gehalten wird und scheint jeden einzelnen Halm mit ihrem sensiblen Rüssel abzumähen. Zimba liebt die Schlammsuhle und verbringt viel Zeit mit genüsslicher Körperpflege. Wankie geht – wie in den Vorjahren auch – ihren beiden Geschlechtsgenossinnen aus dem Weg und hält sich bevorzugt dort auf, wo sie schon vor dem Neubau der Elefantenanlage von den Besuchern mit Möhren gefüttert wurde, nämlich vom Abzweig vom Hauptweg gegenüber den Elchen aus. Und Tamo? Tamo hat seinen Bullenbereich gut angenommen, findet er dort doch auch stets Leckereien vor. „Die älteren Elefantenkühe können ihn sehen und riechen, sind von ihm offensichtlich völlig unbeeindruckt und so könnte es sein, dass er von den Elefantenkühen noch akzeptiert wird, obwohl er in einem Alter ist, in dem er in freier Wildbahn die Herde verlassen würde“ erläutert Dr. Thomas Kauffels, der Direktor des Opel-Zoos. Er führt weiter aus: „Neben dem einmaligen Bild der vier imposanten Elefanten in ihrer großzügigen Außenanlage gibt es noch ein weiteres Highlight, das man nicht verpassen sollte: Die Kleinen Pandabären haben wieder Nachwuchs und das Jungtier, geboren im Juni 2013, wagt sich nun immer öfter aus der Wurfhöhle. Ein schöneres Fotomotiv im Herbst gibt es fast gar nicht: Jungtier und Mutter beim Spiel, rotglänzend in der Herbstsonne im farblichen Einklang mit den herbstlich bunten Bäumen am Panoramaweg.“ Der Opel-Zoo hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet und bietet in den hessischen Herbstferien ein besonderes Programm mit Führungen zu Giraffe, Elefant & Co., Sonderführungen vom Förster und naturkundlichen Stationen in der Zooschule an.

Tierpark Bochum 08.10.2013
Rätsel in der Dunkelheit gelöst – Tierpark Bochum heißt bizarre Tiefseefische willkommen
Nun ist es so weit und das Rätsel um den Neubesatz des ehemaligen Nautilusbeckens im Tierpark Bochum ist gelöst. Als neue Bewohner heißt der Tierpark fünf Australische Tannenzapfenfische willkommen.Wer die neuen Aquarienbewohner sein werden, blieb lange Zeit im Dunkeln, nur so viel war verraten worden, dass es sich um recht bizarre und stachelige Tiefseebewohner handeln werde. „Wir freuen uns sehr das Geheimnis endlich lüften zu können. Mit diesen Fischen haben wir ein neues Highlight für unsere Meerwasserhaltung hinzugewonnen“, berichtet Zoodirektor Ralf Slabik begeistert.Nachdem die komplette Anlage samt dazu gehörender Filtertechnik in Zusammenarbeit von Tierpflegern und Technikern grundgereinigt und saniert wurde, sorgen die Tannenzapfenfische nun für faszinierte Besucherblicke. Ein besonderer „Hingucker“ sind die bohnenförmigen Leuchtorgane an den Unterkiefern der Fische. Das Licht hat je nach Tageszeit eine andere Farbe. Tagsüber erscheint es orange, nachts eher blau-grün. Verantwortlich für das mysteriöse Leuchten sind biolumineszente Bakterien. Dank spezieller Enzyme werden chemische Reaktionen angefacht, die die Bakterien und somit auch den Fisch zum Leuchten bringen. Auch aus zoopädagogischer Sicht sind die besonderen Tiefseebewohner ein wichtiger Bestandteil für künftige Unterrichtseinheiten. Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule, erklärt: „Die Fische repräsentieren den einzigartigen Lebensraum Tiefsee. Anhand der Leuchtorgane lässt sich zudem die wechselseitige Beziehung der Fische und Leuchtbakterien, die sogenannte Symbiose, veranschaulichen.“ Tannenzapfenfische leben im tropischen und subtropischen Pazifik. Bei der hier gezeigten Art handelt es sich um Australischen Tannenzapfenfische, die vorwiegend in der Dämmerzone der Meere, in Tiefen von 6 bis 200 m vorkommen. Tannenzapfenfische sind gesellig und nachtaktiv. In der Dunkelheit nutzen sie ihre Leuchtorgane, um Garnelen und Zooplankton, ihre bevorzugte Nahrung, anzulocken. Sie fressen auch kleinere Fische. Eine weitere Besonderheit ist ihre Körperoberfläche. Stacheln und zu einem stabilen Panzer verwachsene Schuppen sind, neben der zapfenförmigen Form, namensgebend für diese Fische. Tannenzapfenfische werden bis zu 22 cm groß und in Menschenhand bis zu 10 Jahre alt.

Zoo Hannover 08.10.2013
Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln – Mit Charme und Ringelsocken
Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es Nachwuchs bei den seltenen Somali-Wildeseln! Das am 18. September geborene Stutfohlen hat lange, zierliche Beine. Und riesige spitze Ohren. Und weiße Ringe um die Augen, als trage es eine Brille. Und Ringelsocken an den Beinen. Und den Schalk im Nacken – das steht fest. Nachdem das zierliche Eselfohlen die ersten Tage mit seiner Mutter Gasira in aller Ruhe hinter den Kulissen verbracht hat, erkundet es jetzt neugierig die Wüstenanlage in der Afrikalandschaft Sambesi und flitzt mit wilden Sprüngen umher. Die Spielkameraden der jungen Wilden sind die drei Kälber der kostbaren Wüsten-Antilopen Addax, die als „Ablieger“ lange Zeit hinter den Kulissen versteckt gelegen haben und erst vor kurzem in die Wüste gezogen sind. Das graue Fohlen der Somali-Wildesel liebt es, die drei hellen Jungtiere der Addax charmant zu necken, hinter ihnen herzulaufen oder sie anzustupsen. Die senken dafür die Hörnchen und gehen zum (Schein-)Angriff über – kräftig unterstützt von ihren Müttern. Kurz: Die Wüste in Hannover lebt. Zum Glück – beide Tierarten sind vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 200 Somali-Wildesel und 200 Addax. Der Somali-Wildesel ist die letzte überlebende Unterart des Afrikanischen Wildesels. Er war einst über Somalia, Eritrea und Äthiopien verbreitet. Heute gefährden Kriege und Unruhen in seiner Heimat sein Überleben. In den Zoos weltweit leben zurzeit noch 220 Somali-Wildesel. Der Zoo hofft, die ringelgestrumpften Wildtiere im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes erhalten zu können.

Freunde Hauptstadtzoos 08.10.2013
Aufbruchsstimmung in den Hauptstadtzoos: Förderverein von Tierpark und Zoo verzeichnet sensationellen Mitgliederzuwachs
Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. verzeichnet seit einigen Wochen einen erstaunlichen Zuwachs an Mitgliedern. So konnten die Freunde der Hauptstadtzoos seit der Entscheidung, dass es einen neuen Direktor geben und Dr. Andreas Knieriem der zukünftige Direktor von Tierpark und Zoo wird, über 50 Neumitglieder begrüßen. Im gesamten Jahr 2012 hatte der Förderverein einen Zuwachs von ca. 200 Mitgliedern. „Es herrscht im Tierpark und im Zoo eine Aufbruchsstimmung, die auch bei den Menschen, die den Hauptstadtzoos nahestehen, spürbar ist. Diese sensationelle Entwicklung der letzten Wochen macht deutlich, dass die Berlinerinnen und Berliner den Tierpark und den Zoo bei den notwendigen Veränderungen aktiv unterstützen werden. Die Menschen wollen jetzt für die Zukunft handeln.“, so Thomas Ziolko, der mit Freude und Zuversicht in die Zukunft blickt. Der Förderverein zählt nunmehr fast 2.000 Mitglieder. „Ich bin mir sicher, dass wir in diesem Jahr noch das 2.000. Mitglied begrüßen können!“, so Ziolko weiter.

Tiergarten Nürnberg 08.10.2013
Übernachten im Blauen Salon des Tiergartens
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet wieder Übernachtungen für Kinder im Blauen Salon. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren haben dabei die Möglichkeit, Delphine, Seekühe und Seelöwen aus einer neuen Perspektive zu erleben. Das Programm beginnt jeweils um 15.30 Uhr und dauert bis zum Folgetag um 10 Uhr. Die Fütterung der Seelöwen durch die große Unterwasserscheibe aus nächster Nähe zu beobachten, der Delphingruppe beim Schlafen „zuzuhören“, das Manatihaus bei Nacht zu erfahren und in der Futterküche mitzuhelfen, das sind einige Highlights des Programms. Außerdem lernen die Kinder die Bedrohungen kennen, denen die Bewohner des Lebensraums Wasser ausgesetzt sind. Hier stellt sich vor allem die Frage, was die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in unserer Region für den Schutz von Meerestieren tun können. Die Übernachtung kostet 70 Euro. Enthalten sind die komplette Verpflegung wie ein Picknick im Blauen Salon am Abend und ein Frühstück. Anmeldungen nimmt Zoopädagogin Barbara Reinhard mit ihrem Team ab sofort unter Telefon 5 45 48 36 entgegen. Mitzubringen sind für jedes Kind eine Isomatte, Schlafsack, warme Kleidung und eine Taschenlampe. An folgenden Terminen sind Übernachtungen geplant: Freitag, bis Samstag, 25. bis 26. Oktober 2013; Freitag bis Samstag, 1. bis 2. November 2013; Freitag bis Samstag, 15. bis 16. November 2013; Freitag bis Samstag, 6. bis 7. Dezember 2013; Samstag bis Sonntag, 21. bis 22. Dezember 2013; Freitag bis Samstag, 3. bis 4. Januar 2014; Freitag bis Samstag, 17. bis 18. Januar 2014; Freitag bis Samstag, 14. bis 15. Februar 2014; und Freitag bis Samstag, 7. bis 8. März 2014.

Tiergarten Schönbrunn Wien 08.10.2013
BENNETT-KÄNGURUS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN EINGEZOGEN
Im Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort Bennett-Kängurus zu sehen. Neugierig hüpfen die Beuteltiere durch die Anlage und mustern ihr neues Zuhause. Drei Männchen aus dem Tierpark Haag sind in das ehemalige Gehege der Parma-Kängurus neben dem Haupteingang eingezogen, zwei weitere folgen in den nächsten Wochen. „Bennett-Kängurus sind eine mittelgroße Känguru-Art. Sie werden etwa einen Meter groß und haben einen rund 70 Zentimeter langen, muskulösen Schwanz. Die Männchen werden deutlich größer als die Weibchen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bennett-Kängurus bewohnen Wald- und Strauchgebiete im Südosten Australiens und auf der Insel Tasmanien. Sie sind nach wie vor sehr weit verbreitet. Da diese Tierart auch in Zoos häufig gehalten wird, wird im Tiergarten Schönbrunn eine reine Männchen-Gruppe wohnen. Bennett-Kängurus sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Sprossen, Knospen und Blättern. Schratter: „Das Fell dieser Kängurus ist graubraun. Nur im Nacken- und Schulterbereich ist es rötlich gefärbt. Deshalb werden sie auch Rotnacken-Wallabies genannt.“

Zoo Osnabrück 07.10.2013
Abendführungen für Buschis neues Zuhause: Im Oktober wieder nächtliche Zoo-Expeditionen
Ab dem kommenden Wochenende bietet der Zoo Osnabrück wieder Abendführungen für Privatpersonen an. Das Besondere in diesem Jahr: Alle Einnahmen fließen in das Projekt „Wir für Buschi“. „Wer sich schon immer mal gefragt hat ‚Was machen die Zootiere eigentlich nachts?’ ist bei unseren Abendführungen genau richtig. Ab dem Wochenende können sich unsere Besucher freitags oder samstags für die besonderen Zoo-Touren anmelden. Dann geht es mit unseren Zoopädagogen in kleinen Gruppen von circa 20 Personen zwei Stunden durch den abendlichen Zoo“, erläutert Zoo-Veranstaltungskauffrau Diana Hoge das besondere Angebot. „Dabei erfahren die Besucher Interessantes zum Nacht- und Schlafverhalten der Tiere und können mit ein wenig Glück ganz besondere Beobachtungen machen.“ Denn während die Wölfe aufmerksam durch den dämmrigen Wolfswald streifen, nutzen die beiden Vielfraße Vilja und Loki die kühlen Temperaturen und toben durch ihr Gehege. Die nächtliche Safari führt die Besucher auch in die Afrika-Welt „Samburu“ und in das „Tal der grauen Riesen“ – dort können die Expeditionsteilnehmer mit eigenen Augen sehen, ob Giraffen und Elefanten im Stehen oder Liegen schlafen. Wer sich den Führungen durch den abendlichen Zoo anschließt, tut dabei auch noch etwas Gutes, denn alle Einnahmen fließen in das Spendenprojekt „Wir für Buschi“, wie Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann erklärt: „Unser Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid sollen ein neues Zuhause bekommen. Damit der Umbau bald starten kann, wollen wir die gesamten Erlöse der Abendführungen diesem besonderen Projekt zuschreiben.“ Das Angebot findet an vier Wochenenden (ab dem 11. Oktober bis zum 2. November) freitags und samstags statt. Die Abendführungen starten an den ersten beiden Wochenenden (11./12.10. und 18./19.10.) um jeweils 19 Uhr, nach der Zeitumstellung (25./26.10. und 01./02.11.) um 18 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang des Zoos (Klaus-Strick-Weg 12, 49082 Osnabrück).

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 05.10.2013
TIERGARTEN ERHÄLT SOLARPREIS
Wenn die Elefanten im Tiergarten Schönbrunn duschen, sorgt die Solaranlage am Dach des Elefantenparks für warmes Wasser. Mittels Sonnenenergie wird auch erreicht, dass die Felsen- und Königspinguine im Polarium antarktische Temperaturen vorfinden und die Bewohner des Südamerikaparks einen geheizten Fußboden und warmes Badewasser haben. Die größte Photovoltaikanlage des Tiergartens befindet sich mit 292 Quadratmetern am Dach des Wirtschaftshofes und erzeugt Strom für den Zoobetrieb. Für den Einsatz erneuerbarer Energien wurde der Tiergarten Schönbrunn heute mit dem Österreichischen Solarpreis 2013 ausgezeichnet. „Unsere Vision ist es, Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen und zu erhalten. Daher ist umweltbewusstes Handeln für uns ein Muss und in unserer Umweltpolitik verankert. Natürlich ist die Haltung von Tierarten aus aller Welt sehr energieintensiv. Durch den Einsatz neuer Technologien, alternativer Konzepte und ständige Kontrolle halten wir den erforderlichen Energie- und Rohstoffeinsatz so gering wie möglich“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. So wird auch die Eisbärenwelt „Franz Josef Land“, die nächstes Jahr eröffnet wird, mit einer 47 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage, die einen Teil des Stroms für die Wasseraufbereitung erzeugen wird, versehen. Seit 1994 zeichnet die gemeinnützige europäische Sonnenenergie-Vereinigung EUROSOLAR AUSTRIA innovative Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien aus, um damit das Interesse in der Öffentlichkeit zu fördern.

Weltvogelpark Walsrode, 04.10.2013
Kids go free
Der goldene Herbst ist im Weltvogelpark eingekehrt. Ein guter Grund einen spannenden Ausflug mit der Familie in unseren Park zu planen. In den Herbstferien und im ganzen Oktober sparen Sie jetzt auch noch auf den Eintrittspreis. Ab dem 3. Oktober 2013 bis zum Saisonende, also bis zum 01. November 2013, erhalten eigene Kinder oder eigene Enkel im Alter von 4-12 Jahren bei vollzahlenden Eltern oder Großeltern freien Eintritt in den größten Vogelpark der Welt. Kinder unter vier Jahre besuchen den Park weiterhin kostenfrei. So lohnt sich jetzt ein Saisonabschluss-Besuch mit der Familie ganz besonders.

Zolli Basel, 03.10.2013
Schimpansen-Mann Eros auf der Aussenanlage
Der Basler Schimpansen-Mann Eros (51) hatte sich 2011 im umgebauten Affenhaus im Zoo Basel schnell eingelebt. Den ein Jahr später eröffneten Aussenanlagen stand er skeptisch gegenüber. Vor einem Monat hat Eros zum ersten Mal die Aussenanlagen erkundet und es sich an der Sonne gemütlich gemacht. Jetzt begibt er sich regelmässig nach Draussen. Mit den drei neuen Schimpansen hat er bereits Freundschaft geschlossen. Eros (51) kam 1969 siebenjährig in den Zoo Basel. Seit damals lebt er als Oberhaupt der Familie im Affenhaus. Schimpansen haben in der Natur feste Reviere, welche die Männchen gemeinsam verteidigen. Dasselbe gilt für die Schimpansen in Zoos. Als einziges erwachsenes Männchen im Zoo Basel musste Eros alleine den Überblick über die Territoriums-Grenze behalten. Im Affenhaus war dies möglich, Eros hatte sich an sein Territorium gewöhnt und fühlte sich in diesem sicher. Mit den neuen Aussenanlagen änderte sich die Situation.
Für die jüngeren Familienmitglieder waren die Aussenanlagen von Anfang an eine Bereicherung. Für den betagten Eros, der er nicht mehr so gut zu Fuss ist und sich langsamer bewegt, wurde es schwieriger, sein Territorium im Auge zu behalten. Ein Jahr hat es gedauert, bis er sich sicher genug fühlte, um sich nach draussen zu wagen. Am Vormittag des 3. September erkundete er begleitet von seiner Familie zum ersten Mal die neuen Aussenanlagen. Seither macht er regelmässig Ausflüge nach Draussen. In Zukunft wird es im Zoo Basel mehrere Schimpansen-Männer geben, die sich in schwierigen Situationen gegenseitig unterstützen können. Dass dies funktioniert zeigt die Tatsache, dass Eros den vor zwei Wochen angekommenen Kume (10) beschützt, wenn diesem die Basler Weibchen zu nahe kommen. Die beiden Söhne von Eros, Colebe (8) und Fahamu (5), werden die Männer-Fraktion in Zukunft verstärken. Dann werden wie in der Natur mehrere Männchen zusammen das Schimpansen-Territorium im Zoo Basel verteidigen. Mittlerweile hat Eros auch mit den beiden neuen Schimpansinnen Fifi (20) und Gertruida (20 aus Leipzig Freundschaft geschlossen. Die ganze Gruppe hat letzte Woche zum ersten Mal die Aussenanlagen erkundet, auch da liess es sich Eros nicht nehmen nach Draussen zu gehen und die Situation im Auge zu behalten.

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