Zoopresseschau

Thüringer Zoopark Erfurt 16.10.2013
Die Elefanten sind da: Bienvenue, Akili und Chupa!
Heute sind die zwei Afrikanischen Elefantenkühe Akili und Chupa aus dem Réserve Africaine de Sigean im Thüringer Zoopark Erfurt eingetroffen. Beide sind nach der zweitägigen Reise wohlauf und sollen sich jetzt langsam in ihrem neuen Zuhause eingewöhnen. Die Schwestern wurden von Roy Smith, einem europaweiten Spezialisten für Großtiertransporte und dem Erfurter Zooinspektor Rudi Toll begleitet. Hier im Zoopark Erfurt ziehen Sie im nächsten Jahr gemeinsam mit der bereits seit 1974 in Erfurt lebenden Safari und einem Zuchtbullen in die neue Elefantenanlage.Im Tausch dafür verließen letzte Woche Csami und Seronga, die seit 1999 in Erfurt lebten, den Zoopark. Nach der 1.300 km langen Fahrt sind sie wohlbehalten in Sigean angekommen. Ohne Probleme verließ Csami ihren Container und holte die zögernde Seronga gleich mit ab. Die Wiedersehensfreude war nach der langen Reise groß. Die beiden Elefantendamen leben sich gut in Südfrankreich ein. Am Sonntag erkundeten sie bereits das Außengelände.Der Elefantenaustausch wurde von Dr. Thomas Kölpin, Zoodirektor des Thüringer Zooparks Erfurt, initiiert. Sowohl im Zoopark Erfurt als auch im Réserve Africaine de Sigean war bisher keine Elefantenzucht möglich: In Sigean lebte der Elefantenbulle nur mit seinen Töchtern zusammen, in Erfurt lässt die bisherige Elefantenanlage keine Zucht zu. Erst die neue, momentan im Bau befindliche Anlage erfüllt alle Anforderungen. Ihre Eröffnung könnte aber zu spät für ein Mutterglück von Csami und Seronga, die bereits 17 bzw. 18 Jahre alt sind, kommen. Der Tausch ist deshalb ein Glücksfall für beide Zoos.

Zoo Osnabrück 16.10.2013
Zoo am 27. Oktober wegen Bombenräumung geschlossen – Tiere bleiben in ihren Häusern
Der Zoo Osnabrück muss am Sonntag, den 27. Oktober, aufgrund einer Entschärfung von Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg im Osnabrücker Stadtteil Nahne geschlossen bleiben. Die Tiere werden an diesem Tag größtenteils in ihren Häusern bleiben. „Die Tiere werden nicht evakuiert. Das würde zu viel Stress für sie bedeuten und es wäre aus logistischen Gründen nicht möglich. Deswegen werden die Tierpfleger sie vormittags mit der Tagesration Futter versorgen und ihre Ställe säubern, sodass die meisten Tiere den Tag in ihren Häusern verbringen können“, erläutert Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Ablauf am Tag der Bombenräumung. „Nach Beendigung des Einsatzes werde ich durch den Zoo gehen und mich vergewissern, dass es allen Zoobewohnern gut geht.“ Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sei eine Rufbereitschaft eingerichtet: Zoodirektor und Fachtierarzt Prof. Dr. Michael Böer werde den ganzen Tag auf Abruf in Reichweite sein. Bis spätestens 12 Uhr müssen alle Zoomitarbeiter das Gelände verlassen. Für Besucher ist der Zoo komplett geschlossen.

Zoo Hannover 16.10.2013
Gruselkürbisse für die Schimpansen – Herbstspaß in Kibongo
Herbstzeit, Kürbiszeit – auch für die Schimpansen im Erlebnis-Zoo Hannover. Und da bald Halloween ist, haben sich unsere Futtermeister ganz besonders viel Mühe mit der Verzierung der großen Früchte gegeben. Am Mittwoch bekamen Max, Toto, Schika, Chunya, Maleika, Viktoria und Jeany gruseligen Besuch. Drei finster dreinschauende Halloween-Kürbisse erwarteten die Schimpansen in ihrer Außenanlage in Kibongo, dem neuen Paradies für Menschenaffen. Die Drei sahen wirklich zum Fürchten aus. Lange konnte sie das jedoch nicht vor den schlauen Menschenaffen schützen. Max und seine Familie kamen schnell dahinter, dass sich in den grinsenden Grusel-Grimassen jede Menge Schimpansenleckereien verbargen. Diese etwas merkwürdige Art und Weise der Fütterung dient keineswegs nur zur Belustigung der Zoobesucher, sondern viel mehr zur Beschäftigung (Behavioural Enrichment) der Tiere. Der Alltag der Schimpansen wird so abwechslungsreich wie möglich gestaltet, z.B. durch Klettermöglichkeiten, einen Wasserfall samt Bachlauf, versteckte Futterklappen und Nektartränken oder eben durch einen gefüllten Grusel-Kürbis. „Gerade mit Futter können wir die Tiere sehr gut beschäftigen“, erklärt Tierpfleger Klaus Meyer, „und die Schimpansen so immer wieder vor neue kniffelige Aufgaben stellen“. Die gruseligen Kürbisse waren mit Nüssen, Weintrauben und Rosinen gefüllt, die von den Schimpansen geschickt herausgepult oder mit aller Kraft „befreit“ wurden, zum Leidwesen der Kürbisköpfe. Doch die Mühe der Futtermeister hat sich gelohnt, denn die Schimpansen fanden die Kürbisse wirklich unheimlich spannend.

Zoo Heidelberg 16.10.2013
Drei Mal Lebensfreude pur: Erneut Nachwuchs bei den Erdmännchen im Zoo Heidelberg
Die Erdmännchen-Wohngemeinschaft im Zoo hat erneut Zuwachs bekommen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurden vor wenigen Wochen drei gesunde Jungtiere geboren, die mit ihrem verspielten, übermütigen Verhalten große und kleine Besucher in Entzücken versetzen. Der Nachwuchs hat mittlerweile seinen Bau verlassen und sich gut in die nun 15-köpfige Gruppe eingelebt. Erdmännchen sind Nesthocker. Die anfangs blinden und nackten Jungtiere verlassen erst nach etwa zwei bis drei Wochen den warmen und schützenden Bau, der aus zahlreichen unterirdischen Gängen besteht. Man könnte diesen emsigen, kleinen Rackern stundenlang zuschauen. Dank ihres schelmischen Aussehens und ihres geselligen Gruppenlebens gehören die Erdmännchen zu den Lieblingen bei den Besuchern im Zoo Heidelberg. Erdmännchen machen am liebsten alles gemeinsam. Sie schlafen vorzugsweise so eng aneinander geschmiegt, dass sie wie ein verknotetes Fellbündel erscheinen, scharren zusammen nach Futter und nehmen gerne ausgiebige Sonnen- beziehungsweise Wärmelampenbäder. An kühleren Tagen machen sie es sich lang ausgestreckt auf ihrer beheizten Bodenplatte bequem und wärmen sich so das Bäuchlein. Bei den drei Kleinen klappt inzwischen sogar das „Männchen machen“ mühelos und ohne viel „Purzelei“. Na, und erste Rangordnungsrangeleien gehören wie die Streitereien um die leckersten Häppchen beim Futter sowieso dazu. Das Leben von Erdmännchen folgt immer einer festgelegten Rangstruktur. Zur internen Geburtenkontrolle darf sich nur das dominante Weibchen mit dem ranghöchsten Männchen fortpflanzen, während die anderen Mitglieder als Babysitter durchaus beliebt sind. Zum Schutz vor Feinden muss immer ein Erdmännchen Wache halten. Der Wächter nimmt meist eine erhöhte Position ein und macht dort „Männchen“, um die gesamte Umgebung im Blick zu behalten und Fressfeinde kommen zu sehen. Wenn er einen Raubvogel oder eine Schlange kommen sieht, gibt er einen kurzen, schrillen Warnlaut von sich und die gesamte Gruppe verschwindet blitzschnell im Bau oder sucht Deckung unter Büschen und Wurzeln. Auch bei den Erdmännchen im Zoo Heidelberg wird dieses Verhalten beobachtet, obwohl sie sicher noch nie einem ernstzunehmenden Fressfeind begegnet sind. Erdmännchen zählen zu den Raubieren. Ihr Gebiss besitzt lange Eck- und Fangzähne, mit denen sie mühelos Beutetiere bis zur Größe einer Eidechse oder eines Vogels erlegen können. Deshalb steht im Zoo Heidelberg neben unterschiedlichen Obstsorten auch tierische Kost auf dem Speiseplan der kleinen Räuber. Wenn die Tierpfleger Leckerbissen wie Mehlwürmer verteilen, gibt es für die Erdmännchen kein Halten mehr: Sie scharren und graben wild im Gehege herum, bis sie alle Mehlwürmer gefunden und genüsslich verspeist haben.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma 16.10.2013
Zwergseidenäffchen geboren: Zweifacher Zuwachs bei den kleinsten Affen der Welt
Ein oder sogar zweimal pro Jahr sorgen die Zwergseidenäffchen zuverlässig für Familienzuwachs – auch das derzeitige Zuchtpaar Chico und Ica. Es lebt seit Mai 2011 in der Wilhelma zusammen und bekam am 22. September erneut Nachwuchs im Doppelpack, sprich Zwillinge. Wer die Affenkinder in ihrem Gehege im Jungtieraufzuchthaus entdecken will, muss allerdings etwas genauer hinschauen. Selbst die Eltern sind, wie der Name „Zwergseidenäffchen“ verdeutlicht, echte Zwerge: Mit bis zu 15 Zentimetern Körperlänge – plus etwa 23 Zentimeter langem Schwanz – und 140 Gramm Gewicht gelten sie als die kleinste Art unter den echten Affen. Entsprechend winzig ist auch der Nachwuchs, nämlich anfangs kaum daumengroß. Mittlerweile, dreieinhalb Wochen nach der Geburt, sind die Kleinen von Ica und Chico jedoch gut gewachsen, schauen schon recht vorwitzig in die Welt und sind somit im Gehege auch leichter ausfindig zu machen. Vor allem, wenn man einen genaueren Blick auf die Rückenpartien der erwachsenen Tiere wirft: Denn eines davon, ob Papa Chico, Mama Ica oder auch eine der älteren Schwestern, trägt den jüngsten Nachwuchs stets wie zwei Rucksäckchen huckepack durchs Geäst. Und weil das seidige, braun-gelbe Fell der Kleinen optisch nahtlos in das der Erwachsenen übergeht, sind sie hier nicht nur gut aufgehoben, sondern auch bestens getarnt. Bei den Zwergseidenäffchen aus Südamerika, die zu den Krallenäffchen gehören, ist Babysitting eine Familienangelegenheit. Nur das ranghöchste Weibchen der Gruppe bekommt Nachwuchs, in der Regel zweieiige Zwillinge. Abgesehen vom Säugen der Kleinen kümmern sich jedoch alle ausgewachsenen Mitglieder der Affenbande um die Nesthäkchen. Oft reicht die Mutter die Sprösslinge bereits direkt nach der Geburt an Papa und Co. weiter. Ein kluger Schachzug der Natur, denn dadurch steigen zumindest in der Wildnis die Überlebenschancen der Kleinen. Von allen gut behütet wachsen sie heran, nach drei Monaten sind sie entwöhnt, weitere drei Monate später kommen oft schon die nächsten Geschwister. Nach wenigen Wochen nimmt der Nachwuchs dasselbe Futter zu sich wie die Eltern: In der Natur stehen auf deren Speisezettel Blüten, Früchte, Insekten und Spinnen, vor allem aber Baumsäfte. Um an diese heranzukommen, bohren die Äffchen mit ihren spitzen unteren Eckzähne Zapflöcher in die Rinde. In der Wilhelma besteht das abwechslungsreiche Menü aus mehrmals täglich serviertem süßen Akaziensaft, Heuschrecken und Mehlwürmern, Süßobst, Paprika, Tomaten und Sellerie. Denn je kleiner ein Tier, desto höher ist in der Regel sein Energiebedarf pro Kilogramm Körpergewicht. Sechs Tiere gehören derzeit zur Wilhelma-Gruppe: Ica und Chico, deren älteste Töchter, Emma und Emilia, die sich ebenfalls schon als Babysitter ins Zeug legen, sowie die 2012 geborenen Töchter Desgrenada und Saltona, die das Kinderhüten bislang weniger interessiert. Dafür ist Papa Chico in Sachen Jungenaufzucht geradezu ein „alter Hase“. Er lebt bereits seit 2001 in der Wilhelma und hat in den letzten zwölf Jahren mit drei Weibchen fast 30 Äffchen gezeugt. Das Geschlecht seiner beiden jüngsten Kinder mit Ica ist dabei noch nicht bekannt, sie sind daher bislang namenlos.

Tierpark Bochum 15.10.2013
Flohmarkt der Kuscheltiere – Im Tierpark Bochum wechseln Kuschelbär und Co. ihre Besitzer
„Von Kindern für Kinder“ heißt es am 01.12.2013, wenn im Tierpark Bochum Kuschelbär und Co. ihren Besitzer wechseln. In der Zeit von 10.00 bis 16.30 Uhr findet erstmalig in der besonderen Atmosphäre des Aquarien- und Terrarienhaus des Tierparks ein Spielzeugflohmarkt statt.Wenn der erste Advent die Weihnachtszeit einläutet, beginnt die Geschenksuche für das Heilige Fest. Doch bevor die Präsente die Kinderzimmer erobern, lassen sich hier die ein oder anderen nicht mehr genutzten Spielzeuge ausrangieren. Ob Kuscheltiere, Brettspiele, Lego, Playmobil, Bücher, Puzzles oder Puppen – wofür die einen zu alt geworden sind, bedeutet große Freude für andere Kinder. Zoodirektor Ralf Slabik erläutert: „Mit dem Pilotprojekt ‚Flohmarkt der Kuscheltiere‘ möchten wir eine Plattform schaffen, die es Familien möglich macht, Spielzeuge auszutauschen. So können alle Beteiligten etwas hinzugewinnen – geschaffener Platz im Kinderzimmer oder die Gaben unter dem Weihnachtsbaum.“ Privatpersonen können an bis zu 26 Ständen nicht mehr genutztes Spielzeug an andere Tierparkbesucher verkaufen. Die gesamte Veranstaltung findet im Aquarien- und Terrarienhaus statt, so dass bei jedem Wetter und angenehmen Temperaturen geshoppt werden kann. Verkäufer zahlen zu dieser Pilotveranstaltung keinen Eintritt.

Zoo Frankfurt am Main 15.10.2013
Nachwuchs bei Gorillas, Drills und Bonobos
Es ist mächtig was los im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Bei Gorillas und Drills hat sich in den letzten Tagen Nachwuchs eingestellt und auch die Bonobos haben seit einiger Zeit ein Jungtier, das sie liebevoll umsorgen. Am Vormittag des 12. Oktobers kam ein kleiner Gorilla in der Schauanlage im Borgori-Wald zur Welt: Das erste Baby der neunjährigen SHIRA, die 2011 aus der Wilhelma in Stuttgart nach Frankfurt kam. Das junge Weibchen fand sich schnell in ihre Mutterrolle ein. Nun trägt SHIRA ihr Baby dicht am Körper oder liegt entspannt auf dem Rücken mit ihrem Nachwuchs auf dem Bauch. „Das Geschlecht des kleinen Gorillas ist noch nicht bekannt“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Das Baby wirkt aber gesund und fit und auch die Mutter-Kind-Bindung scheint sich positiv zu entwickeln.“ Sehr viel mehr lässt sich zurzeit noch nicht sagen, denn selbstverständlich gibt SHIRA ihren Nachwuchs so schnell nicht aus der Hand und eine genauere Untersuchung ist dadurch nicht möglich. Vater VIATU sitzt häufig neben SHIRA. Man könnte meinen, er ist stolz auf seinen Nachwuchs. Erst im letzten Jahr wurde er zusammen mit REBECCA Vater der kleinen SAWA, 2010 kam sein Sohn QUEMBO zur Welt. Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der Urwälder stark bedroht, umso erfreulicher ist jede Geburt dieser charismatischen Tiere im Zoo. Mächtig imposant zeigt sich Drill CHEPO und präsentiert sein blaues Hinterteil. „Noch ist unklar, ob er überhaupt der Vater des Jungtieres ist“, so Niekisch. Die 2006 in Stuttgart geborene Mutter KUMARI trägt ihr erstes Kind fast schon routiniert an ihrem Bauch. Auch Männchen RICARDO kommt als Vater in Frage. Obwohl RICARDO erst 8 Jahre alt ist und CHEPO mit seinen 11 Jahren der eigentliche Anführer der vierköpfigen Drill-Gruppe, hat RICARDO sich mit beiden Weibchen, quasi hinter CHEPOS Rücken, gepaart. „Sobald das Jungtier etwas unabhängiger von seiner Mutter ist, machen wir einen Vaterschaftstest“, so Niekisch. Dazu werden dem kleinen Drill einige Haare entnommen und ein Gentest durchgeführt. Nur sechs Zoos in Deutschland halten die mittelgroßen grauen Primaten mit dem ausdrucksvollen schwarzen Gesicht. Im Freiland sind die Tiere stark bedroht, nur noch etwa 3.000 Tiere leben im Grenzgebiet von Nigeria und Kamerun. In Frankfurt ist der Drill-Nachwuchs eine kleine Sensation: Es ist das erste Jungtier seit die Haltung 2008 wieder aufgenommen wurde. Bonobo-Baby TIKALA wurde am 20. April geboren, wird aber noch von ihrer Mutter MIXI getragen und liebevoll umsorgt. Vater ist der 29 Jahre alte Bonobo-Zuchtmann LUDWIG. Bonobos wurden als letzte Menschenaffenart erst 1929 entdeckt. Sie leben ausschließlich in den tropischen Regenwäldern südlich des Kongoflusses. Im Freiland sind sie stark bedroht. Der Zoo Frankfurt züchtet Bonobos seit vielen Jahren erfolgreich. Bereits seit 1955 leben die wertvollen Menschenaffen in der Mainmetropole. 1963 konnte sich Frankfurt über die Welterstzucht freuen.

Zoo Frankfurt am Main 15.10.2013
Löwin KIRI geht auf Reisen
Etwas mehr als zwölf Jahre lebte die Asiatische Löwin KIRI, die 1999 im Zoo von London geboren wurde, in Frankfurt. Jetzt zieht sie um in den Parc des Félins nach Frankreich. Kater KASHI soll aber nicht alleine bleiben. Im Frühjahr wird er eine neue Partnerin bekommen. Am heutigen Dienstag sagt der Zoo „Adieu und gute Reise“ zu KIRI, die von ihrer Pflegerin Claudia Löschmann in den Parc des Félins nach Nesles in Frankreich gebracht wird. „Dort“, so erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, „wird KIRI in einer neu aufgebauten Gruppe Asiatischer Löwen ihren Lebensabend verbringen, denn mit 14 Jahren ist sie schon eine Seniorin.“ Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms EEP wird der Zuchtbuch-Koordinator eine neue Partnerin für Löwenmann KASHI auswählen. Im Frühjahr 2014 soll das neue Weibchen dann nach Frankfurt kommen. „Wir wissen also noch nicht, woher die Löwin kommen wird“, sagt Niekisch. Asiatische Löwen werden in der Roten Liste der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Ihre Anzahl im Freiland wird auf 250 bis 300 Individuen geschätzt. Einst erstreckte sich das Verbreitungsgebiet des Asiatischen Löwen von Südeuropa über den Mittleren bis in den Nahen Osten. Heute kommt er nur noch im Gir-Nationalpark im indischen Staat Gujarat vor. „Es ist daher wichtig“, so Niekisch, „dass wir uns mit KASHI weiterhin an der Zucht beteiligen. Denn es liegt schon 10 Jahre zurück, dass unsere beiden Löwen Nachwuchs hatten.“ 2003 hatte KIRI die Löwenbabys JUNA und JOY zur Welt gebracht.

Zoo Berlin / Tierpark Berlin 14.10.2013
Neue Wegweiser durch den Tierpark Berlin und das Zoo-Aquarium Berlin erschienen!
Nach dem die 48. Auflage des Tierparkwegweisers bis auf das letzte Exemplar verkauft worden war, erschien pünktlich zum 5. Oktober 2013 die Neuauflage. Die 49. Ausgabe wird von einem Paar Giraffengazellen oder Gerenuks geziert, die wie gewohnt der bekannte Tiermaler und Grafiker Reiner Zieger geschaffen hat. Anlass ist der Import von zwei Paaren dieser in Tiergärten seltenen Gazellenart aus Zoos der USA. Nach über 30 Jahren sind nun wieder Giraffengazellen in Europa. Auf 160 Seiten berichtet der Wegweiser durch den Tierpark in Wort und Bild über das Friedrichsfelder Tierparadies. 193 Abbildungen – die meisten Fotos stammen von Klaus Rudloff – ergänzen den Text, der von Dr. Bernhard Blaszkiewitz stammt. Zum ersten Mal seit 2006 gibt es wieder einen eigenen Wegweiser durch unser Zoo-Aquarium. Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums unseres Hauses hat Dr. Blaszkiewitz die Publikation verfasst, die durch 104 Fotos – zum größten Teil von Peter Griesbach – ergänzt wird. Das Titelbild stammt von Nicole Fritzsche-Brandt und zeigt einen Achtarmigen Tintenfisch oder Kraken. Der Aquariumswegweiser umfasst 100 Seiten. Er ist in Form eines Rundgangs durch die drei Abteilungen Aquarium, Terrarium und Insektarium gestaltet und schließt damit an die Aquarienwegweiser des unvergessenen Direktors Werner Schröder an.

Zoo Vivarium Darmstadt 14.10.2013
Kürbisse für Nasenbären – Herbstferienprogramm im Zoo Vivarium
Für Kinder, die nicht oder noch nicht in den Urlaub fahren, bietet der Zoo Vivarium während der Herbstferien spannende Veranstaltungen an: Am Mittwoch (23.) können kleine Gäste von 9 Uhr bis 12 Uhr in der Zooschule Halloween-Kürbisse basteln, die dann mit nach Hause genommen werden können. Direkt im Anschluss liest die Autorin Jana Steingäßer in der Aquarienhalle von 12 Uhr bis 13 Uhr aus ihrem neuen Band der Reihe „Weltreise“ vor. Das Buch „Paula und die Wüstenflamme“ ist für Kinder von 8 bis 10 Jahren geeignet. Am Donnerstag (24.) gibt es von 9 Uhr bis 12 Uhr eine Halloween-Bastelstunde für Nasenbären, da sie Kürbisse besonders gern mögen – die gebastelten Leckereien können nicht mit nach Hause genommen werden, sondern werden von den Kindern und den Tierpflegern an die Nasenbären verfüttert.

Zoo Dresden 14.10.2013
Tierischer Herbst im Zoo Dresden – Zweiter Nachwuchs bei den Erdmännchen
Das Dresdner Erdmännchen-Weibchen Hilde brachte am 18. September das zweite Mal in diesem Jahr Nachwuchs zur Welt. Vier kleine Erdmännchen zeigen sich nun seit ein paar Tagen immer öfters im Freien. Damit ist die Erdmännchen-Familie mit Weibchen Hilde, den drei Männchen Hans, Horst und Helmut, den zwei Jungtieren vom 30. Juni sowie dem neuen Nachwuchs auf 10 Mitglieder angewachsen. Herbstferien-Tierpflegertreffpunkte täglich 11:00 Uhr In den Herbstferien (19.10. bis 3.11.) lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug in den Zoo, denn täglich 11:00 Uhr wird es wieder einen Tierpflegertreffpunkt speziell für die Ferienkinder geben. Alle Neugierigen können dabei alles über die Zoobewohner erfahren und ihre Fragen an unsere Tierpfleger stellen. Samstag: Pinguin Sonntag: Erdmännchen Montag: Zwergotter Dienstag: Tiere im Prof. Brandes-Haus Mittwoch: Zebramanguste Donnerstag: Giraffe / Zebra Freitag: Terrarium

Zooschule Heidelberg 14.10.2013
Mitteilung „Zoo-Halloween“
Am Freitag, den 25. Oktober, wird es schön schaurig im Zoo Heidelberg. Ab 15.00 Uhr findet Zoo-Halloween statt. Die Veranstaltung richtet sich an die ganze Familie. Im ganzen Zoo verteilt wird es gruselige Stationen geben, die von den Teilnehmern je nach Interesse angelaufen werden können.Ein Besuch in den Zookatakomben darf an diesem Abend natürlich nicht fehlen! Ob man sich allerdings ins Gruselkabinett hinein traut, in dem der verrückte Professor sein Unwesen getrieben hat, bleibt jedem selbst überlassen… Etwas ruhiger geht es zu beim Fledermäuse basteln oder beim Waldgeistern lauschen – es ist für Jung und Alt etwas dabei. Bei der Veranstaltung im herbstlichen Zoo kommen sowohl kleine als auch große Zoofreunde auf ihre Kosten, Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener teilnehmen.Der Spuk beginnt um 15.00 Uhr, wenn im Tiergarten an zahlreichen Stationen gruselige Aktionen angeboten werden, wo die Teilnehmer unheimliche Dinge erleben. Der Halloween-Abend endet um 18.00 Uhr, wenn der Zoo schließt. Eine gruselige Verkleidung ist an diesem Abend natürlich erwünscht!

Tiergarten Schönbrunn Wien 14.10.2013
NEUE FOTOS VOM PANDABABY IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Der Pandanachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ist heute genau zwei Monate alt. Wie prächtig er sich entwickelt, zeigen auch die neuesten Fotos. Der Kleine hat wieder einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht: Seine Augen sind bereits offen. „Pandababys kommen blind zur Welt. Im Alter zwischen 30 und 45 Tagen beginnen sich die Augen langsam zu öffnen. Ein bis zwei Wochen später sind sie vollständig offen. Die Wahrnehmung beschränkt sich aber jetzt noch auf Hell-Dunkel-Kontraste“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Mittlerweile verlässt Pandamutter Yang Yang bereits etwa sieben Mal am Tag die Wurfbox. In Summe lässt sie ihr Jungtier, das mittlerweile rund drei Kilogramm schwer ist, schon sechs Stunden allein. Bis auch der Nachwuchs aus der Wurfbox klettern wird, werden sich die Fans des schwarzweißen Fellknäuels allerdings noch ein paar Monate gedulden müssen. Schratter: „Krabbeln kann der Kleine noch nicht. Er kann sich schon vom Boden wegstemmen, fällt dann aber gleich wieder um und purzelt in das weiche Bambusnest.“

Zoo Landau 14.10.2013
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau – Anmeldungen ab sofort möglich!!!
Am Samstag den 09.11.2013 in der Zeit von 13:30 bis 17:00 Uhr findet unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos erneut ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt. Das Didgeridoo ist eine der ältesten (Blas)-In­strumente der Erde. Es wird ursprünglich von den Aborigenes als rituelles Instrument einge­setzt und gespielt.Bei dem Workshop wird in einfachen Übungen vom Spielen des Grundtons bis zum Hinführen zur Zirku­laratmung alles beinhaltet sein. Dabei werden Stimmmodulationen und Tierge­räuschimitationen während verschiedenen prak­tischen Übungen mit eingebaut. Es wird genug Zeit sein, um Stimm- und Zungentechniken aus­zuprobieren, um dann die inte­ressanten Ober­töne zu formen und zu spielen. Bei vielen Men­schen mit Atemwegserkrankungen, wie z. B. Schlafapnoe oder Asthma wird das Didgeridoo auch therapeutisch eingesetzt, zumal beim Spielen des Instruments durch die sonoren Klänge eine posi­tive Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspü­ren ist.

Zoo Basel 14.10.2013
Prof. Dr. Ernst Lang wird 100 Jahre alt
Der ehemalige Zoo-Direktor Prof. Dr. Ernst Michael Lang wird am 16. Oktober 2013 100 Jahre alt. Von 1953 bis 1978 war er Direktor des Zoologischen Gartens Basel und prägte den Zolli massgeblich. Er reiste mehrmals nach Afrika, um Elefanten, Giraffen und Somali-Wildesel zu holen, und unter seiner Führung entstanden weltweit bekannte Zuchtgruppen. Der Zolli wandelte sich zu einem Tiergarten mit internationaler Ausstrahlung, sowohl durch die Gartengestaltung von Kurt Brägger, wie auch durch die erfolgreiche Zucht und die modernisierte Tierhaltung. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte Ernst M. Lang im Jahre 1959 durch die Aufzucht der Gorilladame Goma. Ernst Michael Lang wurde am 16. Oktober 1913 in Luzern geboren. Nach dem Studium der Veterinärmedizin in Bern und Hannover leitete er eine Tierarztpraxis in Andermatt und versorgte während der Kriegsjahre die Pferde der Schweizer Armee. 1942 übernahm er eine Tierarztpraxis in Binningen und arbeitete nebenamtlich als Tierarzt im Basler Zolli. 1953 trat er die Nachfolge von Zoo-Direktor Prof. Dr. Heini Hediger an. – Tiere aus aller Welt beschafft – Ernst M. Lang war bekannt für seinen Einsatz, neue Tiere in den Zoo Basel zu holen. Selbst als Direktor unternahm er mehrere Reisen nach Afrika und brachte junge Elefanten, Giraffen, Okapis und Somali-Wildesel nach Basel. Die Tiertransporte per Schiff und Lastwagen waren äusserst aufwändig und verlangten dem Direktor einiges an Geschick und Improvisationsvermögen ab. Ernst M. Lang hatte schon früh erkannt, dass das Halten einzelner Wildtiere nicht mehr zeitgemäss war. Für eine Tierart nach der anderen beschaffte er systematisch die passenden Partner und legte damit den Grundstein für Zuchterfolge, die dem Zoo Basel internationales Ansehen brachten. Nachwuchs gab es beispielsweise bei den Wollaffen, Somali-Wildeseln, Bongos, Zwergflusspferden und den Brillenbären. Für Aufsehen sorgten der junge Elefant Ota und der Durchbruch in der Raubkatzenzucht, der dank neuartiger Aufzuchtboxen im Raubtierhaus gelang. Von der Gartengestaltung durch den Gartenarchitekten Kurt Brägger profitiert der Zoo Basel bis heute. Sie ermöglicht es den Besuchern, Tiere zu beobachten, und dann den Blick wieder im Grünen auszuruhen. Auch das Elefantenhaus, das Vivarium, das Affenhaus, die Bongo- und Somali-Wildesel-Anlagen und der Kinderzolli fielen in die Zeit von Ernst Lang. Massgeblich unterstützt wurde er durch den Direktor des Naturhistorischen Museums Basel, Prof. Urs Rahm, und den Zoologieprofessor und Ethologen Rudolf Schenkel. – Goma zu Hause aufgezogen – Besonders in Erinnerung bleibt die Geburt der Gorilladame Goma im Jahre 1959. Es war die erste erfolgreiche Gorillageburt in einem europäischen Zoo und sorgte für weltweite Medienaufmerksamkeit. Da man glaubte, dass Goma von ihrer unerfahrenen Mutter nicht richtig gepflegt werde, holten Ernst M. Lang und seine Familie Goma zu sich nach Hause und zogen sie wie ein eigenes Kind gross. Sie fütterten sie wie ein Baby, assen mit ihr im Zolli-Restaurant und nahmen sie sogar mit in die Ferien ins Tessin. Noch heute hat Ernst M. Lang eine enge Beziehung zu Goma und besucht sie jede Woche im Zolli, wo sie ihn noch immer erkennt und begrüsst.

Zoologischer Garten Magdeburg, 11.10.2013
MMKT und Zoo Magdeburg prämieren: „Schickt Otto heim!“
Ausländische Post ist im Zoo Magdeburg nichts Ungewöhnliches. Aber fast 50 Karten mit dem Konterfei des Schneeleoparden-Nachwuchses Otto III. gibt es nicht alle Tage. Magdeburger hatten aus der weiten Welt wie North Queenslands/Australien, Thailand, Key West oder New York ihre Urlaubsgrüße mit einer Botschaft aus der Ottostadt versandt, um sich an der Aktion „Schickt Otto heim!“ zu beteiligen. Als Botschafter sowohl der Ottostadt als auch des Artenschutzes wurde Otto III. – in Postkarten-Form – quer über den Globus geschickt, um dann mit fremdländischer Briefmarke und Urlaubsgrüßen versehen in den Zoo der Ottostadt zurück zu kehren. Die Pressesprecherin des Zoos, Regina Jembere, konnte am 11.10.2013 die glücklichen Gewinner der Aktion, die der Zoo gemeinsam mit der MMKT initiiert hat, prämieren. Karsten Polan, Susannah Ridderhof, Stefan Holthaus, Veronika Bange, Linda Leuschner, Silke und Matthias Jöde freuten sich über die Zoo-Jahreskarten sowie über Gutscheine für öffentliche Stadtführungen/Stadtrundfahrten mit dem roten Doppeldecker-Bus. Wer mag, kann die besonderen Schneeleoparden-Postkarten im Zooladen sowie in der Tourist-Information Magdeburg für 50 Cent pro Stück erwerben und damit die Ottostadt bekannter machen. Außerdem kommt der Erlös aus dem Postkartenverkauf der „Aktion Naturschutz“ des Zoos zugute und hilft dem Schneeleopardenschutz in Indien.

Tiergarten Nürnberg, 11.10.2013
Tiergarten ist Mitglied im Biokreis e.V./ Halloween-Kürbis für Zootiere und Vater-Kind-Workshop
Am Freitag, 11. Oktober 2013, begrüßte der Geschäftsführer des Biokreis, Sepp Brunnbauer, den landwirtschaftlichen Betrieb des Tiergartens der Stadt Nürnberg, das Gut Mittelbüg, wie auch das Tiergartenrestaurant Waldschänke als neue Mitglieder im Biokreis e.V., einem Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung. Als viertgrößter Anbauverband in Deutschland verbindet der Biokreis ökologisch wirtschaftende Landwirte und Lebensmittelverarbeiter sowie ernährungsbewusste Verbraucher. Verbandsmitglieder zeigen mit dem Biokreis-Siegel, dass sie die strengen Biokreis-Richtlinien erfüllen. Diese legen die EU-Öko-Verordnung eng aus und stellen in vielen Punkten zusätzliche Anforderungen an die Landwirte und Verarbeiter. So muss zum Beispiel beim Biokreis der gesamte Hof auf ökologischen Landbau umgestellt werden. „Schon seit einiger Zeit wirtschaften wir in unserem landwirtschaftlichen Betrieb nach ökologischen Grundsätzen,“ so Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. „Tiere brauchen ihren Lebensraum. So fühlen wir uns als Zoo auch dem Erhalt unserer heimischen Umwelt verpflichtet. Daher ist es für uns naheliegend, unsere Futtermittel so naturnah wie möglich anzubauen. Der Biokreis als Anbauverband hat uns überzeugt, da er besonderen Wert auf die Regionalität legt.“ Der Verband selbst hat seine Geschäftsstelle in Passau. Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer freut sich über die neuen Mitglieder: „Der Tiergarten Nürnberg engagiert sich in besonderem Maße dafür, die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit in den verschiedensten Bereichen umzusetzen. Wir freuen uns, dass wir den Tiergarten Nürnberg dabei unterstützen und begleiten können, durch eine ökologische Futtererzeugung die Versorgung der Tiere so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Wir begrüßen es auch sehr, dass die Zoobesucher im Tiergartenrestaurant Waldschänke die Gelegenheit haben, regionale Bio-Produkte zu konsumieren.“/ Der Workshop „Zoo-Tier-Beschäftigung“ etabliert sich als feste Größe im Angebot des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Passend zur Jahreszeit kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 19. Oktober 2013, nicht an Kürbissen vorbei. Unter fachkundiger Anleitung fertigen sie für die unterschiedlichsten Zootiere Beschäftigungsmaterial nach
ungewöhnlichen „Kürbisrezepten“. Die Gebühr für das Angebot beträgt 60 Euro pro Erwachsenen zuzüglich des ermäßigten Tiergarteneintritts (11,50 Euro). Der halbtägige Workshop dauert von 9 bis 13 Uhr, Treffpunkt ist am Tiergarteneingang. Für den Workshop am Samstag, 19. Oktober 2013, sind noch Plätze frei. Informationen und Buchung unter diezoobegleiter@gmx.de. Auf Grund positiver Erfahrungen aus den vergangenen Workshops bietet der Tiergarten am Freitag, 1. November 2013, erstmals einen „Workshop Zoo-Tier-Beschäftigung für Vater und Kind“ angeboten. Der Vater-Kind-Workshop in den bayerischen Herbstferien bietet Vätern die Möglichkeit, mit ihrem Kind einen ganz besonderen Herbstausflug zu unternehmen: Gemeinsam mit den eigenen Händen basteln sie Beschäftigungsmaterial für die Zootiere und beim anschließenden Rundgang im Zoo verteilen sie ihre „Werkstücke“, etwa Eisbomben, Rosinenhölzer oder XXLÜberraschungseier, an die Tiere. Zu beobachten welches der schmackhaften Spielzeuge am besten ankommt, macht mindestens so viel Spaß wie die Herstellung selbst. Der Vater-Kind-Workshop am Freitag, 1. November 2013, von 12 bis 16 Uhr, richtet sich an Väter mit einem Kind ab dem Grundschulalter. Die Gebühr für ein Vater-Kind-Paar beträgt 95 Euro und den Tiergarteneintritt (Teilfamilienkarte: 18 Euro).

Zoo Osnabrück, 11.10.2013
Zoo unterstützt Tapirschutzprojekt in Ecuador mit 12.000 Euro – Präsident aus Sarayaku besucht Zoo Osnabrück
Tapire, die größten Landsäugetiere Südamerikas, sind akut vom Aussterben bedroht. Deswegen unterstützt der Zoo Osnabrück das Tapirschutzprojekt „Tayja Saruta“ in Sarayaku (Ecuador). Heute besuchte der Präsident der Gemeinde den Zoo und berichtete über die aktuelle Situation. Seit Mitte 2003 fördert der Zoo Osnabrück das Projekt „Tayja Saruta“ der Gemeinde Sarayaku im Osten Ecuadors. Ihr Ziel: den Amazonischen Regenwald mit all seinen Tieren und Pflanzen auf dem Gebiet von Sarayaku langfristig zu erhalten. Im Fokus steht dabei der vom Aussterben bedrohte Tapir, erklärt José Gualinga, Präsident von Sarayaku und Leiter des Projektes „Tayja Saruta“ bei seinem Besuch im Osnabrücker Zoo: „Der Schutz des Tapirs ist eng verbunden mit der Ernährungssicherung und der Zukunft von Sarayaku. Deswegen möchten wir ihn schützen, damit auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben ihn kennen zu lernen, denn der Tapir spielt in der Kultur von Sarayaku, zum Beispiel in Legenden und Erzählungen, eine besondere Rolle.“ So realisierten die Bewohner in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen, um den von der Jagd bedrohten Tapir zu schützen: Unter anderem wurden mehrere Schutzgebiete errichtet, ein generelles Jagdverbot für Tapire eingeführt, Waldhüter zum Schutz der Tapirareale beauftragt und Geflügel- und Fischzuchten zur alternativen Fleischversorgung aufgebaut. „Im Laufe der letzten zehn Jahre haben wir es in Zusammenarbeit mit dem Zoo Osnabrück geschafft die Jagd zu reduzieren und eine Wiederansiedlung dieser Art zu erreichen“, berichtet Gualinga stolz. „Im Namen von Sarayaku bedanken wir uns sehr beim Zoo Osnabrück und allen, die dieses so wichtige Projekt unterstützen und für die große Solidarität mit den Indigenen des Amazonaswaldes, die wir jeden Tag die Natur, die Biodiversität und das Leben vor den Bedrohungen der großen Erdölförderprojekte verteidigen, die einen irreparablen Schaden anrichten.“ Der Zoo Osnabrück unterstützt das Projekt in diesem Jahr mit insgesamt 12.000 Euro. „Eine wichtige Aufgabe der Zoos ist der Artenschutz. Das beinhaltet nicht nur die Nachzuchten von bedrohten Tierarten in Zoos, sondern auch Artenschutzprojekte in der Wildbahn sowie die Unterstützung der Bevölkerung“, betont Zoopräsident Reinhard Sliwka. „Sarayaku nimmt eine Vorbildrolle beim Tapirschutz ein und ist ein tolles Beispiel dafür, dass Menschen, Tiere und Natur im Einklang miteinander existieren können.“ In den vergangenen neun Jahren wurden insgesamt über 100.000 Euro vom Zoo Osnabrück an das Artenschutzprojekt gespendet. Begleitet wurde Gualinga von Dr. Elke Mannigel, Projektkoordinatorin der Tropenwaldstiftung OroVerde. Die Stiftung unterstützt die Gemeinde Sarayaku bei ihrem Kampf gegen Ölfirmen, die den Regenwald zerstören. Dr. Mannigel koordiniert die Hilfsaktionen in Deutschland und bittet die Bevölkerung um Unterstützung: „Auch aufgrund unseres Lebensstils wird der Regenwald zerstört und damit den Tieren und Menschen dort die Lebensgrundlage entzogen. Wir müssen die Menschen auf die brisante Situation aufmerksam machen und freuen uns über jede Hilfe.“ Weitere Informationen über die Situation von Sarayaku und die Hilfsprojekte zum Erhalt des Regenwaldes finde man im Internet unter „Grüner Wald statt schwarzes Gold“ (http://www.oroverde.de/projekte-international/ecuador.html). Während des Zoobesuchs stattete José Gualinga auch den vier Osnabrücker Tapirdamen einen Besuch ab, die ihn freundlich begrüßten.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 10.10.2013
Tierpark Berlin gelingt erstmals die Nachzucht des gefährdeten Gelbfuß-Felsenkänguruhs
Das Gelbfuß-Felsenkänguruh, auch Ringelschwanz-Felsenkänguruh genannt, zählt zu den schönsten Känguruharten überhaupt. Ihr Rückenfell ist hellgrau mit einem weißen Streifen an den beiden Körperseiten. Die Ohren und Füße sind kräftig gelb- bis orangefarben abgesetzt, ebenso der Schwanz. Zusätzlich befinden sich dunkle Querstreifen auf der Schwanzoberseite. Leider sind diese schönen Känguruhs im Freiland in Südaustralien, New South Wales und Queensland bedroht. Deshalb bemühen sich australische, US-amerikanische und europäische Zoologische Gärten in Erhaltungszuchtprogrammen um den Erhalt einer Reservepopulation dieser Beuteltiere in Menschenhand. Seit 2010 beteiligt sich auch der Tierpark Berlin an dem amerikanisch-europäischen Erhaltungszuchtprogramm und ist bis heute der einzige Zoo in Deutschland, der diese Felsenkänguruhs pflegt und dem nun auch die erste Nachzucht gelang. 2010 trafen vorerst drei Männchen aus den Zoos Los Angeles und Besançon ein. Im Januar 2013 gelang es dann in einem zweiten Transport, ein Männchen und drei Weibchen aus dem Zoo Los Angeles nach Berlin zu importieren. Mit diesem Quartett erfolgte nun die Nachzucht. Im August schaute erstmals das Köpfchen eines Jungen aus dem Beutel von Weibchen „Nanya“ (geb. April 2010 in Los Angeles). Im September verließ das männliche Jungtier immer öfter den Beutel und ist nun vollständig außerhalb des Beutels unterwegs und oft auf dem Felsaufbau zusammen mit seiner Mutter zu beobachten. Das Jungtier erhielt den Namen „Noah“. Die Tragzeit beträgt bei dieser Art etwa 30 Tage, danach krabbelt das wenig entwickelte Junge in den Beutel der Mutter und verbringt dort nochmal etwa 6-7 Monate, bevor es diesen verlässt. Außerhalb Australiens beträgt der Bestand von Gelbfußfelsenkänguruhs derzeit 81 Tiere in 7 US-amerikanischen und 4 europäischen Zoologischen Gärten. 6 (3 Männchen und 3 Weibchen) der 81 Tiere leben derzeit im Berliner Tierpark. Allerdings bleiben alle Tiere im Besitz der australischen Regierung.

Erlebniszoo Hannover, 10.10.2013
Langnasige Leckermäuler
Nikki (2), Lomé (2) und Mo (1) aus dem Erlebnis-Zoo Hannover verbindet eine große Leidenschaft: Gutes Essen! Sie begnügen sich zwar auch schon mal mit Würmern, Wurzeln oder was ihnen sonst beim Graben vor ihre langen Nasen kommt, aber wenn die Tierpfleger die Anlage betreten, lassen sie alles stehen und liegen. Sie wissen genau, dass der Eimer, den die Tierpfleger dabei haben, mit ihren Lieblingsleckereien gefüllt ist: Hunde-Leckerlies und halbierten Bananen. Ein wahrer Gaumenschmaus – zumindest für die drei Pinselohrschweine. Während der niedersächsischen Herbstferien (bis einschließlich 20.10.2013) werden Nikki, Lomé und Mo täglich um 13:30 Uhr bei der kommentierten Fütterung mit ihrem Lieblingsfutter verwöhnt und den Zoobesuchern dabei etwas genauer vorgestellt.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 10.10.2013
Goldener Herbst in Hellabrunn
Ein Spaziergang durch die Hellabrunner Parklandschaft macht gerade bei der bunten Laubfärbung besonders viel Spaß. Der zweieinhalbjährige Elefantenjunge Ludwig, die halbstarken Löwenjungs Benny und Max sowie das Elchjungtier Nila lieben es, im bunten Herbstlaub zu toben. Was für die Tiere Vergnügen ist, bedeutet für die Gärtner und Tierpfleger viel Arbeit. Die Besucherwege und Tieranlagen müssen auf dem 40 Hektar großen Tierparkgelände täglich vom Laub befreit werden. Auch die Techniker haben alle Hände voll zu tun: Vor der kalten Jahreszeit werden Wasserpumpen und Wärmetechnik geprüft. Die Pumpen sollen für eisfreie Wasserläufe unter anderem beim Sibirischen Tiger, den Humboldtpinguinen und den Flamingos sorgen. Und in den „Warmhäusern“ müssen mollig-warme Temperaturen aufrecht erhalten werden. So herrscht im Schildkrötenhaus ganzjährig tropisches Klima, damit sich die empfindlichen Seychellen-Schildkröten wohlfühlen und vermehren können. Auch die Dschungelwelt muss schön warm bleiben, damit sich tropische Tiere wie Fischkatze, Teju & Co keinen Schnupfen holen. Den Jahreszeitenwechsel kann man auch deutlich an der Fellfärbung bei den Polarfüchsen erkennen, das im Sommer dunkel ist und jetzt nach und nach schneeweiß wird. Auch Waldbisons, Elche und Wölfe legen sich gerade einen Wintermantel aus dickem Fell zu und die Mähnenrobben fressen sich unter ihrem dichten Pelz einen richtigen Winterspeck an. Echte „Warmduscher“ sind die Menschenaffen im Urwaldhaus. Schon jetzt ziehen es die Schimpansen und Gorillas vor, nicht mehr aus dem Haus zu gehen und bleiben lieber in ihren gemütlichen Innengehegen im Urwaldhaus. Andere Tiere halten sogar Winterschlaf: Braunbärin Olga, die Murmeltiere und die Präriehunde auf der Amerika-Anlage suchen sich langsam ein kuscheliges Winterquartier und verschlafen die kalte Jahreszeit. „Hellabrunn hat 365 Tage im Jahr geöffnet und lädt gerade jetzt zu einem Spaziergang durch die bunte Parklandschaft in den Isarauen ein. Und wenn es doch einmal regnet oder sehr ungemütlich ist, bieten die vielen Tierhäuser eine warme Alternative. Tropisches Klima und exotische Tiere gibt es nicht nur in der Dschungelwelt, sondern auch im Urwald- und Schildkrötenhaus“, erklärt Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Wilhelma Stuttgart, 10.10.2013
Aller guten Dinge sind drei: Nachwuchs bei den Schneeleoparden
Gleich drei hübsche, gestreifte Wollknäuel können die Besucher seit Kurzem in ihrem Gehege nahe der Eisbären beim Spielen, Schmusen und Schlafen beobachten: Denn drei Schneeleoparden auf einen Streich, ein Kätzchen und zwei Kater – von den Tierpflegern Laila, Karim und Kamal genannt –, brachte Mutter Kailash im Juli zur Welt. Die ersten Monate blieb das Trio in der unterirdischen Wurfbox, doch nun, pünktlich zum ersten größeren Kälteeinbruch des Jahres, haben sie diese verlassen. Aber keine Sorge: Mutter Natur hat die Kleinen für ein Leben in Schnee und Eis ja bestens ausgestattet … Die ursprüngliche Heimat der Schneeleoparden oder Irbisse, wie sie auch heißen, sind die unwirtlichen Hochgebirge Zentralasiens. Ein extremer Lebensraum, an den die Tiere hervorragend angepasst sind: Ihr sehr dichtes Fell schützt sie wirkungsvoll vor Winterkälte wie Sommerhitze, und große Pfoten – die beim Nachwuchs geradezu riesig wirken – verhindern wie Schneeschuhe, dass die rund 40 Kilogramm schweren Tiere im Schnee einsinken. Frieren werden Laila, Karim und Kamal im kommenden deutschen Winter also ebenso wenig wie ihre Eltern: die Katze Kailash und der Kater Ladakh, die im Sommer 2010 in Zürich bzw. Amnéville zur Welt kamen. Als die beiden Anfang 2012 in der Wilhelma erstmals aufeinander trafen, sah es allerdings gar nicht so aus, als würden sie jemals gemeinsam Eltern werden. Im Gegenteil: Sie konnten sich partout nicht riechen, Ladakh biss Kailash durchs Gitter sogar eine Ohrspitze ab. Doch damals waren die zwei ja noch pubertierende, zickige Teenager. Zudem sind Irbisse eher Einzelgänger und suchen in der Natur nur zur Paarungszeit die Nähe des anderen Geschlechts. Und so hat sich mit Erreichen der Geschlechtsreife auch die Abneigung zwischen Kailash und Ladakh recht rasch in Zuneigung verwandelt, das Flirten und Schmusen wollte gar kein Ende mehr nehmen – und blieb nicht ohne Folgen. Die entpuppen sich derzeit als rechtes „Trio Infernale“, dessen raue Spiele sogar den Eltern mitunter zu viel werden. Besonders beliebt: Wilde Attacken auf die buschigen langen Schwänze von Mama und Papa. Um ihre Ruhe zu haben, bleibt diesen dann oft nur die Flucht auf höher gelegene, für die kleinen „Plagen“ (noch) unerreichbare Liegeflächen. Würfe von ein bis vier Jungtieren sind bei Irbissen üblich, meist sind es zwei. Anfangs sind diese dunkel behaart, blind und wiegen etwa 450 Gramm. Nach sieben bis zehn Tagen öffnen sie die Augen, nach etwa zwei Monaten verlassen sie erstmals ihre Wurfhöhlen, auch in der Wildnis. Allerdings ist dort ihre Überlebenschance deutlich geringer als im Zoo, mit geschätzten 2.000 Tieren gehören Irbisse zu den seltensten Arten der Erde. Trotz strengem Schutz in ihren Heimatländern werden sie weiter gewildert, ihr Lebensraum schrumpft. Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) erfasst sind derzeit rund 220 Schneeleoparden, etwas über 400 Tiere leben in Zoos weltweit. Die Wilhelma hält die Art seit 20 Jahren und fünf Jungtiere wuchsen hier auf, bevor Kailash und Ladakh die Zahl jetzt auf acht erhöht haben. Übrigens: Vom kuscheligen Outfit der drei Raubkätzchen sollte man sich nicht täuschen lassen: Auch ihre Krallen sind schon scharfe Waffen, Streichelversuche wären gefährlich. Ein respektvoller Abstand ist zum Schutz von Mensch wie Tier daher angesagt und wird derzeit vorsichtshalber durch eine zusätzliche Absperrung vor dem Gehege unterstützt. Ob man Laila, Karim und Kamal wach oder schlafend antrifft, ist zudem Glückssache. Aber gerade junge Katzen brauchen nach dem Toben ja schließlich auch wieder eine tüchtige Mütze voll Schlaf …

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 10.10.2013
KUGELRUNDER NACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Steinhart und kugelrund: So lässt sich der derzeit eigentümlichste Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn beschreiben. Bereits am 14. August hat ein männliches Kugelgürteltier das Licht der Welt erblickt. Wie seine Eltern kann sich auch das Kleine zu einer Kugel zusammenrollen. „Kugelgürteltiere rollen sich bei Gefahr so ein, dass die weiche Unterseite geschützt ist. Dabei passen Schulter- und Hüftplatten genau aneinander. Kopf- und Schwanzschild verschließen die Lücken. Für Feinde ist es fast unmöglich, die gepanzerte Kugel zu knacken“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei seiner Geburt war das Gürteltier etwas kleiner als ein Tennisball und rund 90 Gramm schwer. Schratter: „Kugelgürteltiere sind zwar bei der Geburt blind, können aber schon nach wenigen Stunden laufen und orientieren sich dabei mit ihren Tasthaaren und ihrem Geruchssinn. Ihr Panzer ist anfangs noch ganz weich, wird aber innerhalb weniger Wochen hart.“ Um eine ungestörte Aufzucht zu ermöglichen, wächst das Jungtier mit seiner Mutter hinter den Kulissen auf und wurde erst jetzt erstmals fotografiert. Im Tiergarten Schönbrunn wird diese bedrohte Tierart sehr erfolgreich gezüchtet. Seit 2007 sind bereits sechs Jungtiere aufgewachsen. Die Heimat der Kugelgürteltiere ist das mittlere Südamerika. Hier bewohnen sie offene Landschaften und trockene Wälder. Der Panzer bietet ihnen auch einen guten Schutz gegen die Hitze. Kugelgürteltiere sind vorwiegend dämmerungsaktiv und suchen mit Hilfe ihres guten Geruchssinns am Boden nach ihrer Leibspeise: Termiten, Ameisen und andere Insekten. Der Nachwuchs im Tiergarten wird noch gesäugt, nascht aber auch bereits an der Futterschüssel seiner Mutter mit.

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2 Antworten auf Zoopresseschau

  1. Gert sagt:

    wieso nennen sie die rubrick zoopresseschau wenn sie nur die pressemeldungen aus der zoopressescahu kopieren und nicht einmal die website verlinken? nicht sehr nett

    • tylacosmilus sagt:

      Angefangen hat alles mit „Ein Blick in die deutschen Zoos“, daraus wurde dann ein „Blick in die deutschen und österreichischen Zoos“ und nachdem ich inzwischen auch Zoos in der Schweiz besucht habe bin ich dazu übergegangen den Namen „Zoopresseschau“ zu klauen. Der Link zum eigentlichen Zoopresseschau-Newsletter findet sich an mehreren Stellen im Blog, ich wiederhole dies nur nicht jede Woche, zumal „meine“ Zoopresseschau nur einen Bruchteil der „Original“-Zoopresseschau wiederspiegelt und es hin und wieder auch Abweichungen gibt.

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