Zooticker

Das Jahr nähert sich dem Ende und die ersten Kalender für 2014 sind erhältlich. Auch die großen Zoos bieten ihren Besucher Jahresbegleiter an (und ich finde, dass sie sich auch gut an den Wänden machen, schon seit ein paar Jahren ziert der Kalender des Tierpark Hellabrunns unser Bad).
Auch kleinere Tierhaltungen bieten Kalender an, z. B die Reptilienauffangstation in München.
Eine kurze Mail (an info@reptilienauffangstation.de) mit Adresse und Telefonnummer genügt, um ihn zu bestellen.
Kostenpunkt: 12,50 € plus Versand und Verpackung (5 €), was bei Abholung natürlich entfällt!
Bei meinem Besuch des Raubtierasyls in Ansbach gab es ebenfalls Kalender zu kaufen, ich weiß allerdings nicht, ob es davon noch Exemplare gibt und ob man diese nur am Tag der Offenen Tür erwerben kann.
Der nächste Tag der offenen Tür findet übrigens am 3. November von 13.00 – 17.00 Uhr statt.

13.10.2013, Alternativer Bärenpark Worbis
Ludwig Dickmanns, alias Colorado – einer der ersten Bärenbürger ist von uns gegangen
Eigentlich war er gar kein Tierschützer, viel mehr ein großer Freund der Indianerszene und damit auch ein Hobbyist. Pullmann-City, die Westernstadt Dasing und viele Veranstaltungsorte in Deutschland waren seine Heimat. Hier fühlte er sich wohl und entwickelte immer wieder neue Ideen, um in der Gemeinschaft Dinge zu bauen, zu basteln und authentisch nachzugestalten. Viele damals noch Jugendliche, die mit ihm in Tipilagern ihre Ferien verbrachten, sind ihm bis heute verbunden.
Vom Image ein typisch kauziger Freund der Indianer, um Handel zu treiben, aber auch am Lagerfeuer die Pfeife zu rauchen. Diese Szene hat sich auch im Bärenpark Worbis entwickelt, so dass er den Park buchstäblich als zweite Heimat empfand und oft wochenlang seine ehrenamtliche Hilfe beim Aufbau von Indianertipis, Feuerstellen, didaktischen Geräten und vieles mehr anbot.
Colorado – so sein Pseudonym, hat sich über die Jahre immer mehr zum Tierfreund entwickelt und seine Leistungen kamen unserem gemeinnützigen Projekt zu Gute. Sein Bezug zum zwei- und vierbeinigen Bärenparkteam war sehr eng und freundschaftlich.
Auch wenn ihm die letzten Jahre schon sichtlich schwer fielen, erstellte er in einer unermüdlichen Fleißarbeit immer wieder kleine Souvenirs aus Leder, die viele Bären- und Wolfsfans bis heute bei sich tragen. Letztes Jahr genoss er, obwohl gesundheitlich sehr angeschlagen, noch insgesamt acht Wochen bei uns im Bärenpark.
Colorado, wir danken Dir sehr für Deine Hilfe und Deinen Einsatz. Wir werden Dich immer in Erinnerung behalten.
Deine Bären- und Wolfsfreunde aus Worbis

13.10.2013, Tierpark Bischofswerda
Im Tier- und Kulturpark sind die Hexen los!
Am 31.Oktober ist es wieder so weit und die schaurigsten Wesen die man sich nur vorstellen kann verlassen ihre Verstecke, um ihr Unwesen zu treiben. Auch im Tier- und Kulturpark Bischofswerda kommt so manches Nachtgespenst vom Heuboden geschwebt. Damit sich unser Gespenst auch wirklich heraus traut, werden kleine Hexen oder Vampire, aber auch andere Gruselwesen herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Tieren zu spuken.
Spukzeit ist von 14:00 – 18:30 Uhr. Um diese einzuleiten werden von allen Gastgespenstern gruselige oder auch lustige Kürbisse gestaltet, die schönsten erhalten an diesem Abend einen Preis. Ab 16:00 Uhr wird Euch vom Kerkermeister und seinem Partner mit einer gar feurigen Show eingeheizt. Mit Halloweenbasteln, Kinderschminken und schaurigen Spielen wird es nie langweilig werden.
Ca.18:00 Uhr wird unser Nachtgespenst mit einem Lampionumzug durch den Park verabschiedet, sodass es bis zum nächsten Jahr wieder ruhig schlafen kann. (Im Zuge der Baumaßnahmen ist der Rundgang im Tierpark erstmals wieder möglich!)
Unser Halloween-Buffet sorgt mit Hexentoast und Kürbisinnereiensuppe , Defigen aus der Gulaschkanone und Gebackenen dafür, dass Ihre Mägen nicht zu knurren brauchen.
Vorab ein Dankeschön an die Helfer und Sponsoren, die diesen grusligen Abend unterstützen.
Also im Tier- und Kulturpark Bischofswerda braut sich was zusammen – schwingt Euch auf Eure Hexenbesen!

Auch im Zoo Aschersleben wird Halloween gefeiert. Und zwar am 30. Oktober ab 17.00 Uhr. Letzter Einlass ist um 19.00 Uhr, Ende um 20.30 Uhr. Das vollständige Programm kann man der Webseite des Zoos entnehmen.

Die ursprünglich geplante Halloween-Veranstaltung im Tiergarten Bernburg muss in diesem Jahr im Zuge der Beseitigung von Hochwasserschäden leider abgesagt werden.

Im Thüringer Waldzoo in Gera wird am 23. Oktober Halloween vorgefeiert.
Ab 15:30 Uhr können bastelfreudige Geister in der Naturlehrstube ihren Lampion selbst kreieren. DJ Heiko lädt nebenbei zur Kindergruseldisco ein. Von einigen tierischen Bewohnern des Tierparks werden die großen und kleinen Geister beim Lampionumzug durch den Park begleitet. In der abendlichen Dämmerung wird das Tierparkgespenst gesucht. Kinder mit ihren eigenen Laternen sind natürlich auch herzlich willkommen.
Bis 17:00 Uhr besteht die Möglichkeit, noch einmal mit der Parkeisenbahn zu fahren, bevor diese ihre wohlverdiente Winterpause antritt. Natürlich gibt es aus der Hexen- und Gespensterküche auch etwas Leckeres: So können sich die kleinen Geister auf heiße Finger mit Blutsoße freuen oder eine Tasse Blut trinken. Für die großen Geister werden „Leichenfinger“ auf den Rost gebräunt.

16.10.2013, Haus des Meeres, Wien
Haus des Meeres fördert Grundlagenforschung
Junge Forscher haben es in Österreich nicht leicht, wenn eine Finanzierungslücke droht. Um Absolventen der Fachgebiete Meeresbiologie, Süßwasserfischforschung und Herpetologie – das ist die Reptilien und Amphibien-Forschung – zu helfen, wissenschaftlich am Ball zu bleiben, fördert das Haus des Meeres deren Abschlussarbeiten mit insgesamt € 11.000.- jährlich. Jetzt wurden zwei Forschungspreise zu je € 4.000.- im Rahmen einer Feier am Dach des Haus des Meeres mit Blick auf die Hammerhaie und das Wiener Häusermeer vergeben.
Der „Rupert-Riedl-Preis zur Förderung der Meeresforschung in Österreich“ ging an die Biologin Alexandra Kerbl, die in ihrer Masterarbeit den Zwerg-Sepien im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven gegangen ist. Sie hat darin erstmals die Neuralentwicklung dieser Tintenfische mit aufwendiger tomographischer Technik dokumentiert und die Unterschiede zur Entwicklung anderer „gescheiter“ Kopffüssler – wie z.B. dem Oktopus – herausgearbeitet.
Der „Ferry-Starmühlner-Preis zur Förderung der Forschung an Süßwasserfischen“ wurde an Paul Meulenbroek, einem Absolvent der Universität für Bodenkultur vergeben. Seine Abschlussarbeit dokumentiert die unterschiedlichen Fischgemeinschaften in einem verzweigten Flusssystem im zentralafrikanischen Burkina Faso. Seine Ergebnisse sollen lokalen Fischern helfen, ihre Ressourcen optimal zu nutzen.

16.10.2013, Tierpark Lange Erlen, Basel
Der Radweg durch die Langen Erlen kann verlegt werden, wenn der Tierpark ausgebaut wird. Der Grosse Rat hat am Mittwoch dafür einstimmig 2,23 Mio. Franken bewilligt. Weitere 1,3 Mio. Franken wollen die IWB dabei separat für Werkleitungen ausgeben.

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