Kölner Zoo

Seit meinem letzten Besuch im Kölner Zoo (siehe hier) hat sich anscheinend nicht viel getan. Große Veränderungen gab es erst kurz nach meinem Besuch:
Die Bauarbeiten für die Entstehung eines neuen Bauernhofes mit neuer Zooschule, Zoorestaurant und Zooshop haben begonnen. Der Bergische Hof bildet zugleich eine malerische Kulisse für die ebenfalls erweiterte und renovierte Zoogastronomie. Den Puffer zwischen Gastronomie und Bauernhof bildet ein traditioneller Bauerngarten mit zahlreichen Stauden.
Im angrenzenden Zooshop gibt es unter anderem Eier, Wurst und Milchprodukte sowie typisches Gartengemüse, das auch im angrenzenden Gemüsegarten wächst. Auch typische regionale Produkte können hier erworben werden. Durch den Zooshop wird der Bergische Hof verlassen.
Im Sommer 2014 soll das Projekt fertig sein.

Anders als bei meinen Besuchen der vergangenen zwei Jahren habe ich 2013 auch wieder das Aquarium besucht.
Das Aquarium wurde 1971 außerhalb des eigentlichen Zoogeländes errichtet. Neben Fischen werden hier Echsen, Krokodile und Schlangen gehalten. Auch ein Insektarium zählt zu den Einrichtungen des Aquariums.
Das Aquarium zeigt vom heimischen Rheinverlauf bis zum indopazifischen Korallenriff Ausschnitte verschiedener Gewässer und ihrer Bewohner. In ca. 70 geografisch geordneten Aquarien von 110 bis 77.000 Liter Fassungsvermögen sind neben Fischen auch zahlreiche Wirbellose wie Anemonen, Korallen, Seesterne, Muscheln und Krebse zu sehen.
Zu den Großaquarien zählt das 20.000 Liter große Tanganjikasee-Becken, das einen Ausschnitt der Artenvielfalt an Buntbarschen im Ostafrikanischen Grabenbruch zeigt. In einem weiteren 20.000 Liter Aquarium kann man Korallenfische inmitten echter Korallen, aber auch Seeigel und Riesenmuscheln sehen.
Das erste Stockwerk bietet ein begehbares Schmetterlingsgehege und zeigt zahlreiche Vertreter der Spinnen- und Insektenwelt.

Beim Erstellen dieses Beitrags ist mir übrigens aufgefallen, dass der Kölner Zoo in der Zoopresseschau etwas stiefmütterlich behandelt wird. Ob der Fehler bei mir oder dem ursprünglichen Ersteller (das soll keine Unterstellung sein, liebe Kolleginnen) liegt, kann ich nicht sagen. Ich werde jedenfalls demnächst intensiver auf die Pressemitteilungen des Kölner Zoos achten.

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