Tierpark Bad Pyrmont

Eingang (Tierpark Bad Pyrmont)

Eingang (Tierpark Bad Pyrmont)

Im Jahr 1962 entstand der Tierpark Bad Pyrmont, dessen Schwerpunkte anfänglich auf Vögel und Blumen lag. In den ersten zwei Jahren war der Park für Besucher nur im Sommer für drei Monate zugänglich. Im Jahr 1964 wurde der Tierpark nach vorgeschriebenen Umbaumaßnahmen als öffentlicher Tierpark freigegeben. Nach der Verpachtung im Jahr 1972 wurde der Tierpark zu einem Tierpark mit einheimischen und exotischen Arten ausgebaut. Doch nach dem Ausscheiden der Pächter im Jahr 1978 geriet der Park in Schwierigkeiten. Im Jahr 1984 wurde der Fortbestand des Tierparks durch die Gründung eines Förderkreises gesichert, der 1999 durch den „Verein für Tier- und Artenschutz Bad Pyrmont e.V.“ fortgesetzt wurde, der bis zum 24. Mai 2012 bestanden hat.
Im Oktober 2008 übernahm Linus Kampe als neuer Betreiber den Tierpark. Er sorgte für die grundlegende Modernisierung des Parks. Dabei kam es nicht nur zu einer Neuausrichtung des Tierbestands, auch sämtliche Wege und Beete erhielten ein neues Gesicht, und Miniaturwelten entstanden.
Viele der bestehenden Anlagen erhielten ein neues Aussehen, weitere Anlagen wurden erstellt. Im Mai 2010 wurde das Reptilienhaus nach fünfmonatiger Umbauphase neu eröffnet, eine neue Streichelwiese entstand, und am modernisierten Spielplatz entstand eine kleine Gastronomie. Seit Juni 2011 besteht eine begehbare Vogelvoliere, in der Besucher hautnahen Kontakt mit australischen Sittichen und anderen Vögeln eingehen können. Auch eine Zooschule wurde im Park errichtet.
Mitte August 2012 wurden dem Betreiber Teile des Zooareals, u.a. der komplette Eingangsbereich, zum 1. Oktober 2013, gekündigt. Daraufhin wurde ein neues Eingangsgebäude mit behindertengerechtem Drehtor gebaut.
Teile des gekündigten Areals kann man noch durch Bretterzäune bewundern. Der Verlust wird aber an anderer Stelle ausgeglichen und man darf gespannt sein, wie sich der Zoo in den nächsten Jahren entwickelt.
Der Tierpark Bad Pyrmont versucht trotz seiner verhältnismäßig kleinen Fläche von 3 ha eine ausgewogene Mischung aus einheimischen und exotischen Haus- und Wildtieren zu präsentieren. Einige Gehege sind nicht mehr zeitgemäß (beispielsweise der Altersruhesitz des Kragenbärs), andere beinhalten interessante Tiergemeinschaften (Berberaffen, zusammen mit Parmakängurus, Präriehunden und Brahmahühnern).
Unter den gezeigten Arten befinden sich auch einige Seltenheiten, beispielsweise Madagaskar-Riesengeckos, Mähnenhirsche und Bürstenschwanzkängurus.

Weitere Informationen findet man hier und hier (Zootierliste).

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