Zoopresseschau

Zoo Heidelberg, 31.10.2013
Zoo Heidelberg: Abenteuer pur – Mit lauten Hurra-Rufen wurde das riesige Spielschiff eröffnet
Im Zoo Heidelberg gibt es eine neue Attraktion: Auf dem Spielplatzgelände am Parkhaus segelt ein riesiges Schiff ganz aus Holz. Schon beim ersten Anblick kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Meterhohe Segelmasten ragen in den Himmel, das Schiff erstreckt sich auf eine Länge von über 60 Meter. Die Firma „Künstlerische Holzgestaltung Bergmann“ verwirklichte mit der „Arche Noah“ im Zoo Heidelberg ein unkonventionelles Spielgerät, das Kindern einzigartige Spielerlebnisse bietet. Ab sofort ist die Arche zum Entern bereit. „… drei, zwei, eins, null – und jetzt entern!“ Als Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein das neueste Spielgerät des Zoos eröffnete, gab es für die 50 Kinder kein Halten mehr. Mit lauten Hurra-Rufen erklommen sie die „Arche Noah“, ein Spielschiff mit gigantischen Ausmaßen. In Sekundenschnelle hatten sie den Bauch des Schiffes erobert, krabbelten begeistert durch die Kriechgänge und flitzten durch die Gitterröhren in luftige Höhen nach oben. Bürgermeister Wolfgang Erichson, der gemeinsam mit Klaus Wünnemann die Arche Noah offiziell zum Bespielen frei gab, freute sich sichtlich mit den Kindern. „Das Spielschiff ist ein weiteres Schmuckstück im Zoo und ich bedanke mich dafür, dass der Zoo die Arche Noah den Kindern der Region geschenkt hat“. Entworfen und gebaut wurde das neue Spielschiff von der Firma „Künstlerische Holzgestaltung Jürgen Bergmann“, die seit 1990 auf einem ehemaligen Waldbauernhof an der polnischen Grenze in der Nähe von Görlitz Objekte wie Baumhäuser und komplette Spiellandschaften herstellt. Im Inneren des 60 Meter langen Holzbauchs verbergen sich mit Trampolin, Kriech- und Klettergängen, Seilen und Schaukeln wahre Schätze. „Weiterhin gibt es eine Futterkammer, ein Lager und einen Tierarztraum – einfach alles, was man braucht, wenn man mit Tieren auf hoher See unterwegs ist“, erklärt der Zoodirektor und fügt hinzu: „Die Arche ist durchaus ein Symbol für den Zoo. Schließlich gehört es zu unseren wichtigsten Aufgaben, den Besuchern zu zeigen, wie man die Vielfalt der Natur bewahren und die Tiere retten kann“. Die Arche besteht aus unterschiedlichen, witterungsbeständigen Hölzern wie Robinie, Lärche und Eiche. Natürlich entspricht die gesamte Anlage den hohen Anforderungen für Sicherheitsstandards und wurde vor der Eröffnung nach den gültigen Regeln der Technik geprüft und abgenommen. Die Arche im Zoo Heidelberg ist das längste Schiff, das die Firma je gebaut hat und in dieser Anlage einzigartig. Da werden Kinderträume wahr.

Stuttgart, 30.10.2013
Umzug ins Raubkatzenhaus: Schneeleopardenmutter und ihre Kinder in neuem Heim
Kailash und ihr dreiköpfiger Nachwuchs sind umgezogen: Statt in der Schneeleopardenanlage nahe der Eisbären werden sie jetzt einige Monate im Raubtierhaus leben, im mittleren Gehege zwischen Jaguar Petra und den Nordpersischen Leoparden Aman und Mesched. Der Grund: Die Kleinen können die ersten Lebensmonate noch durch die Maschen des Schneeleoparden-Gehegezaunes schlüpfen. Und weil gleich drei „junge Wilde“ draußen auf Dauer nur schwer im Auge zu behalten beziehungsweise im Zaum zu halten sind, bleiben Mutter und Kinder jetzt voraussichtlich bis zum Frühjahr 2014 im Raubtierhaus.
Laila, Karim und Kamal, die drei jungen Schneeleoparden, hatten es schnell herausgefunden: Sie sind klein genug, um durch die Maschen des Gehegezaunes ihrer Anlage zu passen. Und natürlich nutzten sie diesen Umstand und trieben sich fortan regelmäßig außerhalb der Anlage im Gebüsch herum. Die Mutter musste derweil natürlich drinnen bleiben und ihren Nachwuchs regelmäßig wieder herein rufen, wenn dieser zu lange zum Spielen draußen verweilte – falls nicht der Hunger die Bande vorher zurück trieb. Für die Besucher war das Triumvirat aufgrund seiner kleinen, heimlichen Ausflüge eher selten zu entdecken, denn meist spielten sie gut im Dickicht verborgen. Doch bevor die drei Raubkätzchen nun weiter heranwachsen – sie passen noch gut einige Wochen bis Monate durch die Maschen – und ihren Aktionsradius unkontrolliert ausdehnen, wurden sie vor allem zu ihrer eigenen Sicherheit ins Raubkatzenhaus gebracht. Hier wohnen sie mit ihrer Mutter Kailash in einem Außengehege in der Mitte der Anlage, das fast ebenso groß ist wie ihr bisheriges Domizil, sowie in einem viel größeren Innengehege, in dem die Besucher sie ebenfalls sehen können. Wie lange die Mutter-Kind-Gruppe hier bleibt, ist noch offen, aber mindestens bis zum Frühjahr 2014. Der Vater, Kater Ladakh, bleibt solange allein im Schneeleopardengehege, was ihn als ursprünglichen Einzelgänger jedoch nicht weiter stört. Ab etwa einem Jahr sind Laila, Karim und Kamal dann soweit, dass ihnen ein noch größerer Umzug bevorsteht. Dann reisen sie in andere Zoos, wo sie später selbst für Nachwuchs ihrer seltenen Art sorgen können. In ihrer Heimat, den unwirtlichen Hochgebirgen Zentralasiens, gibt es nach Schätzungen nur noch 2.000 Irbisse, wie Schneeleoparden auch heißen: Damit gehören sie zu den seltensten Arten der Erde.

Görlitz, 30.10.2013
Martinsspiel und Martinsumzug im Naturschutz-Tierpark Görlitz finden am Freitag, den 8. November von 17 bis 20 Uhr statt.
Wie jedes Jahr werden die Kinder des Paul-Gerhardt-Hauses im Naturschutz-Tierpark Görlitz die Geschichte vom Heiligen Martin erzählen. Allerdings findet das Martinsspiel in diesem Jahr schon am 8. November um 17 Uhr statt! Der Heilige Martin wird dann auf das Tierpark-Pony steigen und auf dem Freigehege im Bauernhof reiten. Bei dem anschließenden gemeinsamen Laternenumzug können die Kinder ihre Lampions leuchten lassen und den Tierpark so in ein wunderbar romantisches Licht tauchen. Der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. und das Paul-Gerhardt-Haus organisieren diesen Abend mit großem Engagement. Der Eintritt in den Tierpark ist für alle Besucher des Martinsspiels und Martinsumzugs frei, der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. freut sich aber über jede Spende. Miteinander teilen ist die Botschaft vom Heiligen Martin. Deshalb haben die Freundeskreismitglieder und die Kinder des Paul-Gerhardt-Hauses Martinshörnchen gebacken und werden diese mit allen Besuchern teilen. Damit es den Kleinen und Großen nicht nur ums Herz warm wird, gibt es auch Kinderpunsch und Glühwein. Das Martinsfeuer wird brennen und wer mutig ist, kann mit Freund oder Freundin für alles Glück im nächsten Jahr darüber springen.

Duisburg, 30.10.2013
Mit Rüsselnase voll ins Leben
Mit herabhängender Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wärmt sich neuerdings ein 1 Monate alter, männlicher Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als „Schwein in Stromlinienform“ verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um südamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nächsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die größten Vertreter der südamerikanischen Fauna dar. Die 12jährige Mutter BOWASI gebar komplikationslos ihr bereits achtes Jungtier. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftüchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten, bis das Kleine steht! Mütter legen sich zum Säugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hängt“ dieser sich an die Zitze, für bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschützt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen Längsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfärbt und sich das „Erwachsenen-Kleid“ zeigt: seriös einheitlich braun. In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Behutsam müssen die Pfleger demnächst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den Tapiren nennen auch noch Große Ameisenbären das Außengehege ihr Eigen.

Münster, 30.10.2013
Das Rätselraten im Allwetterzoo Münster hat ein Ende: Das jüngste Gorilla-Kind ist ein Mädchen!
Rund zwei Monate hat es gedauert, bis Zoologen und Tierpfleger im Allwetterzoo mit Sicherheit sagen konnten: Es ist ein Mädchen! Ungewöhnlich ist es nicht, dass die Geschlechts­bestimmung bei einem neugeborenen Gorilla längere Zeit dauert. Im tiefschwarzen Fell sind die typischen Merkmale nur sehr schwer zu erkennen. Auch detailreiche Fotos von Zoofreunden brachten bislang keine Gewissheit. Vor allem trägt Mutter Shasha ihr erstes Kind stets eng bei sich und hat es den Pflegern niemals so präsentiert, wie es beispielsweise Changa-Maidi mit ihrem Sohn Demba im Januar dieses Jahres getan hat. Gemutmaßt hatten die Tierpfleger schon seit längerem, dass Shashas Kind ein Mädchen ist, doch festlegen wollten sie sich nicht. Nun konnten die Pfleger endlich beobachten, wie das am 29. August geborene Gorilla-Kind sich erleichtert. Die Art und Weise nämlich, wie ein Gorilla Wasser lässt, ist ein eindeutiger Hinweis auf sein Geschlecht. Einen Namen wird das Gorilla-Mädchen vermutlich auch bald bekommen, denn es gibt bereits einen Paten. Der hat nur auf die Geschlechtsbestimmung gewartet und kann nun gemeinsam mit dem Zoo nach einem passenden Namen suchen.

Hannover, 29.10.2013
Drittes Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover geboren
Es ist zierlich, hellgrau, hat noch leicht gerötete Augen mit unendlich langen Wimpern, und einen kleinen Rüssel – der irgendwie immer im Weg zu sein scheint und sich zu gerne mal unter die recht unbeholfen trampelnden Füße schummelt. Das am 27. Oktober geborene Elefantenbaby hat beste Chancen, ein echter Herzensbrecher im Erlebnis-Zoo Hannover zu werden! Genau 20 Minuten nach Mitternacht brachte Elefantendame Sayang ihr zweites Baby im Kreise der Herde zur Welt. Die erfahrenen Kühe Manari und Califa standen Sayang zur Seite und waren von dem 95 Kilo leichten und 98 cm kleinen Nachwuchs so angetan, dass sie das Baby am liebsten selbst gleich adoptiert hätten. Damit Mutter und Tochter sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten, wurden die begeisterten Tanten nach der Geburt in den Nachbarstall geführt. Sayang berüsselte ihr Neugeborenes und half dem Baby, auf eigenen vier Füßen zu stehen und den Weg zum Gesäuge zu finden. Als die Kleine morgens das erste Mal trank, fiel die Anspannung vom gesamten Zooteam ab. „Selbst nach zwölf Elefantenbabys ist eine Geburt immer wieder sehr aufregend“, erklärt Elefantenpfleger Jürgen Kruse, der mit seinen Kollegen über drei Wochen lang Nachtwache bei Sayang gehalten hatte. „Wir sind erst beruhigt, wenn die Mutter ihr Jungtier angenommen hat und es selbständig trinkt.“
Zwei Tage lang blieben Sayang und ihre Tochter hinter den Kulissen, dann machten sie ihren ersten Ausflug in den Dschungelpalast. In Kürze lernt das Baby seine sieben und zehn Monate alten Halbgeschwister Amithi und Malay kennen. An Spielkameraden wird es der Kleinen nicht fehlen: Es werden noch zwei weitere Elefantenbabys im Dezember und im Frühjahr 2014 erwartet. Einen Namen für den Minifanten werden die Paten aussuchen. Der Verein der Zoofreunde e.V. hat die Patenschaft für Sayangs Tochter übernommen. Zu Sayang hat der Verein nämlich eine ganz besondere Beziehung: 1996 halfen die Vereinsmitglieder mit einer Finanzspritze, Sayang und ihre Freundin Manari aus einem Camp für Waisenelefanten in Malaysia nach Hannover zu bringen. „Es ist uns wichtig, dieses Engagement nun mit einer Patenschaft für Sayangs Baby fortzusetzen. Wir freuen uns sehr über die Geburt unseres Patenkindes. Aus den Namensvorschlägen unserer Vereinsmitglieder werden wir gemeinsam mit dem Zoo einen schönen Namen für das Jungtier auswählen. Der wird dann aber erst bei der Taufe des Elefantenbabys verraten“, sagt der Vereinsvorsitzende, Christian Wagner. Die Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und Frank Werner bedankten sich herzlich bei den Zoofreunden für das jahrelange Engagement. „Unermüdlich sind Ihre Vereinsmitglieder unterwegs, um über den Zoo zu informieren und unsere Projekte mit Spenden zu unterstützen“, so Andreas M. Casdorff, „es macht Spaß, mit so begeisterten und begeisternden Zoofreunden zusammen zu arbeiten.“ Zuletzt hatte der Verein die Ausstattung der neuen Themenwelt für Menschenaffen – Kibongo – unterstützt, indem er über eine Spende an die Zoostiftung Region Hannover die Anschaffung eines Termitenhügels mit Nektartränken zur Tierbeschäftigung ermöglichte.

Berlin, 29.10.2013
Zwei seltene Neuankömmlinge sind jetzt die kleinsten Berliner Zoo-Eulen: Brasil-Sperlingskäuze
Vor zwei Wochen traf im Greifvogelrevier des Berliner Zoos ein Pärchen winziger Eulen ein, bei denen es sich in europäischen Zoos um Raritäten handelt. Die nur etwa starengro-ßen Brasilzwergkäuze waren zunächst für einige Tage in einer Innenvoliere am Eulenfelsen untergebracht, wo ihre Futteraufnahme genau beobachtet und die Eingewöhnung überwacht wurde. Die sehr milden Temperaturen ließen es nun zu, dass die südamerikanischen „Nachtgreifvögel“ nun doch noch in die Außenvoliere gelassen werden konnten. Hier ist es möglich, die kleinen Eulen, die auch bei Tage zuweilen recht aktiv sind, aus allernächster Nähe zu betrachten. Einer der beiden Vögel hat eher graues Gefieder, während sein Partner rostrot gefärbt ist, womit er seinem englischen Namen Ferruginous Pygmy-owl gerecht wird. Die unterschiedli-chen Farbmorphen sind auch im Freiland innerhalb desselben Verbreitungsgebietes zu be-obachten. Die Farbe dient den Eulen nicht als Erkennungsmerkmal, vielmehr unterscheiden sich die Individuen verschiedener Arten anhand des Eulengesangs, der aus einer Reihe von Pfiffen besteht, deren Tonhöhe, Länge, Frequenz und Anzahl artspezifisch sind. Die Nahrung der kleinen Jäger besteht aus Insekten, Reptilien aber auch Vögeln und Mäusen – was erstaunt, wenn man bedenkt, dass die Eulen selbst nur etwa 50-90 g schwer sind. Die territorialen Höhlenbrüter besiedeln Reviere von Argentinien und Uruguay bis nach Mexiko und Arizona, wobei manche Forscher auch davon ausgehen, dass es sich im nördli-chen und im südlichen Verbreitungsgebiet vielleicht auch um zwei unterschiedliche Arten handeln könnte, doch diese Frage zu klären, ist eher ein akademisches Problem und den Eulen in Mexiko und Argentinien gleichgültig. Fest steht, dass die beiden Neuberliner gut miteinander harmonieren. Da die Weibchen in der Regel den Männchen an Körperkraft über-legen sind, muss man das Verhalten der Partner aber immer gut im Auge behalten. Die zwei Brasilzwergkäuze sind bereits fünf Jahre alt. Während sie unter Freilandbedingungen wohl nur noch zwei Jahre überleben würden, ist ihre Lebenserwartung im Zoo doch eine höhere. Wunsch ist es, dass die ursprünglich aus dem Stichting Zie-Zoo in den Niederlanden stam-menden Vögel in Berlin noch einmal für Nachwuchs sorgen werden.

Duisburg, 29.10.2013
Endlich wieder neue Termine für einzigartige Tierpfleger-Erlebnisse
Futter für die Affen zubereiten, den nach Eukalyptus duftenden Stall der Koalas reinigen, Fleischbrocken für die Löwen zurechtlegen oder den Fischeimer für die Pinguine füllen? Viele Menschen würden gerne einmal in die Rolle eines Zootierpflegers schlüpfen und sein persönliches Lieblingstier sowie viele andere haarige, schuppige, gefiederte oder schwimmende Zoobewohner aus aller Herren Länder versorgen. Diesen Wunsch erfüllt der Zoo Duisburg nun schon seit mehreren Jahren regelmäßig mit seinem Angebot „Tierpfleger für einen halben Tag“ – es gibt sogar schon regelrechte Stammgäste, die jährlich immer wieder neue Tiere und ihre Pfleger besuchen. Beim gemeinsamen Arbeiten mit den Zootierpflegern kommt man nicht nur den Tieren nahe, sondern erfährt Spannendes, Lustiges oder Skurriles aus dem Zooalltag. Fast alle Reviere im Zoo Duisburg bieten diesen exklusiven Einblick hinter die Kulissen an, sodass eigentlich jeder Tierfreund voll auf seine Kosten kommt. Viele Anrufer mussten in den letzten Monaten vertröstet werden, da das Jahr 2013 schon lange und restlos ausgebucht ist. Daher nun die frohe Botschaft: Ab 9.00 Uhr am Montag, den 04.11.2013 ist das Zoo-Telefon freigeschaltet, um neue Buchungen für den „Tierpfleger für einen halben Tag“ für das Jahr 2014 entgegenzunehmen. Übrigens: Mit dem „Tierpfleger für einen halben Tag“ kann man sich selbst beschenken oder einer lieben Person einen unvergesslichen Tag bereiten – Weihnachten steht schon wieder vor der Tür.

Heidelberg, 29.10.2013
Neues Projekt: Jugend stärkt Zoo
Für das neue Projekt „Jugend stärkt Zoo“ sind der Stadtjugendring Heidelberg, das Bündnis für Familie sowie die Zooschule Heidelberg eine Kooperation eingegangen. Im Rahmen dieses offenen Projektes haben bis zu 25 Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren die Möglichkeit, eine Aktion aus den Bereichen Natur, Umwelt, Tiere selbst zu planen und durchzuführen. Die Besonderheit dabei: Die Jugendlichen können selbst entscheiden, wie diese Aktion aussehen wird. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Bundesjugendring im Rahmen des Programmes „Kultur macht stark – Jugendgruppe erleben“. Die Teilnahme am Projekt ist daher für die Jugendlichen kostenlos. Neben ganzheitlichen sozialen Bildungskomponenten wie Gruppenspiele wird die Projektarbeit der eigentliche Schwerpunkt des Projektes sein. Jugendverbände sind Erfahrungsräume für Jugendliche, in denen sie selbstbestimmt Programm und Aktionen durchführen können. Nun haben die Teilnehmer die Chance, dieses Grundverständnis im Zoo umzusetzen. Die Bündnispartner Stadtjugendring, Bündnis für Familie und Zooschule projizieren diese Idee durch das offene Projekt auf die Teilnehmer: Selbstverantwortliches Arbeiten in der Gruppe, Finden von Interessen und Wünschen, Herausarbeitung eines Themas, eigenverantwortliche Planung und Reflexion eines Projektes im Zoo sind daher wesentliche Elemente der Herangehensweise. Innerhalb von sieben Terminen werden die Teilnehmer ein eigenes Projekt im Bereich Natur, Umwelt, Tiere selbst planen und durchführen. Sie können kreativ, handwerklich, inhaltlich, körperlich oder sonst wie aktiv werden. Die Zielgruppe sind Jugendliche (max. 25 Telnehmer) im Alter von 12 bis 16 Jahren. Das Projekt dauert sieben Wochen und startet am Montag, den 4. November (14.30 Uhr). An den folgenden sieben Montags-Terminen (bis 16.12.2013) treffen sich die Teilnehmer für je zwei Stunden im Zoo. Die Teilnahme am Projekt ist für die Jugendlichen kostenlos (eine Jahreskarte für den Zoo wird zur Verfügung gestellt.) Interessierte Jugendliche können sich per Mail oder per Telefon bis zum 31.10.2013 bei der Zooschule anmelden.

Nürnberg, 29.10.2013
Seekuh Luna ist gestorben
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hat nur noch drei Manatis: Seekuh Luna starb knapp vor ihrem zehnten Geburtstag am Freitag, 25. Oktober 2013. Luna wurde am 05. November 2003 im Zoo Parc de Beauval in Frankreich geboren. Am 14. Juni 2012 war sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nach Nürnberg gekommen. Der Tiergarten Nürnberg koordiniert das EEP für Seekühe für ganz Europa. Nachdem Luna in Beauval bereits im Jahr 2008 und 2011 Kälber zur Welt
gebracht hatte, die nicht überlebensfähig waren, sollte in Nürnberg mit einem Bullen einer anderen Zuchtlinie ein erneuter Zuchtversuch unternommen werden. Sie harmonierte gut mit ihren Nürnberger Artgenossen Zorro, Mara und Herbert. Ab dem 14. Oktober 2013 beobachteten Tierpfleger sich schnell vermehrende Hautveränderungen bei Luna. Daraufhin wurden Hautproben entnommen, die aber keinen eindeutigen Befund zuließen. Wenige Tage später verschlechterte sich das Befinden der Seekuh,
sodass sie am 22. Oktober im medizinischen Becken des Manatihauses für weitere Untersuchungen und zur Behandlung separiert wurde. Luna wurde antibiotisch behandelt. Die Ultraschalluntersuchungen ergaben keinen Hinweis auf eine Trächtigkeit. Die Blutbefunde zeigten lediglich eine leichte Anämie. Erste Ergebnisse der pathologischen Untersuchung sind frühestens in der
nächsten Woche zu erwarten.

Augsburg, 28.10.2013
Winterpreise im Zoo Augsburg
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und im Zoo herrscht eine ganz besondere Stimmung. Die Tiere sind meist viel neugieriger und genießen sichtlich die Ablenkung und sind häufig auch aktiver. Viele kommen näher zu den Besuchern und man kann sie genauer beobachten. Und als zusätzliches Schmankerl gelten ab 1. November wieder die günstigen Winterpreise im Zoo Augsburg. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 8 Euro, für Kinder (3-15 Jahre) 4 Euro. Für Familien gibt es die Familiensparkarte (6 Kinder- und 4 Erwachseneneintritte) für nur 54,50 Euro.
Bis Ende Februar ist der Zoo ist täglich von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Magdeburg, 28.10.2013
Nashorntausch: Nashornbulle Madiba kehrt aus Hannover zurück
Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ging der Nashornbulle Madiba im Mai 2012 auf „Dienstreise“ nach Hannover. Dort sollte er für Mutterschaften bei den niedersächsischen Nashornkühen Saba und Sany sorgen. Im Gegenzug erhielt der Zoo Magdeburg den hannoveraner Nashornbullen Kifaru. Dieser hatte allerdings keine „Mission“ zu erfüllen, sondern er kam aus Platzgründen in die Elbestadt. Obwohl Madiba sich redlich mühte, kam es trotz mehrerer Deckakte nicht zu den gewünschten Schwangerschaften. Seit inzwischen über 12 Jahren wartet der Zoo Hannover vergeblich auf Spitzmaulnashorn-Nachwuchs. Spitzmaulnashörner sind von der Ausrottung bedroht und auch in Zoohaltung gehört die Nachzucht dieser Spezies zu den eher kniffligen Aufgaben. Lediglich vier bis sechs Jungtiere kommen durchschnittlich pro Jahr in Europa zur Welt. Da Madiba als gebürtiger Südafrikaner keine Verwandtschaft mit dem Rest der europäischen Zoo-Population hat, besitzt er einen hohen genetischen Wert für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm. Im Zoo Magdeburg hat er bisher drei Vaterschaften und soll jetzt in Magdeburg für weitere Zuchterfolge sorgen. Der Nashorntausch selbst erfolgte „reibungslos“. Die Bullen waren auf den Transport einige Wochen zuvor vorbereitet wurden. Die Tierpfleger trainierten mit den Bullen den Gang in die Transportkiste, die heute den Bullen daher nicht fremd war und einen zügigen Ablauf des Bullentausches gewährleistete. Madiba ging ganz ruhig im Rückwärtsgang ins Nashornhaus und genoss sein Mittagsmenü: Grüne Zweige, Möhren und eine Heuportion. Er wird sich schnell wieder eingewöhnen und hoffentlich bald Interesse an den beiden Nashornkühen Maleika und Mana zeigen. Kifaru ist indes auf dem Weg zum Zoo Hannover und wird dort schnell zum Zooalltag zurückfinden.

Hannover, 28.12.2012
Günstige Winterpreise – Aufbau Winter-Zoo – Zoo begrüßt Winterzeit
Im Erlebnis-Zoo Hannover beginnt heute, 28. Oktober, die Wintersaison. Winterzeit im Zoo, das bedeutet Spaziergänge durch buntes Laub, heißer Kakao und köstlicher Grünkohl im Gasthaus Meyer, kuschelnde Erdmännchen am Sambesi, verspielte Schimpansen im Urwaldhaus, schwebende Flusspferde im Hippo-Canyon und günstige Winter-Eintrittspreise! Die Menschenaffen genießen die letzten Sonnenstrahlen in ihrer neuen Außenanlage Kibongo, am liebsten hoch oben auf den breiten Ästen des mächtigen Affenbrotbaumes. Kommt Herbstwind auf, wärmen sie sich in der kuscheligen Lodge mit Fußbodenheizung auf. Wenn der Winter naht, erobern die Schimpansen ihre neue Innenanlage im Urwaldhaus. Hier locken Seile zum Klettern, eine große Hängematte lädt zum Toben oder Ausruhen ein, Spielzeug und Bücher warten darauf, untersucht und kaputt gespielt zu werden. Ende November beziehen auch die Gorillas ihre neue, vergrößerte Innenanlage, die zurzeit mit Panoramascheiben und einer Übernetzung versehen wird. Hochsaison für die nordischen Tiere: Karibu Carter macht seinen Damen schöne Augen, die Bisons haben sich einen Wintermantel aus dickem Fell zugelegt und die Präriehunde passen vor lauter Winterspeck kaum noch in ihre Tunneleingänge. Am Sambesi machen es sich die Flusspferde jetzt in ihren warmen Innenbecken im Hippo-Canyon bequem. Hier schweben sie bei 22 Grad Celsius durchs warme Nass und führen ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können dabei durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden. Erdmännchen und Löwen kuscheln sich auf ihre Fußbodenheizung, Flamingos setzen mit ihrem rosaroten Gefieder prächtige Farbtupfer gegen grauen Tage. Sieben Monate lang sind die bunten Boote täglich über den Fluss Sambesi gefahren. Jetzt werden sie ins Trockendock zur Winterwartung verlegt. Im Frühjahr 2014 laden die Boote – rundum überprüft und neu dekoriert – wieder zur spannenden Fahrt über den Sambesi ein. Vom 30. November bis zum 5. Januar verwandelt sich der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters Avacon erneut in das beliebte, stimmungsvolle Winterland – mit Rodelbahnen und Schlittschuhteich, mit Winterdorf, Glühweingarten, nostalgischem Kinderkarussell und Weihnachtsmann!

Salzburg, 28.10.2013
Eine löwenstarke Partnerschaft geht in die Verlängerung
Die Generali Versicherung verlängert die Schirmherrschaft über das Löwenhaus im Zoo Salzburg.
Seit vielen Jahren ist die Generali der verlässliche Versicherungspartner des Salzburger Zoos. Nach der Errichtung des neuen Löwenhauses übernahm die Generali zu Jahresbeginn 2011 für vorerst drei Jahre die Patronanz über die Heimstätte der beiden Salzburger Löwen und 21 weitere afrikanische Tierarten. Nunmehr prolongierte Reinhard Pohn, der kürzlich zum neuen Regionaldirektor der Generali Versicherung für Oberösterreich und Salzburg bestellt worden ist, das Engagement der Generali für das Löwenhaus. „Der Generali-Löwe breitet als Versicherer und als Sponsor weiterhin seine Flügel über den Salzburger Zoo aus. Als langjähriger Partner des Zoo Salzburg wollen wir mit der Unterstützung des Löwenhauses unsere Wertschätzung für die Tier-, Natur- und Artenschutzprogramme des Zoos ausdrücken und auch einen Beitrag zu dem attraktiven und artgerechten Zuhause unseres Wappentieres in Salzburg leisten,“ so Reinhard Pohn. Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich „Die Kontinuität dieser löwenstarken Partnerschaft unterstützt unsere Arbeiten für den Schutz und Erhalt bedrohter Tierarten. Viele Tierarten, die in unserem Löwenhaus leben, sind in ihren Beständen in freier Wildbahn bedroht! Unsere Aufgabe ist es, nicht nur Tierarten durch internationale Zuchtprogramme vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch unsere zahlreichen Besucher für einen gemeinsamen Tier-, Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren.“

Zoo Krefeld, 25.10.2013
Tigernachwuchs zieht im November in Zoos nach England – Weitere Zucht im Krefelder Zoo ist noch ungewiss
Mitte November werden die drei im Krefelder Zoo geborenen, inzwischen 18 Monate alten Tigerjungtiere nach England umsiedeln. Der Zeitpunkt der Abgabe entspricht dem natürlichen Abnabelungsprozess. In diesem Alter beginnen die Jungtiere in der Natur, sich ein eigenes Revier zu suchen oder sogar die eigene Mutter aus dem Revier zu vertreiben. Die beiden Katzen Kinara und Keisha leben zukünftig im Welsh Mountain Zoo. Kater Joao wird schon im Dudley Zoo erwartet. Seine neue Partnerin Daseep wurde im Zoo Frankfurt geboren und dort von Hand aufgezogen. Aufgewachsen ist die inzwischen dreijährige Katze zusammen mit einer weiteren Tiger-Handaufzucht im Zoo Wuppertal. Die beiden Jungtiere konnten so lernen, wie sich Tiger richtig untereinander verhalten. Der dritte Nachwuchs des Krefelder Sumatratiger-Zuchtpaares Sutera (12) und Beludru (12) kam Ende März 2012 zur Welt. Ob sich die beiden Zuchttiere noch einmal fortpflanzen dürfen, steht noch nicht fest. Entschieden wird dies, in Absprache mit dem Krefelder Zoo, vom Internationalen Tigerzuchtbuch, das im London Zoo von koordiniert wird. Nachzuchten der vom Aussterben bedrohten Sumatratiger dürfen nur nach Erlaubnis des Zuchtbuches erfolgen. So soll gewährleistet werden, dass alle Jungtiere in einen anderen Zoo umziehen können, wenn sie erwachsen werden.

Zoologischer Garten Magdeburg, 25.10.2013
Hurra, die Pinguine sind wieder da!
Tierfreunde haben in den letzten Wochen die „schwarzen Frackträger“ – die Humboldt-Pinguine – im Zoo vermisst. Die Zoologen haben sich für einen Tierartwechsel entschieden, um den afrikanischen Bereich weiter zu stärken und holten daher die ebenfalls bedrohten, in Südafrika beheimateten Brillenpinguine in die Elbestadt. Inzwischen ist die Pinguinanlage saniert, und die neu gestaltete Außenanlage bietet der neuen Pinguinkolonie mehr Platz. Außerdem wurden neue Bruthöhlen angelegt, die derzeitig jeweils mit einem Stein verschlossen sind, damit bei Wetterkapriolen nicht vorzeitig das Brutgeschäft einsetzt. Mit zehn Brillenpinguinen aus dem Zoo Münster möchte der Zoo Magdeburg eine neue Zucht starten und ist dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Brillenpinguine beigetreten. Im Freiland Südafrikas sind diese Tiere durch Überfischung und leckgeschlagene Öltanker ähnlich stark von der Ausrottung bedroht wie die Humboldt-Pinguine an den Küsten Chiles und Perus. Brillenpinguine sind stärker schwarz-weiß kontrastiert und haben etwas weniger Tüpfel auf der Brust als Humboldt-Pinguine. Ihre Schnäbel sind etwas größer, und die rosafarbenen Flächen im Augenbereich sind sehr markant. Zoobesuchern wird in der neuen „Pinguintruppe“ sofort der „Chef“ auffallen. Es ist das älteste Männchen namens „Claude“. Klar, dass er bei der Fütterung als Erster in der Reihe steht. Jetzt müssen sich die Tiere erst einmal an die neue Umgebung und die Tierpfleger gewöhnen. Zoobesucher können die Neuankömmlinge gut auf der Außenanlage und im Pinguinhaus beobachten. Bis die täglichen Pinguinpräsentationen wieder stattfinden, wird es nur noch einige Tage dauern.

Zoo Osnabrück, 25.10.2013
Mit Vielfraßen, Seelöwen & Co. Sozialkompetenzen stärken: Gemeinschaftsprojekt fördert Jugendliche im Zoo Osnabrück
Sozialkompetenztraining im Zoo: Zwölf Jugendliche nahmen an einem einwöchigen Workshop teil, den die Volkshochschule Osnabrück gemeinsam mit der Leiterin der Schulwerkstatt vom „Haus Neuer Kamp“ und dem Zoo Osnabrück ins Leben gerufen hat. Ziele des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projektes waren unter anderem, die Sozialkompetenz der Teilnehmer zu erweitern, Teamgeist und Aufmerksamkeit zu fördern sowie das Problemlösungsdenken zu stärken: „Wir haben jeden Tag einen anderen Schwerpunkt gesetzt, zum Beispiel Orientierung, Kommunikation oder Tierbeobachtung. Vormittags begleitete uns eine Zoopädagogin in die Tierwelt und nachmittags konnten die Teilnehmer das Erlebte künstlerisch in Kreativseminaren umsetzen. Dabei sind wunderschöne Tier- und Pflanzenskizzen entstanden, aber auch selbst bemalte Taschen“, berichtet Marlies Knieper, Projektleiterin und Leiterin der Schulwerkstatt vom „Haus Neuer Kamp“. „Die Teilnehmer haben es sehr genossen, sich ohne Druck selbst zu erleben und die eigenen Talente auszuprobieren. Dadurch konnten spürbar Ängste und Unsicherheiten überwunden werden.“ Denn die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren verbindet etwas Gemeinsames: Sie alle wohnen im „Haus Neuer Kamp“, das ein Zuhause für Kinder und Jugendliche bietet. Die Situation der Jugendlichen sei nicht einfach, denn sie seien besonderen Belastungen ausgesetzt, so Knieper weiter. „Eine Teilnahme an diesem Projekt war für die Jugendlichen nur deshalb möglich, weil es in einem geschützten Rahmen stattfand, in dem die Jugendlichen sich sicher und aufgehoben gefühlt haben“, erklärt die erfahrene Pädagogin. Als weitere Lehrer und Coaches haben Herr Borsutzky und Frau Heyen von der Schulwerkstatt den Workshop pädagogisch und kreativ mit unterstützt. Doch warum wurde ausgerechnet der Zoo als Seminarort ausgewählt? „Der Zoo ist als Bildungseinrichtung im Rahmen der tiergestützten Pädagogik ein perfekter Ort für einen derartigen Workshop. Über die Tiere können die Teilnehmer Zugang zu ihren eigenen Emotionen finden. Gerade der fast direkte Kontakt mit ihnen, beispielsweise während der Seelöwenfütterung, war für die Jugendlichen eine große Bereicherung“, erläutert Knieper. Auch Zoopräsident Reinhard Sliwka betont die Rolle des Zoos als außerschulischen Lernort: „Wir freuen uns sehr, dass der Zoo im Rahmen solcher Projekte einen Beitrag zur Unterstützung von Jugendlichen leisten kann, der weit über die reine Vermittlung von tierischem Wissen hinausgeht. Die Tierwelt kann positive Anreize geben, über sein eigenes Verhalten nachzudenken.“ Der Workshop wurde gemeinsam von der Volkshochschule Osnabrück, dem „Haus Neuer Kamp“ und dem Osnabrücker Zoo im Rahmen des Ferienbildungsprogramms „Talentcampus“ ins Leben gerufen. „Für die Beantragung der Fördergelder brauchte die Volkhochschule zwei kompetente Partner. Mit dem ‚Haus Neuer Kamp’ konnten wir Kontakt zu potenziellen Teilnehmern herstellen und der Zoo bot sich als Familieneinrichtung mit Bildungsauftrag hervorragend an. Wir sind mit dem Projektverlauf sehr zufrieden“, erklärt Eberhard Ripke, zuständiger Projektkoordinator der Volkshochschule Osnabrück.
Zum Abschluss des Workshops erhielten alle Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, einen Schlüsselanhänger mit Gruppenfoto, die selbst gestaltete Tasche und eine Foto-CD als Erinnerung. Der talentCAMPus ist ein ganztägiges Ferienbildungsprogramm ein- oder mehrwöchiger Dauer für 10 bis 18-jährige Kinder und Jugendliche. Eine Volkshochschule führt einen talentCAMPus gemeinsam mit mindestens zwei Bündnispartnern durch. Einer der Partner muss dabei über einen direkten Zugang zur Zielgruppe sowie die Möglichkeit zur Ermittlung von Bildungsbedarfen verfügen (z.B. Schul- und Jugendämter, Jugendmigrationsdienste, Schulfördervereine, Jugendzentren oder Migrantenselbstorganisationen). Der andere Partner sollte das Bündnis durch seine Kompetenzen im kulturellen Bereich erweitern (z.B. Musikschulen, Bibliotheken, Stiftungen, Hochschulen, Jugendkunstschulen und andere lokale Einrichtungen kultureller Bildung). Durch das niedrigschwellige und kostenfreie Angebot talentCAMPus sollen primär Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus erreicht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen im Allgemeinen nicht in für sie völlig neuen Gruppen an den Maßnahmen teil, sondern ihnen wird gemeinsam mit Gleichaltrigen, die sie aus der Schule, aus dem Jugendtreff oder aus anderen Zusammenhängen kennen, eine positive Lernerfahrung ermöglicht.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 24.10.2013
Tüpfelhyäne im Tierpark Berlin geboren!
Am 27. Juli 2013 brachte das Tüpfelhyänen-Weibchen „Malindi“ ein männliches Jungtier mit dem Namen „Toki“ zur Welt. Noch hat „Toki“ die für Tüpfelhyänen charakteristische schwarze Fellfärbung, doch schon in ein paar Wochen wird sich diese in die namensgebende Tüpfelfärbung der Eltern umfärben. Auch Vater „Kara“ lebt gemeinsam mit „Toki“ und „Malinidi“ auf der Anlage im Tierpark Berlin. Das Familienoberhaupt ist er jedoch nicht. Denn bei den Tüpfelhyänen sind – anders als bei Säugetieren üblich – die Weibchen das dominante Geschlecht. Daher hält „Kara“ lieber Abstand von seinem Sohn und spielt bei der Jungtieraufzucht keine Rolle. Auch in den Steppen Afrikas, der Heimat der Tüpfelhyäne, lebt die Art in Familienclans. Dort galt die Tüpfelhyäne lange Zeit als Aasfresser, doch ist sie in Wirklichkeit ein ausdauernder Jäger, der etwa 70% seiner Nahrung (u.a. Gazellen, Gnus und Zebras) selbst erbeutet. Eine Besonderheit der Tüpfelhyäne ist das fast gleiche Aussehen der äußeren Geschlechtsorgane: Nur wenn man ganz aus der Nähe den Penis bzw. den Scheinpenis des Weibchens betrachtet, fällt der „kleine Unterschied“ auf. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist nur über einen Bluttest möglich. Der Tierpark Berlin ist weltweit der einzige Zoo, der seinen Besuchern das vergleichende Beobachten aller vier Hyänen-Arten ermöglicht: Braune Hyäne, Streifenhyäne und Erdwolf leben in unmittelbarer Nachbarschaft des Tüpfelhyänen-Clans.

Erlebniszoo Hannover, 24.10.2013
Willi trägt Herbstfarben: Nachwuchs bei den Elenantilopen
Passend zu den wunderschönen Herbstfarben in der Afrikalandschaft Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert sich der am 6. Oktober 2013 geborene Nachwuchs der mächtigen Elenantilopen: Jungtier Willi hat ein hellbraunes-goldenes Fell, geziert von einer rotbraunen störrischen Mähne und zarten cremefarbenen Streifen. An der weißen Innenseite der hellbraunen Vorderbeine prangt je ein schokoladenbrauner Fleck. Die nussbraune Nase auf weißer Schnauze und ein apartes graubraunes Fellbüschel am Hals vervollständigen das Herbstensemble. Jetzt stolzierte Indian-Summer-Baby Willi zum ersten Mal mit seiner Mutter Franka auf die große Steppe am Sambesi. Die ersten Wochen nach der Geburt hatte er in aller Ruhe hinter den Kulissen verbracht, denn die Jungtiere der Elenantilopen sind sogenannte „Ablieger“, die versteckt liegen und nur hin und wieder von der Mutter besucht werden. Ganz so wie ein Rehkitz. Nur wesentlich größer. Schon bei der Geburt wog Willi etwa 30 kg. Ausgewachsen wird er einmal bis zu 1.000 kg wiegen und gut 1,80 m hoch sein – Elenantilopen sind die größten Antilopen der Welt! Auch wenn Willi noch ein Baby ist, überragt er bereits die Schwarzfersenantilopen und Thomsongazellen, die gemeinsam mit den Elenantilopen auf der Steppe leben. Kein Wunder, dass die dem „Kleinen“ aus dem Weg gehen. Eine passende Spielkameradin hat er trotzdem schon gefunden: Halbschwester Amarula (5 Monate) kümmert sich rührend um den kleinen Bruder und tobt mit ihm am Sambesi herum.

Zoo Heidelberg, 24.10.2013
Zoo Heidelberg: Dreifacher Nachwuchs bei den geselligen Guirakuckucken
Auch im Herbst kann man sich im Zoo Heidelberg an fidelem Nachwuchs erfreuen. Die bei Zoobesuchern ob ihrer kecken Art sehr beliebten Guirakuckucke haben Nachwuchs – und dies bereits zum fünften Mal in diesem Jahr. In der frei begehbaren Südamerika-Voliere des Zoos leben sie mit Sonnenrallen, Rotschulterenten, argentinischen Ruderenten, den farbenprächtigen Grünwangen-Amazonen und den gemächlichen Faultieren in einer munteren Wohngemeinschaft. Es überrascht nicht, dass diese fortpflanzungsfreudige Vogelart bei Besuchern im Zoo Heidelberg so beliebt ist. Die aus Südamerika stammenden Guirakuckucke sind außerordentlich gesellig und sie fliegen und hüpfen gerne um die Besucher herum. In den Morgenstunden findet sich der auf inzwischen 16 Mitglieder umfassende Trupp dicht aneinandergedrängt zum gemeinsamen Kuscheln im Baumgeäst ein. Da die Tierpfleger die Altvögel mehrmals am Tag mit Insekten füttern, kann man sehr schön beobachten, wie sie ihre kleinen Mahlzeiten rasch und gierig einsammeln und kurzerhand zu ihren Jungen bringen. Beim Aufsammeln und Suchen der Nahrung kommunizieren die Guirakuckucke lautstark, ihre langen und schrillen Pfiffe machen sie unverkennbar. „Die Kleinen sind rundum gut versorgt und inzwischen kugelrund“, freut sich Simon Bruslund, Leiter des Vogelreviers im Zoo. Besonders interessant ist nämlich die gemeinschaftliche Nist- und Brutweise in vereinigten Nestern, in denen die Vögel sogar die Jungen gemeinsam mit Nahrung versorgen. „So wissen die drei Küken gar nicht, wer eigentlich ihre Eltern sind, da sie ja von allen gefüttert werden“, schmunzelt Bruslund. „Guirakuckucke leben in komplexen Familienverbänden, über die man nach wie vor nur wenig weiß“, erklärt Bruslund. „Bei uns leben zurzeit mehr Männchen, aber auch sie beteiligen sich an der Aufzucht der Jungtiere und scheinen trotz ihrer Überzahl keinen Stress miteinander zu haben“. Die glänzenden Eier dieser Vögel sind übrigens außergewöhnlich schön: Ein weißer Kalküberzug zieht sich wie ein großmaschiges Netz über den türkisfarbenen Grund. In wenigen Tagen werden die Küken flügge sein. Dann kommt auf die Tierpfleger noch eine kleine Herausforderung zu. Bevor die Jungvögel so richtig flugfähig werden, müssen die Pfleger ihnen noch eine Federprobe entnehmen. Denn nur so können sie herausfinden, welches Geschlecht die Guirakuckucke haben. An den Federkielen befinden sich Zellen, aus denen im Labor die DNA isoliert und zur Geschlechtsbestimmung analysiert wird. So können die Tiere an andere Zoos vermittelt und entsprechende Paare zusammengestellt werden. In den nächsten Tagen trifft Willi auch den Rest der bunt gemischten Wohngemeinschaft am Sambesi: Sobald er sich auf der Steppe so richtig zuhause fühlt, kommen die quirligen Zebras auf die Anlage. Die wilden Gestreiften sind größer als Willi – noch zumindest.

Zoologischer Garten Magdeburg, 24.10.2013
Nachwuchs im Beutel: Neuguinea-Filander
Erneut kann sich der Zoo Magdeburg über einen sehr seltenen Zuchterfolg freuen: Es ist ein Neuguinea-Filander – der zweite Zuchterfolg binnen eines Jahres im Zoo Magdeburg bei dieser seltenen Tierart – der neugierig aus den Beutel schaut und schon selbst die Umgebung erkundet. Zoobesucher können den Kleinen jetzt dabei gut beobachten. Erst seit dem Herbst 2012 leben die Neuguinea-Filander als „Untermieter“ beim Jägerliest-Pärchen und haben nach kurzer Eingewöhnung eine Familie gegründet. Das Jungtier vom Frühjahr 2013 ist zum Aufbau eines neuen Paares im Zoo Antwerpen zur Zucht eingestellt. Diese Känguru-Art wird deutschlandweit nur in Magdeburg gehalten. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate verbringt das Kängurujunge im Beutel. Neuguinea-Filander sind früh geschlechtsreif und können bereits nach einem guten Jahr mitunter schon selbst für Nachwuchs sorgen. Im Aussehen sind Neuguinea-Filander sehr viel filigraner als ihre australischen Verwandten. Im dicht bewaldeten Neuguinea nutzen sie das Unterholz als Lebensraum. Sie sind bestens an ihre Umwelt angepasst: ihr zierlicher Körperbau mit kurzem Hals, keilförmigen Kopf und der runde Rücken ermöglicht ihnen ein schnelles Fortkommen im dichten Gebüsch. In Europa werden Neuguinea-Filander nur in drei Zoos gehalten: Zoo Pilsen, Zoo Antwerpen und Zoo Magdeburg. Die zwei Zuchterfolge in Magdeburg sind die Einzigen seit fast 16 Jahren in Deutschland.

Zoo Osnabrück, 24.10.2013
133.333. Loskäufer gewinnt Torte
Einkaufsbummel mit Überraschungseffekt: Vergangenen Montag gewann Familie Abumeizar aus Belm eine Himbeer-Sahne-Torte für den Kauf des 133.333. Loses bei der diesjährigen Zoo-Lotterie. Eigentlich wollte Mutter Nicole beim Einkaufsbummel am Montag kein Los kaufen, denn bis jetzt hatte die Belmer Familie bei der Osnabrücker Zoo-Lotterie noch nie etwas gewonnen. Doch die siebenjährige Tochter Davina ließ nicht locker und setzte kurzerhand ihr Taschengeld ein. Das wurde belohnt: Davina zog das 133.333. Los – zwar eine Niete, aber sie bekam dafür eine leckere Himbeer-Sahne-Torte der Konditorei Coppenrath überreicht. Die Kinder seien große Zoo-Fans und am Wochenende sei auch wieder ein Zoobesuch geplant, lacht die junge Familienmutter. Lose können noch bis zum 3. November zu einem Preis von einem Euro gekauft werden. Zu gewinnen gibt es unter anderem noch einen Fiat Panda vom Autohaus Schiermeier, ein Wellness-Wochenende im Hotel Bad Lippspringe, Erlebnisgutscheine von Jochen Schweitzer im Wert von 200 Euro und viele Zoo-Gewinne. In diesem Jahr profitieren von dem Reinerlös neben dem Zoo die Osnabrücker Kindertafel und das Lukas-Familienzentrum (Evangelisch-lutherische Südstadtkirchengemeinde).

Zoo Osnabrück, 24.10.2013
Neue Gesichter im Zoo: Pavianbaby und Luchs, Zoo Osnabrück am kommenden Sonntag geöffnet
Hallo im Zoo: Ein Mantelpavianbaby und ein Europäischer Flachlandluchs gehören zu den neuesten Bewohnern im Zoo Osnabrück. Wer ihnen einen Besuch abstatten will, kann dies auch am kommenden Sonntag, da der Zoo von der Blindgängerentschärfung nicht mehr betroffen ist und geöffnet bleibt. Drei Tage ist das neugeborene Mantelpaviankind in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ des Osnabrücker Zoos erst alt und trotzdem ist es für Besucher bereits gut zu sehen: „Schon kurz nach der Geburt kann sich das Jungtier, dank des angeborenen Greifreflexes, am warmen und sicheren Bauch seiner Mutter festhalten. Sie trägt den Nachwuchs die ganze Zeit mit sich herum und das Kleine ist mit seinem dunklen Fell gut zu erkennen“, erklärt Revierleiter und Tierpfleger Wolfgang Festl. „Nach einigen Wochen klettert es dann auf den Rücken der Mutter und kann von dort seine Umgebung und die Artgenossen beobachten – so lernt es das Verhalten, die Mimik und die Gestik der anderen.“ Das sei wichtig für das spätere Zusammenleben, denn Mantelpaviane sind sehr soziale Tiere, die in Verbänden von bis zu 150 Individuen umherziehen. Die 40 Mantelpaviane in Osnabrück leben in drei so genannten Haremsgruppen, die jeweils von einem männlichen Tier, dem Haremsführer, geleitet werden. Besucher können die Chefs gut erkennen, denn sie tragen einen auffälligen silberfarbenen Fellmantel. Welchem Harem das Jungtier angehört und welches Geschlecht es habe, sei momentan noch nicht bekannt, so Festl weiter. Auch in der nordischen Tierwelt „Kajanaland“ gibt es einen neuen Bewohner: Luchsdame Leonie hat endlich einen Partner erhalten, denn Kater Veli reiste Ende September aus dem Gaiapark in Kerkrade (Niederlande) an. Noch halten sie höflich Distanz: Veli liegt am liebsten auf dem Waldboden, während Leonie auf ihrem Horst in den Bäumen thront. Klumpe berichtet: „Die beiden verstehen sich aber immer besser und Veli hat Leonie inzwischen schon einige Male auf ihrem Horst besucht. Wir hoffen, dass das Paar auch bald Nachwuchs bekommt, wenn die beiden im nächsten Frühjahr geschlechtsreif werden.“ In „Kajanaland“ lebten bis Frühjahr 2013 noch Karpatenluchse – mit Leonie und Veli wechselte der Zoo auf Europäische Flachlandluchse. Den Zoo verlassen hat Gibbonweibchen Carusa. Die Tochter von Vater Otti und Mutter Lenchen war hier im Zoo geboren und wird nun im Alter von sieben Jahren eine eigene Familie gründen. Dafür reiste sie vergangene Woche in das polnische Wroclaw, wo sie gut angekommen ist und ihren neuen Partner bereits kennen gelernt hat. Der Zoo Osnabrück ist am Sonntag, 27.10.2013, nicht mehr von der Bombenentschärfung in den Stadtteilen Nahne und Sutthausen betroffen und hat von 8 bis 17:30 Uhr geöffnet. Da allerdings die Bundesautobahn 30 zwischen den Abfahrten Sutthausen und Nahne gesperrt bleibt, müssen Anreisende aus Richtung Münster über die Ausfahrt Hellern und durch die Innenstadt oder über die Bundesstraße 68 fahren.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 24.10.2013
ZUCHTERFOLG: KÜKEN MIT KRÖNCHEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Die Kronenkraniche im Tiergarten Schönbrunn haben erstmals zwei „Thronfolger“. Bereits Mitte August sind die beiden Küken geschlüpft. Nun sind sie für die Besucherinnen und Besucher zu sehen. Für den Tiergarten ist es die erste erfolgreiche Nachzucht bei dieser afrikanischen Vogelart. „Die goldgelben Federkrönchen am Hinterkopf sind das besondere Merkmal dieser Kraniche. Aus dem Ei schlüpfen sie noch ungekrönt. Nach wenigen Wochen beginnen die Zierfedern auf dem Kopf zu wachsen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Abgesehen vom Krönchen sieht man den beiden Küken ihre spätere Eleganz aber noch nicht an. Schratter: „Die Kleinen sind rötlich braun und tragen noch nicht das graue Federkleid mit den schneeweißen Flügeln.“ Nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch das Verhalten der Kronenkraniche ist äußerst königlich. Die Paare tanzen während der Balzzeit miteinander. Das Männchen tänzelt dabei mit ausgebreiteten Flügeln und lauten Rufen um das Weibchen, um dessen Gunst zu gewinnen.

Dieser Beitrag wurde unter Augsburg, Berlin, Duisburg, Görlitz, Hannover, Heidelberg, Krefeld, Magdeburg, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zoo, Zooticker abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.